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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Volksentscheid: die Folgen (Gelesen: 80.873 mal)
ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #916 - 08.11.18 um 11:38:47
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Ottfried Fischer (der ja damals Kritik gegenüber dem totalen Rauchverbot geäußert hatte) aktuell:

Quote:
„Wenn ich mich mit Münchnern treffe, erfahre ich als erstes, welche Kneipe wieder zugemacht wird." Mit jeder Kneipe fehle wieder ein Stück, wo man zuhause war. München bestehe zunehmend aus Heimatlosen, weil die Plätze, die eine Heimat waren, vernichtet würden. „Es ist nun einmal so, dass unser München den Bach runtergeht. Es entsteht ein neues München, aber das ist nicht mehr unser München."


Und das wäre ohne dieses elende Gesetz weniger der Fall.
  
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shadu
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MaryLong I smoke you

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #915 - 27.12.15 um 20:05:29
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Jetzt gibt es ein neues Volksbegehren in Bayern !

Diesmal geht es um Cannabis

Noch Anfang September wähnte sich die Initiative „ja zu Cannabis“ um Vaclav Wenzel Cerveny am Ziel. Sie hatten mehr als 27.000 Unterschriften gesammelt und damit genug, um ein Volksbegehren zu erwirken. Wenig später meldete das Innenministerium aber Bedenken an und legte die Sache dem Verfassungsgerichtshof vor. Die Initiatoren hätten formale Fehler gemacht, hieß es. Außerdem sei das Betäubungsmittelgesetz Bundessache – der Freistaat dürfe keinen Alleingang machen.

Eigenartig beim Volksbegehren „Nichtraucherschutz“ hiess es:

Erfolglose Verfassungsbeschwerde[Bearbeiten]
Eine Verfassungsbeschwerde zweier Wirte und einer Raucherin gegen das im Volksentscheid beschlossene Gesetz wurde vom Bundesverfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen.[13] Das Bundesverfassungsgericht verwies in dem Beschluss auf sein Urteil vom 30. Juli 2008, in welchen bereits klargestellt wurde, dass ein striktes Rauchverbot mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

Da kann man sich am Kopf kratzen !

http://www.merkur.de/bayern/volksbegehren-cannabis-abstimmung-wackelt-5982582.ht...

Was die Regelungskompetenz des Freistaats betrifft, sind Cerveny und er aber anderer Meinung. „Das bayerische Volk hat das Recht, für sich selbst Gesetze zu erlassen“, sagte er. Schließlich habe der Landtag das Grundgesetz der Bundesrepublik 1949 abgelehnt. Zwar wolle er es nicht grundsätzlich in Zweifel ziehen. Aber Bayern müsse Sonderwege gehen dürfen.

Genau, beim Sonderweg "Nichtraucherschutz" anscheinend kein Problem
« Zuletzt geändert: 27.12.15 um 20:09:50 von shadu »  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #914 - 05.02.15 um 19:55:59
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Quote:
Rauchen nur noch im Stehen.


In NRW hatte sich Babsi Steffens vor Jahren mal aufgeregt, dass in Steh-Cafés geraucht würde. Den Antis kann man es, selbst wenn man wollte, eben nicht recht machen.
  
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Raucherhusten
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #913 - 05.02.15 um 07:22:26
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Rauchen nur noch im Stehen. Ordnungsamt reagiert auf Denunzianten

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Neue-Regeln-in-Augsburg-Rauchen-erl...
« Zuletzt geändert: 05.02.15 um 07:22:51 von Raucherhusten »  

"Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird." (Le Bon, Psychologie der Massen)
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mueller1965
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #912 - 17.11.14 um 05:36:58
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mueller1965
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #911 - 26.07.14 um 14:53:19
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Hallo zusammen,
mal sehen ob es dem Schüt.... Schorsch jetzt an den Kragen geht. http://m.faz.net/aktuell/politik/inland/georg-schmid-staatsanwalt-klagt-fruehere...
  

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Querkopf
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Dies ist durchaus ein
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #910 - 21.07.14 um 07:05:33
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Schöner Kommentar!
Ich würde mir wünschen, dass auch ein Wirt aus NRW einen derartigen Beitrag zu den Folgen des Rauchverbotes in NRW verfassen würde - den könnte man dann in anderen Blogs unterbringen.....
  
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Tegel
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #909 - 20.07.14 um 22:08:31
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Auch mein Lob für den Beitrag. Nur, aufgrund der mangelnden Solidarität kann z.Zt. nur jeder persönlich seinen Weg finden. Ich selbst,  habe mich aus vielen gesellschaftlichen Bereichen zurück gezogen. Werde im Denken noch konsequenter und kompromissloser. Frei nach dem Motto: So wie  Du mir, so ich Dir...
  

Gib " links" keine Chance.
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Werner Paul
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #908 - 20.07.14 um 20:38:52
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Raucherwirt schrieb on 20.07.14 um 13:29:38:
Anlässlich der jährlichen "Erfolgsmeldungen" zu den radikalen Rauchverboten in der Gastronomie habe ich heute einen Kommentar veröffentlicht. Hier zur Info:
http://www.treff.de/jaehrlich-gruesst-das-murmeltier.html


Klasse. Bloss was nütz's? Massenhafter Aufstand wäre angesagt. Aber den bringt man schon seit Jahren unter den gutmütigen und eingeschüchterten Rauchern nicht zu Stande.
  

Statistiken sind für Politiker wie Laternen für Säufer. Sie dienen mehr der Stütze, als der Erleuchtung.
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Raucherwirt
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #907 - 20.07.14 um 13:29:38
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Anlässlich der jährlichen "Erfolgsmeldungen" zu den radikalen Rauchverboten in der Gastronomie habe ich heute einen Kommentar veröffentlicht. Hier zur Info:
http://www.treff.de/jaehrlich-gruesst-das-murmeltier.html
  
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Opha
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Hallo

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #906 - 13.07.14 um 14:46:05
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Da kann man auch nur mit dem Kopf schütteln . . .
  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #905 - 11.07.14 um 01:04:42
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« Zuletzt geändert: 11.07.14 um 01:05:07 von ChristophL »  
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shadu
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MaryLong I smoke you

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #904 - 10.07.14 um 05:58:01
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Ingo schrieb on 09.07.14 um 13:13:45:
Liebe Mitleser,

und hier der Propagandabteilung nächster Akt:

http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10067&pk=1089362


Wer es glaubt, der wird seelig...

Gruß

Ingo


und auf der linken Seite: Weitere Links zum Artikel:

Immer Ärger mit den Zigarettenkippen
Viele wollen höhere Zigarettenpreise
Deutschland braucht ein Tabakwerbeverbot
Rauchen ist in New York verpönt
Ärzte fordern höhere Tabaksteuern

noch Fragen ? !

Die wissen schon warum sie keine Kommentare zulassen. Smiley
« Zuletzt geändert: 10.07.14 um 06:00:16 von shadu »  
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Ingo
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #903 - 09.07.14 um 13:13:45
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Liebe Mitleser,

und hier der Propagandabteilung nächster Akt:

http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10067&pk=1089362


Wer es glaubt, der wird seelig...

Gruß

Ingo
  
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xila
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... hat meistens recht
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #902 - 02.06.14 um 08:10:56
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Raucherhusten schrieb on 01.06.14 um 20:10:07:
Das Rauchverbot hat ein weiteres prominentes Opfer gefordert. Sebastian Frankenberger, der Initiator des lügenreichen Volksentscheids will sich aus der Politik zurückziehen. Tut mir jetzt richtig leid  Augenrollen

http://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/frankenberger-zieht-sich-politik-z...


Ach, das ist ja interessant. Ich hatte nach der Europawahl gelesen, daß auch die ÖDP einen Abgeordneten nach Brüssel schickt, und eigentlich hatte ich mich darauf gefaßt gemacht, daß das nur der Frankenberger sein kann. Ich bin entzückt, daß er es nicht ist.

Quote:
Hintergrund seien massive Widerstände gegen seine Person aus der Partei, die beispielsweise verhindert hatten, dass Frankenberger auf Platz 1 der Liste für die Europa-Wahl vorigen Sonntag kandidiert.


Na, da schau her, seine eigene Partei hat ihn offenbar nicht mehr lieb. Ich gebe zu, mein Mitleid hält sich in Grenzen.
  

As the mathematician Ian Stewart points out in “Do Dice Play God?” (Basic), the average person has one breast and one testicle.
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mueller1965
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #901 - 01.06.14 um 20:34:26
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Jetzt kann er ins Kloster gehen wo er zeitweise schon meditiert hat  Zwinkernd Ob wohl die werden ihn nach kurzer Zeit auch vor die Tür setzen. Cool Oder gleich draußen lassen! Kuss
  

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Raucherhusten
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #900 - 01.06.14 um 20:10:07
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Das Rauchverbot hat ein weiteres prominentes Opfer gefordert. Sebastian Frankenberger, der Initiator des lügenreichen Volksentscheids will sich aus der Politik zurückziehen. Tut mir jetzt richtig leid  Augenrollen

http://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/frankenberger-zieht-sich-politik-z...
  

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Brigitte
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Hallo

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #899 - 04.03.14 um 11:29:04
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Vielleicht sollte man hier die Idiotie der anti-rauchervereine erwaehnen:

http://www.wigantoday.net/news/local/the-eu-sets-new-rules-for-e-cig-users-1-647...

Gibts wohl demnaechst auch auf deutsch...  unentschlossen

  
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SoSch
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Hallo

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #898 - 20.02.14 um 08:36:40
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Im Zusammenhang mit dem VE Flughafen MUC (2012) ist mir aufgefallen, dass der VE Raucherdiskriminierung (2010) keine Gültigkeit mehr hat. Oder täusche ich mich?

Wieso passiert da nichts, was in Richtung Liberalisierung geht? Es herrscht Schweigen im Walde.

Verdammt noch mal, wo ist denn das BFT, der Vebwk, "Fairness für Raucher"  oder die sonstigen, die sich damals so groß für die Rechte der Raucher eingesetzt haben? Könnte es sein, dass genau diese Robin Hoods zu einer großen "Deeskalationsstrategie" gehören? Wenn ja, dann ist die Taktik voll aufgegangen.

Falls von den Genannten nichts in Gang kommt, wie könnte man weiter vorgehen, um die Sache wieder ins Lot zu bringen?

Noch am Rande: Mir ist schon zur LT-Wahl 2013 aufgefallen und jetzt wieder, dass unser Sonnyboy eine gigantisch teure Werbekampagne betrieben hat, die sich nicht einmal die CSU/SPD/Grüne geleistet haben. Woher hat der Kauz das viele Geld?

Ungeduldige Grüße
SoSch

  
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Matrix
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In tyrannos!

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #897 - 21.08.12 um 15:28:07
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[I]n diesem Zusammenhang ist interessant, dass die Tabakbekämpfung einen "Marsch durch die Institutionen" absolviert und dabei fast schon eine "kulturelle Hegemonie" im Sinne Gramscis erreicht hat. [/quote]

Das ist die Wahrheit! Geschafft wurde dieser Marsch vor allem durch die grassierende Gesundheitsreligion, unterstützt von demmedialen Stakkato und der allgemeinen Verspießerung der westlichen Welt.

Der Passivrauchlüge kommt sicher eine
zentrale Bedeutung bei.
  

Tu felix Austria fume
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #896 - 21.08.12 um 14:32:01
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Frank schrieb on 21.08.12 um 14:15:50:
Ich vermisse im Übrigen ähnliche pro-Rauchen Seiten, wie in Deutschland z.B. das Netzwerk Rauchen, auch in den USA..denn dort herrscht in vielen Staaten auch noch eine Situation wie bei uns (Rauchen erlaubt in der Eckkneipe usw..)...wo sind die Gegner? Wie organisieren die sich, wo tauschen die sich aus? Immerhin soll es in den USA ja auch noch 25-30% Raucher geben...


Unsere unabhängige Bewegung ist in den USA entstanden, genauer gesagt in Form von FORCES, 1995 in der Höhle des Löwen, Kalifornien, ins Leben gerufen. Auch The Smoker's Club/Citizens Freedom Alliance besteht seit Ewigkeiten. Rund 10 Jahre nach der FORCES-Gründung (deine Zahl passt da schon) kam es in Deutschland zu davon inspirierten Vereinigungen.
Mit "unabhängig" sind hier nicht die Frontgruppen der Tabakindustrie gemeint, die es in den USA schon früher und mit mäßigem Erfolg gab (und seit dem MSA 1998 nicht mehr in der klassischen Form gibt); in Deutschland haben diese nie eine Rolle gespielt.
In den USA gibt es derzeit eine Reihe kleinerer, etwa auf Bundesstaatsebene organisierter Gruppen, teilweise auch über TICAP u.ä. vernetzt, sowie lokale Ad-hoc-Zusammenschlüsse von Wirten u.ä., die manchmal Erfolge erzielen. Ferner sind auch kritische Wissenschaftler aus diesem Bereich zu einem gewissen Grad vernetzt.
  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #895 - 21.08.12 um 14:21:10
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Destruktor schrieb on 21.08.12 um 13:41:08:
humboldt schrieb on 21.08.12 um 10:49:44:
Tegel schrieb on 21.08.12 um 09:23:09:
Nach meiner Einschätzung ist es die ehemalige " Null-Bock " Gesellschaft ( späten 80 ) , die sich jetzt als die tatsächlichen Spießer entwickelt haben. Schon früher nur am rumnölen und jetzt wieder den Rest der Gesellschaft für ihre eigene Unzufriedenheit verantwortlich machen.


Hmm, ich weiß nicht. Ich tu mir schwer, Jahrgänge in Schubladen (Null Bock) einzuordnen. Was ist das heute für eine Generation ? Komasauf- und Party- Generation ? Ich finde da auch keinen "roten Faden" von "Null Bock" zum Spießertum, wobei sich mir auch nicht erschließt, wie es von der "68'er Generation" zu den Bevormundern von heute (Grüne) kommen konnte.

Für Bayern sehe ich bei der Lockerung der Rauchverbote mittelfristig (10 bis 15 Jahre) schwarz und langfristig (>15 Jahre) noch viel schwärzer.
Aber vielleicht ist heute mein Glas wieder mal "halbleer".





Leider habe ich grüne Ex - Raucher in meiner näheren Verwandtschaft.

Dabei handelt es sich nicht um orginäre 68er, sondern um deren Folgegeneration, ca. Jahrgänge 1955 - 1968.

Früher Raucher, Kiffer, links und ökologisch, heute puritanisch und spießig bis zum geht nicht mehr.

Hinsichtlich der Rauchverbote sehe ich nicht so schwarz.

Habe in Bulgarien im Urlaub viele Jugendliche aus Nord - / West - / Mitteleuropa erlebt.

Die rauchen (und saufen) bis zum Abwinken.                       Cool   


Mich beschleicht manchmal auch das Gefühl, dass die Menschen im Alter der wortführenden 68er (Jahrgänge um Dutschke und Cohn-Bendit) diesbezüglich weniger schlimm sind als so manche ab Jg. '50. Oder man macht mit beim Babyboomer-Bashing (das sind die Jahrgänge ab '46), gilt ja manchen als "verwöhnte" Generation, die sich als Nabel der Welt begreife. Letztlich bleibt das Ganze zu pauschal, was man bereits daran erkennt, dass viele klassische Babyboomer bzw. Leute aus den anderen genannten Alterskohorten auch in unserer Bewegung unterwegs sind.
Da man keine Generation zur Gänze auf einen Nenner bringen kann, grenzt eine Bezeichnung wie 68er die Analyse sinnvoll ein: Diejenigen, die einer bestimmten soziokulturellen bzw. politischen Richtung angehört haben.
Bei den 68ern muss man deren ambivalentes Verhältnis zur Freiheit berücksichtigen: neben begrüßenswerten Liberalisierungen (wie etwa im sexualpolitischen Bereich) eben auch Kommunismus, moralinsaure Konsumkritik und der Übergang zur arroganten Verachtung der proletarischen Milieus. 'Linke' Antis und die modernen 'linken' Spießbürger sind letztlich von solchen Vorstellungen geprägt.
In diesem Zusammenhang ist interessant, dass die Tabakbekämpfung einen "Marsch durch die Institutionen" absolviert und dabei fast schon eine "kulturelle Hegemonie" im Sinne Gramscis erreicht hat.
« Zuletzt geändert: 21.08.12 um 14:23:23 von ChristophL »  
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Hallo

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #894 - 21.08.12 um 14:15:50
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Tja..normalerweise befinden wir uns hier bei uns mit Veränderungen immer so ca. 10 Jahre hinter den USA. Wenn ich mir die Situation bzgl Rauchverbot dort in manchen Städten so anschaue (z.B. New York oder LA) sind das schon ziemlich finstere Aussichten.

