Normales Thema IRLAND - independent.ie/ ANALYSE DES RAUCHVERBOTES (Gelesen: 511 mal)
Tegel
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IRLAND - independent.ie/ ANALYSE DES RAUCHVERBOTES
18.01.10 um 16:47:02
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Ein recht offener und informativer Bericht, nachfolgend ein kurzer Auszug ( Google ):

" Das Surfen auf Articlesb-ase.com. Ich bin zu der Schlagzeile "Smoking Ban eine irische Erfolgsgeschichte aufgestellt." Eins Seamus Maguire erzählt, wie das Rauchverbot ist ein Erfolg. Warum? Weil die Menschen sind, sie haften. Ich glaube, es ist ein technischer Erfolg dann. In der Nähe der Unterseite sind die beiden folgenden Absätze. Denken Sie daran, dass sie von einem Mann, der das Rauchverbot fühlt geschrieben werden, ist ein Erfolg.

"Es hat sich jedoch eine nachteilige Wirkung auf die großen Gespräche und Argumente, die früher in der irischen Bars entwickelt hatte, ob es um Politik oder Sport sein würde. Jetzt kann ein großes Geplänkel aufgebrochen werden durch die scheidende einer der Teilnehmer für ein Schwuler und ein Gespräch kann auch brechen mit der Rückkehr von jemandem aus dem Rauch schützen. "

Seamus hätte erwähnt alle "Teilnehmer", die fehlen, bleiben zu Hause statt, weil sie es nicht ertragen kann, wie Aussätzige behandelt werden. Dies könnte sich aber nichts für Menschen, die eine fabelhafte Wohlfühl-gesellschaftlichen Leben haben, aber nur eine Person mit einer Bowling-Kugel für ein Herz könnte argumentieren, dass diese Menschen keine Rolle spielen.

Ich weiß, was die Leute sagen werden: "Let it go. It's old news". Aber ich das letzte Mal überprüft hatten sie noch kommen mit einem Verbot der Organisation eine Stellungnahme ab, so dass selbst wenn ich mir bewusst bin, dass es in Mode ist, um das Rauchverbot Herausforderung, bedeutet das nicht, das Verbot ist richtig. Es war nicht richtig, wenn die Nazi-Partei versucht, es in diesem Teil der Welt vor 70 Jahren durchzusetzen, und es ist noch nicht jetzt.

Sunday Independent


http://tinyurl.com/ykj2mom

Klar ! in Irland hat das alles funktioniert !!! Ärgerlich


« Zuletzt geändert: 18.01.10 um 16:51:41 von Tegel »  

Gib " links" keine Chance.
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Werner R. Niedermeier
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Re: IRLAND - independent.ie/ ANALYSE DES RAUCHVERBOTES
Antwort #1 - 18.01.10 um 17:51:42
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Wow, was für ein schön geschriebener Artikel. Dass das Gelaber der Antis "In Irland klappts so toll" nichts weiter als Propaganda ist, wissen wir ja bereits. Aber dieser Artikel bringt es einfach schön geschrieben auf den Punkt. Danke für den Link!
  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.
http://www.rauchernews.de
http://www.aranita.de
http://www.bvgg.eu
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RaucherHB
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Re: IRLAND - independent.ie/ ANALYSE DES RAUCHVERBOTES
Antwort #2 - 18.01.10 um 18:50:54
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Meine Englischkenntnisse sind leider begrenzt. Soweit ich den Artikel verstanden habe, verdient er eine Übersetzung. Vielleicht hat einer der Mitforisten etwas Zeit dafür. Ich denke hierbei auch an die Information der mitlesenden Gäste. Smiley
Ich kann es nicht mehr hören, dieses "woanders klappt es doch auch"
« Zuletzt geändert: 18.01.10 um 20:31:31 von RaucherHB »  

Verbote sind immer ein Zeichen von Hilflosigkeit!
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perle
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Re: IRLAND - independent.ie/ ANALYSE DES RAUCHVERBOTES
Antwort #3 - 18.01.10 um 21:00:42
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RaucherHB schrieb on 18.01.10 um 18:50:54:
Meine Englischkenntnisse sind leider begrenzt. Soweit ich den Artikel verstanden habe, verdient er eine Übersetzung. 


könnte ich übernehmen. aber vor dem wochenende wird es zeitlich leider nicht klappen. falls jemand schneller kann, bitte bescheid geben.
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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sargnagel
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Re: IRLAND - independent.ie/ ANALYSE DES RAUCHVERBOTES
Antwort #4 - 18.01.10 um 21:28:14
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Quote:
falls jemand schneller kann, bitte bescheid geben.


Bescheid. Beste Grüsse - sargnagel

Quote:
Independent.ie
Rauchverbot schließt eiskalt jeden Kompromiss aus
Diese lächerliche Massnahme würgt der bereits leidenden Kneipen- und Restaurantgastronomie endgültig die Luft ab, so Louis Jacob.

