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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Antis stürmen die Lokale..... (Gelesen: 923 mal)
Kettenraucher1
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Rauchen erlaubt !

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Antis stürmen die Lokale.....
05.09.10 um 22:11:31
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....das war die Propaganda !

Nach einer Rundfahrt heute Abend zwischen 19.30 und 20.45 Uhr in Nürnberg - Johannis und Fürth folgendes Ergebnis:
Die wenigen Lokale welche offen hatten - gähnende Leere.
Gäste konnte ich nicht sehen und die Wirte bzw. das Personal standen rauchend vor dem Lokal - natürlich wg. dem Nichtraucherschutz... Laut lachend
  
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Raucherhusten
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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #1 - 06.09.10 um 08:45:44
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Auch hier habe ich einige aufschlußreiche Bilder


Stammkneipe, normalerweise früher an einem Samstag mindestens 10 Leute da.


und hier eine Lösung, die die Raucher zwar in den Hausgang verschlägt, aber wenigstens regnet es nicht auf den Kopf und die Wirtin stellt im Winter einen Heizpilz auf.
  

"Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird." (Le Bon, Psychologie der Massen)
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Kettenraucher1
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Rauchen erlaubt !

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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #2 - 09.09.10 um 21:31:36
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Habe 4 Personen gefunden die das Lokal stürmen.
Hier ein Auszug aus dem Gästebuch:

Wir waren am Samstag seit langem mal wieder im XXXXXXXX, es war Spitze.
Rauchfrei, super Mukke, toller Service - was will Man(n)/Frau noch mehr. Wir kommen sicher jetzt wieder öfter.

Fazit:
Die werden bald alleine da sitzen..... Laut lachend
  
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YmaSumac
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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #3 - 12.09.10 um 20:27:44
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Seit der Einführung des Rauchverbots habe ich es nicht mehr erlebt, dass man in ein Lokal nicht gehen konnte, weil kein Platz mehr frei war (ausgenommen die Raucherlokale, die es noch gab)
Oft ist es dagegen so, dass man Samstag Nacht um 24 Uhr eine Bar betritt und dort ist eine Stimmung und Gästedichte wie Sonntag morgens um 8:00 Uhr.
Das ist besonders frustrierend, wenn man den Laden noch von früher kennt und weiß, was da mal los war.
  

Schocktherapie - zum wachwerden und Kinder erschrecken


http://www.rauchernews.de/news/wp-content/uploads/2010/08/frankenberger1.jpg
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #4 - 12.09.10 um 21:33:13
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Kettenraucher1 schrieb on 05.09.10 um 22:11:31:
Gäste konnte ich nicht sehen und die Wirte bzw. das Personal standen rauchend vor dem Lokal - natürlich wg. dem Nichtraucherschutz... Laut lachend

...oder Nichtanwesendenschutz^^
Sieht hier ähnlich aus.

Seit 2005 ist locker die Hälfte aller Lokale geschlossen worden und richtig Stimmung kommt auch nur in einem noch auf und dort gilt Raucherlaubnis.
Nichtraucherlokale halten sich nur noch durch Gegenfinanzierung über andere Geschäftszweige oder verordnete Besuche durch Vereine, Schulklassen etc.

Das ist aber kaum Wirtshauskultur.
« Zuletzt geändert: 12.09.10 um 21:34:03 von Terrx »  
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Meinrad
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Wider das tierische Abstinenzlertum
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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #5 - 13.09.10 um 19:58:48
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Terrx schrieb on 12.09.10 um 21:33:13:
Nichtraucherlokale halten sich nur noch durch Gegenfinanzierung über andere Geschäftszweige oder verordnete Besuche durch Vereine, Schulklassen etc.

Das ist aber kaum Wirtshauskultur.


Für die sorgen dann die Mafiosi wieder : jede sich nicht tragende Kneipe ist eine potentielle Geldwaschmaschine. Nicht vergessen.
  
