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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Jetzt sind die Dicken dran! (Gelesen: 6.434 mal)
Tegel
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #325 - 07.03.18 um 07:56:49
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In den " Versuchslaboren " England, Australien und Neuseeland wird es vielleicht noch reibungslos funktionieren. Bei uns und in Osteuropa habe ich mittlerweile so miene Zweifel.
  

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Querkopf
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #324 - 07.03.18 um 06:04:12
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Britische Regierung verbietet zu fettige Pizza und Burger

http://www.welt.de/wirtschaft/article174264272/Fast-Food-Britische-Regierung-wil...

Quote:
Bis 2024 muss der Kaloriengehalt von 13 Produktgruppen um 20 Prozent sinken. ....

.....Die Liste der Nahrungsmittel, deren Kaloriengehalt reduziert werden soll, umfasst Pizza, Take-away und Suppen, Fertigsaucen und Dressings, Würstchen, Burger und Pies sowie Snacks wie Chips und Cracker....


Quote:
Kritiker verurteilten die Bevormundung durch den Staat. „Die Eiferer des Übervorsorglichen sind durchgedreht“, sagte Christopher Snowdon vom Institute of Economic Affairs. Der einzige Weg, die Ziele zu erfüllen, seien kleinere Packungen, für die Verbraucher genauso viel zahlen müssten wie bisher.


In Deutschland ist man noch nicht ganz so weit - aber die öffentlich-rechtlichen Medien geben sich schon große Mühe, den Boden dafür vorzubereiten. Man informiert nicht mehr allein über Produkte - man will immer mehr umerziehen.....
  
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ChristophL
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #323 - 05.02.18 um 18:54:21
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Querkopf schrieb on 05.02.18 um 12:49:55:
Natürlich gibt es die "nationale Reduktionsstrategie" auf dem Papier schon länger (2016). Dabei hieß es aber im Gegensatz zu Heute noch: "Dabei setzt die Bundesregierung auf Aufklärung und Information." Ganz im Sinne der CDU, die gesetzliche Eingriffe in die Produktion der Hersteller eher scheut. Der CSU-Verbraucherschutzminister wird sich aber jetzt wohl in einer neuen Regierung von der SPD "zum Jagen tragen lassen".


2017 bewegte man sich schon in Richtung detaillierter 'freiwilliger' Selbstverpflichtung durch Druck auf die Branche.


Querkopf schrieb on 05.02.18 um 12:49:55:
Darum geht es aber nur am Rande - allerdings gehen alle Versuche, die Entscheidungsfreiheit der Bürger im Konsumbereich einzuschränken, von linken Parteien aus! SPD und Grüne haben die Marotte, den Bürger als unmündiges Kind zu behandeln, offenbar in den Genen. Die CDU macht dies wohl in einer zukünftigen Regierung nur aus Gründen der Machterhaltung mit.


Die CDU macht mittlerweile eh alles mit. Aber das paternalistische Denken verbreitet sich auch dort immer mehr, die Unterschiede zwischen den Parteien verwischen sich immer mehr. Das ist längst eine Frage der Dosis geworden, nciht mehr der Richtung.
« Zuletzt geändert: 05.02.18 um 18:55:52 von ChristophL »  
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Querkopf
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #322 - 05.02.18 um 12:49:55
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ChristophL schrieb on 04.02.18 um 23:31:52:
Hat längst auch der CSU-Verbraucherschmutzminister übernommen, lediglich der Begriff "Reduktion" wurde zu "Reformulierung" reformuliert.


Natürlich gibt es die "nationale Reduktionsstrategie" auf dem Papier schon länger (2016). Dabei hieß es aber im Gegensatz zu Heute noch: "Dabei setzt die Bundesregierung auf Aufklärung und Information." Ganz im Sinne der CDU, die gesetzliche Eingriffe in die Produktion der Hersteller eher scheut. Der CSU-Verbraucherschutzminister wird sich aber jetzt wohl in einer neuen Regierung von der SPD "zum Jagen tragen lassen".

Darum geht es aber nur am Rande - allerdings gehen alle Versuche, die Entscheidungsfreiheit der Bürger im Konsumbereich einzuschränken, von linken Parteien aus! SPD und Grüne haben die Marotte, den Bürger als unmündiges Kind zu behandeln, offenbar in den Genen. Die CDU macht dies wohl in einer zukünftigen Regierung nur aus Gründen der Machterhaltung mit.

