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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Frische Luft für Berlin? (Gelesen: 2.979 mal)
ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #195 - 14.09.12 um 15:32:43
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Brigitte schrieb on 13.09.12 um 20:24:45:
Quote:
In der Nacht vom 08. zum 09.09.2012 besuchten vier Aktivisten vom Forum Rauchfrei und Pro Rauchfrei e.V. 19 Berliner Schwulenbars. Ergebnis war, dass in 90 Prozent dieser Bars geraucht wurde. Johannes Spatz, Sprecher des Forum Rauchfrei, hatte sich an dem Rundgang beteiligt.
Er kann nicht nachvollziehen, warum in einer Stadt, die von einem Bürgermeister regiert wird, der sich als Spitze der Schwulenbewegung versteht, nichtrauchende Schwule im Nachtleben keine Chance haben.


Johannes Spatz, Sprecher des Forum Rauchfrei, hatte sich also an dem Rundgang beteiligt.  Koestlich!!!!!!   Kuss

Und dann fragt er noch: warum in einer Stadt, die von einem Bürgermeister regiert wird, der sich als Spitze der Schwulenbewegung versteht, nichtrauchende Schwule im Nachtleben keine Chance haben

Vielleicht weiss der Buergermeister, dass die nichtrauchenden Schwulen kein Interesse an Rauchverboten haben.

Quote:
Und den Schwulen dazu. Gleich doppelte Gefahrenstufe


Laut lachend Laut lachend Laut lachend Laut lachend Laut lachend Laut lachend Laut lachend Laut lachend Laut lachend


Genau. Denn "Homosexualität ist gefährlicher als Rauchen", wie z.B. die
American Family Association of Pennsylvania oder erst dieser Tage die Australian Christian Lobby kundtun.
Bisher waren schon Fettleibigkeit und achtstündiges Sitzen schlimmer als das Rauchen. Klar, nach der Dämonisierung des Tabaks ist dieser nun der Maßstab...

« Zuletzt geändert: 14.09.12 um 15:34:23 von ChristophL »  
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Brigitte
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Hallo

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #194 - 13.09.12 um 20:24:45
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Quote:
In der Nacht vom 08. zum 09.09.2012 besuchten vier Aktivisten vom Forum Rauchfrei und Pro Rauchfrei e.V. 19 Berliner Schwulenbars. Ergebnis war, dass in 90 Prozent dieser Bars geraucht wurde. Johannes Spatz, Sprecher des Forum Rauchfrei, hatte sich an dem Rundgang beteiligt.
Er kann nicht nachvollziehen, warum in einer Stadt, die von einem Bürgermeister regiert wird, der sich als Spitze der Schwulenbewegung versteht, nichtrauchende Schwule im Nachtleben keine Chance haben.


Johannes Spatz, Sprecher des Forum Rauchfrei, hatte sich also an dem Rundgang beteiligt.  Koestlich!!!!!!   Kuss

Und dann fragt er noch: warum in einer Stadt, die von einem Bürgermeister regiert wird, der sich als Spitze der Schwulenbewegung versteht, nichtrauchende Schwule im Nachtleben keine Chance haben

Vielleicht weiss der Buergermeister, dass die nichtrauchenden Schwulen kein Interesse an Rauchverboten haben.

Quote:
Und den Schwulen dazu. Gleich doppelte Gefahrenstufe


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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #193 - 13.09.12 um 10:36:36
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Frank schrieb on 13.09.12 um 08:33:05:
Dann haben die sich ja tatsächlich freiwillig 19 mal dem gefährlichen Passivrauch ausgesetzt...

Und den Schwulen dazu. Gleich doppelte Gefahrenstufe  Cool
  

"Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird." (Le Bon, Psychologie der Massen)
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Frank
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #192 - 13.09.12 um 08:33:05
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Dann haben die sich ja tatsächlich freiwillig 19 mal dem gefährlichen Passivrauch ausgesetzt...
  
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RaucherHB
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #191 - 12.09.12 um 23:41:15
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19 Schwulenbars in einer Nacht! Da dürften die aber kaum durch die Tür gekommen sein. Die durchschnittliche Verweildauer dürfte nur wenige Minuten gewesen sein.  Laut lachend
  

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ChristophL
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #190 - 12.09.12 um 23:07:46
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RaucherHB schrieb on 12.09.12 um 22:53:14:
Na da werden sich die Schwulen aber gefreut haben.

Quote:
In der Nacht vom 08. zum 09.09.2012 besuchten vier Aktivisten vom Forum Rauchfrei und Pro Rauchfrei e.V. 19 Berliner Schwulenbars. Ergebnis war, dass in 90 Prozent dieser Bars geraucht wurde. Johannes Spatz, Sprecher des Forum Rauchfrei, hatte sich an dem Rundgang beteiligt.
Er kann nicht nachvollziehen, warum in einer Stadt, die von einem Bürgermeister regiert wird, der sich als Spitze der Schwulenbewegung versteht, nichtrauchende Schwule im Nachtleben keine Chance haben.


Ich kann mir sehr wohl vorstellen warum diese sauertöpfige Truppe Nichtraucher keine Chance hatte.  Laut lachend Laut lachend Laut lachend
Hat wohl nicht geklappt im Darkroom... Augenrollen Schwule sollen bekanntlich Geschmack haben.


http://www.frische-luft-fuer-berlin.de/aktuelles/nachrichten/305-schwulenkneipen...


Die Spatzens sollten dort Hausverbot erhalten. Deren Anwesenheit ist immer geschäftsschädigend, erst recht, wenn man in einer Gaststätte hübsche Männer erwartet und dann auf diese Gestalten trifft  Smiley
« Zuletzt geändert: 12.09.12 um 23:08:13 von ChristophL »  
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RaucherHB
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #189 - 12.09.12 um 22:53:14
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Na da werden sich die Schwulen aber gefreut haben.

Quote:
In der Nacht vom 08. zum 09.09.2012 besuchten vier Aktivisten vom Forum Rauchfrei und Pro Rauchfrei e.V. 19 Berliner Schwulenbars. Ergebnis war, dass in 90 Prozent dieser Bars geraucht wurde. Johannes Spatz, Sprecher des Forum Rauchfrei, hatte sich an dem Rundgang beteiligt.
Er kann nicht nachvollziehen, warum in einer Stadt, die von einem Bürgermeister regiert wird, der sich als Spitze der Schwulenbewegung versteht, nichtrauchende Schwule im Nachtleben keine Chance haben.


Ich kann mir sehr wohl vorstellen warum diese sauertöpfige Truppe Nichtraucher keine Chance hatte.  Laut lachend Laut lachend Laut lachend
Hat wohl nicht geklappt im Darkroom... Augenrollen Schwule sollen bekanntlich Geschmack haben.


http://www.frische-luft-fuer-berlin.de/aktuelles/nachrichten/305-schwulenkneipen...
« Zuletzt geändert: 12.09.12 um 23:01:00 von RaucherHB »  

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Carolus Magnus
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #188 - 08.06.12 um 21:19:06
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Augenrollenperle schrieb on 08.06.12 um 15:26:13:
Carolus Magnus schrieb on 07.06.12 um 12:12:25:
Zigarette im Bett geraucht - Brand in Wowereits Wohnung – Lebensgefährte verletzt 


das schönste daran ist, weder spatz sonst nochwer bekommt es hin, das politisch korrekt zu kritisieren.... Laut lachend


Genau!

Interessant, wer die Meldungen der diversen eingeBETTeten Medien zu deuten (analysieren) weiß Smiley

Das Bettmüpfeli - Das Sahnehäubchen Smiley

Wowereit lässt was anbrennen - Raucher täten das nicht Smiley

Wowereit lässt was anbrennen Und es war sicher kein Braten im Ofen. Smiley

Rauchen im Bett ist gefährlich - Ihre Feuerwehr! Smiley

Tags on Sackstark! Smiley

Brand in Wowereits Wohnung ksta.de

Um 00.16 (nein nicht 33:01 Smiley ) alarmierte Wowereits die Feuerwehr bild.de

Im Bett geraucht - Feuerwehr bei Wowereit und Lebensparner - Naja, schließlich ist Frühling und das Balzverhalten unkontrollierbar Smiley - wann kommt das Sexverbot im Frühjahr? - abendblatt.de

Die Feuerwehr habe "kleinere Brandnester" mit einer "Kübelspritze" gelöscht - Ayyyiii - que cojones! Smiley  stern.de

Bei einem Brand in der Wohnung des Berliner Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit ist dessen Lebensgefährte Jörn Kubicki leicht verletzt worden. Eine Matratze habe Feuer gefangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. >Übergewicht und diese verdammten Schaumstoff-Matratzen - tz, tz, tz... Smiley  -Ce qui te tue c'est IKEA

Brandverletzungen an der Hand Dafür gibt es diverse Ursachen - auch Reibung erzeugt Wärme Smiley

Der Regierende Bürgermeister alarmierte demnach am Mittwochmorgen selbst die Feuerwehr, als der Brand nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte.  --- "Zur Ursache des Brandes wurden keine Angaben gemacht."- Brav - liebe WELT.DE Smiley

Trotz des Schreckens in der Morgenstunde kam Wowereit am Mittag in den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses, wo er zu der wegen Brandschutzproblemen verschobenen Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens in Schönefeld Stellung bezog. - Nach zwei Zigaretten hatte er seine Nerven wieder im Griff Smiley

Demnach hatte sich das Unglück bereits am Mittwoch ereignet. Der Regierende Bürgermeister (Wowereit) alarmierte dem Zeitungsbericht zufolge am Morgen selbst die Feuerwehr, als er den Brand nicht unter Kontrolle bringen konnte. - Selbst ist der Mann - und ein Telefon kann er auch schon bedienen Smiley - Gut gemacht, Junge! Deine Mutter wäre stolz auf dich! - Das nächste mal einfach mal den Daumen rausnehmen und schneller reagieren.

Zumindest rauscht es heute gewaltig in Blätterwald über einen, der 2007 das Rauchverbot unter Außerachtlassung der Demokratie erzwingen wollte.


Carolus Magnus
Zumindest raucht es heute in Blätterwald und ich eine Zigarre mehr  Laut lachend

Carolus Magnus
« Zuletzt geändert: 08.06.12 um 21:39:20 von Carolus Magnus »  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #187 - 08.06.12 um 15:26:13
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Carolus Magnus schrieb on 07.06.12 um 12:12:25:
Zigarette im Bett geraucht - Brand in Wowereits Wohnung – Lebensgefährte verletzt 


das schönste daran ist, weder spatz sonst nochwer bekommt es hin, das politisch korrekt zu kritisieren.... Laut lachend
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Carolus Magnus
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #186 - 08.06.12 um 11:43:15
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RaucherHB schrieb on 08.06.12 um 08:53:09:
Selten dämlich aufgemachter Artikel! Hätten Wowies den Herd vergessen auszuschalten, würde dann jemand fordern nicht mehr im Haus zu kochen?
Unfälle passieren nun mal, täglich im Heim und auf der Strasse. Hier war nur eine Zigarette mit im Spiel und dann wird gleich ein Tara gemacht.


Gut beobachtet. Erstaunlich wie schnell Wahnsinn zu Normalität werden kann.
  

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Carolus Magnus
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #185 - 08.06.12 um 11:40:04
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papa_baer66 schrieb on 07.06.12 um 13:31:00:
Quote:
Wowereit will striktes Rauchverbot erzwingen



Der Artikel hat aber schon ein paar Jahre auf dem Buckel,
ist von 2007.

Smiley

mfg


Dafür ist der andre brandneu  Laut lachend
« Zuletzt geändert: 08.06.12 um 11:41:11 von Carolus Magnus »  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #184 - 08.06.12 um 08:53:09
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Selten dämlich aufgemachter Artikel! Hätten Wowies den Herd vergessen auszuschalten, würde dann jemand fordern nicht mehr im Haus zu kochen?
Unfälle passieren nun mal, täglich im Heim und auf der Strasse. Hier war nur eine Zigarette mit im Spiel und dann wird gleich ein Tara gemacht.
  

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ChristophL
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #183 - 07.06.12 um 14:01:27
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Brigitte schrieb on 07.06.12 um 12:41:04:
Quote:
Nach einem Bericht der Online-Ausgabe der „B.Z.“ vom Mittwoch scheint das Feuer selbst verschuldet zu sein: Kubicki habe im Bett eine Zigarette geraucht, dabei habe die Matratze Feuer gefangen. Weiter heißt es, Wowereits Lebensgefährte habe eine Brandverletzung an der Hand erlitten, konnte das Krankenhaus aber bald wieder verlassen....
Zigarette im Bett geraucht: Brand in Wowereits Wohnung – Lebensgefährte verletzt - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/boulevard/zigarette-im-bett-geraucht-brand-in-wower...


Heisst das, dass die "feuersicheren" Zigaretten nicht feuersicher sind?  Dann aber gleich mal weg mit den Chemikalien im Zigarettenpapier!!! 


Dann sind wir mal gespannt, ob Wowi bald ein Rauchverbot in Privatwohnungen fordert...
« Zuletzt geändert: 07.06.12 um 14:12:15 von ChristophL »  
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papa_baer66
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #182 - 07.06.12 um 13:31:00
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Quote:
Wowereit will striktes Rauchverbot erzwingen



Der Artikel hat aber schon ein paar Jahre auf dem Buckel,
ist von 2007.

Smiley

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Brigitte
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #181 - 07.06.12 um 12:41:04
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Quote:
Nach einem Bericht der Online-Ausgabe der „B.Z.“ vom Mittwoch scheint das Feuer selbst verschuldet zu sein: Kubicki habe im Bett eine Zigarette geraucht, dabei habe die Matratze Feuer gefangen. Weiter heißt es, Wowereits Lebensgefährte habe eine Brandverletzung an der Hand erlitten, konnte das Krankenhaus aber bald wieder verlassen....
Zigarette im Bett geraucht: Brand in Wowereits Wohnung – Lebensgefährte verletzt - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/boulevard/zigarette-im-bett-geraucht-brand-in-wower...


Heisst das, dass die "feuersicheren" Zigaretten nicht feuersicher sind?  Dann aber gleich mal weg mit den Chemikalien im Zigarettenpapier!!!
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #180 - 07.06.12 um 12:12:25
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #179 - 22.03.12 um 14:41:00
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Top! Ein super Beitrag!!

Hut ab, Herr Martenstein!



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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #178 - 22.03.12 um 07:50:38
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #177 - 02.01.12 um 21:26:02
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ChristophL schrieb on 02.01.12 um 21:15:06:
Mittlerweile dürfte der Knabe schon eine Zeit pensioniert sein. Bei seinem letzten Vorgesetzten, dem angesprochenen Milder-Spinner, war Spatz offenbar nicht so unbeliebt, jedenfalls durfte er das Bezirksamt Kreuzberg-Friedrichshain als Anschrift und Telefonnr. nutzen und während seiner Arbeitszeit seinem Wahn nachgehen. Netzwerk Rauchen hat damals dort kritisch nachgefragt, was das soll und ob wir dort auch ein Postfach bekommen dürfen. Natürlich keine Antwort.



Vermutlich wird Spatz der erste sein, der an der Rente mit 70 teilnimmt. Aus dem Bauch raus hätte ich auch gesagt, dass er eigentlich schon in Rente sein müßte....allerdings sind beide Adressen noch immer identisch ?! Vielleicht hat er ja ein Büro im Bezirksamt angemietet.
  
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Tegel
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #176 - 02.01.12 um 21:17:56
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Danke für die info....wenn auch extrem Ekelhaft.
Möchte nicht wissen, welche perfiden Zeitgenossen noch in irgendwelchen Amtstuben ihrem dreckigen Tagewerk nachgehen.

Auf Kosten des Steuerzahlers !

                                        Ärgerlich
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #175 - 02.01.12 um 21:15:06
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Mittlerweile dürfte der Knabe schon eine Zeit pensioniert sein. Bei seinem letzten Vorgesetzten, dem angesprochenen Milder-Spinner, war Spatz offenbar nicht so unbeliebt, jedenfalls durfte er das Bezirksamt Kreuzberg-Friedrichshain als Anschrift und Telefonnr. nutzen und während seiner Arbeitszeit seinem Wahn nachgehen. Netzwerk Rauchen hat damals dort kritisch nachgefragt, was das soll und ob wir dort auch ein Postfach bekommen dürfen. Natürlich keine Antwort.

  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #174 - 02.01.12 um 20:46:48
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mueller1965 schrieb on 02.01.12 um 15:06:09:
Quote:
das Problem bei Spatz ist, dass er nicht nur die Tätigkeit der Behörden in Anspruch nimmt, sondern mitunter als Behörde fungiert. Zumindest wurde das nie sauber getrennt.....

Das könntest du mir mal näher erklären damit ich es verstehe. Bisher dachte ich er sei als eine Art Blockwart in Erscheinung getreten.


Na klar...Spatz ist ehemaliger Gesundheitsstadtrat und arbeitet in der Plan und Leitstelle Gesundheit des Bezirksamt Kreuzberg-Friedrichshain in der Müllenhoffstr. 17. Sein privates Agitationsprojekt forum rauchfrei hat seinen Sitz ...richtig in der Müllenhoffstr.17. Will heißen es werden hier städtische Strukturen für seinen privaten Feldzug genutzt, bisweilen würde die offizielle Telefonnummer des Bezirksamts in den forum-rauchfrei Pressemitteilungen angegeben.

Spatz hat mittlerweile eine wahre Odysee durch die Berliner Bezirksämter, weil er in etwa so beliegt zu sein scheint wie eine vollgeschissene Klobrille. Offenbar nutzt jeder gerne Bezirksamtleiter gerne die Gelegenheit den Querulant abzuschieben.
Es gab mittlerweile einige offizielle Anfragen (u.a. von den Linken) nach den Aktivitäten von Spatz und inwieweit das Ganze im Einklang mit dem Bezirksamt passiert. Ich hielt den Linken Stadtrat Mildner-Spindler (Spatz Chef) mal für eine vernünftige Figur...mittlerweile bin ich froh dass die Linken nicht mehr an der Regierung sind...faul, fett machtbesessen und borniert.

Ich war von den Socken, dass das Bezirksamt mitunter die Ergüsse von Spatz unter eigenem Namen publizieren.
http://tinyurl.com/7octt3g

hatte das vor Jahren schon mal aufgegriffen:
http://www.berlin-mindplayers.de/?p=192
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #173 - 02.01.12 um 15:06:09
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Quote:
das Problem bei Spatz ist, dass er nicht nur die Tätigkeit der Behörden in Anspruch nimmt, sondern mitunter als Behörde fungiert. Zumindest wurde das nie sauber getrennt.....

Das könntest du mir mal näher erklären damit ich es verstehe. Bisher dachte ich er sei als eine Art Blockwart in Erscheinung getreten.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #172 - 02.01.12 um 12:16:10
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Martella schrieb on 01.01.12 um 19:33:00:
Infrarot schrieb on 01.01.12 um 16:16:41:
Wie lustig ist das denn?  Habe mir das gerade mal durchgelesen. Smiley))) Neee, oder?  Leute gibts. Haben die denn alles sonst kein Leben? Wer hat denn Zeit für so nen Mist???

