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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an? (Gelesen: 14.767 mal)
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #687 - 19.03.19 um 06:48:46
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Und wieder mal Studienunfug, diesmal zum berüchtigten "Passivtrinken":

http://www.welt.de/wissenschaft/article190497001/Medizinische-Studie-Die-gefaehr...

Quote:
Auch Nicht-Trinker leiden in vielen Fällen unter den Folgen von Alkoholkonsum: Im Straßenverkehr verursachen betrunkene Autofahrer tödliche Unfälle, bei Gewalttaten spielt oft Alkohol eine Rolle – und trinkende Mütter schädigen ihre ungeborenen Kinder.


Und jetzt wird es ganz besonders wissenschaftlich:
Quote:
„Es gibt viele FAS- oder FASD-Fälle, die nicht erkannt sind. Viele Kinder haben die Störungen, aber sie sind nicht als diese Störungen diagnostiziert“


usw., usw.
  
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ChristophL
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #686 - 14.02.19 um 22:21:23
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"Im Rausch der Bevormundung" - die aktualisierte Version eines Novo-Textes bei Tichy.

Quote:
2018 propagierte eine britische Studie ein Maximum von 100 Gramm pro Woche für unbedenklichen Trunk und fand dabei im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und zahlreichen Massenmedien – wie so oft bei derartigen Themen – unkritische Claqueure. Die gewonnenen Daten geben das aber nicht her, von den Beschränkungen solcher Studien ganz abgesehen.


Darunter lesenswerte Leserkommentare, z.B. dieser.

  
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ChristophL
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #685 - 04.10.18 um 21:44:08
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Interview mit Prof. Hasso Spode über Alkohol im Beruf.

Quote:
Mit der zunehmenden Rationalisierung und Technisierung der Arbeitsplätze ging ein Arbeitskräfteüberschuss einher, der zu verstärkter Konkurrenz und Statusunsicherheit in den Mittelschichten führte. Wenn die Menschen sonst nichts mehr haben, werden sie asketisch.
[...]
Ein selbstkontrollierter, „gesunder“ Lebensstil repräsentiert heute moralische Überlegenheit und kompensiert die mangelnde Sicherheit. Diese Entwicklung ist in den vergangenen Jahren allerdings in ein ungesundes Extrem umgeschlagen.
[...]
ber wenn ich mir anschaue, was für Horrorgeschichten heute von manchen „Experten“ über Alkohol oder das Rauchen verbreitet werden, erinnert mich die gegenwärtige Hysterie doch sehr an die Dämonisierung des Alkohols, die wir in den 1920ern in den USA erlebten. Diese Dämonisierung führte damals geradewegs in die Prohibition.
  
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shadu
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #684 - 01.05.18 um 17:32:43
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xila schrieb on 01.05.18 um 15:36:01:
Schottland führt einen Mindestpreis für alkoholische Getränke ein.

Quote:
Von Ärzten und Gesundheitsverbänden wurde die Einführung des Mindestpreises als größter Durchbruch seit dem Rauchverbot in öffentlichen Räumen gefeiert. "Dieses Gesetz wird Leben retten", sagte die Chefin der Organisation Alcohol Focus Scotland, Alison Douglas. Sie rechnet damit, dass die Zahl der Alkoholtoten allein im ersten Jahr um 58 Todesfälle sinken wird.


http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/schottland-fuehrt-gesetzlichen-minde...

Diese vollmundige Behauptung war Anlaß für mich, die schottischen Alkoholtoten mal zu googeln.

https://www.nrscotland.gov.uk/files//statistics/alcohol-related-deaths/2017/alc-...

2016 waren es 1.265. Die Zahlen für 2017 scheinen noch nicht vorzuliegen.


Respekt an die allwissende Alison Douglas. Sie rechnet damit das allein im ersten Jahr um 58 Todesfälle sinken wird. Wahrsagerin ?
  
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xila
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #683 - 01.05.18 um 15:36:01
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Schottland führt einen Mindestpreis für alkoholische Getränke ein.

Quote:
Von Ärzten und Gesundheitsverbänden wurde die Einführung des Mindestpreises als größter Durchbruch seit dem Rauchverbot in öffentlichen Räumen gefeiert. "Dieses Gesetz wird Leben retten", sagte die Chefin der Organisation Alcohol Focus Scotland, Alison Douglas. Sie rechnet damit, dass die Zahl der Alkoholtoten allein im ersten Jahr um 58 Todesfälle sinken wird.


http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/schottland-fuehrt-gesetzlichen-minde...

Diese vollmundige Behauptung war Anlaß für mich, die schottischen Alkoholtoten mal zu googeln.

https://www.nrscotland.gov.uk/files//statistics/alcohol-related-deaths/2017/alc-...

2016 waren es 1.265. Die Zahlen für 2017 scheinen noch nicht vorzuliegen.
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #682 - 15.04.18 um 09:11:57
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Studien-Wahnsinn: schon geringe Mengen Alkohol verkürzen das Leben

Beitrag im WDR mit "leichter" Kritik an Studien-Unfug, hier am Beispiel Alkohol:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-studien-wahns...

Ist zwar immer noch recht mild verpackt, aber immerhin erste Anzeichen von Ermüdungserscheinungen bei Umerziehungsbemühungen.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #681 - 23.10.17 um 22:14:20
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Quote:
Wie einer Mitteilung der Deutschen Bahn AG zu entnehmen ist, wird in Niedersachsen und Bremen ab dem 1. Januar auf ausgewählten Linien ein Alkoholverbot im Nahverkehr eingeführt. Dies gilt dann auch für viele Strecken in der Region Braunschweig.
[...] DB Regio komme hier den Wunsch aus zahlreichen Kundenbefragungen nach, wonach die Mehrheit der Fahrgäste ein generelles Alkoholverbot befürworte sowie dem Wunsch der Aufgabenträger. Bestehende Verbote würden einen positiven Einfluss auf die Sauberkeit in den Zügen sowie das subjektive Sicherheitsempfinden der Reisenden zeigen, so das Unternehmen.


Quelle

Mal schauen, ob sich das auch in andere Bundesländer so ausweitet. In Fernverkehrszügen, wo die DB selbst alkoholische Produkte vertreibt, ist das jedenfalls noch Zukunftsmusik.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #680 - 05.08.17 um 08:52:05
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"Wenn es Passiv-Raucher gibt, dann muss es auch Passiv-Trinker geben, meinen Suchtexperten. Der Feldzug gegen den Alkoholkonsum hat begonnen."

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/der-feldzug-gegen-den-alkoholkonsum-hat-be...

Quote:
In diesen Tagen hat sich ein Wort auf den Weg gemacht, das es noch weit bringen könnte: „Passiv-Trinker“. Die Klageschrift gegen den Alkoholkonsum ist schon verfasst: Wenn ein Autofahrer mit zu viel Promille im Blut einen Unfall baut, werden dann die Geschädigten nicht zu Passiv-Trinkern? So fragt maliziös ein Experte der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen.


"Passivrauch" war für die Gesundheitsfetischisten offenbar noch ok, Passivtrinker und Passiv-Autofahrer geht ihnen jetzt merkwürdigerweise doch zu weit....  Laut lachend
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #679 - 07.07.17 um 20:24:47
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Aus der Süddt. Bevormundungszeitung (SBZ):

Quote:
"Alkohol macht müde und fett, beides finden junge Leute heute uninteressant", sagt Johannes Lindenmeyer, Direktor der Salus Klinik in Lindow, die sich auf Suchtprobleme spezialisiert hat. "Aktiv sein, lange aufbleiben können, fit sein - und das auch ausstrahlen - all das wird bei jungen Leuten immer wichtiger", sagt Lindenmeyer.
Ähnlich sieht das Jugendforscher Philipp Ikrath: "Das Ausschweifende ist nicht mehr cool, es geht zunehmend um Leistung." Er sieht den Rückgang als Teil eines Mentalitätswandels: Der Slacker - zu Deutsch etwa Faulenzer - habe ausgedient. Disziplin, Leistungs- und Durchsetzungsfähigkeit rückten in den Fokus. Die Jugend verzichte auf körperschädigende Substanzen und setze stattdessen auf Gesundheits- und Sporttrends. Die passenden Bilder dazu liefere etwa Instagram. "Man kann von einer Anti-Exzess-Generation sprechen", sagt Ikrath.


Wobei man auf Instagram auch ganz andere Lebensentwürfe sehen kann. Verallgemeinerungen sind problematisch.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #678 - 21.06.17 um 07:32:07
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Dr. Judith Mackay, eine Beraterin der WHO, schlägt vor, Gesundheitswarnungen oder Einheitsverpackungen bei Alkoholprodukten zur Pflicht zu machen:

http://health.spectator.co.uk/public-health-zealots-want-to-put-alcohol-in-plain...

Quote:
She told The Herald that the WHO’s convention on tobacco control provided a ‘potential template’ for curbing its consumption. Dr. Mackay’s motives are transparent enough. Why, though, does she believe plain packaging is the answer?

More gallingly, Dr. Mackay doesn’t even believe the most effective part of the strategy to combat tobacco was anything to do with packaging, but rather the cost of the product: ‘It has the most fundamental effect, and I suspect it would too in alcohol,’ she said.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #677 - 19.05.17 um 10:28:06
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Spiegel Online vs. Die pöse Alkohollobby:

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/alkohol-werbung-ein-prosit-auf-die-l...

Quote:
Alkohol ist frisch, cool und sexy - zumindest in der Werbung. Was sie verschweigt, sind die 74.000 Menschen, die in Deutschland schätzungsweise jedes Jahr an den Folgen von Alkohol sterben.


Angaben von Todesopfern in Alkoholwerbung? Au ja. Machen wir doch am besten gleich mit den Angabe von Verkehrstoten bei Autowerbung weiter. Das dürfte den Print-Spiegel ungefähr die Hälfte seiner noch verbliebenen Anzeigen kosten. Geschähe ihm ganz recht.

  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #676 - 19.05.17 um 06:39:20
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Zuerst die gute Nachricht: Junge Menschen trinken so selten Alkohol wie nie.

Die Prohibitionisten sagen es zwar nicht direkt, aber diese scheinbar gute Nachricht scheint sie so richtig böse zu machen:

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-05/alkoholkonsum-jugendliche-anstieg-u...

Und deshalb muss man aus ihrer Sicht noch einmal kräftig nachlegen:
Quote:
....Denn seien wir ehrlich: Deutschland ist alkoholabhängig. Wir gehören weltweit zur saufenden Elite. Jeder Deutsche trinkt jährlich eine Badewanne voll mit alkoholischen Getränken (130 Liter), das sind 11,4 Liter reines Zellgift in Form von Ethanol. Prost!

In kaum einem anderen Land ist der Vollrausch billiger, schneller und praktisch überall zu haben....

.....Was die wenigsten Deutschen aber wahrhaben wollen: Alkohol ist die mit Abstand schädlichste Droge für den Einzelnen und andere. Mindestens 9,5 Millionen Menschen trinken riskant, 1,3 Millionen sind abhängig und geschätzt 74.000 sterben jedes Jahr an den Folgen von mehr als 200 Erkrankungen, die Alkohol verschlimmert oder auslöst – von Hirnschäden bis Darmkrebs.


Und die "Zeit" ist sich nicht zu schade diese alternativen Fakten zu drucken...
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #675 - 09.05.17 um 17:43:23
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Feuerstein
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Hallo

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #674 - 24.03.17 um 14:05:32
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Destruktor schrieb on 20.03.17 um 17:07:53:
Das wäre dann ein erneuter Versuch des Einstiegs in eine allgemeine Alkoholprohibition. Ist das eine weitere WHO - Agenda ?

Das sieht ganz danach aus - nur die Methodik hat sich geändert. Man bedient sich diverser "Marionettenvereine". Hierzu ein Bericht von Novo-Argumente:
https://www.novo-argumente.com/artikel/marionettenvereine_gegen_alkohol
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #673 - 20.03.17 um 17:07:53
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ChristophL schrieb on 19.03.17 um 03:12:28:
Frank schrieb on 25.02.13 um 10:13:52:
Betrunkene in Düsseldorfs Altstadt - Alkoholverbot gefordert

http://www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/betrunkene-in-duesseldorfs-altstadt-...

Die in dem Artikel genannten Namen:
Oberbürgermeister Dirk Elbers
Polizeipräsident Herbert Schenkelberg
Ordnungsdezernent Stephan Keller

waren auch ganz vorne mit dabei, als über das totale Rauchverbot in Kneipen diskutiert wurde.

Da frage ich mich doch: "Wem gehört die Stadt?"



Der Polizeipräsident von Essen: „Statt die Legalisierung von Cannabis zu fordern, sollten wir lieber sagen: Lasst uns Alkohol und Tabak auch verbieten.





Das hier kennen wir doch bereits aus Baden - Württemberg :


Zitat :


Verbot von Alkoholverkauf in Geschäften zwischen 22 und fünf Uhr gefordert

Nicht nur die Landeshauptstadt hat mit den Auswüchsen des Alkoholmissbrauchs auf öffentlichen Straßen und Plätzen zu kämpfen. Vor wenigen Tagen forderten die kommunalen Spitzenverbände von NRW im Landtag bei der Anhörung zur für Frühjahr geplanten Ladenschlussgesetzesänderung ein generelles Verbot des nächtlichen Alkoholverkaufes in Geschäften zwischen 22 Uhr nachts und fünf Uhr morgens. Damit könnte gerade den Alkoholexzessen unter jungen Menschen entgegengewirkt und Lärmbelästigungen sowie Verschmutzungen verringert werden.

Das Rathaus unterstützt den Vorschlag der NRW-Kommunen für eine entsprechende Änderung des Landeschlussgesetzes ausdrücklich. „Das ist eine Maßnahme, die wir ohne Einschränkung unterstützen“, betont Ordnungsdezernent Stephan Keller.

Auch Martin Volkenrath, Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses (SPD) glaubt, dass dieser Weg weiter führen wird. „Wenn wir damit einen Teil der jungen Leute davon weg bekommen, in einer Spontanaktion zur Flasche zu greifen, dann wäre das ein großer Erfolg.“



Das wäre dann ein erneuter Versuch des Einstiegs in eine allgemeine Alkoholprohibition. Ist das eine weitere WHO - Agenda ?


http://www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/betrunkene-in-duesseldorfs-altstadt-...
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #672 - 19.03.17 um 03:44:56
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Passend zum Reformationsjahr: Martin Luther und andere gegen den Alkoholkonsum.
In 500 Jahren hat sich an der Argumentation nicht so sehr viel geändert: Ungesund, lebensverkürzend, enthemmend ist der Trunk, zersetzt Arbeits- und Wehrkraft, führt ins soziale Elend.
Dieses 140 Jahre alte Zitat eines Abstinenzpropheten z.B. ist immer noch erhellend:
Quote:
"Der Vorwurf der Verführung trifft nicht die Unmäßigen. Diese haben im Gegenteil das Verdienst, durch ihr Beispiel abzuschrecken. Die Verführer sind die Mäßigen! Und so lange die Verführung nicht aufhört, wird auch die Unmäßigkeit mit ihren Folgen Krankheit, Wahnsinn und Verbrechen nie aufhören. Wer das nicht einsieht, kennt nicht die Geschichte des Kampfes wider die Trunksucht."

Lesenswert auch zu "Ulbrichts Kampf gegen die Eckkneipe".
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #671 - 19.03.17 um 03:12:28
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Frank schrieb on 25.02.13 um 10:13:52:
Betrunkene in Düsseldorfs Altstadt - Alkoholverbot gefordert

http://www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/betrunkene-in-duesseldorfs-altstadt-...

Die in dem Artikel genannten Namen:
Oberbürgermeister Dirk Elbers
Polizeipräsident Herbert Schenkelberg
Ordnungsdezernent Stephan Keller

waren auch ganz vorne mit dabei, als über das totale Rauchverbot in Kneipen diskutiert wurde.

Da frage ich mich doch: "Wem gehört die Stadt?"



Der Polizeipräsident von Essen: „Statt die Legalisierung von Cannabis zu fordern, sollten wir lieber sagen: Lasst uns Alkohol und Tabak auch verbieten.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #670 - 10.03.17 um 21:57:07
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Destruktor schrieb on 27.02.17 um 15:02:39:
Das ist dann einfach so wie 1 Tag lang im Knast.


Unterschied: Im Knast kannst du rauchen, jedenfalls hierzulande.



Querkopf schrieb on 28.02.17 um 06:56:16:
hier mal ein Artikel über Alkoholverbote, der nicht in die üblichen Muster einschwenkt: "Brauchen wir ein Alkoholverbot?"

http://www.heise.de/tp/features/Brauchen-wir-ein-Alkoholverbot-3635088.html



Danke, guter Artikel.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #669 - 28.02.17 um 06:56:16
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hier mal ein Artikel über Alkoholverbote, der nicht in die üblichen Muster einschwenkt: "Brauchen wir ein Alkoholverbot?"

http://www.heise.de/tp/features/Brauchen-wir-ein-Alkoholverbot-3635088.html

Quote:
Die Journalisten Sanaz Saleh-Ebrahimi und Daniel Drepper mögen sich gefragt haben, was man denn noch alles verbieten könnte, als sie ihren Artikel über Alkohol schrieben. Dieser erschien am 22. Februar auf Correctiv.org: Wie die Alkoholindustrie uns dazu bringt, immer weiter zu trinken.......

.....Der Haken an dieser Geschichte ist bloß dieser: Seit Jahrzehnten trinken die Deutschen sowieso schon weniger und weniger. Und die Zahl der Verkehrstoten hat glücklicherweise einen historischen Tiefstand erreicht.....

......Wo wir schon dabei sind: Verbieten wir doch gleich Fett, Salz und Zucker - oder jedenfalls Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil daran (Die Doppelzüngigkeit der Gesundheitspolitik).

Also weg mit den Süßigkeiten, Kartoffelchips, Pommes, Steaks und Currywürsten (die Grünen werden jubeln), Tütensuppen, sowieso allen Fertiggerichten, Fast Food, Frischgetränken, Fruchtsäften, Fruchtjoghurts und vielem anderen mehr! Und natürlich Fasching/Karneval, das Oktoberfest und andere Volksfeste beim Verbieten nicht vergessen.....

....Weniger Bildung, weniger Alkohol

Die meisten Antialkoholiker (Durchschnitt insgesamt 21%) befinden sich laut der Robert Koch-Studie - über alle Altersgruppen und Geschlechter hinweg - bei Menschen der unteren Bildungsgruppe. 
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #668 - 27.02.17 um 15:02:39
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xila schrieb on 25.02.17 um 16:58:29:
Die Eisenbahnergewerkschaft hat etwas entdeckt, das man "Passivsaufen" nennen könnte und vor dem sie ihre Mitglieder retten möchte, und fordert deshalb ein Ende des Alkoholverkaufs in den Bordbistros der Bahn: http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-02/deutsche-bahn-alkoholverbot-bordrestaurant...

Ich leiste mir jetzt den Luxus einer St.-Florians-Reaktion: Wo ich nicht friedlich rauchen darf und deshalb von vornherein nicht hingehe, warum sollten da eigentlich andere friedlich ihr Bierchen trinken dürfen? Raus mit ihnen. Wer Langstrecken mit der Bahn fährt, gehört nun einmal bestraft. Zunge





Geht mir genauso.

Wenn ich im Flugzeug und in der Bahn nicht rauchen kann, brauche ich auch keinen Alkohol.

Das ist dann einfach so wie 1 Tag lang im Knast.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #667 - 25.02.17 um 16:58:29
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Die Eisenbahnergewerkschaft hat etwas entdeckt, das man "Passivsaufen" nennen könnte und vor dem sie ihre Mitglieder retten möchte, und fordert deshalb ein Ende des Alkoholverkaufs in den Bordbistros der Bahn: http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-02/deutsche-bahn-alkoholverbot-bordrestaurant...

Ich leiste mir jetzt den Luxus einer St.-Florians-Reaktion: Wo ich nicht friedlich rauchen darf und deshalb von vornherein nicht hingehe, warum sollten da eigentlich andere friedlich ihr Bierchen trinken dürfen? Raus mit ihnen. Wer Langstrecken mit der Bahn fährt, gehört nun einmal bestraft. Zunge
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #666 - 03.01.17 um 19:18:50
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Quote:
Mythos oder Medizin: Tötet Alkohol Gehirnzellen?


Mythos.

Quote:
The Naked Scientists", ein Portal der University of Cambridge, geht sogar so weit zu schreiben, dass sich beschwipste Menschen wahrscheinlich die meisten Schäden am Hirn zuziehen, wenn sie auf den Kopf fallen oder in eine Schlägerei verwickelt werden.


Manche Alkoholgegner sind auf den Kopf gefallen
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #665 - 21.10.16 um 02:07:22
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Quote:
Höhere Steuern auf Alkohol und Schockbilder auf Flaschen? Ein einseitiger ARD-Beitrag betreibt Stimmungsmache.
[...]
Der 15-minütige Beitrag über die „gefährliche Droge“ Alkohol will uns das angebliche Problem verkaufen (Nachteile durch Alkoholkonsum, obwohl dieser seit Jahren sinkt) und hat dann natürlich auch die vermeintlich passende Lösung parat, insbesondere eine massive Verteuerung alkoholischer Getränke.


Frisch erschienener Kommentar bei Novo.
« Zuletzt geändert: 21.10.16 um 02:07:45 von ChristophL »  
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Ich rauche und trinke
aus politischen Gründen.

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #664 - 29.07.16 um 19:20:07
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Government to crackdown on alcohol sales at airports

Regierung will scharf gegen die Alkoholverkäufe auf UK-Flughäfen vorgehen.

«We look into it, but we don't want to kill merriment» !!!

Wer es glaubt:

Bildlegende:
Eine kürzlich veröffentliche Polizeistatistik zeigt (plötzlich aus dem Nichts) Hunderte von Flugreisende, die allein aufgrund des Verdachts(!) von FIAZ (Flugreisen in angetrunkenem Zustand) oder in einem Flughafen aufgrund des Verdachts, angetrunken zu sein, verhaftet wurden.

(Somit hat man nun einen Hebel gegen den Alkohol, da offenbar ein bloßer Verdacht der Trunkenheit ausreicht. Dehydriertes Codein, Koks, Ritalin, Modafinil (Modasomil), Ecstasy oder andre Aufputschmittel aus den Pharma-Konglomeraten werden nicht einmal in Betracht gezogen.)