Bleibt die Frage offen, ob es in den nächsten 10 Jahren irgendwie gelingen wird die Machenschaften der Antiraucherlobby aufzudecken, zu eliminieren und gleichzeitig die Geldmittel zu streichen....ganz schwieriges Unterfangen, denn die werden erst mit dem Kampf aufhören, wenn entweder die Welt tabakfrei ist und nachhaltig gesichert ist, dass das auch so bleibt, oder es in der Mehrzahl mehr Raucher gibt, die sich dann auch in politischen Entscheidungspositionen wieder finden...letzteres ist Stand heute m.E. eher unwahrscheinlich.

Deswegen ist gerade der Kampf um die Gastronomie in unserer Zeit so entscheidend...denn wie es weiter gehen wird wissen wir ja ..siehe USA, Australien, Neuseeland, Irland etc...

Ich vermisse im Übrigen ähnliche pro-Rauchen Seiten, wie in Deutschland z.B. das Netzwerk Rauchen, auch in den USA..denn dort herrscht in vielen Staaten auch noch eine Situation wie bei uns (Rauchen erlaubt in der Eckkneipe usw..)...wo sind die Gegner? Wie organisieren die sich, wo tauschen die sich aus? Immerhin soll es in den USA ja auch noch 25-30% Raucher geben...





  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #893 - 21.08.12 um 13:41:08
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humboldt schrieb on 21.08.12 um 10:49:44:
Tegel schrieb on 21.08.12 um 09:23:09:
Nach meiner Einschätzung ist es die ehemalige " Null-Bock " Gesellschaft ( späten 80 ) , die sich jetzt als die tatsächlichen Spießer entwickelt haben. Schon früher nur am rumnölen und jetzt wieder den Rest der Gesellschaft für ihre eigene Unzufriedenheit verantwortlich machen.


Hmm, ich weiß nicht. Ich tu mir schwer, Jahrgänge in Schubladen (Null Bock) einzuordnen. Was ist das heute für eine Generation ? Komasauf- und Party- Generation ? Ich finde da auch keinen "roten Faden" von "Null Bock" zum Spießertum, wobei sich mir auch nicht erschließt, wie es von der "68'er Generation" zu den Bevormundern von heute (Grüne) kommen konnte.

Für Bayern sehe ich bei der Lockerung der Rauchverbote mittelfristig (10 bis 15 Jahre) schwarz und langfristig (>15 Jahre) noch viel schwärzer.
Aber vielleicht ist heute mein Glas wieder mal "halbleer".





Leider habe ich grüne Ex - Raucher in meiner näheren Verwandtschaft.

Dabei handelt es sich nicht um orginäre 68er, sondern um deren Folgegeneration, ca. Jahrgänge 1955 - 1968.

Früher Raucher, Kiffer, links und ökologisch, heute puritanisch und spießig bis zum geht nicht mehr.

Hinsichtlich der Rauchverbote sehe ich nicht so schwarz.

Habe in Bulgarien im Urlaub viele Jugendliche aus Nord - / West - / Mitteleuropa erlebt.

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« Zuletzt geändert: 21.08.12 um 13:58:38 von Destruktor »  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #892 - 21.08.12 um 11:18:10
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humboldt schrieb on 21.08.12 um 10:49:44:
wobei sich mir auch nicht erschließt, wie es von der "68'er Generation" zu den Bevormundern von heute (Grüne) kommen konnte.



Ich denke, gerade weil die die 68er mitgemacht haben und dann erst politisch  tätig wurden, ist denen klar, wie schwer eine Gesellschaft zu kontrollieren ist, die ihre Freiheit auslebt.

Dagegen sind die heutigen Gutmenschen einfach leicht zu beeinflussen und zu kontrollieren. Die sehen jedes Verbot, das sie nicht betrifft, als gottgegeben an und akzeptieren es widerspruchslos. Und das ganze nennen die dann Freiheit.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #891 - 21.08.12 um 10:49:44
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Tegel schrieb on 21.08.12 um 09:23:09:
Nach meiner Einschätzung ist es die ehemalige " Null-Bock " Gesellschaft ( späten 80 ) , die sich jetzt als die tatsächlichen Spießer entwickelt haben. Schon früher nur am rumnölen und jetzt wieder den Rest der Gesellschaft für ihre eigene Unzufriedenheit verantwortlich machen.


Hmm, ich weiß nicht. Ich tu mir schwer, Jahrgänge in Schubladen (Null Bock) einzuordnen. Was ist das heute für eine Generation ? Komasauf- und Party- Generation ? Ich finde da auch keinen "roten Faden" von "Null Bock" zum Spießertum, wobei sich mir auch nicht erschließt, wie es von der "68'er Generation" zu den Bevormundern von heute (Grüne) kommen konnte.

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #890 - 21.08.12 um 09:23:09
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Ein bemerkenswerter Kommentar von einem anstehenden RENTNER !

Nach meiner Einschätzung ist es die ehemalige " Null-Bock " Gesellschaft ( späten 80 ) , die sich jetzt als die tatsächlichen Spießer entwickelt haben. Schon früher nur am rumnölen und jetzt wieder den Rest der Gesellschaft für ihre eigene Unzufriedenheit verantwortlich machen.   

Aurate schreibt Kommentare:

Es ist stimmt alles! Ich lebe im Glockenbachviertel, bin seit Jahzehnten in München. Es hat sich so verändert! Ende des Jahres gehe ich in Rente. Ich werde mein Ränzlein schnüren...Dies ist nicht mehr mein München. So gerne ich hier gelebt habe, ich werde keine Träne weinen.

"Weltdorf des Spießertums" - wie wahr, wie wahr!
« Zuletzt geändert: 21.08.12 um 09:24:10 von Tegel »  

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Antwort #889 - 21.08.12 um 07:25:32
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Tegel schrieb on 21.08.12 um 06:45:54:
Funktioniert ja scheinbar alles wunderbar......

München:
Unantastbar muss schließen
Zu viel Schall und Rauch

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/unantastbar-muss-schliessen-zu-viel-schall-u...


Toll oder ? Dort wohnt sicherlich das Schloßgespenst. Obwohl, der redet/denunziert/zeigt an und traut sich das mit dem Eimer Wasser nicht.
Quote:
Anzeigen ergossen sich über den Hausbesitzer und gelegentlich auch ein Eimer Wasser über die Gäste der beiden kleinen Bars in seinem Haus, die auf der Straße rauchten.


Es macht einfach keinen Spass mehr, wenn Alles gesetzlich vorgeschrieben wird und man sich gegen eventuelle Klagen absichern muss.
Quote:
Der veränderte Charakter der Thalkirchner Straße ist nicht unproblematisch. Deshalb ist man allenthalben bemüht, Konflikten vorzubeugen. Im Haus gegenüber müssen Mieter mittlerweile per Unterschrift zur Kenntnis nehmen, dass die Thalkirchner eine belebte Straße ist.


Es ist schon richtig Scheiße, wenn man in der Kneipe sitzt, es sind nur Stammgäste da und es wird geraucht, dann öffnet sich die Tür und ein "fremdes" Gesicht kommt herein.... Es ist erschreckend, welches Misstrauen diesem Gast entgegenschlägt, wo in vor Rauchverbotszeiten, bereitwillig ein Platz an der Theke zum gemeinsamen Feiern/Reden/Trinken/Rauchen freigemacht wurde, ersterben die Gespräche, die Aschenbecher verschwinden klammheimlich und auf jedem Gesicht steht die unausgesprochene Frage "Was will der um diese Zeit hier ?"
Ganz toll, was sich da entwickelt hat.

  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #888 - 21.08.12 um 06:45:54
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Funktioniert ja scheinbar alles wunderbar......

München:
Unantastbar muss schließen
Zu viel Schall und Rauch

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/unantastbar-muss-schliessen-zu-viel-schall-u...
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #887 - 22.07.12 um 18:18:45
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Raucherhusten schrieb on 22.07.12 um 14:41:03:
Ich habe gestern abend einen erschreckenden Rundgang durch Nürnbergs Südstadt mit ein paar Bekannten gemacht. Fast jede dritte kleine Kneipe ist geschlossen, ein Großteil von Spielotheken und Dönerbuden sowie Telefonläden übernommen worden Halten können sich nur noch die, die eine Möglichkeit gefunden haben,  den Rauchern eine Möglichkeit zu bieten, noch zu rauchen, ohne dabei auf irgendeiner Straße rumzustehen.


Und selbst da muß man noch aufpassen, denn in Nürnberg gibts ja auch ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, genauso wie in Erlangen.
Wie war das noch mit dem großspurigen Versprechen? Wenn es ein generelles Rauchverbot gäbe, würden mehr Menschen in die Gaststätten und Kneipen strömen!

Gruß
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #886 - 22.07.12 um 14:41:03
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Ich habe gestern abend einen erschreckenden Rundgang durch Nürnbergs Südstadt mit ein paar Bekannten gemacht. Fast jede dritte kleine Kneipe ist geschlossen, ein Großteil von Spielotheken und Dönerbuden sowie Telefonläden übernommen worden Halten können sich nur noch die, die eine Möglichkeit gefunden haben,  den Rauchern eine Möglichkeit zu bieten, noch zu rauchen, ohne dabei auf irgendeiner Straße rumzustehen.

Danke Basti. Du hast wahrhaft großes geleistet für Bayern.  Ärgerlich
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #885 - 10.07.12 um 21:10:44
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Zora schrieb on 10.07.12 um 20:32:37:
Vielleicht, denk ich dann manchmal, ging es einfach nur um eine Wette


vielleicht hast du damit gar nicht so unrecht. immerhin haben seinerzeit auch der griechische finanzminister und schäuble gewettet, daß griechenland den euro bekommt.

und die griechen haben die wette gewonnen!


http://www.youtube.com/watch?v=VudCM9x-Wfw

insgesamt ein interessanter bericht. einmal weil er darauf hinweist, daß kohl den euro "um jeden preis" haben wollte, und frankreich wollte, daß italien als gegenpart zu deutschland mit ins boot kommt.

die mär vom € als "unterpfand" für die wiedervereinigung darf somit ruhig in die tonne getreten werden.

die zweite aussage bezieht sich auf den april 2003, als deutschland kurz davor stand eine fette strafzahlung wg. des haushaltsdefizits zu erwarten hatte und es deshalb zoff mit schröder gab. weil der gerade 3 wochen zuvor die agenda 2010 auf den weg gebracht hatte, und keinen weiteren spielraum für weitere sparmaßnahmen zur haushaltskonsolidierung sah. so ungefähr ab minute 33

deshalb wurde H4 eingeführt, um strafzahlungen (die zeitgleich z.b u. a. auch frankreich drohten) seitens der EU zu verhindern, und nicht um "wettbewerbsfähiger" zu sein.

"wettbewerbsfähiger", das war sozusagen beifang durch die wirtschaft, weil die hartz-gesetze genau so aufgeweicht wurden, wie die kriterien zum €-betritt fast aller beteiligten länder.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #884 - 10.07.12 um 20:32:37
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Ein Sumpf - ein elendiglicher!

Mich treibt mal wieder die Frage nach der ursächlichen Ursache dieses ganzen verdammtes Hipes um. Müßig wahrscheinlich, weil unverschämt vielschichtig. Aber manchmal packt sie mich eben wieder, die Frage nach dem Grundstock-Bodensatz-Ursprungs-"Warum".

Vielleicht, denk ich dann manchmal, ging es einfach nur um eine Wette - wie in der Geschichte mit der Wette zwischen Gott und dem Teufel. Nur dass es in unserem Falle um die Wette zwischen der Pharma- und der Tabakindustrie ging, wer von beiden von weltweiten Rauchverboten mehr profitieren würde.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #883 - 10.07.12 um 19:09:20
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Zora schrieb on 10.07.12 um 09:07:17:
Nebenbei muss man sich über die Tapferkeit der Gäste wundern, von denen nur noch zwei Dritteln kommen, von normalerweise drei Stunden Aufenthalt nur noch eine bleiben, trotzdem aber einen Umsatzrückgang von "nur" 28% verursachen.


Also wenn ich das Finanzamt wäre, würde mir hier sofort "Geldwäsche" ins Auge springen. Springt es auch, man muss das Finanzamt meiner Merinung nach zurückpfeifen, um es hier nicht tätig werden zu lassen.

Was wir stets vermutet haben, aber halt nie beweisen konnten : das Rauchverbot hat noch eine ganz andere Lobby außer den bekannten : die Geldwäscher.


  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #882 - 10.07.12 um 09:07:17
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Entscheidend ist doch nicht die Aussage eines einzelnen Wirtes, von dem zu vermuten ist, dass er selbst ein Anti ist (und vermutlich eine uralte Bildergalerie auf seiner Homepage hat). Entscheidend ist, dass es nicht einmal der AZ gelungen ist, ein wie auch immer positiv geartetes Bild über Bayerns Gastronomie zwei Jahre nach Einführung der Totalverbote zu zeichnen.

Quote:
Die Verlierer sind kleinere Gaststätten, die ihr Geld vor allem mit Getränken machen. Die typischen Eckkneipen, in denen bis zum Volksentscheid Rauchen erlaubt war. Seit August 2010 müssen auch sie ihre Gäste zum Rauchen ins Freie schicken. John: „Wir haben eine Umfrage in Lokalen bis zu 100 Quadratmeter gemacht. Heraus kam, dass 30 Prozent weniger Gäste kamen. Von denen, die kamen, blieben zwei Drittel kürzer.” Fazit: Der Umsatz sank um 28 Prozent. Zwar hat der Dehoga keine Zahlen, wie viele Kneipen deswegen schließen mussten. Für John aber ist klar: „Gut zu wirtschaften, ist unter diesen Bedingungen sehr schwer, manchen geht’s an die Existenz.”



Nebenbei muss man sich über die Tapferkeit der Gäste wundern, von denen nur noch zwei Dritteln kommen, von normalerweise drei Stunden Aufenthalt nur noch eine bleiben, trotzdem aber einen Umsatzrückgang von "nur" 28% verursachen.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #881 - 10.07.12 um 07:35:49
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Also man fragt sich ja schon, was denn hier eigentlich gespielt wird : dieser Wirt sagt in der Zeitung "ohne Rauch geht's auch", hat dann aber auf seiner Homepage fast lauter rauchende Gäste.

Liegt dem irgend ein Geschäftsmodell zugrunde ? Könnte sein, denn es bekommt jeder sein Stückchen Wurst : die Antis haben wenigstens einen einzigen zufriedenen Wirt und diesen Prachtskerl wird man ja wohl nicht mit Razzien belästigen. Der lässt rauchen und hat die Bude voll. Den Gästen ist's (natürlich) recht.