Dabei wird der Druck auf die Gesetzgebung von der WHO, Ärzte- und Diabetikerverbänden aufgebaut. Das Ziel und die Argumentation wird aus folgendem Papier deutlich:
Quote:
Evidenzbasierte Argumentation:
...Auf freiillige Selbstverpflichtungen der Lebensmittelwirtschaft zu setzen, wird als politische Führungsschwäche wahrgenommen; die Effektivität
wird als schwach bis wirkungslos beschrieben. Evidenzbasiert wirkungsvoll seien ausschließlich gesetzliche Regulierung und Markt-interventionen.
Magnusson und Reeve beschreiben einen gangbaren politischen Prozess der responsive regulation, der eine schrittweise regulatorische „Aufrüstung“
bei Ausbleiben signifikanter Veränderungen aufgrund von Selbstverpflichtungen (underperformance) beinhaltet...
Nationale Reduktionsstrategie 2016.
Positionspapier vodiabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe.


Na also - geht doch schon in die "richtige Richtung" ..... Zunge
  
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ChristophL
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #321 - 04.02.18 um 23:31:52
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Hat längst auch der CSU-Verbraucherschmutzminister übernommen, lediglich der Begriff "Reduktion" wurde zu "Reformulierung" reformuliert.
« Zuletzt geändert: 04.02.18 um 23:32:21 von ChristophL »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #320 - 04.02.18 um 07:08:32
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Hier das Positionspapier der SPD für "gesunde Ernährung", das aus der Feder der Grünen stammen könnte:

http://www.spdfraktion.de/system/files/documents/positionspapier-reduktionsstrat...

Quote:
....Aufklärungskampagnen helfen hier nur bedingt.....

....Dazu gehören ein Verbot von an Kinder gerichtete Werbung für ungesunde Produkte (wie Softdrinks, Süßigkeiten und Snackwaren), und eine für Laien verständliche Nährwertkennzeichnung wie die Ampel für zusammengesetzte Produkte.....

.....Verbesserung des Lebensmittelangebots durch eine Nationale Reduktionsstrategie für weniger Zucker, Fett und Salz in zusammengesetzten Pro-
dukten.... 

"Nationale Reduktionsstrategie" = schönes Wort für zwangsweisen Eingriff in unsere Ernährung!

und damit wir uns einstimmen können, wohin die Reise gehen soll:
Quote:
...eine gesetzliche Regelung für den Fall, dass sich die Unternehmen nicht freiwillig an der Nationalen Reduktionsstrategie beteiligen


und in Grossbritannien gibt es ein neues Herzinfarktwunder:
Quote:
In Großbritannien zum Beispiel ist als Erfolg der Salzreduktion das Bevölkerungsrisiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen um 40% gesunken.


Das kommt dabei raus wenn die SPD vom linken Bürgertum geprägt wird und die Interessen der kleinen Leute für verzichtbar hält....
  
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Tegel
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #319 - 22.01.18 um 00:10:21
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Manche Koalitionen schleppen sich nach vier Jahren über die ZIELline, diese schleppt sich schon über die STARTlinie.
  

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Tegel
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #318 - 21.01.18 um 14:09:38
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Es sind ja nicht nur die Sozialisten in Deutschland. Nach meinen Informationen ist die Abstrafung europaweit (https://tinyurl.com/y9fjyctz).  Aber es betrifft nicht nur die sozialistischen Parteien, es betrifft alle etablierten Parteien. Allerdings mit unterschiedlichen Auswirkungen und Konsequenzen.
Die komplette politische Riege hat sich zu einem bestimmten Zeitpunkt den „ Wähler der Zukunft „ gebastelt. Dieser Wähler raucht nicht, trinkt nicht, verzichtet auf Zucker, ist vorbehaltloser Anhänger neuer Energieformen, denkt Global  und ist treuer Anhänger der europäischen Union und des Euro etc.

Pfeifendeckel !!!

Vielleicht ein kleiner Anteil der Bevölkerung kann sich damit dauerhaft identifizieren. Die meisten haben nach kurzer Zeit und gesteuerter Euphorie erkannt welche Konsequenzen es für sie und ihr alltägliches Leben hat.
Insbesondere die einstige Wählerschaft der Sozialdemokraten hat diese „ Neuausrichtung „ nicht mitgemacht und sich  somit  neu orientiert.  Auch die Union in Deutschland, hier insbesondere  die Kanzlerin,  stehen unter Druck. An die Wahlen in BY möchte ich gar nicht erst  denken.  Wie deutlich ist in den Kommentaren hier der sehnsüchtige Blick nach Österreich !

