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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Klimadiktatur (Gelesen: 7.010 mal)
ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Klimadiktatur
Antwort #166 - 21.02.11 um 13:26:52
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Meinrad schrieb on 19.02.11 um 08:43:42:
Nein, vom Gebührenzahler. Der Steuerzahler hat keinen Cent gezahlt.


Rechtlich zwar anders konstruiert, faktisch läuft es auf eine zusätzlich indirekte Steuer hinaus.
Hier hat Lobbying und Staatsumverteilung mal wieder dazu geführt, dass der Verbraucher über Marktpreis zahlt.
Und viel Öko-Lobbying ist außerdem steuerfinanziert, etwa über die EU.

Ich lasse dir diese Tage mal die Novo-Ausgabe mit zahlreichen einschlägigen Artikeln zukommen.

  
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Meinrad
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Re: Klimadiktatur
Antwort #165 - 19.02.11 um 08:43:42
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ChristophL schrieb on 19.02.11 um 03:17:41:
Also künstlich durch Zwangsgelder vom Steuerzahler geschaffen, von ideologisch und wirtschaftlich Interessierten. Und der Steuerzahler muss weiter blechen.



Nein, vom Gebührenzahler. Der Steuerzahler hat keinen Cent gezahlt.

Man hat ja nun diese Debatte bei Photovoltaik : die kostet 31 cent je KWh und ist damit weit jenseits der Wirtschaftlichkeit. Aber es waren vergangenes Jahr noch 46 cent und man kann nun argumentieren, dass unter diesen Umständen die Wirtschaftlichkeit ja zumindest in Sichtweite sei. Ich will mich in diesen Streit garnicht einmischen, aber eins gibt es festzuhalten : wir haben eine einzige Zahl als Diskussionsgrundlage und nicht einen Datenwust wie bei bisherigen Energieformen. Das erleichtert die Debatte ungemein.   

Quote:
Meinrad schrieb on 18.02.11 um 06:25:12:
Lassen wir doch mal den ollen Klimawandel außen vor : Kohle ist dreckig, Kohle ist endlich, Kohle ist teuer,muss über die halbe Welt herangeschippert werdenund reißt Staat und Bürgern Löcher ins Budget. Die Windkraft hat all diese Nachteile nicht und verlagert die Wertschöpfungskette ins Inland. 


Könnte man genauso über heimische Atomkernenergie sagen. Die es wiederum ohne staatliche Versicherungsgarantien vielleicht hier gar nicht gäbe.


Richtig. Also schon zwei, die es ohne staatliche Initiative nicht gäbe : Wind und Atom. Kohle ja auch. Also nur aufgrund der Marktkräfte säßen wir noch an den Lagerfeuern ? Da hast Du unfreiwillig recht.

Richtig ist : es hat bei allen neuen Technologien Absahner, Durchstecher und Subventionsschwindler gegeben. Die Frage ist nun : ist das bei den Regenerativen über das übliche Maß hinaus der Fall ? Nein, gerade umgekehrt. Diese Fälle gibt es, aber im historischen Vegleich sind sie an Harmlosigkeit nicht zu überbieten.

Quote:
Außerdem lehne ich Energienationalismus ("Deutsche kauft deutscheBananen Strom") ab. 


Heißt bei Scheer "ein Land muss vorangehen" und da Scheer im deutschen Bundestag saß, muss er Deutschland gemeint haben. Aber hat es denn geschadet ? Wenn alle Länder, die jetzt Windparks hochziehen, daran dächten, ihre Patentgebühren zu zahlen, wären durchaus Reichtümer nach Deutschland unterwegs. Sie vergessen es oft, andererseits ist es nicht so, dass da überhaupt nichts käme. Und natürlich werden viele Anlagen von deutschen Firmen gebaut.

Werter Christoph : auch da ist ganz schwer das Haar in der Suppe zu finden.

