Normales Thema Max Tidof liest Buñuel (Gelesen: 333 mal)
Werner R. Niedermeier
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Max Tidof liest Buñuel
14.10.10 um 11:06:45
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Am 26. Oktober liest Max Tidof "Mein letzter Seufzer" von Luis Buñuel. Die Veranstaltung ist wegen des perversen Rauchverbots in Bayern eine Geschlossene Gesellschaft. Das heißt: Antis und Tabakhypochonder müssen draußen bleiben.

Mehr bei Rauchernews: http://www.rauchernews.de/news/2010/10/14/geschlossene-gesellschaft-max-tidof-li...
  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.
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sargnagel
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Re: Max Tidof liest Buñuel
Antwort #1 - 14.10.10 um 11:17:32
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Quote:
Antis und Tabakhypochonder müssen draußen bleiben.


Strafe muss ein! Mögen selbige das Gefühl des DRAUSSEN VOR DER TÜR noch oft auskosten dürfen!
  

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Werner R. Niedermeier
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Re: Max Tidof liest Buñuel
Antwort #2 - 25.10.10 um 02:46:16
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Die Veranstaltung wurde abgesagt. Ein Denunziant hatte Tidof beim Kreisverwaltungsreferat München angezeigt.

http://www.rauchernews.de/news/2010/10/25/tidof-lesung-wegen-denunziant-abgesagt...
  

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Karlimero
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Hallo

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Re: Max Tidof liest Buñuel
Antwort #3 - 25.10.10 um 08:40:32
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Ich muss aber sagen, dass die Auslegung von "geschlossener Gesellschaft" weder seltsam noch aufgrund von irgendwelchen Grundrechtsaushebelungen so ist, sondern immer schon so war.

Wer schon mal mit der GEMA rumgekämpft hat:
"Die Wiedergabe eines Werkes ist öffentlich, wenn sie für eine Mehrzahl von Personen bestimmt ist, es sei denn, daß der Kreis dieser Personen bestimmt abgegrenzt ist und sie durch gegenseitige Beziehungen oder durch Beziehung zum Veranstalter persönlich untereinander verbunden sind."

D.h. ohne gegenseitige Beziehungen der Teilnehmer keine geschlossene Gesellschaft.
  
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ChristophL
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Re: Max Tidof liest Buñuel
Antwort #4 - 25.10.10 um 11:08:09
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Karlimero schrieb on 25.10.10 um 08:40:32:
Ich muss aber sagen, dass die Auslegung von "geschlossener Gesellschaft" weder seltsam noch aufgrund von irgendwelchen Grundrechtsaushebelungen so ist, sondern immer schon so war.

Wer schon mal mit der GEMA rumgekämpft hat:



Naja, die Auffassungen der GEMA als wirtschaftlicher Verein können nicht Maßstab für staatliches Handeln sein.
Mal abgesehen davon, dass auch deren Definition auslegungsfähig ist. Was ist schon eine "Beziehung" zu Max Tidof?


  
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Werner R. Niedermeier
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Re: Max Tidof liest Buñuel
Antwort #5 - 25.10.10 um 11:21:24
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Ich habe meine Hochzeit damals als geschlossene Gesellschaft in einem Nebenraum abgehalten. Ich kannte viele Leute, die da kamen nicht. Niemand hatte an dieser geschlossenen Gesellschaft etwas zu beanstanden.

Ich habe Partys veranstaltet, die zum Beispiel im Nebenraum eines Lokales organisiert waren, aber auch in anderen Räumlichkeiten. Die Leute haben Eintritt gezahlt und waren eingeladen. Niemand kam auf die Idee, dass die keine geschlossene Gesellschaft war, zumal Laufpublikum keinen Zutritt hatte. Und nur weil das totale Rauchverbot in Bayerns Gastronomie die Möglichkeit lässt, dass in geschlossenen Gesellschaften geraucht wird, soll auf einmal alles anders sein?

Was ist mit den sogenannten "Kultvereinen" die es seit Jahren gibt und die niemals beanstandet wurden (außer dort wurden Verbrechen verübt)?

So weit ich weiß ich der Begriff der "geschlossenen Gesellschaft" juristisch nicht genau definiert (man möge mich aufklären, wenn ich mich irren würde). Es wird also wohl auf Gerichtsentscheidungen hinauslaufen.
  

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