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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Frische Luft für Berlin? (Gelesen: 1.999 mal)
Sandy
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Hallo

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #30 - 03.11.10 um 20:37:14
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In Hamburg scheint es auch eher schleppend zu laufen: 3000 von 10.000 benötigten Stimmen, gesammelt in drei Monaten (Stand: 30. September).

Dort endet die Frist am 5. Januar. Falls sie es bis dahin tatsächlich nicht geschafft haben, gestatte ich mir, darüber abzulästern, aber keine Sekunde früher. Denn über die bayerische Initiative haben wir ja auch gelästert, schon vergessen?


Was? 1/2 Jahr ham die Zeit? Ich brech ja nieder.
Schockiert/Erstaunt
???

In Bayern musste das doch in 2 o. 3 Monaten zusammensein. Oder?
  
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perle
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #29 - 31.10.10 um 08:14:12
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ChristophL schrieb on 30.10.10 um 14:35:01:
Es geht nicht um "ökonomisiert", sondern darum, dass man Menschen vorschreibt, was und wie sie zu konsumieren bzw. zum Konsum anzubieten haben. Das Gegenteil von freier wirtschaftlicher Entwicklung.


da habe ich mich vielleicht unklar ausgedrückt. genau das meinte ich mit ökonomisiert" oder besser noch durch-ökonomisiert.
  

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altneuland
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #28 - 30.10.10 um 19:54:58
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ich würde noch weiter abstrahieren als christoph:

- es geht nicht um freie wirtschaftliche entwicklung,
- es geht nicht um nichtorganisierte freiräume,
- und auch nicht um müssiggang oder die lust am verbieten.
alles obengenannte, und vieles mehr, sind nicht das ziel, sondern blosse kollateralschäden die der "gute zweck" rechtfertigt.
(als positiven nebeneffekt mag der anti sie sogar genüsslich willkommen heissen, das ist aber zweitrangig)

der eigentliche konflikt geht um die etablierung einer neuen weltanschauung
und rauchen ist DAS symbol der ablehnung der neuen weltanschauung.

in "velvet glove, iron fist" beschreibt christopher snowdon die anfänge des anti-saloon-movements in etwa so:
der saloon symbolisiert für die women's christian temperance union WCTU die verwerflichen werte deren hochburg sie dort verortet.
das kalkül: macht man den sündenpfuhl unattraktiv genug, setzen sich die richtigen wertvorstellungen von selbst durch.
neben der alkoholprohibition wurde anfangs auch die tabakprohibition als mittel der wahl verfolgt.

ChristophL schrieb on 30.10.10 um 14:35:01:
Es geht nicht um "ökonomisiert", sondern darum, dass man Menschen vorschreibt, was und wie sie zu konsumieren bzw. zum Konsum anzubieten haben. Das Gegenteil von freier wirtschaftlicher Entwicklung.

  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #27 - 30.10.10 um 14:35:01
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perle schrieb on 30.10.10 um 07:02:33:
es geht darum, den menschen die letzten refugien nichtorganisierter und ökonomisierter freiräume zu nehmen. der gastwirt verdient zwar, aber die gäste frönen während dessen dem sinnlosen müßiggang statt wie ein irrer hamster im rädchen dem nächsten sonderangebot nachzujagen oder der neuesten heilslehre zu lauschen oder dem neuesten sporttrend zu folgen. 


Nein, dieser Unterschied ist ein künstlicher. Eine Gaststätte ist genauso "ökonomisiert" und pivatwirtschaftlich organisiert wie die anderen Punkte. Oder noch mehr, denn Heilslehren lauschen und manchen Sporttrends folgen bringt weniger Geld in die Kasse als der Konsum in Gäststätten (wo es auch "Sonderangebote" in Form von Happy Hours gibt). Und Raucher konsumier(t)en oft wie wild in der Gastronomie, wie wir hier im Forum gerne zurecht anmerken. Mal abgesehen davon, dass in der Kneipe oder im Restaurant statt "Müßiggang" auch Geschäftsessen, Vereinssitzungen und Veranstaltungen statt finden. Meinrad weist gerne zurecht darauf hin, dass politisch schon vieles dort ausgeheckt worden ist.
Und auch aus Sicht unserer Bewegung ist wichtig, dass Menschen nicht nur Orte des gemeinsamen Essens, Trinkens und Rauchens haben, sondern dass diese eben auch gewinnbringend kommerziell betrieben werden dürfen.
Es geht nicht um "ökonomisiert", sondern darum, dass man Menschen vorschreibt, was und wie sie zu konsumieren bzw. zum Konsum anzubieten haben. Das Gegenteil von freier wirtschaftlicher Entwicklung.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #26 - 30.10.10 um 07:02:33
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altneuland schrieb on 29.10.10 um 16:40:23:
es geht mir auch gar nicht darum wie geheizt wird - ist ja auch überflüssig wenn einfach drinnen geraucht wird.