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kinks
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Hallo

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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #6 - 25.09.10 um 10:44:49
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Gestern war ich in einer kneipe, in der letzte woche noch geraucht werden durfte. Gestern leider nicht mehr.  Der Wirt hat mir gesagt, dass er am Tag vorher eine Kontrolle vom Ordnungsamt gehabt habe. Man habe noch einmal von einem Bußgeld abgesehen, ihm aber für die Zukunft Kontrollen angekündigt und ggf. für den fall der Nichtbefolgung die verhängung von Bußgeldern. Ein anderer Wirt habe ihn beim Ordnungsamt verpetzt.
Es waren weniger Leute als sonst in der Kneipe unentschlossen. Dann habe ich sie gesucht:
- die Personen, die am 4.7. mit ja gestimmt haben, um
   endlich in rauchfreie Kneipen gehen zu können
- die familien mit ihren Kindern, die vor den schlimmen
   Gefahren des Rauchens unbedingt geschützt werden
   müssen
Überaschenderweise habe ich von diesen Leuten aber niemand gesehen.
  
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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #7 - 25.09.10 um 11:26:40
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kinks schrieb on 25.09.10 um 10:44:49:
Gestern war ich in einer kneipe, in der letzte woche noch geraucht werden durfte. Gestern leider nicht mehr.  Der Wirt hat mir gesagt, dass er am Tag vorher eine Kontrolle vom Ordnungsamt gehabt habe. Man habe noch einmal von einem Bußgeld abgesehen, ihm aber für die Zukunft Kontrollen angekündigt und ggf. für den fall der Nichtbefolgung die verhängung von Bußgeldern. Ein anderer Wirt habe ihn beim Ordnungsamt verpetzt.
Es waren weniger Leute als sonst in der Kneipe unentschlossen. Dann habe ich sie gesucht:
- die Personen, die am 4.7. mit ja gestimmt haben, um
   endlich in rauchfreie Kneipen gehen zu können
- die familien mit ihren Kindern, die vor den schlimmen
   Gefahren des Rauchens unbedingt geschützt werden
   müssen
Überaschenderweise habe ich von diesen Leuten aber niemand gesehen.


Nun ich weiß ja, daß Du es weißt, ich erwähne es trotzdem immer wieder.
Immer das gleiche Klischee, es kommen mehr Kinder und Nichtraucher. Aber eben nicht in Kneipen. Dieses Gleichmachereigesülze was die Gastro anbetrifft sorgt dafür, daß Antis von Kneipen sprechen aber Speiselokale meinen. Das sich Wirte gegenseitig anzeigen ist nichts neues und zeigt einfach nur auf, wie pervers dieses Verbot letzten Endes ist.
  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


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Mr.Marple
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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #8 - 25.09.10 um 11:56:35
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kinks schrieb on 25.09.10 um 10:44:49:
Der Wirt hat mir gesagt, dass er am Tag vorher eine Kontrolle vom Ordnungsamt gehabt habe. (...) Ein anderer Wirt habe ihn beim Ordnungsamt verpetzt.
Es waren weniger Leute als sonst in der Kneipe


Selbst schuld.
Wer sich vom Ordungsamt einschüchtern lässt bzw. sich so verhält, dass das Ordnungsamt ausreichend Gründe hat, ihm zu drohen, der braucht sich nicht beschweren, falls er Probleme bekommt.

Es gibt auch in dem verschärften Gesetz Möglichkeiten, rauchen zu lassen.
-Konzession abgeben
-geschlossene Gesellschaften veranstalten
-Theateraufführung machen
Erste Variante ist aufwendig, aber nicht unmöglich.
Variante zwei und drei erfordern bestenfalls, dass sich der Wirt mal 60 Minuten hinsetzt, Informationen einholt, sich ein Konzept ausdenkt, schriftlich festhält und Einladungen ausdruckt. Wer nicht mal das packt, sorry.

Einfach weiter rauchen zu lassen, sozusagen der viel zitierte "zivile Ungehorsam", mag zwar löblich sein, ist jedoch auch riskant, um nicht zu sagen naiv, wenn 85% der Gastro sowieso schon rauchfrei waren und von den letzten Raucherkneipen die Hälfte nun kuscht.
Ziviler Ungehorsam klappt nur, wenn mehr als die Hälfte der Betroffenen zusammenhalten und man es nicht mit einer Branche von hauptsächlich Feiglingen, Neidern und Denunzianten zu tun hat. Im aktuellen Klima, unbewegliche Raucher und stark konkurrierende Gastronomen, ist ziviler Ungehorsam geschäftlicher Selbstmord.