ÜBERSETZUNG:
Einige Vorfälle bezüglich betrunkener Flugpassagiere haben nun die Regierung auf den Plan gerufen. Der neue Minister für Aviatik (erstaunlich wofür es inzwischen Minister in UK gibt), Lord Ahmad (inzwischen werden offenbar auch Araber in UK in den Adelstand erhoben) klärte auf über die Art und Weise wie er den Alkoholverkauf an Flughäfen untersuchen möchte, nachdem Hunderte von Alkohol-Benebelten in den letzten zwei Jahren(!) auf Flügen randaliert hätten. (Gebt Ihnen den Tabak zurück, dann ist wieder Ruhe im Flieger!)

Ahmed erklärte, (was er tatsächlich gerne tun möchte) er wolle die Fröhlichkeit (he didn't want to "kill merriment") nicht verbieten (was genau seine Intention sein muß, da es ist sein Gedanke ist und er hat ihn auch erwähnt), daß aber zeitliche Einschränkungen der Alkoholverkäufe sowie (noch) restriktivere Regeln, um Reisende mit «ungebührlichem Verhalten» (offenbar ein Straftatbestand in UK), welche ein Flugzeug besteigen, sehr genau einer peniblen Prüfung zu unterziehen.

Lord Ahmed, von Theresa May ins Amt gesetzt, betonte die Notwendigkeit, Reisende genauer zu kontrollieren (screening) bevor sie an Bord gingen.

() = mein Kommentar - oder engl. Originalwort.

Es wird eine Zeit kommen, wo nur noch FKK geflogen werden darf und Laufen in angetrunkenem Zustand (LIAZ) ein Offizialdelikt sein wird.


Quelle

Nachtrag:
Da erhält der LOCUS-Artikel aus dem Jahr 2008 doch plötzlich eine ganz andere Bedeutung, wonach Alkohol Fliegen schwul machten. Schwul, statt Betrunken zu sein, war bis Ende der Siebziger Jahre ebenfalls ein Offizialdelikt (=muß von Amtes wegen verfolgt werden).

P.S. Einmal heißt der Lord Ahmed, dann wieder Ahmad - der Fehler liegt also bei TV-Sender ITV! nicht bei mir.
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #663 - 26.07.16 um 07:46:56
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...könnte auf diesem Müll basieren:

CHIP : Neue Studie verblüfft: Schon so wenig Alkohol kann Krebs auslösen

https://www.google.de/search?q=Neue+Studie+verbl%C3%BCfft%3A+Schon+so+wenig+Alko...

Mittlerweile sind die Leser nur noch genervt ( s. Kommentare )
  

Gib " links" keine Chance.
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shadu
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #662 - 22.07.16 um 13:01:10
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Habe soeben bei BBC einen Bericht gesehen wo gesagt wird das Alkoholkonsum zu Krebs führen kann und zwar in jeder Menge !

Nun warte ich auf schnelle Einführung von Schockbilder auf Wein, Schnaps, Bier und Prosecco Flaschen !
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #661 - 01.07.16 um 06:25:11
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Die "Zeit" ist sich nicht zu schade, ein Gespräch über Alkohol mit "anonymen Experten" zu führen: Zitat: "Werden Sie Zeuge eines anonymen Gesprächs unter Experten"

http://www.zeit.de/2016/23/alkohol-konsum-wirkungen-sucht-risiko

Natürlich sind wieder einmal die Alkohol-Lobby und die Werbung die Bösen. Aber auch der Begriff des Rausches soll offenbar angepasst werden:

Quote:
ZEIT Doctor: Einen Halbrausch? Woher wollen Sie das wissen? Man denkt ja beim Wort Rausch, dass jemand schon merklich betrunken ist.

Sozialmediziner: Dieses Verständnis ist weit von dem entfernt, was die Wissenschaft unter Rausch versteht. In der Alkoholforschung gehen wir davon aus, dass es sich ab vier, fünf Gläsern per Definition um einen Rausch handelt.


Neben den Hausärzten sollen jetzt auch Computer-Fragebögen in Kliniken Druck auf den Patienten ausüben:

Quote:
Die Programme funktionieren erstaunlich gut, und die Patienten machen da super mit. Sie füllen im Wartezimmer oder im Krankenhaus einen Fragebogen aus, da ist es eh langweilig. Sie geben dann an: "Ich trinke pro Tag vier Flaschen Bier" und so weiter. Das Computersystem vergleicht das mit dem Bevölkerungsdurchschnitt und formuliert automatisierte, clevere Feedback-Briefe: "Sehr geehrter Herr Müller, Ihre Gewohnheiten stimmen mit einem erheblichen Teil der Bevölkerung überein, und Sie finden Ihr Trinken auch völlig normal, das können wir verstehen. Aber in der Wissenschaft gibt es folgenden Wissensstand ... Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, statt des abendlichen Bieres dies und jenes zu tun?".....

......Man könnte das überall einsetzen, nicht nur im Krankenhaus, auch in jeder Rehabilitationseinrichtung!

ZEIT Doctor: Also etwa auch bei Rückenpatienten?

Suchtexpertin: Ja, exakt, dazu gibt es sogar schon Modellprojekte und Untersuchungen.


Und neben dem üblichen Schuldzuweisungen an die "Alkohol-Lobby" wird auch der Kampf gegen den Tabak als Blaupause herangezogen:

Quote:
Ja, die Lobby ist zu stark. Wir brauchen in Deutschland Bürgerbewegungen, wenn es um die Nachhaltigkeit unseres Lebens und um unsere Gesundheit geht. Was uns fehlt im Gesundheitsbereich, ist so etwas wie Greenpeace – mit etlichen Millionen Einnahmen. Normalerweise haben Jugendkampagnen ja kaum eine Wirkung, doch in Amerika gab es eine, die war supererfolgreich, die Truth Campaign. Da haben sie den Jugendlichen gesagt: Du bist so blöd, dich anscheißen zu lassen von denen da oben, die wollen, dass du dich kaputtmachst. Es ging dabei um Tabak, aber das würde bei Alkohol genauso funktionieren. Es war eine der erfolgreichsten Präventionskampagnen, die man je gefahren hat in den USA.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #660 - 22.05.16 um 07:32:38
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Die Bierduschen-Debatte vor dem Pokalendspiel ist die nächste Denormalisierungs-Stufe:

http://www.ruhrbarone.de/die-bierduschen-debatte-vor-dem-pokalendspiel-ist-die-n...

Eine Meldung, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) habe ein absurdes Bierverbot erlassen, wurde von mehreren Medien unter Berufung auf die Tageszeitung "Die Welt." verbreitet - den Spielern von FC Bayern und Borussia Dortmund sei es untersagt, nach dem Gewinn des DFB-Pokalfinales am Samstag in Berlin die obligatorische Bierdusche zu vollziehen.

Quote:
Eine Nachricht, die inzwischen, ob nur durch öffentlichen Druck oder nicht, weitestgehend wieder entkräftet und teilweise auch dementiert wurde...

.... Letztendlich wohl auch ziemlich egal, denn alleine der grundsätzliche Ansatz ist hier schon das eigentliche Problem: Die immer selbstverständlicher und größer werdenden Diskussionen über eine offenbar zunehmende Denormalisierung von Alkoholkonsum und dessen immer deutlicher und lauter hinterfragte, quasi selbstverständliche Gegenwart in unserer Gesellschaft. Zumindest eben in einer großen Öffentlichkeit. Das ist das wirklich Bedenkliche daran. Und diese grundsätzliche Entwicklung kann auch gar nicht länger dementiert werden.

Hintergrund ist hier nun eine Initiative namens „Alkoholfrei Sport genießen“, welches seit kurzem auch vom Deutschen Fußballbund (DFB) offiziell unterstützt wird.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #659 - 06.03.16 um 19:41:39
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Schon wieder Zahleninflation - wie zuvor beim Tabak!

Quote:
Alkohol wurde dabei als gefährlichste Droge angesehen und erhielt 72 »Gefährlichkeitspunkte«, Cannabis lag im Mittelfeld und erhielt 20 Punkte und LSD wie auch die Zauberpilze wurden als eher ungefährlich eingestuft und erhielten 7 respektive 5 Punkte. Alkohol ist somit nicht nur für viele Formen des Mischkonsums eher ungeeignet, sondern gilt auch als gefährlicher als alle anderen in dieser Studie untersuchten Drogen. Vor diesem Hintergrund erscheint es völlig absurd, dass man wegen den weit weniger gefährlichen Drogen wie LSD oder Zauberpilzen im Gepäck auf der Fahrt zu einem Festival von der Polizei behelligt wird, jedoch unmengen an Bier und Schnaps mit sich führen darf, ohne Repressalien befürchten zu müssen.


Ich habe die 72 Punkte überprüft, und siehe da, es ist tatsächlich "ein eindeutig überrissener Wert", wie ich im vorhergehenden Beitrag geschrieben habe. Aber auch diese 56.4 Punkte sind völlig irrational und rein politisch. Es würde bedeuten, daß mehr als jeder Zweite an den Folgen seines Alkohol-Konsums frühzeitig stürbe. Das wäre dann etwa ein Drittel der Bevölkerung, und das kann nicht stimmen. Da bliebe ja für den frühzeitigen Tod durch Passivtabakrauch kaum noch einer übrig.  Laut lachend Und die Raucher hätten auch keinen Platz mehr in der Statistik.  Durchgedreht

2010 stufte unser Liebling, der Nutty Professor David Nutt in THE LANCET den Alkohol in seiner Gefährlichkeit noch mit 56.4 Punkten (Tabak mit 37.5) ein. Jetzt sollen es schon 72 sein ???

Passivtrinkerschutz, ick hör dir trapschen.
« Zuletzt geändert: 06.03.16 um 20:56:41 von Carolus Magnus »  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #658 - 05.03.16 um 10:18:23
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Vielen Dank, Querkopf! Ein höchst interessanter Artikel, dem ich größtenteils  zustimmen kann. Auch die Studien sind aufschlußreich.

Wir sind alle illegal!

72 Punkte für Alkohol in guter Qualität (Markenprodukte) ist eindeutig ein überrissener politischer Wert, kein wissenschaftlicher! Es ist aber nachvollziehbar, daß bei einen Plädoyer für illegale Drogen die legalisierten in ihrer Gefährlichkeit unbotmäßig hoch gepeitscht werden, um das Irrationale dieser Verbote besser demonstrieren zu können.
Aber es ist immer kontraproduktiv, eine Droge gegen eine andre auszuspielen (teile und herrsche)

Wenig erstaunliche 100% der Befragten im Vorfeld 2004/2006 der Street-Parade ausgewerteten 20Min.-Umfrage hatten Kontakt mit illegalen Drogen, was beweist, daß der prohibitive Staat am Volk in dieser Frage seit dem WWII völlig vorbei politisiert. Vermutlich aufgrund der Nazi-Paranoia und -Propaganda vor unsichtbaren Giften.

Zum Mischkonsum ist zu bemerken:

Es wird selten gleichzeitig konsumiert. So nimmt man bevorzugt Speed, wenn man vom Alkohol runterkommt. Speed vor dem Alkoholkonsum einzunehmen, resp. auf Speed Alkohol zu schütten, läßt die alkoholische Wirkung verpuffen.

1. Mischkonsum Speed und Alkohol ist nirgends zu finden (imho nicht zu empfehlen - oder nur bei reduzierter Speed-Dosis)
2. Mischkonsum Benzodiazepine und Alkohol ist nirgends zu finden (imho zu empfehlen)
3. Mischkonsum von Haschisch und Alkohol (imho nicht zu empfehlen, die Drogen heben sich gegenseitig in ihrer Wirkung auf, und es bleibt ein doppelt so hoher Kater, der ohne Haschisch meist ganz gar nicht auftritt).
4. Mischkonsum von Alkohol und LSD (imho nicht zu empfehlen, da der Alkoholrausch von rel. kurzer Dauer ist, LSD aber von viel längerer, was sich durch die Alkoholabbauphase auf die Qualität des Trips auswirkt und in einen Horrortrip münden kann)
5. Alkohol und Tabak ergänzen sich gegenseitig hervorragend.
Zusätzlich noch Schnupftabak zu konsumieren ergibt anderntags aber einen besonders schweren Kater, der auch länger andauert. Davon ist imho abzuraten. Bei Bedarf besser Zigaretten mit höherem Nikotingehalt oder auf milde Zigarren zurückgreifen.
6. Kaffee und Tabak ergänzen sich gegenseitig hervorragend. Nervös macht imho nicht der Kaffee an sich, sondern der Mischkonsum von Rahm und Kaffee in Kombination.

Generell gilt, nicht täglich Drogen zu konsumieren und ideal wäre, einmal jährlich (evtl. Fastenzeit) einen Monat der Abstinenz einzulegen. -> Nicht zutreffend jedoch ist diese Aussage für jene, die illegale Drogen als Selbstmedikation einnehmen, weil sie vom Arzt nicht verschrieben werden (dürfen).

Ein Antiraucher-Arzt einer Schlafklinik erklärte mir kürzlich, daß «Benzodiazepine auch nach 200 Jahren konstanter lebenslanger Einnahme keinen körperlichen Schaden anrichten würde, nur der Entzug davon!» - Toll, eine Pharmadroge die lebenslange Gewinne garantiert. - Anderseits sagte er aber auch, wie gefährlich Tabak rauchen sei: «Das sei hundertfach erwiesen». Ich sagte ihm, daß ich diese Aussage auf seine jungen Jahre und den Lehrplan zurückführe, und er einfach ungeprüftes Wissen aneigne. Er sei in meinen Augen einfach noch etwas naiv. Mein Oxy erhielt ich dennoch.
Er hat die universitäre Tabak-Indoktrination der WHO durchlaufen und den alten Chefarzt abgelöst, der noch korrekt meinte, die Gefährlichkeit läge nur am Polonium im Tabak, das wir den Atommächten zu verdanken hätten. Beide sind übrigens Nichtraucher.

Kein demokratischer Rechtsstaat, der verpflichtet ist, Minderheiten und ihre Anliegen zu schützen, hat das Recht, den Konsum von Drogen querbeet zu verbieten, denn die Verbote sind kontraproduktiv in bezug auf die seltene Konstellation Freiheit UND Sicherheit sowie Gesundheit der Konsumenten, die sich auf dem Schwarzmarkt eindecken müssen und so Streckmittel von Arsen über Schuhwichse bis hin zu relativ harmlosen Abführmitteln mit konsumieren müssen, und steht in krassen Widerspruch der Rauchverbote in Kneipen mit der Begründung einer bis heute nicht erwiesenen Letalität von Passivrauch, ausschließlich von Tabak. (Exposition vom 30 Minuten würden bei einem NR genügen um einen ischämischen Herzanfall auszulösen)

Daß also die illegalen Drogen der WHO entzogen werden sollen, ist ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Doch dazu gehört auch Tabak und Alkohol. Es ergibt keinen Sinn, legale Drogen davon auszunehmen. Dennoch sind und bleiben pharmazeutische Medikamente die gefährlichsten und gesundheitsschädlichsten Drogen. Sie können gesundheitlich irreversible Schäden in ungeahntem Ausmaß verursachen, und werden dennoch nicht vom Markt genommen, die naturbelassene Pflanzen nie anrichten könnten. Und die synthetischen stammen alle ursprünglich von der Pharma-Mafia. Von A-Z, Amphetaminen bis Zyban.

Kein Wunder, bei einem jährlichen Umsatz von 800 Milliarden und der Ver(sch)wendung von 31% des Gewinns einzig für Werbekosten und nur 11% für Forschung.

Ein Tropfen des Wermuths bleibt. Die Pharmamafia hätte dann den Krieg gewonnen. WHO und THMPD waren ihr Wegbereiter.

Kofi Annans erstaunliche Kehrtwende in Sachen Drogen

« Zuletzt geändert: 05.03.16 um 19:37:03 von Carolus Magnus »  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #657 - 05.03.16 um 08:27:27
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Die TAZ (Linksintellektuelles Milieu) hat sich passend zu ihrer Leserschaft die "Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Drogenfragen" herausgepickt:

http://blogs.taz.de/drogerie/2016/01/01/drogenpolitischer-wegweiser-fuer-2016/

Darin wird auch auf eine Studie der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) zur Gefährlichkeitsbewertung von Drogen Bezug genommen:
Quote:
Alkohol wurde dabei als gefährlichste Droge angesehen und erhielt 72 »Gefährlichkeitspunkte«, Cannabis lag im Mittelfeld und erhielt 20 Punkte und LSD wie auch die Zauberpilze wurden als eher ungefährlich eingestuft und erhielten 7 respektive 5 Punkte. Alkohol ist somit nicht nur für viele Formen des Mischkonsums eher ungeeignet, sondern gilt auch als gefährlicher als alle anderen in dieser Studie untersuchten Drogen. Vor diesem Hintergrund erscheint es völlig absurd, dass man wegen den weit weniger gefährlichen Drogen wie LSD oder Zauberpilzen im Gepäck auf der Fahrt zu einem Festival von der Polizei behelligt wird, jedoch unmengen an Bier und Schnaps mit sich führen darf, ohne Repressalien befürchten zu müssen.


Auch wenn solche Aussagen noch die Ausnahme sind, in Kommentaren zu Artikeln über Alkohol wird immer häufiger darauf Bezug genommen.

Das linksintellektuelle Milieu hat hier eine wunderbare Ausrede für ihr spezielles Drogenkonsumverhalten gefunden - hier "harmlose" Drogen (Ecstasy, LSD, Cannabis usw.) für "Intellektuelle" (siehe auch Volker Beck: liberale Drogenpolitik) - dort "gefährliche" Drogen (Alkohol, Tabak usw.) für die Unterschichten. Und sogn. Wissenschaftler arbeiten kräftig mit, am neuartigen Klassenkampf von oben.....
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #656 - 04.03.16 um 06:34:35
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Carolus Magnus schrieb on 03.03.16 um 17:31:37:
Das ist nicht anderes als (einst?) verbotene(!), maßlos übertriebene  redaktionelle Propaganda für das darin beworbene Medikament (So funktioniert die "Wunderpille" gegen die Sucht).

Das hätte ich von "DIE WELT" nie erwartet. Die journalistische Schamgrenze sinkt offenbar immer tiefer bis ins Bodenlose und macht offensichtlich auch vor einstigen Qualitätsblättern nicht halt.


Das ist schon richtig - durch die Verbindung des Artikels mit einem darin beworbenen Medikament ist die journalistische Schamgrenze weiter tief gesunken.
Die Meldung selbst (über Deutschland als Alkoholikerland) wurde allerdings von anderen Zeitungen genauso ungeprüft übernommen und verbreitet. Auch hier genügt es unseren Qualitätsmedien offenbar, wenn DHS und die Ärztekammer Nordrhein ihre Alarmzahlen in Umlauf bringen - journalistische Prüfung ist nicht angesagt.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #655 - 03.03.16 um 17:31:37
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Das ist nicht anderes als (einst?) verbotene(!), maßlos übertriebene  redaktionelle Propaganda für das darin beworbene Medikament (So funktioniert die "Wunderpille" gegen die Sucht).

Das hätte ich von "DIE WELT" nie erwartet. Die journalistische Schamgrenze sinkt offenbar immer tiefer bis ins Bodenlose und macht offensichtlich auch vor einstigen Qualitätsblättern nicht halt.
« Zuletzt geändert: 03.03.16 um 17:34:33 von Carolus Magnus »  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #654 - 03.03.16 um 06:11:42
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Der jährliche Alarmismus der Prohibitionisten taucht wieder in den Zeitungen auf:

http://www.welt.de/regionales/nrw/article152851394/Deutschland-ist-ein-alkoholge...

Forderungen wie üblich: Alkohol muss teurer werden, für Jugendliche bis 18 Jahre verboten werden....

Belegt wird das Ganze mit Horrorzahlen:
Quote:
80 bis 90 Prozent der Erwachsenen bundesweit – also fast alle – trinken Alkohol, sagte Gaßmann. Jeder siebte konsumiere dabei mehr als die empfohlene Höchstmenge. Rund 1,8 Millionen Menschen seien als alkoholabhängig einzustufen. Deutschland nannte er ein "alkoholverliebtes, alkoholgetränktes Land".


Die Zahl von 1,8 Millionen Menschen, die angeblich alkoholabhängig seien, beruhen auf dem Epidemiologischen Suchtsurvey von 2012. Damit soll im Rahmen regelmäßig wiederholter Querschnittsbefragungen der Konsum und Missbrauch von psychoaktiven Substanzen in der deutschen Allgemeinbevölkerung untersucht werden. Befragt werden rund 9.000 Personen in Deutschland. Dies soll eine Schätzung der Belastung der Bevölkerung durch den Konsum und die Folgen des Konsums von Tabak, Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen sowie das Ausmaß von pathologischem Glücksspiel möglich machen.

9000 Befragte? Schätzung? Alarmismus !!
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #653 - 19.01.16 um 00:45:05
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Querkopf schrieb on 18.01.16 um 05:48:42:
fitzcarraldo schrieb on 17.01.16 um 16:00:19:
Querkopf schrieb on 17.01.16 um 15:37:10:
fiel endgültig der Zensur zum Opfer.


Das wundert mich nicht. Ich weiss nicht, was genau Du bei rp-online geschrieben hast, aber das was hier bei mir ankommt ist schon hart an der Volksverhetzung.


Sorry, ich muss das richtigstellen - wie ich jetzt erst herausgefunden habe, muß der Kommentar (im Gegensatz zu früher) erst durch eine e-mail bestätigt werden - das ist mir entgangen. Also diesmal keine Zensur!


Den e-Mail Link habe ich bestätigt. Darauf öffnete sich mein Browser mit obigem Text.
« Zuletzt geändert: 19.01.16 um 00:45:44 von Carolus Magnus »  

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Antwort #652 - 18.01.16 um 05:48:42
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fitzcarraldo schrieb on 17.01.16 um 16:00:19:
Querkopf schrieb on 17.01.16 um 15:37:10:
fiel endgültig der Zensur zum Opfer.


Das wundert mich nicht. Ich weiss nicht, was genau Du bei rp-online geschrieben hast, aber das was hier bei mir ankommt ist schon hart an der Volksverhetzung.


Sorry, ich muss das richtigstellen - wie ich jetzt erst herausgefunden habe, muß der Kommentar (im Gegensatz zu früher) erst durch eine e-mail bestätigt werden - das ist mir entgangen. Also diesmal keine Zensur!
  
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Antwort #651 - 17.01.16 um 16:11:55
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Quote:
...
Allgemeine Ansicht: Es müsse im Umgang mit Ausländerkriminalität endlich Ehrlichkeit her. Der Kolumnist unterstützt das ausdrücklich. Eine aufgeklärte Gesellschaft kann nicht hinnehmen, dass Jahr um Jahr wider jede Evidenz behauptet wird, man wisse leider immer noch nicht, ob der internationale Leistungssport aus kriminell organisierten Kartellen bestehe, man habe leider noch nicht herausfinden können, welche ausländischen Mitarbeiter der Deutschen Bank dem deutschen Rentner in spe ein Drittel seiner Altersvorsorge unter dem Sofakissen weggezogen haben, und es sei völlig ungeklärt, ob der ausländische Pharmakonzern Pfizer das ihm hierzulande gewährte Gastrecht dazu missbraucht habe, 100.000 deutsche Ärzte zu bestechen, 250 Krankenkassen zu betrügen und fünf Millionen deutsche Frauen an ihrer Gesundheit zu beschädigen.