Und dafür zahle ich dann Steuren, das sich Behörden mit so nem absolut unwichtigen Quatsch beschäftigen müssen.  Unglaublich.


In Österreich müsste er sich hüten, nicht ein paar Euronen abdrücken zu müssen, denn wie heißt es in §35 AVG:

Quote:
Gegen Personen, die offenbar mutwillig die Tätigkeit der Behörde in Anspruch nehmen oder in der Absicht einer Verschleppung der Angelegenheit unrichtige Angaben machen, kann die Behörde eine Mutwillensstrafe bis 726 Euro verhängen.

Im Volksmund "Querulantenparagraph" genannt.


das Problem bei Spatz ist, dass er nicht nur die Tätigkeit der Behörden in Anspruch nimmt, sondern mitunter als Behörde fungiert. Zumindest wurde das nie sauber getrennt.....
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #171 - 02.01.12 um 08:19:53
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Das Problem an solchen Leuten ist aber, das sie laut schreien und durch ihre Hysterie ständig in den Medien erscheinen. Selbst über Demonstrationen mit 10 Hanseln wird dann berichtet.

Und lautes Geschrei führt halt zu unverdienter Aufmerksamkeit.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #170 - 01.01.12 um 21:15:06
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Allerdings gibts ja diese Sorte Menschen nicht nur im Bereich des Tabaks.  Das sind diese typischen kleinkarierten Deppen, die sich ständig einbilden überall für Ordnung sorgen zu müssen. Die zeigen Falschparker an, beschweren sich wenn auf dem Balkon gegrillt wird, wenn die Party mal wieder zu laut ist, der Rasen nicht gemäht wird oder der Müll nicht ordnungsgemäß getrennt wird. Smiley))  Glaube die gabs schon zu allen Zeiten und das Beste was man mit solchen Leuten machen sollte, ist es, sie zu ignorieren. In der Pädagogik würde man einfach sagen, "Löschung durch Nichtbeachtung"!  Laut lachend Laut lachend Laut lachend
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #169 - 01.01.12 um 19:33:00
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Infrarot schrieb on 01.01.12 um 16:16:41:
Wie lustig ist das denn?  Habe mir das gerade mal durchgelesen. Smiley))) Neee, oder?  Leute gibts. Haben die denn alles sonst kein Leben? Wer hat denn Zeit für so nen Mist???

Und dafür zahle ich dann Steuren, das sich Behörden mit so nem absolut unwichtigen Quatsch beschäftigen müssen.  Unglaublich.


In Österreich müsste er sich hüten, nicht ein paar Euronen abdrücken zu müssen, denn wie heißt es in §35 AVG:

Quote:
Gegen Personen, die offenbar mutwillig die Tätigkeit der Behörde in Anspruch nehmen oder in der Absicht einer Verschleppung der Angelegenheit unrichtige Angaben machen, kann die Behörde eine Mutwillensstrafe bis 726 Euro verhängen.

Im Volksmund "Querulantenparagraph" genannt.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #168 - 01.01.12 um 17:50:42
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Als Antifanatiker wären mir neben dem Schwachsinn als solches auch meine " Weg- und Gesinnungsgenossen " extrem peinlich.

Schon beruhigend, den Gedanken z.B mit solchen Persönlichkeiten wie Bryan Ferry, Helmut Schmidt.... zu teilen.

P.S: …..wie war noch mal die Haltung  bezüglich des Thema  „Rauchen“  eines  Adolf H. aus Braunau.


  

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Infrarot
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #167 - 01.01.12 um 16:16:41
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Wie lustig ist das denn?  Habe mir das gerade mal durchgelesen. Smiley))) Neee, oder?  Leute gibts. Haben die denn alles sonst kein Leben? Wer hat denn Zeit für so nen Mist???

Und dafür zahle ich dann Steuren, das sich Behörden mit so nem absolut unwichtigen Quatsch beschäftigen müssen.  Unglaublich.
  
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mueller1965
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #166 - 01.01.12 um 11:16:18
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Sammelsurium ist richtig! Dieser Typ spielt sich als der große Führer auf. Ach du meine Güte, was für ein leuchtendes Beispiel der Einfallslosigkeit und unsinnigen Latrinenparolen. In früheren Jahren wäre das weiße Auto mit den Zwangsjacken angefordert worden, um dem Unfug ein Ende zu bereiten.
  

Kultivierte bedauern nie einen Genuß Unkultivierte wissen überhaupt nicht, was ein Genuß ist. (Oscar Wilde)
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Raucherhusten
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #165 - 01.01.12 um 10:28:11
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Unter dem Titel "Marketing außer Kontrolle"hat unser Spatzerl wieder ein Sammelsurium für seine skurilen Hobbys zusammengefasst. Sein Haupthobby scheint darin zu bestehen, Behörden aller Art mit Eingaben zu nerven.
« Zuletzt geändert: 01.01.12 um 10:30:44 von Raucherhusten »  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #164 - 29.11.11 um 16:20:21
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ja ich kann mich so dunkel erinnern....zur letzten Demo kamen 8 Leute (vielleicht 10 bei zwei war nicht so richtig zu erkennen, ob es Demonstranten oder Passanten waren)
  
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RaucherHB
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #163 - 29.11.11 um 00:23:28
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http://frische-luft-fuer-berlin.de/images/stories/aktuelles/20111108_philip_morr...
"Die Volksinitiative Frische Luft für Berlin demonstriert gegen den Tabakkonzern Philip
Morris, der sich mit der Veranstaltung „Treffpunkt Berlin“ als ein gesellschaftlich
verantwortliches Unternehmen präsentieren möchte"

War jemand von den beiden Antis da?
« Zuletzt geändert: 29.11.11 um 00:52:17 von RaucherHB »  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #162 - 25.11.11 um 18:38:42
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nur mal so erwähnt:
Janko von Ribbeck schreibt in seinem -recht bekannten- Buch 'Erste Hilfe für Kinder'

"Die Nachfrage bei der Vergiftungszentrale in Berlin ergibt, dass Erfahrungen von ca.
8000 Vergiftungsfällen mit Tabak bei Kindern vorliegen. Die Erfahrung aus der Praxis
zeigt: Vergiftungen mit Zigaretten und Kippen enden im Normalfall nicht tödlich. In
den letzten Jahrzehnten ist jedenfalls kein Kleinkind an einer Zigarette gestorben."

Wobei die besagten Vergiftungen in der Regel am ehesten beim 'Trinken von Zigarettenwasser' auftreten, also einem Stummel, der längere Zeit in Flüssigkeit liegt.... wie etwa eine in eine fast leere Flasche geworfene Kippe herrühren.
  
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ChristophL
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #161 - 23.11.11 um 00:44:58
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Denormalisierungspogrom
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #160 - 22.11.11 um 22:15:26
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Quote:
“Denormalisierungsprogramm”


"Demoralisierungsprogramm" wäre eher zutreffend  AugenrollenunentschlossenGriesgrämig!
  

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ChristophL
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #159 - 22.11.11 um 16:58:36
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The latest and greatest of Cpt. John Sparrow:
Es geht um den Neuköllner Bezirksbürgermeister Buschkowsky.

Quote:
Die militanten Antiraucher der Gruppe “Frische Luft für Berlin” [...] haben Berlins regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit [...] aufgefordert, einen Bezirksbürgermeister zu ermahnen. Der Grund [...] ist, dass der Bürgermeister sich angeblich nicht an das “Denormalisierungsprogramm” gehalten hat, welches im Rahmenprogramm (WHO Framework Convention on Tobacco Control) von der WHO gefordert wird.
[...]
Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) hat, wie das unter Politikern üblich ist, an einem gesellschaftlichen Event einer Firma teilgenommen. [...] Konkret ging es um den “Treffpunkt Berlin” und die Ausstellung “Bilder vom Terror”, die vom Tabakmulti Philip Morris teilweise finanziert wurde.
[...]
Wörtlich schrieben die Antiraucher [...]: “Der Bezirksbürgermeister sollte alle gesundheitspolitischen Anstrengungen unterstützen, den Tabakgebrauch einzudämmen. Stattdessen spielt der Nichtraucherschutz dieses Bezirks in der Gastronomie kaum eine Rolle. Das Rauchen ist im Gegensatz zu allen übrigen Bezirken sogar auf den Kinderspielplätzen nicht ausdrücklich verboten.”


http://www.rauchernews.de/news/2011/11/21/antiraucher-beschwerde-buergermeister-...

« Zuletzt geändert: 22.11.11 um 16:59:05 von ChristophL »  
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Was ein echter Samowar
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #158 - 09.09.11 um 01:24:07
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Quote:
„Herumliegende Kippen sind eine Gefahr für Kleinkinder, da sie alles in den Mund stecken“, erklärt Sprecher Johannes Spatz.


Ich bin für Kindergartenseminare!
Thema: Korrektes Verhalten im Sandkasten.
Begründung: Es kann einfach nicht sein, dass sich kleine Menschen Rechte herausnehmen (z.B. Zigarettenstummel essen), die sie nicht haben, nur um dann sagen zu können, dass es ihnen schlecht ist, wegen anderen, größeren Menschen.

Quote:
Werden Zigarettenstummel von Kindern verschluckt, kann dies laut Deutschem Krebsforschungszentrum zu Erbrechen und Durchfall führen.


Auch hier wären Kindergartenseminare sehr wichtig. Die kleinen Plagen müssen schleunigst akzeptieren lernen, dass sie nicht einfach so in der Gegend rumkotzen können. Auch Hosenscheissen bereitet Mutti keinen wirklichen Spass. Hier wäre zunächst - und ich befürworte die Zeit zwischen 10 und 11 Uhr - eine Zwangsschulung wünschenswert. Eine nicht unbeträchtliche Unterstützung von Regierungsseite vorrausgesetzt, würde ich diese Seminare durchaus selbst abhalten lassen.

Quote:
Im April 2010 hatte das Krebsforschungszentrum ebenfalls Spielplätze auf Kippen untersucht: In Heidelberg waren im Durchschnitt 16 Kippen pro Spielplatz zu finden, in Würzburg 54 und in Mannheim 114. In Bayern, Brandenburg und dem Saarland gilt bereits ein Rauchverbot auf Spielplätzen.


Da bemüht sich eine Stadt in der Welt als das High(delberg)ligth dazustehen, als das Licht in der Dunkelheit, als die Lösung aller Probleme und dann das -
16 Kippen im Sandkasten eines jeden Spielplatzes. Was für ein Skandal.

Aber noch viel skandalöser ist ja Mannheim. Unglaubliche 114 Kippen im Sandkasen verbuddelt. Da kann man Mannheim ja schon als Downtown bezeichnen.
Nee nee, so geht das nicht. Liebe Mannheimer Raucher ihr könnt nicht einfach eure zu Hause gerauchten Kippen im nächsten Sandkasten verbuddeln. Die müssen - wie anderswo auch - ordentlich auf der Sondermülldeponie entsorgt werden. Wo kommen wir denn hin, wenn hier jeder seinen Sondermüll (Zigarettenkippen, Energiesparlampen, aufblasbare Puppen, Kronkorken, etc.) im Sandkasten verbuddelt.
Was soll denn werden aus dem Sondermülldeponiebesitzer, wenn keiner mehr kommt und jeder seinen Sondermüll irgendwo eingräbt?
Was wird aus seinem Maserati, den er sich bestellt hat?
Wie soll der den denn dann bezahlen?

Aber viel schlimmer - der Büroschlaf des Beamten im "Amt für unterschichtliche Raucher, Dicke, Alkoholker und Katzen- sowie Hundescheißehalter" ist ja dadurch empfindlich gestört. Er muß nun - ganz gegen seine Gewohnheit - im Sandkasten mit dem Schäufelchen nach Kippen buddeln und zu Tage fördern, was kein Auge mehr sehen sollte. Denkt ihr Mannheimer Raucher denn gar nicht an den armen Beamten und seinen Feierabend - nach eins?

Also ihr Mannheimer, nehmt euch mal ein Beispiel an Bayern, dem Saarland und Brandenburg. Führt mal das Rauchverbot auf Spielplätzen ein. Dann dürft ihr dort wieder unbehelligt rauchen und kein Kippenzähler kommt mehr und geht euch auf die Nüsse.

Ich habe mir zwar immer eine sinnvolle Verwendung meiner geleisteten Steuer vorgestellt, aber wenn die Regierung meint dies wäre nötig, um Schaden von mir abzuwenden, zahle ich das Schutzgeld natürlich gern. Weiß ich doch nun, dass mit meinem geleisteten Geld das Verbrechen nun auch im Sandkasten gesucht wird. Was erwartet man mehr von seinem Staat?
« Zuletzt geändert: 09.09.11 um 01:31:33 von Willibald »  

Letztlich ist es Volkes Wille, der die Gesellschaft formt!
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perle
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #157 - 08.09.11 um 19:18:30
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die spatzen mal wieder.............


Quote:
Für Berlins Spielplätze gibt es kein Rauchverbot Das will die Volksinitiative „Frische Luft“ ändern. In mehreren Bundesländern gelten bereits Verbote.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/volksinitiative-kaempft-fuer-rau...
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Tartaruga
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #156 - 28.06.11 um 13:19:47
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Vielen Dank für die Links, ChristophL. Ich habe mir mal spaßeshalber die Zusammenfassung der ersten (chinesischen) Primärstudie angeschaut. In der heißt es ja, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen Passivrauch und Schlaganfallhäufigkeit festgestellt wurde. Die Autoren sprechen von einer um 62% höheren Wahrscheinlichkeit. Untersucht  wurden nichtrauchende Ehefrauen von Rauchern und Nichtrauchern. Schaut man sich die Tabellen an, stellt man fest, dass von 22.982 Ehefrauen von Nichtrauchern 213 einen Schlaganfall hatten. (0,93%) Bei Ehefrauen von Rauchern waren es 239 von 32.287, also nur 0,75%. Allerdings waren die Rauchereherfrauen vier Jahre jünger, somit hätte die Schlaganfallsrate nach Ansicht der Autoren noch niedriger liegen müssen. Andererseits tranken sie mehr Alkohol und waren weniger sportiv... Das kann man endlos hin und her diskutieren. Klar ist aber: der Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Schlaganfallshäufigkeit ergibt sich selbst bei dieser Studie nicht aus den statistischen Zahlen, sondern aus einer schwer durchschaubaren Gewichtung der Zahlen durch diverse Faktoren.
Schönen Gruss,
Tartaruga
« Zuletzt geändert: 28.06.11 um 13:51:42 von Tartaruga »  
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G-H-L
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #155 - 23.06.11 um 11:48:45
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Raucherschutz schrieb on 22.06.11 um 22:11:53:
Nein, nun am Ende zeigt die angebliche "Volks"-Initiative ihr wahres Gesicht!
Es geht ihr schlicht und ergreifend um die Diskriminierung der Raucher, ihre Vertreibung aus  der gesellschaftlichen Mitte, auch aus den nur für sie vorgehaltenen Raucherkneipen und Rauchernebenräumen - hin an den Rand der Gesellschaft, in die Vereinsamung (ich erinnere an meinen Beitrag zu den Schafskopf-Spielern).


Ging es denn je um etwas anderes? Schon immer hat man Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihres Glaubens, ihres Aussehens, ihres Alters, ihrer Meinung oder ihres Geschlechts diskriminiert. In manchen Fällen sogar verfolgt.

Die ganzen Gesundheitschutzgesetze, Nichtraucherschutzgesetze und die Rauchverbote haben nur einen Zweck: Die Raucher zu diskriminieren, das Rauchen, pardon den Tabakgenuß zu ächten bis dieses "Krebsgeschwür - Rauchen" ausgerottet ist.

Es hat ja auch schon Zeiten gegeben, da hat man den Heiden den Schädel eingeschlagen, wenn sie sich nicht zum christlichen Glauben bekehren ließen.
Natürlich tut man dieses nur zum Wohle aller Menschen und es ist  ja zu einem guten Zweck. Denn der Zweck heiligt die Mittel.

Ich hoffe jeder Versteht die Ironie im Text.

Gruß
Gerhard
  
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Raucherschutz
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #154 - 22.06.11 um 22:11:53
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Berliner Luftverbesserer drehen nun völlig ab!
Offenbar können sie ihre Berliner Niederlage nicht verkraften.
In einem erst heute veröffentlichten Brief vom 07. Juni 2011 an die Berliner Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz geben sie offen zu, dass es ihnen bei ihren an den Blockwart erinnernden, denunziativen Kontrollen am letzten Maisamstag in der Oranienstraße nicht um die, wie sie vorgeben, "zahlreichen Verstöße" gegen das aktuell gelten Rauchverbotsgesetz ging, und wörtlich heißt es weiter: "denn die wären leicht zu beheben".
Ja - wie - habe ich da was verpasst?
War nicht eines ihrer Hauptargumente, dass man eben gerade diese Verstöße nur durch die Einführung eines absoluten Rauchverbotes in der Berliner Gastronomie unterbinden könne?

Nein, nun am Ende zeigt die angebliche "Volks"-Initiative ihr wahres Gesicht!
Es geht ihr schlicht und ergreifend um die Diskriminierung der Raucher, ihre Vertreibung aus  der gesellschaftlichen Mitte, auch aus den nur für sie vorgehaltenen Raucherkneipen und Rauchernebenräumen - hin an den Rand der Gesellschaft, in die Vereinsamung (ich erinnere an meinen Beitrag zu den Schafskopf-Spielern).

Wenn die Dame und die Herren in ihrem Schreiben beklagen: "Das Nichtraucherschutzgesetz gestattet, Getränkegaststätten zu Raucherlokalen zu deklarieren"(Quelle: http://bit.ly/lOOcaK), so kann man ihnen nur lautstark ein "Gut so!" zurufen. Denn sie beanspruchen für die Nichtraucher einen von Rauch unbelästigten Platz in der Gastronomie. Ein solches Recht soll für die Raucher NICHT gelten??? Auch Raucher haben einen Anspruch auf einen Platz in der Gastronomie! Zur Zeit wird er ihnen in Berlin lediglich in der Getränke-Kleingastronomie (unter 75 m²) zugestanden. Bleibt da nicht eigentlich noch genug Diskriminierung für die Freunde von Herrn Spatz übrig? Auch Raucher haben ein Recht auf Sitzplätze in der Speisengastronomie, wo sie - und wenn sie wollen auch gleichzeitig - essen und rauchen können. Und wenn sie, die Nichtraucher, es so wollen, dann bitteschön auch gern unbelästigt von ihnen, von den Nichtrauchern.
  
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ChristophL
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #153 - 22.06.11 um 17:42:20
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Tartaruga schrieb on 22.06.11 um 13:26:34:
Übrigens werden im Protokoll schriftliche Stellungnahmen des Hotel- und Gaststättenverbands und eines Prof. Paditz erwähnt. Sind die irgendwo zugänglich?


