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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Bald bundesweites Rauchverbot? (Gelesen: 1.371 mal)
RaucherHB
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Bald bundesweites Rauchverbot?
26.05.11 um 06:54:41
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Quote:
Hebel dafür soll die Zuständigkeit des Bundes für den Arbeitsschutz sein - auch für Mitarbeiter in Kneipen - und seine "Verantwortung für Maßnahmen gegen gemeingefährliche Krankheiten".


Oh, sie haben wieder ein neues Schlagwort gefunden! Dem Vorschlag kann ich zustimmen, wenn eine Wahlfreiheit für Wirte und Bürger dabei rauskommt. Das wäre eine angemessene demokratische Lösung. Alles andere entspricht nicht der Zielsetzung unserer Staatsform.

http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/politik/2011/05/26/neuer-anlauf-fu...
  

Verbote sind immer ein Zeichen von Hilflosigkeit!
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shadu
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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #1 - 26.05.11 um 08:18:42
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RaucherHB schrieb on 26.05.11 um 06:54:41:
Quote:
Hebel dafür soll die Zuständigkeit des Bundes für den Arbeitsschutz sein - auch für Mitarbeiter in Kneipen - und seine "Verantwortung für Maßnahmen gegen gemeingefährliche Krankheiten".


Oh, sie haben wieder ein neues Schlagwort gefunden! Dem Vorschlag kann ich zustimmen, wenn eine Wahlfreiheit für Wirte und Bürger dabei rauskommt. Das wäre eine angemessene demokratische Lösung. Alles andere entspricht nicht der Zielsetzung unserer Staatsform.

http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/politik/2011/05/26/neuer-anlauf-fu...


Hinter der Initiative stehen neben Binding unter anderen die ehemalige Drogenbeauftragte Sabine Bätzing, die Gesundheitspolitikerin Carola Reimann (beide SPD) sowie die Abgeordneten Eberhard Gienger (CDU), Lutz Knopek (FDP), Lisa Paus (Grüne) und Frank Tempel (Linke).

WOW. Das WHO is WHO der deutschen Anti-Prominenz. Ihnen wird mal ein Sockel gebaut wo sie drauf stehen können. Die wahren Helden !

Aus jeder Partei die feinsten, eine wirklich exquisite Mischung !  Smiley
  
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Coma_Black
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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #2 - 26.05.11 um 08:33:36
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Habe mich gerade eben gewundert, was wohl ein Liberaler in dieser illustren Runde aus Berufsgutmenschen und gescheiterten DDR-Offiziersanwärtern zu suchen hat. Schaut man sich seine Vita an, wird jedoch alles klar:

Quote:
Danach arbeitete er für verschiedene Pharmafirmen im Bereich Sales und Marketing. Von 2002 bis zu seiner Wahl in den Deutschen Bundestag war er Mitarbeiter im Vertrieb eines US-amerikanischen Pharmaunternehmens, welches Arzneimittel zur Krebsbekämpfung entwickelt und vermarktet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Knopek (Hervorhebung von mir)
« Zuletzt geändert: 26.05.11 um 08:36:32 von Coma_Black »  
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xila
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... hat meistens recht
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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #3 - 26.05.11 um 09:18:01
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Das ist dieselbe Arbeitsgruppe, die schon letzten Sommer genau dieselben Forderungen veröffentlicht hat. Wobei nicht alle Mitglieder dieser Gruppe wohl das totale Rauchverbot befürworten. Von Ebse Gienger weiß ich, daß das nicht der Fall ist oder zumindest letzten Sommer noch nicht der Fall war. Er gehört halt dieser Arbeitsgruppe an.
  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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SoSch
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Hallo

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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #4 - 26.05.11 um 11:13:08
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Also, wenn die Chose über die Arbeitsstättenverordnung laufen soll - prima!

Ich hoffe, dass dann Kaminkehrer, Maler und Lackierer, Postboten und Bürokaufleute, die oft neben Drucker und Kopierer arbeiten müssen, klagen, und das ganze Ding ad absurdum führen!