Also wären die interessantesten Lokalitäten die, wo der Wirt Zufriedenheit mit dem Rauchverbot äußert ? Da hätten wir ja schon früher drauf kommen können, dass hinter diesem Schwindel etwas ganz anderes steckt.
« Zuletzt geändert: 10.07.12 um 07:36:22 von Meinrad »  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #880 - 09.07.12 um 20:21:37
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G-H-L schrieb on 09.07.12 um 14:44:15:
RaucherHB schrieb on 06.07.12 um 22:56:20:
Quote:
Florian Schönhofer vom „Café Kosmos”


http://www.cafe-kosmos.de/fotos.html

interessante Bildergalerie Zwinkernd


Man beachte vor allem Bild 7 der Galerie. Die Gäste im Vordergrund rauchen, während der Gast im Hintergrund am Daumen lutscht.

Gruß
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Einerseits gut, dass seit dem Rauchverbot die Daumenlutscher und ihre Kinder die Kneipen stürmen. Andererseits kann man mit dem Finger im Mund so schlecht gleichzeitig konsumieren, was auf die Umsätze drückt.

  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #879 - 09.07.12 um 14:44:15
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RaucherHB schrieb on 06.07.12 um 22:56:20:
Quote:
Florian Schönhofer vom „Café Kosmos”


http://www.cafe-kosmos.de/fotos.html

interessante Bildergalerie Zwinkernd


Man beachte vor allem Bild 7 der Galerie. Die Gäste im Vordergrund rauchen, während der Gast im Hintergrund am Daumen lutscht.

Gruß
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #878 - 07.07.12 um 22:05:06
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...das sind genau die Gastronomen, die solche Sprüche vom Stapel lassen aber dann  ihrem Personal die Trinkgelder abknöpfen.
« Zuletzt geändert: 07.07.12 um 22:05:46 von Tegel »  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #877 - 07.07.12 um 07:43:49
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Was muß das Kosmos für ein Betrieb sein, wenn der die Arbeitsverhältnisse schon mit einem chinesischen Bergwerk vergleicht.

Aber die Bildergalerie hat was. Fehlen nur noch die Grubenlampen.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #876 - 07.07.12 um 07:37:59
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Christoph Suter schrieb on 06.07.12 um 22:27:57:
Zitat eines Wirtes aus dem Freistaat Bayern:„Es geht auch ohne Rauchen. Warum soll ich meinen Angestellten Arbeitsbedingungen zumuten, die schlimmer sind als in jedem chinesischen Bergwerk?"


man sollte eine sammlung veranstalten und dem herrn wirt mal die möglichkeit direkt vor ort sich die arbeitsbedingungen in einem chinesischen bergwerk anzuschauen.

vielleicht hält er sich dann an den ratschlag von dieter nuhr. "wenn man keine ahnung hat........"
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #875 - 07.07.12 um 00:57:04
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In der Tat!  Durchgedreht
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #874 - 06.07.12 um 22:56:20
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Quote:
Florian Schönhofer vom „Café Kosmos”


http://www.cafe-kosmos.de/fotos.html

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #873 - 06.07.12 um 22:27:57
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Zitat eines Wirtes aus dem Freistaat Bayern:

„Es geht auch ohne Rauchen. Warum soll ich meinen Angestellten Arbeitsbedingungen zumuten, die schlimmer sind als in jedem chinesischen Bergwerk?


Florian Schönhofer vom „Café Kosmos”

Quelle:
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.2-jahre-volksentscheid-drinnen-rauchf...

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #872 - 19.06.12 um 14:52:09
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Brigitte schrieb on 18.06.12 um 22:10:13:
Quote:
Fakt ist nuneinmal: die Antis haben vor Einführung der Rauchverbote gelogen!


Ja, natuerlich haben die gelogen.  Waere es denn sonst zu einem Rauchverbot gekommen?


Das wurde ja auch hinsichtlich des Passivrauchens vom BVerfG bestätigt. Allerdings behalten Gesetze, auch wenn sie aufgrund gefälschter und verlogener Studien eingeführt wurden ihre Gültigkeit. weinend
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #871 - 18.06.12 um 22:10:13
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Quote:
Fakt ist nuneinmal: die Antis haben vor Einführung der Rauchverbote gelogen!


Ja, natuerlich haben die gelogen.  Waere es denn sonst zu einem Rauchverbot gekommen?
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #870 - 18.06.12 um 16:43:54
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Fakt ist nuneinmal: die Antis haben vor Einführung der Rauchverbote gelogen!
Und natürlich biegen sie sich jetzt einfach die Realität so zurecht, daß die Massen über diesen Umstand weiterhin in die Irre geführt werden.
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #869 - 18.06.12 um 13:56:08
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CoF schrieb on 03.06.12 um 09:55:58:
humboldt schrieb on 03.06.12 um 04:57:54:
DAS sind die Folgen eines Rauchverbots: http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/forchheim/Abgesang-aufs-Rock-Caf%25E....

Achja, das spielt sich Alles ein, Umsatzeinbußen sind nicht zu erwarten, wir brauchen ein umfassendes Rauchverbot um Wettbewerbsverzerrungen auszuschließen, die Wirte sollen sich neue Konzepte überlegen usw. usw. das waren doch die Argumente der Gesundheitsfanatiker.

Ein Artikel der schreibt, wie es WIRKLICH ist, ÜBERALL.


Wenn man sich jedoch die Kommentare durchliest erschrecke zumindest ich ein bißchen. Einer schreibt, wie übrigens die meisten wohl denken, der Wirt ist schuld, die Kneipe gegenüber und die Eiscafes sind gut besucht. Herrlich, die Eiscafes sind voll. Da wird alles durcheinander geworfen was auch nur irgendwie mit "Gastro" zu tun hat.
Da geht der Umsatz nach Einführung des Rauchverbots drastisch zurück, aber keines Falls kann es am Rauchverbot liegen sondern nur am Wirt.
Leider kommt für ihn Ilse Aigners Vorschlag zu spät, kleinere Portionen für den gleichen Preis anzubieten, damit nicht so viele Lebensmittel weggeworfen werden. Sein Laden wäre vermutlich überrannt worden von Menschen, die gerne kleinere Portionen zum höheren Preis essen.


Das siehst Du vollkommen falsch. Für die militlanten Nichtraucher sind selbstverständlich die Wirte Schuld, weil sie in der Vergangenheit keine Alternativen für die Nichtraucher angeboten haben. Sie sind ja auch daran Schuld und werden bestraft, wenn sie die Einhaltung der Rauchverbote nicht konsequent überwachen. Also mußte man die Wirte mittels Rauchverboten zu ihrem Glück zwingen.

Und laut Frau Aigner sind natürlich die Wirte schuld, wenn in Deutschland soviel weggeschmissen wird. Und natürlich sind die Raucher Schuld, wenn sie dann lieber zu Hause bleiben als brav für jede Kippe vor die Tür zu gehen. Obwohl, da will man sie ja auch nicht haben, wegen des Lärms. Also sind da auch wieder die Wirte schuld.

Sie können einem schon Leid tun, die Wirte. Schließlich müssen die das alles ausbaden. Ärgerlich
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #868 - 17.06.12 um 22:04:26
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perle schrieb on 17.06.12 um 20:14:00:
p.s. was war denn heute tagsüber mit dem forum? 


Im Augenblick siehts nach einem einfachen 'nuts happens' aus.

Gruss,
rizzo

  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #867 - 17.06.12 um 21:21:17
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33 % was ein Witz. Stimmt, das Forum war heute morgen schon nicht zu erreichen......?
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #866 - 17.06.12 um 20:14:00
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heute gab es ja wieder einen gelegenheit für volkes stimme, sich zu erheben. wenn auch nur in münchen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/flughafen-muenchen-startbahngegner-sto...

aber siehe da, das ergebnis passt einigen nicht, waren doch nur 33% und solche stimmen sind bei SPON zu hören.

da habe ich mir dann erlaubt, doch nochmal auf die effektiven 10% mehrheit beim bayrischen rauchverbot hinzuweisen, und daß das damals alle vollkommen demokratisch fanden.

p.s. was war denn heute tagsüber mit dem forum?
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #865 - 03.06.12 um 09:55:58
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humboldt schrieb on 03.06.12 um 04:57:54:
DAS sind die Folgen eines Rauchverbots: http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/forchheim/Abgesang-aufs-Rock-Caf%25E....

Achja, das spielt sich Alles ein, Umsatzeinbußen sind nicht zu erwarten, wir brauchen ein umfassendes Rauchverbot um Wettbewerbsverzerrungen auszuschließen, die Wirte sollen sich neue Konzepte überlegen usw. usw. das waren doch die Argumente der Gesundheitsfanatiker.

Ein Artikel der schreibt, wie es WIRKLICH ist, ÜBERALL.


Wenn man sich jedoch die Kommentare durchliest erschrecke zumindest ich ein bißchen. Einer schreibt, wie übrigens die meisten wohl denken, der Wirt ist schuld, die Kneipe gegenüber und die Eiscafes sind gut besucht. Herrlich, die Eiscafes sind voll. Da wird alles durcheinander geworfen was auch nur irgendwie mit "Gastro" zu tun hat.
Da geht der Umsatz nach Einführung des Rauchverbots drastisch zurück, aber keines Falls kann es am Rauchverbot liegen sondern nur am Wirt.
Leider kommt für ihn Ilse Aigners Vorschlag zu spät, kleinere Portionen für den gleichen Preis anzubieten, damit nicht so viele Lebensmittel weggeworfen werden. Sein Laden wäre vermutlich überrannt worden von Menschen, die gerne kleinere Portionen zum höheren Preis essen.
« Zuletzt geändert: 03.06.12 um 09:59:28 von CoF »  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #864 - 03.06.12 um 09:03:45
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Quote:
"Am Anfang habe ich noch gedacht, es liegt an mir. Aber dann bin ich abends durch die Stadt gefahren und habe festgestellt, dass nirgendwo in Forchheim nach 20 Uhr noch etwas los ist." Die Misere sei vor zwei Jahren mit dem absoluten Rauchverbot losgegangen.


Tja. Das ist eben das, was gegen ein Abstinenzlerdasein spricht : es besteht aus Arbeit, Schlafen und, ja was ? Nein, da kommt nichts mehr. Wenigstens nichts Sichtbares. Das war's dann.

Das ist nun das, was sie sich vom Frankenberger haben aufschwatzen lassen. Aber war denn da wirklich das Rauchverbot notwendig, um diesen Beweis zu erbringen ?

Ich für mein Teil habe mich immer in einer politischen Umgebung bewegt und da sind nun mal 85 Prozent Raucher gewesen, unabhängig ob es sich um Grüne, Rote oder Schwarze handelt. Dasselbe bei den Künstlern. Ich habe mich schon in den 80-ern gefragt, warum das so ist und was wohl passieren würde, wenn man das einfach verbieten würde. Dann, wenn das gemacht wird, hätten die alle keine Lust mehr, so schon damals meine aus der Anschauung gewonnene Erkenntnis. Es erstaunt mich immer wieder, dass etwas so Offensichtliches nicht wahrgenommen wurde.

Bringen wir's auf den Punkt : der Mensch ist einfach für's Abstinenzlertum nicht gebaut.

Also mein Tipp : jetzt den Gegenvolksentscheid initiieren. Es ist nicht mehr 2010 und da in NRW sieht man, wie viele wir inzwischen schon sind.      
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #863 - 03.06.12 um 04:57:54
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DAS sind die Folgen eines Rauchverbots: http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/forchheim/Abgesang-aufs-Rock-Caf%25E....

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #862 - 13.05.12 um 18:23:23
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....welch eine schnelllebige Zeit  Zwinkernd. Da ist doch glatt die Begeisterung sooooo schnell verflogen. Na ja, mit Mutti und Kind bei Tee und Gebäck oder Schülern und Studenten bei einer Cola zu dritt ist kein Geschäft zu machen. Die Leute im Alter von 30 bis 60 mit der Lust am Konsum und zugehörigen frei verfügbaren Mitteln ( Geld )  machen so etwas nicht mit. Die suchen sich Alternativen. Die jüngere Klientel mit Spaß am Feiern verlagert sich vor die Lokale oder auf die Straße und bringen ihre Getränke einfach mit.  Die Rentner haben spätestens um 9 im Wohnheim zu sein und der Rest beschwert sich früher oder später weil ja nix los ist. Übrig bleibt die Type von Mensch " Steffens,Bätzing & Frankenberger " sowie ein Wirt mit leerer Kasse.....
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #861 - 13.05.12 um 16:06:31
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Tegel schrieb on 13.05.12 um 10:50:54:
Um wieder zum Thema zurück zu kommen, eine Betätigung bzw. Meldung aus dem " Herzen " ( Passau ) der kranken Bewegung:

"Doch einige Passauer Wirte scheinen sich recht unkonventionell mit der neuen Gesetzgebung arrangiert zu haben. Sie ignorieren sie nämlich einfach."

Spezielle Raucher-Kontrollen, bei denen die Behörden regelmäßig von sich aus aktiv werden, gibt es derzeit nicht.

http://www.am-sonntag.de/aktuelles/artikel.php?cid=29-36197387&RessLang=LOKALES&...


Hallo ÖDP ! im eigenen " Wohnzimmer " keine Überzeugung mehr. Jetzt ab er mal flott die schnelle Eingreiftruppe starten..... Laut lachend


Das kann ich vom Umland München bestätigen.

Was ich allerdings nicht verstehe, sind solche Sätze:
Quote:
Sauer stößt das offenbar den Wirten auf, die sich strikt an das Rauchverbot halten und so vermutlich Einbußen an Gästezahlen haben, weil ihr Lokal von Rauchern gemieden wird.

Bei einer Einführung des Rauchverbot wurden doch phantastische Gästezahlen für die rauchfreie Gastronomie prognostiziert. Offensichtlich sind die Nichtraucher doch keine sooo engagierten Kneipengänger, offensichtlich sind rauchfreie Gaststätten nicht DAS (staatlich verordnete) Konzept, um die Nichtraucher zur "Teilnahme am öffentlichen Leben" zu animieren. Einer britischen Studie aus den 90'er Jahren (offensichtlich verschwunden, deshalb fehlt der link) zufolge, generieren die Raucher bei einem Bevölkerungsanteil von 30 %, 70 % des Umsatzes in der Gastronomie. Komisch, dass solche Zahlen ignoriert werden.
Aber jetzt nach Einführung des Rauchverbots, wo das ganze Dillema zu Tage tritt, wird gegen die Lockerung mit Wettbewerbsverzerrung argumentiert.

Eine Bevormundung ALLER Gäste durch RAUCHVERBOTE gehört WEG !!!

Man geht ja auch in keine Hardrock-Kneipe, in der die Gäste mit 120 db (ab 65 db akut "gesundheitsgefährdend", wobei Lärm sich logarithmisch verhält, sind 120 db eigentlich tödlich) beschallt werden, wenn man lärmempfindlich ist.
  
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Tegel
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #860 - 13.05.12 um 10:50:54
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Um wieder zum Thema zurück zu kommen, eine Betätigung bzw. Meldung aus dem " Herzen " ( Passau ) der kranken Bewegung:

"Doch einige Passauer Wirte scheinen sich recht unkonventionell mit der neuen Gesetzgebung arrangiert zu haben. Sie ignorieren sie nämlich einfach."

Spezielle Raucher-Kontrollen, bei denen die Behörden regelmäßig von sich aus aktiv werden, gibt es derzeit nicht.

http://www.am-sonntag.de/aktuelles/artikel.php?cid=29-36197387&RessLang=LOKALES&...


Hallo ÖDP ! im eigenen " Wohnzimmer " keine Überzeugung mehr. Jetzt ab er mal flott die schnelle Eingreiftruppe starten..... Laut lachend


  

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dessen Stimme donnert.