DEHOGA-Stellungnahme ist weiter oben in diesem Thread verlinkt:
http://forum.netzwerk-rauchen.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1285354529/138#138

Paditz nach ein paar Sekündchen gefunden:
http://angewandte-praevention.de/pdf/Paditz_StellungnahmeAbgeordnetenhausBERLIN_...

Tartaruga schrieb on 22.06.11 um 13:26:34:
Dann erwähnt er eine Studie, nach der die Krankenhausaufnahmen von Kindern mit Asthma durch die neuen Gesetze erheblich gesunken seien. Das ist natürlich überraschend, weil sich die Gesetze ja auf Rauchen am Arbeitsplatz und in der Gastronomie beziehen, wo Kinder eher selten anzutreffen sind. Weiß jemand mehr über diese Studie? 


Erinnere mich dunkel. Finde auf Anhieb aber keine näheren Details.
http://www.welt.de/gesundheit/article10464111/Rauchverbot-fuehrt-zu-weniger-Asth...

Tartaruga schrieb on 22.06.11 um 13:26:34:
Passivrauchen würde nicht in erster Linie Lungenkrebs erzeugen, sondern Herzinfarkt oder Schlaganfall. Merkwürdig, wo doch das Hauptproblem beim übermäßigen Aktivrauchen nach allgemeiner Auffassung der Lungenkrebs ist. Worauf stützt sich seine Auffassung wohl?


1. Auf Junk Science.
2. Auf den Umstand, dass mehr Herz-/Kreislauferkrankungs- als Lungenkrebsfälle gibt, also mehr, was man dem Rauchen in die Schuhe schieben will.

Hier kannst du dich durch ein paar Dutzend Primärstudien dazu durchgraben:
http://www.forces.org/Scientific_Portal/category.php?section=27

,
« Zuletzt geändert: 22.06.11 um 17:43:52 von ChristophL »  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #152 - 22.06.11 um 13:26:34
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Ich habe mir jetzt das Wortprotokoll der Ausschusssitzung mal durchgelesen. Man weiß es, trotzdem ist immer wieder überraschend, mit welcher Selbstverständlichkeit die Politik inzwischen davon ausgeht, dass sie das Recht hat, die Bürger zu einem gesunden Lebensstil zu zwingen. Keiner der Abgeordneten hat davon gesprochen, dass auch die Raucher gewisse Rechte haben und dass es natürlich zu einer Interessenabwägung zwischen ihren und den Interessen der Nichtraucher kommen sollte. Die klarsten Worte fand erfreulicherweise der Vertreter der Linken, der vor einer Erziehungsdiktatur warnte, während die Vertreter der anderen Parteien (FDP ausgenommen) mehr in die Richtung argumentierten, weitere Verschärfungen seien uneffektiv. Wäre sie effektiv, hätten sie wohl  nichts dagegen.
In den Ausführungen des von der Initiative mitgebrachten Professors Pankow waren zwei Argumente für mich neu:
- Passivrauchen würde nicht in erster Linie Lungenkrebs erzeugen, sondern Herzinfarkt oder Schlaganfall. Merkwürdig, wo doch das Hauptproblem beim übermäßigen Aktivrauchen nach allgemeiner Auffassung der Lungenkrebs ist. Worauf stützt sich seine Auffassung wohl?
- Dann erwähnt er eine Studie, nach der die Krankenhausaufnahmen von Kindern mit Asthma durch die neuen Gesetze erheblich gesunken seien. Das ist natürlich überraschend, weil sich die Gesetze ja auf Rauchen am Arbeitsplatz und in der Gastronomie beziehen, wo Kinder eher selten anzutreffen sind. Weiß jemand mehr über diese Studie?

Übrigens werden im Protokoll schriftliche Stellungnahmen des Hotel- und Gaststättenverbands und eines Prof. Paditz erwähnt. Sind die irgendwo zugänglich?
Schönen Gruss, Tartaruga
  
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Raucherschutz
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #151 - 21.06.11 um 19:16:46
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Einen ausführlicheren Bericht zum "Ende einer 'Volks'-Initiative" findet ihr hier: http://bit.ly/mcQfeCDurchgedreht
  
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Wettereule
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Am Anfang waren .....
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #150 - 21.06.11 um 18:17:10
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Achim schrieb on 21.06.11 um 06:34:37:
Geben wir uns doch keinen Illusionen hin:
Spatz und seine kleine Mumientruppe werden weiter nerven.


Klar, Spatzenhirne verfügen nunmal nicht über das zur Reflexion nestübergreifender Genusskultur erforderliche Mindestvolumen, so dass sie in ihrem heiligen Kampf für den Kleinvogel-"Schutz" auch dann noch an der Forderung nach ausnahmsloser Beseitigung aller Kleinsäuger-Biotope festhalten würden, wenn nur noch eine Handvoll Greifvögel über den entlegensten Gipfeln naturbelassener Hochgebirgeareale kreisen würde.

Höchste Zeit, dass die Natur mal wieder spatzenfressende Flugechsen hervorbrächte ...  Laut lachend
  

Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommts an.
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Achim
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #149 - 21.06.11 um 06:34:37
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Geben wir uns doch keinen Illusionen hin:
Spatz und seine kleine Mumientruppe werden weiter nerven. Der Realitätsverlust ist bei diesem Krampfadergeschwader schon so weit fortgeschritten, daß sie nicht erkennen, daß die Berliner Bevölkerung sich einen Scheißdreck für ihre Initative interessiert.
  
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... hat meistens recht
;)

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #148 - 20.06.11 um 16:23:54
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Have no respect whatsoever for authority; forget who said it and instead look what he starts with, where he ends up, and ask yourself, "Is it reasonable?" (Richard Feynman)
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #147 - 15.06.11 um 06:29:35
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Nächsten Montag - nächste Runde

Am Montag, 20. Juni 2011, wird zum vorerst vorletzten Mail über die frische Sommerluft in Berlin verhandelt, nämlich in der Sondersitzung des Gesundheitsausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses (Landtag). Dieser Ausschuss könnte eine Beschlussempfehlung für das bereits drei Tage später stattfindende Plenum verabschieden. Mit der Aussprache im Plenum am 23. Juni 2011 findet jene "Volks"Initative dann ihr reguläres ENDE.

Dieser Sondersitzung ging eine gemeinsame Ausschusssitzung des Gesundheitsausschusses mit dem Wirtschaftsausschuss am 30. Mai d.J. voraus.

Wie schon so vieles in dieser eigenartige Affäre, war auch diese Sondersitzung von einer außergewöhnlichen Besonderheit begleitet: Gem. § 9, Abs. 2, Satz 1 des "Gesetz über Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid (Abstimmungsgesetz – AbstG http://www.wahlen-berlin.de/wahlen/volksentscheid-2011/Abstg.pdf) haben „Die Vertrauenspersonen ... ein Recht auf Anhörung in den zuständigen Ausschüssen.“. Bereits im Vorfeld zu dieser Sitzung sprach die Initiative die Ausschussvorsitzende dahingehend an, dass eine Vertrauensperson nach ihren Angaben verhindert sei. Sie forderten an deren Stelle Prof. Dr. Wulf Pankow (Vivantes-Klinikum Neuköln) das Wort zu erteilen. Bei der Eröffnung der Ausschusssitzung stellte die Ausschussvorsitzende diesen Sachverhalt dar und in gleichem Atemzug fest, dass es seitens der anwesenden Ausschussmitglieder „keinen Widerspruch“ gäbe. Schließlich wurde so verfahren.

Abgesehen davon, dass es mir unergründlich bleiben wird, wie eine Vertrauensperson, die über mehr als 6½ Monate das Vertrauen von mehr als 23.000 Berliner Bürgern per Unterschrift einforderte, dann – an dem für dieses entgegengebrachte Vertrauen wichtigsten Termin - verhindert sein kann, stellt sich mir die Frage nach einem gezielt taktischen Vorgehen der Initiative, von deren „Aktivisten“ es (außer den Vertrauenspersonen) niemand für nötig erachtete, überhaupt auch nur anwesend zu sein. Auch war so gut wie niemand von den von der Initiative sonst immer so hoch gepriesenen "Bündnispartnern" anwesend.

Es folgt ein Bericht zu besagter Ausschusssitzung:

Parlamentarische Mehrheit sieht es anders.

Am 30. Mai 2011 fand im Berliner Abgeordnetenhaus (Landtag) die Anhörung der "Volks"-Initiative statt, die für die Durchsetzung eines ABSOLUTEN Rauchverbotes in der Gastronomie mehr als 6½ Monate Unterschriften sammelte. Die Anhörung wurde im Rahmen der letzten planmäßigen Sitzung dieser Legislaturperiode des Ausschusses für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz durchgeführt, unter Einbeziehung des Ausschusses für Wirtschaft, Technologie und Frauen.

Ein wichtiges Indiz der Bedeutsamkeit gerade dieses Themas in der Berliner Öffentlichkeit zeigte sich schon in der Anzahl teilnehmender Gäste. Nach eigenen Angaben der Initiative auf ihrer Webseite waren lediglich "etwa 20 interessierte Gäste" anwesend. Zieht man davon noch anwesende Pressevertreter, Offizielle sowie Teilnehmer des Aktionsbündnis "Berlin genießt!" und der „Initiative für Genuß Berlin e.V.“ ab, wurde lediglich eine einstellige Gästezahl seitens der Unterstützer erreicht. Zum Vergleich: Bei der Anhörung der letzten Berliner Volksinitiative „Schule in Freiheit“ am 10. März 2011 lagen über 300 Anmeldungen vor, es konnten jedoch nur 220 berücksichtigt werden.
</br>
So verworren und realitätsfremd wie die Forderungen der Initiative selbst ist auch die eigene Abbildung und ihr Resümee dieser Veranstaltung. So ist auf ihrer Facebookseite u.a. zu lesen: „Die Argumente waren verständlich und für jeden Menschen einleuchtend“. Nein, das waren sie nicht. Es gibt sogar Widersprüche innerhalb der Argumentationslinien. Und das haben die Politiker wohl auch so gesehen. Dann schreibt die Initiative auf ihrer Webseite, es sei wohl von den beiden derzeitigen Regierungs-"Parteien zu viel verlangt, direkt vor den Wahlen einzugestehen, dass das gegenwärtige Nichtraucherschutzgesetz sein Ziel verfehlt hat". Tatsächlich sehen dies hingegen nahezu alle Fraktionen des Landtages anders. Selbst "Bündnis 90 /Die Grünen" – die von der Initiative gern als Unterstützer gesehen werden – räumten an dieser Stelle ein, dass es einige Punkte gibt, die in ihrer Partei noch nicht diskutiert wurden. Die Partei habe sich noch nicht dazu positioniert, lediglich die Fraktionsspitze. Gegen Ende der Veranstaltung sprach ein Abgeordneter von "Bündnis 90 /Die Grünen" sogar von einer "<b><i>schikanösen Forderung</i></b>" der Antragsteller.

Auch Berichte der Initiative über ihre denunzierenden Aktivitäten der letzten Monate, letztmalig am vorangegangenen Wochenende (13 Kneipen/Bars, 9 Diskotheken, alle Friedrichshain-Kreuzberg - das Auch Berichte der Initiative über ihre denunzierenden Aktivitäten der letzten Monate, letztmalig am vorangegangenen Wochenende (13 Kneipen/Bars, 9 Diskotheken, alle Friedrichshain-Kreuzberg - das ZDF berichtete darüber, http://bit.ly/SPraz05), führten nicht weiter. Nach Angaben der Initiative wurden bei ihrer „Kontrolle“ das jetzt geltende Gesetz lediglich in einer Bar und einer der besuchten Diskotheken eingehalten. Dies zeigt uns doch eher, dass sich die Berliner Bürger, Gäste wie auch die Betreiber/Wirte, schon mit dem jetzt geltenden Gesetz soweit nicht einverstanden fühlen, dass sie bereit sind, offiziell dagegen zu verstoßen. Eine weitere Verschärfung dieses Gesetzes wird lediglich zur stärkeren Kriminalisierung der Raucher führen.

Stolz berichtete die Initiative von gut einem Duzend Anzeigen, die sie gegen gastronomische Betriebe in Charlottenburg-Wilmersdorf erstatteten, die aber wohl nicht in den Berichten des Bezirksamtes auftauchten. Hier soll gar nicht nochmals auf unsere schon häufig vertretene These eingegangen werden, dass eine Verschärfung der Rauchverbote zu größerem sozialen Unfrieden führen wird. Vielmehr wurde an diesem Beispiel Charlottenburg-Wilmersdorf nochmals das von der Politik derzeit als grundsätzlich erkanntes Problem ausgesprochen: Fraktionsübergreifend sieht man weniger einen erneuten Regelungsbedarf in dieser Frage, als viel mehr einen erhöhten Umsetzungs- und Kontrollbedarf.

Nahezu lächerlich, aber in jedem Fall kontraproduktiv, wirkt eine mit den Worten "Bitte beenden Sie das Leid der Wirte..." von der einzig anwesenden weiblichen Vertreterin der Initiative flehend vorgetragene Forderung nach absolutem Rauchverbot in der Gastronomie ohne Ausnahme, die sie mit folgendem Beispiel zu begründen versuchte: Ein Wirt würde sehr gern seinen Betrieb rauchfrei führen, das könne er aber nicht aus Angst, viele Gäste zu verlieren, da ja der Nachbarbetrieb ein Raucherlokal sei. Tatsächlich sieht es doch aber so aus: JEDER Wirt kann seinen Betrieb JEDERZEIT rauchfrei führen, denn er hat das Hausrecht! Dazu bedürfte es überhaupt gar keines zusätzlichen Gesetzes – noch nicht einmal des derzeitigen Nichtraucherschutzgesetzes. Insoweit ist für diesen Wirt diese Forderung lächerlich. Oder meint jene Dame gar etwas anderes? Will sie uns damit sagen, dass es in der Berliner Gastronomie durchaus doch eine starke Forderung nach Plätzen in der Rauchergastronomie gibt? So stark, dass die Gäste dafür in ein anderes Lokal wechseln würden? Wo doch immer wieder behauptet wird, die Nachfrage nach Nichtrauchergastronomie sei so überwältigend, und diese könne ihre Gäste einfach mit einem guten gastronomischen Konzept gewinnen und "halten"?Das würde ja bedeuten, dass sich die Forderungen der Initiative – wohlwissentlich – DOCH gegen die Raucher richteten. Dabei wurde auch in dieser Anhörung von der Initiative mehrfach beteuert, dass es NICHT um Diskriminierung oder Diskreditierung der Raucher ginge. Insoweit ist dies eine kontraproduktive Forderung der Initiative, zeigt sie doch hier ihr wahres Gesicht. Es geht ihr gar nicht darum, die derzeit 90 Prozent rauchfreie Gastronomie in Berlin unbehelligt von Rauchern zu nutzen. Nein. Sie wollen das Rauchen auch noch in den restlichen zehn Prozent der Gastronomiebetriebe – und damit für 30 Prozent der Berliner Bürgerinnen und Bürger und deren nationalen wie internationalen Gästen in der Gastronomie - verbieten.

Es wurden auch Dinge angesprochen, die tatsächlich nicht neu waren, offensichtlich aber von der Initiative bislang nicht zur Kenntnis genommen wurden, wenn sie in Ihrem Beitrag schreibt, es "könnte sich die CDU ein Entgegenkommen bei Rauchverboten auf Spielplätzen vorstellen". Bereits am 01. Juli 2008 brachte die CDU-Fraktion einen solchen Antrag im Abgeordnetenhaus ein (Drucksache 16/1611), der dann abgelehnt wurde.

Wer genau hingehört hat, fand – entgegen der in ihrem Beitrag geäußerten Meinung der Initiative – doch eine Vielzahl von Neuigkeiten, die auch auf eine intensive Vorbereitung der Abgeordneten und der Senatorin hinweisen. Abschließend nur eins von vielen Beispielen dazu: Bei den Einschulungsuntersuchungen wurde festgestellt, dass 30 Prozent der einzuschulenden Kinder in Haushalten mit einem Raucher, 12 Prozent mit mehr als einem Raucher im Haushalt aufwachsen. Hier bildet sich offenbar das bereits aus dem Mikrozensus bekannte Verhältnis von Rauchern und Nichtrauchern in der Bevölkerung ab. Diese Zahlen waren neu. Viele Bürger machen für die Zigarettenreste auf den Spielplätzen eher die jungen Erwachsenen verantwortlich, die des Abends die Spielplätze mangels anderer, kostengünstiger Möglichkeiten "zweckentfremdet" für ihre Treffen nutzen. Offenbar sind es aber zu einem nicht unerheblichen Anteil – und das bestätigte auch die Initiative – rauchende Mütter (wohl auch Väter, wenngleich von ihnen nicht die Rede war), die dies verursachen. Da stellt sich doch sofort die Frage nach einer Verletzung der Aufsichtspflicht (oder Verkürzung der Spielplatzbesuche), wenn diese Mütter bei einem Rauchverbot den Spielplatz zum Rauchen verlassen müssten.

Ein neuer, gerechter und sehr interessanter Aspekt, den die Initiative selbst in ihrer vorgelegten Begründung einbrachte, wurde von der FDP aufgegriffen. Sie sprach sich dafür aus, die - auch von der Initiative als unlogisch kritisierte - Regelung mit den "vor-Ort zubereiteten Speisen" endlich fallen zu lassen, da die Schädlichkeit vs. Unschädlichkeit warmen oder kalten Essens tatsächlich nicht nachvollziehbar ist durch den Bürger.

Die Einsicht und Konsequenz der Politiker, dass man diesen Erscheinungen nicht mit schärferen Gesetzen, sondern nur mit Aufklärung und Prävention begegnen kann, ist folgerichtig. Dazu bedarf es in einer auf Achtung und Toleranz aufgebauten Demokratie keiner übermäßigen Einschränkung der persönlichen Freiheiten der Bürger. Dieser Weg, ohne übermäßigen sozialen Unfrieden oder das Gefühl der rauchenden Minderheit "unerwünscht" in einer "nicht rauchenden Gesellschaft" zu sein, erleichtert den Rauchern auch die Rücksicht bei dann geringen Einschränkungen ihrer Lebensweise.

-----

Das Wortprotokoll
dieser Ausschussitzung liegt jetzt vor: http://bit.ly/WP77ah.

-----

Weitere Informationen, auch zur Frage eines möglicherweise angestrebten Volksbegehrens/Volksentscheids in der nächsten Legislaturperiode, gibt es hier http://bit.ly/leix1b bei Welt online.