Gruß SoSch
  
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G-H-L
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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #5 - 26.05.11 um 15:42:52
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Ob die Damen und Herren aus der Arbietsgruppe vielleicht darauf kommen, daß so mancher zulässiger Grenzwert für die Arbeitnehmer höher ist, als die Gefährdung durch Passivrauch?
Daß z.B. die Grenzwerte für die Schadstoffbelastung durch Passivrauch nicht mal die Grenzwerte für andere Risikoberufe auch nur annähernd erreicht? Es kann doch nicht angehen, daß bundesweit Rauchverbote eingeführt werden um die Angestellten in der Gastronomie vor Passivrauch zu schützen, wohingegen die Angestellten in der Küche, oder die Arbeitnehmer in der übrigen Industrie weitaus höhre Schadstoffbelastungen hinnehmen müssen.

Gruß
Gerhard
  
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shadu
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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #6 - 26.05.11 um 16:30:45
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G-H-L schrieb on 26.05.11 um 15:42:52:
Ob die Damen und Herren aus der Arbietsgruppe vielleicht darauf kommen, daß so mancher zulässiger Grenzwert für die Arbeitnehmer höher ist, als die Gefährdung durch Passivrauch?
Daß z.B. die Grenzwerte für die Schadstoffbelastung durch Passivrauch nicht mal die Grenzwerte für andere Risikoberufe auch nur annähernd erreicht? Es kann doch nicht angehen, daß bundesweit Rauchverbote eingeführt werden um die Angestellten in der Gastronomie vor Passivrauch zu schützen, wohingegen die Angestellten in der Küche, oder die Arbeitnehmer in der übrigen Industrie weitaus höhre Schadstoffbelastungen hinnehmen müssen.

Gruß
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Die Antwort wird sein Passivrauch kann man verhindern.
  
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shadu
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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #7 - 26.05.11 um 16:31:07
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shadu schrieb on 26.05.11 um 16:30:45:
[quote author=167C197C1D510 link=1306392881/5#5 date=1306424572]Ob die Damen und Herren aus der Arbietsgruppe vielleicht darauf kommen, daß so mancher zulässiger Grenzwert für die Arbeitnehmer höher ist, als die Gefährdung durch Passivrauch?
Daß z.B. die Grenzwerte für die Schadstoffbelastung durch Passivrauch nicht mal die Grenzwerte für andere Risikoberufe auch nur annähernd erreicht? Es kann doch nicht angehen, daß bundesweit Rauchverbote eingeführt werden um die Angestellten in der Gastronomie vor Passivrauch zu schützen, wohingegen die Angestellten in der Küche, oder die Arbeitnehmer in der übrigen Industrie weitaus höhre Schadstoffbelastungen hinnehmen müssen.

Gruß
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Die Antwort wird sein: Passivrauch kann man verhindern.
« Zuletzt geändert: 26.05.11 um 16:31:37 von shadu »  
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ChristophL
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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #8 - 26.05.11 um 18:10:17
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Coma_Black schrieb on 26.05.11 um 08:33:36:
Posted by: Coma_BlackMark & Quote Quote      Posted on: Today at 09:33:36
Habe mich gerade eben gewundert, was wohl ein Liberaler in dieser illustren Runde aus Berufsgutmenschen und gescheiterten DDR-Offiziersanwärtern zu suchen hat. Schaut man sich seine Vita an, wird jedoch alles klar:

Quote:
Danach arbeitete er für verschiedene Pharmafirmen im Bereich Sales und Marketing. Von 2002 bis zu seiner Wahl in den Deutschen Bundestag war er Mitarbeiter im Vertrieb eines US-amerikanischen Pharmaunternehmens, welches Arzneimittel zur Krebsbekämpfung entwickelt und vermarktet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Knopek (Hervorhebung von mir)



Du solltest nicht von dir auf andere schließen und jeden FDP-Menschen als "Liberalen" bezeichnen Zwinkernd
Interessant auch, in welchen Vereinen der Typ alles Mitglied ist.

