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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Genosse will Raucherpartei gründen (Gelesen: 1.676 mal)
ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #51 - 14.10.10 um 01:28:31
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Terrx schrieb on 13.10.10 um 23:00:04:
ch hab da für Zuwanderer meinen Grundsatz, der doch meist stimmte:

"Man kann nicht auf Dauer nur einen Menschen herholen."

Selbst der hochqualifizierte Facharbeiter oder Ingenieur wird, wenn es ihm hier gefällt, Verwandte und Bekannte nachholen.



Die Familienzusammenführung ist ein ganz entscheidendes Problem. Ohne diesen Anspruch auf Seiten von Zuwanderern hätten sich diese zu einem großen Teil in die Bevölkerung hinein gemischt (oder wären rückgewandert), und wir hätten weniger Integrationsschwierigkeiten. In den Niederlanden hat man da ein bisschen was verschärft, indem Importbräute usw. nur noch unter bestimmten Bedingungen einwandern dürfen.

  
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
bis zur FCTC-Konvention

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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #50 - 13.10.10 um 23:00:04
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Kriegt Ihr Euch noch wieder ein?
Mal abgesehen, daß hier hinten alles OT ist, blickt  ein dazukommender Leser schwer durch.

Ich hab da für Zuwanderer meinen Grundsatz, der doch meist stimmte:

"Man kann nicht auf Dauer nur einen Menschen herholen."

Selbst der hochqualifizierte Facharbeiter oder Ingenieur wird, wenn es ihm hier gefällt, Verwandte und Bekannte nachholen.
Das mal vor allem an die Adresse der "Wirtschaft", die dauernd nach denen ruft, statt sie auszubilden und die Nachkommenden dann der restlichen Gesellschaft überläßt.
Wenn beispielsweise EADS/Airbus nach Flugzeugingenieuren ruft, weil sie zu trottelig oder sparsam ausgebildet haben, dann muß die Gesellschaft dann mit der Frau, den Kindern, den Eltern, den Schwiegereltern, den Geschwistern der Schwiegereltern...klarkommen.
Wenn die Politik sagt, daß das nicht geht, muß EADS/Airbus wohl mal doch paar Facharbeitern ein Studium finanzieren - allemal volkswirtschaftlich günstiger als Rundumversorgung für 20 Leute des Anhangs.

Soviel dazu.

Dann gibts auch noch geschlossene Volksgruppen, die auch in 10 Generationen nicht deutsch werden werden.
Die sollte man als Deutschland nicht noch auffüllen.

Wenn die ansässige Bevölkerung mit denen nicht klarkommt und also auch die gesellschaft nicht, dann gehört das nicht nur angesprochen, sondern auch geändert.

Aber ganz vorne dran sollte es in D. mal die Debatte darüber geben, warum wir (Deutschen)denn den "Demographischen Wandel" haben!
Ist das ein Naturgesetz?!!



  
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xila
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... hat meistens recht
;)

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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #49 - 13.10.10 um 20:54:03
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Ich lese aus den allen erdenklichen Foren häufig etwas ganz anderes heraus, CoF. Ohne Gewähr, weil ich keine Zeit hatte, die hier zitierte Studie im Volltext zu lesen

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33488/1.html

aber die Telepolis-Zusammenfassung spiegelt schon das wider, was ich aus Foren an Eindrücken gewonnen habe.

[quoete]Dass "Ausländer kommen, um den Sozialstaat auszunutzen", finden 30 Prozent zutreffend. Eben so viel Zustimmung fanden auch die Aussagen, dass man Ausländer wieder in ihre Heimat schicken solle, wenn die Arbeitsplätze knapp werden. Auch der Aussage, wonach Deutschland durch die "vielen Ausländer" "in gefährlichem Maße überfremdet" werde, stimmten beinahe ein Drittel zu.

