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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Volksentscheid: die Folgen (Gelesen: 80.134 mal)
mueller1965
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #901 - 01.06.14 um 20:34:26
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Jetzt kann er ins Kloster gehen wo er zeitweise schon meditiert hat  Zwinkernd Ob wohl die werden ihn nach kurzer Zeit auch vor die Tür setzen. Cool Oder gleich draußen lassen! Kuss
  

Kultivierte bedauern nie einen Genuß Unkultivierte wissen überhaupt nicht, was ein Genuß ist. (Oscar Wilde)
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Raucherhusten
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #900 - 01.06.14 um 20:10:07
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Das Rauchverbot hat ein weiteres prominentes Opfer gefordert. Sebastian Frankenberger, der Initiator des lügenreichen Volksentscheids will sich aus der Politik zurückziehen. Tut mir jetzt richtig leid  Augenrollen

http://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/frankenberger-zieht-sich-politik-z...
  

"Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird." (Le Bon, Psychologie der Massen)
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Brigitte
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Hallo

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #899 - 04.03.14 um 11:29:04
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Vielleicht sollte man hier die Idiotie der anti-rauchervereine erwaehnen:

http://www.wigantoday.net/news/local/the-eu-sets-new-rules-for-e-cig-users-1-647...

Gibts wohl demnaechst auch auf deutsch...  unentschlossen

  
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SoSch
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Hallo

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #898 - 20.02.14 um 08:36:40
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Im Zusammenhang mit dem VE Flughafen MUC (2012) ist mir aufgefallen, dass der VE Raucherdiskriminierung (2010) keine Gültigkeit mehr hat. Oder täusche ich mich?

Wieso passiert da nichts, was in Richtung Liberalisierung geht? Es herrscht Schweigen im Walde.

Verdammt noch mal, wo ist denn das BFT, der Vebwk, "Fairness für Raucher"  oder die sonstigen, die sich damals so groß für die Rechte der Raucher eingesetzt haben? Könnte es sein, dass genau diese Robin Hoods zu einer großen "Deeskalationsstrategie" gehören? Wenn ja, dann ist die Taktik voll aufgegangen.

Falls von den Genannten nichts in Gang kommt, wie könnte man weiter vorgehen, um die Sache wieder ins Lot zu bringen?

Noch am Rande: Mir ist schon zur LT-Wahl 2013 aufgefallen und jetzt wieder, dass unser Sonnyboy eine gigantisch teure Werbekampagne betrieben hat, die sich nicht einmal die CSU/SPD/Grüne geleistet haben. Woher hat der Kauz das viele Geld?

Ungeduldige Grüße
SoSch

  
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Matrix
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In tyrannos!

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #897 - 21.08.12 um 15:28:07
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[I]n diesem Zusammenhang ist interessant, dass die Tabakbekämpfung einen "Marsch durch die Institutionen" absolviert und dabei fast schon eine "kulturelle Hegemonie" im Sinne Gramscis erreicht hat. [/quote]

Das ist die Wahrheit! Geschafft wurde dieser Marsch vor allem durch die grassierende Gesundheitsreligion, unterstützt von demmedialen Stakkato und der allgemeinen Verspießerung der westlichen Welt.

Der Passivrauchlüge kommt sicher eine
zentrale Bedeutung bei.
  

Tu felix Austria fume
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ChristophL
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #896 - 21.08.12 um 14:32:01
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Frank schrieb on 21.08.12 um 14:15:50:
Ich vermisse im Übrigen ähnliche pro-Rauchen Seiten, wie in Deutschland z.B. das Netzwerk Rauchen, auch in den USA..denn dort herrscht in vielen Staaten auch noch eine Situation wie bei uns (Rauchen erlaubt in der Eckkneipe usw..)...wo sind die Gegner? Wie organisieren die sich, wo tauschen die sich aus? Immerhin soll es in den USA ja auch noch 25-30% Raucher geben...