Quote:
Import schont finanzielle und ökologische Ressourcen im eigenen Land. Freihandel lohnt sich nämlich immer.


Da gibt es nichts mehr zu schonen. Deutsche Kohle musst Du inzwischen aus 1200 Meter Tiefe holen und das ist unwirtschaftlich.

Und wenn die Importpreise ständig steigen (was sie tun), soll man einfach dasitzen und warten, dass der Markt es richtet ? Tut er nicht, man begibt sich in alternativlose Abhängigkeit.
Freihandel taugt eben auch nicht als stets rechthabende  Ideologie.

Gruß Meinrad 

  
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ChristophL
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Re: Klimadiktatur
Antwort #164 - 19.02.11 um 03:17:41
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Meinrad schrieb on 18.02.11 um 06:25:12:
der Durchbruch ist geschafft, das Unmögliche hat stattgefunden. Im unsubventionierten Rest der Welt hatte "der Markt" ja die Chance, etwas Ähnliches auf die Beine zu stellen. Ergebnis : gleich Null.


Also künstlich durch Zwangsgelder vom Steuerzahler geschaffen, von ideologisch und wirtschaftlich Interessierten. Und der Steuerzahler muss weiter blechen.

Meinrad schrieb on 18.02.11 um 06:25:12:
Lassen wir doch mal den ollen Klimawandel außen vor : Kohle ist dreckig, Kohle ist endlich, Kohle ist teuer,muss über die halbe Welt herangeschippert werdenund reißt Staat und Bürgern Löcher ins Budget. Die Windkraft hat all diese Nachteile nicht und verlagert die Wertschöpfungskette ins Inland. 


Könnte man genauso über heimische Atomkernenergie sagen. Die es wiederum ohne staatliche Versicherungsgarantien vielleicht hier gar nicht gäbe. Nochmals: Es ist mir egal, welche der Energielobbies welche direkten und indirekten Subventionen für ihr jeweilies 'Kind' haben wollen. Damit muss Schluss ein.
Außerdem lehne ich Energienationalismus ("Deutsche kauft deutscheBananen Strom") ab.  Import schont finanzielle und ökologische Ressourcen im eigenen Land. Freihandel lohnt sich nämlich immer.
« Zuletzt geändert: 19.02.11 um 03:18:25 von ChristophL »  
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Re: Klimadiktatur
Antwort #163 - 18.02.11 um 06:25:12
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ChristophL schrieb on 17.02.11 um 20:53:02:
Aha: 1. Sie ist aus sich heraus wirtschaftlich, 2. sie ist nur durch Subventionen des deutschen Steuerzahlers ermöglicht worden. Also Entweder-Oder, Meinrad, beides geht nicht.



Aber das ist ja der Witz der Sache : anfänglich war Windenergie völlig unwirtschaftlich, mit ca 1 Euro pro KWh. Über einen Zeitraum von 20 Jahren ist es gelungen, stets neuere un bessere Technik zu entwickeln und den Preis auf jetzt 7 cent zu drücken. Gilt für Deutschland, das ein ziemlich schlechtes Windland ist. Und selbstverständlich ist der Preis weiter am Fallen, da ist noch mehr drin.

Dass dies möglich ist, wurde 20 Jahre lang heftigst bestritten und Scheer musste sich höchst gehässiger Angriffe erwehren. Brauchen wir jetzt nicht mehr zu diskutieren : der Durchbruch ist geschafft, das Unmögliche hat stattgefunden. Im unsubventionierten Rest der Welt hatte "der Markt" ja die Chance, etwas Ähnliches auf die Beine zu stellen. Ergebnis : gleich Null.

Lassen wir doch mal den ollen Klimawandel außen vor : Kohle ist dreckig, Kohle ist endlich, Kohle ist teuer,  muss über die halbe Welt herangeschippert werden  und reißt Staat und Bürgern Löcher ins Budget. Die Windkraft hat all diese Nachteile nicht und verlagert die Wertschöpfungskette ins Inland. Also ganz ohne Klimawandel hast Du da inzwischen einen verdammt schweren Stand, wenn Du das als Unsinn abtun willst.