Gruß, Mr.Marple


« Zuletzt geändert: 25.09.10 um 11:58:36 von Mr.Marple »  

Ich habe noch nie gehört, dass einer seine Frau verprügelt hat, weil er zuviel geraucht hatte.
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flora
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Hallo

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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #9 - 04.11.10 um 00:43:24
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Es gibt bestimmt Feigling, Neider und... in der Branche, aber wer in der Branche arbeitet, der weiß auch das die Wirte von Ordnungsamt teilweise zu Unrecht unter druckt gesetzt werden.
Es heißt dann z.B. Na wenn du meinst das ist so dann hast du irgenwann halt mal was in der Küche....
und Konzession abgeben funktioniert nur wenn man 80 % Stammkunden hat.
Man muß auch die Wirte sehen, die sich mit den deutschen Gesetz nicht so auskennen, da sollte aufklärung von unserer Seite kommen.
Das schreiben alleine bringt nicht, man muß mit den Wirten Reden reden und nochmals reden bis man das Vertrauen hat, denn das Schreiben alleine genügt nicht. Denn ich sag es immer wieder, viele Wirte haben nicht einmal ein Internet.
Und wer in der Gastronomie arbeitet, der weiß wie schwer es ist alleine zu kämpfen, sie werden aber in der Gemeinsamkeit kämpfen wenn sie jemanden haben der sie führt. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung. Zwinkernd
  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #10 - 04.11.10 um 01:31:47
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flora schrieb on 04.11.10 um 00:43:24:
Es gibt bestimmt Feigling, Neider und... in der Branche, aber wer in der Branche arbeitet, der weiß auch das die Wirte von Ordnungsamt teilweise zu Unrecht unter druckt gesetzt werden.
Es heißt dann z.B. Na wenn du meinst das ist so dann hast du irgenwann halt mal was in der Küche....
und Konzession abgeben funktioniert nur wenn man 80 % Stammkunden hat.
Man muß auch die Wirte sehen, die sich mit den deutschen Gesetz nicht so auskennen, da sollte aufklärung von unserer Seite kommen.
Das schreiben alleine bringt nicht, man muß mit den Wirten Reden reden und nochmals reden bis man das Vertrauen hat, denn das Schreiben alleine genügt nicht. Denn ich sag es immer wieder, viele Wirte haben nicht einmal ein Internet.
Und wer in der Gastronomie arbeitet, der weiß wie schwer es ist alleine zu kämpfen, sie werden aber in der Gemeinsamkeit kämpfen wenn sie jemanden haben der sie führt. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung. Wink


Sicher werden Wirte vom Ordnungsamt unter Druck gesetzt. Und ganz viele Wirte, auch mit Internet und Intelligenz, lassen sich vom Ordnungsamt viel erzählen und glauben das einfach. Was natürlich mehr Aufklärung erforderlich macht. Der Dehoga bringt das nur teilweise, und viele Gastwirte gehören ihm verständlicherweise nicht an. Insofern müsste man über eine den Ordnungsämtern entsprechende dezentrale Außendienststruktur verfügen, diese hat unsere Bewegung nicht.
Dass das mit dem von dir erwähnten Anführen aber klappen kann, zeigt die Stiftung KHO in den Niederlanden, die jetzt gerade beim Gesetzgeber einen großen Erfolg für ihre Mitglieder erzielt hat. Da ist es gelungen, ohne großen organisatorischen Unterbau über Kontakte in örtliche Wirteszenen und durch Mund-Propaganda der betroffenen und kampfeswilligen Klein-Wirte zum Thema Rauchverbot diesen eine angemessen laute Stimme zu geben.



  
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bom
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ProHausrecht

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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #11 - 04.11.10 um 11:35:46
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ChristophL schrieb on 04.11.10 um 01:31:47:
flora schrieb on 04.11.10 um 00:43:24:
Es gibt bestimmt Feigling, Neider und... in der Branche, aber wer in der Branche arbeitet, der weiß auch das die Wirte von Ordnungsamt teilweise zu Unrecht unter druckt gesetzt werden.
Es heißt dann z.B. Na wenn du meinst das ist so dann hast du irgenwann halt mal was in der Küche....
und Konzession abgeben funktioniert nur wenn man 80 % Stammkunden hat.
Man muß auch die Wirte sehen, die sich mit den deutschen Gesetz nicht so auskennen, da sollte aufklärung von unserer Seite kommen.
Das schreiben alleine bringt nicht, man muß mit den Wirten Reden reden und nochmals reden bis man das Vertrauen hat, denn das Schreiben alleine genügt nicht. Denn ich sag es immer wieder, viele Wirte haben nicht einmal ein Internet.
Und wer in der Gastronomie arbeitet, der weiß wie schwer es ist alleine zu kämpfen, sie werden aber in der Gemeinsamkeit kämpfen wenn sie jemanden haben der sie führt. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung. Wink