« Zuletzt geändert: 15.06.11 um 10:08:51 von Raucherschutz »  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #146 - 29.05.11 um 09:04:01
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Gibt es noch mehr Fotos von den Verbotsmumien, oder war das schon die ganze Demonstration?
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #145 - 28.05.11 um 10:50:18
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Eine gewisse Ähnlichkeit der Bilder ist durchaus vorhanden Durchgedreht:



  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #144 - 28.05.11 um 10:19:33
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ich glaube der war gemeint

http://tinyurl.com/3gloz6u
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #143 - 28.05.11 um 09:30:15
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Berlin-Mindplayer schrieb on 28.05.11 um 09:09:02:
mächtige Demo, kann ich da nur sagen Smiley
http://tinyurl.com/3lcmgrhl

Beim direkten Vergleich darf man bezogen auf die Größenverhältnisse in Bayern mit ruhigem Gewissen von Großdemo sprechen Smiley

Der Link funzt ncht Griesgrämig
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #142 - 28.05.11 um 09:09:02
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mächtige Demo, kann ich da nur sagen Smiley
http://tinyurl.com/3lcmgrhl

Beim direkten Vergleich darf man bezogen auf die Größenverhältnisse in Bayern mit ruhigem Gewissen von Großdemo sprechen Smiley
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #141 - 27.05.11 um 08:50:23
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Achim schrieb on 27.05.11 um 08:02:36:
Wo kommt nur diese Diskrepanz her?

Der Unterschied zwischen Propaganda und Wirklichkeit ist häufig gravierend.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #140 - 27.05.11 um 08:02:36
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Aber was wieder vollkommen in der Stellungnahme gefehlt hat, war der Hinweis, daß sich in Berlin wirklich keine Sau mehr für ein weiteres Rauchverbot interessiert.
Hier hätte man einfach nochmals darstellen sollen, daß selbst in einem Zeitraum von einem halben Jahr sich gerade einmal 0,8 % aller wahlberechtigten Berliner zu einer Unterschrift durchringen konnten.
Ganz im Gegensatz zu den tollen Veröffentlichungen der Gehirntoten aus Heidelberg, die behaupten, daß 71 % der Bevölkerung für ein verschärftes Rauchverbot wären.
Wo kommt nur diese Diskrepanz her?
« Zuletzt geändert: 27.05.11 um 08:03:43 von Achim »  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #139 - 27.05.11 um 01:15:33
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Für DEHOGA-Verhältnisse ein gutes Papier.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #138 - 27.05.11 um 00:08:16
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Hier noch eine Stellungnahme der Dehoga, für alle die nicht bei fb sind.

http://www.dehoga-berlin.de/images/dehoga/001_aktuelles/news_pdf/Stellungnahme.p...
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #137 - 23.05.11 um 14:59:08
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Es ist naürlich legitim, wenn man sich gegen Lobbyismus ausspricht. Es ist allerdings dann peinlich, wenn man selbst der willfähige Büttel von Lobbyisten (hier die Antiraucherlobby) ist.

Aber das ist typisch Antiraucher. Globales und umfassendes Denken ist in ihrem Tunnelblick nicht möglich. Dazu muss man gar nicht bis zum Bodensatz der Militanten gehen (dem "Scheisse-Forum"), das zeichnet auch andere militante Antis aus.

Aber vielleicht freut sich Philip Morris ja über die Spatzen, sorgt nicht zuletzt die Antiraucherlobby mit ihrem überzogenen Wahn dafür, dass entgegen dem Trend der letzten Jahrzehnte wieder mehr Menschen rauchen.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #136 - 23.05.11 um 10:55:20
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Spatz macht[ mobil

Quote:
Die Demo anlässlich der Veranstaltung von Philip Morris im Adlon findet am kommenden Mittwoch, den 25. Mai, ab 18 Uhr vor dem China-Club in der Behrensstr. 72 statt.

Ziel der Demo ist es, direkten Kontakt zu den Gästen der Philip Morris-Veranstaltung herzustellen und Infomaterialien zur Einflussnahme der Tabakindustrie auf Vertreter der Politik zu verteilen.

Aufruf zur Demonstration gegen Vereinnahmung von Politik und Medien durch Philip Morris

Das Bündnis Frische Luft für Berlin wird am Mittwoch, den 25. Mai, um 18 Uhr gegen den „Treffpunkt Berlin“ von Philip Morris im China Club des Adlon, Behrenstrasse 72 in Berlin-Mitte, demonstrieren. Der Tabakkonzern hat dazu Vertreter „aus Politik, Medien, Kultur und Wirtschaft“ eingeladen.

Das sind Treffpunkte, wo bei Häppchen und Sekt Meinungen gemacht und Bekanntschaften geknüpft werden. Die Resultate dieser engen Vernetzung von Politik, Medien und Tabakindustrie kennen wir nur zu gut: Tabakprävention besteht in Deutschland aus Missachtung des Nichtraucherschutzes, Ausnahmen und Scheinkompromissen. Wir wollen die Gäste der Tabaklobbyparty im Vorfeld des Weltnichtrauchertages, der am 31. Mai stattfindet, über die Machenschaften von Philip Morris aufklären.


Bitte beteiligt Euch an der Protestveranstaltung!


Quelle: «Scheisse-Forum»
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #135 - 16.05.11 um 08:12:50
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Liebe Berliner, ich bin grad aus Eurer schönen Stadt zurückgekommen (ja - ich war einer von diesen lustig rot-grün-weiß kostümierten Jungs aus der südlichen Provinz, die zusammen mit Eurer Herta den Aufstieg gefeiert haben). Es war schön zu erleben, wie sehr Euch "rauchfreie Bahnhöfe" interessieren, wie Ihr ganz locker "Toleranz quasi aus dem Handgelenk" (auch uns gegenüber) praktiziert, wie Ihr ganz ohne "Granteln" und die Regulierungsgeilheit einiger Volldeppen auskommt. Bewahrt Euch diese weltoffene Einstellung und laßt es nicht zu, daß auch  Euch die Frankenbergers (bei Euch SPATZen genannt) das Leben zur Hölle machen möchten. Lernt von uns, daß es mit einer "ist-mir-doch-scheißegal-Haltung" nicht getan ist. Lernt, daß Aufklärung und Widerstand täglich gelebte Praxis sein muß. Wir haben es vergeigt - macht uns das bitte nicht nach!!!! Sonst gibt's bei Euch irgendwann nur noch Tofu-Curry-Wurst und vegetarische Buletten; von der rauch- und gästefreien Eckkneipe mal ganz abgesehen. Bei der Gelegenheit: Bitte sorgt dafür, daß die Getränkeausgabe im Olympiastadion ein bisserle beschleunigt wird! Oder verlängert die Halbzeitpausen auf 45 min.  Zwinkernd
Viele Grüße aus dem einstmals "wilden Süden" (jetzt tendenziell mehr "der nicht so nette Person der Welt").
  

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Raucherschutz
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #134 - 13.05.11 um 19:01:43
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G-H-L schrieb on 13.05.11 um 13:30:43:
bzw. nur die Unterschriften gelten, die innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten gesammelt wurden?

Im Prinzip hast Du recht, ABER es wird in Berlin kein Startpunkt registriert, nur der Abgabezeitpunkt. Das hat zur Folge, dass Du eigentlich sooooooo lange sammeln kannst, wie Du willst - gewertet werden dürfen aber nur die vom Abgabezeitpunkt gerechnet innerhalb der zurückliegenden 6 Monaten abgegebenen, gültigen Unterschriften.

Wenn alles korrekt gelaufen ist, dann sollten also nur die diejenigen Stimmen, die nach dem 13. Oktober 2010 abgegeben wurden, als gültig gewertet und gezählt worden sein. Schaun wir mal: Am 14.10.2010 wurde auf deren Webseite freudig die Tausendste Unterschrift gemeldet. Von den angeblich abgegebenen 27.800 waren 4.167 ungültig. Zieht man davon die Tausend ab, bleiben 13,4 % ungültige Stimmen. Nun ja, das ist nicht gerade viel - man geht im Schnitt bei solchen Straßensammlungen von 17 bis 20 Prozent aus. Die würden gerade ereicht (17,63 %),  wenn man die 1.000 vorzeitigen mit dazu rechnet.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #133 - 13.05.11 um 13:30:43
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Raucherschutz schrieb on 13.05.11 um 01:52:41:
Wie die SPATZen berichten, seien ihnen nach 202 (statt der regulären 181) Tagen Unterschriftensammelns nun vom Berliner Senat 23.633 gültige Unterschriften zugebilligt worden.
Damit wollen Sie nun den Wahlkampf "beflügeln". Komisch, 12 Stunden später ist das noch von keiner Presseagentur aufgegriffen worden. Sie werden doch damit nicht in die sprichwörtliche "Berliner Luft" gehen (wie das HB-Männchen Laut lachend), jetzt, wo sie so schön frisch ist...


Ich dachte, daß man für die Unterschriftensammlung max. 6 Monate Zeit hat, bzw. nur die Unterschriften gelten, die innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten gesammelt wurden?

Gruß
Gerhard
  
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Raucherschutz
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #132 - 13.05.11 um 01:52:41
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Wie die SPATZen berichten, seien ihnen nach 202 (statt der regulären 181) Tagen Unterschriftensammelns nun vom Berliner Senat 23.633 gültige Unterschriften zugebilligt worden.
Damit wollen Sie nun den Wahlkampf "beflügeln". Komisch, 12 Stunden später ist das noch von keiner Presseagentur aufgegriffen worden. Sie werden doch damit nicht in die sprichwörtliche "Berliner Luft" gehen (wie das HB-Männchen Laut lachend), jetzt, wo sie so schön frisch ist...
  
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perle
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #131 - 10.05.11 um 11:07:31
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Achim schrieb on 10.05.11 um 10:21:19:
Wer will, kann sich heute auf der online-Seite des "Tagesspiegels" unter der Berlin-Rubik einen undifferenzierten Werbeartikel für die Spatz´sche Nicht-Volksinitative antun.
Ich glaube, diese Dumpfpostille hätte noch ein paar nette Leserkommentare verdient. 


und es geht weiter, mit abstimmung, ob berlin ein absolutes rauchverbot bräuchte:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/wolken-ueber-berlin/4153414.html

interessant ist, daß der tagesspiegel hier im grunde genommen vorschlägt, daß das doch ein wahlkampfthema sein könnte/müsste.

dabei haben wir hier in berlin ein paar echte themen, die wahlkampfkracher sein könnten. je nach gusto wären da z.b.:

- BBI (am liebsten sofort den bau beenden)
- wirtschaft in berlin am boden
- zu wenig lehrer und schulsystem generell
- integrationspolitik

im übrigen hatte die CDU eine recht clevere idee, wie ich finde. sie hat die bürger selbst entscheiden lassen, welche themen wichtig seien. das ganze heißt 100 ideen. nichtraucherschutz war da kein thema, das die bürger als dringlich erachteten.

nachtrag:
der tagesspiegel macht heute gleich mit 2 artikeln auf das "problem" aufmerksam:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/braucht-berlin-ein-strengeres-rauchverbot/4155...

die eingangs erwähnte abstimmung ist in diesem artikel verlinkt.
« Zuletzt geändert: 10.05.11 um 12:02:21 von perle »  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Achim
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #130 - 10.05.11 um 10:21:19
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Wer will, kann sich heute auf der online-Seite des "Tagesspiegels" unter der Berlin-Rubik einen undifferenzierten Werbeartikel für die Spatz´sche Nicht-Volksinitative antun.
Ich glaube, diese Dumpfpostille hätte noch ein paar nette Leserkommentare verdient.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #129 - 28.04.11 um 04:05:39
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Nein. Denke in der zweiten - vielleicht sogar schon in der ersten Maiwoche...
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #128 - 27.04.11 um 05:37:34
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Ist schon was bekannt von der Spatzschen Kampagne?
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #127 - 15.04.11 um 22:25:27
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@Achim: GENAU das ist ja das Problem! 99 % interessiert es nicht. Und das ist gefährlich. Genau so war und ist es doch auch in Bayern... Würden in München heute nicht (ich nehm jetzt einfach mal die Zahl) 200, sondern 2.000 oder 20.000 Leute auf die Straße gehen, dann - ja dann sähe es alles anders aus...


@bom: Die Zeit wird knapp in dieser Legislatur. In Berlin gab es gerade eine erfolgreiche VI (Schule in Freiheit). Abgabe: 23.11.2010, Auszählungschreiben 06.01.2011 (wegen der Feiertage sicherlich), Anhörung 10.03.2011, Plenum 14.04.2011. Für die Luft könnte dies übertragen nur bedeuten: Auszählung bis 15.05.2011 (regulär binnen 15 Tagen - das wäre in der ersten Maiwoche), Anhörung noch im Mai/Juni (27.06.-20.08. Parlamentsferien) und falls überhaupt noch in dieser Legislatur im Plenum behandelt werden soll, dann am 23.06. oder 01.09.2011 - danach ist Schluß - und die vier Monatsfrist auch überschritten!
  
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Achim
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #126 - 15.04.11 um 11:07:46
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Wir müssen einfach Wege finden, der Öffentlichkeit und der Politik immer wieder und beharrlich klar zu machen, daß sich 99 % der (wahlberechtigten) Berliner Bevölkerung einen Scheißdreck um ein gefordertes weitergehendes Rauchverbot einer Splitter-Lobby-Gruppe interessiert.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #125 - 15.04.11 um 09:48:04
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Die Rechnerei bringt nicht weiter. Wir müssen uns vielmehr vorstellen, was jetzt abläuft.
Innerhalb von vier Monaten nach Stimmenauszählung muß im Berliner Abgeordnetenhaus eine Debatte zum Thema stattfinden. Vermutlich wird dies vor der Sommerpause sein, denn unmittelbar danach findet der Berliner Wahlkampf statt.

Ziel der Spatzen ist es, die Berliner Parteien zu einer klaren Positionierung zu zwingen, insbesondere die Grünen darauf festzulegen, mit der Forderung eines Totalrauchverbots in den Wahlkampf zu ziehen.

Ich meine, ein solches Outing der Prohibitionspartei(en) schafft Klarheit und kann - ich hoffe: sollte - nach hinten losgehen. Vielleicht helfen uns die Spatzen daher ungewollt, einigen Rauchern klarzumachen, daß sie mit Grün-Rot ihre eigene Bevormundung wählen.

Zuviel Pessimismus ist also nicht angesagt.
  
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xila
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... hat meistens recht
;)

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #124 - 15.04.11 um 07:21:20
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Berlin-Mindplayer schrieb on 14.04.11 um 20:08:52:
xila schrieb on 14.04.11 um 18:50:55:
Ich wußte überhaupt nichts schon vorher. Aber als ich das mit den 2000 Arztpraxen las, war mir klar, daß das auch funktionieren könnte - falls genügend von den 2000 mitmachen. Was ich nicht wußte, ob es genügend tun würden. Aus eigener Kraft hätten sie es nämlich kaum noch schaffen können.

Bloß, das alles ändert halt nichts am Ergebnis, daß sie es mit ihrer Volksinitiative dorthin geschafft haben, wo sie hinwollten.

Aber im Grunde maule ich wirklich an der falschen Stelle herum, da hast du eigentlich schon recht. Was mich nämlich in Wirklichkeit am meisten wurmt, ist, daß bei Facebook seit dem 24.3. dauernd diese Pressemitteilung kursiert, laut der die Antis in Berlin es nicht geschafft hätten. Auch von Leuten, die es eigentlich besser hätten wissen können. Ne ganze Menge Leute haben das für bare Münze genommen.


ja das stimmt, das ist nicht wirklich zutreffend Dir zu unterstellen dass Du es schon immer gewußt hast, vielmehr warst Du tatsächlich eine von jenen, die immer wieder gemahnt hat voreilige Schlüsse zu ziehen.
War aber eher im allgemeinen Sinne in die Runde geworfen, bevor entsprechende Diskussionen einsetzen.

Klar wir können jetzt auch viel spekulieren. Allerdings war mir so als ob die Arztpraxen von Anfang an zum Konzept gehörten, daher wurden die Unterschriften ja nicht in den letzten zwei Wochen gesammelt. Aber logisch wenn die alle zum ende der Aktion zurück schicken, dann kommt da schon ein Brocken zusammen.

Wie auch immer, im Moment finde ich den Jubel und das Echo noch auffallend zurückhalten, so dass wir sicher die Prüfung abwarten sollten.





Klar. Einstweilen stammt die Zahl 27.000 nur von den Antis. Ob es 27.000 gültige Stimmen sind, erfahren wir erst nach der Prüfung.

  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #123 - 15.04.11 um 04:44:49
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Ich halte das Ganze nach wie vor für eine riesengroße Blamage. 0,93 Prozent der Erwachsenen in Berlin sprechen sich in knapp 7 Monaten und mit massivem Werbeaufwand für das totale Rauchverbot in der Gastronomie, auf Spielplätzen und in der Nähe von Krankenhäusern aus. Das ist ein absolut peinliches Ergebnis.

Ich erinnere daran, als die "Initiative Genuss Berlin" es nicht geschafft hatte, in 4 Monaten 170.000 Unterschriften zu sammeln. Ich erinnere mich gut an die Häme der Antis, dass man nicht einmal 170.000 Unterschriften zusammenbekommen habe und dass man deshalb eben keine Mehrheit habe.

Jetzt jubeln sie über 0,93 Prozent und behaupten, Zitat Spatz, "Die Unterschriften dokumentieren die Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit dem Nichtraucherschutz in Berlin".

Übrigens haben sie nicht das erreicht, was sie wollten. Spatz sagte zu Beginn der Aktion: "Ich denke, 40.000 schaffen wir". Davon sind sie weit entfernt. Nur durch Tricksen, Termin nach hinten schieben und massivem Werbeaufwand konnten sie die entsprechenden Stimmen holen. Und sind wir ehrlich: 20.000 Unterschriften in einer Stadt wie Berlin ist wirklich kein Problem, unter 1 Prozent Dumme laufen überall rum, die sich für egal was bequatschen lassen.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #122 - 14.04.11 um 20:08:52
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xila schrieb on 14.04.11 um 18:50:55:
Ich wußte überhaupt nichts schon vorher. Aber als ich das mit den 2000 Arztpraxen las, war mir klar, daß das auch funktionieren könnte - falls genügend von den 2000 mitmachen. Was ich nicht wußte, ob es genügend tun würden. Aus eigener Kraft hätten sie es nämlich kaum noch schaffen können.

Bloß, das alles ändert halt nichts am Ergebnis, daß sie es mit ihrer Volksinitiative dorthin geschafft haben, wo sie hinwollten.

Aber im Grunde maule ich wirklich an der falschen Stelle herum, da hast du eigentlich schon recht. Was mich nämlich in Wirklichkeit am meisten wurmt, ist, daß bei Facebook seit dem 24.3. dauernd diese Pressemitteilung kursiert, laut der die Antis in Berlin es nicht geschafft hätten. Auch von Leuten, die es eigentlich besser hätten wissen können. Ne ganze Menge Leute haben das für bare Münze genommen.


ja das stimmt, das ist nicht wirklich zutreffend Dir zu unterstellen dass Du es schon immer gewußt hast, vielmehr warst Du tatsächlich eine von jenen, die immer wieder gemahnt hat voreilige Schlüsse zu ziehen.
War aber eher im allgemeinen Sinne in die Runde geworfen, bevor entsprechende Diskussionen einsetzen.