Der Klimawandel dient beiden Seiten doch nur als Vehikel für ganz andere Absichten : die Antis wollen ihn für ihre Abstinenzlerdiktatur einspannen, diese EIKE aber will mittels Zweifeln am Klimawandel das EEG kippen. Eine ganz klar erkennbare Lobbyorganisation der Öl- und Engergiekonzerne.

Also es gibt schon Gründe, gleich vorneweg misstrauisch zu sein, wenn einer mit dem Klimawandel daherkommt. Die Protagonisten beider Seiten wollen einem letztlich einen Staubsauger verkaufen.

Gruß Meinrad


Außerdem beteilige mich nicht an Diskussionen, welche Energiesubvention besser oder weniger schlecht sein soll als die andere. In jedem Fall geht es um Marktzerrung, Diebstahl am Steuerzahler bzw. Energieverbraucher und Lobby-Interessen, gleich ob nun traditionelle SPD/Teile der CDU und ihnen nahestehende Konzerne (Kohle), FDP/Teile der CDU und ihnen nahestehende Konzerne (Atom), Grüne/linker Flügel SPD und ihnen nahestehende Konzerne (regenerative Energien).
[/quote]
  
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ChristophL
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Re: Klimadiktatur
Antwort #162 - 17.02.11 um 20:53:02
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Eine ausführliche kontroverse Auseinandersetzung zum Scheer'schen Imperium hier anlässlich eines Ederer-Artikels:
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo108_78


Meinrad schrieb on 17.02.11 um 19:21:13:
erstens stehen diese Parks nicht wegen dem Klimawandel da, sondern weil sie wirtschaftlich sind. Zweitens stünde da nichts ohne das deutsche EEG, welches diesen Durchbruch geschafft hat und Scheers Idee war. 


Aha: 1. Sie ist aus sich heraus wirtschaftlich, 2. sie ist nur durch Subventionen des deutschen Steuerzahlers ermöglicht worden. Also Entweder-Oder, Meinrad, beides geht nicht.
Außerdem beteilige mich nicht an Diskussionen, welche Energiesubvention besser oder weniger schlecht sein soll als die andere. In jedem Fall geht es um Marktzerrung, Diebstahl am Steuerzahler bzw. Energieverbraucher und Lobby-Interessen, gleich ob nun traditionelle SPD/Teile der CDU und ihnen nahestehende Konzerne (Kohle), FDP/Teile der CDU und ihnen nahestehende Konzerne (Atom), Grüne/linker Flügel SPD und ihnen nahestehende Konzerne (regenerative Energien).
« Zuletzt geändert: 17.02.11 um 20:53:44 von ChristophL »  
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Meinrad
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Re: Klimadiktatur
Antwort #161 - 17.02.11 um 19:21:13
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Stefan schrieb on 15.02.11 um 12:44:10:
Lobbyismus vom Feinsten, die Krakenarme der Lobby für "Erneuerbare"
Vortrag des Fernsehjournalisten G. Ederer auf der 3. Int. Klima- und Energiekonferenz in Berlin


Anlässlich der u.a von EIKE organisierten 3. Internationalen Energie- und Klimakonferenz am 3. und 4.12.2010 hielt der bekannte Fernsehjournalist Günter Ederer einen aufsehenerrregenden Vortrag zum weltweiten Netzwerk der Lobby für "Erneuerbare". Als Mittelpunkt, Hauptorganisator, sowie Nutznießer wirkte in diesem Spinnennetz der jüngst verstorbene alternative Nobelpreisträger Hermann Scheer. Sehen Sie diesen Vortrag exclusiv bei EIKE

Incl. Bonustrack: Prinz Charles fordert harte Strafen für "Klimaleugner".