Ich sitze hier in einer Kneipe in Warschau, trinke einen Kaffee, lese Online-Zeitungen und rauche dabei Zigaretten. Und eines kann ich Ihnen gleich sagen: Es ist eine tolle Sache, dabei nicht wie ein flohgeplagter Paria behandelt zu werden.
Und gleichzeitig sehe ich ein Bild vor meinem geistigen Auge: Drei oder vier arme Unglückliche und ein Barmann, wie sie in der klirrenden Kälte stehen, vor einem menschenleeren, anheimelnd vom Feuer erleuchteten Pub im ländlichen Irland, und dabei vor Kälte zitternd an ihren Zigaretten ziehen. Was hält sie davon ab, hineinzugehen? Die Idee eines Abwesenden. Es klingt wie einer existentialistischen Farce entsprungen.
Aber das ist es nicht. Es ist vielmehr ein tiefgründiges Bild dafür, wie wir uns von Sensibilität und Kompromissbereitschaft verabschiedet haben, und und uns stattdessen einer lächerlichen End-Lösung unterwerfen lassen.
Beim Stöbern in  Articlesbase.com stoße ich auf folgende Schlagzeile: „Rauchverbot eine irische Erfolgsgeschichte.“ Im Artikel schildert ein gewisser  Seamus Maguire, warum das Rauchverbot seiner Meinung nach einen Erfolg darstellt. Warum? Weil sich die Leute daran halten.
Ich nehme an, dadurch wird es dann, technisch gesehen, zum Erfolg.
Gegen Ende des Artikels lese ich aber die folgenden beiden Absätze.
Bitte behalten Sie beim Lesen im Gedächtnis, dass diese Zeilen von jemanden geschrieben wurden, der das Rauchverbot für einen Erfolg hält.
„Allerdings übt es einen abträglichen Effekt auf all diese großartigen Gespräche und Diskussionen aus, die sich früher in irischen Bars zu entwicklen pflegten, sei es jetzt über Politik oder Sport. Heutzutage
kann das schönste Wortgeplänkel dadurch ruiniert werden, dass einer der Teilnehmer sich trollt, um eine rauchen zu gehen, und gleichermaßen kann eine Debatte dadurch zum Erliegen kommen, dass irgendjemand gerade aus der Raucherecke zurückkommt.“

Dabei erwähnt Seamus nocht nicht einmal diejenigen „Teilnehmer“ der Runde, die gar nicht erst gekommen sind,  die zuhause geblieben sind, weil sie es nicht ertragen können, wie Aussätzige behandelt zu werden.
Dies mag zwar Leuten, deren soziales Leben so richtiggehend am Brummen ist, nichts bedeuten, doch nur ein Mensch, der eine Bowlingkugel statt eines Herzens trägt, würde behaupten, dass
diese Abwesenden bedeutungslos seien
Seamus fährt fort:  „Andererseits haben die Raucherbereiche zu einem
unerwarteten Aufschwung des Männlein-Weiblein-Dialogs in rauchigen Gefilden geführt. Ist es mittlerweile doch schon so weit, dass sich selbst Nichtraucher in den Raucherbereich aufmachen, wenn ihnen nach romantischen Abenteuern ist. Und so zeigt sich selbst in der Rauchwolke ein Silberstreif!“
Welche Art von Erfolgsgeschichte ist das denn bitte? Muss ich hier im einzelnen aufführen, inwieweit dies geradezu das Gegenteil einer Erfolgsgeschichte darstellt?  War es etwa Teil von  Micheal Martins Plan,
die Raucherbereiche als 1a-Aufreißerecken zu etablieren – oder ist das jetzt nur ein willkommender Nebeneffekt?
Tatsache ist, dass es weniger um eine Erfolgsgeschichte geht, sondern vielmehr um eine irrationale Einmischung ohne jegliches Fundament im wahren Leben der Menschen, die zudem das Konzept jeglichen Kompromisses ignoriert.
Diese lächerliche Massnahme würgt der bereits zuvor leidenden Kneipen- und Restaurantgastronomie Irlands endgültig die Luft ab. Tatsächlich hat sie als Katalysator die Schliessung hunderter Pubs im ganzen Land gefördert. Von Pubs, die Wirtschaftsbetriebe, Arbeitgeber, und – was noch viel wichtiger ist – soziale Treffpunkte waren, für Leute, die solcher bedürfen.
Und ob wir das jetzt zugeben wollen oder nicht: Den Tourismus schreckt sie ebenfalls ab. So habe ich in  goireland.about.com einen Artikel mit dem Titel „Irische Tourismuszahlen weisen leichten Einbruch bei den US-Besucherzahlen auf“ gefunden. Und obwohl in diesem Artikel nirgends auch nur ansatzweise angedeutet wird, der Grund für diesen „leichten Einbruch“ könne etwas mit dem Rauchverbot zu tun haben, so liest sich doch der einzige orhandene Leserkommentar dazu wie folgt:

„Ich habe Irland früher regelmäßig besucht. Doch seit dem Rauchverbot habe ich mich dazu entschieden, es von der Liste der von mir besuchten Gegenden zu streichen. Ich besuche keine Orte, an denen ich nicht willkommen bin. Gez. Susan.“
Ziemlich deutlich. Wir danken Dir dafür, Susan.
Tatsächlich muß das Rauchverbot den Tourismus geradezu negativ beeinflussen. Um es ganz einfach zu sagen: Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass es jemand ablehnen würde, ein Land zu besuchen, nur weil das Rauchen in den dortigen Bars erlaubt ist.
Demgegenüber würde ich in meiner Eigenschaft als Raucher sehr wohl
einen Urlaub in einem Land mit Rauchverbot ablehnen. Warum? Weil es ernsthaft meinen Urlaubsgenuß beeinträchtigen würde. Wenn ich auf Urlaubsreisen gehe, dann erwarte ich Wahlfreiheit und Entspannung, nicht aber Bevormundung.
Ich weiss, dass einige Leute jetzt behaupten werden, Irland sei aufgrund des Rauchverbots ein attraktiveres Reiseziel für Nichtraucher geworden.
Das mag durchaus zugetroffen haben, als wir noch die einzigen waren, die es hatten. Ich erinnere mich, wie stolz man bei uns darauf war, der Pionier dieses Blödsinns zu sein. Aber mit dieser Exklusivität ist es jetzt vorbei.
Warum nur tun wir uns das an? Gibt es nicht etwa bessere Alternativen?
Die Antwort lautet JA. Es gibt hunderte verschiedene Arten des Kompromisses – und wir alle wissen das. Das Ärgerlichste an der
Bausch-und-Bogen-Ablehnung moderaterer Lösungen ist, dass gerade diese Haltung all das zusammenfasst, wofür das Verbot steht.
Das Leben ist eben kein steriles Experiment voller Ergebnisse und Statistiken. Es ist vielmehr ein veränderlicher Prozess, mit einer Myriade
von Meinungen und Launen. Wir haben das Recht, für den Moment zu leben, ausserhalb der Sphäre witzloser und aufdringlicher Gängelei, die von Leuten ersonnen wurde, deren Sicht des Begriffes Zivilisation eher bizarr ist. Das ist es, was Freiheit bedeutet.
Die Gefahren des Rauchens sind uns allen bewußt. Demzufolge wäre die fairste Antwort, die eine wahrhaft zivilisierte Gesellschaft finden könnte,
mit Sicherheit die, es denjenigen Leuten zu überlassen, die die Pubs und Restaurants betreiben, darüber zu entscheiden, auf welche Art und Weise sie ihr Geschäft betreiben wollen, ob jetzt als Raucherbetrieb oder nicht.
Dies gilt insbesondere angesichts der Tatsache, dass Zigaretten auch in diesem Land immer noch legale Produkte sind.
Es muss der Öffentlichkeit möglich sein, selbst zu entscheiden, ob sie jetzt eine Raucher- oder Nichtraucherkneipe besuchen will. Man muss dem Individuum die Entscheidung lassen, ob es jetzt in einer rauchigen Umgebung arbeiten will oder nicht. Wer verliert denn dabei? Niemand.
Das, meine Freunde, versteht man unter dem Begriff Wahlfreiheit.
Ich weiss, dass jetzt einige Leute sagen werden „Vergiß es. Das ist Schnee von gestern.“ Doch als ich das letzte Mal nachgeschaut habe, gab es noch kein Verbot, eine eigene Meinung zu haben. Und obwohl mir bewußt ist, dass es außer Mode ist, gegen das Rauchverbot zu sein, so bedeutet das noch nicht automatisch, dass das Verbot deswegen richtig wäre.
Das war es nicht, als die Nazi-Partei vor siebzig Jahren versucht hat, es in diesem Teil der Welt durchzusetzen. Und das ist es auch heute noch nicht.
« Zuletzt geändert: 18.01.10 um 22:16:29 von sargnagel »  

Prohibitionisten aller Länder verpfeift Euch!
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perle
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Re: IRLAND - independent.ie/ ANALYSE DES RAUCHVERBOTES
Antwort #5 - 18.01.10 um 21:34:31
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du bist ja ein echter held der arbeit. im osten hättest du dafür mindestens ein bienchen bekommen.

im katholischen rheinland ein heiligenbildchen mit frommen spruch für die hausbibel............

danke schön für "bescheid" sagen..... Zwinkernd
  

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RaucherHB
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Re: IRLAND - independent.ie/ ANALYSE DES RAUCHVERBOTES
Antwort #6 - 18.01.10 um 21:48:58
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Respekt! Das ging aber fix Smiley Smiley
  

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Raucher
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Re: IRLAND - independent.ie/ ANALYSE DES RAUCHVERBOTES
Antwort #7 - 18.01.10 um 22:09:11
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Vielen Dank für die Übersetzung, Sargnagel! Smiley

Der Text gefällt mir ausgesprochen gut.

Grüße Zwinkernd

Raucher
  
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