Zu ein paar der anderen Genannten:


Carola Reimann
Quote:
In ihren veröffentlichten Lebensläufen gibt sie an, von 1998-1999 als "Referentin im Bereich Public Health" und 2000 als "Projektleiterin medizinisches Marketing" gearbeitet zu haben. Erst auf Nachfrage erfährt man, was sich hinter diesen eher kryptischen Bezeichnungen verbirgt: Genauer arbeitete Reimann für den Pharmakonzern Baxter (der unter anderem durch einen Skandal um verunreinigtes Heparin auf sich aufmerksam machte) und für die auf Marketing für Pharmafirmen spezialisierte Firma Dres. Schlegel und Schmidt. Es überrascht deshalb wenig, dass ihre Kontakte zur Arzneimittelbranche unter Kollegen als - vorsichtig formuliert - relativ gut gelten.

http://www.heise.de/tp/artikel/30/30852/1.html


Frank Tempel
Quote:
Mit Beginn seines Offiziersstudiums wurde Tempel Kandidat der SED. 1990 bewarb er sich um ein Landtagsmandat als Kandidat der FDJ, deren Landesvorstand er zeitweilig angehörte

de.wikipedia.org/wiki/Frank_Tempel
"Sag mir, wo du stehst..."


Eberhard Gienger
Gienger trat mehrfach auf von Pharmakonzernen gesponserten Veranstaltungen auf. Außerdem in Zusammenhang mit Pharma interessant:
Quote:
Eberhard Gienger hat in seiner aktiven Laufbahn als Turner selbst Anabolika genommen. In einem F.A.Z.-Interview gab der CDU-Bundestagsabgeordnete und designierte Vizepräsident des DOSB die Einnahme des Dopingmittels nach einer Operation zu.

http://www.faz.net/artikel/C31105/doping-eberhard-gienger-habe-anabolika-genomme...
Doping statt Smoking!


Lisa Paus
Hat sich im Berliner Abgeordnetenhaus für den Erhalt/Ausbau des Pharmastandortes Berlin eingesetzt, z.B.
http://www.lisa-paus.de/meldungen/index.php/4397209.html

« Zuletzt geändert: 26.05.11 um 18:21:08 von ChristophL »  
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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #9 - 26.05.11 um 18:19:55
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G-H-L schrieb on 26.05.11 um 15:42:52:
Ob die Damen und Herren aus der Arbietsgruppe vielleicht darauf kommen, daß so mancher zulässiger Grenzwert für die Arbeitnehmer höher ist, als die Gefährdung durch Passivrauch?
Daß z.B. die Grenzwerte für die Schadstoffbelastung durch Passivrauch nicht mal die Grenzwerte für andere Risikoberufe auch nur annähernd erreicht? Es kann doch nicht angehen, daß bundesweit Rauchverbote eingeführt werden um die Angestellten in der Gastronomie vor Passivrauch zu schützen, wohingegen die Angestellten in der Küche, oder die Arbeitnehmer in der übrigen Industrie weitaus höhre Schadstoffbelastungen hinnehmen müssen. 


Hast recht. Interessiert aber die Antis nicht und in der öffentlichen Debatte wird das wohl nicht kritisch hinterfragt werden.

shadu schrieb on 26.05.11 um 16:31:07:
Die Antwort wird sein: Passivrauch kann man verhindern. 


Die (niedrige) Konzentration der dort vorhandenen Stoffe allerdings nicht durch ein Rauchverbot. Mal abgesehen davon, dass man andere Emissionsquellen auch abschalten oder jedenfalls einschränken könnte, sobald das '"Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein" der Masse hinreichend manipuliert worden ist. Rohkostrestaurants (mit lecker EHEC) und "Autofrei - auf Hiddensee und in Zermatt geht's doch auch" wären diesbezüglich Perspektiven.

« Zuletzt geändert: 26.05.11 um 18:20:25 von ChristophL »  
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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #10 - 27.05.11 um 14:10:09
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shadu schrieb on 26.05.11 um 16:31:07:
Die Antwort wird sein: Passivrauch kann man verhindern.


Sicher kann man Passivrauch verhindern. Es muß aber die Frage erlaubt sein, warum Arbeiter in bestimmten Branchen Schadstoffen in weitaus höherer Konzentration zugemutet werden dürfen, wohingegen die Angestellten in der Gastronomie bereits vor viel geringeren Schadstoffkonzentrationen geschützt werden müssen.

Es darf nicht angehen, daß die Kellnerin vor Tabakrauch geschützt werden muß, das Küchenpersonal jedoch mit weitaus höheren Schadstoffkonzentrationen, die beim grillen, kochen und braten entstehen, einatmen müssen.