Klar wir können jetzt auch viel spekulieren. Allerdings war mir so als ob die Arztpraxen von Anfang an zum Konzept gehörten, daher wurden die Unterschriften ja nicht in den letzten zwei Wochen gesammelt. Aber logisch wenn die alle zum ende der Aktion zurück schicken, dann kommt da schon ein Brocken zusammen.

Wie auch immer, im Moment finde ich den Jubel und das Echo noch auffallend zurückhalten, so dass wir sicher die Prüfung abwarten sollten.



« Zuletzt geändert: 15.04.11 um 07:17:10 von Berlin-Mindplayer »  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #121 - 14.04.11 um 19:29:00
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ChristophL schrieb on 14.04.11 um 19:16:49:
Quote:
Rechenbeispiel: Falls die Hälfte der 2000 Angeschriebenen mitgemacht hätte, hätte es pro Sammelstelle im Durchschnitt 7 Unterschriften gebraucht. Laß da jeden Dottore und seine Sprechstundenhilfen  (Apotheker plus PTAs, im Krankenhaus Ärzte und Pflegepersonal) unterschreiben, und du hast im Grunde schon alle Stimmen, die du brauchst.


Ist natürlich nur ein Rechenbeispiel, denn gerade unter medizinischen Fachangestellten und Gesundheits- und Krankenpflegekräften - um die offizielle Begrifflichkeit mal zu verwenden - dürfte sich die Begeisterung dafür in Grenzen halten.



Falls der Chef hingegen davon begeisterst ist (und warum sonst hätte er die Unterschriftenlisten auslegen sollen?), von dem immerhin der Erhalt des Arbeitsplatzes abhängt, ist es naheliegend, dann eben ohne Begeisterung zu unterschreiben.

  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #120 - 14.04.11 um 19:16:49
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Quote:
Rechenbeispiel: Falls die Hälfte der 2000 Angeschriebenen mitgemacht hätte, hätte es pro Sammelstelle im Durchschnitt 7 Unterschriften gebraucht. Laß da jeden Dottore und seine Sprechstundenhilfen  (Apotheker plus PTAs, im Krankenhaus Ärzte und Pflegepersonal) unterschreiben, und du hast im Grunde schon alle Stimmen, die du brauchst.


Ist natürlich nur ein Rechenbeispiel, denn gerade unter medizinischen Fachangestellten und Gesundheits- und Krankenpflegekräften - um die offizielle Begrifflichkeit mal zu verwenden - dürfte sich die Begeisterung dafür in Grenzen halten.

  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #119 - 14.04.11 um 18:50:55
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Berlin-Mindplayer schrieb on 14.04.11 um 18:39:02:
xila schrieb on 14.04.11 um 18:09:55:
Was für einen Sinn hat es, sich die Sache schönzureden? Die Antis haben ihr Etappenziel erreicht. Punkt.



Dein zwanghafter Neigung immer Recht behalten zu müssen hat Dich offenbar in eine etwas attentistische Haltung getrieben.
Du hast doch mit den Zahlenspielereien angefangen und uns mitten drin erklärt warum es schwer sein wird deren Ziel zu erreichen, urplötzlich setzt Du uns ins Bild wie einfach das Ganze doch zu erreichen ist...Arztpraxen anschreiben, sieben Unterschriften fertig.
In der Skala zur Bewertung meiner Mitmenschen rangieren die hinterher 'alles vorher schon gewußt haben wollen' nicht besonders weit vorne.

Mal davon ab, dass die Verhältnismäßigkeiten aufzuzeigen nicht wirklich was mit 'schönreden' zu tun hat. 



Ich wußte überhaupt nichts schon vorher. Aber als ich das mit den 2000 Arztpraxen las, war mir klar, daß das auch funktionieren könnte - falls genügend von den 2000 mitmachen. Was ich nicht wußte, ob es genügend tun würden. Aus eigener Kraft hätten sie es nämlich kaum noch schaffen können.

Bloß, das alles ändert halt nichts am Ergebnis, daß sie es mit ihrer Volksinitiative dorthin geschafft haben, wo sie hinwollten.

Aber im Grunde maule ich wirklich an der falschen Stelle herum, da hast du eigentlich schon recht. Was mich nämlich in Wirklichkeit am meisten wurmt, ist, daß bei Facebook seit dem 24.3. dauernd diese Pressemitteilung kursiert, laut der die Antis in Berlin es nicht geschafft hätten. Auch von Leuten, die es eigentlich besser hätten wissen können. Ne ganze Menge Leute haben das für bare Münze genommen.



  

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Antwort #118 - 14.04.11 um 18:39:02
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xila schrieb on 14.04.11 um 18:09:55:
Was für einen Sinn hat es, sich die Sache schönzureden? Die Antis haben ihr Etappenziel erreicht. Punkt.



Dein zwanghafter Neigung immer Recht behalten zu müssen hat Dich offenbar in eine etwas attentistische Haltung getrieben.
Du hast doch mit den Zahlenspielereien angefangen und uns mitten drin erklärt warum es schwer sein wird deren Ziel zu erreichen, urplötzlich setzt Du uns ins Bild wie einfach das Ganze doch zu erreichen ist...Arztpraxen anschreiben, sieben Unterschriften fertig.
In der Skala zur Bewertung meiner Mitmenschen rangieren die hinterher 'alles vorher schon gewußt haben wollen' nicht besonders weit vorne.

Mal davon ab, dass die Verhältnismäßigkeiten aufzuzeigen nicht wirklich was mit 'schönreden' zu tun hat. 

  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #117 - 14.04.11 um 18:09:55
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Was für einen Sinn hat es, sich die Sache schönzureden? Die Antis haben ihr Etappenziel erreicht. Punkt.

  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #116 - 14.04.11 um 17:58:40
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Werner R. Niedermeier schrieb on 14.04.11 um 17:47:41:
Nun, Berlin hat ca. 3,4 Millionen Einwohner. Ziehen wir davon 15% ab, die unter 18 Jahren sind, bleiben 2.890.000, die eine Unterschrift leisten durften. Gehen wir einmal davon aus, dass die 27.000 nicht gelogen sind, so sind das 0,93 Prozent.

0,93 Prozent wollen in Berlin das totale Rauchverbot, 99,07 Prozent der Einwohner über 18 Jahren wollen es nicht.

Eine wahrlich gigantische Mehrheit will also kein totales Rauchverbot in Berlins Gastronomie, das ist doch eine beachtliche Zahl. Man sollte sich bei Spatz für diese gelungene Demonstration gegen Gängelung und gegen Fanatismus bedanken.


Vergiss nicht, dass man bei der Volksinitiative bereits ab 16 unterschreiben kann.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #115 - 14.04.11 um 17:56:29
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Werner R. Niedermeier schrieb on 14.04.11 um 17:47:41:
Nun, Berlin hat ca. 3,4 Millionen Einwohner. Ziehen wir davon 15% ab, die unter 18 Jahren sind, bleiben 2.890.000, die eine Unterschrift leisten durften. Gehen wir einmal davon aus, dass die 27.000 nicht gelogen sind, so sind das 0,93 Prozent.

0,93 Prozent wollen in Berlin das totale Rauchverbot, 99,07 Prozent der Einwohner über 18 Jahren wollen es nicht.

Eine wahrlich gigantische Mehrheit will also kein totales Rauchverbot in Berlins Gastronomie, das ist doch eine beachtliche Zahl. Man sollte sich bei Spatz für diese gelungene Demonstration gegen Gängelung und gegen Fanatismus bedanken.







Das ist aber bereits in Bayern schiefgegangen.


Bei entsprechender Medienhetze könnte sich das in Berlin wiederholen.         Griesgrämig
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #114 - 14.04.11 um 17:47:41
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Nun, Berlin hat ca. 3,4 Millionen Einwohner. Ziehen wir davon 15% ab, die unter 18 Jahren sind, bleiben 2.890.000, die eine Unterschrift leisten durften. Gehen wir einmal davon aus, dass die 27.000 nicht gelogen sind, so sind das 0,93 Prozent.

0,93 Prozent wollen in Berlin das totale Rauchverbot, 99,07 Prozent der Einwohner über 18 Jahren wollen es nicht.

Eine wahrlich gigantische Mehrheit will also kein totales Rauchverbot in Berlins Gastronomie, das ist doch eine beachtliche Zahl. Man sollte sich bei Spatz für diese gelungene Demonstration gegen Gängelung und gegen Fanatismus bedanken.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #113 - 14.04.11 um 15:25:52
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perle schrieb on 14.04.11 um 12:58:43:
@ Berlin-Mindplyer,

hier noch einmal zahlen, die xila am 15.3. verlinkt hatte:


xila schrieb on 15.03.11 um 09:37:08:
Aktueller Stand: 17.000. In etwa einem Monat möchten sie gerne fertiggesammelt haben, das wäre dann Mitte April.

Start Stimmensammlung: 24.9.2010. Rechnerisches Ende: 24.3.2011.

14.10.2010 (= 20 Tage): 1000 gesammelte Stimmen.
3.12.2010 (+ 50 Tage): 5000 (+ 4000) gesammelte Stimmen.
27.12.2010 (+ 24 Tage): 7000  (+ 2000) gesammelte Stimmen.
20.1.2011 (+ 24 Tage): 10.000 (+ 3000) gesammelte Stimmen.
18.2.2011 (+ 29 Tage): 15.000 (+ 5000) gesammelte Stimmen.
14.3.2011 (+ 24 Tage): 17.000 (+ 2000) gesammelte Stimmen.




d.h. in den letzten 4 wochen haben sie 10.000 unterschriften gesammelt? der monatsschnitt für gesammelte unterschriften dürfte bei ca .3.500 stimmen liegen. und jetzt in 4 wochen fast das 3fache gesammelt? auch die aktion in berliner praxen und apotheken dürfte das nicht hergegeben haben. ich habe nur eine einzige apotheke gesehen, die einen hinweis auf die aktion hatte. und ich komme auf meinem weg zur arbeit schon an etlichen apotheken vorbei.



Wenn sie in den letzten vier Wochen weitere 3500 "normal" gesammelt haben, hätten die Unterschriftensammlungen über Arztpraxen etc. 7500 gebracht haben müssen (kein Rechenfehler, denn die ältesten ca. 1000 Stimmen sind ja verfallen).

Rechenbeispiel: Falls die Hälfte der 2000 Angeschriebenen mitgemacht hätte, hätte es pro Sammelstelle im Durchschnitt 7 Unterschriften gebraucht. Laß da jeden Dottore und seine Sprechstundenhilfen  (Apotheker plus PTAs, im Krankenhaus Ärzte und Pflegepersonal) unterschreiben, und du hast im Grunde schon alle Stimmen, die du brauchst.

  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #112 - 14.04.11 um 13:45:28
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Glaubt denn wirklich jemand, dass die Sache selbst bei einem donnernden Fiasko der aktuellen Aktion (330,1 Unterschriften in 6 Monaten) vorbei wäre?

Da steckt doch dermaßen viel Geld und Einfluss von Außen dahinter, dass die nächste Aktion bereits vorprogrammiert ist. So oder so.
Nächstes Mal eben von Seiten einer Grünen Regierenden Bürgermeisterin … Entsprechende Marionetten hat Tobacco Control ja genug.
Und wenn auch die letzte Kneipe dabei draufgeht. Deus lo vult.

Mittelfristig erfolgversprechend wäre wohl einzig die gastronomiefreie Cateringlösung.
Und die würden sich die Zeloten, so sie denn erfolgreich wäre, sicherlich auch vorknüpfen, denn sie stünde ja dem „Endsieg“ entgegen.

ICH GLAUBE, SO LANGE NICHT DIE FCTC FÄLLT, SIND WIR VON EINER NORMALISIERUNG WEIT ENTFERNT.

Was nicht heißen soll, dass nicht jede Obstruktionsmaßnahme sinnvoll und erbaulich wäre.

  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #111 - 14.04.11 um 12:58:43
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@ Berlin-Mindplyer,

hier noch einmal zahlen, die xila am 15.3. verlinkt hatte:


xila schrieb on 15.03.11 um 09:37:08:
Aktueller Stand: 17.000. In etwa einem Monat möchten sie gerne fertiggesammelt haben, das wäre dann Mitte April.

Start Stimmensammlung: 24.9.2010. Rechnerisches Ende: 24.3.2011.

14.10.2010 (= 20 Tage): 1000 gesammelte Stimmen.
3.12.2010 (+ 50 Tage): 5000 (+ 4000) gesammelte Stimmen.
27.12.2010 (+ 24 Tage): 7000  (+ 2000) gesammelte Stimmen.
20.1.2011 (+ 24 Tage): 10.000 (+ 3000) gesammelte Stimmen.
18.2.2011 (+ 29 Tage): 15.000 (+ 5000) gesammelte Stimmen.
14.3.2011 (+ 24 Tage): 17.000 (+ 2000) gesammelte Stimmen.




d.h. in den letzten 4 wochen haben sie 10.000 unterschriften gesammelt? der monatsschnitt für gesammelte unterschriften dürfte bei ca .3.500 stimmen liegen. und jetzt in 4 wochen fast das 3fache gesammelt? auch die aktion in berliner praxen und apotheken dürfte das nicht hergegeben haben. ich habe nur eine einzige apotheke gesehen, die einen hinweis auf die aktion hatte. und ich komme auf meinem weg zur arbeit schon an etlichen apotheken vorbei.

  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #110 - 14.04.11 um 11:12:47
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Alle Achtung, wenn sich das so bestätigt dann müssen die ja nochmal richtig Gas gegeben haben und in den letzten drei Wochen fast halb soviel Unterschriften wie in den davor liegenden fünf Monaten gesammelt haben.
Wie gesagt, ich finde es höchst erstaunlich, dass hier nicht mächtig Wirbel bei der Abgabe veranstaltet wurde. Schließlich ist Spatz ja auch nicht 'irgendwer'. Entweder die sind selbst überrascht gewesen, was da in den letzten Tagen noch zurückkam oder man hat die Zahlen in der Pressemitteilung doch noch etwas 'geschönt'.
Ganz ehrlich, ich hätte es genauso gemacht und von einem satten Erreichen gesprochen. Das bleibt in großen Teilen der Bevölkerung hängen (selbst wenn bei der Prüfung nur 15.000 raus kämen) und täuscht prima darüber hinweg, dass selbst 27000 für Berlin lächerlich wenig sind.
Sollten es jetzt tatsächlich zu wenige sein, hat man immer noch den Effekt, dass bei vielen Leuten der Eindruck entsteht man habe eigentlich gewonnen, aber die Politik verhindert mit miesen Tricks den Volkswillen Smiley

Es liegt sicher auf der Hand, dass alle Unterschriften abgegeben wurden, das heißt dass die die außerhalb des Zeitfensters liegen ziemlich sicher noch abgezogen werden müssen (dürften jedoch max 1000-2000 sein), es wird sicher eine ganze Menge Mehrfachunterschriften geben und last but noch least handelt es sich sicher um eine großzügig aufgerundete Zahl. Ich denke nicht das jemand die Unterschriften einzeln gezählt hat, viel mehr wird man wohl die Anzahl Blätter zählen und multiplizieren ungeachtet dessen dass die Blätter ja nicht immer 'voll'sind.
« Zuletzt geändert: 14.04.11 um 11:14:04 von Berlin-Mindplayer »  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #109 - 14.04.11 um 10:16:49
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Na ja, bei 7000 Stimmen "über den Durst" kann man davon ausgehen, daß am Ende schon mehr als 20.000 übrigbleiben werden. Andernfalls müßte ja fast ein Drittel der Stimmen ungültig sein.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #108 - 14.04.11 um 10:01:19
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Nach der heutigen Übergabe im Abgeordnetenhaus erfolgt nun innerhalb von vier Wochen die Prüfung der Zulässigkeit der Volksinitiative und der Gültigkeit der Unterschriften.

Ich denke mal, diese Unterschriften sollten sehr genau geprüft werden.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #107 - 14.04.11 um 09:47:16
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Nach Aussage der Verantwortlichen des Verbotsbegehrens wurden 27000 Unterschriften übergeben.

http://bit.ly/eFdN8t

Für mich stellt sich die Frage ob alle diese Unterschriften innerhlb der gesetzlichen Frist von 6 Monaten vor Übergabe geleistet worden sind.

  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #106 - 14.04.11 um 08:34:24
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Berlin-Mindplayer schrieb on 14.04.11 um 08:10:05:
Ist eigentlich schon durchgedrungen, wieviele Unterschriften die Prohibitionisten zusammen gekriegt haben?
Es wäre wohl zu vermuten, dass -wenn es gereicht hätte- die Unterschriftenübergabe mit einem deutlich höheren Wirbel über die Bühne gegangen wäre und nicht so heimlich, still und leise wie es zu dieser Stunde passiert oder?


Es bedeutet jedenfalls, daß sie sich nicht sicher sind, ob es ein Erfolg oder eine Blamage wird.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #105 - 14.04.11 um 08:10:05
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Ist eigentlich schon durchgedrungen, wieviele Unterschriften die Prohibitionisten zusammen gekriegt haben?
Es wäre wohl zu vermuten, dass -wenn es gereicht hätte- die Unterschriftenübergabe mit einem deutlich höheren Wirbel über die Bühne gegangen wäre und nicht so heimlich, still und leise wie es zu dieser Stunde passiert oder?
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #104 - 29.03.11 um 16:45:10
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ChristophL schrieb on 29.03.11 um 16:38:31:
Christoph Suter schrieb on 29.03.11 um 12:40:20:
Wenn die Unterschriften nicht innert Frist gesammelt werden können, dann verlängert man einfach die Frist. Tolle Form von Demokratieverständnis.


Wie hier schon erwähnt, sind dann wenigstens die anfänglich, mehr als 6 Monate zuvor, gesammelten Unterschriften nicht mehr gültig.


Ich habe auch schon desöfteren an Unterschriftensammlungen teilgenommen und nach Abgabe einiger Exemplare (man kann nicht auf alles achten, wenn man gerade mit Interessierten spricht) festgestellt, daß man weder den Namen, noch die Anschrift lesen kann und ein Datum auch nicht eingetragen war. Das nichteingetragene Datum wäre hier kein Problem, kann man nachträglich reinschreiben und es kann mir keiner erzählen, daß das in Berlin nicht auch so gemacht wird. Ich würde von vornherein kein Datum beim Sammeln eintragen, wenn ich sehe, daß ich Probleme bekomme, die Anzahl der Stimmen zu erreichen.

« Zuletzt geändert: 29.03.11 um 16:52:23 von CoF »  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #103 - 29.03.11 um 16:38:31
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Christoph Suter schrieb on 29.03.11 um 12:40:20:
Wenn die Unterschriften nicht innert Frist gesammelt werden können, dann verlängert man einfach die Frist. Tolle Form von Demokratieverständnis.