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #859 - 12.05.12 um 21:51:51
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Tegel schrieb on 12.05.12 um 08:58:13:
Korrekt, Du hast keine Chance, ich müsste mir den Schwachsinn anhören aufgrund der Verkehrsmeldungen. War nahe dran ins Lenkrad zu beißen. 


Diesen Schwachsinn zu hören, das tue ich mir beim Autofahren nicht an, ich höre CD´s mit meiner Lieblingsmusik und habe die "TP-Taste" aktiv, so daß vom Radiosender nur die Verkehrsmeldungen durchkommen.

mfg
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #858 - 12.05.12 um 08:58:13
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Korrekt, Du hast keine Chance, ich müsste mir den Schwachsinn anhören aufgrund der Verkehrsmeldungen. War nahe dran ins Lenkrad zu beißen.
  

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Teufeline
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #857 - 11.05.12 um 19:42:48
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Tegel, die Radiomoderatoren haben hald den Vorteil, daß ihnen niemand widersprechen kann, egal wieviel Schwachsinn sie erzählen. Nicht umsonst waren die Nazis so begeistert von dieser damals neuen Technik. Jeder Lautsprecher ein Maul des Führers!
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #856 - 11.05.12 um 19:40:58
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Antis sperren gerne nach Gutdünken. Vor allem wenn sie Alkoholiker sind und ein Hetzboard betreiben!  Zwinkernd
  

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Raucherhusten
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #855 - 11.05.12 um 17:05:57
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Apropos Moderation. Auf Anfragen reagieren die überhaupt nicht. Schon schwach, wenn man nicht mal genau weiß, warum man gesperrt ist.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #854 - 11.05.12 um 16:04:54
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.....Radiomoderatoren sind eine Qual. Insbesondere wenn sie Studiogäste haben. Kann mich noch sehr gut an eine abscheuliche Sendung des WDR zum Jahresanfang mit Gast MPL und E-Zigarette erinnern. Einfach gesagt.....die pure Propaganda basierend auf Lügen und Anfeindungen gegenüber den Konsumenten. Die Moderatorin immer ganz vorne dabei.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #853 - 11.05.12 um 10:15:36
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Raucherhusten schrieb on 10.05.12 um 18:54:05:
Nachdem ich gestern in der Augsburger Allgemeinen als Forist ohne Begründung gesperrt wurde und auch auf Nachfrage keinerlei Antworten der Moderation erhielt, habe ich jetzt darum gebeten, den kompletten Account von mir (mark8568) zu sperren. Ob Beiträge erhalten bleiben sollen oder nicht, habe ich der Moderation überlassen, die in meinen Augen unter aller Sau ist.

Von einer Moderatorin der AA wurde ich in einer PM ganz offen zur Denunzation aufgefordert und nachdem ich das Buch von Herr Grieshaber erwähnt habe, war es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, das ich gesperrt wurde.

Auch die AA ist derart von Antis untergraben, das alleine schon die Worte Grieshaber und Passivrauch eine solche Reaktion auslöst, es ging nur darum, das ist jetzt das Buch habe und es zu lesen bgeinne. Die Reaktionen von Usern kann man unter http://www.augsburger-allgemeine.de/community/forum/bayern-und-region/Raucher-au... nachvollzienen.

Man sieht wieder mal, wie die Medien durch die Tabakkontrolle beeinflusst werden und alleine schon ein Name eine Panikreaktion bei denen ausgelöst hat.







Heute kann man definitiv von einer gleichgeschalteten Presselandschaft sprechen, da ist das Thema Rauchen nur eines von vielen, zu denen klare Meinungsvorgaben existieren.

Ich boykottiere die Mainstream - Medien schon seit langem, so muß es auch im NS und in der DDR gewesen sein.

Am widerlichsten finde ich die Dummschwätzer im Radio.          Zunge
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #852 - 10.05.12 um 21:42:14
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Zur Augsburger Allgemeinen kann man eigentlich nur noch eins sagen: Sektierer unter sich!
Ich freu' mich auf den Tag, an dem denen ihr selbstgebasteltetes Weltbild um die Ohren fliegt. Und diese kopernikanische Wende in der Bewertung von Passivrauch WIRD kommen!
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #851 - 10.05.12 um 18:54:05
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Nachdem ich gestern in der Augsburger Allgemeinen als Forist ohne Begründung gesperrt wurde und auch auf Nachfrage keinerlei Antworten der Moderation erhielt, habe ich jetzt darum gebeten, den kompletten Account von mir (mark8568) zu sperren. Ob Beiträge erhalten bleiben sollen oder nicht, habe ich der Moderation überlassen, die in meinen Augen unter aller Sau ist.

Von einer Moderatorin der AA wurde ich in einer PM ganz offen zur Denunzation aufgefordert und nachdem ich das Buch von Herr Grieshaber erwähnt habe, war es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, das ich gesperrt wurde.

Auch die AA ist derart von Antis untergraben, das alleine schon die Worte Grieshaber und Passivrauch eine solche Reaktion auslöst, es ging nur darum, das ist jetzt das Buch habe und es zu lesen bgeinne. Die Reaktionen von Usern kann man unter http://www.augsburger-allgemeine.de/community/forum/bayern-und-region/Raucher-au... nachvollzienen.

Man sieht wieder mal, wie die Medien durch die Tabakkontrolle beeinflusst werden und alleine schon ein Name eine Panikreaktion bei denen ausgelöst hat.
« Zuletzt geändert: 10.05.12 um 18:56:45 von Raucherhusten »  

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humboldt
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #850 - 07.05.12 um 07:51:02
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Das Rauchverbot in Bayern hat keine Auswirkungen auf die Gastronomie, im Gegenteil, Umsatzzuwächse sind zu verzeichnen.... Sagen die Antis.

Quote:
Der Rückgang der Gastwirtschaften in Bayern, der von 2001 bis 2010 bereits 24,5 Prozent betrug, hat sich ab 2008 nochmal dramatisch beschleunigt (Stichwort: Rauchverbot, Alkoholmissbrauchs-Diskussion, Alterspyramide etc.). Allein in den Jahren 2009 und 2010 sind knapp ein Drittel der in den Jahren 2001 bis 2010 verschwundenen Gaststätten (1497 Objekte) geschlossen worden. 2011 und 2012 wird dies vermutlich einen ähnlichen Umfang haben.


Quelle: http://www.merkur-online.de/lokales/dachau/schlossberg-dachau-kayser-eichberg-sp...
  
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ChristophL
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #849 - 04.05.12 um 23:14:18
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Aus Smokersnews:

Ex-CSU-Generalsekretär und Staatsminister a.D. Thomas Goppel feierte dieser Tage seinen 65. Geburtstag auf dem Schiff "Augsburg" auf dem Ammersee. In einer Geschlossenen Gesellschaft, bei der auch geraucht wurde.
Ohne Söder und Seehofer, aber mit Schüttel-Schorsch.
  
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ChristophL
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #848 - 30.04.12 um 10:15:51
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Das bayerische Finanzministerium ist bekanntlich Erbe und Nachlassverwalter eines bedeutenden, einst dort tätigen Antirauchers. Da nimmt es nicht Wunder, dass dessen Geist durch die Gänge des Hauses spukt. Söder sollte sich übrigens vorab die Rechte an Frankensteiners etwaigem Buch "Mein Kampf gegen den Tabak" sichern.

  
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Meinrad
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #847 - 30.04.12 um 08:06:59
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humboldt schrieb on 27.04.12 um 12:20:25:
Würd mich ja mal interessieren was wohl der Söder dazu sagt:


Kleine Denkvorlage für Herrn Söder in eigener Sache : früher, hieß es, habe die CSU das Land im Griff gehabt, weil sie die "Lufthoheit über den Stammtischen" gehabt habe. Bloß, jetzt nützt die Lufthoheit nichts mehr, weil die Stammtische verschwunden sind. Wegen dem Rauchverbot.

Tja.

Quote:


Der erste Hauptsatz der Verbotsfanatiker : wo etwas verboten wurde, tun sich gleich zehn Widersprüche auf, warum an anerer Stelle noch etwas erlaubt ist. Anlass zu weiteren Verboten !

Nur sind die Zeiten, in denen das so schön geklappt hat, endgültig vorbei.
« Zuletzt geändert: 30.04.12 um 08:08:01 von Meinrad »  
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humboldt
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #846 - 27.04.12 um 12:20:25
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Würd mich ja mal interessieren was wohl der Söder dazu sagt:
http://www.kreisbote.de/lokal_nachrichten/landsberg-kreis/1/1/der-kapitaen-darf-...

Das ist Alles so ein Schmarrn ! Und wer will den schon eine 3,5 stündige Schiffahrt buchen, wenn nicht mal mehr im Freien geraucht werden darf. Sowas soll doch Spass machen und für Einschränkungen in meiner Freizeit in der ich mich erholen möchte, werd ich sicher nichts bezahlen.
Unser Finanzminister qualifiziert nicht nur Spielbanken zum Zuschussgeschäft sondern auch die byerische Seenschiffahrt. Naja, dann triffts jetzt auch die Antiraucher mit ihren so satten Steuergeldern, da die alle, nach eigener Aussage, die viel besseren Jobs haben, als das rauchende Präkariat.  Zunge
  
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shadu
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #845 - 16.04.12 um 13:29:33
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ChristophL schrieb on 16.04.12 um 13:15:18:
http://www.augsburger-allgemeine.de/community/profile/achstaller_erhard/War-das-...

Quote:
Die Dörfer, die noch eine Dorfgaststätte haben, können sich glücklich schätzen, doch wie lange noch, frage ich mich. Der Staat hat  auch eine große Mitschuld an dem Wirtschaftensterben in unseren Dörfer und Gemeinden. Jetzt mit dem Rauchverbot schafft er es auch noch, dass die letzten Dorfgaststätten zumachen müssen, weil keine Menschen mehr in eine Wirtschaft gehen möchten. Früher saßen dadie alten Leute in der Wirtsstube und rauchten ihre Pfeifen oder Zigarren und die Jungen rauchten ihre Zigaretten, doch das ist jetzt alles verboten. Die bayerische Wirtschaftkultur mit ihrer Gemütlichkeit ist für uns zum Fremdwort geworden. Jetzt möchten schon wieder einige Gesundheitapostel auch das Rauchverbot in den Biergarten einführen, wenn die Möchtegern-Gesundheitapostel überhand nehmen. dann ist es in Bayern vorbei mit der bayerischen Gemütlichkeit und unsere Wirtschaften können dann alle zumachen. Man kann nur hoffen, dass es so weit nicht kommen wird. Dass viele Urlauber nicht mehr nach Bayern kommen möchten, ist auch ein Verdienst unserer Gesundheitapostel, die in Bayern immer mehr werden. Wir sollten von den Österreichern lernen, was es heißt, lass den Menschen sein Vergnügen und wenn es auch das Rauchen  in einer Wirtschaft ist.




als jedes Dorf seine eigene Dorfwirtschaft hatte.

Ja, die ist jetzt zu. Dafür ist jetzt die Luft sauber.......im leeren Gastraum-
  
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ChristophL
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #844 - 16.04.12 um 13:15:18
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http://www.augsburger-allgemeine.de/community/profile/achstaller_erhard/War-das-...

Quote:
Die Dörfer, die noch eine Dorfgaststätte haben, können sich glücklich schätzen, doch wie lange noch, frage ich mich. Der Staat hat  auch eine große Mitschuld an dem Wirtschaftensterben in unseren Dörfer und Gemeinden. Jetzt mit dem Rauchverbot schafft er es auch noch, dass die letzten Dorfgaststätten zumachen müssen, weil keine Menschen mehr in eine Wirtschaft gehen möchten. Früher saßen dadie alten Leute in der Wirtsstube und rauchten ihre Pfeifen oder Zigarren und die Jungen rauchten ihre Zigaretten, doch das ist jetzt alles verboten. Die bayerische Wirtschaftkultur mit ihrer Gemütlichkeit ist für uns zum Fremdwort geworden. Jetzt möchten schon wieder einige Gesundheitapostel auch das Rauchverbot in den Biergarten einführen, wenn die Möchtegern-Gesundheitapostel überhand nehmen. dann ist es in Bayern vorbei mit der bayerischen Gemütlichkeit und unsere Wirtschaften können dann alle zumachen. Man kann nur hoffen, dass es so weit nicht kommen wird. Dass viele Urlauber nicht mehr nach Bayern kommen möchten, ist auch ein Verdienst unserer Gesundheitapostel, die in Bayern immer mehr werden. Wir sollten von den Österreichern lernen, was es heißt, lass den Menschen sein Vergnügen und wenn es auch das Rauchen  in einer Wirtschaft ist.


  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #843 - 16.04.12 um 13:11:12
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shadu schrieb on 10.04.12 um 07:32:06:
Ostern und Jesus auf bayrischen Seen

http://tinyurl.com/bmhx36v

Ich bin der selben Meinung wie im Bericht ausgesagt wurde.

Wenn das ohne weiteres hingenommen wird, könnte es wie ein Dammbruch für weitere Rauchverbote im Freien für ganz Deutschland werden.



http://www.augsburger-allgemeine.de/meinung/Kommentare/Es-grenzt-an-Diskriminier...
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #842 - 10.04.12 um 22:25:20
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Wir sollten versuchen diese 48 Seiten dem Söder zukommen zu lassen. In der gleichen Packung gleich das neue Buch von Grieshaber.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #841 - 10.04.12 um 20:52:34
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http://www.zeit.de/2012/14/WOS-Rauchfrei

Quote:
Die Nichtraucherinitiative bietet auf ihrer Homepage eine 48-seitige Anleitung zum Herunterladen an, wie mit rauchenden Nachbarn umzugehen sei. Die Gesundheit der Nichtraucher zähle mehr als die Selbstbestimmung der Raucher, heißt es, und da könne schon ein offenes Fenster stören.

...Deshalb rät die Initiative, selbst ein Mietshaus zu kaufen und dort das Rauchen zu verbieten. »Rauchfreien Wohnhäusern gehört die Zukunft.«


48 Seiten Raucherdiskriminierung?  Runterladen!! Das muss als Abschreckung fuer die naechsten Generationen in ca. 60 Jahren aufbewahrt werden!

Der einzige Dammbruch, der kommt, ist der von den Rauchern!!!
  
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shadu
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #840 - 10.04.12 um 07:32:06
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Ostern und Jesus auf bayrischen Seen

http://tinyurl.com/bmhx36v

Ich bin der selben Meinung wie im Bericht ausgesagt wurde.

Wenn das ohne weiteres hingenommen wird, könnte es wie ein Dammbruch für weitere Rauchverbote im Freien für ganz Deutschland werden.
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #839 - 04.04.12 um 08:09:48
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #838 - 31.03.12 um 14:51:16
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Andim80 schrieb on 31.03.12 um 09:50:10:
Auszug aus http://www.frankenpost.de/lokal/kulmbach/kl/Uwe-Boehnke-schliesst-die-Post;art39...

"Anfangs sei ja auch alles ganz gut gelaufen, bis zum Rauchverbot. Da wurde der Besuch immer weniger, und die Gäste, die noch kamen, gingen nach ein bis zwei Getränken wieder heim. "Früher blieben sie oft bis Mitternacht, doch zuletzt war schon meist so um neun Uhr kein Mensch mehr im Lokal", sagt Böhnke. Und dass die Raucher für ihr Vergnügen vor die Tür mussten und die Nichtraucher derweil allein am Tisch saßen, das hat allen nicht gefallen und trug nach seinen Worten ein Übriges zum immer mäßiger werdenden Gaststättenbesuch bei."


Damit ist erwiesen, daß die Versprechen der Nichtraucher - nämlich bei Einführung von Raucherverboten öfters mit ihren Familien essen zu gehen - gelogen war.