Deshalb kann man den Führern unserer großen deutschen Parteien einfach nur recht geben: Schluss mit der politisch motivierten Schonung von Ausländern! Knallharte Verfolgung nordamerikanischer Verbrecher, die das Gastrecht in Ramstein missbrauchen! Konsequente Ermittlung gegen ausländische Täter, die gegen Recht und Gesetz die Telekommunikation deutscher Frauen abhören! Sofortige Entlassung der Innen- und Justizminister, die es aus politischer Opportunität unterlassen haben, mit der ganzen Härte des Rechtsstaats gegen die Taten von Ausländern einzuschreiten, die von deutschem Boden aus menschenrechtswidrige Entführungen oder Folterungen organisierten, anordneten oder durchführten!
...

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-01/sexmob-koeln-kriminalitaet...
  

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Antwort #650 - 17.01.16 um 16:00:19
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Querkopf schrieb on 17.01.16 um 15:37:10:
fiel endgültig der Zensur zum Opfer.


Das wundert mich nicht. Ich weiss nicht, was genau Du bei rp-online geschrieben hast, aber das was hier bei mir ankommt ist schon hart an der Volksverhetzung.
« Zuletzt geändert: 17.01.16 um 16:01:36 von fitzcarraldo »  

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Antwort #649 - 17.01.16 um 15:37:10
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fitzcarraldo schrieb on 17.01.16 um 13:48:30:
Carolus Magnus schrieb on 17.01.16 um 12:40:01:
Schon erstaunlich. Kann einer hier ahnen, was zur Zensur führte? - Und wie ist der Stern dahingekommen? 


Jetzt bist Du drauf. Und Sterne hast Du mehr als ein russischer General (11 zur Zeit).


Jetzt ist dein Kommentar wirklich drauf! Mir ging es da schlechter - mein Kommentar, indem ich darauf hinwies, dass die Täter von Köln nicht "unschuldige" Opfer des Alkohols sind, sondern dass sie bewußt Drogen und Alkohol dazu benutzen, um sich abzustumpfen und zu enthemmen, fiel endgültig der Zensur zum Opfer. Man läßt sich bei RP-Online nicht die Argumentation kaputtmachen...
  
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Antwort #648 - 17.01.16 um 13:48:30
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Carolus Magnus schrieb on 17.01.16 um 12:40:01:
Schon erstaunlich. Kann einer hier ahnen, was zur Zensur führte? - Und wie ist der Stern dahingekommen? 


Jetzt bist Du drauf. Und Sterne hast Du mehr als ein russischer General (11 zur Zeit).
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #647 - 17.01.16 um 12:40:01
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Querkopf schrieb on 17.01.16 um 07:38:25:
Es konnte ja nicht lange dauern, bis die Ereignisee von Silvester in Köln die Prohibitionisten auf den Plan rufen:

Sexuelle Gewalt: Brandbeschleuniger Alkohol

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/sexuelle-gewalt-brandbeschleuniger-alk...

Quote:
Alle reden über das Aussehen der Täter, niemand über ihren Alkoholkonsum (der viele Taten begünstigt)


Dabei wird bewußt verschwiegen, dass die überwiegend nordafrikanischen Täter nicht unschuldige Opfer des Alkohols sind, sondern sich selbst ganz bewußt unter Drogen und Alkohol setzen, um in der Nacht länger ihren Straftaten nachgehen zu können...


Schon erstaunlich. Kann einer hier ahnen, was zur Zensur führte? - Und wie ist der Stern dahingekommen?
« Zuletzt geändert: 17.01.16 um 12:42:42 von Carolus Magnus »  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #646 - 17.01.16 um 07:38:25
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Es konnte ja nicht lange dauern, bis die Ereignisee von Silvester in Köln die Prohibitionisten auf den Plan rufen:

Sexuelle Gewalt: Brandbeschleuniger Alkohol

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/sexuelle-gewalt-brandbeschleuniger-alk...

Quote:
Alle reden über das Aussehen der Täter, niemand über ihren Alkoholkonsum (der viele Taten begünstigt)


Dabei wird bewußt verschwiegen, dass die überwiegend nordafrikanischen Täter nicht unschuldige Opfer des Alkohols sind, sondern sich selbst ganz bewußt unter Drogen und Alkohol setzen, um in der Nacht länger ihren Straftaten nachgehen zu können...
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #645 - 28.11.15 um 16:09:25
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Querkopf schrieb on 28.11.15 um 09:58:19:
Carolus Magnus schrieb on 27.11.15 um 09:13:41:
[quote]Meiner bescheidenen Meinung nach gilt dies auch für den Alkohol UND Tabak UND Vapen.
Man muß Manipulatoren besser durchschauen, und ihnen den Riegel vorschieben, indem man das Prinzip des 'teile und herrsche' immer wieder allen gut und einfach erklärt. Wenn jede Gruppe nur für sich kasperlt, wird das nie etwas mit Gegenwehr, umsoweniger, als daß die zu Unterdrückenden keine Mrd. im Jahr für ihre Spielchen zur Verfügung haben. Ununterbrochene, repetitive Aufklärung kostet aber wenig und es müssen wieder vermehrt Leserkommentare in Online-Medien gepostet werden, insbesondere, aber nicht ausschließlich, in den sog. Qualitätszeitungen.

Farcebook allein wirds nicht bringen.



Das sehe ich genauso. Leider ist es immer schwieriger geworden, kritische Leserkommentare in den Online-Medien zu posten.

Einerseits haben viele Gegner der Zwangsbeglückungsversuche wohl inzwischen resigniert...,

andererseits werden Kommentare (besonders seit der Flüchtlingsproblematik) von den Redaktionen immer kleinlicher "zensiert". Besonders bei bestimmten politischen Themen werden kritische Leser immer häufiger als Bedrohung wahrgenommen - zu manchen Artikeln wird die Kommentarfunktion gleich "vorsorglich" abgeschaltet. Natürlich immer unter der Begründung, Hasskommentaren keinen Raum geben zu wollen - dabei könnte man die leicht entfernen, ohne die kritischen Beiträge gleich mit verschwinden zu lassen!

Im Rahmen dieser Stimmung bei den Medien, werden jetzt auch Leserkommentare zu ganz anderen Themen immer kleinlicher geprüft - und so mancher Redakteur läßt jetzt wohl auch vermehrt seine persönlichen Vorlieben (zu Tierschützern, Vegetariern, Nichtrauchern usw.) in seine Zensurbemühungen einfließen.
Es wird also immer schwieriger Leserkommentare in Online-Medien unterzubringen...

Nötig ist es trotzdem....


Also in den Schweizer Medien komme ich zu 90% immer durch. und auf disqus - wohin viele Zeitungen ihre Debatten outsourcen, sogar zu 100%. Dort sind auch Buchautoren wie Michael J. McFadden und andre eloquente Aufklärer aus dem angloamerikanischen (AA) Raum täglich und mit viel Power im Einsatz (halt in English).

Aber bei deutschen Artikeln ist auch die Debatte deutsch!

Sehr schlecht hingegen komme ich in UK-Zeitungen durch. Die sind Weltmeister in Zensur.

Am dringendsten aber finde ich, daß die zersplitterten Gruppen sich unter einem Dach zusammenfinden.
Ich kenne die elektronischen Kapazitäten des NWR nicht, doch es wäre machbar, diese a) in Englisch für AA-Länder zu führen und b) Vaping und Alkohol mit hinzuzunehmen. Besonders b) sollte sofort geschehen.

Einzig der Titel «Netzwerk-Rauchen» würde dann nicht mehr so ganz passen, obwohl der gesamte bisherige Inhalt sehr gut paßt. Forces Germany würde natürlich weitaus besser das repräsentieren, was mir vorschwebt, um diesem "Teile und Herrsche" entgegenzuwirken.
Vermutlich aber könnte Forces das auch, und evtl. viel besser und einfacher übernehmen.
Ich kenne mich mit all den Gruppen einfach zu wenig aus.
« Zuletzt geändert: 28.11.15 um 16:19:09 von Carolus Magnus »  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #644 - 28.11.15 um 09:58:19
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Carolus Magnus schrieb on 27.11.15 um 09:13:41:
[quote]Meiner bescheidenen Meinung nach gilt dies auch für den Alkohol UND Tabak UND Vapen.
Man muß Manipulatoren besser durchschauen, und ihnen den Riegel vorschieben, indem man das Prinzip des 'teile und herrsche' immer wieder allen gut und einfach erklärt. Wenn jede Gruppe nur für sich kasperlt, wird das nie etwas mit Gegenwehr, umsoweniger, als daß die zu Unterdrückenden keine Mrd. im Jahr für ihre Spielchen zur Verfügung haben. Ununterbrochene, repetitive Aufklärung kostet aber wenig und es müssen wieder vermehrt Leserkommentare in Online-Medien gepostet werden, insbesondere, aber nicht ausschließlich, in den sog. Qualitätszeitungen.

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Das sehe ich genauso. Leider ist es immer schwieriger geworden, kritische Leserkommentare in den Online-Medien zu posten.

Einerseits haben viele Gegner der Zwangsbeglückungsversuche wohl inzwischen resigniert...,

andererseits werden Kommentare (besonders seit der Flüchtlingsproblematik) von den Redaktionen immer kleinlicher "zensiert". Besonders bei bestimmten politischen Themen werden kritische Leser immer häufiger als Bedrohung wahrgenommen - zu manchen Artikeln wird die Kommentarfunktion gleich "vorsorglich" abgeschaltet. Natürlich immer unter der Begründung, Hasskommentaren keinen Raum geben zu wollen - dabei könnte man die leicht entfernen, ohne die kritischen Beiträge gleich mit verschwinden zu lassen!

Im Rahmen dieser Stimmung bei den Medien, werden jetzt auch Leserkommentare zu ganz anderen Themen immer kleinlicher geprüft - und so mancher Redakteur läßt jetzt wohl auch vermehrt seine persönlichen Vorlieben (zu Tierschützern, Vegetariern, Nichtrauchern usw.) in seine Zensurbemühungen einfließen.
Es wird also immer schwieriger Leserkommentare in Online-Medien unterzubringen...

Nötig ist es trotzdem....
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #643 - 27.11.15 um 09:43:26
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Querkopf schrieb on 09.04.15 um 04:13:17:
An der Frage "Warum ist Alkohol erlaubt?" wird bereits gearbeitet -

EU will schärfere Regeln - Alkohol soll teurer werden!

http://www.derwesten.de/politik/eu-will-schaerfere-regeln-alkohol-soll-teurer-we...

Quote:
Der Gesundheitsausschuss im EU-Parlament hat eine Resolution zur Beschränkung des Alkoholkonsums auf den Weg gebracht, über die das Parlament Ende April abstimmen wird. Der Vorstoß sieht vor, einen Mindestpreis für Alkohol einzuführen, das Mindestalter für den Konsum auf 18 Jahre anzuheben sowie Warnhinweise für Schwangere und zusätzliche Nährwertangaben (Kalorien) vorzuschreiben.


Die üblichen Verdächtigen:

Quote:
Lob für die EU kommt von Jürgen Naundorff von der Suchthilfeorganisation „Blaues Kreuz“: „Dass man sich nun auf europäischer Ebene auch der Problematik des Alkoholkonsums annimmt, ist ein längst überfälliger Schritt. Wir müssen allein in Deutschland von rund 74 000 jährlichen Todesfällen durch Alkoholkonsum ausgehen.“


Wie immer hinkt die EU der Schweizer Gesetzgebung hinterher. Blick 2012 - Heute Alkohol erst ab 18! Die Schweiz kann es nicht lassen, europäischer Musterknabe sein zu wollen, als hätte das Land keine wirklichen Probleme.

Ändern wird sich nur eines: Es werden mehr Jugendliche kriminalisiert.

Hinter den Kulissen hingegen läuft Ungeheuerliches:

Sackstark Passivtrinkerschutz 2014: Passivtrinkerschutz
« Zuletzt geändert: 27.11.15 um 09:49:35 von Carolus Magnus »  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #642 - 27.11.15 um 09:13:41
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xila schrieb on 15.12.09 um 18:30:43:
Quote:
Es werden immer mehr: Das Statistische Bundesamt hat für das Jahr 2008 die Zahl der akuten Alkoholvergiftungen bei Kinder und Jugendlichen bekanntgegeben. Im vergangenen Jahr mussten 25.700 junge Menschen im Alter zwischen 10 und 20 Jahren stationär im Krankenhaus behandelt werden. Das sind elf Prozent mehr als 2007. Wirklich alarmierend aber ist der Vergleich mit dem Jahr 2000 - damals waren es nur 9500. Somit hat sich die Zahl der jungen Komasäufer in acht Jahren fast verdreifacht.


http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,667206,00.html

[/quote]

In der genannten Gruppe 10-20 Jahre liegt der Hund begraben. Wenn auch nur 1 10-jähriger dabei ist, der vllt. bei einem Irrtum oder falscher Etikette auf der Flasche einen toxischen Unfall hatte, es hätte noch schlimmer WC-Reiniger sein können, dann fällt das querbeet und fehlerhaft in die Alkoholabusus-Statistik. Gerade bei Jugendlichen sind Abstufungen zwingend und es sollte ein internationaler Standard eingeführt werden. Bspw. 10-12 / 12-14 / 14-16 / 16-18 / 18-20 - Sonst wechselt man einfach, wie in Irland nach dem Rauchverbot und der Zunahme der jugendlichen Raucher geschehen, einfach die Altersgruppe 14-16 auf 15-17 geändert, und schon war der gewünschte, aber nicht reale Abwärtstrend wieder da.

Sämtliche propagandistischen und manipulativen Tricks des social & science engineering können aus der dem Fundes der manipulierten Passivtabakrauchgefahr entnommen werden und mich erstaunt, daß, nach all den Jahren des debunking veröffentlichte Zahlen hierin noch immer zu wenig hinterfragt und kontrolliert werden.

Michael J. McFadden versucht gerade mühsam den Vapern klarzumachen, daß sie ohne die Raucher verlieren werden und sagt, daß mit dem Argument, vapen sei sicherer als rauchen, sie die Lügen über den Passivtabakrauch weiter portieren und so voll in die Falle laufen. Sie müßten erst die Lügen der WHO aufdecken, statt sie als Maßstab zu nehmen.

http://tobaccoanalysis.blogspot.ch/2015/11/thanks-to-invalid-nejm-formaldehyde.h...

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #641 - 12.11.15 um 17:12:12
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Weniger sogenannte "Komasäufer" im letzten Jahr, aber die üblichen Rufe der DHS nach Steuererhöhungen und Verkaufsbeschränkungen.

In den Kommentaren zum Artikel finden sich sinnvolle Beiträge wie
Quote:
Ich denke der einzige Unterschied zu früher ist: wir sind nicht ins Krankenhaus gegangen sondern haben von Mutti eine After Party Kur bekommen mit viel Gejammer, Kopfweh Tabletten und schwarzen Kaffee...


aber auch Bizarres wie
Quote:
Selbst hier in Russland ist trinken auf dem Rückmarsch und Rauchen out.

Alle werden Vegan oder Vegetarier und viele Joggen oder machen Cross Fit.

Alles eine Erscheinung die Positiv ist.

  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #640 - 09.04.15 um 04:13:17
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An der Frage "Warum ist Alkohol erlaubt?" wird bereits gearbeitet -

EU will schärfere Regeln - Alkohol soll teurer werden!

http://www.derwesten.de/politik/eu-will-schaerfere-regeln-alkohol-soll-teurer-we...

Quote:
Der Gesundheitsausschuss im EU-Parlament hat eine Resolution zur Beschränkung des Alkoholkonsums auf den Weg gebracht, über die das Parlament Ende April abstimmen wird. Der Vorstoß sieht vor, einen Mindestpreis für Alkohol einzuführen, das Mindestalter für den Konsum auf 18 Jahre anzuheben sowie Warnhinweise für Schwangere und zusätzliche Nährwertangaben (Kalorien) vorzuschreiben.


Die üblichen Verdächtigen:

Quote:
Lob für die EU kommt von Jürgen Naundorff von der Suchthilfeorganisation „Blaues Kreuz“: „Dass man sich nun auf europäischer Ebene auch der Problematik des Alkoholkonsums annimmt, ist ein längst überfälliger Schritt. Wir müssen allein in Deutschland von rund 74 000 jährlichen Todesfällen durch Alkoholkonsum ausgehen.“
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #639 - 05.04.15 um 00:05:20
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Ach, den hatte ich hier noch gar nicht verlinkt.

Quote:
„Warum ist Alkohol erlaubt?“, fragte jüngst die Schlagzeile in einem Online-Medium mit empörten Unterton, als sei es heute schon erklärungsbedürftig, dass man überhaupt noch etwas darf. Im Artikel rät ein weißbekittelter Professor, doch mindestens zweimal pro Woche auf alkoholische Getränke zu verzichten. Das ist gleich doppelt so oft wie ein einzelner Veggie Day.

Gefährlich sei es, so der nächste angeführte ‚Experte‘, „regelmäßig Alkohol in immer höheren Dosen“ zu trinken. Puh, da bin ich aus dem Schneider, da ich mir mein Bier stattdessen lieber aus Flaschen und Gläsern genehmige.


Auch bei den Ruhrbaronen erschienen.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #638 - 18.02.15 um 09:10:43
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Herrlich auch die Aussage der Grünen:
"Die Grünen präferieren „eine Erziehung zum mündigen Bürger“ statt Verbote".

Nachdem sie merkten, dass das Image der Verbotspartei gar nicht so cool ist, wollen sie jetzt zur Erziehungspartei werden. Und was ein "mündiger Bürger" ist, entscheidet natürlich nicht der mündige Bürger, sondern die Partei.
Sie sind einfach unverbesserlich.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #637 - 18.02.15 um 06:03:58
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Jetzt noch die Zahl 3301 und wir sind komplett.
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #636 - 17.02.15 um 23:32:03
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Baden-württembergisches Verkaufsverbot soll Schule machen

Quote:
Doch flammt in Berlin die politische Debatte wieder auf, ob man den Inhabern von Spätverkaufsstellen, Imbissen und Tankstellen künftig verbieten solle, zwischen 22 und 5 Uhr Alkohol an Erwachsene zu verkaufen.
„Darüber sollte man jetzt unbedingt reden“, sagt der CDU-Abgeordnete und innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Peter Trapp. Für Trapp ist klar: Viele nächtliche Straftaten und Alkoholexzesse ließen sich vermeiden, wenn es nach 22 Uhr nicht mehr so einfach wäre, Alkohol zu kaufen.


Nach einer Studie sind in BaWü angeblich die Krankenhauseinlieferungen seit dem Verbot zurückgegangen. Kommt irgendwie bekannt vor.
« Zuletzt geändert: 17.02.15 um 23:32:25 von ChristophL »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #635 - 27.10.14 um 09:31:59
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Raucherhusten schrieb on 05.10.14 um 07:04:46:
Und eine Pille dagegen soll es auch schon geben.
Die Pille blockiere den Teil des Gehirns, der dem Trinker Vergnügen signalisiert, teilte das Institut mit. Damit würde die Lust auf ein zweites Glas gemindert. Die Pille könne aber nur bei gleichzeitiger psychologischer Behandlung eingenommen werden.
...


Selincro heißt das Medikament, das seit Anfang September auf dem Markt ist:

siehe: http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/halbtrocken-das-neue-therap...

Quote:
Um eine Anti-Sucht-Pille auf Rezept handelt es sich dabei dennoch nicht. Denn gerade die schwersten Suchtpatienten können das Mittel nicht zur Therapie verwenden. "Suchtpatienten, die so süchtig sind, dass sie bei dem Verzicht auf Alkohol typische Entzugssymptome wie Schweißausbrüche oder zittrige Hände bekommen, mit der Gefahr für epileptische Anfälle und Delirien, sind nicht für die Behandlung geeignet",...


Und hier kommt das Geschäftsmodell von Big-Pharma so richtig zum Tragen:

Quote:
"Der Vorteil dieses Reduktionsansatzes ist eindeutig, dass wir mit dem Angebot "Ihr könnt weiter trinken, aber eben weniger", viele Menschen erreichen, die sich sonst gar nicht erst Hilfe holen würden,....


Nach Champix darf man auf die Nebenwirkungen gespannt sein....
Aufgeführt werden bis jetzt:

Nebenwirkungen

sehr häufig / häufig:

    Verminderter Appetit, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Verwirrtheit,
    Ruhelosigkeit, verminderte Libido, Schwindel, Kopfschmerzen, Somnolenz

    Tremor, Aufmerksamkeitsstörungen, Parästhesie, Hypoästhesie, Tachykardie,
    Palpationen,

    Übelkeit, Erbrechen, trockener Mund, Hyperhidrose, Muskelspasmen
    Ermüdung, Asthenie, Unwohlsein
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #634 - 06.10.14 um 20:48:24
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Querkopf schrieb on 09.08.14 um 13:45:06:
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) macht mal wieder den Vorreiter für alle Zwangsbeglücker:

Suchthilfe fordert höhere Preise und Verkaufsbeschränkung für Alkohol

http://www.badische-zeitung.de/dpa-news/suchthilfe-fordert-hoehere-preise-und-ve...

[quote]Alkohol sollte deutlich verteuert werden und nur noch in lizenzierten Geschäften verkauft werden, sagte DHS-Geschäftsführer Raphael Gaßmann in Hamm der dpa.....

....Die DHS setzt sich auch für ein generelles Werbe- und Sponsoringverbot für Alkohol und Tabak ein....


Ja, diese neue 'Wunderpille' wurde vor einigen Tagen in den Nachrichten im Land geradezu bejubelt.
Natuerlich wurden Nebenwirkungen NICHT erwaehnt:

Quote:
Very common nalmefene side-effects - these may affect more than 1 in 10 people taking this medicine

     What can I do if I experience this?
Feeling sick --->      Stick to simple meals - avoid rich or spicy foods. Try taking the tablet with a snack, such as a plain biscuit

Feeling dizzy or sleepy --->      Do not drive or use tools or machines until you feel better

Headache --->      Ask your pharmacist to prescribe a suitable painkiller (but remember to mention that you are taking nalmefene)

Sleeping problems --->      If troublesome, speak with your doctor

http://www.patient.co.uk/medicine/nalmefene-tablets-selincro

Wenn man weitersucht, findet man auch:

Quote:
It is possible that some side effects of nalmefene may not have been reported. These can be reported to the FDA here. Always consult a healthcare professional for medical advice.
For the Consumer

Applies to nalmefene: parenteral injection

Side effects include:

Nausea, vomiting, tachycardia, hypertension.