Es war ein katastrophaler Fehler der etablierten Politiker / Parteien alle Bürger in das Korsett von links / grüner Ideologie und Weltanschauung  zu schnüren.  Es macht auch keinen Sinn vorbehaltlos die globalen / europäischen politischen und wirtschaftlichen Interessen zu Lasten des eigenen Volkes durchsetzen zu wollen.

So etwas funktioniert im Kopf und auf dem Papier. Aber nicht auf der Straße.   
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #317 - 21.01.18 um 08:57:19
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Es ist zum Heulen - der Weg der SPD von einer ehemals großen Volkspartei zur selbstverschuldeten 10 plus X %-Partei. Vom Anwalt der Arbeiter und Armen zum Sprachrohr des linken Bürgertums!

Und in dieser prekären Lage fällt den Genossen nichts anderes ein, als in das Konsumverhalten der kleinen Leute staatlich eingreifen zu wollen. Die SPD hat den Kontakt zur ihren Wählern verloren.
Da hilft es auch nicht, wenn man wie 2012 in NRW mit dem Wahlslogan "Currywurst ist SPD" die Wähler täuschen will. Als Fastfood steht die Currywurst in den Augen der Gesundheitsapostel ja nicht gerade für wertvolle Inhalte. Als Kampagne sollte die Currywurst wohl Volksnähe ausdrücken - inzwischen haben wohl viele Wähler mitbekommen, dass sie ganz einfach nur verarscht wurden.

Es geht momentan wohl auch an den Bedürfnissen der meisten SPD-Wähler vorbei, wenn man nur noch mit "sozialer Gerechtigkeit" punkten will. Obwohl auch auf diesem Gebiet viel zu tun wäre - die Sorgen der einfachen Leute richten sich momentan wohl eher auf Themen wie Flüchtlingskrise, zu der die SPD aber keine Lösungen anbieten kann. Kein Wunder - damit würde man ja das linke Bürgertum verschrecken!

Nachdem die SPD zusammen mit den Grünen in NRW die Kneipen als Ort der Kommunikation vernichtet hat, versucht sie jetzt die Essgewohnheiten ihrer potentiellen Wähler zwangsweise zu ändern - und wundert sich, dass sie ihre Zustimmungswerte immer weiter in den Keller gehen....

Dieser Partei ist nicht mehr zu helfen, fürchte ich... Traurig

  
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Tegel
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #316 - 20.01.18 um 18:35:10
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...ich werde den Eindruck nicht los, dass bei vielen Zeitgenossen die Manipulation und Gehirnwäsche der letzten Jahre ein voller Erfolg war. Eigenverantwortung und selbständiges Denken und Handeln ausgeschlossen.

Ich bin allerdings wirklich gespannt , wie sich diese Fraktion der Heilsbringer & besseren Menschen aufgrund der Veränderungen iim zunehmend kritischen  ( politischen ) Denken der Allgemeinheit verhält. Mit der Comfort- Zone der letzten 20 Jahre ist es nun mal vorbei.
Einen ersten Einblick gibt der Bundestag in Berlin.
« Zuletzt geändert: 20.01.18 um 19:01:01 von Tegel »  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #315 - 19.01.18 um 06:24:12
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Der Denkzettel bei der letzten Wahl war offensichtlich nicht gross genug. Die haben ihren eigenen Laden nicht unter Kontrolle, wollen aber schon wieder den Bürger kontrollieren
  

"Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird." (Le Bon, Psychologie der Massen)
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #314 - 19.01.18 um 05:57:19
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SPD will Pizza und Cola per Gesetz gesünder machen:

http://www.welt.de/wirtschaft/article172624596/Bessere-Ernaehrung-SPD-will-Pizza...

Quote:
Die SPD will die Ernährungsindustrie dazu zwingen, weniger Zucker, Salz und Fett in Lebensmitteln zu verarbeiten.....
.....Unabhängige Experten, Ärzte und Krankenkassen, aber auch Gesundheits- und Verbraucherorganisationen sollen den Herstellern Zielmarken vorgeben für verarbeitete Nahrungsmittel, also beispielsweise für Pizza und Pudding oder Cola und Limonade....