Unsere unabhängige Bewegung ist in den USA entstanden, genauer gesagt in Form von FORCES, 1995 in der Höhle des Löwen, Kalifornien, ins Leben gerufen. Auch The Smoker's Club/Citizens Freedom Alliance besteht seit Ewigkeiten. Rund 10 Jahre nach der FORCES-Gründung (deine Zahl passt da schon) kam es in Deutschland zu davon inspirierten Vereinigungen.
Mit "unabhängig" sind hier nicht die Frontgruppen der Tabakindustrie gemeint, die es in den USA schon früher und mit mäßigem Erfolg gab (und seit dem MSA 1998 nicht mehr in der klassischen Form gibt); in Deutschland haben diese nie eine Rolle gespielt.
In den USA gibt es derzeit eine Reihe kleinerer, etwa auf Bundesstaatsebene organisierter Gruppen, teilweise auch über TICAP u.ä. vernetzt, sowie lokale Ad-hoc-Zusammenschlüsse von Wirten u.ä., die manchmal Erfolge erzielen. Ferner sind auch kritische Wissenschaftler aus diesem Bereich zu einem gewissen Grad vernetzt.
  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #895 - 21.08.12 um 14:21:10
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Destruktor schrieb on 21.08.12 um 13:41:08:
humboldt schrieb on 21.08.12 um 10:49:44:
Tegel schrieb on 21.08.12 um 09:23:09:
Nach meiner Einschätzung ist es die ehemalige " Null-Bock " Gesellschaft ( späten 80 ) , die sich jetzt als die tatsächlichen Spießer entwickelt haben. Schon früher nur am rumnölen und jetzt wieder den Rest der Gesellschaft für ihre eigene Unzufriedenheit verantwortlich machen.


Hmm, ich weiß nicht. Ich tu mir schwer, Jahrgänge in Schubladen (Null Bock) einzuordnen. Was ist das heute für eine Generation ? Komasauf- und Party- Generation ? Ich finde da auch keinen "roten Faden" von "Null Bock" zum Spießertum, wobei sich mir auch nicht erschließt, wie es von der "68'er Generation" zu den Bevormundern von heute (Grüne) kommen konnte.

Für Bayern sehe ich bei der Lockerung der Rauchverbote mittelfristig (10 bis 15 Jahre) schwarz und langfristig (>15 Jahre) noch viel schwärzer.
Aber vielleicht ist heute mein Glas wieder mal "halbleer".





Leider habe ich grüne Ex - Raucher in meiner näheren Verwandtschaft.

Dabei handelt es sich nicht um orginäre 68er, sondern um deren Folgegeneration, ca. Jahrgänge 1955 - 1968.

Früher Raucher, Kiffer, links und ökologisch, heute puritanisch und spießig bis zum geht nicht mehr.

Hinsichtlich der Rauchverbote sehe ich nicht so schwarz.

Habe in Bulgarien im Urlaub viele Jugendliche aus Nord - / West - / Mitteleuropa erlebt.

Die rauchen (und saufen) bis zum Abwinken.                       Cool   


Mich beschleicht manchmal auch das Gefühl, dass die Menschen im Alter der wortführenden 68er (Jahrgänge um Dutschke und Cohn-Bendit) diesbezüglich weniger schlimm sind als so manche ab Jg. '50. Oder man macht mit beim Babyboomer-Bashing (das sind die Jahrgänge ab '46), gilt ja manchen als "verwöhnte" Generation, die sich als Nabel der Welt begreife. Letztlich bleibt das Ganze zu pauschal, was man bereits daran erkennt, dass viele klassische Babyboomer bzw. Leute aus den anderen genannten Alterskohorten auch in unserer Bewegung unterwegs sind.
Da man keine Generation zur Gänze auf einen Nenner bringen kann, grenzt eine Bezeichnung wie 68er die Analyse sinnvoll ein: Diejenigen, die einer bestimmten soziokulturellen bzw. politischen Richtung angehört haben.
Bei den 68ern muss man deren ambivalentes Verhältnis zur Freiheit berücksichtigen: neben begrüßenswerten Liberalisierungen (wie etwa im sexualpolitischen Bereich) eben auch Kommunismus, moralinsaure Konsumkritik und der Übergang zur arroganten Verachtung der proletarischen Milieus. 'Linke' Antis und die modernen 'linken' Spießbürger sind letztlich von solchen Vorstellungen geprägt.
In diesem Zusammenhang ist interessant, dass die Tabakbekämpfung einen "Marsch durch die Institutionen" absolviert und dabei fast schon eine "kulturelle Hegemonie" im Sinne Gramscis erreicht hat.
« Zuletzt geändert: 21.08.12 um 14:23:23 von ChristophL »  
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Frank
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Hallo

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #894 - 21.08.12 um 14:15:50
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Tja..normalerweise befinden wir uns hier bei uns mit Veränderungen immer so ca. 10 Jahre hinter den USA. Wenn ich mir die Situation bzgl Rauchverbot dort in manchen Städten so anschaue (z.B. New York oder LA) sind das schon ziemlich finstere Aussichten.

