Seitenindex umschalten Seiten: 1 [2]  Thema versendenDrucken
Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Neues Volksbegehren? (Gelesen: 693 mal)
Carolus Magnus
Senior Member
*****
Offline


Ich rauche und trinke
aus politischen Gründen.

Beiträge: 1.979
Standort: Schweiz
Mitglied seit: 09.06.07
Re: Neues Volksbegehren?
Antwort #15 - 26.09.10 um 11:44:39
Beitrag drucken  
Frankenberger's Lotterleben

ist dem Hitlers nicht unähnlich

Frankenberger besuchte von 1992 bis 2001 das Adalbert-Stifter-Gymnasium in Passau. Anschließend folgte ein Lehramtsstudium, ehe er ab 2003 an der Universität Passau Theologie studierte. Beide Studiengänge beendete er jeweils ohne Abschluss. Er machte anschließend diverse Ausbildungen, z. B. zum Notfallseelsorger oder s...taatlich geprüften Fremdenführer für Österreich. Ebenfalls seit 2003 arbeitet er als Kostümtheater-Führer bei den Passauer Stadtfuchs-Touren. 2007 gründete er in Linz mit zwei Mitarbeiterinnen den Stadtlux, interaktive Kostümtheater-Führungen mit gruppenpädagogischen Spielelementen. Mit seinem Interaktiven Kreativ Service inszeniert er Vernissagen und ist als Regisseur von Liveübertragungen tätig.
  

BRD_1937.png ( 35 KB | Downloads )
BRD_1937.png

www.sackstark.info - heute schon gelesen?
Zum Seitenanfang
IP gespeichert
 
G-H-L
God Member
****
Offline


I love YaBB 1G - SP1!

Beiträge: 937
Mitglied seit: 23.10.06
Re: Neues Volksbegehren?
Antwort #16 - 26.09.10 um 15:25:28
Beitrag drucken  
Achim schrieb on 24.09.10 um 06:24:52:
Man muß nicht pessimistisch sein aber realistisch:
Wir haben am 4. Juli verloren weil wir die Minderheit stellen und wir werden auch in Zukunft die Mehrheit nicht davon überzeugen für unser Anliegen zu stimmen.

Das einzige was uns noch helfen kann ist die Justiz.


Wir haben am 4. Juli verloren weil zu viele Raucher ganz einfach nicht zum Volksentscheid gegangen sind.

Von der Justiz ist doch auch nichts mehr zu erwarten. Bereits das BVerfG hat die Verfassungsmässigkeit der Rauchverbote bestätigt. Und die meisten Richter tendieren eh mehr zu den Rauchverboten.

Gruß
Gerhard
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Achim
Full Member
***
Offline


123

Beiträge: 331
Mitglied seit: 07.03.07
Re: Neues Volksbegehren?
Antwort #17 - 27.09.10 um 08:29:27
Beitrag drucken  
G-H-L schrieb on 26.09.10 um 15:25:28:
Achim schrieb on 24.09.10 um 06:24:52:
Man muß nicht pessimistisch sein aber realistisch:
Wir haben am 4. Juli verloren weil wir die Minderheit stellen und wir werden auch in Zukunft die Mehrheit nicht davon überzeugen für unser Anliegen zu stimmen.

Das einzige was uns noch helfen kann ist die Justiz.


Wir haben am 4. Juli verloren weil zu viele Raucher ganz einfach nicht zum Volksentscheid gegangen sind.

Von der Justiz ist doch auch nichts mehr zu erwarten. Bereits das BVerfG hat die Verfassungsmässigkeit der Rauchverbote bestätigt. Und die meisten Richter tendieren eh mehr zu den Rauchverboten.

Gruß
Gerhard


Verloren haben wir den VE 40 :60
Wahlberechtigte Raucher (also keine Jugendliche, keine Ausländer) schätze ich auf max 22 %
Also Quote 22 :78
Ergo haben  weitaus mehr als nur die Raucher anteilsmäßig gegen den VE gestimmt.

Und mit Justiz meinte ich nicht das BVerfG, sondern siehe Saarland..
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Berlin-Mindplayer
God Member
****
Offline


420

Beiträge: 954
Mitglied seit: 19.02.07
Geschlecht: männlich
Re: Neues Volksbegehren?
Antwort #18 - 27.09.10 um 11:45:37
Beitrag drucken  
ich schließe mich den meisten in jedem Fall: Da ist derzeit nichts zu holen.
Schon allein deswegen weil die Gegenseite Ihre Kampangnen geschickt einfädelt und zur Sozialdebatte a la Sarrazin geführt hat.
Es geht nicht nur um eine etwaige Gesundheitsschädigung, sondern es geht darum, dass Leute die rauchen, Alkohol trinken oder Übergewicht haben grundsätzlich als asozial dargestellt werden.
Das ist natürlich Schwachsinn hat aber letztlich dafür geführt, dass die 'sogenannte Mittelschicht' sich reflexartig dagegen abgrenzen möchte. Insbesondere deswegen weil Geschichten wie die Bank bzw. Finanzkrise eindrucksvoll bewiesen hatt dass die (gefühlte) Zugehörigkeit zu einer Schicht nicht fest ist, sondern man im Zweifelsfall rasch zu den Verlierern gehören kann (ohne dass man raucht Smiley )
Wie auch daher ist es nicht verwunderlich, dass eine Vielzahl der Antis aus Beamten Lehrern und gut situierten Angestellten im mittleren Alter besteht, die sich nicht nur gegen das Rauchen äußern sondern oft ihrer Angst vor dem sozialen Abstieg Ausdruck verleihen....oder wie man früher so schön sagte "spiel nicht mit den Schmuddelkindern".
Dabei gibt es keine bescheuertere Schicht als eben jene Mittelschicht. Würden sie sich mit den sog. Prekariät solidarisieren, würde in unserem Land die "Gestopften" die Zeche zahlen, nicht die Mitelschicht selbst.
Gleichzeitig hat diese Art der Kampagne auchg dazu geführt, dass die Raucher sich in der Gesellschaft wie Päderasten benehmen ...Hauptsache nicht erkannt werden, irgendwie scheint es ja krank was man macht. Die meisten laufen ja mit einer permanenten Entschuldigung auf den Lippen durch die Gegend.
Damit ist kein Volksbegehren zu machen. 

Die dritte Geschichte ist das St. Florians Prinzip, nachdem die allermeisten die Raucherprohibition dulden ja sogar begrüßen in der Hoffnung, dass man selbst der Gängelung entgeht, solange es noch andere Sündenböcke gibt.
Fragt doch mal eine Brauerei ob sie sich gegen Rauchverbote engagieren möchte... Um Himmels Willen man möchte ja nicht selbst in die Schusslinie geraten auch wenn man selbst unter dem Rauchverbot leidet und letzteres ohenhin noch passieren wird. 

Nein nein unter diesen Vorraussetzungen ist derzeit kein Volksbegehren zu machen. Schon gar nicht jetzt wo es nach plumper Revanche aussieht. Man muss wohl warten bis alles in Scherben liegt.
Ich will an dieser Stelle daran erinnern, dass die Diskussionen über das ban smonking in England nie größer war als derzeit....als eine Vielzahl an Pubs verschwunden sind.
  
Zum Seitenanfang
IP gespeichert
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1 [2] 
Thema versendenDrucken
 
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet.    Hier erfahren Sie mehr zum Datenschutz OK