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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Jetzt sind die Dicken dran! (Gelesen: 4.143 mal)
Tegel
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #325 - 07.03.18 um 07:56:49
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In den " Versuchslaboren " England, Australien und Neuseeland wird es vielleicht noch reibungslos funktionieren. Bei uns und in Osteuropa habe ich mittlerweile so miene Zweifel.
  

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Querkopf
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #324 - 07.03.18 um 06:04:12
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Britische Regierung verbietet zu fettige Pizza und Burger

http://www.welt.de/wirtschaft/article174264272/Fast-Food-Britische-Regierung-wil...

Quote:
Bis 2024 muss der Kaloriengehalt von 13 Produktgruppen um 20 Prozent sinken. ....

.....Die Liste der Nahrungsmittel, deren Kaloriengehalt reduziert werden soll, umfasst Pizza, Take-away und Suppen, Fertigsaucen und Dressings, Würstchen, Burger und Pies sowie Snacks wie Chips und Cracker....


Quote:
Kritiker verurteilten die Bevormundung durch den Staat. „Die Eiferer des Übervorsorglichen sind durchgedreht“, sagte Christopher Snowdon vom Institute of Economic Affairs. Der einzige Weg, die Ziele zu erfüllen, seien kleinere Packungen, für die Verbraucher genauso viel zahlen müssten wie bisher.


In Deutschland ist man noch nicht ganz so weit - aber die öffentlich-rechtlichen Medien geben sich schon große Mühe, den Boden dafür vorzubereiten. Man informiert nicht mehr allein über Produkte - man will immer mehr umerziehen.....
  
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ChristophL
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #323 - 05.02.18 um 18:54:21
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Querkopf schrieb on 05.02.18 um 12:49:55:
Natürlich gibt es die "nationale Reduktionsstrategie" auf dem Papier schon länger (2016). Dabei hieß es aber im Gegensatz zu Heute noch: "Dabei setzt die Bundesregierung auf Aufklärung und Information." Ganz im Sinne der CDU, die gesetzliche Eingriffe in die Produktion der Hersteller eher scheut. Der CSU-Verbraucherschutzminister wird sich aber jetzt wohl in einer neuen Regierung von der SPD "zum Jagen tragen lassen".


2017 bewegte man sich schon in Richtung detaillierter 'freiwilliger' Selbstverpflichtung durch Druck auf die Branche.


Querkopf schrieb on 05.02.18 um 12:49:55:
Darum geht es aber nur am Rande - allerdings gehen alle Versuche, die Entscheidungsfreiheit der Bürger im Konsumbereich einzuschränken, von linken Parteien aus! SPD und Grüne haben die Marotte, den Bürger als unmündiges Kind zu behandeln, offenbar in den Genen. Die CDU macht dies wohl in einer zukünftigen Regierung nur aus Gründen der Machterhaltung mit.


Die CDU macht mittlerweile eh alles mit. Aber das paternalistische Denken verbreitet sich auch dort immer mehr, die Unterschiede zwischen den Parteien verwischen sich immer mehr. Das ist längst eine Frage der Dosis geworden, nciht mehr der Richtung.
« Zuletzt geändert: 05.02.18 um 18:55:52 von ChristophL »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #322 - 05.02.18 um 12:49:55
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ChristophL schrieb on 04.02.18 um 23:31:52:
Hat längst auch der CSU-Verbraucherschmutzminister übernommen, lediglich der Begriff "Reduktion" wurde zu "Reformulierung" reformuliert.


Natürlich gibt es die "nationale Reduktionsstrategie" auf dem Papier schon länger (2016). Dabei hieß es aber im Gegensatz zu Heute noch: "Dabei setzt die Bundesregierung auf Aufklärung und Information." Ganz im Sinne der CDU, die gesetzliche Eingriffe in die Produktion der Hersteller eher scheut. Der CSU-Verbraucherschutzminister wird sich aber jetzt wohl in einer neuen Regierung von der SPD "zum Jagen tragen lassen".

Darum geht es aber nur am Rande - allerdings gehen alle Versuche, die Entscheidungsfreiheit der Bürger im Konsumbereich einzuschränken, von linken Parteien aus! SPD und Grüne haben die Marotte, den Bürger als unmündiges Kind zu behandeln, offenbar in den Genen. Die CDU macht dies wohl in einer zukünftigen Regierung nur aus Gründen der Machterhaltung mit.

Dabei wird der Druck auf die Gesetzgebung von der WHO, Ärzte- und Diabetikerverbänden aufgebaut. Das Ziel und die Argumentation wird aus folgendem Papier deutlich:
Quote:
Evidenzbasierte Argumentation:
...Auf freiillige Selbstverpflichtungen der Lebensmittelwirtschaft zu setzen, wird als politische Führungsschwäche wahrgenommen; die Effektivität
wird als schwach bis wirkungslos beschrieben. Evidenzbasiert wirkungsvoll seien ausschließlich gesetzliche Regulierung und Markt-interventionen.
Magnusson und Reeve beschreiben einen gangbaren politischen Prozess der responsive regulation, der eine schrittweise regulatorische „Aufrüstung“
bei Ausbleiben signifikanter Veränderungen aufgrund von Selbstverpflichtungen (underperformance) beinhaltet...
Nationale Reduktionsstrategie 2016.
Positionspapier vodiabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe.


Na also - geht doch schon in die "richtige Richtung" ..... Zunge
  
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ChristophL
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #321 - 04.02.18 um 23:31:52
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Hat längst auch der CSU-Verbraucherschmutzminister übernommen, lediglich der Begriff "Reduktion" wurde zu "Reformulierung" reformuliert.
« Zuletzt geändert: 04.02.18 um 23:32:21 von ChristophL »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #320 - 04.02.18 um 07:08:32
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Hier das Positionspapier der SPD für "gesunde Ernährung", das aus der Feder der Grünen stammen könnte:

http://www.spdfraktion.de/system/files/documents/positionspapier-reduktionsstrat...

Quote:
....Aufklärungskampagnen helfen hier nur bedingt.....

....Dazu gehören ein Verbot von an Kinder gerichtete Werbung für ungesunde Produkte (wie Softdrinks, Süßigkeiten und Snackwaren), und eine für Laien verständliche Nährwertkennzeichnung wie die Ampel für zusammengesetzte Produkte.....

.....Verbesserung des Lebensmittelangebots durch eine Nationale Reduktionsstrategie für weniger Zucker, Fett und Salz in zusammengesetzten Pro-
dukten.... 

"Nationale Reduktionsstrategie" = schönes Wort für zwangsweisen Eingriff in unsere Ernährung!

und damit wir uns einstimmen können, wohin die Reise gehen soll:
Quote:
...eine gesetzliche Regelung für den Fall, dass sich die Unternehmen nicht freiwillig an der Nationalen Reduktionsstrategie beteiligen


und in Grossbritannien gibt es ein neues Herzinfarktwunder:
Quote:
In Großbritannien zum Beispiel ist als Erfolg der Salzreduktion das Bevölkerungsrisiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen um 40% gesunken.


Das kommt dabei raus wenn die SPD vom linken Bürgertum geprägt wird und die Interessen der kleinen Leute für verzichtbar hält....
  
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Tegel
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #319 - 22.01.18 um 00:10:21
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Manche Koalitionen schleppen sich nach vier Jahren über die ZIELline, diese schleppt sich schon über die STARTlinie.
  

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Tegel
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #318 - 21.01.18 um 14:09:38
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Es sind ja nicht nur die Sozialisten in Deutschland. Nach meinen Informationen ist die Abstrafung europaweit (https://tinyurl.com/y9fjyctz).  Aber es betrifft nicht nur die sozialistischen Parteien, es betrifft alle etablierten Parteien. Allerdings mit unterschiedlichen Auswirkungen und Konsequenzen.
Die komplette politische Riege hat sich zu einem bestimmten Zeitpunkt den „ Wähler der Zukunft „ gebastelt. Dieser Wähler raucht nicht, trinkt nicht, verzichtet auf Zucker, ist vorbehaltloser Anhänger neuer Energieformen, denkt Global  und ist treuer Anhänger der europäischen Union und des Euro etc.

Pfeifendeckel !!!

Vielleicht ein kleiner Anteil der Bevölkerung kann sich damit dauerhaft identifizieren. Die meisten haben nach kurzer Zeit und gesteuerter Euphorie erkannt welche Konsequenzen es für sie und ihr alltägliches Leben hat.
Insbesondere die einstige Wählerschaft der Sozialdemokraten hat diese „ Neuausrichtung „ nicht mitgemacht und sich  somit  neu orientiert.  Auch die Union in Deutschland, hier insbesondere  die Kanzlerin,  stehen unter Druck. An die Wahlen in BY möchte ich gar nicht erst  denken.  Wie deutlich ist in den Kommentaren hier der sehnsüchtige Blick nach Österreich !

Es war ein katastrophaler Fehler der etablierten Politiker / Parteien alle Bürger in das Korsett von links / grüner Ideologie und Weltanschauung  zu schnüren.  Es macht auch keinen Sinn vorbehaltlos die globalen / europäischen politischen und wirtschaftlichen Interessen zu Lasten des eigenen Volkes durchsetzen zu wollen.

So etwas funktioniert im Kopf und auf dem Papier. Aber nicht auf der Straße.   
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #317 - 21.01.18 um 08:57:19
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Es ist zum Heulen - der Weg der SPD von einer ehemals großen Volkspartei zur selbstverschuldeten 10 plus X %-Partei. Vom Anwalt der Arbeiter und Armen zum Sprachrohr des linken Bürgertums!

Und in dieser prekären Lage fällt den Genossen nichts anderes ein, als in das Konsumverhalten der kleinen Leute staatlich eingreifen zu wollen. Die SPD hat den Kontakt zur ihren Wählern verloren.
Da hilft es auch nicht, wenn man wie 2012 in NRW mit dem Wahlslogan "Currywurst ist SPD" die Wähler täuschen will. Als Fastfood steht die Currywurst in den Augen der Gesundheitsapostel ja nicht gerade für wertvolle Inhalte. Als Kampagne sollte die Currywurst wohl Volksnähe ausdrücken - inzwischen haben wohl viele Wähler mitbekommen, dass sie ganz einfach nur verarscht wurden.

Es geht momentan wohl auch an den Bedürfnissen der meisten SPD-Wähler vorbei, wenn man nur noch mit "sozialer Gerechtigkeit" punkten will. Obwohl auch auf diesem Gebiet viel zu tun wäre - die Sorgen der einfachen Leute richten sich momentan wohl eher auf Themen wie Flüchtlingskrise, zu der die SPD aber keine Lösungen anbieten kann. Kein Wunder - damit würde man ja das linke Bürgertum verschrecken!

Nachdem die SPD zusammen mit den Grünen in NRW die Kneipen als Ort der Kommunikation vernichtet hat, versucht sie jetzt die Essgewohnheiten ihrer potentiellen Wähler zwangsweise zu ändern - und wundert sich, dass sie ihre Zustimmungswerte immer weiter in den Keller gehen....

Dieser Partei ist nicht mehr zu helfen, fürchte ich... Traurig

  
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Tegel
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #316 - 20.01.18 um 18:35:10
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...ich werde den Eindruck nicht los, dass bei vielen Zeitgenossen die Manipulation und Gehirnwäsche der letzten Jahre ein voller Erfolg war. Eigenverantwortung und selbständiges Denken und Handeln ausgeschlossen.

Ich bin allerdings wirklich gespannt , wie sich diese Fraktion der Heilsbringer & besseren Menschen aufgrund der Veränderungen iim zunehmend kritischen  ( politischen ) Denken der Allgemeinheit verhält. Mit der Comfort- Zone der letzten 20 Jahre ist es nun mal vorbei.
Einen ersten Einblick gibt der Bundestag in Berlin.
« Zuletzt geändert: 20.01.18 um 19:01:01 von Tegel »  

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Raucherhusten
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #315 - 19.01.18 um 06:24:12
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Der Denkzettel bei der letzten Wahl war offensichtlich nicht gross genug. Die haben ihren eigenen Laden nicht unter Kontrolle, wollen aber schon wieder den Bürger kontrollieren
  

"Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird." (Le Bon, Psychologie der Massen)
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #314 - 19.01.18 um 05:57:19
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SPD will Pizza und Cola per Gesetz gesünder machen:

http://www.welt.de/wirtschaft/article172624596/Bessere-Ernaehrung-SPD-will-Pizza...

Quote:
Die SPD will die Ernährungsindustrie dazu zwingen, weniger Zucker, Salz und Fett in Lebensmitteln zu verarbeiten.....
.....Unabhängige Experten, Ärzte und Krankenkassen, aber auch Gesundheits- und Verbraucherorganisationen sollen den Herstellern Zielmarken vorgeben für verarbeitete Nahrungsmittel, also beispielsweise für Pizza und Pudding oder Cola und Limonade....

.....Christoph Minhoff, der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).: „Der Verbraucher hat also die Wahl und kann selbst entscheiden, was er kaufen und essen möchte. Offenbar traut die SPD den Bürgern aber nicht zu, eigene Entscheidungen zu treffen.“


Auch wenn Entmündigungsversuche von anderen Parteien bekannt sind, linke Politiker sind bei solchen Bevormundungen immer an vorderster Front...
Seltsam!
  
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magnitubel
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #313 - 17.01.18 um 10:35:36
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Aus der Ärztezeitung  Durchgedreht

Quote:
In der "Saure-Gurken-Zeit" zwischen Weihnachten und Neujahr können in den Medien häufig Personen und Themen groß herauskommen, die sonst nicht ins Rampenlicht gelangen würden. Aktuell ist dies der Ernährungsexpertin der WHO, Juana F. Willumsen, gelungen...

Nach Auffassung der WHO-Ernährungsexpertin müsse aufgrund der drastischen Gewichtsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland die Werbung für Süßigkeiten, Junk-Food und Bier eingeschränkt werden. Die freiwillige Selbstkontrolle reiche anscheinend nicht aus...

Wenn man die wissenschaftliche Literatur nach "Bierkonsum und Übergewicht" im Erwachsenenalter durchsucht, fällt eine erst im Herbst 2017 hochrangig publizierte Arbeit auf, bei der 14.971 Männer über 24 Jahre hinsichtlich des Einflusses einer Änderung des Alkoholkonsums auf das Körpergewicht untersucht wurden (Obesity 2017; online 20. September)...

Die Autoren folgern aus den Daten, dass eine Erhöhung des Alkoholkonsums zwar mit leichter Gewichtszunahme assoziiert ist, die Getränke-spezifischen Unterschiede aber zu gering seien, um Empfehlungen auszusprechen...

Was können wir aus diesen Daten im Hinblick auf das Interview der WHO-Expertin lernen? Zum einen scheint wohl bei den Gazetten in Deutschland, die dieses Interview unreflektiert übernommen haben, nicht nur "Saure-Gurken-Zeit", sondern auch Urlaubszeit für die Wissenschaftsredakteure geherrscht zu haben. Der Begriff "WHO" scheint zudem nicht automatisch ein Qualitätssiegel für eine medizinisch fundierte Expertenmeinung zu sein.


Urlaubszeit für Wissenschaftsredakteure?
Wusste nicht, dass es noch welche gibt...
  
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ChristophL
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #312 - 13.12.17 um 00:37:58
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ChristophL schrieb on 27.01.12 um 23:43:09:
Quote:
Dass sich Menschen wegen ihres physischen Erscheinungsbilds herabwürdigen lassen müssen, bis hin zur sozialen Ausgrenzung, ist eine Schande für eine sich sonst ach so tolerant gebende Gesellschaft. Wenn der stellvertretende Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Leonhard Kuckart, fordert, dass Übergewichtige höhere Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung zahlen müssen, so hat er sich damit offen für die Diskriminierung Benachteiligter ausgesprochen, was bedauerlicherweise keine deutliche öffentliche Zurückweisung provoziert.




Der alte Kuckart, wohl immer noch inspiriert vom Gesundheitsfaschismus, unter dem er seine Kindheit verbracht hat, schlägt wieder zu.

Quote:
Ihr Landesvorsitzender Leonhard Kuckart regt an, die Gesundheitsgefahren auf Süßigkeitenverpackungen ebenso drastisch zu veranschaulichen wie auf Zigarettenschachteln. [...]
„Auf den Weihnachtsteller gehören weniger Schokolade, Marzipan und zuckerhaltige Schnuckereien - dafür mehr Nüsse, Mandarinen und zuckerarmes Vollkorngebäck“, mahnte Kuckart.


Quelle

Kann mich einen TV-Beitrag erinnern, wo der Typ auf der Straße Passanten belästigt hat, wegen Rauchens, Essens oder ähnlichem.
  
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ChristophL
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #311 - 10.12.17 um 01:21:35
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Quote:
Dem US-amerikanischen Getränkehersteller Coca-Cola bläst in diesem Jahr scharfer Wind wegen seiner vorweihnachtlichen Truck-Tour in Großbritannien entgegen. Behörden und Initiativen forderten Coca-Cola auf, bei der Werbetour mit geschmückten Lastwagen keine zuckerhaltige Getränke an Kinder und Jugendliche zu verteilen.


Die üblichen Verdächtigen inklusive Jamie Oliver.
Einstimmigkeit in den Kommentaren dazu.
  
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Antwort #310 - 16.11.17 um 06:17:13
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USA: Kalorienauszeichnungspflicht für Restaurantketten

http://www.heise.de/tp/features/USA-Kalorienauszeichnungspflicht-fuer-Restaurant...

Quote:
Am 7. Mai 2018 soll in den USA eine Regelung in Kraft treten, die Bestandteil des Obamacare-Pakets ist, aber mehrmals verschoben wurde. Sie verpflichtet Restaurants, Supermärkte, Tankstellen und Kinos, zum Sofortverzehr angebotene Lebensmittel mit Kalorienangaben zu versehen....

Studien und Meta-Analysen deuten darauf hin, dass sich ein Effekt - sofern er überhaupt eintritt - in Grenzen halten wird, weil die Kalorienangaben fast nur von solchen Kunden beachtet werden, die ohnehin schlank sind und auf ihre Linie achten.


Quote:
Zudem ist umstritten (....,) welches Gewicht tatsächlich das gesündeste ist: In den letzten Jahren zeigten Studien beispielsweise, dass übergewichtige Personen nicht nur eine höhere Lebenserwartung haben als untergewichtige, sondern auch als normalgewichtige.


Erst den BMI absenken, dann Forderung,  das, was jetzt als Übergewicht gilt, zum neuen Normalgewicht zu erklären????
  
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Antwort #309 - 02.10.17 um 06:59:28
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Von einer "Generation fetter Kinder" kann nicht die Rede sein:

http://www.heise.de/tp/features/Generation-dicker-Jugend-Gesunde-Kinderernaehrun...

Quote:
Die von Ernährungsideologen propagierte Angstformel "Limo, Süßigkeiten und Fastfood machen Kinder dick" ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht im Geringsten haltbar - es existieren noch nicht einmal konsistente Korrelationen (statistische Zusammenhänge), geschweige denn Kausalitäten (Ursache-Wirkung-Belege).....

....Derartig reduzierter Populismus ist ein Schrei der Hilflosigkeit machtgieriger Ernährungsapostel, die damit Souveränität vorgaukeln wollen und müssen (zur Existenzberechtigung), sonst nichts.....

.....Von einer "Generation fetter Kinder" kann also beileibe nicht die Rede sein - derartige Panikmache muss unter meinungsmanipulativer gesteuerter Propaganda verbucht werden. Denn erstens, wie Sie gerade gelesen haben, gibt es wenige Dicke, und zweitens sinkt deren Zahl auch noch seit Jahren!
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #308 - 02.07.17 um 20:44:46
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Zur "Nationalen Reduktionsstrategie" siehe bei Novo:

Quote:
Wenn sich der Reduktions- und Reformulierungswahn durchsetzt, bekommen wir schlechtere Nahrungsmittel – in Geschmack und Zusammensetzung. Als Vorbild dient dabei die Regulierung des Lebens- und Genussmittels Tabak, wo seit letztem Jahr EU-weit ein weitgehendes Aromaverbot herrscht (Tabakproduktrichtlinie 2). Höchste Zeit, den paternalistischen Frontalangriff auf die Geschmacksnerven zu stoppen.


Und hier die Seite eines Zuckerverbands mit Infos.
  