Dafuer laesst man sich dann auch gleich Medikamente verschreiben......

Lustig ist es, dass im 'The Telegraph' stand:

Quote:
The plans mean GPs will actively ask patients about their alcohol consumption even when they see them for unrelated health matters such as low mood, inability to sleep, diabetes and high blood pressure.

http://www.telegraph.co.uk/health/healthnews/11136111/New-drug-for-mild-alcoholi...

Eine Nebenwirkung von Nalmefene ist doch erhoehter Blutdruck?

Nun-ja, es gab ueber 1000 Kommentare zu dem Artikel. 
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #633 - 06.10.14 um 17:15:38
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Alkohol wird ja auch der zukünftige Kriegsschauplatz. Den Krieg gegen den Tabak haben sie ja "fast" gewonnen, zumindest in deren Denke.
  

"Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird." (Le Bon, Psychologie der Massen)
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #632 - 06.10.14 um 16:21:34
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Alkohol am Arbeitsplatz ist ein wachsendes Problem. Eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse zeigt, dass alkoholbedingte Ausfälle im Job enorm zugenommen haben. Demnach gab es im Jahr 2012 bundesweit 1,8 Millionen Fehltage wegen Alkohol. Auch der „Fehlzeiten-Report 2013“ des AOK-Bundesverbands bestätigt die Tendenz: Während 2002 noch 2,07 Millionen Fehltage durch Nikotin, Alkohol und andere Suchtmittel registriert wurden, waren es 2012 bereits 2,42 Millionen. Fast 44 Prozent aller suchtbedingten Ausfälle entfielen auf Alkohol.

Fehltage durch Nikotin, langsam wird`s albern
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #631 - 05.10.14 um 07:04:46
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Und eine Pille dagegen soll es auch schon geben.
Die Pille blockiere den Teil des Gehirns, der dem Trinker Vergnügen signalisiert, teilte das Institut mit. Damit würde die Lust auf ein zweites Glas gemindert. Die Pille könne aber nur bei gleichzeitiger psychologischer Behandlung eingenommen werden. Rund 600 000 Briten seien berechtigt, sich das Medikament verschreiben zu lassen.
...

Erinnert fatal an Champix

Pille soll Alkoholkonsum reduzieren - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine:

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Pille-soll-Alkoholkonsum-reduzieren...
« Zuletzt geändert: 05.10.14 um 07:08:39 von Raucherhusten »  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #630 - 09.08.14 um 13:45:06
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Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) macht mal wieder den Vorreiter für alle Zwangsbeglücker:

Suchthilfe fordert höhere Preise und Verkaufsbeschränkung für Alkohol

http://www.badische-zeitung.de/dpa-news/suchthilfe-fordert-hoehere-preise-und-ve...

Quote:
Alkohol sollte deutlich verteuert werden und nur noch in lizenzierten Geschäften verkauft werden, sagte DHS-Geschäftsführer Raphael Gaßmann in Hamm der dpa.....

....Die DHS setzt sich auch für ein generelles Werbe- und Sponsoringverbot für Alkohol und Tabak ein....


Und weil die Kontrollettis gerade so schön beim verbieten sind:

Quote:
Die Drogenbeauftragte Marlene Mortler fordert in der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung», Glücksspielautomaten aus Kneipen zu verbannen.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #629 - 04.06.14 um 05:06:02
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ChristophL schrieb on 03.06.14 um 22:33:48:
[quote]Unsere liebste Alltagsdroge: Warum brauchen wir Alkohol?
Gäste:

Sebastian Frankenberger, ÖDP (Parteivorsitzender und Anti-Alkoholiker)

Der Vorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) lebt den Verzicht - keine Zigaretten, kein Fleisch, kein Alkohol - und fordert einen anderen Umgang mit der „Einstiegsdroge Nummer 1". In Bayern verbannte er die Zigaretten aus den Kneipen - jetzt fordert der Antialkoholiker die 0,0-Promille-Grenze im Straßenverkehr, ein Werbeverbot für die Alkoholindustrie und höhere Steuern auf alkoholische Getränke.


Mein Gott, dieser Mensch ist sich auch für nichts zu schade - der übernimmt einfach die schon bestehenden Forderungen der Prohibitionisten (0,0-Promille-Grenze im Straßenverkehr, Werbeverbot für die Alkoholindustrie und höhere Steuern auf alkoholische Getränke) und gibt sie als seine aus.

Und wenn er mit dem Alkohol fertig ist, dann hängt er sich an die Fett- und Zuckerverbotswelle an.....

  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #628 - 03.06.14 um 22:33:48
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Maischberger-Sendung eben gelaufen, Wiederholung heute nacht (und wohl auch in der Mediathek):

Quote:
Unsere liebste Alltagsdroge: Warum brauchen wir Alkohol?
Gäste:

Uli Borowka (Ex-Fußballprofi)
Olivia Jones (Drag-Queen, Vater war Alkoholiker)
Hannelore und Petra Belschner (besiegten Alkoholsucht)
Sebastian Frankenberger, ÖDP (Parteivorsitzender und Anti-Alkoholiker)
Kathrin Meyer (leitet Familienbrauerei)
Christian Rätsch (Ethnopharmakologe)

Der Vorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) lebt den Verzicht - keine Zigaretten, kein Fleisch, kein Alkohol - und fordert einen anderen Umgang mit der „Einstiegsdroge Nummer 1". In Bayern verbannte er die Zigaretten aus den Kneipen - jetzt fordert der Antialkoholiker die 0,0-Promille-Grenze im Straßenverkehr, ein Werbeverbot für die Alkoholindustrie und höhere Steuern auf alkoholische Getränke.


Quelle

Habe die Sendung noch nicht gesehen, nach Durchsicht der Diskutanteninfos scheint klar, dass die Regulierungskritik und Freiheitsorientierung wie immer nur schwach und unterrrepräsentiert ist.
« Zuletzt geändert: 03.06.14 um 22:35:05 von ChristophL »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #627 - 30.05.14 um 13:16:06
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...und noch einen drauf. Alkohol ist hoch im Kurs der Verbotsfanatiker. Möchte wetten, der Vorschlag " Strick für Alkoholsünder " liegt schon in der Schublade. Erstaunlich,  lese nix von irgendwelchen anderen  Drogen und entsprechenden Enteignungen.....
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #626 - 30.05.14 um 08:28:17
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Dänische Justizministerin will Alkoholsünder enteignen

Eine Koalition von Sozialdemokraten, Linksgrünen(!) und Sozialliberalen(?) in Dänemark hat ein Gesetz durchgebracht, das vorsieht, dass Autofahrer, die mit einem Alkoholwert von zwei Promille oder mehr am Steuer erwischt werden, ab dem 1. Juli damit rechnen müssen, dass ihr Fahrzeug beschlagnahmt und versteigert wird. Der Erlös daraus fließt in die Staatskasse:

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41901/1.html

Ist diese "Tür" erst einmal aufgestossen, bieten sich weitere staatliche Eingriffe in das Eigentum von Bürgern, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, geradezu an....
  
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Parfum - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #625 - 29.05.14 um 11:03:28
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Das Scientific Committee of Consumer Safety der Europäischen Kommission erwägt, eines der bekanntesten und beliebtesten Parfums zu verbieten: Chanel No 5.
Chanel No 5 enthält einen Duftstoff, der aus dem Moos von Bäumen gewonnen wird. Es wird behauptet, der Extrakt könnte Hautallergien auslösen.
Chanel No 5 wurde vor 93 Jahren auf den Markt gebracht. Weltweit wird alle 30 Sekunden eine Flasche gekauft. Chanel No 5 ist die einzige Bekleidung, die Marilyn Monroe gemäss ihren eigenen Aussagen im Bett trug.

Man kann wohl annehmen, dass Frauen intelligent genug sind, das Parfum nicht anzuwenden, wenn sie darauf allergisch sind. Aber die Europäische Kommission ist so sehr um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Menschen besorgt, dass sie niemanden ein Risiko eingehen lassen will.
Mit der selben Begründung kann man auch den Strassen- und Luftverkehr, Hühnerfleisch und Muscheln verbieten.

Offenlegung: Ich bin allergisch auf rohe Karotten, Orangensaft und gewisse Äpfel. Ich habe allerdings ein unfehlbares Mittel dagegen gefunden: ich vermeide sie.

http://www.dailymail.co.uk/femail/article-2228944/Chanel-No-5-EU-threats-ban-per...

h/t: http://nannyknowsbest.blogspot.fr/2014/05/euro-nanny-bans-chanel-no-5.html
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #624 - 28.05.14 um 00:56:47
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Quote:
Vatertag: Empfehlungen zum angemessenen Alkoholgenuss
Am morgigen Feiertag wird traditionell das eine oder andere Getränk konsumiert. Welche Menge an Alkohol als gesundheitlich vertretbar gilt, ist Gegenstand diverser offizieller Empfehlungen. Mit deren Sinnhaftigkeit hat sich Christoph Lövenich beschäftigt.


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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #623 - 29.04.14 um 11:17:16
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Wir wissen ja alle, wie wichtig die Angstmacherei vor Krebs für die Gesundheitsmissionare ist - bei Tabak, Fett, Zucker, Salz und natürlich jetzt auch bei Alkohol!

Ein weiteres Beispiel für diese Taktik kommt aus Großbritannien - das Ekelfilmchen auf youtube zeigt einen Mann in der Küche, der sich eine Mahlzeit zubereitet. Währenddessen nimmt er ein Bier aus dem Kühlschrank, gießt es in ein Glas und nimmt einen Schluck. Am Boden des Glases sieht man einen kleinen Tumor, der zu wachsen beginnt, je mehr Schlucke Bier der Mann aus seinem Glas trinkt.  Beim letzten Schluck aus dem Glas, spült er den Tumor mit dem Bier herrunter:



Die European Alcohol Policy Alliance (Eurocare) feiert den Sieg der Gesundheitserzieher über die pöse Alkoholindustrie, die diesen Ekelfilm verhindern wollte:

http://www.eurocare.org/library/updates/alcohol_and_cancer4
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #622 - 18.04.14 um 09:20:53
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Querkopf schrieb on 17.04.14 um 15:52:52:
Quote:
Einen Süchtigen mögen Sie mit Rauchverboten, Warnhinweisen auf Schachteln oder Plakaten nicht von der Sucht loskriegen, aber Sie verändern damit das Image des Rauchens. Heute gilt es endlich und zu Recht als lästig, tödlich und teuer. Also gibt es keinen Grund, damit anzufangen. 2001 fingen noch knapp 30 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren an zu rauchen, heute sind es gut zehn Prozent. Das ist einer der größten gesundheitspolitischen Erfolge seit dem Zweiten Weltkrieg


"... größten Erfolge der Tabakbekämpfung seit dem Dritten Reich" will uns der Herr wohl sagen, wenn er schon diese zeitliche Einordnung vornimmt.
Wobei ich einen wesentlichen Grund dafür darin sehe, dass seither Jugendliche ihr Geld eher für Handys und Klingeltöne (mittlerweile: Smartphones) ausgeben.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #621 - 17.04.14 um 23:26:43
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Querkopf schrieb on 17.04.14 um 15:52:52:
Und es geht weiter - hier in der "Zeit" mit dem "Suchtexperten" Raphael Gaßmann

Titel: "Eine tödliche Dosis Alkohol gibt es rund um die Uhr"

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-04/drogenpolitik-drogensucht-raphael-g....


Das ist wirklich starker Tobak.

Quote:
Ein Interview von Sven Stockrahm

Sven Stockrahm ist Wissenschaftjournalist. Sagt er:
http://www.sven-stockrahm.de/

Quote:
...als Redakteur im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE stehe ich für klare, hintergründige und kritische Berichterstattung ...

Sagt er. Dennoch baut er sein Interview auf eine Online Umfrage in der Zeit auf(ZEIT-ONLINE-Drogenbericht - welch grosses Wort). Weiss der kritische Wissenschaftsjournalist Stockrahm nicht, dass eine Online Umfrage nicht nur nicht repräsentativ ist(das gibt man ja inzwischen im Kleingedruckten gerne zu - ein Bauernopfer?) und auch nicht nur manipulierbar(die paar Stimmen hin oder her), sondern zu einem beliebigen Ergebnis fälschbar? Oder weiss er es und macht sich damit möglicherweise an der gezielten Irreführung der Zeitleser mitschuldig?

Nehmen wir es mit Hanlon's Razor:
Quote:
Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“



Wie präzise Online Umfragen manipulierbar sind, zeigt der Marble Cake Hack der Time Promi Wahl. Eine Einführung findet sich hier:
Quote:
"Time 100": Web-Guerilla manipuliert US-Promi-Wahl

Von Konrad Lischka

Das US-Magazin "Time" will sich bei seiner Wahl der 100 einflussreichsten Personen des Jahres mit einer Pseudo-Wahl im Web schmücken und nimmt sogar Web-Guerillero Moot als Kandidaten auf. Die Reaktion: Hacker knacken das Abstimmsystem und führen das PR-Spiel ad absurdum.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/time-100-web-guerilla-manipuliert-us-promi-wa...

Hier etwas präziser:
Quote:


Bei der "Time 100" musste natürlich ein riesiger Aufwand betrieben werden. Die Manipulation typischer Online Umfragen wie wir sie kennen, kann ein Einzelner mit 20-30 Zeilen Perl Code(s. Spiegelartikel) durchführen. Das freut die Propaganda, kann sie sich auf diese Weise die Bevölkerung - wie sie zu sein scheint - hinbiegen wie sie sie gerade braucht.
« Zuletzt geändert: 18.04.14 um 00:18:30 von fitzcarraldo »  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #620 - 17.04.14 um 15:52:52
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Und es geht weiter - hier in der "Zeit" mit dem "Suchtexperten" Raphael Gaßmann

Titel: "Eine tödliche Dosis Alkohol gibt es rund um die Uhr"

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-04/drogenpolitik-drogensucht-raphael-g...

Zur Strategie der Denormalisierung:

Quote:
Einen Süchtigen mögen Sie mit Rauchverboten, Warnhinweisen auf Schachteln oder Plakaten nicht von der Sucht loskriegen, aber Sie verändern damit das Image des Rauchens. Heute gilt es endlich und zu Recht als lästig, tödlich und teuer. Also gibt es keinen Grund, damit anzufangen. 2001 fingen noch knapp 30 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren an zu rauchen, heute sind es gut zehn Prozent. Das ist einer der größten gesundheitspolitischen Erfolge seit dem Zweiten Weltkrieg


Der Bogen vom Tabak zu Alkohol :

Quote:
(Frage der "Zeit") Wenn das für Tabak so gut funktioniert, warum wird es für Alkohol nicht gemacht – trotz bekannter Gesundheitsrisiken? Der ZEIT-ONLINE-Drogenbericht zeigt: Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer, die regelmäßig Alkohol trinken, konsumiert in riskanten Mengen. Und zwar ohne sich dessen bewusst zu sein. Wird Alkohol von der Politik also unterschätzt?

Gaßmann: Absolut. Gesundheitspolitiker beklagen, wie schlimm und ungebremst die Alkoholproblematik sei. Komasaufen, heißt es, jährlich wieder zigtausend Jugendliche in den Notaufnahmen, erschreckend, dramatisch! Doch die Verhältnisse bleiben unangetastet: Jeder Jugendliche kann sich rund um die Uhr für kleines Taschengeld eine tödliche Dosis Alkohol kaufen. Ständig ist er der Werbung für diese lebensgefährliche Droge ausgesetzt. Was wird dagegen unternommen?


Und die pöse Industrie ist wieder Schuld (Demonization of the Alcohol Industry):

Quote:
Ein häufiges Argument lautet, Werbung dürfe nicht beendet werden, nur weil Alkohol ein legales Produkt sei. Das ist die liebste Nebelbombe von Herstellern und Werbeindustrie. Aber: Verschreibungspflichtige Medikamente oder Handfeuerwaffen sind ebenfalls legale Produkte und unterliegen dennoch einem wirksamen Jugendschutz und Werbeverboten – eben weil sie gefährlich sind. Nicht allein die Aufklärung macht den Unterschied, sondern auch wie präsent und verfügbar das Suchtmittel ist....

  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #619 - 17.04.14 um 15:06:20
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Der WDR glaubt sich dem Thema Alkohol widmen zu müssen.

Titel: Alkohol - Die Lust am Rausch:

http://www.ardmediathek.de/wdr-fernsehen/planet-wissen/alkohol-die-lust-am-rausc...

Heidelberg ist wieder mal in Gestalt von Prof. Sebastian Mueller, leitender Oberarzt des Zentrums für Alkoholforschung, dabei. Wichtige Botschaft: Alkohol verursacht Krebs und ist deshalb auch für gelegentliche Trinker gefährlich.

Die üblichen Taktiken der Puritaner halt...
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #618 - 16.04.14 um 13:50:30
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Querkopf schrieb on 09.04.14 um 04:28:18:
Erst einmal geht es weiter mit der Denormalisierung des Alkohols:


So schafft man Märkte. Und beim Alkohol sind die Pillendreher ganz schön aktiv.

Wirkstoff Baclofen, Zulassung in Frankreich, in Deutschland noch nicht:
http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article126229389/Pille-gegen-Alkoholsu...

Nalmefen(Selincro/Lundbeck), in Deutschland zu haben:
http://www.dw.de/pille-gegen-alkoholismus/a-17196860
http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/nachricht-detail/sucht-lundbeck-startet...

Nicht näher bezeichnete Enzymkombination soll Blutalkoholwerte schneller sinken lassen:
http://www.express.de/panorama/schlagartig-wieder-nuechtern-kuriose-erfindung--a...
http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/anti-alkohol-pille-pharma-multis-stehen-s...

  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #617 - 09.04.14 um 04:28:18
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Destruktor schrieb on 08.04.14 um 15:38:24:
Rauch - und Alkoholverbote unter freiem Himmel, was kommt als nächstes, Verbote auf dem Volksfest, der Wilhelma und in Freizeitparks wegen der armen Kiiinder ?

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.neue-verordnung-kippe-auf-dem-spiel...




Erst einmal geht es weiter mit der Denormalisierung des Alkohols:

"Trinker hinterlassen "fatalen Eindruck" für Oberhausens City"

http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/trinker-hinterlassen-fatalen-eindruck...

Quote:
Mit den warmen Frühlingstagen tauchen in der City alte Probleme auf: Menschen sorgen auf dem zentralen Altmarkt trotz verstärkter Polizeikontrollen wiederholt für Ärger — mit öffentlichen Saufgelagen, Wildpinkelei oder Pöbeleien. Kaufleuten, Passanten und Kunden fällt dies immer wieder unangenehm auf.


Zur Frage, was als nächstes kommt? 
Nun, in Großbritannien hat man da schon neue Ideen - auf dem Feld des korrekten Sozialverhaltens:

Haftstrafen für schlechte Eltern! Ein britischer Gesetzesentwurf will den Straftatbestand der emotionalen Vernachlässigung einführen. Schaut man sich die Kriterien an, welche als “emotionalen Missbrauch” bezeichnet werden, dann zählt nicht nur Abkanzeln oder Vernachlässigung dazu, sondern auch Überforderung, “unangemessene Erwartungen, die Kinder auferlegt werden”:

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41417/1.html
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #616 - 08.04.14 um 15:38:24
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Querkopf schrieb on 04.04.14 um 05:29:53:
ChristophL schrieb on 31.03.14 um 20:49:47:
Die Grünen-Bundeschefin zum Null-Promille-Vorstoß:

Quote:
Ich glaube, wir brauchen keine liberale Kraft zu werden.


Gut, wenn man seine Grenzen kennt.


Zur Forderung der Grünen nach 0,0 Promille auch ein Beitrag bei den Ruhrbaronen:

"Alkoholprohibition: 0,0 Promille als erster Schritt zur Denormalisierung des Alkoholkonsums"

http://www.ruhrbarone.de/alkoholprohibition-00-promille-als-erster-schritt-zur-d...








Die Denormalisierung von Tabak und Alkohol geht in Stuttgart weiter :



Zitat :


Stuttgart - Die Landeshauptstadt will auf ihren rund 500 Spielplätzen künftig das Rauchen verbieten. Die eigentliche für den 10. April vom Gemeinderat erwartete Entscheidung ist aber aufgeschoben. Zunächst sollen alle Bezirksbeiräte informiert werden. Erst dann kann die Grünflächensatzung geändert werden. Das Rauchverbot ist aber nicht umstritten. Neben Verboten gibt es auch ein paar Erleichterungen: Fahrräder, Pedelecs, Inliner und Skateboards werden – mit Ausnahme des Höhenparks Killesberg – auf Wegen und Plätzen künftig erlaubt sein. Bei Rasenflächen hießt es künftig, wie bisher nur auf Liegewiesen, generell „Betreten erlaubt“.

Mit dem Rauchverbot auf Spielplätzen folgt Stuttgart diversen Städten im Land. Heidelberg spielte 2005 den Vorreiter. In Stuttgart hatte die CDU bereits 2010 und 2011 versucht, die Kippen zu verbannen, allerdings sollte damals mehr an die Einsicht als an den Schutz des Geldbeutels appelliert werden. Vor allem Kleinkinder sind durch Zigarettenstummel und Tabakreste gefährdet. Auch verboten werden Alkohol und jede Art von Glasflaschen auf Spiel- und Bolzplätzen sowie Trendspielanalgen.




Rauch - und Alkoholverbote unter freiem Himmel, was kommt als nächstes, Verbote auf dem Volksfest, der Wilhelma und in Freizeitparks wegen der armen Kiiinder ?



http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.neue-verordnung-kippe-auf-dem-spiel...
« Zuletzt geändert: 08.04.14 um 15:38:51 von Destruktor »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #615 - 04.04.14 um 05:29:53
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ChristophL schrieb on 31.03.14 um 20:49:47:
Die Grünen-Bundeschefin zum Null-Promille-Vorstoß:

Quote:
Ich glaube, wir brauchen keine liberale Kraft zu werden.


Gut, wenn man seine Grenzen kennt.


Zur Forderung der Grünen nach 0,0 Promille auch ein Beitrag bei den Ruhrbaronen:

"Alkoholprohibition: 0,0 Promille als erster Schritt zur Denormalisierung des Alkoholkonsums"

http://www.ruhrbarone.de/alkoholprohibition-00-promille-als-erster-schritt-zur-d...