[...]Weit mehr als die Hälfte (58,4%), etwa das Wahlergebnis, dem die CSU hinterherweint, stimmten der Aussage zu, dass "die Religionsausübung für Muslime in Deutschland erheblich eingeschränkt" werden sollte – im Grundgesetz steht anderes. [/quote]

Meiner Meinung nach ist das bis zu einem gewissen Punkt in miesen Zeiten wie denen, die wir gerade haben, normal, weil Angst nun einmal futterneidisch macht. Aus irgendwelchen schwer nachvollziehbaren Gründen schürt die Politik pausenlos neue Ängste, anstatt sie zu beruhigen zu versuchen, was den Nährboden für populistische Rattenfängerei stetig verbessert, ihr selbst aber wohl auch eher schlecht bekommen wird, denn meines Erachtens ist die Sache kurz davor, ihr endgültig um die Ohren zu fliegen. Die spielen inzwischen mit dem Feuer, und das einzig Gute daran ist, daß derzeit weit und breit keine populistische Rattenfänger-Partei bereitsteht, um das politische Vakuum zu füllen.

Noch mal der Telepolis-Artikel:

Quote:
Die als gemeinsames, nationales Interesse formulierte ökonomische Rationalität sei zur dominanten Argumentationsfigur geworden und würde die demokratischen Institutionen faktisch schwächen.

In Anlehnung an den Soziologen Klaus Dörre spricht die Studie von einer "ökonomischen Landnahme", die alle Bereiche des individuellen und persönlichen Lebens erfasst, in der sich die Überlegungen vor allem darauf konzentrieren würden, wie die Sanktionen gegen diejenigen, die nicht (mehr) in diese ökonomische Logik passen, verschärft werden könnten.


Das heißt, jemandem, den man diffamieren will, spricht man nach dieser These einfach die gesellschaftliche Nützlichkeit ab. Stichwort Hartz-IV-Empfänger und sonstige Geringqualifizierte, deren beruflichem Status nun auch noch von Sarrazin die Rolle einer Erbkrankheit zugedacht wurde - und Sandy erwähnt zu Recht dieses ominöse Rauchergen und die angebliche Dummheit der Raucher. Und natürlich auch die berüchtigten Sozialhilfe-Dynastien, mit denen arbeitslose Ausländer inzwischen schon fast automatisch gleichgesetzt werden.

Das paßt schon alles zusammen, auch mit den Befragungsergebnissen. Und mit dem Ausgang des Volksentscheids, dem ja auch mehrere Jahre einschlägiger Propaganda vorausgingen.



  

As the mathematician Ian Stewart points out in “Do Dice Play God?” (Basic), the average person has one breast and one testicle.
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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #48 - 13.10.10 um 19:07:43
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Sandy schrieb on 13.10.10 um 09:09:45:
Was mich aber mehr wundert ist, dass parteiinterne Differenzen nach aussen getragen werden. Damit demontiert sich eine Partei doch von selbst. Die Kritik von Aussenstehenden (Xila z.B.) ist völlig legitim. So eine kritische Bestandsaufnahme muss eine Partei aushalten können.


Das nach aussen tragen in diesem Netzwerk kam nicht vom BmB. Ich habe lediglich Stellung bezogen.

Sandy schrieb on 13.10.10 um 09:09:45:
Wkw = wer kennt wen?, wenn ich nix falsch versteh. Will damit sagen, Parteimitglieder veräußerlichen parteiinterne Kontroversdiskussionen… äh, sauber…! Gab’s da ned schon mal ne Schlammschlacht zweier Konkurrenzgruppen in Bayern, wenn’s auch keine Parteien waren?


Das ist ein wunder Punkt. Wir stehen für Meinungsfreiheit und Mündigkeit der Bürger. Was soll der BmB machen, wenn ein Mitglied seine Meinung äußert, die ein Teil der Bevölkerung richtig findet und ein anderer nicht? Zitat Martella, daß es genau auf den Punkt bringt: Es ist einfach nicht möglich, auf die Befindlichkeit jedes Individuums einzugehen.

Sandy schrieb on 13.10.10 um 09:09:45:
Die fehlende Kommunikation ist der andere Punkt. Komisch finde ich schon, dass Mitglieder nicht einmal über die Aktivitäten der Vorstände im Vorfeld Bescheid wussten. Ich meine, der bmb wird ja keine Megapartei mit 100000 Mitgliedern sein, dass der Aufwand dafür zu hoch wär.