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Hallo

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #307 - 04.06.17 um 09:08:28
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Na super, da will der Staat noch mehr regulieren. Als hätten wir in Europa nicht schon genug Regularien. Besonders was Lebensmittel angeht. Ich sage nur Gurkenkrümmungsgestz. Wir sind doch mündige Bürger und können selber entscheiden, was wir verspeisen  Ärgerlich
  
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Antwort #306 - 30.05.17 um 06:25:55
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Gemäß Ernährungsminister Christian Schmidt sollen industriell gefertigte Lebensmittel künftig weniger Salz, Zucker und Fett enthalten:

http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/ernaehrung/christian-schmidt-will-gesue...

Quote:
Darunter fallen industriell gefertigte Produkte aus einem oder mehreren Lebensmitteln, denen Zucker, Fett oder Salz zugesetzt wurde: von Brot, Brötchen, Früchtejoghurt, Müsli und Limonade bis zur Fertigpizza aus dem Kühlregal....

.....hält es Schmidt laut Papier für möglich, künftig Werbung für Lebensmittel mit besonders viel Zucker, Fett oder Salz gesetzlich einzuschränken.


Zunächst soll die staatliche Einmischung in die Produkt"optimierung" noch freiwillig sein.

Interessant auch die Kommentare dazu: Freiwillig nützt garnichts, sowas muß zwangsweise eingeführt werden!
  
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Antwort #305 - 23.05.17 um 11:03:50
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Die Deutschen werden immer dicker – und die Politik schaut zu

http://www.welt.de/wirtschaft/article164758708/Die-Deutschen-werden-immer-dicker...

Der von der WHO herabgesetzte BMI wird wieder mantraartig als Referenz herangezogen:
Quote:
...In Deutschland ist demnach beinahe jeder Vierte fettleibig. Als fettleibig gilt, wer einen Body Mass Index (BMI) von über 30 hat....
...Das Phänomen ist weltweit zu beobachten. Gesundheitsexperten sprechen bereits von einer Fettleibigkeits-Epidemie....


und die Sündensteuern sollen wieder helfen - zum Beispiel Mexiko:
Quote:
Die Abgaben scheinen zu funktionieren – zur großen Verblüffung durchaus skeptischer Beobachter: Gleich zwei Untersuchungen zeigen, dass die Steuern offenbar Wirkung zeigen. So ist der Verkauf von gezuckerten Getränken in einer Reihe mexikanischer Städte nach der Einführung der Steuer stark zurückgegangen: Im ersten Jahr um 5,5 Prozent und im Jahr drauf noch einmal um fast zehn Prozent.
Barry Popkins, Professor an der University of North Carolina:
Wie beim Tabak entwöhnten sich die Menschen im Laufe der Zeit immer stärker von dem besteuerten Produkt....
....Die WHO fordert gar eine 20-prozentige Steuer......


Ob man diesen Optimismus wohl teilen kann?:
Quote:
....Tatsächlich gibt es hierzulande kaum Rufe nach einer solchen Steuer....
....Aber breiten Widerhall finden diese Vorstöße nicht. Bevormundung beim Essen schmeckt den Deutschen nicht; davon scheint die Politik überzeugt.....


  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #304 - 09.05.17 um 18:47:03
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Übertragen auf das deutsche TV sollten sich die Unterstützer mal z.B die Werbeblöcke zwischen 19 und 20.00 Uhr anschauen. Ein Feuerwerk für irgendwelche Salben, Dragees und sonstigen Quatsch was scheinbar zum " ewigen und sorgenfreien " führt. Volksverblödung und Abzocke. Nachweislich sogar noch gefährlich.

Wenn schon die dumpfe Plärrerei nach Verboten, so bitte vollständig.
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #303 - 09.05.17 um 17:54:08
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Das UK mal wieder.

Quote:
Im Kampf gegen das Übergewicht vieler britischer Kinder will die Labour- Partei die Werbung für ungesunde Lebensmittel aus populären TV- Shows vor 21 Uhr verbannen. [...] Weltweit nimmt der Anteil dicker Kinder und Jugendlicher durch falsche Ernährung zu.[...] In Großbritannien ist 2018 eine Abgabe geplant, um stark gesüßte Getränke unattraktiv zu machen. Sie soll ab fünf Gramm Zucker pro 100 Milliliter greifen.


Immer die moralisierend-gesundheitsreligiöse Sprache: "ungesund", "falsch", wo aus puritanischen Werturteilen vermeintliche Fakten werden.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #302 - 29.03.17 um 04:00:08
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Thomas Fischer, Vorsitzender BGH-Richter und Zeit-Kolumnist ("Fischer im Recht"):

Quote:
Ich werde ständig wegen meines Äußeren kommentiert, angegriffen, beurteilt. Manche Menschen meinen, ich sei zu dick. [...] Über meine Körperlichkeit verhandle ich nicht mit Idioten. Ob mich irgendwelche Männchen im Fitness-Rausch oder faltige Frührentner als „massig“ oder als „Buddha“ veralbern, ist nicht mein Problem.


Aus einem auch ansonsten interessanten Beitrag.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #301 - 20.02.17 um 11:04:06
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Ein Werbespott von Edeka (Werbeagentur Jung von Matt) macht sich über dicke Menschen lustig:

http://blog.zeit.de/teilchen/2017/02/17/edeka-alles-nur-kein-kugelmensch/

Quote:
Kritiker des Spots rufen inzwischen gar zu einer kollektiven Beschwerde auf: Via Facebook, Fax und Telefon soll der Unmut an Edeka und Jung von Matt herangetragen werden. Zudem wird zu einer Beschwerde beim Werberat angeregt,....
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #300 - 22.09.16 um 15:04:38
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Studie und Ausstellung von DAK und dem Pharmakonzern Johnson & Johnson, man weint Krokodilstränen über die Ausgrenzung "Adipöser" - dabei sind solche Organisationen treibende Kräfte der Stigmatisierung Dicker.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #299 - 06.09.16 um 13:52:44
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Werner Paul schrieb on 05.09.16 um 21:21:18:
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Wobei auch Bier zu 95% aus Wasser besteht  Smiley





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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #298 - 05.09.16 um 21:21:18
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Morgens Kaffee
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Wobei auch Bier zu 95% aus Wasser besteht  Smiley
  

Statistiken sind für Politiker wie Laternen für Säufer. Sie dienen mehr der Stütze, als der Erleuchtung.
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Antwort #297 - 26.08.16 um 06:24:22
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oddtodd schrieb on 24.08.16 um 13:10:24:
http://www.huffingtonpost.de/2016/08/24/zuckersteuer-getraenke_n_11674964.html?u...

Was ich trinke bestimme ich oder?
Naja mich betrifft es nicht.

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Tagsüber Wasser
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Großbritannien hat es mal wieder vorgemacht (Zuckersteuer auf Softdrinks) und die deutschen Politiker - angetrieben durch Missionare wie Foodwatch - springen sofort auf das Thema an.

Dabei ist mittlerweile bekannt: Fruchtsäfte enthalten genausoviel Zucker wie Softdrinks - teilweise sogar noch mehr als Cola, Limo und Co. Aber natürlich soll da nicht besteuert werden.
Das zeigt, dass es bei den Besteuerungsforderungen gar nicht um Zucker geht, sonder um Lifestyle-Regulierung! Man zieht gegen einen bestimmten Lebensstil zu Felde, nicht gegen den Zucker an sich.

Nach der Einführung einer "Fettsteuer" in Dänemark (die wieder aufgehoben wurde) hatte die EU-Kommission angekündigt, diese Steuer prüfen zu wollen, weil Sie Lebensmittelproduzenten, die nicht zur Steuer herangezogen wurden, eine unzulässige staatliche Beihilfe erhalten hätten. Im "worst case" müsste die dänische Regierung die nicht gezahlten Steuern nachträglich mit Verzugszinsen eintreiben. Offensichtlich hat man das aber nicht weiterverfolgt....

Ein typisches Missionierungsverhalten zeigte Dr. Dietrich Garlichs, Geschäftsführer der Deutschen Diabetes Gesellschaft und einer der Mitverfasser des Aufrufs für eine Zuckersteuer:
http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Brauchen-wir-eine-Zuckersteuer-498665...
Quote:
"Der Appell an die Vernunft des Einzelnen ist gescheitert", sagt er. "Das haben wir jahrzehntelang versucht."


Nun, das kommt uns doch bekannt vor....
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #296 - 24.08.16 um 21:56:08
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Wie ich schon bei Sportartikeln einen Gefahrenhinweis fordere ( mindestens x Prozent der Verpackungsfläche, Werbeverbot etc. )  so sollte es aufgrund der damit verbundenen Gefahren und Risiken einen entsprechenden Steuersatz geben. Leider wird keine Statistik geführt über die Anzahl von fanatischen Hobby-Sportlern , die an Selbstüberschätzung z.B am Wochenende auf dem Tennis.- oder Fußballplatz bzw. beim örtlichen Marathon aus den Latschen kippen und nicht mehr aufstehen. Wenn ich in so manche Gesichter schaue wird es mir schon als Beobachter schlecht.....
  

Gib " links" keine Chance.
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Hallo

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #295 - 24.08.16 um 13:10:24
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http://www.huffingtonpost.de/2016/08/24/zuckersteuer-getraenke_n_11674964.html?u...

Was ich trinke bestimme ich oder?
Naja mich betrifft es nicht.

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #294 - 11.08.16 um 04:46:33
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Wer ein bisschen Übergewicht hat, lebt länger?

Diese Studie hat den Gesundheitfetischisten so gar nicht gefallen - nun hat man das Material "neu bewertet" und bei den Schlanken die Raucher herausgerechnet (bei den leicht Übergewichtigen offenbar nicht), und schwupps - schon stimmt es wieder - auch mäßig Dicke müssen wieder Angst haben:

http://www.welt.de/wissenschaft/article157590180/Auch-wer-nur-ein-bisschen-dick-...

Grundlage für die Zahlenspielchen natürlich wie immer der von der WHO nach unten gerechnete BMI  Zwinkernd
  
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Antwort #293 - 18.03.16 um 10:25:03
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ChristophL schrieb on 18.03.16 um 00:09:59:
Zuckersteuer auf Limonaden u.ä. im UK
Mal wieder kein Wunder im Reich der Anglopuritaner. Was besteuert wird und was nicht, hat dabei wenig fachliche Fundierung.
Hier ein Kommentar von Chris Snowdon dazu.

P.S.: Die Symbolfigur dieser Steuer, Jamie Oliver, spart in seinen eigenen Rezepten offenbar nicht am Zucker... Eh absurd, welch gesellschaftlichen und politischen Einfluss ein Fernsehkoch gewinnen kann.


Jamie Oliver nimmt nur das wahr, was ihm in den Kram passt:
Quote:
Der Essexer Gastwirtssohn hatte während der Regierungszeit des Labour-Premierministers Tony Blair erwirkt, dass britische Schulkantinen statt Würstchen, Pommes Frites und anderen Speisen, die er für ungesund hält, Brokkoli-, Spinat- und andere von ihm als gesund geschätzte Gerichte anboten, was den Steuerzahler umgerechnet gut 400 Millionen Euro Extrazuschuss kostete. In den folgenden Jahren zeigte sich, dass die Nachfrage in den Schulkantinen nach der Speiseplanumstellung drastisch zurückging, während die Kioske, Imbisse und Eckgeschäfte in der Umgebung deutlich höhere Umsätze mit Süßigkeiten, Snacks und Softdrinks machten (vgl. Der Kreuzzug des Starkochs).

Oliver versuchte diesen Rückgang damit zu erklären, dass er im Fernsehen darauf aufmerksam gemacht habe, wie schlecht das Kantinenessen sei. Eine Erklärung für die steigenden Umsätze der Snackanbieter blieb er schuldig.


Heise-Artikel zur Zuckersteuer:  http://www.heise.de/tp/artikel/47/47718/1.html
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #292 - 18.03.16 um 00:09:59
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Zuckersteuer auf Limonaden u.ä. im UK
Mal wieder kein Wunder im Reich der Anglopuritaner. Was besteuert wird und was nicht, hat dabei wenig fachliche Fundierung.
Hier ein Kommentar von Chris Snowdon dazu.

P.S.: Die Symbolfigur dieser Steuer, Jamie Oliver, spart in seinen eigenen Rezepten offenbar nicht am Zucker... Eh absurd, welch gesellschaftlichen und politischen Einfluss ein Fernsehkoch gewinnen kann.
« Zuletzt geändert: 18.03.16 um 00:15:53 von ChristophL »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #291 - 09.02.16 um 17:40:55
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Hier mal was lesenswert positives zu dem Thema👏
http://m.welt.de/gesundheit/article151830977/Auch-sehr-dicke-Menschen-koennen-ke...

Wieder mal eine Studie die so manch andere Studien widerlegt.
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #290 - 02.02.16 um 09:18:11
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Immer mehr Schulkinder in Duisburg sind viel zu dick:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/immer-mehr-schulkinder-in-duisburg-sind...

Zitat der Gesundheitsverwaltung:
Quote:
Weil die Zahlen weiter ansteigen, und weil wir nicht wissen, ob unsere bisherigen Maßnahmen überhaupt gewirkt haben und wir im Grunde jetzt mit unserem Latein am Ende sind.....
....Der Ausweg? „Schwer“, bekennt Dr. Vogt: „Wenn man die Eltern nicht erreicht, bewirkt man nichts....


Na, wollen mal abwarten, was den Behörden als Gängelung noch einfällt - schließlich kennen wir ja alle das Standardargument für Verbote: "Es hat ja alles nichts geholfen, deshalb....."

Und man darf offenbar jetzt wieder "Genaueres" zum Personenkreis sagen:
Quote:
Ein Viertel der Grundschüler verlässt ohne Pausenverpflegung das Haus, wobei der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund deutlich überwiegt.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #289 - 17.09.15 um 16:52:23
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Der Sanitarismus macht sich breit, wo er sich verdünnisieren sollte:

Quote:
Neue Zeichnungen zeigen [Pumuckl] mit schlankem Bauch und schmalem Gesicht. Dabei trug gerade der barocke Lebensstil des kleinen Kerls zu seiner Beliebtheit bei.
[...]Ähnlich abgespeckt hatten schon Biene Maja, der im Zuge eines "modernen 3-D-Looks" eine Wespentaille gezeichnet worden war, und Kultfigur Heidi, die in einem Remake der Kinderserie deutlich dünner durch die Berge spaziert.


Wenigstens beim Pumuckl gab es Proteste, und die haben sogar gefruchtet. Künftig wird er wieder mit normaler Figur abgebildet.

« Zuletzt geändert: 17.09.15 um 16:52:58 von ChristophL »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #288 - 13.06.15 um 18:05:51
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Für Netzwerk Rauchen sicher kein Problem, aber manche andere scheuen die Parallelität zum Tabak wieder Teufel das Weihwasser, in der Hoffnung, dadurch mehr gesellschaftliche Akzeptanz zu erhalten bzw. zu gewinnen. Das große Ganze gemeinsamen sehen wäre zielführender.

Zum Thema Ernährung zwei aktuelle Hinweise:

Schlank durch Schokolade. Eine Wissenschaftslüge geht um die Welt
Eine TV-Doku, die aufzeigt, wie einfach man Junk Science in den Mainstream-Medien plazieren kann.

Essen zwischen Genuss und Sünde
Eine Doppelrezension bei Novo.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #287 - 12.05.15 um 07:34:50
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mueller1965 schrieb on 11.05.15 um 20:33:02:
unentschlossenHallo zusammen, es gibt einen ähnlichen Verein für Übergewichtige der glaube ich ähnlich arbeitet wie Netzwerk Rauchen Kennt jemand von euch den? https://www.gewichtsdiskriminierung.de/uber-uns/wofur-wir-stehen/ häbe es da nicht auch Möglichkeiten der Zusammenarbeit? 😀 für den Verein arbeitet ein Professor der sehr interessante Thesen vertritt https://www.gewichtsdiskriminierung.de/prof-dr-achim-peters/


Ich habe dem Verein von Zeit zu Zeit Presse-Artikel zu dem Thema Diskriminierung von Dicken weitergeleitet - sie haben sich auch bedankt, aber irgendwie hatte ich den Eindruck, dass sie die Nähe zum Thema Rauchen nicht so gerne hatten...

Leider kocht hier jeder sein eigenes Süppchen....
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #286 - 11.05.15 um 20:33:02
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unentschlossenHallo zusammen, es gibt einen ähnlichen Verein für Übergewichtige der glaube ich ähnlich arbeitet wie Netzwerk Rauchen Kennt jemand von euch den? https://www.gewichtsdiskriminierung.de/uber-uns/wofur-wir-stehen/ häbe es da nicht auch Möglichkeiten der Zusammenarbeit? 😀 für den Verein arbeitet ein Professor der sehr interessante Thesen vertritt https://www.gewichtsdiskriminierung.de/prof-dr-achim-peters/
« Zuletzt geändert: 11.05.15 um 20:34:12 von mueller1965 »  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #285 - 30.04.15 um 22:35:27
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Querkopf schrieb on 29.04.15 um 05:21:49:
Die Parteien konzentrieren sich ohne großen Widerspruch auf die Erziehung ihrer Trottelbürger - die FDP als Ausgleich ist ja weggefallen....


Ausgleichen hat sie das auch im Bundestag nicht können und wohl auch nicht wollen. Sicher, an der ein oder anderen Stelle kamen aus der Ecke Korrekturen an Vorhaben oder in die richtige Richtung tendierende Statements. Wenn nab aber an Tabaksteuererhöhung, Enegiewende, E10 und dergleichen mehr denkt, so ist es durch Verschwinden der FDP aus dem Bundestag nicht schlimmer geworden, sondern nur offensichtlicher, dass sich die dortigen Fraktionen wie ein Ei dem anderen gleichen. Ob CDU oder Linkspartei - für Mietpreisbremse, Frauenquote, Mindestlohn usw. sind sie alle, eine echte Meinungsvielfalt herrscht dort nicht mehr.
« Zuletzt geändert: 30.04.15 um 22:36:22 von ChristophL »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #284 - 29.04.15 um 05:21:49
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Kampf gegen Übergewicht - SPD erwägt Zuckersteuer

http://www.derwesten.de/politik/steuern-rauf-fuer-suessigkeiten-id10614244.html

Quote:
Die große Koalition sagt dem Übergewicht verstärkt den Kampf an. Gemeinsam mit der Wirtschaft soll eine Strategie erarbeitet werden. Ziel sei es, dass Produzenten „weniger zuckerhaltige Produkte anbieten“, betont Elvira Drobinski-Weiß, die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.....

....„Wenn ich an den Geldbeutel gehe, kann ich etwas verändern“, sagt Drobinski-Weiß. „Persönlich plädiere ich nach skandinavischem Vorbild sogar für ein Werbeverbot für Süßwaren.“


Und untermauert wird dieser Eingriffsversuch natürlich mit den üblichen Horrorzahlen:

Quote:
Laut einer Erhebung der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) stieg die Zahl der adipösen Patienten in NRW-Krankenhäusern innerhalb von acht Jahren um 160 Prozent. ...


Die Parteien konzentrieren sich ohne großen Widerspruch auf die Erziehung ihrer Trottelbürger - die FDP als Ausgleich ist ja weggefallen....
« Zuletzt geändert: 29.04.15 um 07:12:44 von Querkopf »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #283 - 25.03.15 um 09:37:23
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ChristophL schrieb on 25.03.15 um 00:25:46:


Ist schon ein verblüffender Zusammenhang - leider verbreiten sich diese Tasmanian devils inzwischen weltweit....  Smiley
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #282 - 25.03.15 um 00:25:46
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So so, der Herr stammt aus Tasmanien...

  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #281 - 24.03.15 um 08:40:35
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Ein australischer Gesundheitsaktivist möchte mit seiner Bildvorlage für Einheitsverpackungen mit Warnhinweisen auf Fast-Food-Verpackungen die Diskussion auf Facebook anheizen:

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3007224/Just-like-cigarette-packet-image...

Sein Vorschlag für den Text auf Verpackungen:
Quote:
Big Macs make Big Children


Sein Motto: Plain Packaging - wenn sie es bei Zigaretten können, warum dann nicht auch bei Mäckes.....

