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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen? (Gelesen: 1.196 mal)
Carolus Magnus
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Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
03.02.12 um 01:54:12
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Aus diesem Grund ist es um so wichtiger vor allem für Raucher die Lungenkrebs Symptome ernst zu nehmen. Quelle
« Zuletzt geändert: 03.02.12 um 01:59:11 von Carolus Magnus »  

www.sackstark.info - heute schon gelesen?
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G-H-L
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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #1 - 04.02.12 um 13:38:01
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So, so, keiner darf bevorzugt oder benachteiligt werden? Es ist doch schon lange üblich Privat- und Kassenpatienten unterschiedlich zu behandeln. Dabei ist es egal welche Krankheit der Patient hat.

Krebs kann jeden treffen. Aber immer wird suggeriert, daß nur Raucher und Passivraucher Krebs bekommen. Nur so kann man erklären, daß die Forderung Nichtraucher zu bevorzugen oder Raucher an den Kosten zu beteiligen in der Bevölerung auf breite Zustimmung stößt.

Mich wundert nur, daß noch Niemand auf die Idee gekommen ist, Organspendern das Rauchen zu verbieten. Denn es kann doch einem Patienten nicht zugemutet werden, ein durch Rauchen geschädigtes Organ transplantiert zu bekommen. (Ist noch ironisch gemeint).
  
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Raucherhusten
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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #2 - 04.02.12 um 21:45:29
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G-H-L schrieb on 04.02.12 um 13:38:01:
Mich wundert nur, daß noch Niemand auf die Idee gekommen ist, Organspendern das Rauchen zu verbieten. Denn es kann doch einem Patienten nicht zugemutet werden, ein durch Rauchen geschädigtes Organ transplantiert zu bekommen. (Ist noch ironisch gemeint).

Bei der derzeitigen Knappheit an Organen wird jedes Organ gerne genommen, egal ob Raucher- oder Nichtraucherorgan. Zwinkernd
  

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ChristophL
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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #3 - 05.02.12 um 00:24:57
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Raucherhusten schrieb on 04.02.12 um 21:45:29:
G-H-L wrote on Yesterday at 13:38:01:
Mich wundert nur, daß noch Niemand auf die Idee gekommen ist, Organspendern das Rauchen zu verbieten. Denn es kann doch einem Patienten nicht zugemutet werden, ein durch Rauchen geschädigtes Organ transplantiert zu bekommen. (Ist noch ironisch gemeint).

Bei der derzeitigen Knappheit an Organen wird jedes Organ gerne genommen, egal ob Raucher- oder Nichtraucherorgan. Wink


Als kostenloses Ersatzteillager sind Raucher selbstverständlich gerne willkommen, als Organ-Empfänger hingegen sieht das schon anders aus.

  
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G-H-L
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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #4 - 05.02.12 um 15:27:07
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Nun, wer mich als Raucher nicht haben will, der braucht auch später meine Organe nicht.
  
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Raucherhusten
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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #5 - 05.02.12 um 15:33:30
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Quote:
Als kostenloses Ersatzteillager sind Raucher selbstverständlich gerne willkommen, als Organ-Empfänger hingegen sieht das schon anders aus.

Nun, in Erlangen war das Verhältnis etwa 20 : 80 für die Nichtraucher, also fast normal
  

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Brigitte
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Hallo

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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #6 - 06.02.12 um 10:11:03
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Quote:
Als kostenloses Ersatzteillager sind Raucher selbstverständlich gerne willkommen, als Organ-Empfänger hingegen sieht das schon anders aus.


Nun scheint dieses auch bei Euch zu einem Thema geworden sein.... 

Dieser Fall
http://www.independent.co.uk/life-style/health-and-families/health-news/woman-di...

war hier der Grund fuer anhaltende Diskussionen.

Was die Antiraucher allerdings verschweigen wollten, war, dass die Frau an Mukoviszidose (zystische Fibrose) litt. 
Wer sich damit etwas befasst, weiss, dass diese (genetisch bedingte) Krankheit nicht nur die Lungenfunktion beeintraechtigt und dass die Lebenserwartung in diesen Faellen nicht sehr hoch ist.

Dieser Bericht sollte dazu dienen, die Bevoelkerung weiter gegen die Raucher aufzuhetzen, hat aber genau das Gegenteil erreicht.  (Die Familie des Spenders war wohl sehr schockiert und nicht nur die!)

Die Zahl der freiwilligen Organspender ist seither zurueckgegangen und auch die der freiwilligen Blutspender, was sehr bedenklich ist. 

Daran sieht man, wie besessen die Antiraucher sind...
  
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G-H-L
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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #7 - 25.02.12 um 17:47:48
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Brigitte schrieb on 06.02.12 um 10:11:03:
Dieser Bericht sollte dazu dienen, die Bevoelkerung weiter gegen die Raucher aufzuhetzen, hat aber genau das Gegenteil erreicht.  (Die Familie des Spenders war wohl sehr schockiert und nicht nur die!)