  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #614 - 31.03.14 um 20:49:47
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Die Grünen-Bundeschefin zum Null-Promille-Vorstoß:

Quote:
Ich glaube, wir brauchen keine liberale Kraft zu werden.


Gut, wenn man seine Grenzen kennt.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #613 - 26.03.14 um 21:38:55
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Wenn ich so etwas schon lese ( Quelle Wikipedia )

Nach dem Abitur 1998 leistete Kühn seinen Zivildienst bei der Grünen Liga in Dresden ab. Ab 1999 studierte er Soziologie an der Technischen Universität Dresden. Im Rahmen seines Studiums arbeitete er unter Karl Lenz an der zweiten Dresdner Kinderstudie mit.[1] Sein Studium schloss er 2008 mit Diplom ab und arbeitete anschließend als Pressereferent für die Landtagsfraktion der Grünen in Sachsen.


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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #612 - 26.03.14 um 02:06:35
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Querkopf schrieb on 25.03.14 um 07:09:19:
Man pirscht sich langsam an die Prohibition heran, natürlich in vorderster Front die Grünen:

Grüne wollen Null-Promille-Grenze


Die Grünen denken sich eben, nachdem sie mit Veggie Day, Rauchverbot etc. bei der letzten Bundestagswahl so grandios abgeräumt haben, dass es jetzt Zeit für den nächsten Coup ist.  Und dass sie, so wie bei der Bundestagswahl die Mehrheit der Deutschen hinter sich, jetzt „eine klare gesellschaftliche Akzeptanz für null Promille“ haben.
Ich finds gut. Das ist schon Darwin Award verdächtig.
« Zuletzt geändert: 26.03.14 um 02:09:23 von fitzcarraldo »  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #611 - 25.03.14 um 16:35:14
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die deutschen Brauer sehen das so:

http://www.brauer-bund.de/download/Shop/bier_bewusst_geniessen/130807%20Fakten%2...

Ich würde das so formulieren:

in 2012 gab es 2.401.843 Unfälle. Daran waren  42035 alkoholisierte Personen (ursächlich?) beteiligt. Demnach ereignen sich wenigstens 982 von 1000 Unfällen ohne Alkoholbeteiligung. Es muss also eine ganze Menge andere (wichtigere) Gründe für Verkehrsunfälle geben.
« Zuletzt geändert: 25.03.14 um 17:16:16 von Werner Paul »  

Statistiken sind für Politiker wie Laternen für Säufer. Sie dienen mehr der Stütze, als der Erleuchtung.
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #610 - 25.03.14 um 13:59:50
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Achim schrieb on 25.03.14 um 08:08:36:
Dass die Grünen so etwas fordern, zeigt nur wieder, dass Zahlen, Statistiken und Relationen ihnen so etwas von fremd sind.
Wenn dieses Kretins nur einmal in die Unfallstatistik geschaut hätten, wäre ihnen aufgefallen, dass an nicht einmal 0,1 % aller Unfälle mit Personenschäden, Fahrer mit einer BAK von bis zu 0,5 Promille beteiligt sind.






Zitat :



"[i]Wer Alkohol getrunken hat, soll sich nach dem Willen von Grünen und Linken künftig nicht mehr ans Steuer setzen dürfen. "Wir haben eine klare gesellschaftliche Akzeptanz für null Promille", sagte der Grünen-Verkehrsexperte Stephan Kühn der "Saarbrücker Zeitung". Seine Partei werde daher vor der Sommerpause einen Antrag für eine Gesetzesänderung in den Bundestag einbringen.

Auch die Verkehrsexpertin der Linken, Sabine Leidig, plädierte für null Promille. Immer wieder zeige sich, "dass Menschen nach dem Konsum von Alkohol nicht einschätzen können, ob sie noch ausreichend Reaktionsfähigkeit besitzen, um ein Auto sicher im Verkehr zu steuern".

Begrüßt wurde der Plan auch in der SPD. Deren Verkehrsexpertin Kirsten Lühmann sagte zu dem Vorstoß aus der Opposition: "Das ist ein gutes Vorhaben. Es steht aber nicht im Koalitionsvertrag." Gleichwohl sei die Zeit reif"für den Beginn einer gesellschaftlichen Debatte dazu".i]"



Soso, "gesellschaftliche Akzeptanz, Zeit ist reif dazu".

Das glauben aber auch nur Linksgrüne in ihrer Traumwelt.

Denen gehört mal so richtig aufs Maul gehauen, damit sie sich in der Realität wiederfinden !



http://de.nachrichten.yahoo.com/grüne-linke-fordern-null-promille-grenze-1028263...
« Zuletzt geändert: 26.03.14 um 13:26:54 von Destruktor »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #609 - 25.03.14 um 08:08:36
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Dass die Grünen so etwas fordern, zeigt nur wieder, dass Zahlen, Statistiken und Relationen ihnen so etwas von fremd sind.
Wenn dieses Kretins nur einmal in die Unfallstatistik geschaut hätten, wäre ihnen aufgefallen, dass an nicht einmal 0,1 % aller Unfälle mit Personenschäden, Fahrer mit einer BAK von bis zu 0,5 Promille beteiligt sind.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #608 - 25.03.14 um 07:09:19
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Man pirscht sich langsam an die Prohibition heran, natürlich in vorderster Front die Grünen:

Grüne wollen Null-Promille-Grenze

http://www.fr-online.de/politik/alkohol-am-steuer-gruene-wollen-null-promille-gr...

Und natürlich sind auch die üblichen Verdächtigen nicht abgeneigt: Linke und SPD
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #607 - 20.03.14 um 14:02:11
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Die CDU will in Bonn nach Kölner Vorbild ein Alkoholkonsumverbot in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln einführen.

Quote:
"Anstatt sich um dringende Probleme unserer Stadt zu kümmern, behauptet die CDU einfach einen Missstand, um durch dessen vermeintliche Beseitigung Aktivität vorzugaukeln", kritisierte FDP-Ratsherr Achim Kansy den Antrag der Christdemokraten, der in der nächsten Sitzung des Planungsausschusses beraten werden soll.

Bereits im vergangenen Jahr habe die Verwaltung in der Beantwortung einer großen Anfrage in gleicher Sache darauf hingewiesen, dass das Thema Alkoholkonsum bei Fahrgastumfragen keine relevante Bedeutung habe. Vereinzelt vorkommende Probleme mit betrunkenen Fahrgästen habe ihre Ursache im Grad der Alkoholisierung bereits vor Fahrtbeginn. [...]
Eine flächendeckende Durchsetzung des Alkoholkonsumverbots an allen Haltestellen und in allen Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs sei nur mit erheblichem Personalaufwand, also Kosten, machbar.


Quelle

Recht hat er, der Herr Kansy. Mal wieder. Er war ja auch das einzige Mitglied des Bonner Stadtrats, das gegen das Alkohol- und Rauchverbot auf Spielplätzen votiert hat.

  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #606 - 18.02.14 um 08:28:44
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perle schrieb on 18.02.14 um 06:40:12:
Das einzig verwendete Symbol ist das Piktogramm mit der Schwangeren und das wird bisher auch nur von einem Bierhersteller auf seinen Produkten angebracht. So diskret, daß es bisher keinem aufgefallen ist.

Das Thema hatten wir hier auch schon. Ist aber schon eine Weile her. Ich kann mich erinnern, daß das mit einem Verweis auf ein weit entferntes Land (war es Australien?) geschah, wo das auch schon üblich sei. Immer schön weit weg, wo eine Anscheinskontrolle nicht so einfach ist. (Dabei wäre eine Kontrolle im Internet jederzeit möglich und man könnte sehen, daß es keine Warnhinweise auf Alkoholka gibt.)

Erzählt man den Leuten in Kanada tatsächlich, diese Bilder wären hier gang und gäbe auf die Verpackungen von alkoholischen Getränken?

So kann man die Leute auch verarschen und den gegenseitigen Druck erhöhen alles Realität werden zu lassen, damit man nicht als Lügner dasteht.




Das was da von Eurocare gezeigt wird, ist das was Eurocare gerne hätte.

Was in Thailand an Ekelbildern zur Diskussion steht, kann man wiederum bei Eurocare betrachten:

http://www.eurocare.org/library/updates/thailand_notifies_wto_members_of_plans_t...

Und auch in Australien geht es weiter (mit Bildern):

http://www.thedrinksbusiness.com/2013/02/graphic-cigarette-style-labels-proposed...
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #605 - 18.02.14 um 06:40:12
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Querkopf schrieb on 17.02.14 um 06:46:49:
Als Beispiele für solche Warnhinweise werden in diesem Artikel besonders die Darstellungen von Eurocare (European Alcohol Policy Alliance) zu diesem Thema angeführt.


Ja, vor allem weil diese Warnhinweise ja auch auf allen alkoholischen Getränken schon seit Jahren angebracht sind.

Das einzig verwendete Symbol ist das Piktogramm mit der Schwangeren und das wird bisher auch nur von einem Bierhersteller auf seinen Produkten angebracht. So diskret, daß es bisher keinem aufgefallen ist.

Das Thema hatten wir hier auch schon. Ist aber schon eine Weile her. Ich kann mich erinnern, daß das mit einem Verweis auf ein weit entferntes Land (war es Australien?) geschah, wo das auch schon üblich sei. Immer schön weit weg, wo eine Anscheinskontrolle nicht so einfach ist. (Dabei wäre eine Kontrolle im Internet jederzeit möglich und man könnte sehen, daß es keine Warnhinweise auf Alkoholka gibt.)

Erzählt man den Leuten in Kanada tatsächlich, diese Bilder wären hier gang und gäbe auf die Verpackungen von alkoholischen Getränken?

So kann man die Leute auch verarschen und den gegenseitigen Druck erhöhen alles Realität werden zu lassen, damit man nicht als Lügner dasteht.


« Zuletzt geändert: 18.02.14 um 06:42:35 von perle »  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #604 - 17.02.14 um 06:46:49
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In Kanada macht man jetzt konsequenterweise (nachdem schon Ekelbilder auf Fast-Food gefordert wurden) einen Anlauf für die Einführung von Warnhinweisen und Ekelbildern auf Alkoholika:

http://news.nationalpost.com/2013/12/08/public-health-advocates-pushing-for-grap...

Als Beispiele für solche Warnhinweise werden in diesem Artikel besonders die Darstellungen von Eurocare (European Alcohol Policy Alliance) zu diesem Thema angeführt.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #603 - 16.02.14 um 23:05:30
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Ich bin nun > 60 Jahre alt und seit wenigstens 30 Jahren schwerer Alkoholiker, > 100gr/Tag. (Ja, jeden Tag, kann sonst nicht gut schlafen, mittlerweile > 150gr/Tag, ja täglich). Trotzdem habe ich den Krebs noch nicht. Aber es wird ja ohnehin Lungenkrebs sein, weil ich rauche. Und Bier ist ja auch kein Alkohol, sondern ein Lebensmittel  Laut lachend
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #602 - 11.02.14 um 08:03:30
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ChristophL schrieb on 10.02.14 um 23:02:47:
Aktueller Artikel

Quote:
Die Empfehlungen für einen gesundheitlich unbedenklichen Alkoholkonsum weichen international in einem geradezu grotesken Ausmaß voneinander ab. Für einen portugiesischen Mann beginnt das gesundheitliche Risiko erst bei 40 Gramm Alkohol pro Tag, während der deutsche Mann bereits nach 20 Gramm täglichen Konsums das Glas absetzen sollte. In Frankreich dürfen sich Frauen und Männer gleichermaßen unbesorgt eine tägliche Menge von 30 Gramm Alkohol genehmigen, in den USA liegen die zugestandenen Mengen für Männer bei 28, bei Frauen nur 14 Gramm pro Tag.



Niemand ist berufen, die eine offizielle Verhaltensempfehlung abzugeben. Das sollen die religiösen und quasireligiösen Gruppen privat organisiert und konkurrierend zueinander tun.



Die EU-finanzierten Anti-Alkohol-Vereinigung (AMPHORA – Alcohol Public Health Research Alliance) geht sogar noch viel weiter - bezüglich der Krebs verursachenden Rolle von Alkohol verbreitet sie folgende Grenzwerte: demnach sollte keiner mehr als ungefähr 0,3 Gramm Alkohol am Tag trinken, was 9 Gramm Alkohol oder einem Getränk pro Monat entspricht.

Französische Forscher glauben schon den Stein der Weisen für die Prohibitionsdebatte gefunden zu haben, der da lautet: “No level of alcohol consumption without risk” – frei übersetzt: Es gibt keine Untergrenze für risikolosen Alkoholgenuss.

Das kommt einem doch bekannt vor....
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #601 - 10.02.14 um 23:02:47
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Aktueller Artikel

Quote:
Die Empfehlungen für einen gesundheitlich unbedenklichen Alkoholkonsum weichen international in einem geradezu grotesken Ausmaß voneinander ab. Für einen portugiesischen Mann beginnt das gesundheitliche Risiko erst bei 40 Gramm Alkohol pro Tag, während der deutsche Mann bereits nach 20 Gramm täglichen Konsums das Glas absetzen sollte. In Frankreich dürfen sich Frauen und Männer gleichermaßen unbesorgt eine tägliche Menge von 30 Gramm Alkohol genehmigen, in den USA liegen die zugestandenen Mengen für Männer bei 28, bei Frauen nur 14 Gramm pro Tag.

In Spanien gibt es sogar innerhalb des Landes unterschiedliche Empfehlungen: Während für die Madrilenen und Madrileninnen jeweils 30 Gramm pro Tag als Höchstmenge für einen gesundheitlich verträglichen Alkoholkonsum gelten, erlauben die Mediziner in Barcelona den Bewohnern Kataloniens täglich 70 Gramm, und sie tun dies, ohne zwischen Männern und Frauen zu differenzieren.


1. Niemanden interessiert das. Jedenfalls kenne ich keinen, der mit dem Rechenschieber auf der Party sitzt.
2. Niemand ist berufen, die eine offizielle Verhaltensempfehlung abzugeben. Das sollen die religiösen und quasireligiösen Gruppen privat organisiert und konkurrierend zueinander tun.

Quote:
Deshalb stoßen Nachrichten über die schützende Wirkung des Alkohols vor Herzleiden bei vielen Multiplikatoren der öffentlichen Meinung – bei Journalisten, Künstlern, aber auch bei vielen Ärzten – häufig auf geradezu begeistertes Interesse. Dies umso mehr, da in den letzten Jahren auch die seriöse Wissenschaft aufgehört hat, Alkohol generell zu verteufeln.


Politisch passiert aber das Gegenteil. Insofern würde es vermutlich nicht mal was bringen, wenn die seriöse Wissenschaft endlich aufhören sollte, Tabak generell zu verteufeln.


Quote:
Bezüglich der Herz-Kreislauf-Gesundheit zeigte der moderate Alkoholkonsum sogar stärkere Schutzeffekte als die anderen drei Lebenszeit-Verlängerer Nichtrauchen, körperliche Aktivität und gesunde Ernährung.


Lieber trinken als nicht rauchen, das finde ich eine gute Empfehlung.  Smiley

« Zuletzt geändert: 10.02.14 um 23:03:15 von ChristophL »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #600 - 26.01.14 um 19:36:32
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Wieder Geschrei nach mehr Freiheitseinschränkungen.


Quote:
Die Polizei ist nach Gewerkschaftsangaben kaum noch imstande, die Sicherheit in Deutschlands Städten flächendeckend zu gewährleisten: "Es gibt Zonen in unseren Städten, in denen sich die Bürger völlig zu recht nicht mehr sicher fühlen".
[...]
In einem gemeinsamen Papier fordern [GdP und der Deutsche Städte- und Gemeindebund] mehr Präsenz der Polizei auf den Straßen, verstärkte Videoüberwachung, Alkoholverbote in der Öffentlichkeit und einen besseren Schutz von Sicherheits- und Rettungskräften vor Schlägern.


  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #599 - 13.12.13 um 09:59:19
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Wir haben es schon immer geahnt:  Zunge
Abstinenzler haben ein doppelt so hohes Sterberisiko

Eine Studie über Alkoholismus stellt fest: klinische und experimentelle Forschung untersuchte 1824 Menschen über mehr als zwei Jahrzehnte und fand heraus, dass Abstinenzler eine doppelt so hohes Sterberisiko haben, als moderate Alkoholkonsumenten. Keine Überraschung - seien wir ehrlich, denn sie haben nicht viel vom Leben. Interessanter ist die Tatsache, dass selbst schwere Trinker länger leben als Abstinenzler.

Bezogen auf Alter und Geschlecht, im Vergleich zu moderaten Alkoholkonsumenten, hatten Abstinenzler ein mehr als doppelt erhöhtes Mortalitätsrisiko, schwere Trinker hatten ein 70% erhöhtes Risiko und Gelegenheitstrinker hatten 23% erhöhtes Risiko.


http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1530-0277.2010.01286.x/abstract
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #598 - 09.11.13 um 21:34:52
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Quote:
Als ob es auf die ankäme. Es kommt darauf an, uns alle erst einmal zu Gesetzesbrüchigen zu machen.


Ich kann schon gar nicht mehr zählen wie oft ich am Tag irgendein Gesetz (absichtlich oder unabsichtlich) nicht beachte und ich habe noch nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei.
Man muss sich einfach nur nicht erwischen lassen.
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #597 - 09.11.13 um 21:23:47
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Quote:
Dort, wo rund um die Uhr Alkohol verfügbar ist, ist die Problemlage durch Jugendliche besonders auffällig

Wie definiert man heute denn Jugendliche? Bis zu welchem Alter  ist man eigentlich Jugendlicher? Korrekt müsste es doch heißen junge Erwachsene.
Gemeint sind doch Volljährige ab 18 + x
Haben wir nicht ein Jugendschutzgesetz wo alles schon geregelt ist? Warum denn alles doppelt gemoppelt?
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #596 - 09.11.13 um 21:20:04
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perle schrieb on 09.11.13 um 17:37:16:
Im Artikel wird es ja schon angesprochen. Es fehlen die Kontrollen, bzw. das Geld um Kontrolleure zu bezahlen.



Als ob es auf die ankäme. Es kommt darauf an, uns alle erst einmal zu Gesetzesbrüchigen zu machen. Falls man jemandem aus irgendeinem Grund an den Karren fahren will, braucht man ihn dann bloß ein, zwei Tage lang beobachten und erwischt ihn leicht bei einem Dutzend Gesetzesverstößen. Das ist längst nicht so umständlich, wie jedes Verbot einzeln für alle zu kontrollieren.

Christoph,

es wäre ein harter Schlag für mich, sollte die Sache mit den Laternen wirklich noch zwanzig Jahre dauern. Ich hoffe, der Revolutionsforscher hat sich da verkalkuliert und es sind maximal noch zehn.
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #595 - 09.11.13 um 19:03:29
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perle schrieb on 09.11.13 um 17:37:16:
Im Artikel wird es ja schon angesprochen. Es fehlen die Kontrollen, bzw. das Geld um Kontrolleure zu bezahlen.

Dank selbst angelegtem Drosselband (=Schuldenbremse) dürfte es in Zukunft noch mehr solcher Verbote geben.

Dann werden irgendwann die Imbissbuden dicht gemacht, weil man die Lebensmittelkontrolleure nicht mehr bezahlen kann.


Nun ist zwar richtig, dass neue Verbote oft erfolgen statt der Kontrolle der bestehenden. Umgekehrt können wir uns kein lückenloses Kontrollsystem mit noch mehr Uniformierten wünschen. In Deutschland steht wenigstens nicht immer gleich ein solcher Büttel bereit, wenn man in einer Rauch- oder Alkoholverbotszone konsumiert.
Außerdem kann ich jedenfalls in Bonn, der Anlass-Stadt des Artikels, keinen diesbezüglichen Personalabbau erkennen (eigentlich überhaupt keinen, der der horrenden Verschuldungssituation der Bundesstadt gerecht würde). Im Gegenteil, das Ordnungsamt wurde erst noch um Außendienstmitarbeiter aufgestockt, um die diversen neuen eigenen und landesgesetzlichen Verbote besser kontrollieren zu können. Auch arbeiten manche städtische Bürohengste und -stuten nach Feierabend noch zusätzlich als Zuverdienst-Sheriffs im Rheinauen-Park, wo sie bei Jugendlichen irgendwelche Zigaretten und Bierflaschen konfiszieren. Kein Geldmangel und erst recht keine "Schuldenbremse" werden den Nanny- und Bully-Staat aufhalten.

P.S.: Kleine Anekdote zum Thema Kontrolleure
Wie mir kürzlich erzählt wurde, gab es im Westfälischen den Vorfall, dass Ordnungsamtsmitarbeiter an einem Platz versteckt einen Raucher belauerten und sofort, als er die Kippe auf den Boden fallen ließ, hervorsprangen, um ihm ein Bußgeld aufzudrücken. Der Herr zahlte zwar anstandslos, wies aber die Schergen auch darauf hin, dass er als Professor sich mit Revolutionsforschung befasse und daher davon ausgehe, dass Leute wie sie in 20 Jahren am nächsten Laternenpfahl hängen werden.

« Zuletzt geändert: 09.11.13 um 19:08:32 von ChristophL »  
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perle
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #594 - 09.11.13 um 17:37:16
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Im Artikel wird es ja schon angesprochen. Es fehlen die Kontrollen, bzw. das Geld um Kontrolleure zu bezahlen.

Dank selbst angelegtem Drosselband (=Schuldenbremse) dürfte es in Zukunft noch mehr solcher Verbote geben.

Dann werden irgendwann die Imbissbuden dicht gemacht, weil man die Lebensmittelkontrolleure nicht mehr bezahlen kann.

Das ganze dann verbrämt als Gesundheitsschutz, weil die Leute dann weniger Fast Food äßen. Auch die Currywurst und die Fritten sind Fast Food.

Und danach sind dann "einfache" Restaurants dran, wie Pizzerien und Dönerstuben.
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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ChristophL
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #593 - 09.11.13 um 17:07:26
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Quote:
Das „Städtenetzwerk Kriminalprävention“, dem auch Bonn angehört, fordert ein Verkaufsverbot für Alkohol am späten Abend! Kommt nach dem Anti-Raucher-Gesetz jetzt auch noch ein Anti-Trink-Gesetz?
[...]
Die Organisation ist ein Zusammenschluss von 17 deutschen Städten, sie existiert seit 2001. „Dort, wo rund um die Uhr Alkohol verfügbar ist, ist die Problemlage durch Jugendliche besonders auffällig“, so eine Sprecherin des Netzwerks. Darum richte man diesen Appell an die Landesregierungen.
[...]
Achim Kansy, der jugendpolitische Sprecher der Bonner FDP-Fraktion [...]: „Es ist keine staatliche Aufgabe, die Bevölkerung umzuerziehen“, sagt er.