Wie hieß es so schön? Es gibt keinen Dammbruch....
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #280 - 06.03.15 um 05:23:14
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Puerto Rico erwägt einen neuen und umstrittenen Gesetzesentwurf, wonach Geldbußen für Eltern verhängt würden, wenn ihre kleinen Kinder übergewichtig sind, und wenn die Eltern es dann trotzdem ablehnen angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um das "ungesunde Gewicht" ihrer Kinder während eines Zeitraums von 6 Monaten zu verbessern:

http://www.valuewalk.com/2015/02/puerto-rico-fat-kids-fine/

Da fällt mir ein Zitat von C.S. Lewis ein:

"Von allen Tyranneien dürfte jene Tyrannei, die zum Wohle ihrer Opfer ausgeübt wird, zu den schlimmsten zu zählen sein. Es dürfte besser sein, unter der Herrschaft einer Räuberbande als unter allmächtigen, moralischen, sich bei uns einmischenden Wichtigtuern zu leben. Die Grausamkeiten des Räuberhauptmanns dürften zeitweise erschlaffen, seine Habgier dürfte an einem bestimmten Punkt gesättigt sein; aber jene, die uns zu unserem eigenen Besten quälen, werden uns ohne Ende weiter quälen, weil sie das unter dem Beifall ihres eigenen Gewissens tun.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #279 - 13.01.15 um 16:35:47
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ChristophL schrieb on 21.12.14 um 02:48:59:
Nach SZ-Redakteur Bartens hat jetzt auch ein Spiegel-Redakteur ein paternalismuskritisches Buch vorgelegt:

Quote:
Für den mündigen Bürger: Total beschränkt von Alexander Neubacher
Eine Rezension von Johannes Richardt


Volltext bei Novo.

Einige Kapitelnamen in Neubachers Buch:
- „Vorsicht Trottelbürger: Der Sicherheitsstaat“
- „Das gute Leben und seine Feinde: Enthaltsamkeitsstaat“
- „Dinkeldeutschland: Sittlichkeitsstaat“
- „Nichts zu verbergen: Der Kontrollstaat“






Und weiter geht der Paternalismus in Merkel - Deutschland :



"Union und SPD wollen den Verkauf von Süßigkeiten an Supermarktkassen einschränken. Die "quengelfreien Kassen" sollen dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche sich gesünder ernähren, wie die "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe) aus einem gemeinsamen Antrag der Koalitionsfraktionen zitierte.

Dieser soll den Angaben zufolge am Donnerstag im Bundestag beraten werden. Grund für den Vorstoß der Fraktionen ist laut der Zeitung, dass besonders bei jungen Menschen gesundheitliche Probleme wie Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zunehmen.

Neben der Forderung nach süßigkeitenfreien Kassen setzen sich die Fraktionen dem Bericht zufolge auch dafür ein, dass "Süßigkeiten, Knabberzeug, Fast-Food und Softdrinks" an Kitas und Grundschulen nicht beworben werden dürfen. Darüber hinaus werde das Ernährungsministerium in dem Antrag aufgefordert, mit der Wirtschaft eine Strategie zur Reduktion von Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten zu entwickeln."




Welche "internationalen Vorgaben" werden denn da wieder umgesetzt ?        Augenrollen



https://de.nachrichten.yahoo.com/zeitung-union-spd-fordern-quengelfreie-kassen-s
upermärkten-133825244--finance.html



« Zuletzt geändert: 13.01.15 um 16:39:47 von Destruktor »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #278 - 21.12.14 um 02:48:59
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Nach SZ-Redakteur Bartens hat jetzt auch ein Spiegel-Redakteur ein paternalismuskritisches Buch vorgelegt:

Quote:
Für den mündigen Bürger: Total beschränkt von Alexander Neubacher
Eine Rezension von Johannes Richardt


Volltext bei Novo.

Einige Kapitelnamen in Neubachers Buch:
- „Vorsicht Trottelbürger: Der Sicherheitsstaat“
- „Das gute Leben und seine Feinde: Enthaltsamkeitsstaat“
- „Dinkeldeutschland: Sittlichkeitsstaat“
- „Nichts zu verbergen: Der Kontrollstaat“
« Zuletzt geändert: 21.12.14 um 02:49:25 von ChristophL »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #277 - 16.11.14 um 15:30:24
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Politiker glauben (oder machen uns glauben), dass es Aufgabe des Staates ist, Statistiken "gesund" zu pflegen.
Aber es gibt die wenigen Ausnahmen:
Ausschnitte aus: http://zuercherin.com/ich-bin-ich/
Quote:
Ich bin nicht die Vielen und auch nicht die Mehrheit… ich bin auch nicht die Allgemeinheit und auch nicht das “Wir”… ich bin ich… Ich passe nicht in ein Schema. Und das ist auch gut so…
Rudolf Engemann, Schweizer Politiker

Quote:
Der Glaube daran, dass wir Menschen einen Herrscher benötigen würden. Ich kann einfach nicht einsehen, wieso einige Personen der Meinung sind mehr Rechte zu haben, als andere und sich erfrechen, über andere Menschen bestimmen zu wollen.

Quote:
Ich möchte nur Dinge tun, zu denen ich mich entscheide… und zwar freiwillig entscheide. Ich akzeptiere keinen Zwang, keine Gewalt und keine Herrschaft. Ich bin frei, weil ich es sage. Meine Freiheit hängt nicht vom Nutzen irgendeiner Regierung ab, oder der Erlaubnis ihrer Organe. Meine Rechte gehören mir, da ich als freies unabhängiges Wesen geboren wurde. Meine Rechte sind nicht verhandelbar. Eine Regierung kann sie aufschreiben und sie schützen, aber sie hat nicht das Recht, sie einzuschränken.

Quote:
Durch Gleichmacherei eines erzwungenes “Wir” wird auch niemals Gemeinschaft entstehen. Ein sich in Freiheit entwickelndes Individuum findet „Gemeinschaft“ in sich selbst.

« Zuletzt geändert: 16.11.14 um 15:43:28 von cogito »  

"No passion so effectually robs the mind of all its powers of acting and reasoning as fear."

"The powers in charge keep us in a perpetual state of fear,"
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #276 - 16.11.14 um 06:30:01
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Ernährungsminister Christian Schmidt knöpft sich auch die Lebensmittel-Hersteller vor - und droht mit Regulierung:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article134379088/Minister-will-deutsche-K...

Quote:
Bundesernährungsminister Christian Schmidt hat sich nun alarmiert über neue Untersuchungen gezeigt, wonach der Anteil der Übergewichtigen in Deutschland deutlich gestiegen ist. "Das ist eine bedenkliche Entwicklung. Besonders besorgniserregend ist die zunehmende Zahl fettleibiger junger Erwachsener",...


Und wiedermal (immernoch?) wird der völlig untaugliche BMI als Meßgröße herangezogen - und der Mikrozensus dient als Quelle für die sogn. Untersuchungen!

Quote:
Der Minister sprach sich dafür aus, Verpackungen so gestalten, dass sie weniger anregend auf Kinder wirkten.


Was soll der Unsinn? Soll es eine Pflicht für hässliche Verpackungen geben?

Quote:
Wenn Freiwilligkeit zu nichts führe, "müssen wir an Regulierung denken", sagte Schmidt. Das ginge nur auf europäischer Ebene. Er persönlich sei allerdings kein Freund drastischer Warnhinweise, fügte er hinzu. Auch mit Forderungen nach einer Fett- oder Zuckersteuer könne er wenig anfangen.


Warnhinweise auf Lebensmitteln? Man kann ja erst einmal damit drohen....
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #275 - 06.11.14 um 15:35:08
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mueller1965 schrieb on 06.11.14 um 05:54:44:
Mehr Dicke weniger Raucher und Martina gibt auch ihren Senf dazu ab http://m.welt.de/gesundheit/article134037574/Die-Deutschen-werden-dicker-und-rau...


Wenn ich das richtig sehe, ist die Quelle für diese "Meldung" der Mikrozensus. Es ist daher fraglich, ob die Haushalte zu bestimmten sensibelen Punkten (zum Beispiel Rauchen) überhaupt wahrheitsgemäße Angaben machen - hier dürfte wohl gesellschaftskonformes Verhalten eine starke Rolle spielen....
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #274 - 06.11.14 um 05:54:44
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Mehr Dicke weniger Raucher und Martina gibt auch ihren Senf dazu ab http://m.welt.de/gesundheit/article134037574/Die-Deutschen-werden-dicker-und-rau...
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #273 - 23.07.14 um 01:24:52
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Rezension des Buches eines Autors, der hier schon ein paar mal Thema im Forum war.

Quote:
Ernährung: Es reicht! von Werner Bartens

Wenn ein Ressortleiter der Süddeutschen Zeitung eine Schrift gegen „permanenten Bevormundungsterror“, „unsinnige Vorschriften, Empfehlungen und gut gemeinte Ratschläge“ veröffentlicht, lässt das aufhorchen.

[...]

Dafür nimmt er es mit dem „Fetisch“ Körpergewicht und den politischen Kampagnen gegen so genanntes Übergewicht auf. Begriffe wie Normal- oder Idealgewicht führen in die Irre, gering bis mittel Übergewichtige leben am Längsten und sind seltener krank. Bartens verweist auf Studien, die ernsthafte Risiken erst ab einem Body-Mass-Index von 30 oder sogar 35 gefunden haben. Was die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1996 zum Übergewicht erklärte, nämlich einen BMI ab 25, pathologisiere somit unzählige gesunde und langlebige Menschen auf gänzlich falscher Grundlage, wogegen sich Bartens nachdrücklich wehrt.


In kompletter Länge bei Novo.
« Zuletzt geändert: 23.07.14 um 01:25:41 von ChristophL »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #272 - 21.07.14 um 00:12:23
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Querkopf schrieb on 20.07.14 um 06:31:50:
In Mexiko gibt es jetzt Werbeverbot für Softdrinks:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/werbeverbot-fuer-softdrinks-13054994.html ;



Man schaue sich die Leserkommentare an. Dagegen geht es bei Artikeln zum Rauchen ja noch beinahe ausgewogen zu...
  
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Antwort #271 - 20.07.14 um 06:31:50
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In Mexiko gibt es jetzt Werbeverbot für Softdrinks:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/werbeverbot-fuer-softdrinks-13054994.html

Zuerst hatte man in Mexiko eine Strafsteuer auf Getränke und Essen mit hohem Zucker- und damit Energiegehalt erhoben - jetzt darf Werktags zwischen 14:30 Uhr und 19:30 Uhr und an Wochenenden zwischen 7:30 Uhr morgens bis 19:30 Uhr abends für die Kaloriendrinks weder im Fernsehen noch in Kinos geworben werden.
Das uns allen bekannte Vorgehen bei Volkserziehungsmaßnahmen: es fängt langsam an und entwickelt dann die bei Gesundheitsfanatikern erwünschte Eigendynamik...

Quote:
In der vergangenen Woche gab es schon Stimmen aus der Regierung, die sich dafür ausgesprochen haben, das Werbeverbot auch auf kalorienhaltige Speisen - Fast Food und „süßes Brot“ - auszudehnen. Pauline: „Wir rechnen eigentlich alle damit, dass das so kommt.“
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #270 - 21.05.14 um 14:09:52
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Bekämpfung potenziell ..... Essgewohnheiten !

Klar ! Die freie Entscheidung muss mit Gesetzen und Vorschriften unterdrückt werden.

Die Spirale hat noch lange kein Ende. Freue mich schon jetzt, wenn die ersten RV-Fanatiker mit miesen BMI Wert  nur noch die " kastrierte Speisekarte " erhalten. Oder noch besser, das Lokal gar nicht mehr betreten dürfen  Laut lachend
  

Gib " links" keine Chance.
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #269 - 21.05.14 um 05:43:02
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Ja, die Ökofaschisten lassen halt nie locker! Uns war das klar, andere werden es nie oder nicht merken und die Taktik dazu auch nicht.  Traurig

Die Verdummung nimmt halt ihren Lauf!
  

Kultivierte bedauern nie einen Genuß Unkultivierte wissen überhaupt nicht, was ein Genuß ist. (Oscar Wilde)
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #268 - 21.05.14 um 02:55:17
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Es wurde ja immer bestritten, dass einmal beim Tabak angewandte Maßnahmen irgendwann auch zwangsläufig auf andere Produkte übertragen werden. Die These lautete: dies würde nicht passieren - dafür sei Tabak ein zu einzigartiges und gefährliches Konsumprodukt.

Von dieser These hat man sich schnell verabschiedet:

Schlagzeile: Schlechtes Essen ist gefährlicher als Rauchen


http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/ernaehrung/schlechtes-essen-ist-gefaehr...

Quote:
Aus Sicht von Ernährungsexperten ernähren sich aber immer noch viel zu viele Menschen katastrophal. Auf einer Konferenz der UN-Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf fällten sie ein drastisches Urteil. So bewerten die Experten schlechte Ernährung als eine noch größere Gefahr für die Gesundheit als das Rauchen.

"Ein Teil der Welt isst sich im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode", warnte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan am Montag in Genf.....

.....Aus Sicht der WHO ist es nun mit Apellen nicht mehr getan. Der UN-Sonderbeauftragte für das Recht auf Nahrung, Olivier De Schutter, forderte ein internationales Abkommen zur Bekämpfung potenziell krankmachender Lebensmittel und Essgewohnheiten. Nötig sei eine "globale Konvention zum Schutz und zur Förderung gesunder Ernährung".
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #267 - 04.01.14 um 20:30:59
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Stefan schrieb on 30.11.10 um 00:54:23:
I

Habe die "Supersize Me" wirklich unkommentiert, quasi als Tatsachenbericht gesendet? Unglaublich, dieser Schwachsinn. Der wird sogar bei Wikipedia enlarvt und das will was heißen.

Hier Udo Pollmer auf Deutschlandradio: "Supersize me revisited"


Aktuell dazu:
Abnehmen durch Essen nur bei McDonalds
« Zuletzt geändert: 04.01.14 um 20:31:16 von ChristophL »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #266 - 09.11.13 um 21:53:19
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Sweet_Smoke schrieb on 08.11.13 um 12:53:09:
Zum Wochenende mal was zum lachen:

http://www.der-postillon.com/2011/09/zucker-enthalt-viel-zu-viel-zucker.html

Freitag, 2. September 2011
Zucker enthält viel zu viel Zucker

Berlin (dpo) - Das ist nicht süß sondern bitter: Die Verbraucherorganisation foodwatch hat nachgewiesen, dass in Zucker bedenkliche Mengen an Zucker enthalten sind. Der Inhalt einer 1000-Gramm-Packung des beliebten Süßungsmittels besteht demnach zu 100 Prozent aus reinem Zucker.

Durchgedreht Laut lachend


sooo schön!  Laut lachend Laut lachend Laut lachend Laut lachend
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #265 - 09.11.13 um 21:41:45
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Wenn die Politiker nur aus reiner Fürsorge fürs Volk handeln würden, warum werden dann nicht kalorienarme Produkte einfach von der Steuer befreit?
Wenn es um so ein wichtiges Anliegen geht, sollte Geld wohl keine Rolle spielen. Doch dsie wollen unser Bestes ? Unser Geld !
Verlogenes Pack!
« Zuletzt geändert: 09.11.13 um 22:02:18 von RaucherHB »  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #264 - 08.11.13 um 12:53:09
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Zum Wochenende mal was zum lachen:

http://www.der-postillon.com/2011/09/zucker-enthalt-viel-zu-viel-zucker.html

Freitag, 2. September 2011
Zucker enthält viel zu viel Zucker

Berlin (dpo) - Das ist nicht süß sondern bitter: Die Verbraucherorganisation foodwatch hat nachgewiesen, dass in Zucker bedenkliche Mengen an Zucker enthalten sind. Der Inhalt einer 1000-Gramm-Packung des beliebten Süßungsmittels besteht demnach zu 100 Prozent aus reinem Zucker.

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #263 - 08.11.13 um 08:31:02
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Es geht munter weiter - deutsche Politiker von SPD und CDU fordern eine Strafsteuer auf fettes Essen:

http://www.focus.de/politik/deutschland/kampf-gegen-uebergewicht-dicke-deutsche-...

SPD-Gesundheitsexperte Edgar Franke, der jetzt offenbar die Rolle der Grünen übernehmen will:

Quote:
Franke verwies auf das Beispiel von Mexiko, wo eine Steuer in Höhe von acht Prozent auf kalorienreiches Essen eingeführt wird.


Wenn irgendwo auf der Welt jemand die Vorreiterrolle übernimmt, greifen die Gesundheitsfetischisten das Beispiel freudig erregt auf.
Da spielt es auch keine Rolle, dass Dänemark erst kürzlich eine solche Mapßnahme wieder zurückgezogen hat.

Quote:
SPD-Gesundheitsexperte Edgar Franke sprach sich für einen Aufschlag in Höhe des halben Mehrwertsteuersatzes für Nahrungsmittel mit mehr als umgerechnet 275 Kalorien je 100 Gramm aus, schreibt das Portal. Grundsätzliche Unterstützung erhielt der SPD-Politiker von CDU-Gesundheitsexperte Erwin Rüddel.


Mich hat schon gewundert, dass es so lange gedauert hat, bis der Gesundheitswahn von Australien und Neuseeland auch Deutschland erreicht.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #262 - 02.11.13 um 07:38:43
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Schade, der Artikel bleibt da irgendwie an der Oberfläche.
Gilt das nur für fertige Lebensmittel, bzw. Gastronomieprodukte oder auch für alle anderen Lebensmittel? Und wird das auch heruntergerechnet auf kleine Einheiten, z.B. 27,5 Kalorien bei 10gr?

Was für ein Glück, daß die Grenze ausgerechnet bei 275 pro 100gr liegt, sonst hätten sie noch glatt eine Steuer auf Avocados erheben müssen....

Quote:
Dennoch ist der Kaloriengehalt der Avocado vergleichsweise niedrig. Eine Mittelgroße Avocado wiegt ca. 200 g, die Hälfte davon enthält rund 130 bis 200 Kalorien.

http://obst-gemuese.bitpalast.net/avocado.html


Fallen eigentlich auch Öle unter die neue Verordnung? Da hat es reichlich Kalorien auf 100gr, bzw. 100ml.

http://www.kalorientabelle.net/oele-fette/pflanzenoele
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran! / dinkel vollkornbrot
Antwort #261 - 01.11.13 um 21:00:45
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das aus fuer dinkel vollkornbrot:
http://www.yazio.de/kalorientabelle/dinkel-vollkornbrot-aldi.html

(es gibt doch ausnahmen fuer bio .... ? )

ChristophL schrieb on 01.11.13 um 18:38:56:
Mexiko

Quote:
Auf Lebensmittel mit mehr als 275 Kalorien je 100 Gramm wird ab Anfang 2014 eine Steuer von acht Prozent erhoben. Eine entsprechende Reform wurde vom Parlament verabschiedet.

Tags zuvor hatten die Abgeordneten bereits die Einführung einer Steuer auf Softdrinks beschlossen.



  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #260 - 01.11.13 um 18:38:56
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Mexiko

Quote:
Auf Lebensmittel mit mehr als 275 Kalorien je 100 Gramm wird ab Anfang 2014 eine Steuer von acht Prozent erhoben. Eine entsprechende Reform wurde vom Parlament verabschiedet.

Tags zuvor hatten die Abgeordneten bereits die Einführung einer Steuer auf Softdrinks beschlossen.


  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #259 - 01.10.13 um 09:15:15
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Es ist bemerkenswert, wie sich die Tabakkontrolle mit den anderen Gesundheitserziehern verzahnt.

Auf der 11. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle (Mittwoch, 4. Dezember 2013) steht auf dem Programm:
13.00–14.45 Uhr Satellitensymposium Adipositasprävention:

Quote:
10 Jahre Tabakrahmenkonvention, 5 Jahre Aktionsplan Übergewicht – Was ist übertragbar?”
Moderation: D r. Katrin Schaller, Heidelberg
Prof. Dr. Manfred James Müller, Kiel


http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Deutsche_Konferenzen_fuer_Tabakkontrolle.ht...

http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Deutsche_Konferenzen_fuer_Tabakkon...  (Seite 7)

Nachdem Strategien der Tabakkontrolle schon beim Kampf gegen den Alkohol übernommen worden sind, wird jetzt auch der Kampf gegen Übergewicht strategisch unterstützt.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #258 - 10.09.13 um 19:15:13
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@Querkopf,

interessant, daß diese Studie mal wieder aus dem Hut gezaubert wird.

Wenn ich mich richtig erinnere, hatten wir die schon mal vor 5-6 Jahren als Thema hier (bzw. im alten Forum) verlinkt.

Aber von Zeit zu Zeit werden auch die alten Hündchen wieder hervorgeholt um eine neue Drohkulisse aufzubauen.

SPON hatte das vor ein paar Jahren auch schon mal als Thema.
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #257 - 10.09.13 um 10:12:27
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Ein neuerliches Beispiel für den Versuch eine Gruppe von Menschen zu isolieren und sie dadurch zu einer Änderung ihres Konsumverhaltens zu zwingen:

http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/vermischtes/Studie-Uebergewicht-kann-an...