Wie hier schon erwähnt, sind dann wenigstens die anfänglich, mehr als 6 Monate zuvor, gesammelten Unterschriften nicht mehr gültig.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #102 - 29.03.11 um 16:30:09
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Christoph Suter schrieb on 29.03.11 um 12:40:20:
Werner R. Niedermeier schrieb on 29.03.11 um 12:08:48:
Der Initiative "Frische Luft für Berlin" ist es nicht gelungen, in den zur Verfügung stehenden ersten sechs Monaten die erforderlichen 20.000 Unterstützungsunterschriften für eine Anhörung im Berliner Abgeordnetenhaus zusammen zu tragen. Darauf wies das Aktionsbündnis "Berlin genießt!" am Samstag (26.03.2011) in der Rundfunksendung "Betrifft: Berlin! - Das Magazin." hin.

http://www.presseanzeiger.de/meldungen/politik/461578.php

Da staunt der kleine Schweizer aus der kleinen Schweiz. Dem Land der Direkten Demokratie. Wenn die Unterschriften nicht innert Frist gesammelt werden können, dann verlängert man einfach die Frist. Tolle Form von Demokratieverständnis.


So sind u.a. wir Deutschen. Es wird solange gemacht bis es paßt. Ich denke die EU-Volksabstimmung in Irland war uns leuchtendes Vorbild. Es geht nichts über wahre Demokratie.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #101 - 29.03.11 um 12:40:20
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Werner R. Niedermeier schrieb on 29.03.11 um 12:08:48:
Der Initiative "Frische Luft für Berlin" ist es nicht gelungen, in den zur Verfügung stehenden ersten sechs Monaten die erforderlichen 20.000 Unterstützungsunterschriften für eine Anhörung im Berliner Abgeordnetenhaus zusammen zu tragen. Darauf wies das Aktionsbündnis "Berlin genießt!" am Samstag (26.03.2011) in der Rundfunksendung "Betrifft: Berlin! - Das Magazin." hin.

http://www.presseanzeiger.de/meldungen/politik/461578.php

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Antwort #100 - 29.03.11 um 12:08:48
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Der Initiative "Frische Luft für Berlin" ist es nicht gelungen, in den zur Verfügung stehenden ersten sechs Monaten die erforderlichen 20.000 Unterstützungsunterschriften für eine Anhörung im Berliner Abgeordnetenhaus zusammen zu tragen. Darauf wies das Aktionsbündnis "Berlin genießt!" am Samstag (26.03.2011) in der Rundfunksendung "Betrifft: Berlin! - Das Magazin." hin.

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G-H-L schrieb on 26.03.11 um 14:26:01:
xila schrieb on 26.03.11 um 14:19:53:
Das heißt lediglich, daß Unterschriften, die älter als sechs Monate sind, nicht gewertet werden. Weitersammeln kann man, so lange man will, nur verfallen dann alle Stimmen, die zu alt sind.


Bleibt die Frage, ob dies jemand nachprüft? Vielleicht der Antragsteller für den Volksentscheid selbst?

Gruß
Gerhard


Ich gehe davon aus, daß es schwierig gewesen wäre, die Unterzeichner davon zu überzeugen, das Feld "Datum" einfach freizulassen, um es bei Bedarf selbst ausfüllen zu können.

So, wie ich das Formular interpretiere, prüft das Bezirkamt jedenfalls die Unterschriftsberechtigung. Da würde ein Datum in anderer Schrift auch auffallen.

http://www.frische-luft-fuer-berlin.de/images/stories/mitmachen/unterschriftslis...
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #98 - 26.03.11 um 14:26:01
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xila schrieb on 26.03.11 um 14:19:53:
Das heißt lediglich, daß Unterschriften, die älter als sechs Monate sind, nicht gewertet werden. Weitersammeln kann man, so lange man will, nur verfallen dann alle Stimmen, die zu alt sind.


Bleibt die Frage, ob dies jemand nachprüft? Vielleicht der Antragsteller für den Volksentscheid selbst?

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #97 - 26.03.11 um 14:19:53
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G-H-L schrieb on 26.03.11 um 14:13:31:
Werner R. Niedermeier schrieb on 25.03.11 um 11:29:31:
Es ist gültig, denn die Unterschriftensammler dürfen ja selbst entscheiden, von wann bis wann ihre Unterschriftensammlung geht. Dass die Menschen trotzdem beschissen werden, steht auf einem anderen Blatt. Und dass die Aktion mehr als peinlich ist, können sie auch nicht wegleugnen.


Sorry, laut dem Link ist das nicht zulässig.

www.wahlen-berlin.de/wahlen/rechtsgrundlagen/Abstg.pdf

Danach dürfen die Unterschriften zum Zeitpunkt der Abgabe nicht älter als 6-Monate sein. Doppelte, unleserliche oder mit Zusätzen versehene Unterschriften sind ebenfalls ungültig.

Daher habe ich auch gefragt, ob das Gesundheitsschutzgesetz in Bayern rechtkräftig wäre, wenn sich im Nachhinein herausstellen würde, daß aufgrund doppelter oder ungültiger Unschriften die notwendige Anzahl an Unterschriften nicht erreicht wurde und daher der Voksentscheid gar nicht hätte stattfinden dürfen?

Ich vermute aber, daß dies vor dem Volksentscheid in Bayern nicht geprüft wurde.

Gruß
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Das heißt lediglich, daß Unterschriften, die älter als sechs Monate sind, nicht gewertet werden. Weitersammeln kann man, so lange man will, nur verfallen dann alle Stimmen, die zu alt sind.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #96 - 26.03.11 um 14:13:31
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Werner R. Niedermeier schrieb on 25.03.11 um 11:29:31:
Es ist gültig, denn die Unterschriftensammler dürfen ja selbst entscheiden, von wann bis wann ihre Unterschriftensammlung geht. Dass die Menschen trotzdem beschissen werden, steht auf einem anderen Blatt. Und dass die Aktion mehr als peinlich ist, können sie auch nicht wegleugnen.


Sorry, laut dem Link ist das nicht zulässig.

www.wahlen-berlin.de/wahlen/rechtsgrundlagen/Abstg.pdf

Danach dürfen die Unterschriften zum Zeitpunkt der Abgabe nicht älter als 6-Monate sein. Doppelte, unleserliche oder mit Zusätzen versehene Unterschriften sind ebenfalls ungültig.

Daher habe ich auch gefragt, ob das Gesundheitsschutzgesetz in Bayern rechtkräftig wäre, wenn sich im Nachhinein herausstellen würde, daß aufgrund doppelter oder ungültiger Unschriften die notwendige Anzahl an Unterschriften nicht erreicht wurde und daher der Voksentscheid gar nicht hätte stattfinden dürfen?

Ich vermute aber, daß dies vor dem Volksentscheid in Bayern nicht geprüft wurde.

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Werner R. Niedermeier
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #95 - 25.03.11 um 11:29:31
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Es ist gültig, denn die Unterschriftensammler dürfen ja selbst entscheiden, von wann bis wann ihre Unterschriftensammlung geht. Dass die Menschen trotzdem beschissen werden, steht auf einem anderen Blatt. Und dass die Aktion mehr als peinlich ist, können sie auch nicht wegleugnen.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #94 - 25.03.11 um 10:12:42
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Werner R. Niedermeier schrieb on 24.03.11 um 14:37:52:
Der Termin zum Ende der Aktion wurde klammheimlich auf den 8. April verlegt. Selbst wenn sie es mit allen möglichen Tricks noch schaffen sollten: Nach Hamburg ist Berlin das nächste Desaster für die militanten Antiraucher und ihren Totalitarismus.

http://www.rauchernews.de/news/2011/03/24/unterschriftenaktion-der-berliner-anti...


Gibt´s denn keine Möglichkeit gegen diese Fälle von Wahlbetrug anzuzeigen?

Es wäre ja auch ganz interessant zu erfahren, ob bei der Unterschriftensammlung für den Volksentscheid in Bayern, alles mit rechten Dingen zugegangen ist?

Da druften ja z.B. die Rauchverbotsgegner teilweise keine Plakate aufhängen, weil ja nur Parteien sowas dürfen. Da wurden die Öffnungszeiten der Rathäuser verlängert, damit sich mehr Leute eintragen konnten. Es sollen sogar Leute regelrecht  zur Unterschrift genötigt worden sein. Und gerüchteweise sollen sich manche sogar mehrfach eingetraen haben.  Geprüft hat das wahrscheinlich keiner.

Wäre denn das gesundheitsschutzgesetz rechtlich gültig, wenn der Volksentscheid nur aufgrund einer manipulierten Unterschriftensammlung erfolgt wäre?

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Werner R. Niedermeier
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #93 - 24.03.11 um 14:37:52
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Der Termin zum Ende der Aktion wurde klammheimlich auf den 8. April verlegt. Selbst wenn sie es mit allen möglichen Tricks noch schaffen sollten: Nach Hamburg ist Berlin das nächste Desaster für die militanten Antiraucher und ihren Totalitarismus.

http://www.rauchernews.de/news/2011/03/24/unterschriftenaktion-der-berliner-anti...
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #92 - 24.03.11 um 07:46:20
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Wenn ich das richtig lese, dann will das Mumienballet  am Wochenende wieder sammeln und sich am 30. 03 treffen.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #91 - 23.03.11 um 23:09:09
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ähm kann man denn eigentlich die aktuellen Zahlen irgendwo nachvollziehen?
Meines Wissen sind eigentlich genau jetzt die sechs Monate um. Soweit ich es richtig verstanden habe werden ab jetzt die ersten Stimmen wieder ungültig.

Das einzige was ich gefunden habe ist ein Termin heute, sicher sowas wie ein finales Treffen.

Schon recht bezeichnend dass das Treffen in der
Müllenhoffstraße 17, 10967 Berlin statt findet.
Müllenhofstr. 17 ist das Bezirksamt Kreuzberg/Friedrichshain.......Heißt also Spatz nutzt für seinen privaten Kreuzzug noch immer öffentliche Strukturen (und Gelder?).
Da sollte man bei den Berliner Linken nachfragen (hat in dem Resort  immer noch Mildner-Spindler das Sagen) ob da alles mit rechten Dingen zugeht.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #90 - 21.03.11 um 14:34:01
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Ja, so kennt man die Antis. Immer das verschleiern, um das es eigentlich geht.  Ärgerlich
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #89 - 21.03.11 um 13:36:00
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Die Spatzen betreiben in Berlin übrigens bei ihren Unterschriftenaktionen vergleichbare Verschleierung wie vergangenes Jahr die Antiraucher in Bayern:

Bekanntermaßen geht es den Berliner Antirauchern vorwiegend um ein Totalrauchverbot in der Gastronomie. Als quasi nützliches Annex bzw. Köder für die geeignete Zielgruppe fordern sie aber auch Totalrauchverbot in Krankenhäusern und auf Spielplätzen.

Kommt also eine Mutter mit Kinderwagen samt Inhalt in die Nähe des Aktionsstandes, wird sie suggestiv danach "gefragt", daß sie doch sicher auch für rauchfreie Krankenhäuser und Kinderspielplätze sei - von einem beabsichtigten Totalrauchverbot in der Gastro kein Wort.

Und schwupps ist die Unterschrift da.

Selbst erlebt bei unserer kürzlichen Gegenaktion.

Gruß

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #88 - 16.03.11 um 08:32:52
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Berlin-Mindplayer schrieb on 15.03.11 um 18:13:04:
Du vergißt natürlich eine Möglichkeit:
Sie könnten am Datum manipulieren.



Das würde höchstwahrscheinlich auffallen.

  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #87 - 15.03.11 um 18:13:04
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Du vergißt natürlich eine Möglichkeit:
Sie könnten am Datum manipulieren.

Wieso im Übrigen darf man hier schon ab 16 unterschreiben?
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #86 - 15.03.11 um 09:37:08
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Aktueller Stand: 17.000. In etwa einem Monat möchten sie gerne fertiggesammelt haben, das wäre dann Mitte April.

Das heißt, sie hoffen, in einem Monat 4000 Stimmen zusammenzubekommen. Denn die ersten 1000 Stimmen hatten sie am 14.10. zusammen, die werden sie dann also in den Kamin schreiben müssen.

Ich hab mir das jetzt nochmal auf der Frischluft-Website angeschaut, was für Zahlen sie zu welchem Zeitpunkt verbreitet haben. Ob diese Zahlen zutreffend sind, steht natürlich wieder auf einem anderen Blatt.

Start Stimmensammlung: 24.9.2010. Rechnerisches Ende: 24.3.2011.

14.10.2010 (= 20 Tage): 1000 gesammelte Stimmen.
3.12.2010 (+ 50 Tage): 5000 (+ 4000) gesammelte Stimmen.
27.12.2010 (+ 24 Tage): 7000  (+ 2000) gesammelte Stimmen.
20.1.2011 (+ 24 Tage): 10.000 (+ 3000) gesammelte Stimmen.
18.2.2011 (+ 29 Tage): 15.000 (+ 5000) gesammelte Stimmen.
14.3.2011 (+ 24 Tage): 17.000 (+ 2000) gesammelte Stimmen.

Das ursprünglich angepeilte Ende am 24.3. ist damit klarerweise nicht mehr zu schaffen. Sie können eigentlich nur noch hoffen, den ersten, besonders schwachen Sammelmonat durch neu gesammelte Stimmen deutlich toppen zu können. Falls das nicht gelingt und sie noch einen weiteren Monat anhängen müssen, werden sie es meiner Einschätzung nach kaum schaffen, mehr Stimmen neu zusammenzubekommen, als sie durch die zu streichenden alten Stimmen verlieren.

Das versuchen sie jetzt auf folgende Weise:

"Das "Gesundheitsbündnis" hat mehr als zweitausend Berliner Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäuser angeschrieben, damit dort Unterschriftenlisten der Volksinitiative Frische Luft für Berlin ausgelegt werden."

http://frische-luft-fuer-berlin.de/aktuelles/nachrichten/162-bundesweite-gesundh...

Ein Zeichen dafür, daß die im Januar neu mobilisierten Kräfte inzwischen weitgehend erlahmt sind, aber je nachdem, wie die Resonanz ist, könnte es trotzdem ausreichen. Falls es, wie gesagt, gelingt, tatsächlich 4000 Stimmen innerhalb eines Monats zusammenzubekommen.


  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #85 - 03.03.11 um 17:33:35
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Der Berliner Bezirksbürgemeister Buschkowsky schreibt gestern in der BILD: "Eigentlich könnten alle zufrieden sein, gäbe es da nicht die Robin Hoods der Nichtraucher.Volksinitative für frische Luft heißt die schnelle Eingreiftruppe der Kippenjäger. Sie pirschen durch Berlin und fahnden nach Bösewichtern. [...] Aber Hand aufs Herz: Wen außer Ideologen stört es wirklich, daß an diesen Orten offenbar Rachkonsens herrscht?"
Klare Worte gegen diese fast mumifizierten Bevormundungsdeppen!
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #84 - 25.02.11 um 11:25:21
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Wie in Bayern auch, versuchen die Antiraucher in Berlin mit fragwürdigen "Umfragen" Stimmung zu machen. Egal wie es ausgeht: Schon peinlich, wenn in einer 3,5 Millionen-Stadt in 5 Monaten gerade einmal knapp über 15.000 Menschen für Verbotswahn und Antiraucherlobbyismus unterschrieben haben.

Mehr dazu bei Rauchernews: http://www.rauchernews.de/news/2011/02/25/mit-zahlentricks-zum-erfolg/
  

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Matrix
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #83 - 29.01.11 um 21:29:08
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Christoph Guter, gratuliere dir zu diesem Text!
Man kann nicht umhin, die Barbarei zu benennen, wo immer man ihr bege Griesgrämiggnet. Das schmerzt, ich hoffe AUCH die Richtigen.
  

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shadu
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #82 - 29.01.11 um 11:13:27
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Christoph Suter schrieb on 29.01.11 um 10:38:54:
Werner R. Niedermeier schrieb on 29.01.11 um 09:49:18:
Hier ist übrigens der Gesetzestext, der nach Wunsch der Totalitaristen installiert werden soll.

Tönt wie die alten Schutzgesetze aus den Dreissigerjahren - nur in einer Verkleidung für das 21. Jahrhundert:

Herr Spatz hat noch drei Punkte vergessen:

- Personen mit mindestens drei rauchenden Großeltern gelten als (Voll-)„Raucher“ - und dürfen deshalb Gaststätten nicht betreten, auch wenn sie Nichtraucher sind.

- Personen mit einem rauchenden Elternteil oder zwei rauchenden Großeltern gelten als „Mischling ersten Grades“ - und dürfen deshalb Gaststätten nicht betreten, auch wenn sie Nichtraucher sind.

- Personen mit einem rauchenden Großeltern-Teil werden als „Mischling zweiten Grades“ eingestuft - und dürfen deshalb Gaststätten nicht betreten, auch wenn sie Nichtraucher sind.

Entschuldigung, aber mir ist übel und ich verzichte deshalb auf weitere Einlassungen.  Ärgerlich




Sehr guter Text Christoph,

Man darf ja heute nicht mehr die Wahrheit sagen ohne gleich als Verleumder  abgestempelt zu werden.

Du hast die richtigen Worte getroffen. Höre wer hören kann und begreife.
« Zuletzt geändert: 29.01.11 um 21:49:43 von shadu »  
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Christoph Suter
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #81 - 29.01.11 um 10:38:54
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Werner R. Niedermeier schrieb on 29.01.11 um 09:49:18:
Hier ist übrigens der Gesetzestext, der nach Wunsch der Totalitaristen installiert werden soll.

Tönt wie die alten Schutzgesetze aus den Dreissigerjahren - nur in einer Verkleidung für das 21. Jahrhundert:

Herr Spatz hat noch drei Punkte vergessen:

- Personen mit mindestens drei rauchenden Großeltern gelten als (Voll-)„Raucher“ - und dürfen deshalb Gaststätten nicht betreten, auch wenn sie Nichtraucher sind.

- Personen mit einem rauchenden Elternteil oder zwei rauchenden Großeltern gelten als „Mischling ersten Grades“ - und dürfen deshalb Gaststätten nicht betreten, auch wenn sie Nichtraucher sind.

- Personen mit einem rauchenden Großeltern-Teil werden als „Mischling zweiten Grades“ eingestuft - und dürfen deshalb Gaststätten nicht betreten, auch wenn sie Nichtraucher sind.

Entschuldigung, aber mir ist übel und ich verzichte deshalb auf weitere Einlassungen.  Ärgerlich

  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #80 - 29.01.11 um 09:49:18
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Hier ist übrigens der Gesetzestext, der nach Wunsch der Totalitaristen installiert werden soll.