Muss ich nun aber doch aufgreifen : es stimmt, dass Herrmann Scheer da ein beachtliches Netzwerk aufgebaut hat, das politisch und wirtschaftlich nicht mehr ganz unbedeutend ist. Trotzdem ist er damit ein Zwerg gegenüber der Gegenseite, wo sich zumindest die Giganten der Öl- und Energiekonzerne tummeln. Der Zwerg aber war unerwartet erfolgreich und jetzt muss man ihm eine vor den Latz knallen, denn er könnte den Giganten gefährlich werden. Das ist das eigentliche Vorhaben von EIKE und an vielen Stellen deutlich zu sehen.

Auch Du  wirst nicht abstreiten können, dass die Windparks derzeit nur so aus dem Boden schießen und zwar nicht in D, sondern hauptsächlich in China und USA. Was nun überraschend ist, denn Chinesen und Amerikaner haben sich bis dahin köstlich über die Deutschen amüsiert, die sich mit Windkraft abmühten, einer Energieform, die nach damaliger Einschätzung keine Chance hatte, jemals wirtschaftlich zu werden. Just diese Schwelle aber hat die Windkraft vor zwei Jahren eindeutig geknackt und wie Chinesen und Amerikner halt so sind, hört das Gelächter in diesem Moment schlagartig auf und sie beginnen zu bauen. Zwei Sachen sollte man wissen : erstens stehen diese Parks nicht wegen dem Klimawandel da, sondern weil sie wirtschaftlich sind. Zweitens stünde da nichts ohne das deutsche EEG, welches diesen Durchbruch geschafft hat und Scheers Idee war.

Zum EEG (Einspeisegesetz) : eine regenerative Technologie, die die Chance hat, wirtschaftlich zu werden wird anfangs mit einem Preis je Kilowattstunde (kWh) gefördert, der über dem Marktpreis liegt. Eine KWh aus einem Kohlekraftwerk kostet so gesehen 4 cent, bei Windstrom sind es jetzt noch 7-8. Aber der Preis für Kohlestrom ist wie wir alle wissen durch Kohlesubventionen und -pfennige eine stark verzerrter, wohingegen die EEG-Vergütung alles beinhaltet : der Hersteller muss damit Forschung, Entwicklung, Produktion und Wartung bezahlen, womit vollständige Transparenz hergestellt ist. Das ist der große Vorteil des Ganzen, dass man nicht hunderte von Zahlen braucht, sondern eine. Dass dies von allen Verbrauchern gleichermaßen bezahlt werden muss, ist nicht besonders sozial, aber unter diesen Umständen nicht vermeidbar.

Noch eins : Herrmann Scheer war stets gegen Großkonferenzen wie Kyoto und ebenso gegen Emmissionshandel und Zertifikate. Zurecht, wie sich immer mehr herausstellt. Das ist die Domäne von grünen Lobbyisten, die Konferenzen wollen und Spesen und Pöstchen. Zu denen gehörte er definitiv nicht. Überhaupt war er bis zum letzten Tag Raucher, Filterlose, wenn ich mich recht entsinne. Zu den Spinnern, die Klima-  und Gesundheitshysterie gleichermaßen schüren, gehörte er definitiv nicht. Die gibt es natürlich und für uns sind sie naturgemäß die Gegenseite. Aber Scheer gehörte mit Sicherheit nicht dazu.

Ich kann nun als Raucher beschließen, für Atom- und Kohlestrom zu sein, um diese Spinner zu ärgern. Ist aber eine Trotzreaktion und man lässt sich dabei stets vom Gegner fernsteuern. Man kann alternativ dazu auch den Standpunkt unseres Mitrauchers Scheer einnehmen, wie ich es seit gut zehn Jahren tue, ohne den geringsten Verlust an Integrität.

Dass der den Ball ins Tor hauen würde, daran hatte ich nie einen Zweifel. 