Quote:
Der tägliche Kontakt mit übergewichtigen Arbeitskollegen kann fatale Folgen für die eigene Figur haben.

Nach einem Bericht des Männer-Lifestylemagazins "Men's Health" haben US-amerikanische Forscher bei der Auswertung von Langzeit-Studien über den Gesundheitszustand Beschäftigter verschiedener Branchen festgestellt, dass dicke Kollegen das Risiko, selbst übergewichtig zu werden, enorm erhöhen.


Und als Gipfel des Zynismusses:

Quote:
Auf gemeinsame Mahlzeiten braucht man deswegen jedoch nicht verzichten. Man müsse dabei nur ganz bewusst weniger und gesündere Speisen essen als der übergewichtige Kollege, heißt es.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #256 - 24.08.13 um 10:11:52
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Der australische Professor Jonathan Shaw will Sitzen für mehr als zwei Stunden verbieten lassen, um Diabetes zu verhindern.

http://www.ruhrbarone.de/australischer-wissenschaftler-fordert-sitzverbot/

Quote:
Die Gesetze müssten geändert werden, damit es illegal für Arbeitnehmer wird, für mehr als zwei Stunden zu sitzen, meint der führende Gesundheits-Experte, der sich durch steigende Diabetes-Zahlen alarmiert fühlt. "Wir brauchen Veränderungen der betrieblichen Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, damit es Menschen nicht erlaubt ist, für mehr als zwei Stunden ohne Pause zu sitzen", sagte er. Professor Jonathan Shaw: "Ich denke, alle Optionen sollten auf dem Tisch kommen - Steuererhöhungen, Stadtplanung, auch die Gestaltung der Büroräume muss überdacht werden, um gegen die wachsenden personellen und gemeinschaftlichen Auswirkungen der chronischen Krankheiten anzugehen".
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #255 - 24.04.13 um 11:30:57
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Quote:
Diskriminierung von Übergewichtigen und Fettleibigen scheint nicht in Ordnung zu sein, im Gegensatz zur Diskriminierung von Rauchern.

http://www.heise.de/tp/blogs/3/154162


Immerhin müssen Politiker über solche gesetzlichen Regelungen abstimmen. Der Anteil der Übergewichtigen dürfte recht hoch sein Smiley
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #254 - 24.04.13 um 10:36:06
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In den USA müssen Restaurants die Kalorien ihrer Speisen angeben, obgleich sich das Verhalten der Kunden dadurch nicht ändern wird, Wissenschaftler haben einen weiteren Vorschlag:

Quote:
Wissenschaftlern von der Texas Christian University ist allerdings eine Zusatzinformation eingefallen, die in ihren Augen motivierend wirken könnte. Neben der Angabe der Kalorien für eine Speise oder ein Getränk könnte man auch angeben, wie lange man sich körperlich bewegen, also flott gehen müsste, um diese wieder abzubauen.


"Wissenschaftliche" Volkserzieher lassen sich immer wieder was Neues einfallen.
Zumal die Begründung, warum man bei Warnhinweisen auf Lebensmitteln eher vorsichtig ist, interessant ist:

Quote:
Ähnlich wie bei Zigaretten zu warnen, dass zu viele Kalorien fett machen und zu gesundheitlichen Risiken führen, dürfte auch nicht vielversprechend sein. Zudem könnte es als Diskriminierung der Übergewichtigen und Fettleibigen ausgelegt werden.


Diskriminierung von Übergewichtigen und Fettleibigen scheint nicht in Ordnung zu sein, im Gegensatz zur Diskriminierung von Rauchern.

http://www.heise.de/tp/blogs/3/154162
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #253 - 12.04.13 um 10:04:20
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Querkopf schrieb on 06.02.13 um 10:25:57:
Zu der Forderung nach Warnhinweisen auf Lebensmitteln gibt es einen interessanten Beitrag unter der Überschrift "Graphic warning labels for junk food won’t work":

Zitat: "Und eine WHO Studie von 2003 ergab, dass vorgeschriebene Warnhinweise keinen signifikanten Einfluss auf die Verringerung des missbräuchlichen Gebrauchs von alkoholischen Getränken in Ländern auf der ganzen Welt hatten, einschließlich der Vereinigten Staaten. Die WHO-Studie ergab, dass Etiketten zwar das Bewusstsein und das Wissen beeinflussen, aber keine direkten Auswirkungen auf den Konsum oder das Auftreten von alkoholbedingte Probleme hatten. Bei Jugendlichen, ergab die Studie, dass die Warnhinweise nicht zu einer erhöhten Wahrnehmung von Alkohol Risiken führte, sondern  die Produkte sogar attraktiver für Trinker und Nicht-Trinker machten...

..Eine Vorschrift zur Verwendung dieser Warnhinweise würde eine Haltung von  „kann nicht schaden – hilft vielleicht – warum eigentlich nicht?“ verkörpern, die sowohl unverantwortlich wie auch unlogisch wäre."


http://www.thestar.com/opinion/editorialopinion/2012/10/31/graphic_warning_label...

Warum nun Schockbilder auf Zigarettenschachteln helfen sollen, bei Alkohol oder Lebensmitteln aber nicht, kann wohl keiner erklären.

Kennt jemand die WHO-Studie von 2003?






Weil Warnhinweise und Schockbilder eh nichts bringen, wird jetzt einfach kurzerhand das Produkt reguliert :



Zitat :


Nach nur einer Handvoll Kartoffelchips können nur die wenigsten aufhören mit der Mampferei - woran das liegt, hat nun ein Team von Wissenschaftlern zu ergründen versucht. Nach ihren vorläufigen Erkenntnissen muss es in den Chips noch nicht definierte Inhaltsstoffe geben, die direkt auf das Lustzentrum im Gehirn wirken, wie der Forschungsleiter Tobias Hoch aus Erlangen-Nürnberg bei einer Tagung der American Chemical Society in New Orleans mitteilte. Nur so lasse sich erklären, dass Menschen die Chips immer weiter essen, auch wenn sie längst satt sind.

.......


Können die bislang noch unbekannten molekularen Suchtauslöser in Snacks identifiziert werden, wird es den Wissenschaftlern zufolge eventuell möglich, diesen Nahrungsmitteln künftig Substanzen beizumischen, die den "Lustfaktor" blockieren und so zu einem maßvolleren Konsum der Snacks führen.




Schöne neue Welt !



http://de.nachrichten.yahoo.com/kartoffelchips-aufh%C3%B6ren-l%C3%A4sst-05412620...
« Zuletzt geändert: 12.04.13 um 10:07:53 von Destruktor »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #252 - 06.02.13 um 18:28:54
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Der "Merchant of Death"-Ansatz hat zwar mit Fanatismus und dem Überzeugtsein von der eigenen Wahrheit zu tun, wurde aber immer schon instrumentell eingesetzt: Dämonisierung eines Gegenspielers, Glorifizierung der eigenen Seite. Die anderen sind "böse", man selbst ist gut.

Ähnlich die Warnhinweise: Man will dem "Bösen" ein Stigma aufdrücken. Man kalkuliert aber auch kühl: Es hilft dem Ziel, wenn man seine Propaganda auch Herstellerpackungen weiterverbreiten kann, beim Tabak beabsichtigt man ja auch, Ekel und Abneigung bei Nichtrauchern gegenüber den Rauchern hervorzurufen. Und es bedeutet einen Geländegewinn, es ist ein Zeichen von Macht. Für die beteiligten Organisationen und Einzelpersonen ist jedes erreichte Tobacco-Control-Teilziel wieder ein Erfolg, den man sich auf die Fahnen schreiben kann, etwa für die Finanzierung und das beruflichen Vorankommen.
« Zuletzt geändert: 06.02.13 um 18:29:58 von ChristophL »  
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Antwort #251 - 06.02.13 um 13:39:31
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RaucherHB schrieb on 06.02.13 um 11:56:42:
Es ging nie um die Gesundheit, sondern nur ums Geld.


Für den Staat und die Pharma-Lobby ging es immer schon um Geld, das ist richtig.

Die Idee Alkohol, Fett und Tabak mit höheren Steuern zu bekämpfen, gehört aber zum Standardrepertoire einer jeden Abstinenzler- und Prohibitionistenorganisation - das läßt sich leicht nachlesen.
Es handelt sich ganz klar um puritanische Ideologen, die mit allen Mitteln ihre Ideen unters Volk bringen wollen. Man muss sich nur noch mal an den Vorsitzenden der WHO-Konferenz gegen das Rauchen, Sir George Godber, erinnern, der sich so geäußert hat:

” He called tobacco mfrs. “the enemy” and “merchants of death.” He called their advertising a “false message” which must be “suppressed.”

„Er bezeichnete die Tabakhersteller als "der Feind" und als "Händler des Todes." Er bezeichnete ihre Werbung als eine "falsche Botschaft", die "unterdrückt" werden muss."

So sprechen Fanatiker und Zwangbeglücker, das hat eher wenig mit Geld zu tun, diese Leute glauben eine "Mission" erfüllen zu müssen.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #250 - 06.02.13 um 11:56:42
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Quote:
Warum nun Schockbilder auf Zigarettenschachteln helfen sollen, bei Alkohol oder Lebensmitteln aber nicht, kann wohl keiner erklären


Das dient nur zur moralischen Unterstützung für Steuererhöhungen. Wenn die Maßnahmen Wirkung zeigen würden, wäre das Thema längst vom Tisch.
Das Ergebnis dieser Studie bestätigt diesen gefahrlosen Weg. Bei Lebensmitteln springt zur Zeit noch nichts raus, das wird erst interessant wenn man Zusatzsteuern einführen möchte.

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #249 - 06.02.13 um 10:25:57
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Zu der Forderung nach Warnhinweisen auf Lebensmitteln gibt es einen interessanten Beitrag unter der Überschrift "Graphic warning labels for junk food won’t work":

Zitat: "Und eine WHO Studie von 2003 ergab, dass vorgeschriebene Warnhinweise keinen signifikanten Einfluss auf die Verringerung des missbräuchlichen Gebrauchs von alkoholischen Getränken in Ländern auf der ganzen Welt hatten, einschließlich der Vereinigten Staaten. Die WHO-Studie ergab, dass Etiketten zwar das Bewusstsein und das Wissen beeinflussen, aber keine direkten Auswirkungen auf den Konsum oder das Auftreten von alkoholbedingte Probleme hatten. Bei Jugendlichen, ergab die Studie, dass die Warnhinweise nicht zu einer erhöhten Wahrnehmung von Alkohol Risiken führte, sondern  die Produkte sogar attraktiver für Trinker und Nicht-Trinker machten...

..Eine Vorschrift zur Verwendung dieser Warnhinweise würde eine Haltung von  „kann nicht schaden – hilft vielleicht – warum eigentlich nicht?“ verkörpern, die sowohl unverantwortlich wie auch unlogisch wäre."


http://www.thestar.com/opinion/editorialopinion/2012/10/31/graphic_warning_label...

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #248 - 06.02.13 um 01:28:24
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Querkopf schrieb on 05.02.13 um 09:54:56:
…and then the other thing we’re calling for are graphic warning labels,” said Dr. Weir.


Hier einige Entwürfe:


  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #247 - 05.02.13 um 09:54:56
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Unter Berufung auf die "erfolgreichen Methoden" beim Kampf gegen den Tabak fordert die Ontario Medical Association höhere Steuern auf kalorienreiche Lebensmittel.  Doug Weir von der Ontario Medical Association äußert sich so zu den Plänen seiner Organisation zur Regulierung des Verkaufs von "ungesunden" Lebensmitteln:

“We’re really learning from our experience in the fight against tobacco, and two of the things that were most effective in terms of getting people to stop smoking was a tax on cigarettes, so what we’re calling for is a tax on high-calorie foods really

und neben der unvermeidlichen Forderung nach Steuererhöhungen (Tabak, Alkohol, Fast-Food) kommt natürlich das zweite Allheilmittel der Prohibitionisten zum Tragen - Warnhinweise!:

…and then the other thing we’re calling for are graphic warning labels,” said Dr. Weir.

http://www.hilltimes.com/news/policy-briefing/2013/02/04/obesity-costs-ontario-t...
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #246 - 07.01.13 um 07:42:07
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Und weiter geht es mit neuen Ideen zur zwangsweisen gesundheitlichen Gleichschaltung der Menschen:

In Großbritannien hat Labour hat die Regierung aufgefordert, für Zucker, Salz-und Fett in Lebensmitteln gesetzliche Grenzwerte einzuführen.

http://www.bbc.co.uk/news/health-20914685
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #245 - 03.01.13 um 20:35:06
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Westminster City council prüft ob jetzt Dicke Menschen bestrafen werden können wenn sie nicht abnehmen.

Sie sollen gezwungen werden zu Schwimmen und Fitnesskurse zu besuchen.

Kontrolliert wird es mit Smartcards welche in Freizeiteinrichtungen gebraucht werden.

Wer sich nicht fügt dem werden Sozialleistungen gekürzt.

http://tinyurl.com/bjbftp5

Ich sage: Das sind nur die Anfänge. mit solchen Methoden (übers Geld) kann man alle in die Knie zwingen welche nicht ins Schema passen (oder dem Staat zu viel Geld kosten). Ich will jetzt gar nicht aufzählen welche Gruppen man noch mit einbeziehen kann.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #244 - 03.01.13 um 01:59:16
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RaucherHB schrieb on 02.01.13 um 20:21:31:
Was sind verzerrende Faktoren?


Epidemiolügen werfen den Faktoren die Verzerrungen vor, obwohl sie selbst es sind, die durch ihre Überforderung mit multivariaten Zusammenhängen ständig verzerrte Darstellungen an die Öffentlichkeit pusten.

  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #243 - 02.01.13 um 20:21:31
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Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass jede Studie nach kurzer Zeit wiederlegt wird. Besonders die Zahlen der WHO scheinen einfach aus der Luft gegriffen zu sein.

Quote:
Leichtes Übergewicht: Rettungsring verlängert das Leben

Wer leicht über dem Normalgewicht liegt, lebt länger. Erst deutliches Übergewicht führt zum früheren Tod. Das ergibt eine Studie, für die Daten von fast drei Millionen Menschen ausgewertet wurden. Sie facht den Streit darüber neu an, was eigentlich die Norm für das Gewicht sein sollte.


Quote:
Nach den Studienergebnissen ist das Sterblichkeitsrisiko bei übergewichtigen Menschen (BMI zwischen 25 und 30) sechs Prozent niedriger als bei normalgewichtigen Menschen (BMI zwischen 18,5 und 25), bei leicht Fettleibigen (BMI zwischen 30 und 35) ist es fünf Prozent niedriger. Bei Fettleibigen (BMI über 35) dagegen steigt das Risiko um 29 Prozent an.
An den Ergebnissen änderte sich auch nichts, als die Wissenschaftler verzerrende Faktoren wie Rauchen, Krankheiten oder die Art und Weise, wie Körpergewicht und -größe in unterschiedlichen Studien ermittelt wurden, berücksichtigten.


Was sind verzerrende Faktoren?

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/uebergewicht-mit-wenigen-kilos-zu-vi...

  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #242 - 31.12.12 um 17:12:38
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Moral in großen Flaschen
... der ganze Artikel hier: http://tinyurl.com/a5lbdw7

Auszüge:

Unter dem Motto „Big Bottle Küchenfest“ ließ man es sich Ende September
auf dem Heidelberger Schloss richtig gut schmecken. Es gab gegrillte Presa
vom Ibericoschwein, Odenwälder Reh, Pistaziencreme und Wein. Highlight
des Abends war die Versteigerung der Goliathflasche „Die Versuchung“. Der
Reinerlös kam dem Projekt „Lust auf Essen“ des Nationalen Centrums für
Tumorerkrankungen (NCT) zugute.

Dessen Repräsentanten sei ein fürstliches Mahl im Kreise ihrer Sponsoren gegönnt, gäbe es da nicht einen Haken. Das NCT und seine Träger, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe, warnen stets eindringlich vor solchen Schlemmereien. Gebetsmühlenartig verbreiten sie, 30 Prozent aller Krebsfälle seien auf falsche Ernährung und mangelnde Bewegung zurückzuführen.

Selbst schwerkranken Patienten wird der nutzlose bis gefährliche Unsinn á la DGE empfohlen: „Bleiben Sie so schlank wie möglich …“, „essen Sie wenig rotes Fleisch“, „trinken Sie wenig oder gar keinen Alkohol“, wenig Zucker, wenig Salz und so weiter und so fort.

Würden die Vertreter von NCT und DKFZ tatsächlich an ihre eigenen Parolen glauben,  würden sie wohl kaum am „Big-Bottle-Menü“ teilnehmen und sich dem drohenden Krebstod ausliefern.

Die Logik der Doppelmoral
Im Namen der Gesundheit ist heute vieles erlaubt, auch unverhohlener Rassismus.
Das sind keine Ausrutscher - die Gruppenmoral lebt vom Feindbild. Sie erzeugt eine
Doppelmoral, weil sie ohne die Herabsetzung des Gegners an Kraft verliert. Die  Gruppenmitglieder dürfen zu keiner Zeit an der eigenen moralischen Überlegenheit zweifeln. Nur dann können alle anderen als minderwertig eingestuft und dominiert werden. Gruppenmoral mindert die Skrupel und senkt im Konfliktfall die Tötungshemmung, das ist ihr evolutionärer Sinn.

Und die Moral von der Geschicht‘?
Auf diesem Wege werden auch in einer Demokratie diktatorische Strukturen salonfähig,
die unsere freie Selbstbestimmung immer weiter einschränken - die Verbote von Tabak
und Glühbirnen war ja nur ein Testlauf. Jedes gut begründete Argument kann nun leicht als
Angriff auf Umwelt und Gesundheit denunziert werden - so wie früher als Schädling am Volkskörper. Sieht man sich das Wüten der Gruppenmoral im Laufe der Geschichte an,
so erscheint die Sicht des amerikanischen Zoologen George Williams keinesfalls übertrieben,
wenn er schreibt: „Die Präferenz für eine Gruppenmoral heißt nichts weiter, als den Völkermord dem einfachen Mord vorzuziehen
« Zuletzt geändert: 31.12.12 um 17:14:01 von Mygner »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #241 - 31.12.12 um 12:58:16
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Gefunden auf "Velvet Glove, Iron Fist"

Aus dem Verbots-Tollhaus Australien kommen neue Ideen zur Beglückung der Menschheit im Kampf gegen die angeblich Fettsucht "Epidemie"

Überschrift:
"Die Fettsucht Epidemie - zuviel Nahrungsmittel um nachzudenken?"

"Die politischen Verfahrensweisen und Gesundheit-Strategien, die wir umgesetzt haben, erweisen sich als unzulänglich für die Kontrolle der globalen Epidemie der Fettleibigkeit. Um einen radikalen Politikwandel einzuführen, kann es für die Regierungen eine wirkungsvolle Herangehensweise sein, den Nahrungsmittelverbrauch zu regulieren und die Nahrungsmittelindustrie auf gleiche Weise zu kontrollieren wie die Tabakindustrie."


Gewürzt wird das Ganze mit den üblichen (wie beim Tabak, Alkohol u.sw.) Forderungen:

"Höhere Steuern auf Fast-Food

Werbeverbote für Fast-Food im Fernsehen, Radio und anderen Massenmedien

Von den Herstellern das Aufbringen von Warnhinweisen und Ernährungs-Ampeln auf ausgewählte Nahrungsmittel und Getränke verlangen

Rationierung der Beschaffung von ausgewählten Lebensmitteln


Betrachten wir den am meisten umstrittenen von diesen Vorschlägen, das Thema Rationierung. Während des zweiten Weltkriegs (1939-1945) hat die britische Regierung Nahrungsmittelrationierungen mit einem Punkt-System in jedem Haushalt eingeführt. Jederman wurde eine Anzahl von Punkten im Monat zugeteilt und bestimmte Nahrungsmittel, wie Fleisch, Fisch, Kekse, Zucker, Fette und Tee wurden rationiert.

Nahrungsmittelknappheit und Regierungsverordnungen während der Kriegszeit haben die Leute gezwungen, andere Essgewohnheiten anzunehmen. Sie haben erheblich weniger Fleisch, Eier und Zucker gegessen, als sie es heute tun.

Ist es denkbar, dass eine Art der Nahrungsmittelrationierung und Teil-Kontrolle dabei helfen kann, den dramatischen Anstieg der Fettleibigkeit und die Zukunftsfähigkeit unserer Nahrungsmittelversorgung in den Griff zu kriegen? Wenn wir den Überkonsum von Nahrungsmitteln in untragbarer Art und Weise - sowohl für unsere Gesundheit als auch für unseren Planeten -fortsetzen, könnten wir eines Tages gar keine andere Wahl haben."


http://theconversation.edu.au/the-obesity-epidemic-too-much-food-for-thought-796...