Bleibt die Frage offen, ob es in den nächsten 10 Jahren irgendwie gelingen wird die Machenschaften der Antiraucherlobby aufzudecken, zu eliminieren und gleichzeitig die Geldmittel zu streichen....ganz schwieriges Unterfangen, denn die werden erst mit dem Kampf aufhören, wenn entweder die Welt tabakfrei ist und nachhaltig gesichert ist, dass das auch so bleibt, oder es in der Mehrzahl mehr Raucher gibt, die sich dann auch in politischen Entscheidungspositionen wieder finden...letzteres ist Stand heute m.E. eher unwahrscheinlich.

Deswegen ist gerade der Kampf um die Gastronomie in unserer Zeit so entscheidend...denn wie es weiter gehen wird wissen wir ja ..siehe USA, Australien, Neuseeland, Irland etc...

Ich vermisse im Übrigen ähnliche pro-Rauchen Seiten, wie in Deutschland z.B. das Netzwerk Rauchen, auch in den USA..denn dort herrscht in vielen Staaten auch noch eine Situation wie bei uns (Rauchen erlaubt in der Eckkneipe usw..)...wo sind die Gegner? Wie organisieren die sich, wo tauschen die sich aus? Immerhin soll es in den USA ja auch noch 25-30% Raucher geben...





  
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Destruktor
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #893 - 21.08.12 um 13:41:08
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humboldt schrieb on 21.08.12 um 10:49:44:
Tegel schrieb on 21.08.12 um 09:23:09:
Nach meiner Einschätzung ist es die ehemalige " Null-Bock " Gesellschaft ( späten 80 ) , die sich jetzt als die tatsächlichen Spießer entwickelt haben. Schon früher nur am rumnölen und jetzt wieder den Rest der Gesellschaft für ihre eigene Unzufriedenheit verantwortlich machen.


Hmm, ich weiß nicht. Ich tu mir schwer, Jahrgänge in Schubladen (Null Bock) einzuordnen. Was ist das heute für eine Generation ? Komasauf- und Party- Generation ? Ich finde da auch keinen "roten Faden" von "Null Bock" zum Spießertum, wobei sich mir auch nicht erschließt, wie es von der "68'er Generation" zu den Bevormundern von heute (Grüne) kommen konnte.

Für Bayern sehe ich bei der Lockerung der Rauchverbote mittelfristig (10 bis 15 Jahre) schwarz und langfristig (>15 Jahre) noch viel schwärzer.
Aber vielleicht ist heute mein Glas wieder mal "halbleer".





Leider habe ich grüne Ex - Raucher in meiner näheren Verwandtschaft.

Dabei handelt es sich nicht um orginäre 68er, sondern um deren Folgegeneration, ca. Jahrgänge 1955 - 1968.

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« Zuletzt geändert: 21.08.12 um 13:58:38 von Destruktor »  
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Raucherhusten
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #892 - 21.08.12 um 11:18:10
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humboldt schrieb on 21.08.12 um 10:49:44:
wobei sich mir auch nicht erschließt, wie es von der "68'er Generation" zu den Bevormundern von heute (Grüne) kommen konnte.



Ich denke, gerade weil die die 68er mitgemacht haben und dann erst politisch  tätig wurden, ist denen klar, wie schwer eine Gesellschaft zu kontrollieren ist, die ihre Freiheit auslebt.

Dagegen sind die heutigen Gutmenschen einfach leicht zu beeinflussen und zu kontrollieren. Die sehen jedes Verbot, das sie nicht betrifft, als gottgegeben an und akzeptieren es widerspruchslos. Und das ganze nennen die dann Freiheit.
  

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humboldt
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #891 - 21.08.12 um 10:49:44
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Tegel schrieb on 21.08.12 um 09:23:09:
Nach meiner Einschätzung ist es die ehemalige " Null-Bock " Gesellschaft ( späten 80 ) , die sich jetzt als die tatsächlichen Spießer entwickelt haben. Schon früher nur am rumnölen und jetzt wieder den Rest der Gesellschaft für ihre eigene Unzufriedenheit verantwortlich machen.