  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #79 - 19.01.11 um 19:55:28
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Werner R. Niedermeier schrieb on 19.01.11 um 19:11:34:
xila schrieb on 19.01.11 um 14:02:25:
Ich bin auch vorsichtig optimistisch - aber SEHR vorsichtig. Denn meiner Meinung nach steht und fällt die Sache mit der Zahl der Stimmensammler, die man einsetzen kann, und wer weiß, ob die Bundes-ÖDP nicht mit finanziellen oder sonstigen Anreizen winkt, um die Leute stärker zu motivieren, da ihr an Berlin sicherlich einiges liegt. Aber mit ein bißchen Glück ist sie dafür nach Bayern und der Wahl des kostspieligen neuen Vorsitzenden zu klamm.

Die Stimmensammler sind sicherlich ein wichtiger Punkt. Aber mit der ÖDP irrst du. Die ist in Berlin weder als Unterstützer noch sonst in irgend einer offiziellen Form dabei. Lediglich Frankenberger war mal als Berater bei Spatz zu Beginn der Aktion.

Federführend in Berlin ist Spatz, Pro Rauchfrei und so ein ominöser Nichtraucherbund Berlin-Brandenburg. Dann ein Haufen Lobbyisten in verschiedenen Kleidchen wie "Frauen Aktiv Contra Tabak" und andere mehr oder weniger dubiose Vereinigungen. Warum sollten also die Gelder einer unbedeutenden Splitterpartei, die nicht mal den Unsinn dort unterstützt, in irgend einer Form wichtig für das Gelingen dort sein?

Wir haben zu oft den Fehler gemacht, dass wir den Feind falsch eingeschätzt, ihn über- oder unterschätzt haben, nicht zuletzt beim bayerischen Verbotsentscheid und dadurch verloren haben.

Die Lobbyisten/Antis und die ÖDP haben sich bereits beim bayerischen Verbotsentscheid auseinandergelebt, andere würde sagen "massiv zerstritten". Nicht umsonst haben sich die meisten Antis in Hamburg, wo die ÖDP federführend war, rausgehalten und hält sich die ÖDP in Berlin, wo die Antis federführend sind, heraus.

Warum diese "Ehe" auseinander ging, weiß ich nicht, da kann ich nur spekulieren. Ich denke aber dass ein wichtiger Punkt war und ist, dass die Antis ihren Lobbyauftrag der tabakfreien Welt über alles stellen während Frankenberger sich selbst und seine politische Karriere über alles stellt.

Für Frankenberger war das bayerische Verbotsgesetz nur ein Sprungbrett in seiner Karriere (zumindest schätze ich ihn so ein) und er hat sehr genau erkannt, dass er, wenn er auf der Antiraucherschiene weiter reitet, politisch verbrannt ist. Während es für die Antis rechts und Links des Hasses auf Tabak und Raucher nichts anderes gibt.


Ah, danke, davon war einiges neu für mich, denn so intensiv habe ich mich mit den Personalien der Berliner Initiative nicht befaßt.  Aber dann verschärft sich das personelle Problem der Berliner Antis natürlich noch weiter. Wir kennen das ja alle selbst aus unseren Volksentscheids-Erfahrungen: Der Eifer eines Ehrenamtlichen läßt rasch nach, wenn man für seine Überzeugung aktiv etwas tun soll, und das auch noch über einen langen Zeitraum. Das ist natürlich auch den Alltagserfordernissen geschuldet, denen man auch als Kämpfer für das Wahre, Gute und Schöne nebenbei noch gerecht werden soll. Ein guter Parteisoldat läßt sich da normalerweise schon ein bißchen mehr strapazieren.

Ich teile deine Einschätzung Frankenbergers: er ist ganz simpel ein Karrierist, der seine große Chance genutzt hat, sich bekannt zu machen. Aber realistisch betrachtet hat er keine Chance mit einem anderen Thema als dem Rauchverbot, mit dem man ihn ja total identifiziert. Das klebt an ihm wie eine Rolle in der Lindenstraße, und ob er das jemals wieder loskriegt, wage ich zu bezweifeln. Im Moment ist er in BW in seiner Eigenschaft als Parteioberhaupt unterwegs (von Freiburg las ich heute), und was immer er auch alles gesagt hat, berichtet wurde natürlich vom Rauchverbot.


  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #78 - 19.01.11 um 19:11:34
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xila schrieb on 19.01.11 um 14:02:25:
Ich bin auch vorsichtig optimistisch - aber SEHR vorsichtig. Denn meiner Meinung nach steht und fällt die Sache mit der Zahl der Stimmensammler, die man einsetzen kann, und wer weiß, ob die Bundes-ÖDP nicht mit finanziellen oder sonstigen Anreizen winkt, um die Leute stärker zu motivieren, da ihr an Berlin sicherlich einiges liegt. Aber mit ein bißchen Glück ist sie dafür nach Bayern und der Wahl des kostspieligen neuen Vorsitzenden zu klamm.

Die Stimmensammler sind sicherlich ein wichtiger Punkt. Aber mit der ÖDP irrst du. Die ist in Berlin weder als Unterstützer noch sonst in irgend einer offiziellen Form dabei. Lediglich Frankenberger war mal als Berater bei Spatz zu Beginn der Aktion.

Federführend in Berlin ist Spatz, Pro Rauchfrei und so ein ominöser Nichtraucherbund Berlin-Brandenburg. Dann ein Haufen Lobbyisten in verschiedenen Kleidchen wie "Frauen Aktiv Contra Tabak" und andere mehr oder weniger dubiose Vereinigungen. Warum sollten also die Gelder einer unbedeutenden Splitterpartei, die nicht mal den Unsinn dort unterstützt, in irgend einer Form wichtig für das Gelingen dort sein?

Wir haben zu oft den Fehler gemacht, dass wir den Feind falsch eingeschätzt, ihn über- oder unterschätzt haben, nicht zuletzt beim bayerischen Verbotsentscheid und dadurch verloren haben.

Die Lobbyisten/Antis und die ÖDP haben sich bereits beim bayerischen Verbotsentscheid auseinandergelebt, andere würde sagen "massiv zerstritten". Nicht umsonst haben sich die meisten Antis in Hamburg, wo die ÖDP federführend war, rausgehalten und hält sich die ÖDP in Berlin, wo die Antis federführend sind, heraus.

Warum diese "Ehe" auseinander ging, weiß ich nicht, da kann ich nur spekulieren. Ich denke aber dass ein wichtiger Punkt war und ist, dass die Antis ihren Lobbyauftrag der tabakfreien Welt über alles stellen während Frankenberger sich selbst und seine politische Karriere über alles stellt.

Für Frankenberger war das bayerische Verbotsgesetz nur ein Sprungbrett in seiner Karriere (zumindest schätze ich ihn so ein) und er hat sehr genau erkannt, dass er, wenn er auf der Antiraucherschiene weiter reitet, politisch verbrannt ist. Während es für die Antis rechts und Links des Hasses auf Tabak und Raucher nichts anderes gibt.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #77 - 19.01.11 um 14:02:25
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evarix schrieb on 19.01.11 um 13:01:20:
So isses, xila!

Und überdies werden diejenigen Unterstützer, die bereits zu Beginn des Kasperletheaters ihre Stimme abgegeben haben, wohl wenig erbaut darüber sein, wenn diese unter den Tisch fällt, weil Spatz & Co. nachträglich einfach einen neuen Starttermin festsetzen.

Ob die dann wohl alle nochmals unterschreiben werden, wage ich zu bezweifeln. Ich jedenfalls würde mich eher veräppelt fühlen.

Daher bin ich derzeit vorsichtig optimistisch, was den "Erfolgsaussichten" der Frischluftgurus anbelangt.

Gruß

evarix



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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #76 - 19.01.11 um 13:01:20
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So isses, xila!

Und überdies werden diejenigen Unterstützer, die bereits zu Beginn des Kasperletheaters ihre Stimme abgegeben haben, wohl wenig erbaut darüber sein, wenn diese unter den Tisch fällt, weil Spatz & Co. nachträglich einfach einen neuen Starttermin festsetzen.

Ob die dann wohl alle nochmals unterschreiben werden, wage ich zu bezweifeln. Ich jedenfalls würde mich eher veräppelt fühlen.

Daher bin ich derzeit vorsichtig optimistisch, was die "Erfolgsaussichten" der Frischluftgurus anbelangt.

Gruß

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #75 - 19.01.11 um 08:03:45
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Christoph Suter schrieb on 18.01.11 um 21:24:40:
Christoph Suter schrieb on 18.01.11 um 21:21:53:
Kann man das für die langsamen, aber dennoch interessiert mitlesenden, Schweizer übersetzen?

10'000 Unterschriften haben sie. 20'000 benötigen sie. Wie lange können sie sammeln, bis die Frist abläuft?

Okay - habe es gefunden. April 2011  Smiley


Das stimmt so nur zum Teil. Am 24.9.2010 haben sie angefangen zu sammeln: http://www.frische-luft-für-berlin.de/aktuelles/nachrichten/69-start-der-volksin...

Verwenden können sie nur Stimmen, die nicht älter als sechs Monate sind - aber sie können dennoch auch über den 24.3.2011 hinaus weitersammeln. Falls sie zum Beispiel als Stichtag den 1. April wählen, können sie allerdings die Stimmen nicht verwenden, die sie schon vor dem 1. Oktober gesammelt haben.

Rein rechnerisch müssen sie pro Monat im Durchschnitt knapp über 3300 Stimmen sammeln, um insgesamt auf 20.000 zu kommen. Das haben sie in den bislang abgelaufenen knapp vier Monaten aber in keinem einzigen Monat geschafft. Auch seit der letzten Wasserstandsmeldung am 21.12. sind nur knapp über 2000 neue Stimmen dazugekommen. Damit haben sie sich zwar gesteigert, aber längst nicht in ausreichendem Maße. Das reicht auch dann nicht, wenn sie sich entschließen, weiterzusammeln und eben die Unterschriften aus der Anfangszeit unter den Tisch fallen zu lassen.

Deswegen findet  ja morgen in Berlin dieser Workshop zum Stimmensammeln statt: http://www.frische-luft-für-berlin.de/

Die suchen verzweifelt nach zusätzlichen Einsatzkräften, um die drohende Blamage zu vermeiden. Ich tippe darauf, falls sie genügend zusätzliche Leute rekrutieren können, daß sie dann bis zum Sommer weitersammeln. Aber um ehrlich zu sein bezweifle ich, daß sie genügend motivierte Überzeugungstäter auftun.

Die jetzt lancierten Medienberichte sind wohl dazu gedacht, erstens die eigenen Leute bei der Stange zu halten und zweitens die Öffentlichkeit zu beeinflussen. Es soll suggeriert werden, daß man auf der Siegerstraße ist. Das ist ein Psychospielchen, das auch dazu dient, leichter weitere Unterschriften zu kriegen.





  

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Christoph Suter
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #74 - 18.01.11 um 21:24:40
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Christoph Suter schrieb on 18.01.11 um 21:21:53:
Kann man das für die langsamen, aber dennoch interessiert mitlesenden, Schweizer übersetzen?

10'000 Unterschriften haben sie. 20'000 benötigen sie. Wie lange können sie sammeln, bis die Frist abläuft?

Okay - habe es gefunden. April 2011  Smiley
  
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Christoph Suter
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #73 - 18.01.11 um 21:21:53
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Kann man das für die langsamen, aber dennoch interessiert mitlesenden, Schweizer übersetzen?

10'000 Unterschriften haben sie. 20'000 benötigen sie. Wie lange können sie sammeln, bis die Frist abläuft?
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #72 - 18.01.11 um 21:17:27
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Quote:
jedenfalls ging es so heute durch den berliner rundfunk, genauer gesagt 91!4. allerdings habe ich auf den webseiten der berliner zeitungen, tagesspiegel, BZ, berliner kurier und berliner zeitung nichts dazu finden können.



Auch bei T-Online ist die Meldung zu finden.


mfg


http://nachrichten.t-online.de/berliner-volksinitiative-sammelt-10-000-unterschr...
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #71 - 18.01.11 um 21:05:12
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perle schrieb on 18.01.11 um 20:54:32:
angeblich wurden in den letzten 3 monaten genau 10.000 stimmen gesammelt.

jedenfalls ging es so heute durch den berliner rundfunk, genauer gesagt 91!4. allerdings habe ich auf den webseiten der berliner zeitungen, tagesspiegel, BZ, berliner kurier und berliner zeitung nichts dazu finden können.


Das klingt nach den üblichen Psycho-Zahlenspielchen der Antis. Angefangen haben sie am 24.9., und am 21.12. gaben sie die Zahl 7000 bekannt, also sind die knapp über 9000 wohl der derzeitige Stand - also nach fast vier Monaten, nicht nach dreien.

  

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perle
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #70 - 18.01.11 um 20:54:32
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angeblich wurden in den letzten 3 monaten genau 10.000 stimmen gesammelt.

jedenfalls ging es so heute durch den berliner rundfunk, genauer gesagt 91!4. allerdings habe ich auf den webseiten der berliner zeitungen, tagesspiegel, BZ, berliner kurier und berliner zeitung nichts dazu finden können.
  

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Matrix
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #69 - 08.12.10 um 11:13:33
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Und weil das völlig stimmt, Aranita, rüstet jetzt das organisierte Verbrechertum der EU auf.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #68 - 08.12.10 um 07:11:11
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kinks schrieb on 07.12.10 um 21:31:10:
Der Hauptgrund warum in bayern der Volksentscheid verloren gegangen ist, war die traurige Tatsache, dass die Raucher nicht zum wählen gegangen sind. Alle anderen angeführten gründe sind demgegenüber zweitrangig.

Wie schon mehrfach erwähnt, entspricht diese Antiraucherpropaganda nicht den tatsachen. Hauptgrund war, dass Frankenberger und Co. in Zusammenarbeit mit den Mainstream-Medien es geschafft haben, die Menschen in einem unsäglichen Lügenwahlkampf zu betrügen und ihnen weis zu machen, wenn sie mit "Nein" stimmen würden, würde "fast überall wieder geraucht" werden.

Die anderen Gründe wie der völlig falsche Wahlkampf des VEBWK, dass viele nicht wählen gegangen sind usw. waren sicher auch ein Grund. Aber definitiv nicht der Hauptgrund. Und genau deshalb haben es die Antis woanders schwerer als in Bayern, weil die Menschen aufgeklärt wurden und nicht mehr die Antipropaganda so einfach glauben. Und diese Tatsache macht mir auch Hoffnung für Berlin. Denn dazu passt auch die bisherige Zahl an Unterschriften, die die Fanatiker gesammelt haben. Da fehlen die hinters Licht geführten gutgläubigen, dummen und uninformierten Möchtegern-Gutmenschen, die Frankenberger in Bayern noch hinters Licht führen konnte.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #67 - 07.12.10 um 22:14:53
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Quote:
Ein Argument, das wahrscheinlich in Berlin und NRW und wo auch immer auftauchen wird: in Bayern klappt es doch wunderbar, jeder finde sich mit dem Verbot ab. Natürlich wird das thema mit der zeit weniger aktuell, die meisten Wirte ( so es sie noch gibt )  arrangieren sich damit. Manche finden es auch gut.


Das Beispiel Großbritannien zeigt, dass die Antis sich getäuscht haben: Politisch und medial ist das Thema wieder im Steigen begriffen. Antrag im Parlament, sehr interessierte Berichterstattung über die niederländische Liberalisierung, und hinter den Kulissen rumort es noch mehr, wie man so hört.
Und in Deutschland nach vier Jahren Diskussion auch immer noch heißes Thema statt irgendwelcher geräuschloser Einführung bundesweit oder in allen Bundesländern 2007...


Quote:
Nichtsdestotrotz haben seitdem einige Wirtschaften geschlossen.


Das wiederum bestätigt sich beim Blick nach Irland uns ins UK. Ein solcher Trend zieht sich über Jahre hin.

  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #66 - 07.12.10 um 21:31:10
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Ich kenne die Verhältnisse in Berlin nicht so genau.
Der Hauptgrund warum in bayern der Volksentscheid verloren gegangen ist, war die traurige Tatsache, dass die Raucher nicht zum wählen gegangen sind. Alle anderen angeführten gründe sind demgegenüber zweitrangig.
Hieraus ist letztendlich vor allem ein Schluss zu ziehen: bei einer Wahl/Abstimmung müssen irgendwie die raucher motiviert werden zum wählen zu gehen. In bayern hat es nicht funktioniert, obwohl jeder die Möglichkeit hatte sich zu informieren, und es wirklich kein gr0ßer Aufwand ist in ein wahllokal zu gehen oder per briefwahl abzustimmen.

Jetzt haben wir den Salat: nahezu überall darf nicht mehr geraucht werden, das Wetter ist beschissen, dafür soll man vor die Tür zum rauchen gehen. Mir zumindest macht das Weggehen keinen Spaß mehr und ich gewöhne mich langsam daran, daheimzubleiben. Trotzdem kotzt mich das Wahlergebnis immer noch an. Daher kann ich nur empfehlen, sich nicht zu sicher zu sein und immer wieder die Meinung zu äußern und auch andere dazu motivieren.
Ein Argument, das wahrscheinlich in Berlin und NRW und wo auch immer auftauchen wird: in Bayern klappt es doch wunderbar, jeder finde sich mit dem Verbot ab. Natürlich wird das thema mit der zeit weniger aktuell, die meisten Wirte ( so es sie noch gibt )  arrangieren sich damit. Manche finden es auch gut.

Nichtsdestotrotz haben seitdem einige Wirtschaften geschlossen. Einige raucher gehen nicht mehr oder weniger weg. Dafür kenne ich niemanden, der seitdem häufiger ausgegangen ist. Ich frage mich, finde aber keinen, der von dem Blödgesetz profitiert. 

Für mich zumindest und auch einige Bekannte funktioniert das gesetz überhaupt nicht: Es ruiniert Arbeitsplätze, schränkt diejenigen, die rauchen wollen ein, und stellt eine Stimmungsbremse dar.
  
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perle
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #65 - 07.12.10 um 20:33:30
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Achim schrieb on 07.12.10 um 10:49:03:
Mea culpa, da habe ich wohl etwas verwechselt mit den Möglichkeiten der bürgerlichen Mitbestimmung in Berlin.

Aber das 23 % (wie in Bayern), also auf Berliner Verhältnisse hochgerechnet ca. 600.000 Wahlberechtigte, hier zur Wahl rennen würden, nur um ein absolutes Rauchverbot durchzusetzen, glaub ich nie und nimmer.
Auch wenn die Stadt voll von grünen Gouvernanten ist. 



kein grund für mea culpa, wir sind hier unter uns!

das bayerische ergebnis wurde von spatz ja traurig kommentiert, daß es "so" in berlin nicht durchgekommen wäre.

das hat er ein paar tage nach dem VE in bayern im radiosender 91!4 gesagt, und irgendwo habe ich noch eine teilaufnahme zu rein privaten zwecken davon.
« Zuletzt geändert: 07.12.10 um 20:34:22 von perle »  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #64 - 07.12.10 um 10:50:36
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Achim schrieb on 07.12.10 um 10:49:03:
perle schrieb on 07.12.10 um 09:59:24:
bei der derzeitigen aktion gibt es keine zweite stufe, da es sich lediglich um eine initiative handelt, damit sich der senat damit noch einmal befassen möge.

ein VB/VE zu diesem thema ist derzeit nicht drin, weil das nur einmal zu einem bestimmten thema pro legislaturperiode möglich ist. das ginge erst wieder nach den wahlen im september 2011. ob die leute dann aber zum dritten mal zum gleichen thema abstimmen wollen?

also mit dieser aussage wäre ich doch eher zurückhaltend.