Der Author dieses Machwerks ist nicht irgendwer, sondern der "Director of Canberra's Centre for Research & Action in Public Health" - also quasi im Regierungsauftrag tätig.
Ich hätte nicht geglaubt, dass in Friedenszeiten jemand auf die Idee kommen könnte, Nahrungsmittelrationierungen zu fordern.

Nach den Zeiten der Konfrontation der großen ideologischen Blöcke ("freie Welt" gegen Ostblock) braucht man wohl nicht mehr um die Gunst der Menschen für die "richtige" Sache zu werben, jetzt glaubt man wohl die Sau auch im Westen rauslassen zu können.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #240 - 17.11.12 um 16:40:35
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perle schrieb on 15.11.12 um 10:43:09:
shadu schrieb on 15.11.12 um 06:57:24:
Denn Fleischverzehr fördert das Risiko von Herzinfakten, Blinddarmentzündungen, Bluthochdruck, Osteoporose, Arthritis, Magengeschwüren, Nierensteinen, Diabetes und Krebs!


Da hat er der Kommentator doch glatt vergessen, auch noch die Blindheit zu erwähnen...........



Natürlich! Es ist ja auch seit Jahrzehnten wissenschaftlich erwiesen, dass Masturbation Schizophrenie und Schwachsinn fördere.

Also, wenn die Studie stimmt, wonach dauerkiffen den IQ von Jugendlichen dauerhaft reduziert, dann frage ich mich, was die Herren Wissenschaftler früher alles so geraucht haben? Normalen Tabak jedenfalls nicht.  unentschlossen

Gruß
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #239 - 15.11.12 um 10:43:09
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shadu schrieb on 15.11.12 um 06:57:24:
Denn Fleischverzehr fördert das Risiko von Herzinfakten, Blinddarmentzündungen, Bluthochdruck, Osteoporose, Arthritis, Magengeschwüren, Nierensteinen, Diabetes und Krebs!


Da hat er der Kommentator doch glatt vergessen, auch noch die Blindheit zu erwähnen...........

  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #238 - 15.11.12 um 06:57:24
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perle schrieb on 15.11.12 um 06:17:52:
Quote:
«Die Tierschützer sehen ein Problem, wo es keines gibt», erklärt er. Müller-Tschirky glaubt auch nicht, dass sich solche Anliegen durchsetzen werden. «Dann dürften wir gar kein Fleisch mehr essen.»

http://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/Lieber-Bratwurst-als-...


Da verkennt der gute Müller-Tschirky die Kampagne hinter der Kampagne. Wenn es erstmal das Verbot für Froschschenkel, Hummer & Co. gibt, fällt den Tierschützern auf, daß ja auch die Bratwurst nicht unbedingt mit Tofumasse gefüllt ist.

Dann muß ganz schnell ein Wurst- und Fleischverbot her, sonst wär man ja als Tierschützer vollkommen fehl am Platze.


Ein einziger Leser-Kommentar dazu:

Denn Fleischverzehr fördert das Risiko von Herzinfakten, Blinddarmentzündungen, Bluthochdruck, Osteoporose, Arthritis, Magengeschwüren, Nierensteinen, Diabetes und Krebs!

Erinnert sehr an die Warnungen am Anfang des Rauchens. Die selbe schleichende Miesmacherei. Plötzlich wurden Einschränkungen beim Rauchen eingeführt (Bahn usw.) Beim Fleischverzehr wollen sie ja jetzt ein Verbot in den Mensas und so wird Baustein um Baustein hinzugefügt.
  
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perle
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #237 - 15.11.12 um 06:17:52
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Quote:
«Die Tierschützer sehen ein Problem, wo es keines gibt», erklärt er. Müller-Tschirky glaubt auch nicht, dass sich solche Anliegen durchsetzen werden. «Dann dürften wir gar kein Fleisch mehr essen.»

http://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/Lieber-Bratwurst-als-...


Da verkennt der gute Müller-Tschirky die Kampagne hinter der Kampagne. Wenn es erstmal das Verbot für Froschschenkel, Hummer & Co. gibt, fällt den Tierschützern auf, daß ja auch die Bratwurst nicht unbedingt mit Tofumasse gefüllt ist.

Dann muß ganz schnell ein Wurst- und Fleischverbot her, sonst wär man ja als Tierschützer vollkommen fehl am Platze.
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #236 - 14.11.12 um 21:07:53
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Lieber Bratwurst als Frosch

Quote:
ST.GALLEN. Tierschützer wollen den Konsum von Froschschenkeln, Hummer und anderen kulinarischen Extras verbieten. Ein Blick in die Speisekarte von Ostschweizer Restaurants zeigt: Die Delikatessen sind, wenn überhaupt, nur schwer zu finden.


Wird alles zwar kaum oder gar nicht angeboten, aber ein Verbot muß her. Durchgedreht

http://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/Lieber-Bratwurst-als-...
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #235 - 14.11.12 um 09:50:13
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Es wird leider wirklich mmer absurder....
Pommesverbot zur Mittagszeit...früher hätte ich über solche Forderungen gelacht, heute lache ich da nicht mehr drüber, weil ich mittlerweile zu den Menschen gehöre, die begriffen haben, dass sich solche Verbote mit der entsprechend, ich nenne es mal "grünen Lobby", tatsächlich durchsetzen lassen...genau das macht einem Angst.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #234 - 14.11.12 um 07:49:39
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Wie absurd ist dann das !  Amsterdam: patatverbod in stad !

Die PvdA will im Kampf gegen die Fettleibigkeit ein Verbot für Snacks und Energy-Drinks für zwei Stunden am Nachmittag.

Stadtrat will Pommes frites nicht in der Stadt zu verbieten.

Stadtrat Eric van der Burg (Care) hat nicht die Absicht, ein Verbot von Pommes frites in der Stadt einzuführen.

Die PvdA will aber schon.

http://tinyurl.com/bmmjsw7
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #233 - 13.11.12 um 09:16:47
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perle schrieb on 13.11.12 um 07:15:14:
Tegel schrieb on 13.11.12 um 06:50:02:


Wäre ich Herr Dickmann, würde ich nicht zur Hantel, sondern zum Rechtsanwalt greifen.

Denn in der schriftlichen Begründung des Ministeriums wird ein BMI von 35 erwähnt. Das ist eine offizielle Erklärung und die ist zudem öffentlich durch die Medien gegangen.

Da sein BMI aber mit 34.5 unter der erwähnten Schallgrenze liegt, würde ich sagen, daß er erfolgreich auf Einstellung klagen kann. Denn der "BMI ab 35" trifft auf ihn ja nicht zu.


Der BMI 35 ist nicht gesetzlich bzw. nach einer Dienstvorschrift als Obergrenze festgeschrieben, wenn es um Verbeamtung geht, er war lediglich in einem Zitat enthalten, mit dem die Vorgehensweise begründet wurde.

Jetzt muß man aber dazusagen: Diese Regelung ist erstens nicht neu. Ich erinnere mich, daß schon vor ca. 20 Jahren die Verbeamtung einer Kollegin wegen Übergewicht auf Messers Schneide stand. Zweitens stehe ich als Ex-Beamte der Verbeamtung eher skeptisch gegenüber und denke deshalb: Vielleicht ist er irgendwann ja sogar froh darüber, daß es nicht geklappt hat mit der Verbeamtung. Gestern kam in der StZ wieder einer dieser Jammer-und-Heul-Artikel über die Schwierigkeiten, in die die kommenden Pensionslasten das Land BW bringen werden. Auch das ist nicht neu. Neu war nur, daß erstmals ernsthaft eine deutliche Senkung der Pensionen als Lösung des Problems diskutiert wurde. Ich geb den Beamten noch zehn Jahre, dann kommen sie wirklich, die drastischen Pensionskürzungen, denn ich seh beim besten Willen nicht, wo das Geld für die heraufziehenden hohen Pensionslasten hergenommen werden soll.

Zum dritten hat Herr Dickmann natürlich recht. Die meisten Verbeamtungen finden halt bei deutlich jüngeren Leuten statt, bei denen das Übergewicht erst später kommt. Es ist alleine schon deshalb Blödsinn, solche Kriterien anzuwenden. Daneben ist der BMI ein total schwachsinniges Maß, aber das habe ich ja schon längst an anderer Stelle beschrieben. Daß Ärzte, Epidemiologen und sonstige Experten ihn immer noch wie eine Monstranz vor sich hertragen, ist einfach nur peinlich für diesen Berufsstand.

Viertens habe ich im Moment mal wieder allen Grund, mich über den Bockmist zu ärgern, der einem so als angeblich neueste Weisheiten aus der Medizin und Epidemiologie vorgesetzt wird, weil ich mich gerade mal wieder mit einer betrüblich umfangreichen Sammlung von populärwissenschaftlich aufbereiteten Berichten aus diesem Bereich zu befassen habe, was meinen Blutdruck jedes Mal in die Höhe treibt, weil all dieser Kram vorne und hinten nicht zusammenpaßt.

Da wurde beispielsweise aus einer Studie der Schluß gezogen, der Jojo-Effekt sei einem dauerhaft hohen Gewicht gesundheitlich vorzuziehen, weil dies bei den Labormäusen in der Studie der Fall war. Was dabei nicht berücksichtigt wurde ist aber, daß der Jojo-Effekt, der hier gemessen wurde, nicht dem beim Menschen entspricht: Es geht in der Praxis ja gar nicht um das Schwanken zwischen zwei "Gewichtspolen", sondern darum, daß beim "echten" Jojo-Effekt der obere Pol ständig höher klettert. Würde das Gewicht vor der ersten Diät gehalten, läge es dauerhaft niedriger, als es durch den Jojo-Effekt im Durchschnitt sein wird. Die nächste Studie zeigt wieder, warum Diäten so selten Erfolg haben, und die dritte Studie weist nach, daß untrainierte Normalgewichtige eine höhere Sterberate haben als trainierte Übergewichtige.

Was mich daran am meisten ankotzt, ist diese typische Epidemiologen-Betriebsblindheit, die auffallend ist, wenn man diese einander widersprechenden Ergebnisse auf einem Haufen sieht. Alle diese Ergebnisse mögen ja im Rahmen der jeweils angewandten Methodik korrekt zustande gekommen sein, aber keiner von diesen scheuklappenbehafteten Fachidioten scheint sich dafür zu interessieren, ob das in der Praxis dann auch wirklich so funktioniert, also der behauptete gesundheitsfördernde Effekt wirklich eintritt, wenn man die Empfehlungen befolgt, die aus dem Ergebnis abgeleitet wurden - wozu man sein eigenes Ergebnis in einem größeren Rahmen einordnen müßte, was aber grundsätzlich nicht geschieht. 

Das gilt auch umgekehrt, daß immer wieder Ergebnisse auftauchen, die vermeintliche wissenschaftliche Gewissheiten mit dem einen oder anderen Fragezeichen versehen. Es wurde daneben nämlich auch festgestellt, daß ausgerechnet das "böse" LDL-Cholesterin Herzrhythmusstörungen verhindert, sowie, daß Männer, die täglich genau zwei Drinks zu sich nehmen, in einer Studie die geringste herz-kreislauf-bedingte Sterberate hatten, und daß dafür Menschen, die als Kind den Blinddarm oder die Mandeln entfernt bekommen haben, später häufiger Herzinfarkte bekommen sollen.

Genau das ist es ja auch, was Professor Grieshaber kritisiert, und damit hat er völlig recht. Denn was im Körper abläuft, wenn er krank wird, hat ja zu mindestens 90 Prozent noch kein Mensch durchschaut. Es sind letztlich nicht die Studien, die man kritisieren muß, sondern die vorschnellen Schlußfolgerungen, die dann gar zu häufig in konkrete Handlungempfehlungen umgemünzt werden, und am Ende sind es die Patienten, die den Schaden davon haben.
« Zuletzt geändert: 13.11.12 um 11:09:09 von xila »  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #232 - 13.11.12 um 07:15:14
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Tegel schrieb on 13.11.12 um 06:50:02:


Wäre ich Herr Dickmann, würde ich nicht zur Hantel, sondern zum Rechtsanwalt greifen.

Denn in der schriftlichen Begründung des Ministeriums wird ein BMI von 35 erwähnt. Das ist eine offizielle Erklärung und die ist zudem öffentlich durch die Medien gegangen.

Da sein BMI aber mit 34.5 unter der erwähnten Schallgrenze liegt, würde ich sagen, daß er erfolgreich auf Einstellung klagen kann. Denn der "BMI ab 35" trifft auf ihn ja nicht zu.
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #231 - 13.11.12 um 06:50:02
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Hallo

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #230 - 13.11.12 um 00:45:45
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xila schrieb on 11.11.12 um 13:42:00:
Dänemark schafft die Fettsteuer wieder ab, da sie nicht bewirkt hat, was sie bewirken sollte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/daenemark-schafft-fettsteuer-ab-a-8665...


Ja, schon, aber man hat schon wieder etwas gefunden....

http://www.easttennessean.com/news/study-shows-mothers-smoking-connected-to-chil...

Muetter, die rauchen, sind nun schuld an fetten Kindern.....



Wie langen lassen wir uns alle denn noch von diesen verlogenen Fanatikern fuer bloed verkaufen??? Wie waers mit einem klitzekleinen bissel GESUNDEM MENSCHENVERSTAND??????????
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #229 - 11.11.12 um 13:42:00
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Dänemark schafft die Fettsteuer wieder ab, da sie nicht bewirkt hat, was sie bewirken sollte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/daenemark-schafft-fettsteuer-ab-a-8665...
  

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Hallo

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #228 - 30.09.12 um 18:36:01
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Quote:
xila schrieb on 14.09.12 um 07:51:40:
Brigitte schrieb on 13.09.12 um 20:55:04:
Sehr gute Aspekte, Xila!!!!


Aeltere Menschen bewegen sich weniger und man baut Muskeln nur schwerlich auf.  Letzteres weiss ich - daher denke ich, dass ich - trotz BMI 21 - eigentlich meinen "Rettungsring" verlieren sollte, wenn ich meinen Sport wie eh 1 - 3 Mal/Woche (leider derzeit nicht moeglich) betreibe.
Mein BMI sagt, dass ich untergewichtig bin - leider ist meine Muskelmasse zurueckgegangen. 



Probiers mal mit EMS-Training, falls das bei euch in England gerade auch so in Mode gekommen sein sollte. Rür den Muskelaufbau (und parallel den Abbau von Rettungsringen) ist es genau das Richtige. Einmal in der Woche zwanzig Minuten sind dafür ausreichend - persönlich getestet und für tauglich befunden.

Wird in Deutschland z. B. bei dieser Kette angeboten: http://www.bodystreet.com/


Danke Xila.  Ich hab nur ein massives Problem: ich HASSE gezielte Uebungen.   Ärgerlich  Augenrollen

Etwas weniger Ueberstunden und besseres Wetter wuerden mir mehr helfen... Da haette ich dann eine nette Auswahl zwischen skates, skateboard und "obstacle courses".
Momentan schufte ich -leider - nur............

Quote:
Matrix schrieb on 30.09.12 um 14:08:13:
Schön langsam sickert im Mainstream die Meinung ein, es sei der Bevormundung genug.
Recht ordentlicher Artikel!

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1295725/Der-Staat-im-Ka...


Guter Artikel!

Der Staat reglementiert ohnehin schon viel zu viele Bereiche des Lebens. Er entscheidet, welche Glühbirnen wir verwenden, bis zu welcher Uhrzeit wir einkaufen, wie lange wir arbeiten, wo wir rauchen dürfen und vieles mehr. Das reicht.

Das "reicht" nicht nur, das ist schon mehr als genug und unnotwendig!!!!
« Zuletzt geändert: 30.09.12 um 18:41:35 von Brigitte »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #227 - 30.09.12 um 14:08:13
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Schön langsam sickert im Mainstream die Meinung ein, es sei der Bevormundung genug.
Recht ordentlicher Artikel!

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1295725/Der-Staat-im-Ka...
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #226 - 14.09.12 um 07:51:40
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Brigitte schrieb on 13.09.12 um 20:55:04:
Sehr gute Aspekte, Xila!!!!


Aeltere Menschen bewegen sich weniger und man baut Muskeln nur schwerlich auf.  Letzteres weiss ich - daher denke ich, dass ich - trotz BMI 21 - eigentlich meinen "Rettungsring" verlieren sollte, wenn ich meinen Sport wie eh 1 - 3 Mal/Woche (leider derzeit nicht moeglich) betreibe.
Mein BMI sagt, dass ich untergewichtig bin - leider ist meine Muskelmasse zurueckgegangen. 



Probiers mal mit EMS-Training, falls das bei euch in England gerade auch so in Mode gekommen sein sollte. Rür den Muskelaufbau (und parallel den Abbau von Rettungsringen) ist es genau das Richtige. Einmal in der Woche zwanzig Minuten sind dafür ausreichend - persönlich getestet und für tauglich befunden.

Wird in Deutschland z. B. bei dieser Kette angeboten: http://www.bodystreet.com/


  

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ChristophL
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #225 - 13.09.12 um 23:07:55
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xila schrieb on 13.09.12 um 14:44:16:
StopferRonnie schrieb on 13.09.12 um 13:39:41:
Nachdem ich die Zahlen gelesen habe, passte ich mal bei meiner Einkaufstour durch drei große Märkte auf und fragte mich dann, wo denn die vielen Dicken sind. Außerdem ist das übertriebenes suggerieren von Ängsten. Nimmt man die, bei denen Übergewicht in der Familie liegt, heraus, sieht es wahrscheinlich anders aus. Ebenso ist es eine Tatsache, dass sich - vor Allem weibliche - Teenager oft als dick empfinden. Das wächst sich 'raus. Irgendwas sagt mir, dass der Auftrag lautete: "Führen Sie eine Studie mit folgendem Ergebnis durch."


Das ganze Konzept des BMI, mit dem das angebliche Übergewicht gemessen wird, ist von vorne bis hinten unausgegoren. Der BMI steigt im Lauf des Lebens an, ohne daß daran irgendetwas krankhaft oder unnatürlich wäre (bei Frauen etwa in den Wechseljahren) und ist damit - neban anderen gravierenden Schwächen - ein von vornherein untaugliches Mittel, um Übergewicht zu messen mit dem Ziel, Übergewicht als gesundheitsgefährdenden Faktor zu ermitteln. Ein BMI von 25 bedeutet bei einer Sechzehnjährigen etwas völlig anderes als bei einer Sechzigjährigen.

Echtes Übergewicht kommt mit zunehmendem Alter aber zusätzlich oft durch Veränderungen der Lebenssituation zustande. Immer, wenn diese Veränderung zu weniger Bewegung führt, müßte eigentlich auch die Ernährung dem niedrigeren Kalorienbedarf angepaßt werden. Tut man das nicht, ist das Übergewicht ruckzuck da und bleibt einem üblicherweise auch dauerhaft erhalten, sofern man nicht sehr schnell darauf reagiert. Das dürfte der Grund sein, warum im Rentenalter nur noch eine Minderheit als nicht übergewichtig gilt, denn der Renteneintritt ist in vielen Fällen genau eine solche Veränderung. Dieser Faktor ist eigentlich sehr naheliegend und einleuchtend, trotzdem kann ich mich nicht daran erinnern, daß all die Predigten zum gesunden Leben auf ihn jemals aufmerksam gemacht hätten. Scheinbar gibt es keinen phyischen Mechanismus, der den Appetit in solchen Situationen verringert, oder wenn, dann nur bei einer ziemlich kleinen Minderheit der Menschen.

Daneben wertet der BMI das Gewicht von Muskeln gleich negativ wie das von Fettgewebe, obwohl es gesundheitlich keinesfalls gleich zu werten ist. Muskelgewebe ist außerdem noch schwerer als Fettgewebe, das führt zu der absurden Situation, daß durchtrainierte athletische Personen vielfach nach dieser Meßmethode als übergewichtig und gesundheitlich gefährdet gelten.

Wobei neulich zum ersten Mal auch in meinem erweiterten Umfeld ein sportlicher Fünfziger beim Joggen einen tödlichen Herzinfarkt hatte.


So ist es. Und die gesundheitliche Wertung des BMI beruht ihrerseits wiederum darauf, dass Menschen mit einem höheren BMI, also eben Senioren und Muskelprotze, dabei mitbetrachtet wurden und deren statistische Auffälligkeiten dann zurückfallen auf andere.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #224 - 13.09.12 um 20:55:04
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Sehr gute Aspekte, Xila!!!!