dir und mir ist das egal, wir könnten auch ohne heizung für draußen mit rauchen drinnen leben.

hier geht es aber um etwas anderes. selbst wenn es z.b. heizpilze gäbe, die mit photovoltaik oder windenergie betrieben werden könnten, gäbe es seitens der politik argumente dagegen. wenn die co2-nummer nicht zieht, dann eben der sicherheitsaspekt. es könnte ja jemand gegen den heizpilz laufen..........

es geht darum, den menschen die letzten refugien nichtorganisierter und ökonomisierter freiräume zu nehmen. der gastwirt verdient zwar, aber die gäste frönen während dessen dem sinnlosen müßiggang statt wie ein irrer hamster im rädchen dem nächsten sonderangebot nachzujagen oder der neuesten heilslehre zu lauschen oder dem neuesten sporttrend zu folgen.
  

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altneuland
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #25 - 29.10.10 um 16:40:23
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es geht mir auch gar nicht darum wie geheizt wird - ist ja auch überflüssig wenn einfach drinnen geraucht wird.

mir ging es darum zu zeigen dass man auch mit grüner logik draussen heizen kann wenn man nur genug um die ecke denkt.

um das verbot trotzdem aufrecht zu erhalten, müsste dann schon ein juchtenkäfer gefunden werden,
der durch die heizstrahler im winterschlaf gestört wird.

perle schrieb on 20.10.10 um 14:58:00:
altneuland schrieb on 20.10.10 um 12:15:57:
hier in israel werden zur aussenheizung meist elektrische infrarotstrahler benutzt (strom ist günstiger als flaschengas)
dem heizpilzverbot liesse sich so leicht die grundlage entziehen, wenn der wirt dafür co2-freien ökostrom einkauft.
das wäre zwar pro kwh teurer, wird aber zum teil dadurch ausgeglichen dass kaum wärme nach oben verpufft.


nein, keine alternative. weil strom kommt ja nicht zu 100% aus erneuerbaren energien und ist deshalb etwas, was man den leuten zu benutzen austreiben muß.

  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #24 - 29.10.10 um 16:00:28
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Muna_Sat-Ananda schrieb on 29.10.10 um 13:08:14:
Wie schaut es denn bis jetzt aus? Ich bin ja aufgrund mangelnder Internet-Präsenz nicht mehr ganz auf dem Laufenden. Ich hoffe, daß die Berliner diesem Tugendterror standhalten


jedenfalls ist es sehr ruhig, auch in den medien gibt es keine hinweise auf diese aktion. auf der webseite habe ich neulich keine hinweise mehr auf die anzahl der unterschriften gefunen, wohl aber den aufruf, bei der aktion mitzuhelfen.

abwarten, würde ich sagen.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #23 - 29.10.10 um 13:08:14
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Quote:
Natürllich soll man den Tag nicht vor dem Abend loben, ganz klar. Abgerechnet wird, wie immer, am letzten Spieltag.

Allerdings zeichnete sich in Bayern schon recht früh ab, daß die dortige Verbotsabstimmung wohl von Erfolg gekrönt sein würde.

Und insoweit bin ich etwas erstaunt, daß das Anliegen der Berliner Prohibitionisten doch sehr schleppend anläuft - 20.000 Stimmen sind ja nicht die Welt.