Inklusive Statements einiger betroffener Kioskbesitzer


« Zuletzt geändert: 09.11.13 um 17:07:47 von ChristophL »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #592 - 18.10.13 um 12:37:39
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Also zuerst das Rauchen

dann

Die Raucher vor der Tür verbieten.

dann

Alkoholverbot in der City

dann

Verbot von Betrunkenen auf der Strasse (wo fängt das an ? beim Schwips oder muss man zum Test auf einer Linie laufen)

man kann das unübertrieben weiterführen. (Fastfood, Kaugummi, usw.)

Ich plädiere darum für eine Ausgangssperre so ab 21:00 Uhr für alle Bürger dann ist Ruh !!!
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #591 - 18.10.13 um 10:09:39
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shadu schrieb on 18.10.13 um 08:36:26:
Hat das SRF (Schweizer Fernsehen) ein Alkohol-Problem?

Suchtexperten darüber entsetzt haben.  Laut lachend

Suff-Debatte und zeigt sich höchst besorgt.  Laut lachend

munter gebührenfinanziert gebechert wird.  Laut lachend

seine Gesprächsgäste an Weiss­wein gütlich. Später wurde auch noch eine Flasche Rotwein entkorkt.  Laut lachend

Alkohol am Fernsehen zu konsumieren, sei nicht verboten,

http://www.blick.ch/people-tv/tv/hat-das-srf-ein-alkohol-problem-id2480945.html




Läuft mal wieder ganz im Sinne der Prohibition - Die Denormalisierung bei Alkohol beginnt (schneller als ich dachte). Ein Gläschen Wein bei einer Diskussion soll jetzt schon als unpassend gebrandmarkt werden und zur Selbstzensur beim Fernsehen führen - später folgen dann die Forderungen nach Verboten für Alkohol in Fernsehfilmen und Serien...

Wenn ich daran denke, wie früher bei Diskussionsrunden im Fernsehen geraaucht und getrunken wurde...   Traurig

Dazu passt dann auch diese Meldung:

Hausbesitzer fordern Alkoholverbot in der City

http://www.rp-online.de/bergisches-land/solingen/nachrichten/hausbesitzer-forder...
« Zuletzt geändert: 18.10.13 um 10:15:12 von Querkopf »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #590 - 18.10.13 um 08:36:26
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Hat das SRF (Schweizer Fernsehen) ein Alkohol-Problem?

Suchtexperten darüber entsetzt haben.  Laut lachend

Suff-Debatte und zeigt sich höchst besorgt.  Laut lachend

munter gebührenfinanziert gebechert wird.  Laut lachend

seine Gesprächsgäste an Weiss­wein gütlich. Später wurde auch noch eine Flasche Rotwein entkorkt.  Laut lachend

Alkohol am Fernsehen zu konsumieren, sei nicht verboten,

http://www.blick.ch/people-tv/tv/hat-das-srf-ein-alkohol-problem-id2480945.html

und !


Präventionskampagnen machen krank

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will wissen, was wir genau essen. Und wie viel wir wann essen, und ob wir uns hinterher genügend bewegen, um die Kalorien wieder loszuwerden.  Zunge

Ab Januar fragt es deshalb 2000 ausgewählte Personen nach ihren Essgewohnheiten und notiert deren Grösse, Gewicht, Bauch- und Hüftumfang.  Zunge

http://politblog.bazonline.ch/blog/index.php/21101/pr-ventionskampagnen-machen-k...

Präventionspolitiker machen krank und sollten verboten werden !  Zunge


  
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Antwort #589 - 26.09.13 um 23:22:14
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ChristophL schrieb on 24.09.13 um 00:24:16:
Werner Paul schrieb on 23.09.13 um 20:55:08:
Nun ist ja der Vorzeige-Alkoholiker Deutschlands leider im Alter von 85 Jahren vorzeitig verstorben. Ich glaube, dass er auch eine schöne Weile lang geraucht hat.
Und ich glaube, dass er eine schöne Weile lang gelebt hat.





Quote:
Wie gern erinnern wir uns beispielsweise an jene Platte "Play It Again, Paul!", deren Cover (das heutzutage als politisch inkorrekt getadelt würde) einen Raucher mit glimmender Fluppe und grandiosen Tränensäcken zeigte. Klar, dass dieser Mann irgendwann in der Herzchirurgie landen würde, doch ebenso klar war auch, dass er sie bald wie ein Dilldöppchen verlassen würde. Und natürlich sah man ihn bald wieder mit Zigarette im Mund, denn der Rauch machte, so glaubte er selbst, seine Stimmbänder irgendwie besonders knarzend und ausdrucksvoll. Ja, singen konnte Paul Kuhn auch, dieses Multitalent mit irreparablen Lastern und maximal vergnügter Lebens- und Denkungsart.


http://www.rp-online.de/kultur/paul-kuhn-der-liebenswerte-mann-am-klavier-1.3698...
  

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Re: Paul Kuhn
Antwort #588 - 24.09.13 um 00:24:16
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Werner Paul schrieb on 23.09.13 um 20:55:08:
Nun ist ja der Vorzeige-Alkoholiker Deutschlands leider im Alter von 85 Jahren vorzeitig verstorben. Ich glaube, dass er auch eine schöne Weile lang geraucht hat.

Und ich glaube, dass er eine schöne Weile lang gelebt hat.



  
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Antwort #587 - 23.09.13 um 20:55:08
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Nun ist ja der Vorzeige-Alkoholiker Deutschlands leider im Alter von 85 Jahren vorzeitig verstorben. Ich glaube, dass er auch eine schöne Weile lang geraucht hat.

Und ich glaube, dass er eine schöne Weile lang gelebt hat.
« Zuletzt geändert: 23.09.13 um 21:02:25 von Werner Paul »  

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Antwort #586 - 20.08.13 um 08:44:34
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Schwerer Rückschlag für die Prohibition  Zwinkernd

Die Polizei in Großbritannien berichtet von einer Senkung der Unfallzahlen bei jugendlichen Verkehrsteilnehmern um 13 Prozent nach der Reform der Sperrstundengesetze im Jahr 2005, die es Pubs erlaubt, bis Mitternacht oder später, geöffnet zu bleiben.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2397014/How-late-night-drinking-SAVED-li...

  
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Antwort #585 - 12.07.13 um 17:57:47
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ChristophL schrieb on 12.07.13 um 15:19:26:
Quote:
Ein Knackpunkt ist die Frage, wer als Komatrinker gilt.


Koma müsste doch medizinisch definiert sein. Da wäre ich mal sehr gespannt, wer sich von den ganzen Krankenhauseinlieferungen tatsächlich im Koma befand...



Da bewegen sich die lieben Schweizer aber in unbekanntem Fahrwasser. Rauschtrinken oder Komasaufen sind interpretierbar: Wiki dazu:

Quote:
Als Rauschtrinken wird ein Alkoholkonsumverhalten bezeichnet, das zu einem Rausch führt. Ein Problem mit der Interpretation des Begriffes ist, dass „Alkoholrausch im weiteren Sinn“ verschiedene Bedeutungen umfasst: von einer kaum merkbaren Beeinträchtigung (leichter Schwips) über eine deutlich merkbare Berauschung über den starken Rausch (Vollrausch) bis zur komatösen Bewusstlosigkeit („Komatrinken“). Dagegen ist „Alkoholrausch im engeren Sinn“ mit „sehr starker Berauschung“ gleichzusetzen.

Bei epidemiologischen Fragebogenuntersuchungen werden die Befragten in der Regel unspezifisch gefragt, wie oft sie in einem bestimmten Zeitraum einen Alkoholrausch erlebt haben. Ohne Präzisierung von „Rausch“ beinhaltet das auch geringfügige Beeinträchtigungen: „Rausch“ wird damit im „weiteren Sinn“ definiert und „Rauschtrinken im weiteren Sinn“ erfasst.


und medizinisch heißt es zu den Begriffen Alkoholvergiftung und Alkoholrausch:

Quote:
Eine akute Alkoholintoxikation ist eine Vergiftung durch den übermäßigen Konsum von Äthylalkohol. Die konsumierte Menge kann dabei je nach der individuellen Toleranzlage sehr unterschiedlich sein. Allgemein gilt jedoch, dass Blutalkoholkonzentrationen >5‰ meist letal verlaufen.

2. Einteilung

Unterschieden wird zwischen dem "einfachen Rausch" und dem "pathologischen Rausch".
2.1 Einfacher Rausch

    Verhaltensstörungen
        Kontrollverlust
        Enthemmung
    Neurologische Störungen
        Koordinationsstörungen
        Atrikulationsstörungen
        Gedächtnislücken ('"Filmriss", "blackout")
        Ausfall der Schutzreflexe
    Bewusstseinsstörungen
        Somnolenz
        Stupor
        Koma
    Atemdepression
    Unterkühlung
    Einnässen
    Einkoten

Die Übergänge zwischen den verschiedenen Stadien der Bewusstseinsstörung sind fließend.


Man darf gespannt sein, wie man eine gerichtsfeste Definition hinkriegen will, letzlich müssen sich die bedauernswerten Ärzte und Krankenhäuser mit der Ausführung rumschlagen - wichtiger scheint mir hier aber ein anderer Effekt zu sein, denn die Prohibition hat mal wieder einen Fuß in die Tür der öffentlichen Wahrnehmung gekriegt.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #584 - 12.07.13 um 15:19:26
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Quote:
Ein Knackpunkt ist die Frage, wer als Komatrinker gilt.


Koma müsste doch medizinisch definiert sein. Da wäre ich mal sehr gespannt, wer sich von den ganzen Krankenhauseinlieferungen tatsächlich im Koma befand...

« Zuletzt geändert: 12.07.13 um 17:02:38 von ChristophL »  
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Antwort #583 - 12.07.13 um 07:22:44
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Ein konkreter Gesetzesentwurf in der Schweiz sieht vor, dass sogn. Komatrinker und ihre Eltern bald zur Kasse gebeten werden sollen. Die Begeisterung hält sich bei den Kassen und Krankenhäusern allerdings in Grenzen.

Quote:
Ein Knackpunkt ist die Frage, wer als Komatrinker gilt.


und welche Folgen das haben könnte:

Quote:
Darüber hinaus stellen sich laut Durrer grundsätzliche Fragen: Warum soll der Komatrinker selbst schuld sein, nicht aber der chronische Alkoholiker? Was ist mit den Kosten der Raucher? Und was mit jenen der Übergewichtigen? Bislang habe die Krankenversicherung die Kosten auch bei Selbstverschulden übernommen, so Durrer. Ändere man dies, könne einiges ins Wanken geraten.


http://bazonline.ch/schweiz/Komatrinker-und-ihre-Eltern-sollen-bald-zur-Kasse-ge...
  
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Antwort #582 - 07.07.13 um 08:09:24
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Ein Juraprofessor in Schweden fordert Strafen für Eltern, die in Anwesenheit von Kindern Alkohol trinken.

Der Vorschlag wurde auf einem Seminar präsentiert, das von dem Abstinenzlerverein "IOGT-NTO \'s" während der Almedalen politischen Woche organisiert wurde, und richtet sich gegen "das tägliche Trinken".
Während der Vorstoß angeblich den "täglichen Alkoholkonsum" bekämpfen will, weist er tatsächlich darauf hin, dass es Eltern nicht gestattet werden soll, ein Glas Wein zum Mittagessen zu trinken.

http://www.thelocal.se/48888/20130705/

Dieses Beispiel (wenn auch erst nur als Vorschlag) zeigt, wie man - ähnlich dem Rauchverbot in Wohnungen - jetzt auch mit anderen Verboten in die Privatsphäre der Menschen eindringen will. Denn das Glas Wein zum Mittagessen findet ja wohl überwiegend zu Hause statt....
« Zuletzt geändert: 07.07.13 um 08:10:24 von Querkopf »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #581 - 21.06.13 um 15:08:47
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Querkopf schrieb on 19.06.13 um 08:22:46:
Der nächste Schritt:  Schockbilder auf Weinflaschen

Die EU-geförderte European Alcohol Policy Alliance (Eurocare) hat ihren nächsten logischen Schritt in Irland präsentiert. Dem Beispiel der Schockbilder bei Zigaretten folgend, hat sie jetzt einige "schöne" grafische Warnungen für Wein-Flaschen entwickelt. Ansprechendes Design, nicht wahr?

http://velvetgloveironfist.blogspot.de/2013/06/graphic-warnings-for-alcohol.html

Es geht also munter weiter und endet nicht beim Tabak - wie einige naive Leute glauben....






Schockbilder auf Zigarettenschachteln wurden jetzt beschlossen :



Zitat :

Die EU-Staaten haben sich auf schärfere Regeln für Tabakprodukte geeinigt, die besonders junge Menschen vom Rauchen abhalten sollen. "Das ist ein wirklich wichtiger Tag", sagte der irische Gesundheitsminister James Reilly als Vertreter der EU-Ratspräsidentschaft in Luxemburg. Die Gesundheitsminister einigten sich darauf, dass 65 Prozent der Zigarettenpackungen künftig mit Warnhinweisen und abschreckenden Bildern versehen werden müssen.




Die Merkel - Regierung trägt jeden EU - Scheiß mit, so langsam wird es unerträglich !



http://de.nachrichten.yahoo.com/eu-verbietet-mentholzigaretten-f%C3%BChrt-krebsb...
« Zuletzt geändert: 21.06.13 um 15:11:48 von Destruktor »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #580 - 19.06.13 um 08:22:46
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Der nächste Schritt:  Schockbilder auf Weinflaschen

Die EU-geförderte European Alcohol Policy Alliance (Eurocare) hat ihren nächsten logischen Schritt in Irland präsentiert. Dem Beispiel der Schockbilder bei Zigaretten folgend, hat sie jetzt einige "schöne" grafische Warnungen für Wein-Flaschen entwickelt. Ansprechendes Design, nicht wahr?

http://velvetgloveironfist.blogspot.de/2013/06/graphic-warnings-for-alcohol.html

Es geht also munter weiter und endet nicht beim Tabak - wie einige naive Leute glauben....
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #579 - 11.06.13 um 19:44:39
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Ich weiß nicht, ob jemand es bis zum Schluss des Artikels geschafft hat. Aber der ist nicht von schlechten Eltern:

Quote:
But Ukip’s deputy leader Paul Nuttall said: “At what point do the nannying puritans stop spending our money in order to tell us how to behave.

“One wonders if they have any relation to the world in which the rest of us live. “Can anybody imagine a world they held sway?

“Small, monochrome, browbeaten and miserable, a shadow of the fun, vibrant land we all love."

The European Food Safety Authority was unavailable for comment.


Danach sieht es aus: bei jedem Antiquatsch kommt nun der UKIP-Vertreter zu Wort. Dann ist aber Feierabend mit  Prohibition.

Also alles aus England bitte ganz bis zum Ende lesen. Der von UKIP kommt immer am Schluss.

« Zuletzt geändert: 11.06.13 um 19:45:48 von Meinrad »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #578 - 10.06.13 um 10:49:15
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Die Prohibition kommt in Gang - natürlich mit den altbewährten Mitteln der Tabak-Kontrolle. Innerhalb kurzer Zeit kommt zum zweiten Mal die Warnung vor mehr "Als zwei Gläsern Alkohol (hier Bier) im Jahr.

Überschrift: "Das Krebsrisiko von zwei Glas Bier im Jahr"

Quote:
Neue Forderungen für Schock-Gesundheitswarnungen auf Alkohol-Etiketten -vergleichbar mit Zigaretten- wurden gestern erhoben, nachdem Spitzenwissenschaftler enthüllt haben, dass das Trinken von mehr als zwei Pint Bier im Jahr das Krebsrisiko erhöht.


"Spitzenwissenschaftler" finde ich sehr gelungen  Augenrollen

Quote:
Prof. Anderson: “Alkohol ist ein Karzinogen und ich bezweifle, dass die Alkohol-Industrie dabei ertappt werden will, ein krebserregendes Produkt zu verkaufen, ohne ihre Verbraucher zu warnen.”


Und er kommt zu dem Schluß, dass Verbraucher sicherlich ein Recht auf die selbe Information auf Alkoholflaschen haben, wie auf Zigarettenschachteln.

http://www.express.co.uk/news/health/406192/Cancer-risk-of-two-beers-a-year
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #577 - 06.06.13 um 18:33:08
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Heißt bei uns in Nürnberg "Schnitt" und kann je nach Wirt zwischen 0,25 l und 0,5 l betragen. Gute Stammgäste bekommen den Schnitt fast vollgeschenkt und das zum Preis von einer halben "Halben"  Zwinkernd
« Zuletzt geändert: 06.06.13 um 18:33:29 von Raucherhusten »  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #576 - 06.06.13 um 18:13:22
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G-H-L schrieb on 06.06.13 um 12:59:09:
Vorteil für die Bedienungen, die müssen nicht ganz so oft mit neuem Bier herumlaufen. Und bei hochsommerlichen Temperaturen ist so ein Seidla schnell geleert.


Eine halbe Maß bestelle ich auch oft, weil's nicht selten billiger ist als in kleineren Gefäßen. Ich habe allerdings auch nichts dagegen, häufiger bedient zu werden, schließlich zahle ich ja deutlich mehr, als wenn ich zu Hause mir das Bier selbst aus dem Kühlschrank holen muss.
Eine besondere Agilität in der Bedienung, mit der bräsige Bayern wohl nicht mithalten können, bedeutet das insbesondere in rheinischen Brauhäusern gerne ausgeschenkte 0,2l-Glas. Und es geht noch kleiner bei uns in NRW.
« Zuletzt geändert: 06.06.13 um 18:13:48 von ChristophL »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #575 - 06.06.13 um 12:59:09
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Motorhead schrieb on 06.06.13 um 06:01:18:
Das hat was mit Frische bzw. verschaltem Bier zu tun Zwinkernd - unterm Strich wird im Norden mehr und frischer gezapft getrunken, nach meinem bescheidenen Nord-Süd-Vergleich

Soviel nicht ausgetrunkene Gläser wie in Bayern habe ich sonst nirgendwo gesehen, liegt wahrscheinlich am "Mir san mir" - das ist der Humpfen die 19 Zoll-Felge des Bayern Smiley


Nun, in Bayern gibt es ja auch noch das Seidla (0,5 Liter). Das wird auch nicht schneller schal als das Bier in 0,33 Liter Gläsern. Vorteil für die Bedienungen, die müssen nicht ganz so oft mit neuem Bier herumlaufen. Und bei hochsommerlichen Temperaturen ist so ein Seidla schnell geleert.

Gruß
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #574 - 06.06.13 um 12:44:47
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Raucherhusten schrieb on 06.06.13 um 05:01:34:
Köln will Alkohol aus der Öffentlichkeit verbannen.

Menschen, die mit Bierflaschen über Straßen laufen, pflegen für Kölns Oberbürgermeister "eine Unart". Deshalb will er ein Gesetz, dass das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit verbieten soll

http://tinyurl.com/n6j735y



Nun, solche Gesetze, die den Alkoholgenuß an öffentlichen Plätzen verbieten, gibt es doch schon. Allerdings gibt es auch Experten, die solche Verbote für Verfassungswidrig halten.

Gruß
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #573 - 06.06.13 um 06:01:18
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G-H-L schrieb on 05.06.13 um 18:12:24:
Querkopf schrieb on 05.06.13 um 11:55:14:
[size=12]
Wie "ein Glas im Monat" nun mit der anderen Aussage "nur zwei alkoholischen Getränken pro Jahr" korrespondieren soll, ist mir nicht klar geworden. Vielleicht liegt es ja an meinen Übersetzungskünsten?

Und natürlich wird das aus dem EU-Geldtopf unterstützt....


Solange man die Größe des Glases nicht vorgibt, kann es doch egal sein.  Laut lachend
Zukünftig hat dann jeder einen 3-Liter Humpen, statt eines 1-Liter Maßkrugs vor sich stehen.
Ich verstehe sowieso nicht, wie man sich im hohen Norden mit einer Preußen-Maß (0,33 l Glas) zufrieden geben kann?

Gruß
Gerhard


Das hat was mit Frische bzw. verschaltem Bier zu tun Zwinkernd - unterm Strich wird im Norden mehr und frischer gezapft getrunken, nach meinem bescheidenen Nord-Süd-Vergleich

Soviel nicht ausgetrunkene Gläser wie in Bayern habe ich sonst nirgendwo gesehen, liegt wahrscheinlich am "Mir san mir" - das ist der Humpfen die 19 Zoll-Felge des Bayern Smiley
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #572 - 06.06.13 um 05:01:34
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Köln will Alkohol aus der Öffentlichkeit verbannen.

Menschen, die mit Bierflaschen über Straßen laufen, pflegen für Kölns Oberbürgermeister "eine Unart". Deshalb will er ein Gesetz, dass das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit verbieten soll

http://tinyurl.com/n6j735y
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #571 - 05.06.13 um 18:12:24
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Querkopf schrieb on 05.06.13 um 11:55:14:
[size=12]
Wie "ein Glas im Monat" nun mit der anderen Aussage "nur zwei alkoholischen Getränken pro Jahr" korrespondieren soll, ist mir nicht klar geworden. Vielleicht liegt es ja an meinen Übersetzungskünsten?

Und natürlich wird das aus dem EU-Geldtopf unterstützt....


Solange man die Größe des Glases nicht vorgibt, kann es doch egal sein.  Laut lachend
Zukünftig hat dann jeder einen 3-Liter Humpen, statt eines 1-Liter Maßkrugs vor sich stehen.
Ich verstehe sowieso nicht, wie man sich im hohen Norden mit einer Preußen-Maß (0,33 l Glas) zufrieden geben kann?

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #570 - 05.06.13 um 11:55:14
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Die Prohibition kommt schneller als man denkt.

Das Dokument einer EU-finanzierten Anti-Alkohol-Vereinigung (AMPHORA - Alcohol Public Health Research Alliance) will uns klar machen, dass niemand mehr als ein Glas Alkohol im Monat trinken darf, wenn er seiner Gesundheit nicht Schaden zufügen will:

Quote:
Gemäß der Leitlinie der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit über die Aufnahme von karzinogenen Stoffen in Lebensmitteln und Getränken für den menschlichen Verzehr, mit einer Bandbreite des Gefahrenpotentials von 1,000, sollte keiner mehr als ungefähr 50 Milligramm Alkohol an einem Tag trinken, was 20 Gramm oder zwei alkoholischen Getränken pro Jahr entspricht.