Richtig, fehlende Kommunikation ist ein Problem. Das liegt aber eher an den Mitgliedern als am Vorstand des BmB.
Als Partei kann man manchmal bei tagesaktuellen Themen und dieser irrsinnig schnellen Medienwelt nicht erst eine Umfrage starten und hoffen, daß die Mitglieder auch alle zeitnah Stellung beziehen. Im Gegenteil, es wäre ein Treffen der Mitglieder erforderlich, damit eine ausgiebige Diskussion stattfinden kann, um alle Unklarheiten zu beseitigen.
Trotzdem werden wir uns darüber Gedanken machen müssen, wie wir künftig vorgehen.

Bei Parteiprogrammänderungen hingegen ist das was völlig anderes, da hoffen und erwarten wir, daß sich Mitglieder äußern und Vorschläge einbringen. Das wird auch das Thema Integration sein, das ins Programm des BmB aufgenommen werden muß. Dazu wird jedoch ein Parteitag erforderlich.

Sandy schrieb on 13.10.10 um 09:09:45:
Aber ok, is nur der Einwurf einer Aussenstehenden u. möglicherweise ist’s gar unhöflich, mich da einzumischen.


Ich finds nicht schlecht das Du Dich einmischt. Noch haben wir Meinungsfreiheit.

Sandy schrieb on 13.10.10 um 09:09:45:
Komisch aber auch, dass der Raucherrassismus bei weitem weniger Aufsehen erregt, als der pc-inkorrekte Rassismus von einem Sarrazin. Nur zum Nachdenken im „anständigen“ deutschen Schweinestall, äh Staat natürlich. Proscht Mahlzeit!
hä?


Ich finde das überhaupt nicht komisch. Du kannst in allen erdenklichen Foren lesen, daß es einer überwältigenden Mehrheit lediglich um verfehlte Integration geht.

Das war beim Thema Rauchen völlig anders und ist für mich nicht vergleichbar.

« Zuletzt geändert: 13.10.10 um 19:09:02 von CoF »  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


Philosoph Descartes
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Martella
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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #47 - 13.10.10 um 17:39:54
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Werner R. Niedermeier schrieb on 13.10.10 um 16:41:58:
Ich hab heute morgen die Wiederholung gesehen. Ich gestehe ja, dass ich mit Frau Schwarzers Ideen nur sehr selten konform gehe, aber bei dieser Diskussion hat sie es Herrn Ströbele wirklich gezeigt.

Schwarzers Feminismus, der sich auf die Formel Frau=gut=Opfer, Mann=böse=Täter  reduziert, ist meiner Meinung nach krank. Aber eines muss man der Frau lassen: sie vertritt ihre Ansichten konsequent gegen jeden. Das ekelhafte an der grün-rosaroten Gutmenschenpartie ist ja vor allem ihre Verlogenheit: da wird bei jedem fehlenden Binnen-I wegen Geschlechterdiskriminierung aufgeheult, aber jeder noch so frauenverachtende Dreck, wenn er nur aus einem anderen Kulturkreis kommt, ist plötzlich irgendwie zu respektieren.

Werner R. Niedermeier schrieb on 13.10.10 um 16:41:58:
Allerdings denke ich, dass auch bei diesem Thema (wie bei vielen anderen) die Gefahr in der Verallgemeinerung liegt. Dummerweise ist da niemand davor gefeit.

Ich fürchte, Politik muss verallgemeinern. Es ist einfach nicht möglich, auf die Befindlichkeit jedes Individuums einzugehen.
  
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Wettereule
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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #46 - 13.10.10 um 17:18:00
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Hallo Sandy,

Sandy schrieb on 13.10.10 um 09:09:45:
Was mich aber mehr wundert ist, dass parteiinterne Differenzen nach aussen getragen werden. Damit demontiert sich eine Partei doch von selbst. [...]
Aber ok, is nur der Einwurf einer Aussenstehenden u. möglicherweise ist’s gar unhöflich, mich da einzumischen.