Gruß Meinrad
            
  
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Re: Klimadiktatur
Antwort #160 - 16.02.11 um 12:25:41
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Ich auch Zweifel daran, ob die Tabakanbauflächen für einen solchen Plan reichen würden bzw. inwieweit bisher ehemalige Tabakanbauflächen irgendwo auf der Welt dafür genutzt worden sind. Und wer davon konkret profitieren würde, zunächst mal sind ja Tabakbauern u.ä. die Eigentümer/Pächter dieser Flächen und die Tabakkontrolle wirbt ja für Subventionen bei Nichtanbau von Tabak. Insofern ist mir das alles zu weit hergeholt.


« Zuletzt geändert: 16.02.11 um 12:26:04 von ChristophL »  
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perle
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Re: Klimadiktatur
Antwort #159 - 15.02.11 um 16:19:42
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also ich glaube nicht, daß die derzeitigen flächen, die für den tabakanbau genutzt werden, ausreichend sein werden um dann als basis für "nachwachsende" rohstoffe verwendet zu werden.

da die weltbevölkerung ja nicht abnimmt, dürften die flächen ja nur ein klacks sein. es gibt da schon recht interessante ansätze, dem gerecht zu werden. nämlich landwirtschaftliche nutzflächen in hochhäusern. sieht aus wie ein parkhaus mit mehreren etagen, ist aber landwirtschaftliche anbaufläche. und wäre eine moderne variante des terrassenanbaus, der aber aus anderen gründen entstanden ist.

die gemeinsamkeit bei "klimaschutz" und rauchverboten scheint mir eher in der bei den ökologisch-korrekten bessermenschen vorherrschenden ablehnung moderner technik und allem, was industriell erzeugt ist. denn das ist nur dazu "erfunden" worden, um die menschheit zu knechten und in (konsum)abhängigkeit zu halten. so daß sie nicht dazu kommt, sich mit aller inbrunst der sozialistischen gleichmacherei zu widmen.

denn immerhin sind technischer fortschritt und industrie  mittel der moderne, zur ermöglichung eines individuellen lebenskonzepts- und stils und mobilität. und die zigarette (oder andere tabakprodukte) und auch das auto sind die äußeren erkennungszeichen dazu.

das auto, bzw. der autofahrer wurde noch viel früher als "schädlich/schädling" identifiziert, noch lange bevor es z.b. um zigaretten und raucher ging. 

ich sehe einen starken zusammenhang zwischen rauchverboten und einer eher rückwärts gewandten (und zudem generell prüderen) ideologie, z.b. des ökologischen landbaus, etc. denn hier werden die grundzüge einer vor-industriellen gesellschaft als ideales und einziges gesellschaftskonzept propagiert. gerne unter zuhilfenahme des "ökologischen" fußabdrucks, bei dem menschen in industriell geprägten lebenswelten natürlich schlechter abschneiden müssen, als z.b. menschen in der 3. welt, oder auch wanderarbeiter in china.

nicht verwunderlich ist, daß solche ansätze von grünen oder der grünen nahestehenden kreisen verfolgt werden, denn diese bestehen zu großen teilen aus ehemaligen KBWlern oder anderen sozialistischen gruppierungen, die in den 60ern mit der mao-bibel gegen den "muff von 1000 jahren" demonstierten.

in der rückschau für mich persönlich jedoch nicht wirklich ein ausdruck von abscheu gegen den muff, sondern eher daran interessiert, das sich gerade stabilisierende demokratische system in deutschland zu destabilisieren und von links zu überholen im den garaus zu machen.

so sollte man wissen, daß im umfeld des ehemaligen grünen außenministers im AA, personen zu amt und würden kamen, die pol pot freundlich zugeneigt waren, und dies auch in grußadressen an das regime geäußert haben.

im grunde genommen geht es um mehr, es geht um die komplette auflösung gesellschaftlicher strukturen, die bisher den (wenn auch nicht immer optimalen) demokratischen zusammenhalt garantierten.