Mea culpa, da habe ich wohl etwas verwechselt mit den Möglichkeiten der bürgerlichen Mitbestimmung in Berlin.

Aber das 23 % (wie in Bayern), also auf Berliner Verhältnisse hochgerechnet ca. 600.000 Wahlberechtigte, hier zur Wahl rennen würden, nur um ein absolutes Rauchverbot durchzusetzen, glaub ich nie und nimmer.
Auch wenn die Stadt voll von grünen Gouvernanten ist.


In Bayern hat das auch keiner geglaubt.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #63 - 07.12.10 um 10:49:03
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perle schrieb on 07.12.10 um 09:59:24:
bei der derzeitigen aktion gibt es keine zweite stufe, da es sich lediglich um eine initiative handelt, damit sich der senat damit noch einmal befassen möge.

ein VB/VE zu diesem thema ist derzeit nicht drin, weil das nur einmal zu einem bestimmten thema pro legislaturperiode möglich ist. das ginge erst wieder nach den wahlen im september 2011. ob die leute dann aber zum dritten mal zum gleichen thema abstimmen wollen?

also mit dieser aussage wäre ich doch eher zurückhaltend.


Mea culpa, da habe ich wohl etwas verwechselt mit den Möglichkeiten der bürgerlichen Mitbestimmung in Berlin.

Aber das 23 % (wie in Bayern), also auf Berliner Verhältnisse hochgerechnet ca. 600.000 Wahlberechtigte, hier zur Wahl rennen würden, nur um ein absolutes Rauchverbot durchzusetzen, glaub ich nie und nimmer.
Auch wenn die Stadt voll von grünen Gouvernanten ist.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #62 - 07.12.10 um 10:48:29
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Achim schrieb on 07.12.10 um 08:22:33:
evarix schrieb on 06.12.10 um 14:38:40:
5.000 Stimmen will die Initiative für die totale Lufthoheit über Berlin nach eigenen Angaben inzwischen schon gesammtelt haben:

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1470576/Initiative-sammelt-Un...

Zur Erinnerung:

20.000 gültige Stimmen müssen innerhalb von sechs Monaten zusammenkommen; Beginn war am 24. September.

Das läßt mich weiter in unserem Sinne hoffen...

Gruß

evarix



20.000 Stimmen innerhalb 6 Monaten bekommst Du immer zusammen, die würde auch eine Initative zur Abschaffung des Mondes erhalten.


Dann müssen die Verbotler aber noch einen Zahn zulegen. Wenn sie im selben Tempo weitersammeln (5000 in, sagen wir mal: zwei Monaten*), haben sie nach 6 Monaten nämlich keine 20.000, sondern nur 15.000 zusammenbekommen.

* Die eine Woche im September und die eine im Dezember, die man noch dazurechnen könnte, rechne ich absichtlich nicht mit. Denn man sollte auch berücksichtigen, daß die Zahl 5000 nur die von der "Obersten Heeresleitung" bereits erfaßten Stimmen wiedergibt, zu denen noch diejenigen hinzugerechnet werden müssen, die auf Listen stehen, die in irgendwelchen Apotheken oder Fitnessstudios ausgelegt wurden oder bei dem einen oder anderen Sammler noch daheim rumliegen.

  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #61 - 07.12.10 um 10:47:57
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ich bin da auch recht vorsichtig....ich denke der entscheidende Punkt werden die 20.000 Unterschriften sein.
Sind die erstmal erreicht wird eine wundersame finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und eine Materialschlacht losbrechen.
Ich weiß jetzt nicht warum mir an dieser Stelle die Worte des Pfizer-Chef einfallen als er nach dem Umzug von Karlsruhe nach Berlin gefragt wurde, er sagte dem Sinn nach 'man wolle nach Berlin ziehen um größeren Einfluss auf die Politik ausüben zu können'.
Berlin ist nicht das Saarland Hamburg oder sonst was, Berlin ist nunmal die prestigeträchtige Hauptstadt.....das haben schon ganz andere viel früher entdeckt.
Zum Beispiel Gustav von Kahr, wollte mit seinem Kumpel Hitler einst "von der „bayerischen Ordnungszelle“ aus in Berlin eine nationale Diktatur ausrufen....das ist jetzt auch wieder ganz merkwürdig wie ich da jetzt drauf komme, hier gehts ja schließlich ums Rauchverbot Smiley

  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #60 - 07.12.10 um 10:31:17
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keine ahnung, ob es tatsächlich einen gravierenden unterschied im obrigkeitsdenken oder duckmäusertum zwischen bayern und berlinern gibt, trotzdem noch einmal:

die antis haben hier gewonnen, weil sie

erstens gelogen haben, dass sich die balken brechen ("wenn ihr nicht JA ankreuzt, wird bald überall wieder geraucht werden)

zweitens, weil sich die landesregierung feige weggeduckt hat, anstatt ihren eigenen entwurf zu verteidigen und z.b. infomäßig in die offensive zu gehen und deshalb

drittens, die gehirnwaschmaschine (u.a. straßenreiter, plakatwände, rundfunkspots, medienpräsens) fast vollständig den ja-sagern (mit ihren vielen finanziell gut ausgestatteten verbündendeten, u.a. deutsche herzstiftung) überlassen wurde.

außerdem möchte ich noch auf etwas hinweisen, was mir auch nicht klar gewesen ist, und was ich erst durch den superinformativen rauchverbotbayernblog verstanden hab, auf den ich gern wieder mal hinweise:

Quote:
...bedeutet das nicht, dass die Stimmen bis zum 24. März 2011 gesammelt werden müssen. Die Stimmen dürfen zum Abgabezeitpunkt maximal vor sechs Monaten gesammelt worden sein.  Eine Abgabe wäre also auch später möglich, nur müßten dann diejenigen Stimmen, die vor mehr als sechs Monaten gegeben wurden, unter den Tisch fallen. Ob sich die Stimmensammler noch entsprechend steigern können, daß sich eine solche Verschiebung lohnt, bleibt abzuwarten.


http://rauchverbotbayern.wordpress.com/2010/11/15/heute-bayern-morgen-berlin/
  

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perle
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #59 - 07.12.10 um 09:59:24
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Achim schrieb on 07.12.10 um 08:22:33:
20.000 Stimmen innerhalb 6 Monaten bekommst Du immer zusammen, die würde auch eine Initative zur Abschaffung des Mondes erhalten.
Interessant wird die zweite Stufe und die 3. Stufe mit ca. 730.000 Stimmen packen die Spacken in 100 Jahren nicht.



bei der derzeitigen aktion gibt es keine zweite stufe, da es sich lediglich um eine initiative handelt, damit sich der senat damit noch einmal befassen möge.

ein VB/VE zu diesem thema ist derzeit nicht drin, weil das nur einmal zu einem bestimmten thema pro legislaturperiode möglich ist. das ginge erst wieder nach den wahlen im september 2011. ob die leute dann aber zum dritten mal zum gleichen thema abstimmen wollen?

Achim schrieb on 07.12.10 um 08:22:33:
Hier in Berlin gibt es glücklicherweise keinen Stamm von Bevormundungs-Bayern


also mit dieser aussage wäre ich doch eher zurückhaltend.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #58 - 07.12.10 um 08:22:33
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evarix schrieb on 06.12.10 um 14:38:40:
5.000 Stimmen will die Initiative für die totale Lufthoheit über Berlin nach eigenen Angaben inzwischen schon gesammtelt haben:

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1470576/Initiative-sammelt-Un...

Zur Erinnerung:

20.000 gültige Stimmen müssen innerhalb von sechs Monaten zusammenkommen; Beginn war am 24. September.

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20.000 Stimmen innerhalb 6 Monaten bekommst Du immer zusammen, die würde auch eine Initative zur Abschaffung des Mondes erhalten.
Interessant wird die zweite Stufe und die 3. Stufe mit ca. 730.000 Stimmen packen die Spacken in 100 Jahren nicht.
Hier in Berlin gibt es glücklicherweise keinen Stamm von Bevormundungs-Bayern  Zwinkernd
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #57 - 06.12.10 um 15:42:00
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Ich habe große Hoffnung, dass die anderen Deutschen nicht so dämlich sind wie viele in Bayern.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #56 - 06.12.10 um 14:44:28
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Ich halte Euch die Daumen, das es weiter so schwach weitergeht und die Berliner dem Lügenbaron aus Bayern keinen Glauben schenken. Aber vorsicht, dieser Wicht hat es immerhin geschafft, einen Großteil der bayrischen Bevölkerung zu manipulieren. Und die Folgen daraus werden wir noch lange spüren.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #55 - 06.12.10 um 14:38:40
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5.000 Stimmen will die Initiative für die totale Lufthoheit über Berlin nach eigenen Angaben inzwischen schon gesammtelt haben:

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1470576/Initiative-sammelt-Un...

Zur Erinnerung:

20.000 gültige Stimmen müssen innerhalb von sechs Monaten zusammenkommen; Beginn war am 24. September.

Das läßt mich weiter in unserem Sinne hoffen...

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #54 - 20.11.10 um 13:14:18
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hier der entsprechende beitrag

http://tinyurl.com/2e8dmzg
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #53 - 20.11.10 um 13:08:26
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Berlin-Mindplayer schrieb on 15.10.10 um 09:30:26:
ich hab mittlerweile mehrfach gelesen, dass Paris recht neidisch auf Berlin blickt, weil die Stadt an der Spree in französischen Augen wesentlich szeniger, kultiger und irgendwie auch schriller ist.
Hier nochmal so ein Bericht der interessanterweise am Rande auch erwähnt warum Paris eben doch nicht Berlin sein kann:

"Gefühlte 80 Prozent meiner Arbeitszeit verbringe ich damit, die Raucher vor der Tür wie kleine Schafe zusammenzupferchen", sagt die 28-Jährige. "Damit es wenigstens ordentlich aussieht, wenn die Polizei vorbei kommt.

Sollten sich die Buletten gut überlegen ob sie lieber ein bißchen Paris haben möchten Smiley

http://www.merian.de/reiseziele/artikel/a-721996.html


Ich muss hier meinen eigenen comment nochmal zitieren....zumal das Thema gestern im heute Journal aufgegriffen wurde:
In Paris ist Heulen und Zähneklappern, weil die Clubszene tot ist. Die interviewten DJs hingegen schwärmen von Berlin....
Dass Thema stößt mittlerweile so auf, dass die Stadtverwaltung eigens ein Komitee ins Leben gerufen hat, dass sich mit dem Thema beschäftigt.
Als innovative Neuerung wurde ein Clubschiff vorgestellt, das über die mit Techno und House Musik über die Seine tuckert....bezeichnenderweise ist dieses Schiff offen, ergo darf geraucht werden...daher war auch die deutliche Mehrzahl der Besucher mit Fluppe zu sehen.

Nach den Gründen der trostlosen Clublandschaft befragt, fällt -wenig überraschend- auch an erster Stelle das Rauchverbot und die damit verbundenen überzogenen Regeln.

Sollte sich also jeder Berliner nochmal genau....ob er das für die Hauptstadt auch haben möchte.


  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #52 - 09.11.10 um 14:28:02
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Martella schrieb on 08.11.10 um 20:50:12:
perle schrieb on 07.11.10 um 13:58:00:
weder noch. ich verfüge leider nicht über einen grünen daumen, sprich unter meiner liebenvollen fürsorge geht auch noch das zäheste grünzeug ein...........

Darf ich das so interpretierehn, dass du vorhast, dich der Künast intimer zu nähern?  Smiley


Hirn aus und du siehst grün.
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #51 - 09.11.10 um 09:33:54
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Martella schrieb on 08.11.10 um 20:50:12:
Darf ich das so interpretierehn, dass du vorhast, dich der Künast intimer zu nähern? 


auf keinen fall. da die grünen aber generell einen starken hang zum esoterischen haben, könnte ich ja meine tarotkarten mal wieder ausbuddeln und mit einem entsprechenden "bsssssssssst" auch aus der ferne eingreifen Laut lachend
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Martella
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #50 - 08.11.10 um 20:50:12
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perle schrieb on 07.11.10 um 13:58:00:
weder noch. ich verfüge leider nicht über einen grünen daumen, sprich unter meiner liebenvollen fürsorge geht auch noch das zäheste grünzeug ein...........

Darf ich das so interpretierehn, dass du vorhast, dich der Künast intimer zu nähern?  Smiley
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #49 - 08.11.10 um 12:31:14
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perle schrieb on 08.11.10 um 10:12:16:
Berlin-Mindplayer schrieb on 07.11.10 um 21:28:47:
Nur so als Tipp: Versuchs mal mit Sansiveria 


sansiverien kenne ich, die hatte meine mutter früher auf dem fensterbrett. ich hatte allerdings strikte weisung, mich von den pflanzen fernzuhalten. ein verbot, dem ich gerne nachgekommen bin....... Laut lachend

Aber die Dinger sind so robust, die kriegst nichtmal Du kaputt  Laut lachend
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #48 - 08.11.10 um 10:12:16
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Berlin-Mindplayer schrieb on 07.11.10 um 21:28:47:
Nur so als Tipp: Versuchs mal mit Sansiveria 


sansiverien kenne ich, die hatte meine mutter früher auf dem fensterbrett. ich hatte allerdings strikte weisung, mich von den pflanzen fernzuhalten. ein verbot, dem ich gerne nachgekommen bin....... Laut lachend
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #47 - 07.11.10 um 21:28:47
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perle schrieb on 07.11.10 um 13:58:00:
ChristophL schrieb on 07.11.10 um 07:35:55:
Perle, du darfst dir schon mal überlegen, ob du dann emigrierst oder in den Untergrund gehst.


weder noch. ich verfüge leider nicht über einen grünen daumen, sprich unter meiner liebenvollen fürsorge geht auch noch das zäheste grünzeug ein...........


Nur so als Tipp: Versuchs mal mit Sansiveria oder Bogenhanf wie man die Pflanze hierzulande kennt.
Das ist ein echter unverwüstlicher Zeitgenosse, der gefühlt zwei Jahre ohne Wasser auskommt.
Ein echter Klassiker, der in nahezu jeder Dorfpinte rumsteht...wobei auch bewiesen ist, dass zumindest ihm drei Jahrzehnte Passivrauch nichts anhaben können Smiley
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #46 - 07.11.10 um 13:58:00
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ChristophL schrieb on 07.11.10 um 07:35:55:
Perle, du darfst dir schon mal überlegen, ob du dann emigrierst oder in den Untergrund gehst.


weder noch. ich verfüge leider nicht über einen grünen daumen, sprich unter meiner liebenvollen fürsorge geht auch noch das zäheste grünzeug ein...........
  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #45 - 07.11.10 um 07:35:55
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So ist es, perle. In den Mainstream-Medien nennt sich dann so:

http://meta.tagesschau.de/id/42316/lustvoll-statt-sexy-die-hauptstadt-regieren

Die Lust am lustfeindlichen und -zerstörerischen Regieren.
Perle, du darfst dir schon mal überlegen, ob du dann emigrierst oder in den Untergrund gehst.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #44 - 07.11.10 um 06:59:58
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Montechristo schrieb on 06.11.10 um 11:50:18:
Wartet ab, bis Renate Künast RegiermeisterIn ist! 100.000 neue Arbeitsplätze hat sie den Berlinern versprochen, vermutlich alles Blockwarte zur Überwachung und Durchsetzung des Nichtraucherschutzes. 


10.000 neue ordnungsamtskräfte, die das nichtraucherschutzgesetz überwachen und 40.000 "gesundheitslotsen", die in den supermärkten die ungesunden lebensmittel aussortieren und vor den fast-food restaurants anscheins-übergewichtigen und kindern (egal ob dünn oder dick) den eintritt verwehren.

die restlischen 50.000 werden dazu eingesetzt, den individualverkehr zu verhindern, und die leute in den ÖPNV zu treiben. falls dann noch etwas kapazitäten übrig sind, werden alle geschäfte daraufhin überprüft, ob sie noch glühlampen (100er, 75er und 60er) verkaufen.
« Zuletzt geändert: 07.11.10 um 07:02:17 von perle »  

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #43 - 07.11.10 um 04:17:38
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Montechristo schrieb on 06.11.10 um 11:50:18:
Wartet ab, bis Renate Künast RegiermeisterIn ist! 100.000 neue Arbeitsplätze hat sie den Berlinern versprochen, vermutlich alles Blockwarte zur Überwachung und Durchsetzung des Nichtraucherschutzes.


Und der übrigen bereits bestehenden und noch drohenden Nanny-und-Bully-Regulierungen.
  
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Hallo

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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #42 - 06.11.10 um 11:50:18
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Wartet ab, bis Renate Künast RegiermeisterIn ist! 100.000 neue Arbeitsplätze hat sie den Berlinern versprochen, vermutlich alles Blockwarte zur Überwachung und Durchsetzung des Nichtraucherschutzes.
  
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Re: Frische Luft für Berlin?
Antwort #41 - 05.11.10 um 14:29:07
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Zora schrieb on 05.11.10 um 14:00:20:
ja, da ist was dran. es ist ja mittlerweile üblich, in fußgängerzonen, vor einkaufscentern etc. stände für die seelenerleichterung aufzustellen. ganz egal, ob gegen kinderpornografie im internet, für bedrohte tierarten oder rauchfreie kneipen - es wird ein kreuz gespendet.
damit spart man sich nebenbei auch den euro für den bettler nebenan. das kreuz oder die unterschrift auf der liste ist zur bargeldlosen ablasszahlung fürs seelenheil geworden. danach darf man sich gut und rein fühlen.


ich werde auch alle 14 tage am bahnhof von freundlichen tierschützern überfallen, die in der früh fröhlichstgelaunt vor mir hin- und herhüpfen und mit so geistreichen sprüchen wie, "sie mögen doch sicher tiere" meinen weg kreuzen. die wollen aber nicht nur ein kreuzchen sondern meine bankverbindung.

gelegentlich antworte ich auf diese frage mit einem "ja, am liebsten in sahnesoße" und gehe hurtigen schrittes weiter.

hier was aufschlußreiches zum thema "öko" und "grün":

http://tinyurl.com/32h4yqw

und

http://tinyurl.com/3ybr92w
« Zuletzt geändert: 05.11.10 um 14:29:55 von perle »