Danke für Deine Einmischung, die ich nun ganz und gar nicht als unhöflich empfinde.

Auf Basis der gleichen Überlegungen verzichte ich darauf, mich in diesem Kreis an dieser Debatte zu beteiligen, was keineswegs heißt, parteiintern nicht deutliche Position bezogen zu haben.

Auch sonst vielen Dank für Deine Beteiligung hier.

Gruß,

Jürgen
  

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Werner R. Niedermeier
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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #45 - 13.10.10 um 16:41:58
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Ich hab heute morgen die Wiederholung gesehen. Ich gestehe ja, dass ich mit Frau Schwarzers Ideen nur sehr selten konform gehe, aber bei dieser Diskussion hat sie es Herrn Ströbele wirklich gezeigt.

Allerdings denke ich, dass auch bei diesem Thema (wie bei vielen anderen) die Gefahr in der Verallgemeinerung liegt. Dummerweise ist da niemand davor gefeit.
  

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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #44 - 13.10.10 um 13:26:05
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Nicht Rauchen macht dumm, grün macht dumm!

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Wettereule
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Re: Inzwischen gibts das auch in der Mediathek ...
Antwort #43 - 13.10.10 um 13:23:47
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Ich wiederhole: Absolut sehenswert, wie der GRÜNE Alien da mit der Wirklichkeit konfrontiert wird, ohne sie auch nur andeutungsweise zu erkennen.

Grün UND senil ist eine verheerende Mischung ...

http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/5597326?pageId=&moduleId=3...

Jürgen

« Zuletzt geändert: 13.10.10 um 13:26:01 von Wettereule »  

Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommts an.
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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #42 - 13.10.10 um 13:08:49
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Wettereule schrieb on 12.10.10 um 21:58:18:
WAS tut das gut, wie Ströbele gerade bei Maischberger zum Thema eingemacht wird! Zwinkernd



Allerdings, ja!

Geradezu eingedampft worden ist dieser unverbesserliche Sozialromantiker.

Mag er auch bis dato noch in einigen Kiezen seines Wahlbezirks, vor allem im ehemaligen Kreuzberg SO 36, als bei jeder Versammlung präsenter und damit vermeintlich bürgernaher "Elder Hanfman" allseits bekannt sein und sich einer gewissen Beliebtheit erfreuen; ob die nachwachsende Generation diese Popularität künftig noch nachzuvollziehen vermag, wage ich zu bezweifeln:

"Du, Michael", fragen die angehenden Erstkläßler Anna-Laura und Konrad-Maximilian heute schon ihren Papa beim alljährlich am und um den "Kotti" *) stattfindenden sog. Myfest, "der alte Mann da drüben, der mit dem roten Schal, ist das der, 'wegen dem' die Mama sagt, sie wohnt jetzt bei der Sabine?" **)


Mag für diejenigen, die die einschlägigen Viertel Berlins und anderer Großstädte nicht kennen, merkwürdig anmuten, ist aber in der Realität so; ich kenne diverse Beispiele, nicht zuletzt das einer befreundeten Grundschullehrerin, die schon seinerzeit in den neunziger Jahren, als es um die Einschulung ihrer beiden Söhne ging, jeweils die Meldeadresse änderte.

Leute wie Ströbele, die die vielfältige Problematik, vor allem in Großstädten, die nicht nur, aber jedenfalls auch partiell gescheiterter Integration zu verdanken ist, leugnen, haben nichts verstanden.

Deshalb war das geballte Kontra, das Schwarzer, vor allem aber Balci und Buschkowsky als Kenner der Szene, Ströbele geboten haben, bitter nötig.

Gruß

evarix


 

*)   Kottbusser Tor/Platz
**) kurzfristiger, meist fingierter Wohnortwechsel    eines Elternteils, um der Einschulung des Kindes in die an sich örtlich zuständige sog. Problemschule zu entgehen
  
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Sandy
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Hallo

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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #41 - 13.10.10 um 09:09:45
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So wie ich’s mitbekam, wurde da einem ehemaligen Bankmenschen ne Mitgliedschaft in einer Partei angetragen. Der Schritt wird aufgrund der Unpopularität des Herrn von einigen Parteimitgliedern als anrüchig empfunden.