ich halte es ferner für keinen zufall der geschichte, daß die sozialgesetzgebung und eine äußerst positive unternehmenssteuerpolitik ausgerechnet mit rot-grün umgesetzt wurde, und die demontage der bundeswehr z.b. nun ausgerechnet von der rechtsaußen-truppe der CDU, der CSU vorangetrieben wird.

rauchverbote, alkoholverbote, klimaschutz und anderes dienen einmal dazu, das geneigte wahlvolk zu hindern sich damit zu beschäftigen, was wirklich passiert. es ist ja nicht immer fußball WM oder EM. und zum anderen hat man damit ausreichend quellen zum anzapfen, um sich einen lebenstil zu sichern, der von dem der verboten ausgesetzten mehrheit der bevölkerung (elfenbein)turmhoch entfernt ist.
« Zuletzt geändert: 15.02.11 um 16:27:20 von perle »  

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Re: Klimadiktatur
Antwort #158 - 15.02.11 um 15:23:46
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So langsam sehe ich auch einen Zusammenhang zwischen dem Klimawahn und den Rauchverboten. Ziel ist es, das Rauchen nach und nach einzudämmen und schließlich ganz abzuschaffen. Da man es von heute auf morgen nicht ganz verbieten kann und noch auf die Tabaksteuereinnahmen angewiesen ist, setzt man auf die Propagandataktik, so daß das Ganze ein Selbstläufer wird. Ist den Antis ja auch bisher gut gelungen, die Raucherrate ist seit den letzten 30 Jahren von knapp 60 % auf ca. 30% gefallen. Daher auch das Ziel der EU (tabakfreies Europa). Das nächste Ziel ist die tabakfreie Welt. Die Subventionen für den Tabakanbau werden nach und nach gestrichen. Irgendwann wird kein oder nur noch sehr geringe Mengen Tabak für medizinische Zwecke benötigt. Es wird jede Menge Ackerfläche frei, um nachwachsende Rohstoffe anzubauen. z.B. Igniscum zur Biogaserzeugung oder ähnliche Pflanzen, die den Bio-Alkohol für die Spritsorte E10 liefern. Diese Ackerfläche, die dafür benötigt wird, steht zur Zeit noch nicht zur Verfügung. d.h. es müßte noch mehr Regenwald abgeholzt werden, was aber nicht gewollt ist. Für einen kompletten Umstieg in erneuerbare Energie und nachwachsende Rohstoffe  werden noch einige landwirtschaftliche Zweige weichen müssen. Da lag der Tabak am nächsten, weil das Rauchen in ihren Augen eh keinen Nutzen für die Volkswirtschaft hat. Das wird ein Riesen-Geschäft für die Ököindustrie und vor allem ein zukunftsträchtiges. Aus der Tabaksteuer wird dann die Energiesteuer und die zahlen dann alle. Das würde dann auch erklären, warum die Grünen so vehement für das generelle Rauchverbot kämpfen. Wir haben uns bisher immer auf die Pharmalobby versteift, die werden davon auch noch profitieren, aber ich denke mal, der Hauptverdiener an der ganzen Sache sind die Ökoheinis. Denn die ganzen Verbote in jüngster Zeit (Glühbirnen, Fleischeinschränkungen, usw. usf. haben irgendetwas mit Umwelt-und Klimaschutz zu tun.
Ich hatte es bisher noch nicht aus diesem Blickwinkel betrachtet, aber meiner Meinung könnte da was dran sein.

mfg
« Zuletzt geändert: 15.02.11 um 15:24:31 von papa_baer66 »  
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Re: Klimadiktatur
Antwort #157 - 15.02.11 um 14:30:03
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Stefan schrieb on 15.02.11 um 12:44:10:
Lobbyismus vom Feinsten, die Krakenarme der Lobby für "Erneuerbare"


in einem älteren heft von NOVO argumente aus 2010 war ein großer teil der ausgabe auch diesem Thema gewidmet.
  