Vielleicht liegt es ja auch an der Jahreszeit; denn die Freiluftsaison ist, anders als zum Zeitpunkt der bayerischen Abstimmung, in Berlin heuer definitiv zu Ende, so daß die Leute evtl. doch eher merken, wie es sein würde, in der kalten Jahreszeit zum Rauchen ausnahmslos vor die Tür gehen zu müssen.

Wie auch immer: Natürlich möchte ich noch nicht frohlocken, sondern wollte nur kurz über den Zwischenstand berichten.

Gruß

evarix


Wie schaut es denn bis jetzt aus? Ich bin ja aufgrund mangelnder Internet-Präsenz nicht mehr ganz auf dem Laufenden. Ich hoffe, daß die Berliner diesem Tugendterror standhalten.  Smiley
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #22 - 20.10.10 um 14:58:00
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altneuland schrieb on 20.10.10 um 12:15:57:
hier in israel werden zur aussenheizung meist elektrische infrarotstrahler benutzt (strom ist günstiger als flaschengas)
dem heizpilzverbot liesse sich so leicht die grundlage entziehen, wenn der wirt dafür co2-freien ökostrom einkauft.
das wäre zwar pro kwh teurer, wird aber zum teil dadurch ausgeglichen dass kaum wärme nach oben verpufft.


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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #21 - 20.10.10 um 12:15:57
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hier in israel werden zur aussenheizung meist elektrische infrarotstrahler benutzt (strom ist günstiger als flaschengas)
dem heizpilzverbot liesse sich so leicht die grundlage entziehen, wenn der wirt dafür co2-freien ökostrom einkauft.
das wäre zwar pro kwh teurer, wird aber zum teil dadurch ausgeglichen dass kaum wärme nach oben verpufft.
(im übrigen bin ich allerdings drinnen-raucher)


perle schrieb on 20.10.10 um 09:12:50:
Quirinus schrieb on 19.10.10 um 21:40:24:
Wer die letzte Erinnerung an diese Zeit auslöscht, erweist Bärlin einen Bärendienst. 


keine sorge, wenn es nicht politikerInnen (junge-reyer, lompscher und andere sind) gibt es in den medien bereitwillige helfer, die unaufgefordert schon für dafür sorgen, daß sich der volkszorn an "ungesunden" oder "umweltschädlichen" verhaltensweisen aufladen kann.

so ist heute in der BZ ein artikel über die bösen gastronomen, die es doch tatsächlich wagen, heizpilze aufzustellen, zu lesen. niemand hat sich beschwert, aber man macht im auftrag der politik "stimmung".

http://tinyurl.com/3xphzbf

  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #20 - 20.10.10 um 11:54:49
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Interessant, warum treiben die Wirte einen solchen Aufwand, wenn keine Umsatzeinbrüche zu erwarten sind?
Die Anschaffungskosten der Heizpilze und der Enegieverbrauch sind ja auch nicht zu verachten.
Außerdem sind im Energiepreis ja schon etliche Strafsteuern enthalten.
Staatliche Einrichtungen verschleudern wesentlich mehr Energie, als die paar Kneipen.
Wasser predigen und Wein saufen ist das. Verlogenes Pack!
  

Verbote sind immer ein Zeichen von Hilflosigkeit!
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #19 - 20.10.10 um 09:12:50
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Quirinus schrieb on 19.10.10 um 21:40:24:
Wer die letzte Erinnerung an diese Zeit auslöscht, erweist Bärlin einen Bärendienst. 


keine sorge, wenn es nicht politikerInnen (junge-reyer, lompscher und andere sind) gibt es in den medien bereitwillige helfer, die unaufgefordert schon für dafür sorgen, daß sich der volkszorn an "ungesunden" oder "umweltschädlichen" verhaltensweisen aufladen kann.

so ist heute in der BZ ein artikel über die bösen gastronomen, die es doch tatsächlich wagen, heizpilze aufzustellen, zu lesen. niemand hat sich beschwert, aber man macht im auftrag der politik "stimmung".