Zitat:
Das gilt nicht zuletzt, weil davon auszugehen ist, daß Sarrazin den Namen BmB noch nie gehört hat

Davon ist auszugehen im Normalfall. Vielleicht wurde vom Parteivorstand das Ding aber doch vorher mit Sarrazin abgesprochen. Man erfährt’s dann, falls er wirklich beitritt.

Was mich aber mehr wundert ist, dass parteiinterne Differenzen nach aussen getragen werden. Damit demontiert sich eine Partei doch von selbst. Die Kritik von Aussenstehenden (Xila z.B.) ist völlig legitim. So eine kritische Bestandsaufnahme muss eine Partei aushalten können.

Zitat:
Schockiert hat mich auch ein Beitrag eines BmB-Mitglieds - der bis jetzt unkommentiert stehen blieb - bei wkw:

Wkw = wer kennt wen?, wenn ich nix falsch versteh. Will damit sagen, Parteimitglieder veräußerlichen parteiinterne Kontroversdiskussionen… äh, sauber…! Gab’s da ned schon mal ne Schlammschlacht zweier Konkurrenzgruppen in Bayern, wenn’s auch keine Parteien waren? Das sind aber auch Indizien dafür, *warum* der (schlecht) organisierte Raucherwiderstand sooft scheitert, wenn man sich scho gegenseitig ans Bein pinkelt. Soviel zu Parteien und Vereinen.

Die fehlende Kommunikation ist der andere Punkt. Komisch finde ich schon, dass Mitglieder nicht einmal über die Aktivitäten der Vorstände im Vorfeld Bescheid wussten. Ich meine, der bmb wird ja keine Megapartei mit 100000 Mitgliedern sein, dass der Aufwand dafür zu hoch wär.

Aber ok, is nur der Einwurf einer Aussenstehenden u. möglicherweise ist’s gar unhöflich, mich da einzumischen.

Ach und ja, der akzeptierte „Sarrazin“ heisst Tel Hashomer.

http://www.bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/2010/04/27/studie-rauchen/forscher-f...

http://www.bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/2010/02/25/iq-raucher/rauchen-macht-...

Man empört sich ja über die Genforschung.

Zitat:
Der BmB steht für Meinungsfreiheit ohne das man daraufhin seinen Posten verliert und von der restlichen "anständigen" deutschen Politik durch den Verleumdungswald gezogen wird.

Komisch aber auch, dass der Raucherrassismus bei weitem weniger Aufsehen erregt, als der pc-inkorrekte Rassismus von einem Sarrazin. Nur zum Nachdenken im „anständigen“ deutschen Schweinestall, äh Staat natürlich. Proscht Mahlzeit!
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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #40 - 12.10.10 um 22:38:01
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@ CoF
Quote:
Die Einladung Sarrazins zum BmB wurde demokratisch beschlossen.


sie wurde vom vorstand beschlossen. die basis wurde weder gefragt noch darüber informiert. das ist zwar irgendwie demokratisch, guter stil ist es nicht.

Quote:
Die Rede von Wulff ist ein typisches Beispiel dafür, wie man ein Problem nicht löst. Ich verstehe nicht, daß man eine offensichtlich verfehlte Intergrationspolitik nicht ansprechen darf bzw. das dann einer wie Sarrazin kommen muß um Bewegung in diese Problematik zu bringen.


absolut einverstanden.

nur erstens: warum wurde sarrazin dann nicht bereits vor über einem jahr eingeladen, als er sich in dieser richtung erstmals öffentlich zu wort meldete.

zweitens: warum findet sich der punkt einwanderungspolitik, den ich auch für einen sehr wichtigen halte (und das nicht erst seit einem jahr), nirgendwo im programm des bmb?