Hmm, ich weiß nicht. Ich tu mir schwer, Jahrgänge in Schubladen (Null Bock) einzuordnen. Was ist das heute für eine Generation ? Komasauf- und Party- Generation ? Ich finde da auch keinen "roten Faden" von "Null Bock" zum Spießertum, wobei sich mir auch nicht erschließt, wie es von der "68'er Generation" zu den Bevormundern von heute (Grüne) kommen konnte.

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #890 - 21.08.12 um 09:23:09
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Ein bemerkenswerter Kommentar von einem anstehenden RENTNER !

Nach meiner Einschätzung ist es die ehemalige " Null-Bock " Gesellschaft ( späten 80 ) , die sich jetzt als die tatsächlichen Spießer entwickelt haben. Schon früher nur am rumnölen und jetzt wieder den Rest der Gesellschaft für ihre eigene Unzufriedenheit verantwortlich machen.   

Aurate schreibt Kommentare:

Es ist stimmt alles! Ich lebe im Glockenbachviertel, bin seit Jahzehnten in München. Es hat sich so verändert! Ende des Jahres gehe ich in Rente. Ich werde mein Ränzlein schnüren...Dies ist nicht mehr mein München. So gerne ich hier gelebt habe, ich werde keine Träne weinen.

"Weltdorf des Spießertums" - wie wahr, wie wahr!
« Zuletzt geändert: 21.08.12 um 09:24:10 von Tegel »  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #889 - 21.08.12 um 07:25:32
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Tegel schrieb on 21.08.12 um 06:45:54:
Funktioniert ja scheinbar alles wunderbar......

München:
Unantastbar muss schließen
Zu viel Schall und Rauch

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/unantastbar-muss-schliessen-zu-viel-schall-u...


Toll oder ? Dort wohnt sicherlich das Schloßgespenst. Obwohl, der redet/denunziert/zeigt an und traut sich das mit dem Eimer Wasser nicht.
Quote:
Anzeigen ergossen sich über den Hausbesitzer und gelegentlich auch ein Eimer Wasser über die Gäste der beiden kleinen Bars in seinem Haus, die auf der Straße rauchten.


Es macht einfach keinen Spass mehr, wenn Alles gesetzlich vorgeschrieben wird und man sich gegen eventuelle Klagen absichern muss.
Quote:
Der veränderte Charakter der Thalkirchner Straße ist nicht unproblematisch. Deshalb ist man allenthalben bemüht, Konflikten vorzubeugen. Im Haus gegenüber müssen Mieter mittlerweile per Unterschrift zur Kenntnis nehmen, dass die Thalkirchner eine belebte Straße ist.


Es ist schon richtig Scheiße, wenn man in der Kneipe sitzt, es sind nur Stammgäste da und es wird geraucht, dann öffnet sich die Tür und ein "fremdes" Gesicht kommt herein.... Es ist erschreckend, welches Misstrauen diesem Gast entgegenschlägt, wo in vor Rauchverbotszeiten, bereitwillig ein Platz an der Theke zum gemeinsamen Feiern/Reden/Trinken/Rauchen freigemacht wurde, ersterben die Gespräche, die Aschenbecher verschwinden klammheimlich und auf jedem Gesicht steht die unausgesprochene Frage "Was will der um diese Zeit hier ?"
Ganz toll, was sich da entwickelt hat.

  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #888 - 21.08.12 um 06:45:54
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Funktioniert ja scheinbar alles wunderbar......

München:
Unantastbar muss schließen
Zu viel Schall und Rauch

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/unantastbar-muss-schliessen-zu-viel-schall-u...
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #887 - 22.07.12 um 18:18:45
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Raucherhusten schrieb on 22.07.12 um 14:41:03:
Ich habe gestern abend einen erschreckenden Rundgang durch Nürnbergs Südstadt mit ein paar Bekannten gemacht. Fast jede dritte kleine Kneipe ist geschlossen, ein Großteil von Spielotheken und Dönerbuden sowie Telefonläden übernommen worden Halten können sich nur noch die, die eine Möglichkeit gefunden haben,  den Rauchern eine Möglichkeit zu bieten, noch zu rauchen, ohne dabei auf irgendeiner Straße rumzustehen.


Und selbst da muß man noch aufpassen, denn in Nürnberg gibts ja auch ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, genauso wie in Erlangen.
Wie war das noch mit dem großspurigen Versprechen? Wenn es ein generelles Rauchverbot gäbe, würden mehr Menschen in die Gaststätten und Kneipen strömen!

Gruß
Gerhard
  
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