Sicher werden Wirte vom Ordnungsamt unter Druck gesetzt. Und ganz viele Wirte, auch mit Internet und Intelligenz, lassen sich vom Ordnungsamt viel erzählen und glauben das einfach. Was natürlich mehr Aufklärung erforderlich macht. Der Dehoga bringt das nur teilweise, und viele Gastwirte gehören ihm verständlicherweise nicht an. Insofern müsste man über eine den Ordnungsämtern entsprechende dezentrale Außendienststruktur verfügen, diese hat unsere Bewegung nicht.
Dass das mit dem von dir erwähnten Anführen aber klappen kann, zeigt die Stiftung KHO in den Niederlanden, die jetzt gerade beim Gesetzgeber einen großen Erfolg für ihre Mitglieder erzielt hat. Da ist es gelungen, ohne großen organisatorischen Unterbau über Kontakte in örtliche Wirteszenen und durch Mund-Propaganda der betroffenen und kampfeswilligen Klein-Wirte zum Thema Rauchverbot diesen eine angemessen laute Stimme zu geben.



Alles richtig, aber ich zweifele dennoch daran, daß das klappt. Nach meinen persönlichen Erfahrungen lassen sich 99 % der Wirte - auch der Raucherkneipenwirte - von substanzlosen Drohungen des Ordnungsamtes einschüchtern.
Hier in Berlin glauben Wirte z.B. häufig immer noch, es gebe in Raucherräumen ein Bedienverbot.
Der geringe Widerstand der deutschen Gastronomie gegen die Rauchverbotsgesetze der vergangenen 2 bis 3 Jahre sagt mir:

1.) Da müssen wohl erst viele Gastwirte pleite gehen und durch neue Gastwirte ersetzt werden, die aufgeklärter und konfliktbereiter sind.

2.) Wenn die meisten Raucher es sich bieten lassen, zum Rauchen vor die Tür geschickt zu werden, werden nicht genügend Gastwirte wegen Wegbleibens ihrer rauchenden Kundschaft pleite gehen, und der zu Ziffer 1 beschriebene Effekt wird nicht eintreten.

Wir müssen daher, wenn schon die meisten Wirte beratungsresistent und angsterfüllt sind, mindestens bei den Rauchern den Widerstandswillen befördern und sie davon überzeugen, daß man als Raucher die Nichtraucherlokale zu boykottieren hat!
« Zuletzt geändert: 04.11.10 um 11:37:08 von bom »  
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mueller1965
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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #12 - 04.11.10 um 11:40:23
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Quote:
Der Dehoga bringt das nur teilweise, und viele Gastwirte gehören ihm verständlicherweise nicht an.

In Bayern bringt er das überhaupt nicht! Die Dehoga in Bayern ist in Antihand! Von hier gibt es nix zu erwarten die sind in Bayern für die totalen Rauchverbote. Immer erst im nachhinein rudern sie etwas zurück und geben Infos raus.
  

Kultivierte bedauern nie einen Genuß Unkultivierte wissen überhaupt nicht, was ein Genuß ist. (Oscar Wilde)
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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #13 - 04.11.10 um 16:08:07
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bom schrieb on 04.11.10 um 11:35:46:
ChristophL schrieb on 04.11.10 um 01:31:47:
flora schrieb on 04.11.10 um 00:43:24:
Es gibt bestimmt Feigling, Neider und... in der Branche, aber wer in der Branche arbeitet, der weiß auch das die Wirte von Ordnungsamt teilweise zu Unrecht unter druckt gesetzt werden.
Es heißt dann z.B. Na wenn du meinst das ist so dann hast du irgenwann halt mal was in der Küche....
und Konzession abgeben funktioniert nur wenn man 80 % Stammkunden hat.
Man muß auch die Wirte sehen, die sich mit den deutschen Gesetz nicht so auskennen, da sollte aufklärung von unserer Seite kommen.
Das schreiben alleine bringt nicht, man muß mit den Wirten Reden reden und nochmals reden bis man das Vertrauen hat, denn das Schreiben alleine genügt nicht. Denn ich sag es immer wieder, viele Wirte haben nicht einmal ein Internet.
Und wer in der Gastronomie arbeitet, der weiß wie schwer es ist alleine zu kämpfen, sie werden aber in der Gemeinsamkeit kämpfen wenn sie jemanden haben der sie führt. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung. Wink