Quote:
Meine Aussage zu Sarrazin bleibt bestehen. Meinungsfreiheit ist fundamental in einer Demokratie auch wenn der Rest seines Buches nicht meine Zustimmung findet.


genau das ist der punkt. worum geht es euch denn nun eigentlich?

um eine solidaritätsbezeugung mit dem "maulkorb-opfer" sarrazin?

um ein ersthaftes engagement in sachen einwanderungs- zuwanderungs und -integrationspolitik?

oder ist diese demokratisch beschlossene einladung doch nichts anderes als ein reichlich nassforscher anbiederungsversuch an einen momentan nach oben gespülten provokateur, zu dessen aussagen man (wie du selber schreibst) inhaltlich nicht einmal in vollem umfang stehen muss?

  

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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #39 - 12.10.10 um 21:58:18
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WAS tut das gut, wie Ströbele gerade bei Maischberger zum Thema eingemacht wird! Zwinkernd

Jürgen


Nachtrag: Darum gings genau:

http://www.daserste.de/maischberger/sendung.asp?datum=12.10.2010&startseite=true

und Güner Yasemin Balci hat Ströbele die absolut passenden Ansagen gemacht! - Kapiert hat DER freilich gar nix.

Wer die - trotz Schwarzer - absolut sehenswerte Runde noch schauen will:

Wiederholungstermine der Sendung :

Mittwoch, 13.10.2010 | 09:30 Uhr (MDR)
Samstag, 16.10.2010 | 23:20 Uhr (3Sat)

Mediathek ist noch nicht.
« Zuletzt geändert: 12.10.10 um 22:32:08 von Wettereule »  

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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #38 - 12.10.10 um 21:44:58
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Werner R. Niedermeier schrieb on 12.10.10 um 19:59:50:
CoF schrieb on 12.10.10 um 14:06:13:
Nicht die Zuwanderung, der Islam ist das Problem!

Ich persönlich würde noch einen Schritt weiter gehen: Jeder religiöse oder pseudoreligiöser Fanatismus ist ein Problem. Ich beschränke dies nicht auf den Islam. Von mir aus kann jeder glauben, was er will. Er soll aber verdammt noch mal damit aufhören, anderen seinen Glauben aufzuzwingen. Und dabei ist es mir völlig egal, ob das irgendwelche Puritaner, Gesundheitsfaschisten, Islamisten oder sonstwer ist.


ja...aber das ist nicht einen Schritt weiter gegangen, sondern das ist der eigentliche  Schritt in eine richtige Richtung. Islamistische Fanatiker sind genauso scheiße wie z.B. ein Bischof Mixa.
Wir können doch nicht ernsthaft behaupten, der Islam sei generell das Problem ohne in dumpfe Pauschalierungen zu verfallen.
Um es jetzt recht plakativ zu gestalten:
Es hat doch niemand ernsthaft ein Problem mit beispielsweise Mesut Özil, wenn er vor jedem Spiel Koranverse betet.
Gut das könnte jetzt die hierzulande gerne gepflegte multikulturelle Doppelmoral sein, trotzdem...

es gibt kein ernsthaftes Argument dafür dass diese Menschen ein Problem darstellen können, solange sie die Grundwerte unserer Kultur so akzeptieren wie wir ihre Religion. Sie müssen das nicht adaptieren oder 'sich anpassen'.
Leben und leben lassen hieß das vor langer Zeit einmal......bevor irgendwelche Fanatiker aus Passau das ganze grotesk verdreht haben.
« Zuletzt geändert: 12.10.10 um 21:46:24 von Berlin-Mindplayer »  
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Werner R. Niedermeier
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Re: Genosse will Raucherpartei gründen
Antwort #37 - 12.10.10 um 19:59:50
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CoF schrieb on 12.10.10 um 14:06:13:
Nicht die Zuwanderung, der Islam ist das Problem!

Ich persönlich würde noch einen Schritt weiter gehen: Jeder religiöse oder pseudoreligiöser Fanatismus ist ein Problem. Ich beschränke dies nicht auf den Islam. Von mir aus kann jeder glauben, was er will. Er soll aber verdammt noch mal damit aufhören, anderen seinen Glauben aufzuzwingen. Und dabei ist es mir völlig egal, ob das irgendwelche Puritaner, Gesundheitsfaschisten, Islamisten oder sonstwer ist.
  

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