Quote:
Ein BMI von 25 bedeutet bei einer Sechzehnjährigen etwas völlig anderes als bei einer Sechzigjährigen.


Danke!!! 

Quote:
Echtes Übergewicht kommt mit zunehmendem Alter aber zusätzlich oft durch Veränderungen der Lebenssituation zustande. Immer, wenn diese Veränderung zu weniger Bewegung führt, müßte eigentlich auch die Ernährung dem niedrigeren Kalorienbedarf angepaßt werden.


Aeltere Menschen bewegen sich weniger und man baut Muskeln nur schwerlich auf.  Letzteres weiss ich - daher denke ich, dass ich - trotz BMI 21 - eigentlich meinen "Rettungsring" verlieren sollte, wenn ich meinen Sport wie eh 1 - 3 Mal/Woche (leider derzeit nicht moeglich) betreibe.
Mein BMI sagt, dass ich untergewichtig bin - leider ist meine Muskelmasse zurueckgegangen. 

Quote:
Wobei neulich zum ersten Mal auch in meinem erweiterten Umfeld ein sportlicher Fünfziger beim Joggen einen tödlichen Herzinfarkt hatte.

Fuer mich ist das nichts Neues - ich war schon auf 4 von solchen Beerdigungen  weinend - Alle 4 waren Nichtraucher (2 hatten das Rauchen kurzfristig vorher aufgegeben)
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #223 - 13.09.12 um 14:44:16
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StopferRonnie schrieb on 13.09.12 um 13:39:41:
Nachdem ich die Zahlen gelesen habe, passte ich mal bei meiner Einkaufstour durch drei große Märkte auf und fragte mich dann, wo denn die vielen Dicken sind. Außerdem ist das übertriebenes suggerieren von Ängsten. Nimmt man die, bei denen Übergewicht in der Familie liegt, heraus, sieht es wahrscheinlich anders aus. Ebenso ist es eine Tatsache, dass sich - vor Allem weibliche - Teenager oft als dick empfinden. Das wächst sich 'raus. Irgendwas sagt mir, dass der Auftrag lautete: "Führen Sie eine Studie mit folgendem Ergebnis durch."


Das ganze Konzept des BMI, mit dem das angebliche Übergewicht gemessen wird, ist von vorne bis hinten unausgegoren. Der BMI steigt im Lauf des Lebens an, ohne daß daran irgendetwas krankhaft oder unnatürlich wäre (bei Frauen etwa in den Wechseljahren) und ist damit - neban anderen gravierenden Schwächen - ein von vornherein untaugliches Mittel, um Übergewicht zu messen mit dem Ziel, Übergewicht als gesundheitsgefährdenden Faktor zu ermitteln. Ein BMI von 25 bedeutet bei einer Sechzehnjährigen etwas völlig anderes als bei einer Sechzigjährigen.

Echtes Übergewicht kommt mit zunehmendem Alter aber zusätzlich oft durch Veränderungen der Lebenssituation zustande. Immer, wenn diese Veränderung zu weniger Bewegung führt, müßte eigentlich auch die Ernährung dem niedrigeren Kalorienbedarf angepaßt werden. Tut man das nicht, ist das Übergewicht ruckzuck da und bleibt einem üblicherweise auch dauerhaft erhalten, sofern man nicht sehr schnell darauf reagiert. Das dürfte der Grund sein, warum im Rentenalter nur noch eine Minderheit als nicht übergewichtig gilt, denn der Renteneintritt ist in vielen Fällen genau eine solche Veränderung. Dieser Faktor ist eigentlich sehr naheliegend und einleuchtend, trotzdem kann ich mich nicht daran erinnern, daß all die Predigten zum gesunden Leben auf ihn jemals aufmerksam gemacht hätten. Scheinbar gibt es keinen phyischen Mechanismus, der den Appetit in solchen Situationen verringert, oder wenn, dann nur bei einer ziemlich kleinen Minderheit der Menschen.

Daneben wertet der BMI das Gewicht von Muskeln gleich negativ wie das von Fettgewebe, obwohl es gesundheitlich keinesfalls gleich zu werten ist. Muskelgewebe ist außerdem noch schwerer als Fettgewebe, das führt zu der absurden Situation, daß durchtrainierte athletische Personen vielfach nach dieser Meßmethode als übergewichtig und gesundheitlich gefährdet gelten.

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #222 - 13.09.12 um 13:39:41
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Nachdem ich die Zahlen gelesen habe, passte ich mal bei meiner Einkaufstour durch drei große Märkte auf und fragte mich dann, wo denn die vielen Dicken sind. Außerdem ist das übertriebenes suggerieren von Ängsten. Nimmt man die, bei denen Übergewicht in der Familie liegt, heraus, sieht es wahrscheinlich anders aus. Ebenso ist es eine Tatsache, dass sich - vor Allem weibliche - Teenager oft als dick empfinden. Das wächst sich 'raus. Irgendwas sagt mir, dass der Auftrag lautete: "Führen Sie eine Studie mit folgendem Ergebnis durch."
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #221 - 12.09.12 um 21:08:40
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ChristophL schrieb on 06.09.12 um 00:50:33:


Großartiges Beispiel, wie man "Volk" für dumm verkaufen kann.
Heute rüsten wir uns ja wieder: indem wir joggen oder walken, ins Fitnessstudio marschieren, workout machen. Eine Gesellschaft in Bereitschaftstellung...
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #220 - 12.09.12 um 21:05:13
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Ich habe das hier gefunden, als ich mir die Namen anschaut hab, die in der Studie erwähnt wurden:

Der oberste Repräsentant staatlicher Ernährungsforschung in Deutschland ist zugleich hoher Funktionär einer Lobbyorganisation der Food-Industrie. (...) Professor Gerhard Rechkemmer, Präsident des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel, ist zugleich Vorstandsmitglied im International Life Sciences Institute Europe (Ilsi), das von Firmen wie Coca-Cola, Nestlé und Monsanto getragen wird und Forschung und Gesetzgebung im Interesse der Food-Industrie beeinflusst.

http://www.food-detektiv.de/exklusiv.php?action=detail&id=106

Es fällt mir nicht leicht, so viel um die Ecke zu denken, aber mir fällt ein, dass die Einführung von Cola Zero, oder wie dieser eklige Scheiß heißt, ziemlich genau in diese Zeit fällt. Was die Monsantos in diesem Zusammenhang für Interessen an dem Ganzen haben, scheint u.a. Aspartam zu sein. Und Nestle hat immer einen, egal ob er dick macht oder dafür sorgt, dass wir angeblich wieder dünner werden.

« Zuletzt geändert: 12.09.12 um 22:00:06 von Zora »  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #219 - 12.09.12 um 16:55:11
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Wenn ich das richtig sehe, stammt die Information aus der Nationalen Verzehrstudie (http://www.was-esse-ich.de/uploads/media/NVS_II_Abschlussbericht_Teil_1_mit_Erga...) und ist eigentlich kalter Kaffee, denn die wurde schon vor vier Jahren durch die Medien genudelt.

Quote:
laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion seien derzeit rund 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen übergewichtig oder krankhaft fettleibig


Das sind genau die Zahlen, an die ich mich aus dieser Studie erinnere.

Quote:
Dem Blatt zufolge weisen bereits 21,9 Prozent der 11- bis 17-Jährigen Symptome von Übergewicht oder Magersucht auf. Bei den Mädchen sind es 28,9 Prozent und bei den Jungen 15,2 Prozent.


Das ebenfalls.

Quote:
Die Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen gelte als besonders dick. Hier seien etwa 47 Prozent der Männer und fast 40 Prozent der Frauen stark übergewichtig.


Aber das hier stimmt nicht überein, und es paßt auch nicht zu der Alterseinteilung, die in der Nationalen Verzehrstudie vorgenommen wurde. In der nationalen Verzehrstudie ergab sich für die Altersgruppe 20 bis 29 folgendes Bild:

Männer: 57,4 Prozent normalgewichtig, 40,4 Prozent übergewichtig oder stark übergewichtig (29,8/10,6), 2,2 Prozent untergewichtig.

Frauen: 66,1 normalgewichtig, 29 Prozent übergewichtig oder stark übergewichtig (20,3/8,7), 4,9 Prozent untergewichtig.

Warum diese Altersgruppe als besonders dick zu gelten habe, erschließt sich mir auch nicht. Von den 70-80-jährigen Männern gelten 84,2% als übergewichtig oder stark übergewichtig, und bei den Frauen dieser Altersgruppe sind es 74,1%.



  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #218 - 12.09.12 um 14:42:47
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perle schrieb on 12.09.12 um 06:28:04:
es gibt wohl eine neue studie zum thema übergewicht.

soeben bei n-tv. der nachrichtensprecherdarsteller legt ordentlich dramatik in gesicht und stimme und verkündet:

mehr als 50% der deutschen sind zu dick, das besagt eine neue studie.............

ab da habe ich nicht mehr zugehört. sicherlich dürfte die studie heute noch in den anderen medien auftauchen. schön dramatisch und mit vielen horrorbildern.








Die Kampagne läuft :



Saarbrücken/Berlin (dapd). Die Deutschen werden angeblich immer dicker. Die "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochausgabe) berichtete vorab, laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion seien derzeit rund 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen übergewichtig oder krankhaft fettleibig. Die Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen gelte als besonders dick. Hier seien etwa 47 Prozent der Männer und fast 40 Prozent der Frauen stark übergewichtig. Ein niedriger Sozialstatus fördere das Dicksein.



Siehe gefettete Passage - wo ist da die Logik ?            Schockiert/Erstaunt Durchgedreht




http://de.nachrichten.yahoo.com/angeblich-mehr-als-die-h%c3%a4lfte-der-deutschen...
« Zuletzt geändert: 12.09.12 um 14:45:05 von Destruktor »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #217 - 12.09.12 um 13:01:33
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Fressen wir uns mit Fleisch in die Klimaerwärmung und in Krankheiten?

Quote:
Die Wissenschaftler glauben, durch ihre Berechnungen Menschen eher dazu bringen zu können, den Fleischkonsum zurückzufahren. Sie würden damit nicht nur einen Beitrag zur Bekämpfung der Klimaerwärmung machen, sondern auch ihr individuelles Erkrankungsrisiko senken. So würden fast wie in der Philosophie der Renaissance Mikro- und Makrokosmos harmonisch ineinandergreifen und sich gegenseitig bedingen.


Irgendwie muss man die Leute doch überzeugen, wenn die  Drohung mit "Klimaerwärmung" nicht klappt, dann droht man mit Krankheit und Tod.

http://www.heise.de/tp/blogs/2/152748
  

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Tegel
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #216 - 12.09.12 um 09:57:57
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n-tv ist fest in der Hand der Propaganda, ob Europapolitik oder Gesundheitswahn. 
  

Gib " links" keine Chance.
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perle
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #215 - 12.09.12 um 06:28:04
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es gibt wohl eine neue studie zum thema übergewicht.

soeben bei n-tv. der nachrichtensprecherdarsteller legt ordentlich dramatik in gesicht und stimme und verkündet:

mehr als 50% der deutschen sind zu dick, das besagt eine neue studie.............

ab da habe ich nicht mehr zugehört. sicherlich dürfte die studie heute noch in den anderen medien auftauchen. schön dramatisch und mit vielen horrorbildern.

  

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CoF
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #214 - 07.09.12 um 12:56:15
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Gardevoire schrieb on 06.09.12 um 07:46:07:
Es ist ja immer so, man brauch nur was zum meckern und stellt irgendwelche ominösen Studien nach, die eh keiner wirklich überprüfen kann. Aber ich wüsste auch selber nicht, wie man das alles überpfrüfen kann.


Viel, sehr viel schlimmer ist, daß es die Mehrheit glaubt. Hör Dir mal all die Unterhaltungen an, ich könnt manchmal verrückt werden.
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #213 - 06.09.12 um 07:46:07
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Es ist ja immer so, man brauch nur was zum meckern und stellt irgendwelche ominösen Studien nach, die eh keiner wirklich überprüfen kann. Aber ich wüsste auch selber nicht, wie man das alles überpfrüfen kann.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #212 - 06.09.12 um 00:50:33
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Ein von mir sehr geschätzes Heartfield-Werk:

  
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perle
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #211 - 03.09.12 um 18:44:19
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fernsehtipp derzeit auf WDR

"der coca-cola check"

unbedingt sehenswert weil es genau so "neutral" zugeht, wie bei tabakstudien..........

der mittlerweile berühmt-berüchtigte MRT-scan darf nicht fehlen. wir lernen, bei der gabe eines cola-mischgetränks (aus pepsi, cola und rivercola) und dem vorherigen einblenden der jeweiligen markenemblembe springt die amygdala natürlich nur bei "coca cola" und wird hübsch leuchtend präsentiert.

und natürlich auch der enorme wasserverbrauch von coca-cola ist ein thema. wie gut, daß bei der herstellung und vertrieb (inklusive flaschenrücknahme) von anderen getränken, wie bier, wasser, etc. kein wasser "vergeudet" wird.

also alles in allem mal wieder ganz großes kino!
« Zuletzt geändert: 03.09.12 um 18:49:30 von perle »  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #210 - 03.09.12 um 13:00:22
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das magazin der spiegel titel heute mit

"Droge Zucker - Die gefährliche Sucht nach Süßem"

http://www.spiegel.de/spiegel/

es überrascht nicht, daß in dem artikel die gleichen "rezepte" wie beim tabak gefordert werden.

und natürlich wird der "kampf gegen die zuckerlobby" auch in den ring geworfen. die zuckerlobby will nämlich genau wie die tabakindustrie die kunden erst abhängig machen und dann umbringen.

  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #209 - 24.08.12 um 19:44:24
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Martella schrieb on 24.08.12 um 19:40:01:
Wer bei seinen Mitarbeiten hartnäckig auf Merkmale besteht, die mit dem Posten nichts zu tun haben, landet früher oder später ohnehin vorm Konkursrichter. 


die zeiten sind lange vorbei, heutzutage werden gerade solche unternehmen mit der lohnsubvention H4 in deutschland am leben gehalten.

  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #208 - 24.08.12 um 19:40:01
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CoF schrieb on 23.08.12 um 17:10:45:

Ui, wieder eine diskrimierte Gruppe. Ehrlich gesagt, bin ich bei solchen Meldungen schon vorsichtig. Der Versuch, der in dem Artikel geschildert wird, ist doch in der Praxis wertlos. Ein Personalchef sucht Personal für einen konkreten Posten, der bestimmte Anforderungen stellt. Werden Dicke nicht aufgenommen, wo der Körperumfang für die Ausübung der Tätigkeit irrelevant ist? Bei einem Buchhalter ist ja egal, ob er blad oder zwirnblad ist, Hauptsache er fälscht erstellt die Bilanz korrekt. Das wäre in der Tat lächerlich.

Andererseits gibt es jede Menge Berufe, wo bestimmte körperliche Voraussetungen bezüglich Körpergröße und -umfang dezidiert gefordert sind. Wer im Gaswerk als Reparaturtechniker in enge Röhren kriechen muss, der darf halt nicht zu viel Bauch herumschleppen, sonst bleibt er stecken. Piloten und Panzerfahrer dürfen eine gewisse Größe nicht über-, Polizisten eine solche nicht unterschreiten.

Im übrigen bin ich grundsätzlich der Meinung, dass ein Arbeitnehmer diskriminieren dürfen soll, so viel wie er will. Wer bei seinen Mitarbeiten hartnäckig auf Merkmale besteht, die mit dem Posten nichts zu tun haben, landet früher oder später ohnehin vorm Konkursrichter.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #207 - 23.08.12 um 17:10:45
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http://www.welt.de/wissenschaft/article108762524/So-drastisch-werden-dicke-Bewer...

So drastisch werden dicke Bewerber diskriminiert

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist die Stigmatisierung übergewichtiger Menschen keine Ausnahme, sondern die Regel. Das zeigt eine Studie, bei der Personaler potenzielle Bewerber auf Fotos beurteilen sollten.


erst Raucher, nun die Dicken ....
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #206 - 23.08.12 um 07:45:56
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es gibt was neues, woran die dicken selber schuld sind.

demenzen und alzheimer bekommt man, weil man dick ist.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/uebergewicht-fettleibigkeit-erhoeht-...
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #205 - 10.08.12 um 19:55:27
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Qui bono ? Nicht schwer zu erraten, es sind nämlich Pöstchen geschaffen worden, auf denen man sein Geld verdient, indem man feststellt, wie schrecklich alles ist und was für entsetzliche Krankheiten daraus resultieren. Die Antiraucher hatten an dieser Stelle wenigstens noch eine manipulierte Statistik zur Hand, die Fett-Antis sparen sich auch diese. Die Behauptung ist schon der Beweis.

Es würde mich nicht wundern, wenn im Hintergrund ein global vernetzter Tugendprediger-Konzern stünde, der nichts anderes tut, als mäßig begabte Arbeitslose zu Nannys auszubilden und diese dann auf gutdotierte Pöstchen zu heben. Das Perpetum Mobile des Geldverdienens: die Predigten helfen nicht und das heißt natürlich, dass man noch mehr Prediger braucht. Und selbst wenn sie in einem Punkt wider Erwarten Erfolg haben, legt sich das Volk neue Untugenden zu, und wieder werden neue Prediger gebraucht.

Ein echt ausgebufftes Geschäftsmodell. Da muss man erst mal drauf kommen.

Wir Raucher denken einfach zu brav.

« Zuletzt geändert: 10.08.12 um 19:56:00 von Meinrad »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #204 - 10.08.12 um 19:17:44
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Uwe Knop spricht aus, was - ?wir alle - denken...

Quote:
Alle bisherigen Kampagnen zur „gesunden Ernährung“ oder zur „Prävention von Übergewicht“ haben eines gemeinsam: Sie bringen nichts, aber kosten viel.
[...]
Die Nutzlosigkeit der Kampagnen ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite jedoch sollte mehr Beachtung finden: die Anti-Übergewichts-Propaganda kann zu einer gestörten Selbstwahrnehmung der jugendlichen Zielgruppe führen. 
[...]
Aber sicher keine Kampagnen, die ba(h)r jeglicher Vernunft auf Politiker-Fantasien basieren, dass „falsche Ernährung und zu wenig Sport“ unseren Nachwuchs dick macht.


Wenn man im Bekanntenkreis fragt, was "falsche Ernaehrung" ist, kommen die standartisierten Antworten;  es werden "Supermarktfrass", "zu wenig Gemuesse", kohlesaeurehaltige Getraenke, MacDonald usw. aufgelistet.

Die naechste Frage:
Wieso ist das "falsche Ernaehrung"?
Die Antworten:
Zuviel Zucker, nicht genug Vitamine, "is halt net g'sund!!!"

Man nahm mir sehr uebel, dass ich sagte: Die Bezeichnung "falsche Ernaehrung" verursacht nur eines: das Versagen von Millionen von Hirnzellen, die fuer einfaches Nachdenken gebraucht werden.

Zu "zu wenig Sport“ - wie waers, wenn die "armen Kiiiinder" auch bei Regen zur Schule LAUFEN, anstatt sich von ueberbesorgten Eltern fahren zu lassen? 

In einem bin ich allerdings nicht ganz Herrn Knop's Meinung:

Quote:
Wer krankhaft (!) dicken Kindern helfen möchte, der muss die Individualanalyse fördern.


Waehrend ich durchaus zustimme, dass es krankhaft ist (Helfersyndrom) dicken Kindern helfen zu MUESSEN, denke ich eher, dass Individualanalysen nicht der richtige Schritt sind. 
Kinder brauchen KINDERGEMEINSCHAFTEN OHNE ERWACHSENE, oder Erwachsene, die das auch noch organisieren wollen! 
Tuer auf - Kinder raus - Tuer zu.  Und schon bilden sich diese Kindergemeinschaften, die -ohne Organisation - Baeume beklettern, Fussball spielen und auch allerhand Unfug treiben. 

Kinder SIND KEINE Erwachsenen und es ist unfair, sie als solche zu behandeln!
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #203 - 10.08.12 um 17:37:55
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Der liberale FDP-Gesundheitsminister kopiert seine Vorgänger und hängt sein Fähnchen in den Wind des Zeitgeistes, indem er auch er eine Kampagne gegen dicke Minderjährige fährt.

Quote:
Ba(h)r jeglicher Vernunft – Sinnloser Aktionismus gegen „dicke Kinder“
Von Uwe Knop

[...]
Die Zahl übergewichtiger Kinder hätte in den letzten Jahren stark zugenommen und Schuld seien vor allem falsche Ernährung und zu wenig Sport [1].