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #18 - 19.10.10 um 21:40:24
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Würden die Berliner Politiker sich für die Verbotsinitiative stark machen, wären sie sehr dumm. Berlin gilt bekanntlich als eine der spannändstän Metropolen der Welt und hätte alle Chancen, dem verspießernden New York den Rang abzulaufen: wenn Berlins sog. Entscheider so intelligent und weitsichtig wären, der Stadt und ihren Bewohnern all das zu lassen, was New York verliert. Denn das Berlin, das weltberühmt geworden ist und nach dessen Flair sich alle sehnen, ist nun mal das Berlin der 20er Jahre mit seinen verqualmten Cafés, Kneipen und Varietés. Wer die letzte Erinnerung an diese Zeit auslöscht, erweist Bärlin einen Bärendienst.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #17 - 18.10.10 um 22:31:40
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Quote:
Antwort von Hans-Christian Ströbele
Sehr geehrter Herr .

Die Forderungen der Volksinitiative sind mir im Einzelnen nicht bekannt.

Ich selbst habe mich immer wieder für den Nichtraucherschutz eingesetzt. Dazu gehört die Forderung nach einem Verbot der Werbung für Zigaretten besonders in öffentlich rechtlichen Sendern wie nach dem Rauchverbot in Verkehsmitteln und in öffentlichen Räumen. Auch bei uns im Bundestag darf nicht mehr geraucht werden.
Als älterer Jahrgang fällt mir immer wieder auf, wie schonungslos wir uns früher fast den ganzen Tag lang dem blauen Dunst ohne Nachzudenken ausgesetzt haben. Verqualmte Kneipen oder Büros fanden viele toll.

Weitere Vorschläge zum Nichtraucherschutz prüfe ich. Ich berücksichtige dabei das Selbstbestimmungsrecht der Raucher und deren Recht auf Genuß, auch wenn es gesundheitsschädlich ist. Das gilt grundsätzlich für die Sucht nach Nikotin wie die nach Alkohol (etwa beim Oktoberfest) oder nach Hanf. Allerdings darf durch selbstschädigenden Genuß die Gesundheit anderer nicht geschädigt werden.

Mit freundlichem Gruß
Ströbele


Na da schauen wir doch mal wie Raucher berücksichtigt werden  Augenrollen

http://www.abgeordnetenwatch.de/hans_christian_stroebele-575-37994--f268258.html
« Zuletzt geändert: 18.10.10 um 22:32:38 von RaucherHB »  

Verbote sind immer ein Zeichen von Hilflosigkeit!
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #16 - 15.10.10 um 10:58:11
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Werner R. Niedermeier schrieb on 14.10.10 um 19:03:52:
xila schrieb on 14.10.10 um 12:48:12:
Denn über die bayerische Initiative haben wir ja auch gelästert, schon vergessen?

Der nicht zu unterschätzende Vorteil bei anderen Bundesländern ist der, dass die Menschen erstens sehen, was dieses Irrsinnsgesetz in Bayern anrichtet (auch wenn die Presse eher verhalten von der Wirklichkeit berichtet) und zweitens die Leute doch langsam merken, dass dieser puritanische Verbotswahn nichts mit "Schutz" zu tun hat, sondern mit Verbotssucht, Gängelung und Fanatismus. Dafür können sich die Bayern zwar nichts kaufen, aber je mehr entsprechende Verbotsentscheide woanders scheitern, desto besser sind auch die Chancen, diesen Irrsinn in Bayern wieder umzukehren.


Natürllich soll man den Tag nicht vor dem Abend loben, ganz klar. Abgerechnet wird, wie immer, am letzten Spieltag.

Allerdings zeichnete sich in Bayern schon recht früh ab, daß die dortige Verbotsabstimmung wohl von Erfolg gekrönt sein würde.

Und insoweit bin ich etwas erstaunt, daß das Anliegen der Berliner Prohibitionisten doch sehr schleppend anläuft - 20.000 Stimmen sind ja nicht die Welt.

Vielleicht liegt es ja auch an der Jahreszeit; denn die Freiluftsaison ist, anders als zum Zeitpunkt der bayerischen Abstimmung, in Berlin heuer definitiv zu Ende, so daß die Leute evtl. doch eher merken, wie es sein würde, in der kalten Jahreszeit zum Rauchen ausnahmslos vor die Tür gehen zu müssen.

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