Gruß
Gerhard
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #837 - 31.03.12 um 12:43:33
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Wenn auch die gut organisierte und flächendeckende Propaganda immer wieder versucht die Warheit zu unterdrücken, letztendlich sinnlos.
  

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Hallo

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #836 - 31.03.12 um 09:50:10
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Auszug aus http://www.frankenpost.de/lokal/kulmbach/kl/Uwe-Boehnke-schliesst-die-Post;art39...

"Anfangs sei ja auch alles ganz gut gelaufen, bis zum Rauchverbot. Da wurde der Besuch immer weniger, und die Gäste, die noch kamen, gingen nach ein bis zwei Getränken wieder heim. "Früher blieben sie oft bis Mitternacht, doch zuletzt war schon meist so um neun Uhr kein Mensch mehr im Lokal", sagt Böhnke. Und dass die Raucher für ihr Vergnügen vor die Tür mussten und die Nichtraucher derweil allein am Tisch saßen, das hat allen nicht gefallen und trug nach seinen Worten ein Übriges zum immer mäßiger werdenden Gaststättenbesuch bei."
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #835 - 08.03.12 um 10:09:10
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Tegel schrieb on 03.03.12 um 12:02:45:
MPL und zugehörige Fanatiker können sich  mit ihrer "Schönfärberei" vielleicht auf die Zahlen von McDoof & Co berufen.....die Warheit ist :

Das Sterben der Wirtshäuser

http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Das-Sterben-der-Wirtshaeuser-id18266...

Scheiss Wirtschaftskrise. Und dann noch das fehlende Konzept
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #834 - 03.03.12 um 13:03:57
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Ja, die in der Nähe von Hessen wohnen weichen auf die dortigen Kneipen aus.

Die Heidelberger Lügenprofis werden noch in 10 Jahren erzählen das alles die Schuld der Wirte selber war. Schade das es die Dorfkneipenkultur nicht mehr lange gibt. Die Hauptschuldigen sind die Grünen und die CSU, die sich beide direkt oder indirekt der ÖDP angebiedert haben. Der Söder ist das neuerliche  Paradebeispiel.
« Zuletzt geändert: 03.03.12 um 13:11:20 von mueller1965 »  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #833 - 03.03.12 um 12:02:45
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MPL und zugehörige Fanatiker können sich  mit ihrer "Schönfärberei" vielleicht auf die Zahlen von McDoof & Co berufen.....die Warheit ist :

Das Sterben der Wirtshäuser

http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Das-Sterben-der-Wirtshaeuser-id18266...
  

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Antwort #832 - 28.02.12 um 23:19:16
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Es ist genau die Entwicklung, wie sie von uns schon im Vorfeld prognostiziert wurde..Wenn die Gäste nicht mehr im Lokal rauchen dürfen, so gehen sie vor die Tür ( excl. meiner Person ). Dort gibt es Lärm also beschweren sich die Anwohner und somit Speerzeit erweitert. Resultat....die Kneipen in der Innenstadt können um 20.00 h zumachen. Selige Ruhe.....

Von den Fanatikern mit den großen Umsätzen keine Spur....vielleicht noch die Gruppe zur Selbstfindung bei Fenchel-Tee und Hausgebäck ( mitgebracht )....

Hossa. da kommt Laune auf !


Siehe Aschaffenburg, nahe der hessischen Grenze !
  

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Antwort #831 - 28.02.12 um 14:49:06
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Tegel schrieb on 28.02.12 um 14:32:32:
Schluss mit lustig in der City!

Sie wollen es wirklich tun: Die Passauer Stadtverwaltung wird zur nächsten Sitzung des Ordnungsausschusses am kommenden Dienstag vorschlagen, die Sperrzeit im Neumarkt um eine Stunde zu verlängern. Das heißt für alle Nachtschwärmer: husch husch ins Bettchen – oder husch husch über den Ludwigsplatz laufen, denn drüberhalb hat man länger auf.

Frankenberger hat es also geschafft: Hintenrum das Feiern in Passau bis tief in die Nacht (oder den Morgen?) zu vermiesen. Denn erst seit dem von ihm inszenierten totalen Rauchverbot mehrten sich die Lärmbelästigungen im Party-Kerngebiet zwischen Cubana, Vio’s und Go, Stadtbeisl, Margueritas und Funky Buddha Bar. Jetzt soll dort eine Stunde früher Ruhe einkehren: Um 2 Uhr soll Schluss mit lustig sein, am Samstag, Sonn- und Feiertagen um 3 Uhr. Back to the roots also – denn so war’s auch mal vor 20 Jahren.....

http://www.wochenblatt.de/nachrichten/passau/kommentar/Passau-Sperrzeit-Szene;ar...


Wenn Frankenberger etwas damit zu tun hat, dann finde ich das gut. Weil, dann sehen auch die Nichtraucher welche Uhr geschlagen hat.

Wenn er es wirklich war, ist es vielleicht eine Retourkutsche von im für das Gastroverbot gegen seine Person.  Smiley
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #830 - 28.02.12 um 14:32:32
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Schluss mit lustig in der City!

Sie wollen es wirklich tun: Die Passauer Stadtverwaltung wird zur nächsten Sitzung des Ordnungsausschusses am kommenden Dienstag vorschlagen, die Sperrzeit im Neumarkt um eine Stunde zu verlängern. Das heißt für alle Nachtschwärmer: husch husch ins Bettchen – oder husch husch über den Ludwigsplatz laufen, denn drüberhalb hat man länger auf.

Frankenberger hat es also geschafft: Hintenrum das Feiern in Passau bis tief in die Nacht (oder den Morgen?) zu vermiesen. Denn erst seit dem von ihm inszenierten totalen Rauchverbot mehrten sich die Lärmbelästigungen im Party-Kerngebiet zwischen Cubana, Vio’s und Go, Stadtbeisl, Margueritas und Funky Buddha Bar. Jetzt soll dort eine Stunde früher Ruhe einkehren: Um 2 Uhr soll Schluss mit lustig sein, am Samstag, Sonn- und Feiertagen um 3 Uhr. Back to the roots also – denn so war’s auch mal vor 20 Jahren.....

http://www.wochenblatt.de/nachrichten/passau/kommentar/Passau-Sperrzeit-Szene;ar...
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #829 - 25.02.12 um 08:43:40
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....ob Fasching / Karneval, Oktoberfest, Apres Ski Party mit Rauchvervot ....alles Veranstaltungen wo man als Raucher schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein muß, um noch daran teilzunehmen.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #828 - 25.02.12 um 02:40:09
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Quote:
„Dabei ist durch bayernweite Umfagen in der Gastronomie längst nachgewiesen, dass das Gegenteil zutrifft und die Umsätze in rauchfreien Gasträumen eher steigen“, sagte der Inspektionsleiter.

Am Aschermittwoch bilanzierte der Neumarkter Polizeichef eine „extrem ruhige“ Faschingszeit:


Gewoehnt Euch dran. Die Raucher haben Fasching gecancelled.
  
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shadu
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #827 - 24.02.12 um 11:23:35
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Tegel schrieb on 24.02.12 um 06:49:07:
Immer wieder lese ich, die Akzeptanz gegenüber der Polizei nimmt ab, die Gewalt zu. Insbesondere beim
" Normalbürger " Für mich nicht verwunderlich.....

Polizeibeamte mussten jetzt in mehreren Fällen gegen blauen Dunst in Kneipen einschreiten.

http://www.nordbayern.de/region/neumarkt/dicke-luft-in-gaststatten-1.1872348


Zitat: „Dabei ist durch bayernweite Umfagen in der Gastronomie längst nachgewiesen, dass das Gegenteil zutrifft und die Umsätze in rauchfreien Gasträumen eher steigen“, sagte der Inspektionsleiter.

Wäre dem so würde auch ein kettenrauchender Wirt das Rauchverbot mit Handkuss umsetzen.
  
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humboldt
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #826 - 24.02.12 um 09:04:32
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Quote:
Immer wieder gebe es Hinweise auf Wirtschaften, die es mit dem in Bayern ausnahmslos geltenden Rauchverbot nicht so genau nehmen. Diese Hinweise gehen bei der Polizei, beim städtischen Ordnungsamt und beim Landratsamt ein, berichtete der Polizeichef. Für Helmut Lukas ist es bezeichnend, dass in den betreffenden Fällen die Wirte selbst rauchen. Die Polizei werde häufig mit der Argumentation konfrontiert, dass die Gaststätten zu stark an Umsatz verlören, wenn sie das Rauchen der Kneipengäste nicht dulden würden.

„Dabei ist durch bayernweite Umfagen in der Gastronomie längst nachgewiesen, dass das Gegenteil zutrifft und die Umsätze in rauchfreien Gasträumen eher steigen“, sagte der Inspektionsleiter.


Oh Mann, wie oft ist denn dieser Inspektionsleiter unterwegs ?
Der ist ja völlig weltfremd und glaubt auch noch diesen von den Antirauchern initiierten "UMFRAGEN".

Aber egal, in Bayern funktioniert das Rauchverbot richtig gut und wird sogar von den Rauchern für gut befunden  Augenrollen ....sagen die Antis.

Btw.: An Fasching haben sehr viele Wirte in ihren gaststätten rauchen lassen "Rauchverbot ? Ach was, es ist doch Fasching" waren die Aussagen.
  
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Tegel
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #825 - 24.02.12 um 06:49:07
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Immer wieder lese ich, die Akzeptanz gegenüber der Polizei nimmt ab, die Gewalt zu. Insbesondere beim
" Normalbürger " Für mich nicht verwunderlich.....

Polizeibeamte mussten jetzt in mehreren Fällen gegen blauen Dunst in Kneipen einschreiten.

http://www.nordbayern.de/region/neumarkt/dicke-luft-in-gaststatten-1.1872348
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #824 - 04.02.12 um 15:50:12
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Heute war ich zum Einkaufen in Nürnberg unterwegs. Bei vielen Kneipen standen die Gäste außen zum Rauchen. Ich habe aber auch Eingangstüren gefunden die mit ,,Heute geschlossene Gesellschaft'' gekennzeichnet waren.

Gaststätten mit Außenbetrieb meide ich nach wie vor. Zum Glück kann ich auf eine selbsterverwaltete Kneipe ausweichen, dort gibt es keine Verbote und das Bier kostet 1,50 Euro. Mal sehen wie lange es noch dauert und es jemanden sauer aufstößt.

Andere Wirte können da nicht mitziehen, und deren Kneipen sind am Abend wirklich nicht voll.


  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #823 - 04.02.12 um 14:30:11
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Quote:
Frau  1:  Ach wie schön warm, aber es stinkt !!!

Mann 1 : Geht schon, die haben hier eine gute Lüftung

Frau 1: Ich weiß nicht ?

Im Hintergrund ein Rufen : Tür zu !

Mann 2:  Auf ein Getränk können wir doch mal hierbleiben

Frau 2: Schade, so ein schönes  Lokal und so schlechte Luft

Gruppe erkämpft  sich  einen kleinen Bistrotisch und holt Stühle hinzu.   

Frau  1 :  Warum darf den hier noch geraucht werden  ?

Mann 2:  weil es ein ausgewiesenes Lokal ist

Frau 2 :  …richtig viel los hier, aber dass mit dem Qualm, unmöglich.

Frau 1: ….sollte verboten, meine Klamotten stinken jetzt schon.


Mein Tipp für die Herren: Beim nächsten Mal eine andere  Bar auswählen. Laut lachend Laut lachend Laut lachend

« Zuletzt geändert: 04.02.12 um 14:40:00 von RaucherHB »  

Verbote sind immer ein Zeichen von Hilflosigkeit!
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #822 - 04.02.12 um 13:46:11
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Tegel schrieb on 04.02.12 um 12:48:23:
…weil es so schön passt:

Ort : Raucher-Bar in Rhein-Main / Uhrzeit ca. 22.30 h / Datum : gestern
Gruppe von ca. 5 Leuten,  Mitte   40 – Anfang 50 , 3 Frauen , 2 Männer betreten das Lokal.



In diesem Zusammenhang habe ich Anfang Januar dieses Jahres erlebt, wie in einem Autohof (natürlich nicht in Bayern) eine große Gruppe den Raucherbereich geentert haben. Es hat dabei niemanden gestört, daß sich in der Gruppe ein minderjähriges Kind befand. Es wurde in der Runde nach herzenslust gequalmt.
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #821 - 04.02.12 um 13:40:22
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Punkt genau !
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #820 - 04.02.12 um 13:34:27
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Ein sehr guter Clip. Mich irritiert nur, dass der Wirt der Rauchverbotskneipe aussieht wie Gian Turci Zwinkernd

« Zuletzt geändert: 04.02.12 um 13:35:13 von ChristophL »  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #819 - 04.02.12 um 13:12:54
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so einfach kann es sein...
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #818 - 04.02.12 um 12:48:23
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…weil es so schön passt:

Ort : Raucher-Bar in Rhein-Main / Uhrzeit ca. 22.30 h / Datum : gestern
Gruppe von ca. 5 Leuten,  Mitte   40 – Anfang 50 , 3 Frauen , 2 Männer betreten das Lokal.

Frau  1:  Ach wie schön warm, aber es stinkt !!!

Mann 1 : Geht schon, die haben hier eine gute Lüftung

Frau 1: Ich weiß nicht ?

Im Hintergrund ein Rufen : Tür zu !

Mann 2:  Auf ein Getränk können wir doch mal hierbleiben

Frau 2: Schade, so ein schönes  Lokal und so schlechte Luft

Gruppe erkämpft  sich  einen kleinen Bistrotisch und holt Stühle hinzu.   

Frau  1 :  Warum darf den hier noch geraucht werden  ?

Mann 2:  weil es ein ausgewiesenes Lokal ist

Frau 2 :  …richtig viel los hier, aber dass mit dem Qualm, unmöglich.

Frau 1: ….sollte verboten, meine Klamotten stinken jetzt schon.

Barbesitzer  bietet einen größeren Tisch im Lokal an

Frau 1: Na ja gut, vielleicht ist ja die Luft da besser…..

Gruppe wechselt mit großen Tam-Tam die Sitzplätze.

Meine Erziehung und  Begleitung haben mich vor einer Anzeige wegen Körperververletzung &  Lokalverbot bewahrt. 
« Zuletzt geändert: 04.02.12 um 12:54:32 von Tegel »  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #817 - 04.02.12 um 10:32:55
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Hallo Shadu,

da ich mich grundsätzlich weigere, ein rauchfreies Lokal zu besuchen, kann ich Dir nur meine Beobachtungen schildern, die ich jeden Donnerstagabend nach meinem VHS-Kurs in Schwabing-Mitte mache: vor der Kneipe stehen zwei bis drei Raucher - drinnen sitzen ein bis zwei Gäste und der Barkeeper putzt gelangweilt Gläser. Ich komme bei meinem Weg zur U-Bahn an mindestens sechs Kneipen vorbei und überall ist das selbe Bild. Vor dem RV war Donnerstag ein absoluter Ausgehtag und um 21.15 Uhr waren alle Kneipen brechend voll.
Interessant finde ich auch die Aussagen meines früheren Italieners und meines ehemaligen Griechen, bei denen ich noch ab und zu ein Abendessen mit nachhause nehme. Beide haben mir erzählt, dass jetzt, nach eineinhalb Jahren RV auch die nichtrauchenden Stammgäste allmählich wegbleiben, da das Ambiente nicht mehr stimmig ist. Wer will sich schon in eine dreiviertel leere Kneipe setzen? Mein Italiener: "man geht doch weg zum Sehen und Gesehen werden. Wenn keine Bühne mehr da ist, kann man auch daheim bleiben".