Wie realitätsfern diese Vermutungen tatsächlich sind, zeigt ein Blick auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse: Erstens gibt es bislang „keine repräsentativen Daten zur Entwicklung des Übergewichts bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland“, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) feststellt. Zweitens existiert keine einzige Studie, die beweist, dass „falsche Ernährung“ oder Bewegungsmangel für krankhaftes Übergewicht verantwortlich sind. Und drittens gelten nach dem Kinder- und Jugendsurvey (KiGGS) [2] des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) 75 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland rein statistisch betrachtet als „normalgewichtig“, das übrige Viertel entweder als „zu dick“ oder „zu dünn“ - das sind Daten, die zwar nur auf dem wissenschaftlich unbrauchbaren BMI basieren, aber dennoch eine humanbiologische Normalverteilung der „Kindergewichtsklassen“ zeigen.
[...]
Alle bisherigen Kampagnen zur „gesunden Ernährung“ oder zur „Prävention von Übergewicht“ haben eines gemeinsam: Sie bringen nichts, aber kosten viel. Es gibt bislang keine Nutzennachweise, dass öffentliche Kampagnen das Essverhalten geändert haben oder die Kinder und Jugendlichen dünner gemacht hätten.
[...]
Die Nutzlosigkeit der Kampagnen ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite jedoch sollte mehr Beachtung finden: die Anti-Übergewichts-Propaganda kann zu einer gestörten Selbstwahrnehmung der jugendlichen Zielgruppe führen. Bereits 2008 hat das RKI gewarnt: Es sei „sorgsam zu überlegen, inwieweit die derzeit allgegenwärtigen Kampagnen gegen das Übergewicht den Anteil der Jugendlichen erhöht, der sich ohne Grund als zu dick erachtet.
[...]
Am Rande erwähnt: Das Gleiche gilt übrigens auch für die Bemühungen, Kinder vor Alkoholmissbrauch zu schützen: „Die Wirksamkeit der massenmedialen Kampagnen ist nicht belegt“, gab das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information bereits Mitte 2011 bekannt und zog folgendes Fazit: „Gegenwärtig sind die Präventionsmaßnahmen zur Reduktion oder Minderung von riskantem Alkoholkonsum in Deutschland nicht ausreichend auf ihre nachhaltige Wirksamkeit hin evaluiert.“
[...]


http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001179

Äußerst empfehlenswerter Novo-Artikel, in den Kommentaren schaltet sich der Autoren mit souveränen Widerlegungen des Blablas des dortigen Quoten-Gutmenschen Moser ein.
  
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Hallo

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #202 - 04.07.12 um 18:18:48
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Danke fuer den link zu Urheber- und Verwertungsrecht! Trifft das auch auf "cartoon-bildchen" zu?

Zu
http://tinyurl.com/brc65s5

Jetzt isses passiert, ganz Deutschland dreht nun auch durch.... Die naechste Krankheit wird wohl "Gesundheitssucht" sein, oder gibt es die schon?
Herr, lasse es gesunden Menschenverstand regnen, nicht nur in Deutschland....

Wenigstens hatte ich beim Lesen der Kommentare Unterhaltung!! 
Manche nehmen das "gesunde" Essen aber wirklich ernst! 

Quote:
Man entferne den ganzen Zucker- und Billigfettmüll aus einem großen Supermarkt und stünde vor fast leeren Regalen.


Die Nachfrage regelt das Angebot......... Kann man mit Angeboten etwa nicht umgehen? Seit wann ist das denn?

Quote:
Ich mache gerade diesen "Entzug" durch. Kein Zucker, kaum Fett, dafür abends etwas feines Kochen nach der Arbeit.

ca. 900-1000 kcal pro Tag.
Könnten theoretisch auch 1500 sein (habe einen täglichen Kalorienverbrauch von 2600 kcal), aber nach knapp 1000 kcal pro Tag bin ich pappesatt nach dem "Entzug".


Also, ehrlich!!!  "Entzug"...........  Laut lachend Laut lachend Laut lachend Laut lachend Laut lachend Laut lachend Laut lachend

Quote:
Interessant wird es wenn meine Energiespeicher (Fett) komplett weg sind und ich mehr essen MUSS. Das ist wohl der kritische Moment das auszubalancieren.


Herr, lasse es gesunden Menschenverstand regnen.............

  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #201 - 04.07.12 um 16:49:47
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1. Es gibt erlaubte Bildzitate. Das ist in diesem Fall denkbar.
2. Man kann auf ein Bild verlinken, ohne es einzubetten. Wer ein Bild auf Seiten wie tinypic.com oder so hochgeladen hat, lässt sich nicht unbedingt nachvollziehen und man kann dort etwas finden...
3. Im Internet finden ständig solche Urheber- und Verwertungsrechtsverletzungen statt. Man kann pragmatisch abwägen, welches Risiko man im konkreten Fall eingeht. Xila hat dazu schon zutreffend etwas angemerkt.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #200 - 04.07.12 um 12:36:27
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perle schrieb on 04.07.12 um 11:54:59:
xila schrieb on 04.07.12 um 11:49:14:
Meistens ist das Verwertungsrecht gemeint, wenn von Verstößen gegen das Urheberrecht die Rede ist. 


aber muß für ein verstoß gegen das verwertungsrecht nicht ein kommerzieller grund der stein des anstoßes sein?
der wäre ja hier nicht gegeben. ich verdiene ja kein geld mit dem foto.


Klick meinen Link an, dann erfährst du das auch.
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #199 - 04.07.12 um 11:54:59
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xila schrieb on 04.07.12 um 11:49:14:
Meistens ist das Verwertungsrecht gemeint, wenn von Verstößen gegen das Urheberrecht die Rede ist. 


aber muß für ein verstoß gegen das verwertungsrecht nicht ein kommerzieller grund der stein des anstoßes sein?
der wäre ja hier nicht gegeben. ich verdiene ja kein geld mit dem foto.
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #198 - 04.07.12 um 11:49:14
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perle schrieb on 04.07.12 um 11:36:56:
xila schrieb on 04.07.12 um 10:37:07:
Selbstverständlich ist das ein Urheberrechtsverstoß


auch wenn ich ein foto davon mache? ich gebe ja nicht die idee des urhebers als meine schöpfung aus. es wäre dann ja eher eine art bildliches zitat anhand eines von mir selbst erstellten fotos.


Ich korrigiere mich, denn meine Antwort war zu schlampig und damit unpräzise: Es ist ein Verstoß gegen das Verwertungsrecht. Das liegt prinzipiell auch beim Urheber, aber anders als das Urheberrecht selbst, das grundsätzlich bei ihm verbleibt, kann er das Verwertungsrecht anderen verkaufen. Also zum Beispiel seinem Auftraggeber, derjenige, der die Anzeige geschaltet hat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Verwertungsrecht

Meistens ist das Verwertungsrecht gemeint, wenn von Verstößen gegen das Urheberrecht die Rede ist.
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #197 - 04.07.12 um 11:36:56
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xila schrieb on 04.07.12 um 10:37:07:
Selbstverständlich ist das ein Urheberrechtsverstoß


auch wenn ich ein foto davon mache? ich gebe ja nicht die idee des urhebers als meine schöpfung aus. es wäre dann ja eher eine art bildliches zitat anhand eines von mir selbst erstellten fotos.
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #196 - 04.07.12 um 10:37:07
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Selbstverständlich ist das ein Urheberrechtsverstoß, aber dafür wird dich der Urheber wohl nicht vor den Kadi zerren. Die Anzeige mußte er bezahlen, und wenn sich das Ding zusätzlich noch auf viralem Weg verbreitet, kann ihm das ja nur recht sein.

  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #195 - 04.07.12 um 10:29:36
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Zora schrieb on 22.06.12 um 07:31:06:
Und es wird der Tag kommen, an dem auf jedem Schaf ein Schild prangt: "Achtung, ich könnte BSE enthalten!"


oder es steht dadrauf:

achtung, der verzehr dieses produkts kann süchtig machen.

Quote:
Essen macht glücklich. Aber macht es auch süchtig? Vor einiger Zeit stellten Forscher die These auf, Fast Food könne genauso zur Abhängigkeit führen wie Heroin oder Kokain. Zwar mehren sich die Zweifel daran - dennoch könnte Lebensmittelsucht bald als psychische Störung anerkannt werden.
http://tinyurl.com/brc65s5
  hervorhebung von mir

eigentlich kann man da nur noch sagen, herr schmeiß hirn vom himmel. aber bloß kein manna, das macht bloß süchtig.......

in der aktuellen ausgabe des magazins "berliner republik" ist eine anzeige von BAT die auf das plain packaging abzielt.

abgebildet sind eine colaflasche, eine schachtel zigaretten, ein schokoriegel, eine packung pommmes (wie die bei McD).

alle verpackungen sind in schwarz gehalten, auf der colaflasche steht "limonade", darunter ein bild von einem gesunden und einem kariösen zahn. auf dem schokoriegel steht "schoko", daneben wieder die beiden zähne.

auf zigarettenpackung steht "zigarette" darunter ein gesunder und ein kranker lungenflüge. auf den pommes steht "snack" und darunter abbildungen eines (aus meiner sicht) magersüchtigen mannes und eines manns mit dickem hängebauch.

getitelt ist die ganzseitige anzeige mit: "wir sehen schwarz für das freie unternehmertum".

frage an die experten des forums. wenn ich diese seite fotografiere und dann hier einstelle, ist es dann ein verstoß gegen irgendwelche urheberrechte?
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #194 - 22.06.12 um 07:31:06
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Und es wird der Tag kommen, an dem auf jedem Schaf ein Schild prangt: "Achtung, ich könnte BSE enthalten!"  Zwinkernd
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #193 - 21.06.12 um 20:28:13
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so, es sieht so aus, als würde es jetzt ernst für die "lebensmittelmafia". statt langer epischen ausfälle meinerseits (hervorhebung von mir):

Quote:
Die Wissenschaftler analysieren auch Programme, die Getränkehersteller gestartet haben. Diese ähnelten Kampagnen der Tabakindustrie, so der Vorwurf, und zielten zu sehr auf die Eigenverantwortung der Verbraucher ab. Dazu gehöre "Live Positively" von Coca-Cola in den USA.

Zwar zeigten Labels nun, wie viele Kalorien die verschiedenen Produkte der Firma enthalten. So solle es für die Verbraucher leichter sein, "Entscheidungen zu treffen, und ein gesundes, aktives Leben zu führen" – Zitat Coca-Cola.

Die Autoren kritisieren aber, dass das Unternehmen so von seiner Verantwortung ablenke, die es durch die Vermarktung der zuckerhaltigen Getränke habe.

http://tinyurl.com/boqqd3n


« Zuletzt geändert: 21.06.12 um 20:30:42 von perle »  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #192 - 08.06.12 um 20:29:46
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Die Wissenschaft hat festgestellt….
Job kündigen, ausschlafen und ihr bleibt schlank!


2007 -Studie: Zu wenig Schlaf macht dick und herzkrank
Wer dauernd müde ist, wird unausgeglichen, ist wenig leistungsfähig – und stirbt vielleicht sogar vorzeitig. Dies ist das Ergebnis einer Langzeitstudie. Weniger als sieben Stunden pro Nacht bringen Bluthochdruck und Diabetes

http://www.welt.de/wissenschaft/article1212420/Zu-wenig-Schlaf-macht-dick-und-he...

2012 - Studie: Das Pendeln zur Arbeit ist ungesund und macht dick
Laut einer Studie macht das tägliche Pendeln zur Arbeit krank und sorgt zudem auch für Übergewicht. Das Autofahren und das Stehen im Stau bedeutet für die Pendler Stress.

Christine Hoehner von der Washington University in St. Louis sagte: "Das tägliche Pendeln stellt aber auch eine Quelle für chronischen Stress dar, der physiologische Folgen wie hohen Blutdruck, Anspannung oder Erschöpfung nach sich ziehen kann."

http://www.shortnews.de/id/959357/Studie-Das-Pendeln-zur-Arbeit-ist-ungesund-und...

2012 -Studie  von "CareerBuilder" - Arbeiten macht dick
Im Job wird man fett, zumindest in manchen. Neben dem Bürojob stehen aber auch der Beruf des Lehrers, Doktors und auch des Polizisten und Feuerwehrmannes auf der Negativliste für eine gute Figur. Zu dieser Erkenntnis kamen Forscher in einer Studie des internationalen Stellenbörsenportals "CareerBuilder".
http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeiten-macht-dick-1.1377222
….aber vorsicht es droht eine neue Gefahr

Facebook macht süchtiger als Alkohol und Nikotin
Soziale Netzwerke sind Teil des Alltags, zu Hause und unterwegs. Dabei zeigen sich mittlerweile bei vielen Usern von Facebook, Twitter und Google+ Symptome der Sucht.

http://www.welt.de/gesundheit/article13851130/Facebook-macht-suechtiger-als-Alko...
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #191 - 01.06.12 um 09:49:22
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Passend dazu:

Quote:
Aufgrund seiner Vorstöße wie zum Beispiel auch das Rauchverbot in Restaurants oder Parks haben ihm den spöttischen Spitznamen Nanny Bloomberg eingebracht und etliche Bürger sehen diese als Angriff auf die persönliche Freiheit, wohl nicht ganz zu unrecht. Auch die Limonadenindustrie fühlt sich durch den Vorstoß angegriffen und kündigte rechtliche Schritte an, sollte der Vorstoß erfolgreich sein.


http://iknews.de/2012/05/31/new-york-aspartam-per-gesetz/

Gruß
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #190 - 01.06.12 um 08:07:23
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ChristophL schrieb on 31.05.12 um 22:12:48:
Bloombergs neuester Streich:

Quote:
New York sagt kalorienreichen XXL-Softdrinks den Kampf an: Ab dem kommenden Jahr soll in Fast-Food-Läden, Restaurants, Cafes, Kinos und auch Stadien der US-Metropole nur noch der Verkauf von Flaschen und Bechern erlaubt sein, die weniger als etwa einen halben Liter fassen.
[...]
„Fettleibigkeit wird zum größten Gesundheitsproblem in diesem Land“, sagte Bloomberg, der bei einer Technologie-Konferenz in Kalifornien sprach. „Wir versuchen, etwas dagegen zu unternehmen.“


http://orf.at/stories/2123350/



Das ist wieder einmal ein typisches Beispiel für dummen Aktionismus und Kontraproduktivität. Wenn ein Kunde dann seine große Cola nicht mehr bekommt, kauft er dann zwei kleine Cola und hat dann in der Summe mehr zu sich genommen, als wenn es nur bei der großen Cola geblieben wäre... Durchgedreht

Und die Verkaüfer? "Buy one, get two..."

Gruß

Ingo
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #189 - 31.05.12 um 22:12:48
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Bloombergs neuester Streich:

Quote:
New York sagt kalorienreichen XXL-Softdrinks den Kampf an: Ab dem kommenden Jahr soll in Fast-Food-Läden, Restaurants, Cafes, Kinos und auch Stadien der US-Metropole nur noch der Verkauf von Flaschen und Bechern erlaubt sein, die weniger als etwa einen halben Liter fassen.
[...]
„Fettleibigkeit wird zum größten Gesundheitsproblem in diesem Land“, sagte Bloomberg, der bei einer Technologie-Konferenz in Kalifornien sprach. „Wir versuchen, etwas dagegen zu unternehmen.“


http://orf.at/stories/2123350/
« Zuletzt geändert: 31.05.12 um 22:13:09 von ChristophL »  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #188 - 05.04.12 um 21:52:13
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Auf http://www.euleev.de ist derzeit kostenlos
das Heft mit dem Schwerpunktthema Diabetes zum Download bereitgestellt.

Auf 44 Seiten nannyfreie Informationen zum Thema DIABETES.
Ein Muss für alle Diabetiker und Angehörige.

In der Einleitung dazu auch einige Bemerkungen zu unserem
hochgeschätzen Herrn Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach:

Quote:
Empörung gilt heute als erste Bürgerpflicht. Aktuelles Ziel der „Wutbürger“ ist der nun ehemalige Verteidigungsminister.
Was aber hat der Fall Guttenberg mit Diabetes zu tun? Vordergründig gar nichts. Mich regen auch Schummeleien an einer Doktorarbeit, die danach in den Kellerarchiven einer Universitätsbibliothek verstaubt, nur mäßig auf, selbst dann, wenn sie das übliche Maß übersteigen.

Das wissenschaftliche Establishment sieht dies allerdings völlig anders. 20.000 Wissenschaftler, Professoren und Doktoranden, empörten sich in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin.
Weil diese ihren Minister nicht stante pede in die Wüste schickte, sehen sie die Glaubwürdigkeit des Wissenschaftsstandorts Deutschland gefährdet. DAS wiederum regt mich auf und zwar richtig! Warum?

Wer im Glashaus sitzt ...

Nehmen wir als Beispiel Prof. Dr. Karl Lauterbach, dem Che Guevara der deutschen Gesundheitspolitik. Vor lauter Erregung über den Anschlag auf die reine Wissenschaft überschlug er sich im Bundestag mit Vorwürfen an die Adresse des Ministers: Lügner, Betrüger, Hochstapler. Doch was wäre, wenn man seine wissenschaftliche Arbeit einmal überprüfen würde?

Lauterbach ist zusammen mit Kollegen wie dem Diabetologen Prof. Dr. Hans Hauner für die deutschen Adipositasleitlinien verantwortlich. Diese ließ er mir zuschicken, als ich ihn einmal bat, mir die Quellen für seine öffentlichen Behauptungen zum Thema Ernährung und Übergewicht zu nennen.

Nach vielen Jahren der Auseinandersetzung mit der real existierenden Wissenschaft bin ich über den Inhalt seiner Quellen nicht mehr überrascht: Er riecht nach Betrug, Täuschung und Bestechlichkeit in reinster Form.
 

Wes Brot ich ess ...

Ein besonders ernstes Problem hierbei ist, dass solche Leitlinien, die sich auch noch evidenzbasiert nennen, nicht in Bibliotheksarchiven verstauben, sondern als Grundlage für die tägliche Behandlung der Patienten herangezogen werden. Deswegen ist es höchst problematisch, wenn dort z.B. dem gefährlichen, weitgehend nutzlosen, und inzwischen endlich vom Markt genommenen Appetitzügler Sibutramin der Evidenzgrad 1b vergeben wird.

Wieso versteigen sich etablierte Wissenschaftler zu solch einem Unsinn? Die Antwort findet sich auf Seite 3: die Leitlinien wurden vom Hersteller finanziert. Noch ein Beispiel gefällig? Eine fettarme Ernährung zur Gewichtskontrolle bekommt die allerhöchsten Weihen, die man vergeben kann den Evidenzgrad A, das summa cum laude. Lauterbach beruft sich dabei auf eine einzige Veröffentlichung, die sich bei genauerem Hinsehen als unzureichend entpuppt. Wenn z.B. von 43 Teilnehmern nach zwei Jahren nur 28 übrigbleiben, darf die Studie niemals Grad A begründen.

Doch Lehrmeinungen, die wiederum zu Regierungsprogrammen und Krankenkassenaktionen führen, scheren sich offensichtlich einen Dreck darum. Ergebnis: hunderttausendfache Fehlbehandlungen tagtäglich. So etwas, und nicht abgeschriebene Doktorarbeiten, gefährden die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit.


Mit Speck fängt man Mäuse

Als junger Arzt vermutet man diese Verlogenheit des medizinischen Apparates noch nicht. Man glaubt, dass etablierte Therapien einigermaßen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen
aufbauen. Trotzdem schleicht sich in der täglichen Arbeit mit der Zeit ein ungutes Gefühl ein. Diabetes ist ein hervorragendes
Beispiel dafür. Selten habe ich erlebt, dass es Patienten nach neuen Therapieempfehlungen besser ging, und, skeptisch geworden,
konnte ich auch niemals belastbare Daten finden, die Therapien von Analoginsulinen bis hin zu Zwangsdiäten rechtfertigen konnten.

Wenn man dann den Fehler macht, sich nach Wissenschaftlern umzusehen, die diesen Missstand systematisch untersuchen, z.B. die Diabetologen Michael Berger und Ingrid Mühlhauser, und obendrein das Arzneitelegramm abonniert, bekommt man ein Problem: man beginnt seinen eigenen Chefs zu misstrauen.
Und gänzlich frustrierend ist die Teilnahme an ärztlichen Fortbildungsveranstaltungen. Unter den Augen von Ordinarien setzen sich Kollegen widerstandslos Herstellerpropaganda aus
zum Preis der freien Teilnahme und eines kostenlosen Mittagessens.