.....Christoph Minhoff, der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).: „Der Verbraucher hat also die Wahl und kann selbst entscheiden, was er kaufen und essen möchte. Offenbar traut die SPD den Bürgern aber nicht zu, eigene Entscheidungen zu treffen.“


Auch wenn Entmündigungsversuche von anderen Parteien bekannt sind, linke Politiker sind bei solchen Bevormundungen immer an vorderster Front...
Seltsam!
  
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magnitubel
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #313 - 17.01.18 um 10:35:36
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Aus der Ärztezeitung  Durchgedreht

Quote:
In der "Saure-Gurken-Zeit" zwischen Weihnachten und Neujahr können in den Medien häufig Personen und Themen groß herauskommen, die sonst nicht ins Rampenlicht gelangen würden. Aktuell ist dies der Ernährungsexpertin der WHO, Juana F. Willumsen, gelungen...

Nach Auffassung der WHO-Ernährungsexpertin müsse aufgrund der drastischen Gewichtsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland die Werbung für Süßigkeiten, Junk-Food und Bier eingeschränkt werden. Die freiwillige Selbstkontrolle reiche anscheinend nicht aus...

Wenn man die wissenschaftliche Literatur nach "Bierkonsum und Übergewicht" im Erwachsenenalter durchsucht, fällt eine erst im Herbst 2017 hochrangig publizierte Arbeit auf, bei der 14.971 Männer über 24 Jahre hinsichtlich des Einflusses einer Änderung des Alkoholkonsums auf das Körpergewicht untersucht wurden (Obesity 2017; online 20. September)...

Die Autoren folgern aus den Daten, dass eine Erhöhung des Alkoholkonsums zwar mit leichter Gewichtszunahme assoziiert ist, die Getränke-spezifischen Unterschiede aber zu gering seien, um Empfehlungen auszusprechen...

Was können wir aus diesen Daten im Hinblick auf das Interview der WHO-Expertin lernen? Zum einen scheint wohl bei den Gazetten in Deutschland, die dieses Interview unreflektiert übernommen haben, nicht nur "Saure-Gurken-Zeit", sondern auch Urlaubszeit für die Wissenschaftsredakteure geherrscht zu haben. Der Begriff "WHO" scheint zudem nicht automatisch ein Qualitätssiegel für eine medizinisch fundierte Expertenmeinung zu sein.


Urlaubszeit für Wissenschaftsredakteure?
Wusste nicht, dass es noch welche gibt...
  
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ChristophL
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #312 - 13.12.17 um 00:37:58
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ChristophL schrieb on 27.01.12 um 23:43:09:
Quote:
Dass sich Menschen wegen ihres physischen Erscheinungsbilds herabwürdigen lassen müssen, bis hin zur sozialen Ausgrenzung, ist eine Schande für eine sich sonst ach so tolerant gebende Gesellschaft. Wenn der stellvertretende Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Leonhard Kuckart, fordert, dass Übergewichtige höhere Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung zahlen müssen, so hat er sich damit offen für die Diskriminierung Benachteiligter ausgesprochen, was bedauerlicherweise keine deutliche öffentliche Zurückweisung provoziert.




Der alte Kuckart, wohl immer noch inspiriert vom Gesundheitsfaschismus, unter dem er seine Kindheit verbracht hat, schlägt wieder zu.

Quote:
Ihr Landesvorsitzender Leonhard Kuckart regt an, die Gesundheitsgefahren auf Süßigkeitenverpackungen ebenso drastisch zu veranschaulichen wie auf Zigarettenschachteln. [...]
„Auf den Weihnachtsteller gehören weniger Schokolade, Marzipan und zuckerhaltige Schnuckereien - dafür mehr Nüsse, Mandarinen und zuckerarmes Vollkorngebäck“, mahnte Kuckart.


Quelle

Kann mich einen TV-Beitrag erinnern, wo der Typ auf der Straße Passanten belästigt hat, wegen Rauchens, Essens oder ähnlichem.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #311 - 10.12.17 um 01:21:35
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Quote:
Dem US-amerikanischen Getränkehersteller Coca-Cola bläst in diesem Jahr scharfer Wind wegen seiner vorweihnachtlichen Truck-Tour in Großbritannien entgegen. Behörden und Initiativen forderten Coca-Cola auf, bei der Werbetour mit geschmückten Lastwagen keine zuckerhaltige Getränke an Kinder und Jugendliche zu verteilen.


Die üblichen Verdächtigen inklusive Jamie Oliver.
Einstimmigkeit in den Kommentaren dazu.
  
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