Gruß SoSch
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #816 - 04.02.12 um 10:30:47
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shadu schrieb on 04.02.12 um 08:43:28:
Frage an die Bayern

Wie ist so das rauchverhalten in Bayern bei minus 20° Grad

stehen die Raucher immer noch auf der Strasse ?

wird weniger geraucht ?

sind die Kneipen gut besucht ?


Aber sicher doch. Die Kneipen sind rappelvoll mit Nichtrauchern und ihren Kindern und die Raucher gehen freiwillig bei minus 20 Grad vor die Tür.
  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


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shadu
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #815 - 04.02.12 um 08:43:28
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Frage an die Bayern

Wie ist so das rauchverhalten in Bayern bei minus 20° Grad

stehen die Raucher immer noch auf der Strasse ?

wird weniger geraucht ?

sind die Kneipen gut besucht ?
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #814 - 26.01.12 um 16:57:11
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korrekt, die Sache mit der Steuer habe ich erst später gelesen. Na ja Zwinkernd
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #813 - 26.01.12 um 15:19:12
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Tegel schrieb on 26.01.12 um 07:31:25:
Star-Wirt der Wiesn will das Hippodrom verkaufen.

....wird kein Einzelfall bleiben. Jetzt noch zu einem guten Preis loswerden.

http://www.focus.de/panorama/boulevard/sepp-kraetz-und-sein-zelt-auf-dem-oktober...


Mit dem Rauchverbot hat dieser Zeltverkauf erstmal nichts zu tun, da das Hippodrom als eines der wenigen Zelte einen "schönen" Raucherbalkon hat.

Der Krätz will halt noch schnell sein Zelt verkaufen bzw. zu Geld machen, nachdem er wegen Körperverletzung verurteilt ist und gegen ihn wegen Steuerhinterziehung ermittelt wird, kann er drauf warten (spätestens 2013) bis ihm die Stadt sein Zelt wegen Unzuverlässigkeit wegnimmt.
Der Focusbericht ist nicht die ganze Wahrheit bzw. es werden keine Hintergrundinformationen mitgeteilt.
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #812 - 26.01.12 um 07:31:25
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Star-Wirt der Wiesn will das Hippodrom verkaufen.

....wird kein Einzelfall bleiben. Jetzt noch zu einem guten Preis loswerden.

http://www.focus.de/panorama/boulevard/sepp-kraetz-und-sein-zelt-auf-dem-oktober...
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #811 - 31.12.11 um 09:29:57
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Quote:
Der erste Gedanke bei der Aufstellung eines ethischen Gesetzes von der Form "du sollst ..." ist: Und was dann, wenn ich es nicht tue?


http://www.gleichsatz.de/b-u-t/trad/witt.html

Gilt andersehrum ebenfalls, weil man sich bei Verboten prinzipiell zuerst fragt: was, wenn ich es trotzdem tue?
« Zuletzt geändert: 31.12.11 um 09:31:44 von Coma_Black »  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #810 - 30.12.11 um 23:14:17
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Das stimmt schon. Lohnt sich auf jedenfall immer seine Meinung kuntzutun.

Aber, ich glaube, das kommt alles wieder. Wir leben eben momentan in so ner beschissenen Verbotszeit. Ist ja nicht nur der Tabak.  Man hat so das Gefühl als wäre es für den Grossteil der Menschheit das allerschlimmste Übel Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen. Bin mir aber sicher, das auch wieder andere Generationen kommen.  Bisher konnte man durch Verbote noch nie viel erreichen. Bin beruflich im pädagogischen Bereich tätig, und in diesem Bereich ist man sich eigentlich schon seit langer langer Zeit einig, das Verbote gar nichts bewirken. Deshalb denke ich mir immer wieder, wenn unsere Propagandaministerin in NRW uns erziehen will, sind die Methoden die sie wählt absolut falsch. Die würde damit bei jeder Prüfung durchfallen.  Laut lachend
  
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ChristophL
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #809 - 30.12.11 um 21:17:02
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Infrarot schrieb on 30.12.11 um 17:20:13:
habe ich allerdings keinerlei Hoffnung mehr


Wie sagte doch der kürzlich verstorbene Raucher Václav Havel:

Quote:
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.


Und diesen Sinn hat unser Widerstand.
« Zuletzt geändert: 30.12.11 um 21:17:41 von ChristophL »  
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Infrarot
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #808 - 30.12.11 um 17:20:13
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Da habe ich allerdings keinerlei Hoffnung mehr, das man in NRW das Totalverbot noch. stoppen kann.  Traurig
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #807 - 26.12.11 um 20:48:56
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Eine kleine Hoffnung habe ich, dass vielleicht eine Kehrtwende eintritt. In  Baden - Württenberg scheint die neue Regierung keine Bestrebungen zu haben, ein totalverbot einzuführen. Wenn es in NRW gelingt, ein Totalverbot zu verhindern, könnte dies als Signalwirkung auch nach Bayern ausstrahlen.

Vielleicht wird dort schon am Volksentscheid gebastelt.

Insofern ist es leider zutreffend zu sagen, das Verbot hat sich durchgesetzt. Bei fast allen Leuten ist es auch kein Thema mehr; nach meinem Eindruck ist es vor allem für die Jüngeren zu einer Selbstverständlichkeit geworden, zum Rauchen raus zu gehen.


Zustimmung, insbesondere bei der zahmen Generation Facebook. Total vernetzt und angepasst. Ausgestattet mit den modernen Techniken unserer Zeit hätte ich mir von denen mehr erwartet.
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #806 - 26.12.11 um 17:45:55
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kinks schrieb on 26.12.11 um 16:48:24:
Einige Kneipen haben geschlossen, die eine oder andere profitiert natürlich auch vom Verbot, z. B. durch den wegfall eines Konkurrenten.


Staatlich verordnete Wettbewerbsverzehrung !
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #805 - 26.12.11 um 16:48:24
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Gestern war ich mal wieder unterwegs, bei mir hat sich nichts verändert: an das Rauchverbot kann und will ich mich nicht gewöhnen. Für mich macht es weniger spaß wegzugehen. Die logische Konsequenz für mich ist, mehr daheim zu bleiben und privat etwas zu unternehmen.
Bisher gab es noch die eine oder andere Wirtschaft, in der geraucht werden durfte ( ohne geschlossene gesellschaft ). Diese Schlupflöcher scheinen leider mittlerweile mit Untersagungsverfügungen, Androhungen des Entzugs der Konzession und dergleichen geschlossen worden zu sein.
Insofern ist es leider zutreffend zu sagen, das Verbot hat sich durchgesetzt. Bei fast allen Leuten ist es auch kein Thema mehr; nach meinem Eindruck ist es vor allem für die Jüngeren zu einer Selbstverständlichkeit geworden, zum Rauchen raus zu gehen.

Einige Kneipen haben geschlossen, die eine oder andere profitiert natürlich auch vom Verbot, z. B. durch den wegfall eines Konkurrenten.
Wie geht es weiter ? keine Ahnung. Realistische Hoffnung das Verbotsgesetz zu revidieren besteht nicht.
Eine kleine Hoffnung habe ich, dass vielleicht eine Kehrtwende eintritt. In  Baden - Württenberg scheint die neue Regierung keine Bestrebungen zu haben, ein totalverbot einzuführen. Wenn es in NRW gelingt, ein Totalverbot zu verhindern, könnte dies als Signalwirkung auch nach Bayern ausstrahlen.
  
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Sunflower
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #804 - 26.12.11 um 12:46:53
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Tegel schrieb on 20.12.11 um 07:25:17:
Korrekt, und schwupps......
.......der Artikel ist nicht mehr zu lesen.

"Liebe Leserin, Lieber Leser
die von Ihnen gewählte Seite existiert leider nicht oder nicht mehr. "





Ich habe die Augsburger Allgemeine soeben angeschrieben, warum der Artikel nicht mehr verfügbar ist. Wenn ich die Info habe, stelle ich sie hier rein.
« Zuletzt geändert: 26.12.11 um 12:47:24 von Sunflower »  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #803 - 23.12.11 um 15:39:08
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Das wundert mich bei diesem Provinzblatt nicht. Da entscheidet die Redax sehr selbstherrlich, was dem geneigten Leser serviert wird. Besonders aktiv sind die Raucherhasser der Online-Redax, die nach Gutsherrenart jede Diskussion abwürgen, die der eigenen Meinung zuwiderläuft.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #802 - 20.12.11 um 07:25:17
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Korrekt, und schwupps......
.......der Artikel ist nicht mehr zu lesen.

"Liebe Leserin, Lieber Leser
die von Ihnen gewählte Seite existiert leider nicht oder nicht mehr. "

  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #801 - 19.12.11 um 11:58:53
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Coma_Black schrieb on 19.12.11 um 09:37:41:
Interessant, daß unter Rauchverboten all die Kult- und Szenekneipen, also die Treffpunkte der nicht kleinbürgerlich geprägten Subkultur am stärksten zu leiden haben. Da sage noch einer, daß hinter dem Zirkus nicht weit mehr steckt, als der "Schutz" vor angeblich unangenehmen Gerüchen; vielmehr wirkt der Verbotsschwachsinn täglich mehr wie ein Versuch zur kulturellen Gleichschaltung der Bevölkerung zum Öko-Spießertum.








Sehr richtig.

Deswegen agieren die Grünen ja auch als treibende Kraft.

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #800 - 19.12.11 um 09:37:41
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Interessant, daß unter Rauchverboten all die Kult- und Szenekneipen, also die Treffpunkte der nicht kleinbürgerlich geprägten Subkultur am stärksten zu leiden haben. Da sage noch einer, daß hinter dem Zirkus nicht weit mehr steckt, als der "Schutz" vor angeblich unangenehmen Gerüchen; vielmehr wirkt der Verbotsschwachsinn täglich mehr wie ein Versuch zur kulturellen Gleichschaltung der Bevölkerung zum Öko-Spießertum.
  
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Antwort #799 - 19.12.11 um 05:32:30
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #798 - 27.11.11 um 23:38:26
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Kabarettist Christoph Sonntag (49): „Wenn der Bahnhof kommt, haben wir das den Badenern zu verdanken. Die haben gesagt `Die Stuttgarter wollen `nen neuen Bahnhof? Da sagen wir Nein!´“


http://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-21/werden-die-gruenen-die-geiste...
  
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shadu
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #797 - 22.11.11 um 12:30:12
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humboldt schrieb on 22.11.11 um 10:24:13:
kingosho schrieb on 22.11.11 um 03:14:18:
Ich persönlich rauche nicht. Aber ich finde es auch ein bißchen schade für euch Raucher, weil diese Politik so streng ist und ihr fast nie rauchen könnt. unentschlossen


Wieso können wir fast nie Rauchen ???
Gerade wegen dieser Politik rauche ich !
Sie haben uns vor die Tür geschickt.... schlimm genug.
Jetzt bekommen es die militanten Antiraucher und die Politik hautnah mit, wieviele Raucher es gibt.
Trotz Tabakwerbeverbot stehen jetzt viele Raucher im öffentlichen Raum auf der Strasse und machen "Werbung" für Ihren Genuss.
Soviele Raucher, die ihre "Zigarette" im öffentlichen Raum geniesen, habe ich in der Vergangenheit, ohne Rauchverbot in den Gaststätten, noch nie gesehen. Man muss nur mal am Samstag durch einschlägige Einkaufsmeilen gehen.
Die Raucher sind auf der Strasse und protestieren, wenn auch ungewünscht, so gegen das allumfassende Rauchverbot in Innenräumen.



Raucher sind die einzigen die ohne Bewilligung überall und jederzeit demonstrieren. Dazu machen sie wie du sagst tolle Werbung fürs rauchen. Das ist gut so.  Laut lachend
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #796 - 22.11.11 um 10:24:13
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kingosho schrieb on 22.11.11 um 03:14:18:
Ich persönlich rauche nicht. Aber ich finde es auch ein bißchen schade für euch Raucher, weil diese Politik so streng ist und ihr fast nie rauchen könnt. unentschlossen


Wieso können wir fast nie Rauchen ???
Gerade wegen dieser Politik rauche ich !
Sie haben uns vor die Tür geschickt.... schlimm genug.
Jetzt bekommen es die militanten Antiraucher und die Politik hautnah mit, wieviele Raucher es gibt.
Trotz Tabakwerbeverbot stehen jetzt viele Raucher im öffentlichen Raum auf der Strasse und machen "Werbung" für Ihren Genuss.
Soviele Raucher, die ihre "Zigarette" im öffentlichen Raum geniesen, habe ich in der Vergangenheit, ohne Rauchverbot in den Gaststätten, noch nie gesehen. Man muss nur mal am Samstag durch einschlägige Einkaufsmeilen gehen.
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #795 - 22.11.11 um 06:22:24
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Ich rauche auch nicht (mehr), mir geht es hauptsächlich um die um sich greifende Verbotswut
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #794 - 22.11.11 um 03:14:18
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Ich persönlich rauche nicht. Aber ich finde es auch ein bißchen schade für euch Raucher, weil diese Politik so streng ist und ihr fast nie rauchen könnt. unentschlossen
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #793 - 21.11.11 um 13:12:56
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StopferRonnie schrieb on 21.11.11 um 12:48:53:
Beschäftigt Euch bitte mal mit den Wiki-Artikeln über Volksbegehren und Volksentscheid, die sehr verständlich geschrieben sind. Die verquasten Fragen beruhen auf gesetzlichen Vorgaben. Man kann nicht einfach fragen: "Seid ihr dafür, dass wir zum Chinesen gehen?", sondern: "Seid ihr dafür, dass wir nicht zum Italiener gehen?"


Das mag ja alles sein, aber eine Frage, die nicht klar verständlich formuliert werden kann, so daß jedem Wähler klar ist, wofür er nun stimmt, wenn er sein Kreuzchen macht, ist von vornherein nicht geeignet für einen Volksentscheid.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #792 - 21.11.11 um 12:48:53
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Beschäftigt Euch bitte mal mit den Wiki-Artikeln über Volksbegehren und Volksentscheid, die sehr verständlich geschrieben sind. Die verquasten Fragen beruhen auf gesetzlichen Vorgaben. Man kann nicht einfach fragen: "Seid ihr dafür, dass wir zum Chinesen gehen?", sondern: "Seid ihr dafür, dass wir nicht zum Italiener gehen?"
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #791 - 20.11.11 um 17:33:35
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Berlin-Mindplayer schrieb on 20.11.11 um 12:27:45:
xila schrieb on 18.11.11 um 11:04:49:
Ein interessantes Vergleichsbeispiel zu dem Volksentscheid in Bayern ist im Moment der Volksentscheid zu Stuttgart 21.

Bekanntermaßen habe ich zu S21 keine Meinung, aber ich habe mich dennoch entschlossen, mit Nein zu stimmen. Grund dafür sind die Debatten über das Quorum. Sollten die Ja-Sager vorne liegen, aber dabei das Quorum verfehlen, ist der Sturmangriff auf die Landesverfassung von BW, den das auslösen wird, schon jetzt absehbar, aber wenn die Nein-Sager die Mehrheit haben, fehlt dafür der Grund, aus dem das diskutiert wurde, und ich vermute, daß diese Debatten dann schnell verstummen. Ich möchte, daß das Quorum erhalten bleibt, weil ich die Meinung der Väter und Mütter der Landesverfassung teile, die sich dabei ja - unter dem Eindruck der noch frisch in Erinnerung befindlichen "tausend Jahre" - auch was gedacht hatten. Deshalb möchte ich auch, daß die Nein-Sager am Ende vorne liegen. Optimal wäre es, wenn sie auch das Quorum erreichen würden, aber ob das möglich ist, wage ich zu bezweifeln.