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Stefan
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Re: Klimadiktatur
Antwort #156 - 15.02.11 um 12:44:10
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Lobbyismus vom Feinsten, die Krakenarme der Lobby für "Erneuerbare"
Vortrag des Fernsehjournalisten G. Ederer auf der 3. Int. Klima- und Energiekonferenz in Berlin


Anlässlich der u.a von EIKE organisierten 3. Internationalen Energie- und Klimakonferenz am 3. und 4.12.2010 hielt der bekannte Fernsehjournalist Günter Ederer einen aufsehenerrregenden Vortrag zum weltweiten Netzwerk der Lobby für "Erneuerbare". Als Mittelpunkt, Hauptorganisator, sowie Nutznießer wirkte in diesem Spinnennetz der jüngst verstorbene alternative Nobelpreisträger Hermann Scheer. Sehen Sie diesen Vortrag exclusiv bei EIKE

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Re: Klimadiktatur
Antwort #155 - 04.01.11 um 02:35:28
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Für die AGW-Kirche wird es langsam eng.Immer mehr Wissenschaftler trauen sich nun
die CO-2 Lüge zu zerlegen. Nachdem die behaupteten Effekte für alle sichtbar NICHT
eintreten macht sich eine Forschergruppe nach der anderen auf um das WARUM zu
untersuchen. Dabei wird die CO-2-These als Schrott entlarvt, der nur in Computern
funktioniert. Mit den "richtigen" falschen Annahmen. Auch bei der Tabakkontrolle ist
jetzt der Punkt erreicht, an dem sich die vollmundigen Versprechungen in der Realität
nachprüfen lassen. Und siehe da , da ist NICHTS, was als messbarer Erfolg zählen kann.
Das muss jetzt verstärkt verbreitet werden. Papiere  und Prophezeiungen haben die Antis ja
genug geliefert. Jetzt wollen wir mal sehen,was dran ist. Die WHO ist schon fast so kleinlaut
wie das IPCC. Vestigia terrent.
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Re: Klimadiktatur
Antwort #154 - 19.12.10 um 08:43:15
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Stefan schrieb on 19.12.10 um 03:22:37:


Es scheint bald so zu sein, daß wir Demokratie nur noch als Namen kennen. Unglaublich was da abläuft und die EU wird teilweise als Vorbild genannt. Eine EU, die Stückchen für Stückchen ihre demokratischen Mitgliedsstaaten aushöhlt und immer mehr Macht an sich reißt. Der Idealzustand dürfte bald erreicht sein, denn keiner muß sich öffentlichen Wahlen stellen.

Gestern abend kam ein Klimabericht/Klimadokumentation von BBC auf Vox. Inzwischen bekommt man täglich abwechselnd in den Programmen eine Wiederholung nach der anderen. Wer diesen Bericht zuvor nie gesehen hat, mußte davon ausgehen, daß der Weltuntergang unmittelbar bevor steht und das es neueste Erkenntnisse sind, dabei waren das olle Kamellen.
« Zuletzt geändert: 19.12.10 um 08:45:40 von CoF »  

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Stefan
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Re: Klimadiktatur
Antwort #153 - 19.12.10 um 03:22:37
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Jetzt auch auf Deutsch:
In Cancun hat der Westen abgedankt!


  
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Re: Klimadiktatur
Antwort #152 - 09.12.10 um 18:24:10
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In Cancun nimmt die Klimadiktatur Formen an:
The abdication of the West
Quote:
At no point anywhere in the 186 pages of the Treaty draft do the words “democracy”, “election”, “ballot”, or “vote” appear. As the EU has already demonstrated, the transfer of powers from sovereign democracies to supranational entities brings those democracies to an end. At the supranational level, in the UN, in the EU and in the proposed world government, decisions are not made by anyone whom we, the voters, have elected to make such decisions.
  
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