Sicher werden Wirte vom Ordnungsamt unter Druck gesetzt. Und ganz viele Wirte, auch mit Internet und Intelligenz, lassen sich vom Ordnungsamt viel erzählen und glauben das einfach. Was natürlich mehr Aufklärung erforderlich macht. Der Dehoga bringt das nur teilweise, und viele Gastwirte gehören ihm verständlicherweise nicht an. Insofern müsste man über eine den Ordnungsämtern entsprechende dezentrale Außendienststruktur verfügen, diese hat unsere Bewegung nicht.
Dass das mit dem von dir erwähnten Anführen aber klappen kann, zeigt die Stiftung KHO in den Niederlanden, die jetzt gerade beim Gesetzgeber einen großen Erfolg für ihre Mitglieder erzielt hat. Da ist es gelungen, ohne großen organisatorischen Unterbau über Kontakte in örtliche Wirteszenen und durch Mund-Propaganda der betroffenen und kampfeswilligen Klein-Wirte zum Thema Rauchverbot diesen eine angemessen laute Stimme zu geben.



Alles richtig, aber ich zweifele dennoch daran, daß das klappt. Nach meinen persönlichen Erfahrungen lassen sich 99 % der Wirte - auch der Raucherkneipenwirte - von substanzlosen Drohungen des Ordnungsamtes einschüchtern.
Hier in Berlin glauben Wirte z.B. häufig immer noch, es gebe in Raucherräumen ein Bedienverbot.
Der geringe Widerstand der deutschen Gastronomie gegen die Rauchverbotsgesetze der vergangenen 2 bis 3 Jahre sagt mir:

1.) Da müssen wohl erst viele Gastwirte pleite gehen und durch neue Gastwirte ersetzt werden, die aufgeklärter und konfliktbereiter sind.

2.) Wenn die meisten Raucher es sich bieten lassen, zum Rauchen vor die Tür geschickt zu werden, werden nicht genügend Gastwirte wegen Wegbleibens ihrer rauchenden Kundschaft pleite gehen, und der zu Ziffer 1 beschriebene Effekt wird nicht eintreten.

Wir müssen daher, wenn schon die meisten Wirte beratungsresistent und angsterfüllt sind, mindestens bei den Rauchern den Widerstandswillen befördern und sie davon überzeugen, daß man als Raucher die Nichtraucherlokale zu boykottieren hat!


Sehe ich ganz genauso.
Da ich täglich mit Gastronomen zusammen komme, kann ich aus Erfahrung sagen, daß die allermeisten erst aufs Rauchverbot zu sprechen kommen, wenn ich direkt nach dem Umsatz frage. In meinem Umfeld wird es zunehmend dramatisch obwohl es einen gesunden Mix von NR- und Raucherlokalen gibt.

Selbst NR-Lokale geben mir recht, daß es mit dem Rauchverbot angefangen hat und der Umsatz gesunken ist. Die meisten sprechen von 20-30%. Auffangen können das die Wirte, die Personal entlassen können und das wurde häufig praktiziert.

Gestern abend war ich nach langer Zeit wieder mal rauchfrei essen. Das Bild ist immer dasselbe. Ab 21Uhr ist man der letzte Kunde im Lokal. Am Tisch wurde gegessen und jeweils ein Getränk geordert. Um 21.30Uhr war dieses immer gut besuchte Restaurant leer und ganz erschreckend war, daß ein paar Meter weiter in einer aufgeteilten Kneipe um 21Uhr weder im NR-Bereich noch im Raucherbereich eine Menschenseele war, außer dem Wirt.

Man kann förmlich warten bis die nächsten Gastronomen aufgeben.
  

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Re: Antis stürmen die Lokale.....
Antwort #14 - 04.11.10 um 20:40:54
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Tja, wenn die Gastronomen wegen der Umsatzprobleme Personal entlassen műssen, wird bald jedes Lokal ein Familienbetrieb nach holländischer Definition, und es darf geraucht werden  Durchgedreht
  

Tu felix Austria fume
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