Geht schon los Was meinst Du jetzt mit 'Nein' stimmen...... für oder gegen den Bahnhof Smiley
Laut Umfrage des SWR versteht derzeit jeder 6.te die Fragestellung nicht. Vermutlich wird durch Berichte in der Presse diese Quote noch gedrückt, allerdings muss man sich glücklich schätzen, wenn es schlussendlich sich bei jedem 10.ten einpendelt.
Das wiederum ist recht haarsträubend, wenn wir davon ausgehen, dass 10% anders abstimmen, als sie es eigentlich vorhaben


Das ist doch ganz einfach: Wer zuvor zum Bahnhof "Nein" sagte, muß beim Volksentscheid "Ja" sagen. Wer zuvor zum Bahnhof "Ja" sagte, muß jetzt "Nein" sagen.

Aber du hast recht, der Anteil an "Fehlkreuzen" ist die große Unbekannte bei diesem Volksentscheid und kann alle Prognosen noch einmal über den Haufen werfen. Viel dämlicher konnte die Fragestellung ja wirklich nicht ausfallen. Das könnte aber auch bedeuten, daß viele Leute, denen die Frage gar nicht so furchtbar auf den Nägeln brennt, lieber gleich daheim bleiben, als vor der Urne Rätsel raten zu müssen.

Die Mehrheit der Nein-Sager in der Umfrage ist aber halbwegs realistisch, denn die Fragestellung lautete: Werden Sie dafür oder dagegen stimmen, daß das Land aus der S21-Finanzierung aussteigt? Die Befragten konnten also das zur Antwort geben, was sie anzukreuzen gedenken.



  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #790 - 20.11.11 um 12:27:45
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xila schrieb on 18.11.11 um 11:04:49:
Ein interessantes Vergleichsbeispiel zu dem Volksentscheid in Bayern ist im Moment der Volksentscheid zu Stuttgart 21.

Bekanntermaßen habe ich zu S21 keine Meinung, aber ich habe mich dennoch entschlossen, mit Nein zu stimmen. Grund dafür sind die Debatten über das Quorum. Sollten die Ja-Sager vorne liegen, aber dabei das Quorum verfehlen, ist der Sturmangriff auf die Landesverfassung von BW, den das auslösen wird, schon jetzt absehbar, aber wenn die Nein-Sager die Mehrheit haben, fehlt dafür der Grund, aus dem das diskutiert wurde, und ich vermute, daß diese Debatten dann schnell verstummen. Ich möchte, daß das Quorum erhalten bleibt, weil ich die Meinung der Väter und Mütter der Landesverfassung teile, die sich dabei ja - unter dem Eindruck der noch frisch in Erinnerung befindlichen "tausend Jahre" - auch was gedacht hatten. Deshalb möchte ich auch, daß die Nein-Sager am Ende vorne liegen. Optimal wäre es, wenn sie auch das Quorum erreichen würden, aber ob das möglich ist, wage ich zu bezweifeln.



Geht schon los Was meinst Du jetzt mit 'Nein' stimmen...... für oder gegen den Bahnhof Smiley
Laut Umfrage des SWR versteht derzeit jeder 6.te die Fragestellung nicht. Vermutlich wird durch Berichte in der Presse diese Quote noch gedrückt, allerdings muss man sich glücklich schätzen, wenn es schlussendlich sich bei jedem 10.ten einpendelt.
Das wiederum ist recht haarsträubend, wenn wir davon ausgehen, dass 10% anders abstimmen, als sie es eigentlich vorhaben
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #789 - 18.11.11 um 22:47:55
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Der Wahlkampf um Stuttgart 21 ist eine sinnlose Verschwendung von Steuergeldern und die, wie ich an zwei Markständen am eigenen Leibe erfahren habe, für viele Menschen sehr verwirrende Formulierung grenzt an Volksverdummung. Es war tatsächlich eine S-21-Gegnerin bei uns am Stand, die sich trotz mehrfachem Hinweis, daß wir Leute von der FDP/CDU seien, mit Unmengen von "Nein"-Buttons und Aufklebern eindeckte.  Laut lachend
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #788 - 18.11.11 um 11:04:49
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Ein interessantes Vergleichsbeispiel zu dem Volksentscheid in Bayern ist im Moment der Volksentscheid zu Stuttgart 21.

1) Unklarheiten in der Formulierung: Wer gegen Stuttgart 21 ist, muß mit Ja stimmen, wer für Stuttgart 21 ist, mit Nein. Da wird es vermutlich viele geben, die versehentlich falsch abstimmen, das gilt vor allem für die Teile Baden-Württembergs, in denen S21 kein so großes Thema ist, also weniger plakatiert wird und die Leute sich nicht gegenseitig so viel informieren. Meine Mutter rief mich neulich an,  um mich zu fragen, wie sie abstimmen müsse. Nicht einmal ich habe die gestellte Frage aber schon im ersten Anlauf verstanden, und das, obwohl ich vorgewarnt war, daß ich für ein Ja für S21 mit Nein stimmen müsse.

2) Wahlkampf: Verglichen mit dem bayerischen Volksentscheid wird viel mehr über großformatige Anzeigen in den Medien gemacht, aber das hat bei S21 bereits Tradition. Die Stuttgarter Zeitung muß sich letztes Jahr an dem Konflikt dumm und dämlich verdient haben, mindestens einmal pro Woche haben die beiden Seiten groß inseriert. Heute haben die S21-Befürworter für ein "Nein beim Volksentscheid" in der Zeitung geworben. So was hätte sich die "Nein"-Seite in Bayern vielleicht auch leisten sollen, vorzugsweise mehrere Male.

3) Nach dem letzten Umfragen liegt die "Nein"-Seite vorne, mit 55 zu 45. Die Informationen, die ich der Zeitung entnehmen konnte, sind allerdings bedauerlich lückenhaft. Die Angaben zur zu erwartenden Wahlbeteiligung sind, gelinde gesagt, nebulös. In Stuttgart selbst werden wohl mindestens 60 Prozent an die Wahlurnen gehen, im Umland "etwas weniger", in den nicht direkt betroffenen Regionen "deutlich weniger". Was auch immer damit konkret gemeint sein mag. Es wird aber eine deutlich höhere Wahlbeteiligung als in Bayern prognostiziert.

Bekanntermaßen habe ich zu S21 keine Meinung, aber ich habe mich dennoch entschlossen, mit Nein zu stimmen. Grund dafür sind die Debatten über das Quorum. Sollten die Ja-Sager vorne liegen, aber dabei das Quorum verfehlen, ist der Sturmangriff auf die Landesverfassung von BW, den das auslösen wird, schon jetzt absehbar, aber wenn die Nein-Sager die Mehrheit haben, fehlt dafür der Grund, aus dem das diskutiert wurde, und ich vermute, daß diese Debatten dann schnell verstummen. Ich möchte, daß das Quorum erhalten bleibt, weil ich die Meinung der Väter und Mütter der Landesverfassung teile, die sich dabei ja - unter dem Eindruck der noch frisch in Erinnerung befindlichen "tausend Jahre" - auch was gedacht hatten. Deshalb möchte ich auch, daß die Nein-Sager am Ende vorne liegen. Optimal wäre es, wenn sie auch das Quorum erreichen würden, aber ob das möglich ist, wage ich zu bezweifeln.

« Zuletzt geändert: 18.11.11 um 11:05:50 von xila »  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #787 - 17.11.11 um 20:38:33
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Der Privatmann Paul Mooser und der Bundesverein Gastronomie und Genuss e.V. (BVGG), vertreten durch den Bundesvorsitzenden Heinrich Kohlhuber haben beim Bayerischen Landtag eine Petition eingereicht. Damit soll geklärt werden, ob die teilweise willkürlichen und absurden Vorgaben einer “Geschlossenen Gesellschaft” mit dem Grundgesetz beziehungsweise der Bayerischen Verfassung in Einklang stehen.

Quelle: http://www.rauchernews.de/news/2011/11/17/petition-gegen-willkuerliche-au/
  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #786 - 14.10.11 um 23:21:07
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Durch die Rauchverbote in staatlichen Spielkasinos beißt die Katze der Prohibition bekanntlich in den Schwanz des Fiskus. Schlecht für den Finanzminister, gut für die Sanitaristen.
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #785 - 14.10.11 um 22:15:29
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Tegel schrieb on 14.10.11 um 18:00:22:
Sorry, bin in dem Thema " Spielautomaten " nicht so firm. Aber,  sind da nicht auch irre Steuern drauf ?  Wenn ja, so doch ein zusätzliches " Loch " in der allgemeinen Kasse.....?

Für die gute Sache verzichtet man doch gerne mal auf ein paar Euro Steuern.  Zwinkernd
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #784 - 14.10.11 um 21:50:23
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Quote:
Da wäre ich mir nicht so sicher, wenn Steuereinnahmen wegfallen.


Hat man erst ein Monopol (Staatliches Glücksspiel) lässt es sich noch besser abschöpfen. Zu den Steuern kommen dann auch noch die Gewinne. unentschlossen
  

Verbote sind immer ein Zeichen von Hilflosigkeit!
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #783 - 14.10.11 um 19:39:28
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Quote:
Ich weiß, daß gerade die Spielautomaten in der Gastro wegfallen sollen.


Rauchen verboten, spielen verboten, fehlt nur noch das Alkoholverbot. Gibt es bald nur noch Wasser und Brot in der Kneipe?
Vielleicht sind das schon die Vorbereitungen des DEHOGA für das Gastgewerbe der Zukunft?
http://gastgewerbe-magazin.de/dehoga-artikel/2011/10/13/seminar-mineralwasser/ Zwinkernd

  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #782 - 14.10.11 um 19:28:49
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Werner R. Niedermeier schrieb on 14.10.11 um 12:18:55:
Die Gauselmann-Gruppe (Merkur) klagt in Berlin gegen das dortige geplante neue Gesetz (find den Link grad nicht). Die Einschätzung, dass Platzhirsche wie Gauselmann deshalb nichts tun, weil dann die "kleine Konkurrenz" wegfällt, teile ich nicht. Denn es gibt kaum Wirte, die eigene Automaten haben, sondern die werden von größeren Anbietern geleast oder gemietet und das sind fast alles Gauselmann-Automaten. Bally Wulff und andere sieht man immer seltener.


Ich weiß, daß gerade die Spielautomaten in der Gastro wegfallen sollen. Ausgehend von der Politik und willfährigen Helfern im Spielautomatenbereich. Zudem sind Gastroautomaten schwerer zu kontrollieren als große Spielhallen.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #781 - 14.10.11 um 18:00:22
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Sorry, bin in dem Thema " Spielautomaten " nicht so firm. Aber,  sind da nicht auch irre Steuern drauf ?  Wenn ja, so doch ein zusätzliches " Loch " in der allgemeinen Kasse.....?
  

Gib " links" keine Chance.
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Werner R. Niedermeier
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #780 - 14.10.11 um 12:18:55
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Die Gauselmann-Gruppe (Merkur) klagt in Berlin gegen das dortige geplante neue Gesetz (find den Link grad nicht). Die Einschätzung, dass Platzhirsche wie Gauselmann deshalb nichts tun, weil dann die "kleine Konkurrenz" wegfällt, teile ich nicht. Denn es gibt kaum Wirte, die eigene Automaten haben, sondern die werden von größeren Anbietern geleast oder gemietet und das sind fast alles Gauselmann-Automaten. Bally Wulff und andere sieht man immer seltener.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #779 - 14.10.11 um 09:03:44
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CoF schrieb on 14.10.11 um 08:37:53:
xila schrieb on 14.10.11 um 07:59:10:
CoF schrieb on 14.10.11 um 07:25:39:
Tegel schrieb on 01.09.11 um 09:41:12:
nur diese Woche mal geschaut....und was an Nachrichten verfügbar ist.

Der Club macht dicht....

"Seit das Rauchverbot eingeführt wurde, seien oft bis zu 20 Gäste nach oben gegangen, um eine Zigarette zu rauchen....."

http://www.merkur-online.de/lokales/herrsching/club-macht-dicht-1385502.html




Ich habs an andere Stelle schon erwähnt. Gestern hatte ich ein Gespräch mit einem bundesweit agierenden Spielhallenbesitzer. Laut seiner Aussage sind die Umsätze in Bayern dramatisch gesunken, Entlassungen des Personals sind die Folge.


Alles andere wäre auch eine Überraschung gewesen. Aber warum erfährt man so etwas nicht auch aus den Medien? Dort nämlich tauchen Spielhallen im Zusammenhang mit dem Rauchverbot immer nur auf, wenn die dramatischen Umsatzeinbrüche bei den staatlichen Spielcasinos erklärt werden sollen. Da wird neben dem Rauchverbot nämlich immer auch die Abwanderung in private Spielhallen als Erklärung vorgebracht.

Haben Glücksspiel-Anbieter eigentlich auch irgendeinen Dachverband?


Ob sie einen Dachverband haben weiß ich nicht, ich weiß aber, daß sich etliche Spielhallenbetreiber regelmäßig treffen.

Der Branche geht es wie der Tabakbranche. Es wird immer mehr reguliert. Die Anzahl der Spielgeräte wurde für 2012 begrenzt, es müssen mehrere Eingänge gebaut werden, wenn mehr als 3 oder vier Spielgeräte stehen, dafür wird wiederrum mehr Personal benötigt. Das rechnet sich dann nicht, weil z.B. drinnen nicht geraucht werden darf.

Etliche große Betreiber werden dagegen nichts unternehmen weil dafür kleinere Betriebe, vor allem die unzähligen Automaten in der Gastronomie auf der Strecke bleiben. Nicht umsonst hat, ich glaube es war die Merkur-Kette, ein Signal an die Politik gegeben, daß sie ihre Automaten mit Chips ausstatten würden, die, weiß der Geier, welche Daten beinhalten.

Es wird langfristig dazu führen, daß es ein paar große Spielhallenbetreiber geben wird. Die Gastronomie, die noch Spielgeräte hat, wird diese aufgeben müssen bzw. wird gezwungen, diese aufzugeben und dann wird es ein weiteres Sterben von Kleingastronomie geben. Übrig bleibt dann im Prinzip nur noch Großgastronomie.



Das was du sagst ist natürlich begrüssenswert und gewollt (für die Antis). Die Antis sind nicht dumm. Spielsucht bekämpft man in dem man zuerst das Rauchverbot einführt danach die Restriktionen in den Spielhallen verschärft. Natürlich alles zum wohl unzurechnungsfähigen Bürgers.
« Zuletzt geändert: 14.10.11 um 09:04:44 von shadu »  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #778 - 14.10.11 um 08:37:53
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xila schrieb on 14.10.11 um 07:59:10:
CoF schrieb on 14.10.11 um 07:25:39:
Tegel schrieb on 01.09.11 um 09:41:12:
nur diese Woche mal geschaut....und was an Nachrichten verfügbar ist.

Der Club macht dicht....

"Seit das Rauchverbot eingeführt wurde, seien oft bis zu 20 Gäste nach oben gegangen, um eine Zigarette zu rauchen....."

http://www.merkur-online.de/lokales/herrsching/club-macht-dicht-1385502.html




Ich habs an andere Stelle schon erwähnt. Gestern hatte ich ein Gespräch mit einem bundesweit agierenden Spielhallenbesitzer. Laut seiner Aussage sind die Umsätze in Bayern dramatisch gesunken, Entlassungen des Personals sind die Folge.


Alles andere wäre auch eine Überraschung gewesen. Aber warum erfährt man so etwas nicht auch aus den Medien? Dort nämlich tauchen Spielhallen im Zusammenhang mit dem Rauchverbot immer nur auf, wenn die dramatischen Umsatzeinbrüche bei den staatlichen Spielcasinos erklärt werden sollen. Da wird neben dem Rauchverbot nämlich immer auch die Abwanderung in private Spielhallen als Erklärung vorgebracht.

Haben Glücksspiel-Anbieter eigentlich auch irgendeinen Dachverband?