Zurzeit trinken Europäer ungefähr 27 Gramm Alkohol pro Tag, ungefähr 540 mal der Expositionsgrenzwerte. Abgesehen von der Krebs verursachende Rolle von Alkohol, und gerade andere Gesundheitsergebnisse bedenkend, sollte keiner mehr als ungefähr 0,3 Gramm Alkohol am Tag trinken, was 9 Gramm Alkohol oder einem Getränk pro Monat entspricht. Zurzeit trinken Europäer ungefähr 90-fach mehr als die Expositionsgrenzwerte es ratsam erscheinen lassen.


http://dickpuddlecote.blogspot.de/2013/06/two-drinks-this-month-you-hazardous.ht...

Wie "ein Glas im Monat" nun mit der anderen Aussage "nur zwei alkoholischen Getränken pro Jahr" korrespondieren soll, ist mir nicht klar geworden. Vielleicht liegt es ja an meinen Übersetzungskünsten?

Und natürlich wird das aus dem EU-Geldtopf unterstützt....
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #569 - 29.05.13 um 14:47:12
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Destruktor schrieb on 29.05.13 um 13:16:02:
Soso, Erwachsene sollen also mit "präventiven Maßnahmen" erreicht werden, Zwangsuntersuchung beim Arzt ?                     Zunge Ärgerlich


Ja, so wird´s losgehen. Unternehmen werden vor Einstellungen erstmal ein Attest über den Zustand der Leber anfordern. Jeder Verkehrsteilnehmer, der mit mehr als 0,3 Promille angetroffen wird, wird in einer neu zu erstellenden Datenbank gespeichert. Bei mehr als drei Einträgen muß die Teilnahme an einem Suchtprogramm nachgewiesen werden. Jeder Bundesbürger, der sieht wie Alkohol an Jugendliche agegeben wird, oder wie Jugendliche in der Öffentlichkeit Alkohol trinken wird verpflichtet dies zu melden. An öffentlichen Orten werden Taschenkontrollen eingeführt um mitgeführte Alkoholika einziehen zu können.

In einigen Kirchweihsatzungen ist ja schon festgelegt, dass selbst mitgebrachte alkoholische Getränke verboten sind. Und auch manche Städte haben bereits in ihren Satzungen festgelegt, dass der Genuß von Alkohol auf öffentlichen Plätzen verboten ist.

Bald werden Überwachungskameras die Einhaltung solcher Alkoholverbote kontrollieren. Für die Einhaltung von Alkoholverboten dürfen zukünftig dann auch Kameras in den Toiletten und Pausenräumen in den Firmen, Schulen und Behörden installiert werden.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und dem Gesetzgeber natürlich auch nicht.  Ärgerlich

Gruß
Gerhard
« Zuletzt geändert: 29.05.13 um 14:47:39 von G-H-L »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #568 - 29.05.13 um 13:16:02
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Tartaruga schrieb on 28.05.13 um 09:46:47:
Verbot des Alkoholverkaufs nachts und an Tankstellen ist der harmloseste Teil des neuen Gesetzes in der Türkei. Wie die FAZ am 25.5. schreibt, sind noch viel weitergehende Maßnahmen geplant:
"Stark eingeschränkt sind in der Türkei künftig auch die Möglichkeiten, alkoholische Getränke zu bewerben. Herstellern soll es unter anderem verboten werden, Festivals und andere Großereignisse zu sponsern. Ähnlich wie auf Zigarettenpackungen muss auf den Flaschen zudem auf die gesundheitsschädlichen Wirkungen des Trinkens aufmerksam gemacht werden. Zudem soll im Umkreis von hundert Metern von Moscheen und "Bildungseinrichtungen" der Alkoholausschank verboten werden. Da diese Regelung angesichts der Moscheendichte etwa in Istanbul kaum einem Wirt die Chance ließe, seinen Gästen noch Alkoholika anzubieten, soll die Regel für Restaurants mit schon bestehenden Lizenzen indes nicht gelten, sondern nur für Neueröffnungen. Etwas Mühe dürfte dagegen die Durchsetzung eines nach türkischen Medienberichten in letzter Minute eingebrachten Passus bereiten, nach dem bei Filmen, Serien oder Musikvideos im Bild zu sehende alkoholische Getränke unkenntlich gemacht werden müssen. Nicht klar war, ob dies nur für neue Filme gilt oder ob auch in Klassikern anstößige Szenen nachträglich verpixelt werden müssen. Noch deutlicher stellt sich das Problem bei möglichen Kunstausstellungen, etwa bei Hoppers "Nighthawks" (dort stehen zwar nur Kaffeetassen vor den einsamen Barbesuchern, aber man weiß ja nicht, was drin ist) oder erst recht bei Manets "Absinthtrinker" und vielen Werken von Toulouse-Lautrec. Ein "Nationaler Alkoholkontrollplan" des Gesundheitsministeriums sieht jedenfalls vor, dass Gesetzesverstöße anonym über eine Hotline gemeldet werden können."
Das Gesetz ist noch nicht in Kraft und bedarf der Unterschrift von Staatspräsident Abdullah Gül. Da der aber auch zur Regierungspartei AKP gehört wohl nur eine Frage der Zeit.





Nicht nur in der Türkei, auch hier in Deutschland wird gegen den Teufel Alkohol vorgegangen :




Zitat :


Jeder dritte Mann in Deutschland geht riskant mit Alkohol um. Das ist ein Ergebnis des Drogen- und Suchtberichts 2013, den die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), in Berlin vorstellte. Dyckmans sieht "besonderen Handlungsbedarf" bei den Risikogruppen. Dazu gehörten beispielsweise jugendliche Rauschtrinker. Riskanter Suchtmittelkonsum finde sich aber in allen Altersgruppen.

Blablabla ...........

"Erwachsene mit riskanten Konsummustern müssen viel früher mit präventiven Maßnahmen erreicht werden", forderte Dyckmans. Nur so könnte es verhindert werden, dass sich "aus riskantem Verhalten" Abhängigkeit entwickelt.



Soso, Erwachsene sollen also mit "präventiven Maßnahmen" erreicht werden, Zwangsuntersuchung beim Arzt ?                     Zunge Ärgerlich




http://de.nachrichten.yahoo.com/dritte-mann-alkohol-risikokonsument-122700528.ht...
« Zuletzt geändert: 29.05.13 um 13:21:11 von Destruktor »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #567 - 28.05.13 um 09:46:47
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Verbot des Alkoholverkaufs nachts und an Tankstellen ist der harmloseste Teil des neuen Gesetzes in der Türkei. Wie die FAZ am 25.5. schreibt, sind noch viel weitergehende Maßnahmen geplant:
"Stark eingeschränkt sind in der Türkei künftig auch die Möglichkeiten, alkoholische Getränke zu bewerben. Herstellern soll es unter anderem verboten werden, Festivals und andere Großereignisse zu sponsern. Ähnlich wie auf Zigarettenpackungen muss auf den Flaschen zudem auf die gesundheitsschädlichen Wirkungen des Trinkens aufmerksam gemacht werden. Zudem soll im Umkreis von hundert Metern von Moscheen und "Bildungseinrichtungen" der Alkoholausschank verboten werden. Da diese Regelung angesichts der Moscheendichte etwa in Istanbul kaum einem Wirt die Chance ließe, seinen Gästen noch Alkoholika anzubieten, soll die Regel für Restaurants mit schon bestehenden Lizenzen indes nicht gelten, sondern nur für Neueröffnungen. Etwas Mühe dürfte dagegen die Durchsetzung eines nach türkischen Medienberichten in letzter Minute eingebrachten Passus bereiten, nach dem bei Filmen, Serien oder Musikvideos im Bild zu sehende alkoholische Getränke unkenntlich gemacht werden müssen. Nicht klar war, ob dies nur für neue Filme gilt oder ob auch in Klassikern anstößige Szenen nachträglich verpixelt werden müssen. Noch deutlicher stellt sich das Problem bei möglichen Kunstausstellungen, etwa bei Hoppers "Nighthawks" (dort stehen zwar nur Kaffeetassen vor den einsamen Barbesuchern, aber man weiß ja nicht, was drin ist) oder erst recht bei Manets "Absinthtrinker" und vielen Werken von Toulouse-Lautrec. Ein "Nationaler Alkoholkontrollplan" des Gesundheitsministeriums sieht jedenfalls vor, dass Gesetzesverstöße anonym über eine Hotline gemeldet werden können."
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #566 - 25.05.13 um 17:27:34
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Sonst würden ja die Russen ausbleiben.  Zwinkernd
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #565 - 25.05.13 um 15:39:02
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Raucherhusten schrieb on 25.05.13 um 14:50:40:
Querkopf schrieb on 25.05.13 um 10:08:46:
Die Türkei verbietet den Verkauf von Alkohol zwischen 10 und 6 Uhr

Soll heißen, zwischen 22 Uhr bis 6 Uhr früh


Sorry, natürlich muss es richtig heißen zwischen 22 Uhr und 6 Uhr früh !
Die Nachricht hat mich wohl etwas aus dem Konzept gebracht    Augenrollen
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #564 - 25.05.13 um 15:00:11
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Quote:
London-based spirits company Diageo, which entered the Turkish market by acquiring Mey Icki in 2011, released a statement on May 23, saying that it shared the government’s concerns about alcohol consumption but that it was seeking a meeting with officials to “present alternative views” on “fair, balanced and responsible” regulation.

http://www.hurriyetdailynews.com/turkish-parliament-adopts-alcohol-restrictions-....


Mit Zeloten kann man nicht verhandeln. Entweder man fährt die großen finanziellen Geschütze auf, oder man klemmt den Schwanz ein und sucht sich andere Märkte.

Die Mafia in der Türkei reibt sich schon die Hände. Besser waren die Gewinnaussichten mit legalen, aber trotzdem fast verbotenen Produkten niemals.
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #563 - 25.05.13 um 14:50:40
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Querkopf schrieb on 25.05.13 um 10:08:46:
Die Türkei verbietet den Verkauf von Alkohol zwischen 10 und 6 Uhr

Soll heißen, zwischen 22 Uhr bis 6 Uhr früh
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #562 - 25.05.13 um 10:41:43
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Aber auch bei uns geht's in Sachen Prohibition derzeit hoch her:

Linke fordert Alkoholverbot für Radfahrer

Quote:
In der Debatte um die Senkung der Promille-Grenze für Radfahrer will die Linksfraktion im Landtag klare Verhältnisse. Die Verkehrsexpertin Mignon Schwenke hält eine 0,0-Promille-Grenze für notwendig. Schwenke betonte, dass für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf Rädern gelte: "Hände weg vom Alkohol!"


und

Alkohol-Verbot auf Leipzigs Markt

Quote:
Leipzig – Das hat‘s in Leipzig noch nie geben. Zum ersten Mal verhängt das Ordnungsamt ein totales Alkoholverbot für den Marktplatz.

Die harte Ansage zielt auf die Veranstalter des Courage-Konzertes Dienstagabend. Nach dem Zoff vom vergangenen Jahr, als ein Zaun das Konzertgelände eingrenzte und schon 20.30 Uhr niemand mehr auf den Platz kam, sollte es in diesem Jahr eine andere Lösung geben: Kein Zaun - aber dafür auch keinen Alkohol!


Nur so weiter...
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #561 - 25.05.13 um 10:08:46
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Die Türkei verbietet den Verkauf von Alkohol zwischen 10 und 6 Uhr
Die Generalversammlung des Parlaments hat eine hoch umstrittenen Gesetzentwurf angenommen, der den Verkauf von alkoholischen Getränken zwischen 10 Uhr und 6 Uhr verbietet. Die Oppositionsparteien forderten vergebens eine Ausnahme für touristische Regionen.

http://www.hurriyetdailynews.com/turkish-parliament-adopts-alcohol-restrictions-...
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #560 - 18.05.13 um 08:28:26
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Prohibition beißt ihren Geldgeber in die Hand

Eine Umfrage der englischen Alkohol-Selbsthilfeorganisation "Alcohol Concern" hat angeblich ergeben, dass 31 % der Labour-Abgeordneten, 20 % der Konservativen und 19 % der Liberaldemokraten zu viel Alkohol konsumieren und "Alcohol Concern" fordert nun eine Änderung der Trinkgewohnheiten unter Politikern in Westminster.

Hauptgeschäftsführer Eric Appleby sagte: "Wenn ein Viertel der Beschäftigten eine ungesunde Trinkkultur haben, würden in jeder anderen Organisation unverzüglich Maßnahmen durch den Arbeitgeber eingeleitet werden. Das sagt gerade die Selbsthilfeorganisation,  die in der Mitte der 1980er Jahre selbst von der Regierung geschaffen, aufgepäppelt, genährt von dem finanziellen Unterhalt der Politiker lebt - das ist Ironie!


http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-22564369
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #559 - 15.05.13 um 08:01:05
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Polizeigewerkschaft will Alkohol im öffentlichen Nahverkehr verbieten.

http://www.focus.de/politik/deutschland/gegen-gewalt-und-vandalismus-polizeigewe...

Das ist aber inkonsequent. Die wenigsten besoffenen Randalierer saufen sich ihren Rausch in der U-Bahn an. Also müsste man Besoffenen die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs verbieten. Diese müssten dann mit dem Auto nach Hause fahren  Durchgedreht.

Meine Vermutung ist, das man diesen Vandalismus, den es ohne Zweifel gibt, dazu intrumentalisiert, den Alkohlgenuss aus der Öffentlichkeit zu verdrängen. Gegen den Vandalismus selbst würden Schaffner/Zugbegleiter besser helfen.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #558 - 10.05.13 um 06:18:20
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Und wieder eine neue "Studie" als Unterstützung zum Weg in die Prohibition:

Quote:
Kein Alkoholproblem?

Angehörige der Mittelschicht, die gerne Wein trinken, halten sich einer Studie zufolge für schlauer als Gesundheitsexperten


Der nächste Versuch mit der Argumentation über Binge-Trinker und Alkoholkranke hinauszukommen und den Genuß von Alkohol generell als problematisch darzustellen:

Quote:
"Weintrinken ist Teil ihres Lebens, eine Markierung, die eine Abgrenzung zwischen ihrem Erwachsenenleben und dem Leben mit ihren Kindern oder auch das Arbeitsleben bedeutet. Der Weinkonsum ist mit ihrer Identität verbunden, mit ihrem Erfolg und auch mit einer feineren Art des Genusstrinkens", wird eine Wissenschaftlerin zitiert.

Doch gibt sie zu bedenken, dass damit der Blick auf eine gesundheitsschädliche Abhängigkeit verstellt wird.


..und es folgt die übliche Argumentatgion - die Kosten für die Allgemeinheit:

Quote:
...aber "wissenschaftliche Beweise legen nahe, dass regelmäßiges Trinken zu deutlichen Gesundheitsproblemen im späteren Alter und zu schwerwiegenden Lasten für das nationale Gesundheitssystem (NHS) führen".


http://www.heise.de/tp/blogs/6/154248
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #557 - 28.04.13 um 10:34:21
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2 Kulturen mit unterschiedlichen «Präventionsprogrammen»
  Zwinkernd

Ägypten
80 Peitschenschläge für ein Glas Bier


http://www.tageswoche.ch/de/2013_17/international/536424/80-peitschenschlaege-fu...

Schweiz
Trinker sollen selber fürs Ausnüchtern bezahlen


http://bazonline.ch/schweiz/standard/Trinker-sollen-selber-fuers-Ausnuechtern-be...
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #556 - 22.04.13 um 20:17:49
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In Belgien ist ja die Konzernzentrale, deren Vorgaben dieser Herr umzusetzen hat. Es würde allerdings noch besser ins Bild passen, wenn er früher statt für BAT für PM tätig gewesen wäre. Leider gibt es in der Alkoholwirtschaft Tendenzen, die Anbiederungsstrategie der Tabakkonzerne zu kopieren. Durch das Anbeten des "Regulierers" und das Darbringen von Opfern versucht man ihn milde zu stimmen. Die Folgen kennen wir...

  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #555 - 22.04.13 um 10:00:01
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Querkopf schrieb on 20.04.13 um 11:56:01:
Wie in der Welt zu lesen ist, knickt der Brauereikonzern Anheuser-Busch offensichtlich vor den Abstinenzler-Verbänden ein und druckt Warnhinweise auf die Bier-Dosen seiner Marken.
Mechthild Dyckmans ist begeistert, die deutschen Brauer weniger:

Quote:
Warnhinweise würden den Produkten, auf denen sie angebracht sind, nur schaden. "Sie stempeln sie als grundsätzlich gefährlich ab und erreichen gerade nicht diejenigen, die Alkohol wider besseres Wissen ohnehin konsumieren."


http://www.welt.de/wirtschaft/article115454943/Becks-warnt-vor-dem-eigenen-Bier....

Der nächste anvisierte Schritt der Prohibitionisten wäre dann wohl eine Preiserhöhung auf Alkohol. Ob Anheuser-Busch wirklich der Ansicht ist, dass Appeasement der richtige Weg ist, um die Puritaner zum Schweigen zu bringen?
Die Lernfähigkeit der Industrie ist offenbar begrenzt.....   Ärgerlich





"Chris Cools" - was ist das für ein windiger Bursche ?



Zitat :


Ab sofort wird nun also der 42-jährige Chris Cools die Verhandlungen auf Unternehmensseite führen. Hösel steht ihm noch bis Ende Februar zur Seite, auch das ein Zeichen, dass man sich offensichtlich einvernehmlich trennt. Cools hat bisher in gleicher Funktion die Region Südeuropa (Frankreich, Italien, Spanien) betreut. Für ihn dürfte der neue Job an die Spitze des wichtigen deutschen Biermarktes mit Becks als einer der Kernmarken des Konzerns einen Aufstieg bedeuten. Cools ist bereits seit 1997 für ABI tätig. Zunächst als Vertriebsdirektor für den Gastronomiesektor in Flandern, anschließend in verschiedenen Funktionen im Vertrieb in Belgien. Bevor er zu ABI kam, arbeitete er für den Zigaretten-Konzern BAT und für MasterFoods, die Tiernahrungssparte des heutigen Mars-Konzerns. Der in Belgien geborene Cools spreche neben einer Vielzahl von Sprachen auch deutsch, versichert Unternehmenssprecher Oliver Bartelt, und sein Büro werde in Bremen sein.



Gutmensch aus Belgien, enger Kontakt zur EU - Kommission ?



http://www.weser-kurier.de/bremen_artikel,-Belgier-Chris-Cools-leitet-InBev-Deut...
« Zuletzt geändert: 22.04.13 um 10:03:16 von Destruktor »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #554 - 21.04.13 um 09:05:23
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Querkopf schrieb on 20.04.13 um 16:05:21:
Der Druck auf andere Bierbrauer und Produzenten von Alkoholika wird zunehmen


Ich bin ein friedfertiges Wesen und neige eigentlich nicht zur Gehässigkeit. Aber ich finde die Warnhinweise auf alkoholischen Getränken können gar nicht groß genug sein.

Und wenn dann noch Coca Cola oder andere Softdrinkproduzenten anfangen würden, Warnhinweise auf ihre Produkten anzubringen, fände ich das noch besser. Große Warnhinweise, und der Markenname ganz ganz klein.

Vielleicht wird ja spätestens dann der Gesundheitsirrsinn als das erkannt, was er ist. Irrsinn und Beschäftigungsmaßnahmen für sonst nicht lebensfähige Experten und Innen.

Je mehr Warnhinweise auf allen möglichen Produkten, z.B. auch für High Heels (Achtung, High Heels führen zu Fußfehlstellungen und Rückenerkrankungen), oder auf Fahrrädern, Motorrädern und Autos, umso schneller wird hoffentlich die allgemeine Hysterie ad absurdum geführt.

Was nun alkoholtrinkende Schwangere betrifft. Hier dürfte es sich eher um Frauen handeln, die schon vor der Schwangerschaft ein Alkoholproblem hatten. Der Anteil dieser Frauen liegt in etwa bei 1000 bis 4000 Frauen in ganz Deutschland.

Da sollte doch eine gezielte Therapie möglich sein, ohne daß alle anderen wie kleine Idioten behandelt werden.
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #553 - 20.04.13 um 16:05:21
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perle schrieb on 20.04.13 um 15:17:14:
Querkopf schrieb on 20.04.13 um 11:56:01:
Wie in der Welt zu lesen ist, knickt der Brauereikonzern Anheuser-Busch offensichtlich vor den Abstinenzler-Verbänden ein und druckt Warnhinweise auf die Bier-Dosen seiner Marken. 


Also ganz ehrlich gesagt, ich würde fordern, daß die Warnhinweise mindestens das gesamte untere Drittel der Flaschen und Dosen einnehmen sollen, und nicht so ein verschämtes Symbol, daß kaum sichtbar ist.




Wie wir uns erinnern, hat es bei Tabakprodukten auch mit "kleineren" Warnhinweisen angefangen - inzwischen fordern die Gesundheitsfanatiker große Ekelbilder auf Zigarettenpackungen.

Die Warnhinweise auf Bier-Dosen sind nur der Einstieg in weitere Forderungen und werden deshalb von den Abstinenzlern so "gefeiert".
Auf der Seite Alkoholpolitik.de steht schon länger die Forderung:

Quote:
...bildliche Warnhinweise auf den Tabak- und Alkoholprodukten und ihren Verpackungen


und die Aktion "Europe-wide action for labels on alcoholic beverages to warn women not to consume alcohol during pregnancy"  darf wohl auch in Zusammenhang mit dem Einstieg in den Versuch verstanden werden, Alkohol als gefährlich zu kennzeichnen:

http://alkoholpolitik.de/index.php/dokumente/finish/9-kennzeichnung/42-europe-wi...

Der Druck auf andere Bierbrauer und Produzenten von Alkoholika wird zunehmen...
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #552 - 20.04.13 um 15:17:14
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Querkopf schrieb on 20.04.13 um 11:56:01:
Wie in der Welt zu lesen ist, knickt der Brauereikonzern Anheuser-Busch offensichtlich vor den Abstinenzler-Verbänden ein und druckt Warnhinweise auf die Bier-Dosen seiner Marken. 


Also ganz ehrlich gesagt, ich würde fordern, daß die Warnhinweise mindestens das gesamte untere Drittel der Flaschen und Dosen einnehmen sollen, und nicht so ein verschämtes Symbol, daß kaum sichtbar ist.

Das wäre nur gerecht, damit alle Antitabak-Aktivisten beim Servieren einer Flasche Bier in der rauchfreien Gastronomie, vor Augen geführt bekommen, daß sie sich gerade in einer Karenzphase befinden, die in der alkoholfreien Gastronomie endet.