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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #11 - 27.05.11 um 21:12:22
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Gemäß der lezten Verfassungsgerichts- Urteile, wird es gar keine erhebliche Begründung geben müssen.
Demnach reicht es doch aus, daß der Gesetzgeber, also der Bundestag - üblicherweise in einer Abstimmung der Ahnungslosen -  der Meinung ist, daß das so i.O. wäre.
#
Das Bundes-VG meint, daß es dem Bundestag zutraut, seine Gesetze hinreichend zu begründen und das Bayerische-VG meint, daß der Gesetzgeber nichtmal richtig begründen muß, also daß die Begründung auch falsch sein darf.
#
Nun braucht diese Gruppe an Anti- Rauchern nur  reichlich Anträge stellen, bis einer mal durchkommt.
#
Ne `Rauchergruppe`, die das revidieren könnte, gibts eh nicht.
« Zuletzt geändert: 27.05.11 um 21:13:25 von Terrx »  
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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #12 - 28.05.11 um 16:09:22
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Terrx schrieb on 27.05.11 um 21:12:22:
Das Bundes-VG meint, daß es dem Bundestag zutraut, seine Gesetze hinreichend zu begründen und das Bayerische-VG meint, daß der Gesetzgeber nichtmal richtig begründen muß, also daß die Begründung auch falsch sein darf.


Das Bayerische VG ist, wie sollte es auch anders sein, obrigkeitshörig. Das BVerfG jedoch hat auch schon mal seine Meinung oder Grundsätze geändert. So manches Gesetz wurde vom BVerfG schon gekippt, weil ein Kläger nach vielen erfolglosen Versuchen nun mit der richtigen Begründung aufwartete.

Natürlich darf der Gesetzgeber bei seiner Arbeit jede, auch noch so falsche Studie, als Grundlage für seine Gesetze nehmen. Würde aber z.B. die Studie zu den Passivrauchtoten per Gericht für ungültig erklärt, dann darf der Gesetzgeber sie auch nicht mehr für die Gesetzgebung heranziehen.

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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #13 - 28.05.11 um 20:37:46
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G-H-L schrieb on 28.05.11 um 16:09:22:
Würde aber z.B. die Studie zu den Passivrauchtoten per Gericht für ungültig erklärt, dann darf der Gesetzgeber sie auch nicht mehr für die Gesetzgebung heranziehen.

Gruß
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Ein Teil der 3301- Publikation, eine(DIE) EPA- Studie aus USA, ist doch dort schon als "Grober Unfug" gerichtsfest, wird weiterhin per Tabakkontrolle publiziert.

Das stört die Verbotler nicht wirklich.
Dann sind eben mitmal die Basisdaten "verschwunden..."

Zudem weicht das BVG immer aus, wenn auch noch so direkte Klagen darauf abzielen.
Das BVG will die Begründungen der Politik nicht hinterfragen - jedenfalls nicht bei den Rauchverboten.

Es gab ja schon reichlich Klagen mit massig Fakten, wo wirklich jeder Blödmann fix sehen müßte,daß da was nicht stimmen kann, schon gar nicht als bewiesen.

Das BVG hat die Passivrauchlüge durch Drüberwegsehen in quasi Beweisrang erhoben.

Und die Tabakkkontroll- Lobby sorgte vor, indem sie für diesen speziellen Fall weltweit die Definitionen für Beweis und Sucht änderte, sogar den Grenzwert 0 politisch weiträumig durchdrückte.

Aber FCTC läßt grüßen. Dort ist alles schon abgemachte Sache gewesen.
« Zuletzt geändert: 28.05.11 um 20:40:17 von Terrx »  
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Re: Bald bundesweites Rauchverbot?
Antwort #14 - 30.05.11 um 10:37:46
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Terrx schrieb on 28.05.11 um 20:37:46:
[quote author=600A6F0A6B270 link=1306392881/12#12
Ein Teil der 3301- Publikation, eine(DIE) EPA- Studie aus USA, ist doch dort schon als "Grober Unfug" gerichtsfest, wird weiterhin per Tabakkontrolle publiziert.


Dann müsste folgerichtig eine Unterlassungsklage folgen. Und zwar dahingehend, daß auf die Studie kein Bezug genommen werden darf, weil sie Statistikfehler enthält.

Gruß
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