Ob sie einen Dachverband haben weiß ich nicht, ich weiß aber, daß sich etliche Spielhallenbetreiber regelmäßig treffen.

Der Branche geht es wie der Tabakbranche. Es wird immer mehr reguliert. Die Anzahl der Spielgeräte wurde für 2012 begrenzt, es müssen mehrere Eingänge gebaut werden, wenn mehr als 3 oder vier Spielgeräte stehen, dafür wird wiederrum mehr Personal benötigt. Das rechnet sich dann nicht, weil z.B. drinnen nicht geraucht werden darf.

Etliche große Betreiber werden dagegen nichts unternehmen weil dafür kleinere Betriebe, vor allem die unzähligen Automaten in der Gastronomie auf der Strecke bleiben. Nicht umsonst hat, ich glaube es war die Merkur-Kette, ein Signal an die Politik gegeben, daß sie ihre Automaten mit Chips ausstatten würden, die, weiß der Geier, welche Daten beinhalten.

Es wird langfristig dazu führen, daß es ein paar große Spielhallenbetreiber geben wird. Die Gastronomie, die noch Spielgeräte hat, wird diese aufgeben müssen bzw. wird gezwungen, diese aufzugeben und dann wird es ein weiteres Sterben von Kleingastronomie geben. Übrig bleibt dann im Prinzip nur noch Großgastronomie.

  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #777 - 14.10.11 um 07:59:10
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CoF schrieb on 14.10.11 um 07:25:39:
Tegel schrieb on 01.09.11 um 09:41:12:
nur diese Woche mal geschaut....und was an Nachrichten verfügbar ist.

Der Club macht dicht....

"Seit das Rauchverbot eingeführt wurde, seien oft bis zu 20 Gäste nach oben gegangen, um eine Zigarette zu rauchen....."

http://www.merkur-online.de/lokales/herrsching/club-macht-dicht-1385502.html




Ich habs an andere Stelle schon erwähnt. Gestern hatte ich ein Gespräch mit einem bundesweit agierenden Spielhallenbesitzer. Laut seiner Aussage sind die Umsätze in Bayern dramatisch gesunken, Entlassungen des Personals sind die Folge.


Alles andere wäre auch eine Überraschung gewesen. Aber warum erfährt man so etwas nicht auch aus den Medien? Dort nämlich tauchen Spielhallen im Zusammenhang mit dem Rauchverbot immer nur auf, wenn die dramatischen Umsatzeinbrüche bei den staatlichen Spielcasinos erklärt werden sollen. Da wird neben dem Rauchverbot nämlich immer auch die Abwanderung in private Spielhallen als Erklärung vorgebracht.

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Antwort #776 - 14.10.11 um 07:25:39
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Tegel schrieb on 01.09.11 um 09:41:12:
nur diese Woche mal geschaut....und was an Nachrichten verfügbar ist.

Der Club macht dicht....

"Seit das Rauchverbot eingeführt wurde, seien oft bis zu 20 Gäste nach oben gegangen, um eine Zigarette zu rauchen....."

http://www.merkur-online.de/lokales/herrsching/club-macht-dicht-1385502.html




Ich habs an andere Stelle schon erwähnt. Gestern hatte ich ein Gespräch mit einem bundesweit agierenden Spielhallenbesitzer. Laut seiner Aussage sind die Umsätze in Bayern dramatisch gesunken, Entlassungen des Personals sind die Folge.
  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


Philosoph Descartes
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ChristophL
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #775 - 06.10.11 um 22:56:17
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Quote:
"Wenn man in eine Gaststätte kommt und da ist eine Frau in einem großen, weißen Kleid, dann ist es eine geschlossene Gesellschaft."


Da mag was dran sein.





Und wenn der Aschenbecher oben einen Deckel hat, ist's auch eine Geschlossene Gesellschaft, nämlich eine Bestattungsfeierlichkeit.

  
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Werner R. Niedermeier
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #774 - 06.10.11 um 13:33:42
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Arghs, geht Editieren immer noch nicht? Dann also hier der vergessene Link zum Artikel in der Süddeutschen.
  

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Werner R. Niedermeier
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #773 - 06.10.11 um 13:32:17
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Am besten ist ja die Aussage von Daniela Schlegel vom Münchner Kreisverwaltungsreferat, was "echte geschlossene Gesellschaften" sind:

Bayern hat seit 2010 bundesweit das strengste Rauchverbot. Bei Verstößen drohen den Wirten Geldbußen. Eine Ausnahme gilt für "echte geschlossene Gesellschaften", zum Beispiel Familienfeiern. Die seien leicht zu erkennen, sagt Daniela Schlegel: "Wenn man in eine Gaststätte kommt und da ist eine Frau in einem großen, weißen Kleid, dann ist es eine geschlossene Gesellschaft."

Da könnte man doch glatt eine Geschäftsidee draus machen: "Vermiete Frauen mit großem, weißen Kleid für geschlossene Gesellschaften in München."

Manchmal hat man das Gefühl, dass der Irrsinn, der hinter den Rauchverboten steckt, hochgradig ansteckend ist.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #772 - 06.10.11 um 05:48:29
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Werner R. Niedermeier schrieb on 06.10.11 um 03:25:03:
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) in München hat das bayerische Rauchverbot für Shishas gekippt. Wie bereits in einem Eilantrag festgestellt, darf in einer Shisha-Bar weiter Wasserpfeife geraucht werden, wenn dazu kein Tabak benutzt wird.

http://www.rauchernews.de/news/2011/10/05/bayern-shisha-rauchen-erlaubt/


Wenn ich das so lese denke ich wir befinden uns in einem Irrenhaus

Shishas ohne Tabak aber mit verbrennenden Aromastoffen ok.   

Gastrobetriebe zum zwecke von trinken, essen, rauchen, verboten.

Sonst darf man ja in Bayern offiziell rauchen. Zuhause, auf der Strasse, im Puff,

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Werner R. Niedermeier
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #771 - 06.10.11 um 03:25:03
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Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) in München hat das bayerische Rauchverbot für Shishas gekippt. Wie bereits in einem Eilantrag festgestellt, darf in einer Shisha-Bar weiter Wasserpfeife geraucht werden, wenn dazu kein Tabak benutzt wird.

http://www.rauchernews.de/news/2011/10/05/bayern-shisha-rauchen-erlaubt/
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #770 - 28.09.11 um 20:41:14
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Quote:
Immer mehr Straftaten wegen Rauchverbot
Polizei notiert 30 Prozent mehr Delikte innerhalb eines Jahres
[...]
30 Prozent mehr Straftaten wurden seit Einführung des totalen Rauchverbots in der Gastronomie im Bereich Sonnenstraße und Maximiliansplatz registriert – mit stark steigender Tendenz.

Josef Estner ist Leiter der zuständigen Münchner Polizeiinspektion 11. Gegenüber der Bild-Zeitung sagte er: “Ich vermute, dass diese Entwicklung auch mit dem Rauchverbot zusammenhängt. Schließlich prallen dadurch draußen immer mehr Menschen aufeinander.” Genau das ist das Problem: Früher waren die verschiedenen Gruppen der Partygänger insofern getrennt, dass jede Gruppe in “ihrem” Lokal war und dadurch Konfrontationen verhindert wurden. Der Türsteher sorgte dafür, dass die Gruppen unter sich blieben.
[...]
Rauchernews sprach mit einem der Türsteher eines Clubs in der Sonnenstraße. Dieser bestätigte die Einschätzung der Polizei. “Das Rauchverbot hat uns bisher nur Ärger bereitet”, so der Mann, der namentlich nicht genannt werden will. “Nicht nur, dass wir im Lokal ständig Ärger haben, weil die Leute entweder nicht einsehen, warum sie nicht rauchen dürfen, oder aber manche, die versuchen, die Zeche zu prellen, der verstärkte Aufenthalt der Leute vor der Tür sorgt immer wieder für Probleme sowohl bei den Nachbarn als auch zwischen den verschiedenen Gruppen.”


http://www.rauchernews.de/news/2011/09/26/immer-mehr-straftaten-wegen-rauchverbo...
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #769 - 28.09.11 um 15:32:47
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Doch, und zwar in Länderzuständigkeit:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gastst%C3%A4ttenrecht

Daher hier kein Ansatzpunkt.
  
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shadu
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #768 - 28.09.11 um 13:31:25
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Als Schweizer habe ich da mal eine Frage:

"Abstimmen über S21 verfassungswidrig"

http://tinyurl.com/6zy9z37

Zitat: Es ginge immer nur um den Finanzierungsanteil des Landes. Es geht nicht darum, dass man abstimmt für oder gegen Stuttgart 21. Das wäre definitiv verfassungswidrig. Denn es geht um ein Baurecht der Bahn, das sie nach Bundesrecht hat. Es ist ein Planfeststellungsverfahren, das sich nach dem allgemeinen Eisenbahnrecht richtet. Da kann das Land nicht eingreifen. Selbst wenn eine Abstimmung dagegen ausginge, könnte die Bahn sagen: Ist nett – wir machen weiter!

Okay schon verstanden: ein Baurecht der Bahn, das sie nach Bundesrecht hat und Eisenbahnrecht

trotzdem

Wäre da in Bayern eine Abstimmung über Rauchverbote nicht auch verfassungswidrig ?

Gibt es kein Wirterecht ?
  
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Tegel
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #767 - 01.09.11 um 09:41:12
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nur diese Woche mal geschaut....und was an Nachrichten verfügbar ist.

Der Club macht dicht....

"Seit das Rauchverbot eingeführt wurde, seien oft bis zu 20 Gäste nach oben gegangen, um eine Zigarette zu rauchen....."

http://www.merkur-online.de/lokales/herrsching/club-macht-dicht-1385502.html


  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #766 - 29.08.11 um 18:59:26
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und noch eine Kultkneipe geschlossen. Möchte nicht wissen, wie hoch die " Dunkelziffer " ist.......

Das jedoch gravierendste Problem sei das strenge Rauchverbot in Bayern gewesen, das seit einem Jahr gilt.

http://www.frankenpost.de/lokal/hofrehau/hof-stadt/art2390,1732438

  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #765 - 12.08.11 um 19:48:25
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RaucherHB schrieb on 01.08.11 um 17:07:23:
Hat MPL Urlaub?  Zwinkernd


Nö, bloß nichts mehr zu melden. The game is over.

Statt einer politischen Nachrufs doch lieber eine musikalische Würdigung. Rattlesnake-Blues für Martina !

  
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Werner R. Niedermeier
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #764 - 12.08.11 um 10:26:04
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Die fatalen Folgen des bayerischen Rauchverbots lassen sich halt nicht mehr leugnen - nur noch völlig gehirngewaschene parareligiöse Gläubige behaupten nach wie vor, wie toll dieser Schwachsinn doch sei.
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #763 - 12.08.11 um 06:03:16
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..hat mich auch verwundert. Vor einem Jahr wäre ein solcher Artikel undenkbar gewesen....
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #762 - 10.08.11 um 16:19:36
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Was ist jetzt kaputt? Das Antiblatt schreibt so?????


Quote:
Ein Jahr Rauchverbot Die Gäste verziehen sich
In den Lokalen sinkt der Umsatz, davor wächst der Ärger: Wirte und Anwohner leiden unter den Folgen.


http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/ein-jahr-rauchverbot-die-gaeste-ve...
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #761 - 01.08.11 um 17:07:23
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Quote:
ja, sakra.... da muß doch die tabaklobby gespendet haben.... oder? Durchgedreht


Hat MPL Urlaub?  Zwinkernd
  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #760 - 01.08.11 um 16:52:44
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SoSch
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #759 - 01.08.11 um 16:31:43
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Ich hab mir erst die Äuglein reiben müssen, aber das Deutsche Ärzteblatt berichtet zeitnah und neutral über die Studie. Deutet das auf eine Trendwende hin? Das wäre doch noch vor einem halben Jahr nicht möglich gewesen, oder?

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46813/Rauchverbot_sorgt_fuer_Umsatzrueckga...

Gruß SoSch
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #758 - 01.08.11 um 13:45:44
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #757 - 01.08.11 um 11:28:52
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Scheinbar alle Fanatiker noch / wieder im Urluab

Umfrage Antenne Bayern

Leikermosers Umfrage
Ein Jahr Rauchverbot, Lust oder Frust ?

Lust: 34 %

Frust: 66 %

Ach ja, die Umfrage ist beendet !...... Laut lachend

http://www.antenne.de/rauchverbot_bayern_ein_jahr/Ein-Jahr-Rauchverbot-in-Bayern...


  

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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #756 - 01.08.11 um 10:24:34
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Werner R. Niedermeier schrieb on 01.08.11 um 06:51:46:
Dass die Antiraucherlobby ihre Propaganda immer weiter unter die Menschen gießt, ist je bekannt. Es gibt langsam aber auch Redakteure, die diese Lügen nicht mehr ungefragt publizieren, sondern sich trauen, auch eigene Erfahrungen in ihre Artikel einfließen zu lassen. Übrigens alles Blätter, die noch vor einem Jahr fast ausschließlich die Lügen der Antiraucherlobby verbreitet haben. Beispiele:

http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-dachau/jahr-rauchverbot-dachauer-k...

http://www.merkur-online.de/lokales/wuermtal/verschaerftes-rauchverbot-laesst-ga...

http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/streit-rauchverbot-geht-weiter-ja...

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.rauchverbot-ein-jahr-rauchverbot:-das...












Dieses Gesetz trat am 1. August 2010 in Kraft. Bei einem Volksbegehren hatten 61 Prozent der Wahlberechtigten für das bundesweit schärfste Rauchverbot gestimmt. Seitdem darf in Gaststätten, Bars, Diskotheken und Bierzelten nicht mehr gequalmt werden. Sebastian Frankenberger, ÖDP-Bundesvorsitzender und Initiator des Volksbegehren, wurde zum großen Gewinner des Kampfes ums Rauchverbot.



Das ist gelogen, es waren bei 38 % Wahlbeteiligung 61 % der abgegebenen gültigen Stimmen.



In klassischen Speiselokalen sind viele Gäste überaus froh, dass dort Rauchfreiheit herrscht. „Da haben die Leute das akzeptiert, es ist ganz normal geworden“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands im Landkreis, Werner Braun. Umsatzrückgänge bei Gaststätten mit Speisebetrieb seien ihm seit Einführung des Gesetzes nicht bekannt.

Dass es bei den kleinen Kneipen anders aussieht, ist Braun bewusst. „Aber da müssten sich die Wirte eben etwas einfallen lassen und sich zum Beispiel mit Wintergärten und Zelten für die Raucher behelfen.

Franz Bergmüller, ein Wirt aus Feldkirchen-Westerham und vor dem 1. August 2010 Frankenbergers großer Gegenspieler, versucht immer noch, das Rauchergesetz über Klagen zumindest zu entschärfen. Braun allerdings hält eine erneute Gesetzesänderung für ausgeschlossen: „Man hat ja gesehen, wie viel dagegen gestimmt haben. Das Gesetz ist durch!“ (cc)




Tja, H. Braun will die Raucher in Wintergärten und Zelte auslagern - so geht das ja nun mal gar nicht !!!



http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-dachau/jahr-rauchverbot-dachauer-k...
  
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Re: Volksentscheid: die Folgen
Antwort #755 - 01.08.11 um 09:29:43
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wollte herr frankenberger sich nicht bei S21 engagieren? vielleicht wollte man ihn da nicht, weil ich mir gut vorstellen kann, daß er mittlerweile ein recht negatives image vor sich herträgt.

aber vielleicht kommt ja jetzt seine große stunde und engagiert sich gegen die 3. startbahn in münchen. M21 sozusagen, da ihm ja vermutlich das OK einen strich durch ein mögliches engagement gegen olympia in garmisch gemacht hat..... Laut lachend
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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