Dann wird immer noch ein kleiner Teil applaudieren (endlich, endlich trinke ich keinen Alkohol mehr, wenn ich in die Kneipe gehe), der größte Teil aber wird dann eben zu Hause bleiben, und die Gastronomie ist dem Komplettuntergang einen Riesenschritt weitergekommen.
  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #551 - 20.04.13 um 11:56:01
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Wie in der Welt zu lesen ist, knickt der Brauereikonzern Anheuser-Busch offensichtlich vor den Abstinenzler-Verbänden ein und druckt Warnhinweise auf die Bier-Dosen seiner Marken.
Mechthild Dyckmans ist begeistert, die deutschen Brauer weniger:

Quote:
Warnhinweise würden den Produkten, auf denen sie angebracht sind, nur schaden. "Sie stempeln sie als grundsätzlich gefährlich ab und erreichen gerade nicht diejenigen, die Alkohol wider besseres Wissen ohnehin konsumieren."


http://www.welt.de/wirtschaft/article115454943/Becks-warnt-vor-dem-eigenen-Bier....

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #550 - 15.04.13 um 05:47:56
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In der TAZ schreibt Daniel Schreiber eine Kolumne im Sinne der neuen Prohibitions-Bemühungen.
Unter der Überschrift "Die Angst und der Griff zum Glas" versucht er zu beweisen, dass unsere Trinkgewohnheiten heute nur noch von der Flucht vor dem Alltag geprägt sind und Stress und Alkohol Hand in Hand gehen. Ein Glas Wein zum Essen oder am Abend aus Gründen des Genusses soll aus der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt werden - Alkohol soll nur noch als vermeintlicher Problemlöser wahrgenommen werden.

http://www.taz.de/Kolumne-Nuechtern/!114179/

Eine Kolumne bedeutet natürlich, dass ähnliche Artikel und Machwerke in regelmäßigen Abständen von ihm in der TAZ erscheinen, wie zum Beispiel:
"Versuchen Sie mal, nichts zu trinken"
"Die Scham der Anderen"
"Die große Suchtoper"
und natürlich ""Die Angst und der Griff zum Glas"

Mit diesem "Schreiber" haben es die Abstinenzler geschafft, ihre Prohibitionsbemühungen in regelmäßigen Abständen über eine Zeitung unters Volk zu bringen.

Darüber freuen sich auch die Guttempler auf Facebook und schreiben:
"Ab Januar verfasst Daniel Schreiber eine monatliche Kolumne für die taz, in der er über seine nüchterne Erfahrung in einer betrunkenen Welt berichtet."
Ob Daniel Schreiber Mitglied der Guttempler ist, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. 

Die Kommentare in der TAZ zu seinen Artikeln zeigen auf jeden Fall, dass die Richtung, in die das alles zielt, noch nicht verstanden wird.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #549 - 09.04.13 um 09:40:04
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ChristophL schrieb on 09.04.13 um 07:03:39:
Das italienische Kabinett, gegen den am Tisch sitzenden und rauchenden Martino, hat das Gastro-Rauchverbot damals nicht etwa deshalb beschlossen, weil Berlusconi ein bedeutender Prohibitionist wäre, sondern aufgrund der uns nur allzu bekannten weltweiten Macht der Tabakbekämpfung, die eben auch bis in die Niederungen der (in diesem Fall) italienischen Politik und Verwaltung reicht.



Ich denke auch, daß bei der Umsetzung des FCTC Gelder direkt an entsprechende Leute geflossen sind. Damit meine ich jetzt nicht das Füllhorn, das für "Prävention" und ähnliches über die jeweiligen Länder ausgeschüttet wurde.

Vor ein paar Tagen hat man in Italien etliche Mafiosi ausgehoben, die ganz auf "grüne" Energie gesetzt hatten.

Es würde mich gar nicht wundern, wenn man solche Strukturen auch bei der Unterfütterung der Rauchverbote genutzt hätte. Möglicherweise ohne um den Hintergrund der Strukturen zu wissen.

Aber die weltweit operierenden Mafiaorganisationen dürften seit massiven Steuererhöhungen auf Tabakprodukte Wachstumsraten weit jenseits von 100% im illegalen Tabakhandel erzielt haben.

Und jetzt womöglich noch einmal eine Neuauflage der Prohibition, und das weltweit - das dürfte mehr einbringen als 10 Berlusconis in Brüssel.
« Zuletzt geändert: 09.04.13 um 09:41:38 von perle »  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #548 - 09.04.13 um 07:03:39
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Destruktor schrieb on 08.04.13 um 12:58:57:
Der Einfluß von Merkel sollte nicht unterschätzt werden :

Zitat :

Wendezeit

Frau Höhler hat in Ihrem sehr bemerkenswerten Buch „Die Patin“ eine Entwicklung aufgezeigt, der immer mehr Demokratie geopfert wird. Sie macht diese Entwicklung an der mächtigsten Frau der Welt, Angela Merkel, fest. Mir erscheint dies zu kurz gegriffen. Die Bundeskanzlerin setzt eine Politik fort, die m.E. ihren Anfang bereits unter Helmut Kohl nahm, sich dann aber unter Gerhard Schröder mit seiner Agenda 2010 signifikant verfestigte.

Es ist eine Politik des starken Staates, der seine wachsende Macht durch steten Abbau von Demokratie verfestigt. Gleichzeitig demonstriert er den Bürgern aktiv seine Machtposition.


Zurecht wird das hier als längerer Prozess dargestellt. Der mit der Person Merkel schon deshalb wenig zu tun hat, weil er sich anderswo in der Welt, jedenfalls in der westlichen, genauso vollzieht. Merkel als Politmanagerin ist Ausdruck dieser Veränderungen.


Quote:
Nehmen wir z.B. das Rauchverbot in Kneipen. Es gibt sicher viele positive Aspekte die man diesem Verbot abgewinnen kann. Aber war ein solches Verbot überhaupt notwendig? Die Zahl der Raucher war bereits vor dem Verbot ständig rückläufig. In den Jahren, als Rauchen noch wirklich ein Problem war, ich erinnere mich an die ARD Sendung „Der internationale Frühschoppen“ bei der man oft die Diskutanten in Rauchschwaden kaum erkennen konnte, kam niemand auf solch eine Idee. Aber auch damals gab es rauchfreie Lokale, und jeder, egal ob Wirt oder Kunde, konnte selbst entscheiden welche Art von Lokal für ihn interessanter wäre.

http://dietmar-brach.blogspot.de/


Das ist einerseits Ländersache, andererseits eine globale Entwicklung, mit der WHO als Spinne im Netz. Diesen Herausforderungen können wir nicht verstehen, wenn wir einzelne nationale Regierungschefs für die treibenden Kräfte der Prohibition halten. In früheren Jahrhunderten waren manchmal solche dabei von Bedeutung (beim Tabak etwa ein britischer König vor 400 Jahren oder ein Sultan), und in der jüngeren deutschen Geschichte finden wir mit Hitler ein sehr prominentes Beispiel, aber das sind mittlerweile Ausnahmen.
Um den früheren italienischen Verteidigungsminister Prof. Antonio Martino zu zitieren:
Quote:
Vom Standpunkt der allgemeinen persönlichen Freiheiten her betrachtet, war der
Faschismus erheblich weniger repressiv als diese Demokratie, die von Gesundheitsnazis beherrscht wird, von den Politisch Korrekten, und der
Repression, die aus dem Boden der Bürokratie heraustropft, und dadurch so viel schwerer zu bekämpfen ist, als die von oben ausgehende, denn letztere hat doch wenigstens einen Namen und ein Gesicht.“


Das italienische Kabinett, gegen den am Tisch sitzenden und rauchenden Martino, hat das Gastro-Rauchverbot damals nicht etwa deshalb beschlossen, weil Berlusconi ein bedeutender Prohibitionist wäre, sondern aufgrund der uns nur allzu bekannten weltweiten Macht der Tabakbekämpfung, die eben auch bis in die Niederungen der (in diesem Fall) italienischen Politik und Verwaltung reicht.


Destruktor schrieb on 08.04.13 um 12:58:57:
Zur Rolle von Frauen bei der Prohibition:


Dein Zitat beschreibt die Rolle von Frauen sowohl bei der Einführung als auch der Abschaffung des US-Alkoholprohibitions-Verfassungszusatzes, ist also differenziert. Die starke Mitwirkung von Frauen im Prohibitionlobbying ab Mitte des 19. Jahrhunderts basierte ja nicht zuletzt darauf, dass man den alkoholischen Getränken die Schuld an der häuslichen Gewalt gab, die man noch nicht direkt ansprechen konnte.
Heutzutage hat die auffällige Repräsentanz von Frauen im Prohibitionismus damit zu tun, dass in der Volksgesundheit, im Ernährungsbereich, in der staatlichen Politik generell und nicht zuletzt bei den grünen Volkserziehern viel mehr Frauen als früher vertreten sind.

« Zuletzt geändert: 09.04.13 um 07:04:14 von ChristophL »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #547 - 08.04.13 um 21:03:18
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ChristophL schrieb on 06.04.13 um 00:59:48:
Dazu braucht es keine Agentur, es reichen von unseren Zwangsgebühren bezahlte Redaktionen ...


Samt (Eigen-)initiative? Das wär ja richtig madig.

Aber ein Gutes hat die Sache trotzdem. Seit Jahren frag ich mich an wen mich dieser Tom Buhrow erinnert. Vorhin fiels mir wie Schuppen vom Kopf:

  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #546 - 08.04.13 um 12:58:57
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ChristophL schrieb on 08.04.13 um 11:44:20:
Destruktor schrieb on 08.04.13 um 11:09:01:
Aber wer gibt denen denn die Briefings vor, das sind die Rundfunk - und Fernsehräte :



http://www.medienhb.de/technik/fernsehmarkt/oeffentlich-rechtliche-rundfunkrat



Und die wiederum werden überwiegend aus der Politik gesteuert, mein Hauptfavourit bei der ganzen Prohibitionspolitik ist nach wie vor Merkel. Vielleicht war es doch von Übel, daß eine Frau Bundeskanzlerin wurde !? 


Ach Gottchen, für Meinrad ist George W. Bush an allem schuld und der ist ein Mann. So funktioniert das nicht. Das politische Denken in den Redaktionen unterscheidet sich von dem in den Rundfunkgremien und derer gibt es wohl ein Dutzend in Deutschland, die keineswegs zentral steuerbar ist.






Der Einfluß von Merkel sollte nicht unterschätzt werden :



Zitat :


Wendezeit

Frau Höhler hat in Ihrem sehr bemerkenswerten Buch „Die Patin“ eine Entwicklung aufgezeigt, der immer mehr Demokratie geopfert wird. Sie macht diese Entwicklung an der mächtigsten Frau der Welt, Angela Merkel, fest. Mir erscheint dies zu kurz gegriffen. Die Bundeskanzlerin setzt eine Politik fort, die m.E. ihren Anfang bereits unter Helmut Kohl nahm, sich dann aber unter Gerhard Schröder mit seiner Agenda 2010 signifikant verfestigte.

Es ist eine Politik des starken Staates, der seine wachsende Macht durch steten Abbau von Demokratie verfestigt. Gleichzeitig demonstriert er den Bürgern aktiv seine Machtposition. Nehmen wir z.B. das Rauchverbot in Kneipen. Es gibt sicher viele positive Aspekte die man diesem Verbot abgewinnen kann. Aber war ein solches Verbot überhaupt notwendig? Die Zahl der Raucher war bereits vor dem Verbot ständig rückläufig. In den Jahren, als Rauchen noch wirklich ein Problem war, ich erinnere mich an die ARD Sendung „Der internationale Frühschoppen“ bei der man oft die Diskutanten in Rauchschwaden kaum erkennen konnte, kam niemand auf solch eine Idee. Aber auch damals gab es rauchfreie Lokale, und jeder, egal ob Wirt oder Kunde, konnte selbst entscheiden welche Art von Lokal für ihn interessanter wäre.




http://dietmar-brach.blogspot.de/




Zur Rolle von Frauen bei der Prohibition:



Zitat :


Ende der 20er Jahre wird die Prohibition in Medien und Alltagskultur der USA verspottet und ignoriert. Hollywood und die Unterhaltungsmusikindustrie verherrlichen den Genuss von Alkohol und die sexuelle Freizügigkeit. Mütter, die sich einst für das Frauenwahlrecht engagierten, sind jetzt entsetzt über das lasterhafte Verhalten ihrer Töchter, die den bis dahin geltenden Konventionen in puncto Sex freimütig den Rücken kehren.

Nahezu ein Jahrhundert zuvor hatten sie große Hoffnungen in die Prohibition gesetzt und geglaubt, sie würde ihren Kindern ein Land mit mehr Sicherheit garantieren. Nun jedoch befürchten viele Amerikanerinnen, dass das "noble Experiment" gescheitert ist. Pauline Sabin, eine prominente, wohlhabende, langjährige Unterstützerin der Republikaner, tritt aus der Partei aus und prangert die Prohibition öffentlich an, die Nation in "Abstinenzler, Trinker und Scheinheilige" geteilt zu haben. Sie widerlegt die Vorstellung, alle Frauen stünden hinter der Prohibition, und verkündet, das Gesetz selbst sei die größte Bedrohung für die Familie.




http://programm.ard.de/TV/arte/prohibition---eine-amerikanische-erfahrung-/eid_2...

« Zuletzt geändert: 08.04.13 um 14:13:13 von Destruktor »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #545 - 08.04.13 um 11:44:20
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Destruktor schrieb on 08.04.13 um 11:09:01:
Aber wer gibt denen denn die Briefings vor, das sind die Rundfunk - und Fernsehräte :



http://www.medienhb.de/technik/fernsehmarkt/oeffentlich-rechtliche-rundfunkrat



Und die wiederum werden überwiegend aus der Politik gesteuert, mein Hauptfavourit bei der ganzen Prohibitionspolitik ist nach wie vor Merkel. Vielleicht war es doch von Übel, daß eine Frau Bundeskanzlerin wurde !? 


Ach Gottchen, für Meinrad ist George W. Bush an allem schuld und der ist ein Mann. So funktioniert das nicht. Das politische Denken in den Redaktionen unterscheidet sich von dem in den Rundfunkgremien und derer gibt es wohl ein Dutzend in Deutschland, die keineswegs zentral steuerbar ist.
  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #544 - 08.04.13 um 11:09:01
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ChristophL schrieb on 06.04.13 um 00:59:48:
fitzcarraldo schrieb on 05.04.13 um 17:13:03:
fitzcarraldo schrieb on 05.04.13 um 16:51:32:
Erschreckend ist, wie genau das Muster dem der Passivrauchkampagne gleicht:


Interessant auch wie nahtlos dieses Muster im Beitrag umgesetzt wurde. Da gibt es keinen Bruch zwischen Buhrow, Einspieler und Kommentar. Und es gibt keine Doppelung. Alles präzise 1 zu 1 umgesetzt. Möchte wissen, welche PR-Agentur dafür das Drehbuch geschrieben hat, denn Zufall kann das nicht sein.


Dazu braucht es keine Agentur, es reichen von unseren Zwangsgebühren bezahlte Redaktionen voller patriarchalischer Umerzieher und williger Vollstrecker des Sanitarismus.






Klar sind das die Redaktionen.

Aber wer gibt denen denn die Briefings vor, das sind die Rundfunk - und Fernsehräte :



http://www.medienhb.de/technik/fernsehmarkt/oeffentlich-rechtliche-rundfunkrat



Und die wiederum werden überwiegend aus der Politik gesteuert, mein Hauptfavourit bei der ganzen Prohibitionspolitik ist nach wie vor Merkel. Vielleicht war es doch von Übel, daß eine Frau Bundeskanzlerin wurde !?
« Zuletzt geändert: 08.04.13 um 11:10:34 von Destruktor »  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #543 - 08.04.13 um 08:12:16
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Werner Paul schrieb on 06.04.13 um 23:34:45:
325 Flaschen Bier mit je 0,5ltr Inhalt und 5% Alkoholgehalt ergeben gute 8ltr Alkohol.
33 Flaschen Wein mit je 1ltr (meistens haben sie nur 0,75ltr) bei 12% Alkoholgehalt ergeben knapp 4ltr Alkohol
7 Flaschen Spirituosen je 1ltr (meistens haben auch sie 0,75ltr) bei 40% Alkoholgehalt ergeben knapp 3ltr Alkohol.
Macht nach Adam Riese summa summarum ca. 15ltr Alkohol.



Hierzu auch ein schöner Beitrag vom "Herrenzimmer" :

http://www.herrenzimmer.de/2013/04/04/die-schnapszahl/

Quote:
Die Knallpresse hatte gestern ihre Schlagzeilen, und so manchem Redakteur dürfte bei seinem Gedanken “Dann trinken aber viele gar nichts” der Flachmann aus den Fingern geglitten sein.


Rechnen wir kurz mal nach – 137:365, das sind 0.375 l pro Tag. Alkohol, wohlgemerkt, so jedenfalls die Formulierung in der überwiegenden Zahl der Presseberichte. Was natürlich barer Unfug ist – längst wären die Deutschen ausgestorben bei dieser Menge. Korrekt muss es heißen “Alkoholhaltige Getränke“, von bierartigen Produkten wie Kölsch bis zu hochprozentigen Single Malt Whiskeys in Fassstärke.


Auch schön:

Quote:
Die allenthalben zu lesenden Meldungen über den Dämon Alkohol sind dem soeben erschienenen Jahrbuch Sucht 2013 geschuldet, herausgegeben von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) . Dies ist ein Konglomerat verschiedener Organisationen, zu denen vor allem kirchliche Kreise gehören, so die katholische Caritas und das evangelische Diakonische Werk. Mit dabei sind auch die seit 1851 aktive Abstinenzorganisation Guttempler, Der Deutsche Frauenbund für alkoholfreie Kultur e. V. oder das Blaue Kreuz (“„Evangelium und Abstinenz – mit Jesus und ohne Alkohol“) und der katholische Kreuzbund. Mucker und Temperenzler also, die nicht einmal den Rausch der Nüchternheit kennen.
  
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;)

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #542 - 08.04.13 um 07:09:26
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perle schrieb on 07.04.13 um 10:11:19:
RaucherHB schrieb on 07.04.13 um 09:05:15:
Mit der Berichterstattung nehmen sie es nicht so genau. Von den hohen Gebühren sollte man doch schon etwas mehr Qualität erwarten können.Was ist nur los bei den Qualitätsmedien? 


Das ist ja nichts neues. Vor ein paar Jahren durfte dort ein Redakteur den Hut nehmen, nachdem er einen "Skandal" um ein verhindertes Medikament zu Neurodermitis aufgedeckt hatte.

Regividerm - Heilung unerwünscht.

Das wurde dann nach dem Bericht auch noch mal bei Plasberg breitgereten, der sich dafür dann auch noch einen Rüffel einfing.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/neurodermitis-mittel-plasberg-gibt-fe...

Ich habe das jetzt nicht weiter verfolgt, aber ich glaube, das Mittel ist noch immer nicht im Handel.


Ich bin ja kein Fan von Talkshows, aber diese Plasberg-Talkshow habe ich zufälligerweise sogar gesehen. Den Rüffel bekam er völlig zu Recht, denn der Einspieler - ein Ausschnitt aus einer Dokumentation, die wenige Tage vorher in der ARD gelaufen war - wurde ohne ersichtlichen Zusammenhang mit dem Diskussionsthema gebracht. Es war mir völlig schleierhaft, was das jetzt sollte.

Beda Stadler war an jenem Abend einer der Gäste, und der war auch der Erste, der sein Mißvergnügen daran in deutlichen Worten artikuliert hat. Es war eine gar zu dreiste PR-Aktion, mit der wohl das "Buch zum Skandal" promotet werden sollte. Ich möchte ja nicht wissen, was bei diesen Talkshows im Hintergrund so abläuft und was für Beträge da den Besitzer wechseln. Für mich hat sich der Plasberg gerade in diesem Fall demaskiert. Von wegen furchtloser Aufklärer.

Und, ja, die rühselige Geschichte um den genialen Erfinder, der so viele kranken Kinderlein heilen will, aber nicht darf, hat damit natürlich auch ein wenig an Glaubwürdigkeit verloren.

  

Have no respect whatsoever for authority; forget who said it and instead look what he starts with, where he ends up, and ask yourself, "Is it reasonable?" (Richard Feynman)
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Raucherhusten
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #541 - 08.04.13 um 05:09:42
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Brigitte schrieb on 07.04.13 um 22:06:49:
<I>So ganz nebenbei. Meine Tochter hat Neurodermitis und hat das Mittel, eine rosa Salbe, ausprobiert. Ohne jeden Erfolg....... </I>

Versuchs mal mit Haferflocken (in einem Tuch gebunden) ins abendliche Badewasser zu legen.  Hat bei meinem Juengsten hervorragend funktioniert; brauchte keine Kortisonsalbe mehr. 

Werde ich ihr mal sagen. Inzwischen ist die ja auch schon 28 Jahre und außer Haus.  Cool
« Zuletzt geändert: 08.04.13 um 05:10:32 von Raucherhusten »  

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Brigitte
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Hallo

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #540 - 07.04.13 um 22:06:49
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<I>So ganz nebenbei. Meine Tochter hat Neurodermitis und hat das Mittel, eine rosa Salbe, ausprobiert. Ohne jeden Erfolg....... </I>

Versuchs mal mit Haferflocken (in einem Tuch gebunden) ins abendliche Badewasser zu legen.  Hat bei meinem Juengsten hervorragend funktioniert; brauchte keine Kortisonsalbe mehr. 

Quote:
Dafür hat man den "riskanten" Alkoholkonsum erfunden. Was auch immer das einschlägige Risiko sein soll, solche Leute scheuen es wie der Teufel das Weihwasser.
Ich gebe dir recht, dass man das Beispiel von Ekzessivtrinkern missbraucht, um den normalen Konsum zu dämonisieren. Ein "Problem" bereiten mir aber auch die sog. Alkoholiker nicht, mit denen habe ich nicht mehr Schwierigkeiten als mit anderen. Und am frühesten sterben statistisch die Totalabstinenten.


Mit manchen Alkoholikern ist es die Familie, die Probleme haben; das Umfeld eigentlich weniger.  Sicher, wenn man Komatrinker auf dem Nachhauseweg trifft, ist das nicht gerade ein schoener Anblick, aber es gibt viele andere Dinge, die ebensowenig ein schoener Anblick sind. 
Im Vergleich zu der Anzahl der Leute, die aufhoeren zu trinken, wenn sie merken, dass sie genug haben, ist die Anzahl dieser "Komatrinker" recht gering. 
Riskanter Alkoholkonsum?  Hier muss man sich fragen, WARUM fuer Menschen "Risiko" geradezu eine Herrausforderung ist. 
Mit Verboten zur "eigenen Sicherheit" waechst eine in Watte gepackte Generation unfaehiger Menschen herran. 
  
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