Stellt man in einem solchen Plenum eine kritische, wohl begründete Frage, ist die Reaktion – null. Nullkommanull. Weder eine Antwort noch eine Nachfrage aus dem Plenum, warum weder Referent noch das Board die Frage sinnvoll beantworten.

Fortbildungsfarce

Kann man dem entrinnen? Nein, und neuerdings wird die fachlich falsche Lehrmeinung sogar noch durch Fortbildungspflicht zementiert. Verweigert man die Teilnehme, droht der Entzug der Kassenzulassung. Auf Nachfrage, ob die Ärztekammer wenigstens eine Liste herstellerfreier Fortbildungsveranstaltungen anbietet, für die ich dann auch gerne selbst zahle, erhielt ich eine bemerkenswerte Antwort: Dies erachte man nicht für notwendig, denn man habe ja mit der Pharmaindustrie abgesprochen dass sie keinerlei Einfluss nehme auf die Inhalte der von ihr finanzierten Fortbildungen! Wozu eigentlich noch Satire?

Kein Wunder also, dass es viel zu lange dauert, bis Fehlbehandlungen endlich aus dem Lehrplan verschwinden. Kein Wunder auch, dass sich dieser Nonsens als Geschäftsgrundlage
immer weiter etabliert - und die Zeche zahlt der Patient.

In meinem 20 Jahren Praxis habe ich viele ganz hervorragende Kollegen kennengelernt, die nach bestem Wissen und Gewissen
Patienten behandeln und dabei Überstunde um Überstunde leisten, um für ihre Patienten da zu sein. Dennoch müssen wir uns alle den Vorwurf gefallen lassen, Kollegen zu dulden, die die wissenschaftliche Meinung dominieren, obwohl ihnen Dünkel, Angst vor Gesichtsverlust und persönliche Vorteilsnahme mehr gelten als Patienteninteressen.

Die negativen Folgen, finanziell und gesundheitlich, sind gar nicht hoch genug einzuschätzen. Statt sich über Lappalien aufzuregen, hätten Medizin und Wissenschaft also allen Grund, sich gegen echte Missstände lautstark zu wehren.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #187 - 27.01.12 um 23:43:09
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Neuer Novo-Artikel:

Quote:
Pummel-Mobbing: Null-Toleranz-Diät für Dicke
Von Josef Hueber


Auszüge:

http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001051

Quote:
„Lasst dicke Männer um mich sein!“ – So hat es einst William Shakespeare dem misstrauischen Cäsar in den Mund gelegt und ihm damit ein Bekenntnis entlockt, das nicht gerade einen Mangel an Verständnis vom Zusammenhang zwischen Körpergewicht, Gemütlichkeit, Menschenfreundlichkeit und vielleicht sogar Verlässlichkeit verrät. Aber die Tage sind längst gezählt, als man den Dicken gegenüber freundlich gesinnt war. Wer bei pfundskerl-xxl.de einkauft, wird dies tunlichst in der Bewerbung um eine Führungsposition verschweigen. Denn dort glaubt man, genau zu wissen, dass Übergewicht ein Zeichen von mangelnder Disziplin, Trägheit, Fresssucht und sportlichem Desinteresse ist.
[...]
Die These lautet: Normabweichendes Gewicht ist als soziales Stigma zur Bewährungsprobe für die Menschenwürde vor Ort geworden. Dass sich Menschen wegen ihres physischen Erscheinungsbilds herabwürdigen lassen müssen, bis hin zur sozialen Ausgrenzung, ist eine Schande für eine sich sonst ach so tolerant gebende Gesellschaft. Wenn der stellvertretende Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Leonhard Kuckart, fordert, dass Übergewichtige höhere Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung zahlen müssen, so hat er sich damit offen für die Diskriminierung Benachteiligter ausgesprochen, was bedauerlicherweise keine deutliche öffentliche Zurückweisung provoziert. Im Gegenteil: Wenn mittlerweile sogar vom Lehrerverband, eigentlich der Vertreter von Kinderinteressen an vorderster Front, gefordert wird, dass für übergewichtige Kinder weniger Kindergeld bezahlt werden sollte, dann ist die moralische Grenzlinie überschritten. Nahrungsaufnahme wird offensichtlich nicht mehr als individuelle freie Entscheidung angesehen, sondern als Vorgang, der sich öffentlicher Bewertung aussetzen muss. Die Öffentlichkeit mit ihren fragwürdigen Normen entscheidet darüber, ob Essgewohnheiten und Aussehen verantwortungsvollen oder unverantwortlichen Umgang mit der eigenen Person offenbaren. Spätestens jetzt vergeht einem der Appetit.


  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #186 - 17.01.12 um 11:41:25
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Zugegeben, Nachstehendes passt nur bedingt in diesen Thread. Wird hier dem DICKEN HUND ein Strick aus seiner Mächtigkeit gedreht:
Quote:
Frau erwürgt - Anwalt verdächtigt Hund... Möglicherweise habe der 35 Kilogramm schwere Hund die hilflose 44-Jährige erstickt. ...

http://tinyurl.com/8x48m37

Wenn der einzige Nüchterne im Hause der Hund ist, so ist diesem zuzumuten, sich rechtzeitig nach einem Entlastungszeugen umzusehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn er den Fehler gemacht hat, nicht als Chihuahua auf die Welt zu kommen...
  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #185 - 17.01.12 um 10:01:32
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und die ersten trendigen Studien tauchen auch schon auf:

Leckeres zu sehen macht Appetit
(welch eine Erkenntnis!)

Quote:
"Die allgegenwärtige Präsenz von appetitanregenden Lebensmitteln in den Medien könnte zur Gewichtszunahme in der westlichen Bevölkerung beitragen", mutmaßen die Forscher. Sie empfehlen: "Vermeiden Sie das Betrachten von appetitlichen Speisen, sie werden sonst hungrig".


Da besteht Handlungsbedarf! Werbeverbote und Warnhinweise sind notwendig! Schluss mit den Kochsendungen! Es geht doch um die Volksgesundheit!

http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/wissen/leckeres-zu-sehen-macht-appetit-...
« Zuletzt geändert: 17.01.12 um 10:02:17 von RaucherHB »  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #184 - 15.01.12 um 20:59:43
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Gerade eben im TV Sonntag, ARD 21,45Uhr bei Jauch wird über Dicke debattiert. Gemessen wird das Übergewicht zum BMI. 

BMI war doch die Messlatte wo jeder Bodybuilder weit drüber liegt.

Illustre Gäste: Lauterbach, Aigner (die selbst zuviel auf die Waage bringt) und ein paar andere.

  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #183 - 14.12.11 um 23:12:54
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Zora schrieb on 14.12.11 um 22:19:08:
In diesem Zusammenhang: meiner Meinung nach folgt die Sendung immer dem selben Konzept und ist (ebenso nur meiner meinung nach) aus sehr gutem Grund genau an diese Stelle positioniert worden. 


damit dürftest du so ziemlich ins schwarze getroffen haben. am bemerkenswertesten fand ich den jungen mann mit der glatze. absolut kein standing zu seinen eigenen positionen, denn jedesmal, wenn er wieder glaubte, etwas ganz schlaues gesagt zu haben, ruderte er sofort zurück, als er merkte, daß die anderen seine meinung nicht teilten.

wobei die dame, die auch für haus und hund, oder metzger und fleisch (oder so ähnlich) rezepte schreibt irgendwie auch nicht ganz von dieser welt ist. das konnte man schön an dem falschen tomaten mit mozarella gericht sehen.

mal ehrlich, wer haut sich denn magerquark (aufgeschäumt mit mineralwasser!!!!, vermutlich auch noch kalorienreduziert) auf die tomaten und serviert so einen mist als caparese? denn soviel fett hat ein mozarella auch nicht.

und da können die selbsternannten lebensmitteltaliban sagen was sie wollen, das einzige was hilft abzunehmen ist, FdH und bewegung.

allerdings eins fiel auf. es wurde nicht, wie vor einführung der rauchverbote, vollkommen verblendet auf die dicken eingeprügelt. im sinne der volkserziehung muß man da sagen "mission not accomplished".

bartens, von der lippe und julie zeh sei dank. denn auch die hämischen kommentare der zuschauer, die über die dicken ihren mist ausgekübelt haben, gingen gut unter.

fand ich jedenfalls.

sendungen von dieser art zum thema passivrauch, und wir hätten keine oder wesentich andere "nichtraucherschutzgesetze".
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Zora
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #182 - 14.12.11 um 22:19:08
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Nachtrag.

In diesem Zusammenhang: meiner Meinung nach folgt die Sendung immer dem selben Konzept und ist (ebenso nur meiner meinung nach) aus sehr gutem Grund genau an diese Stelle positioniert worden.
  

"Puritaner sollten zwei Feigenblätter vor den Augen tragen." (Stanislaw Lec)
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Zora
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #181 - 14.12.11 um 21:59:39
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xila schrieb on 07.12.11 um 17:28:59:
Werner Paul schrieb on 05.12.11 um 21:45:29:
Soeben ging eine höchst interessante und amüsante Sendung von "hart aber fair" zu Ende. Teilnehmer u.a. Julia Zeh und Jürgen von der Lippe und ein bemerkenswerter Dr. von der Süddeutschen Zeitung.

Falls jemand eine Kopie online findet, wird die hier sicher grossen Wiederhall finden.

Das Rauchen kam am Rande auch zur Sprache. Die anwesenden Spassbremsen haben sich wie üblich und schon einleitend heftig gegen diese Klassifizierung gewehrt. Aber man muss mal nur ihre Gesichter gesehen haben.

Bemerkenswert sind auch die 6 Kerzen, die an der prächtigen, ansonsten natürlich rauchfreien, Speisetafel gebrannt haben  Zwinkernd Das hat niemanden gestört  Zwinkernd

Auch der Moderator war weniger tendenziös, als ich das sonst schon gesehen habe. Brechen neue Zeiten an?

Getoppt wurde diese Sendung am heutigen abend nur noch von einer Meldung in der nachfolgenden Tagesschau: Dass nämlich nun die Rating-Agenturen auch Deutschland auf's Korn nehmen wollen.


Ich habe mir die Sendung gerade angesehen, aber so richtig begeistert hat sie mich nicht, auch wenn "unorthodoxes" Gedankengut zum Thema Gesundheit erfreulich viel Raum bekam. Das liegt natürlich zum Teil daran, daß ich mit diesen seichten Talk-Formaten, in denen es von vornherein unmöglich zu sein scheint, auch nur einen Gedankengang zu Ende zu bringen, geschweige denn ihn etwas in die Tiefe zu verfolgen, eigentlich noch nie viel anfangen konnte. Letzten Endes konnte ich den Gedanken nicht abschütteln, daß es vor allem ein PR-Auftritt zugunsten des neuen Buches von Werner Bartens war, mit den anderen Teilnehmern mehr oder weniger nur als die Girlanden drumherum, und daß deshalb seine Position den Schwerpunkt gebildet hat.

Zum Teil hat mich aber auch gestört, daß hier von vornherein eine Scheindebatte geführt wurde. "Gehören Pummel an den Pranger?" wurde scheinheilig gefragt. Es war aber nicht ein einziger Teilnehmer dabei, der diese Meinung vertreten hätte. Unter den Zuschauern fanden sich durchaus Stimmen, die die Frage mit Ja beantwortet hätten. Auch die 50 %, die angeblich für höhere Krankenkassenbeiträge bei Übergewicht plädiert haben sollen, sprechen da eine deutliche Sprache.

Interessanter als das, was tatsächlich diskutiert wurde, hätte ich es gefunden, wenn, anknüpfend an Juli Zehs Äußerungen, darüber gesprochen worden wäre, was solche Dinge eigentlich zu bedeuten haben, die ja angeblich in der kompletten Runde so nicht befürwortet werden. Wer erzeugt solche Meinungsmehrheiten womit, und geschieht das absichtlich, oder ist es eine unerwünschte Nebenwirkung? Mir wäre es dabei vor allem darum gegangen, daß einmal klar und vor Publikum ausgesprochen wird, daß diese Mehrheiten ein Ergebnis von Beeinflussung sind, die von den meisten nicht einmal als solche wahrgenommen wird.

Juli Zeh kann man nur alles Gute wünschen. In den heutigen Zeiten ein Kind in die Welt zu setzen, das braucht ganz schön Mut.



Danke, Xila. Genau so hab ich die Sendung auch gesehen und gedacht.
  

"Puritaner sollten zwei Feigenblätter vor den Augen tragen." (Stanislaw Lec)
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Carolus Magnus
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #180 - 14.12.11 um 21:22:01
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WELT: Jeder hat es in der Hand, sein Krebs-Risiko zu senken. Rauchen, fettes Essen und zu wenig Bewegung tragen zur Hälfte der Krebs-Erkrankungen bei, die vermeidbar wären. (von Perle)

Fasten ist in, Fitnessstudios sind sonntags voller als Kirchen. Sei schlank, halte stets Maß, wird gepredigt. Doch was ist wirklich gesund und was Aberglaube? Und wo bleibt vor lauter Diät und Drill der Spaß an Essen und Leben?

Gesundheit ist das Schweigen der Organe

Gehören Pummel an den Pranger?

« Zuletzt geändert: 14.12.11 um 21:27:09 von Carolus Magnus »  

www.sackstark.info - heute schon gelesen?
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perle
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #179 - 11.12.11 um 10:01:36
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Martella schrieb on 10.12.11 um 22:13:25:
Auch zu diesem Thema regt sich Widerstand:Warum Ernährungsweisheiten Unsinn sind 


aber nicht ohne einen tag vorher diese meldung zu verbreiten:

http://tinyurl.com/d4lf6z3
  

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ChristophL
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #178 - 11.12.11 um 09:06:43
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Wohl wahr. Sagt einiges aus über die heutigen Massenmedien.
  
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #177 - 11.12.11 um 08:13:15
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Ja, gut, aber ist dieser Artikel nicht "Doublethink"? Einerseits dieser Text, der besagt, alle Ernährungsweisheiten seien nicht zu gebrauchen und auch nicht zu befolgen, andererseits gleich zwei dieser beliebten "Klick-mich-durch" Bilderfolgen, die genau diese geschmähten Weisheiten von sich geben.
  
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ChristophL
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #176 - 11.12.11 um 03:30:17
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Martella schrieb on 10.12.11 um 22:13:25:
Auch zu diesem Thema regt sich Widerstand:

Warum Ernährungsweisheiten Unsinn sind


Sehr treffend!

Quote:
Doch damit nicht genug. Nicht nur, dass diese epidemiologische Ernährungsforschung einem Rätselraten auf niedrigem wissenschaftlichem Niveau gleicht. Darüber hinaus gilt für alle Beobachtungsstudien, die Ernährung in Zusammenhang mit Süchten, Krankheiten oder Leben und Tod bringen: Selbst die daraus resultierenden, sehr schwachen Ergebnisse sind noch außerordentlich fehleranfällig, weil sie auf den unüberprüfbaren Angaben der Studienteilnehmer basieren.
[...]
Die Empfehlung für alle mündigen Essbürger mit eigener Meinung kann nur lauten: Vergessen Sie alle Ernährungsregeln und -ratschläge.

  
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Martella
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #175 - 10.12.11 um 22:13:25
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Auch zu diesem Thema regt sich Widerstand:

Warum Ernährungsweisheiten Unsinn sind
  
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... hat meistens recht
;)

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #174 - 07.12.11 um 17:28:59
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Werner Paul schrieb on 05.12.11 um 21:45:29:
Soeben ging eine höchst interessante und amüsante Sendung von "hart aber fair" zu Ende. Teilnehmer u.a. Julia Zeh und Jürgen von der Lippe und ein bemerkenswerter Dr. von der Süddeutschen Zeitung.

Falls jemand eine Kopie online findet, wird die hier sicher grossen Wiederhall finden.

Das Rauchen kam am Rande auch zur Sprache. Die anwesenden Spassbremsen haben sich wie üblich und schon einleitend heftig gegen diese Klassifizierung gewehrt. Aber man muss mal nur ihre Gesichter gesehen haben.

Bemerkenswert sind auch die 6 Kerzen, die an der prächtigen, ansonsten natürlich rauchfreien, Speisetafel gebrannt haben  Zwinkernd Das hat niemanden gestört  Zwinkernd

Auch der Moderator war weniger tendenziös, als ich das sonst schon gesehen habe. Brechen neue Zeiten an?

Getoppt wurde diese Sendung am heutigen abend nur noch von einer Meldung in der nachfolgenden Tagesschau: Dass nämlich nun die Rating-Agenturen auch Deutschland auf's Korn nehmen wollen.


Ich habe mir die Sendung gerade angesehen, aber so richtig begeistert hat sie mich nicht, auch wenn "unorthodoxes" Gedankengut zum Thema Gesundheit erfreulich viel Raum bekam. Das liegt natürlich zum Teil daran, daß ich mit diesen seichten Talk-Formaten, in denen es von vornherein unmöglich zu sein scheint, auch nur einen Gedankengang zu Ende zu bringen, geschweige denn ihn etwas in die Tiefe zu verfolgen, eigentlich noch nie viel anfangen konnte. Letzten Endes konnte ich den Gedanken nicht abschütteln, daß es vor allem ein PR-Auftritt zugunsten des neuen Buches von Werner Bartens war, mit den anderen Teilnehmern mehr oder weniger nur als die Girlanden drumherum, und daß deshalb seine Position den Schwerpunkt gebildet hat.

Zum Teil hat mich aber auch gestört, daß hier von vornherein eine Scheindebatte geführt wurde. "Gehören Pummel an den Pranger?" wurde scheinheilig gefragt. Es war aber nicht ein einziger Teilnehmer dabei, der diese Meinung vertreten hätte. Unter den Zuschauern fanden sich durchaus Stimmen, die die Frage mit Ja beantwortet hätten. Auch die 50 %, die angeblich für höhere Krankenkassenbeiträge bei Übergewicht plädiert haben sollen, sprechen da eine deutliche Sprache.

Interessanter als das, was tatsächlich diskutiert wurde, hätte ich es gefunden, wenn, anknüpfend an Juli Zehs Äußerungen, darüber gesprochen worden wäre, was solche Dinge eigentlich zu bedeuten haben, die ja angeblich in der kompletten Runde so nicht befürwortet werden. Wer erzeugt solche Meinungsmehrheiten womit, und geschieht das absichtlich, oder ist es eine unerwünschte Nebenwirkung? Mir wäre es dabei vor allem darum gegangen, daß einmal klar und vor Publikum ausgesprochen wird, daß diese Mehrheiten ein Ergebnis von Beeinflussung sind, die von den meisten nicht einmal als solche wahrgenommen wird.

Juli Zeh kann man nur alles Gute wünschen. In den heutigen Zeiten ein Kind in die Welt zu setzen, das braucht ganz schön Mut.

  

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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #173 - 07.12.11 um 07:55:52
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RaucherHB schrieb on 06.12.11 um 21:55:20:
Quote:
Ja, interessant:
Dr. med. Werner Bartens ist Leitender Redakteur im Wissenschaftsressort der Süddeutschen Zeitung.

Wie lange schon?
Die Süddeutsche zählt ja hier nicht unbedingt zu den Lieblingsblättern.


In der Zeitung finden sich auch allerlei Tests. Unter anderem auch der in der Sendung umstrittene BMI Test. Entweder liest der Chefredakteur sein eigenes Medium nicht oder er hat dort nichts zu melden


http://www.sueddeutsche.de/leben/rechner-und-tests-sind-sie-gesund-und-fit-1.948...

Könnte sein, dass es in den Hirarchien der Medien einen Unterschied gibt zwischen "leitender Redakteur" und "Chef-Redakteur"?
  

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RaucherHB
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Re: Jetzt sind die Dicken dran!
Antwort #172 - 06.12.11 um 21:55:20
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Quote:
Ja, interessant:
Dr. med. Werner Bartens ist Leitender Redakteur im Wissenschaftsressort der Süddeutschen Zeitung.

Wie lange schon?
Die Süddeutsche zählt ja hier nicht unbedingt zu den Lieblingsblättern.


In der Zeitung finden sich auch allerlei Tests. Unter anderem auch der in der Sendung umstrittene BMI Test. Entweder liest der Chefredakteur sein eigenes Medium nicht oder er hat dort nichts zu melden


http://www.sueddeutsche.de/leben/rechner-und-tests-sind-sie-gesund-und-fit-1.948...
« Zuletzt geändert: 06.12.11 um 21:55:38 von RaucherHB »  

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