Daran sieht man, wie besessen die Antiraucher sind...


Richtig! Es ist mittlerweile Usus geworden gegen irgendeine Gruppe zu hetzen. Frei nach dem Motto: "Der Zweck heiligt die Mittel".
  
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Emily
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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #8 - 20.05.12 um 08:57:19
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Ich bin auch der Meinung, dass Organe von Rauchern schon zur Transplantation freigegeben werden sollten. Auch wenn sie nicht mehr vollständig funktionieren, können sie ja doch das Leben eines Patienten verlängern und die Zeit zwischen einer Transplantation eines gesunden Organs verkürzen.
  
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ChristophL
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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #9 - 20.05.12 um 09:28:08
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Emily schrieb on 20.05.12 um 08:57:19:
Ich bin auch der Meinung, dass Organe von Rauchern schon zur Transplantation freigegeben werden sollten. Auch wenn sie nicht mehr vollständig funktionieren, können sie ja doch das Leben eines Patienten verlängern und die Zeit zwischen einer Transplantation eines gesunden Organs verkürzen.


Was nicht vollständig funktioniert, ist dein Gehirn.
  
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Llarian
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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #10 - 13.07.12 um 13:20:34
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In der Transplantationsmedizin gibt es zwei Kriterien:

1.
Funktioniert das Organ?

2.
Passen Organ und Empfänger zusammen gemäß der Gewebefaktoren?

Da ist es vollkommen egal, ob der Spender raucht, säuft, Über- oder Untergewicht hat, wie alt er ist, wie oft er Sport macht.

Wenn jemand langjähriger Raucher ist, die Lunge aber gemäß der Untersuchung des entnehmenden Mediziners in Ordnung, wird sie selbstverständlich transplantiert. Genau wie Herz, Leber, Nieren, Augenhornhaut, Gehörknöchelchen. Was immer transplantiert werden kann und wo Empfänger für auf der Liste stehen, wird auch transplantiert.

Bei Empfängern hingegen wird genauer hingeschaut; in einigen Ländern werden Raucher gar nicht auf die Liste gesetzt, in anderen ist es zumindest ein Kriterium, um sie weiter unten einzuordnen.
  
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ChristophL
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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #11 - 13.07.12 um 14:40:48
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Llarian schrieb on 13.07.12 um 13:20:34:
Wenn jemand langjähriger Raucher ist, die Lunge aber gemäß der Untersuchung des entnehmenden Mediziners in Ordnung, wird sie selbstverständlich transplantiert. Genau wie Herz, Leber, Nieren, Augenhornhaut, Gehörknöchelchen. Was immer transplantiert werden kann und wo Empfänger für auf der Liste stehen, wird auch transplantiert.

Bei Empfängern hingegen wird genauer hingeschaut; in einigen Ländern werden Raucher gar nicht auf die Liste gesetzt, in anderen ist es zumindest ein Kriterium, um sie weiter unten einzuordnen. 


Deshalb hatten wir an anderer Stelle in diesem Forum schon die Diskussion, ob sich Raucher als Organspender betätigten sollten, solange der medizinisch-industrielle Komplex sie wie Dreck behandelt.


  
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mueller1965
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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #12 - 13.07.12 um 15:02:22
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Richtig! Ich lehne es aus diesem Grund auch ab.

Selbstverständlich würde ich es innerhalb der Familie nicht ablehnen wenn ich z.B. dazu gezwungen wäre eine meiner Nieren oder Knochenmark zu spenden. Letzteres würde ich auch zu Lebzeiten gegenüber anderen Personen nicht ablehnen. Hier wäre es mir zunächst egal welcher Mensch Hilfe bräuchte.
  

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sargnagel
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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #13 - 13.07.12 um 21:01:04
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Quote:
Richtig! Ich lehne es aus diesem Grund auch ab.


Was ja durchaus eine legitime Haltung ist. Ich persönlich erfreue mich eher an folgender Position: Meine Wenigkeit ist just verröchelt, und gerade jetzt bedarf es für das Weiterleben eines mega-radikalen Antis dieses oder jenen Ersatzteiles ... Und selbiges wird ihm aus übelstem Vorbesitz kommend halt eingebaut. Weil nix anderes da ist. Und der dreckige Säckel muss mit dem Teil (und der Befürchtung, es könnte ihn auf die "schiefe Bahn" bringen) leben.

Ich - der ich mich gerade all den anderen herrenlosen Atomen hinzugesellt habe - habe dabei absolut nichts zu verlieren. Denn ich bin ja tot.

Aber betreffender Knallkasper ist den Rest seiner Existenz lang damit beschäftigt, jede seiner Reaktionen dahingehend zu überprüfen, ob er nicht vielleicht doch ....

Mal ehrlich: Das ist doch UNBEZAHLBAR ...
  

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sargnagel
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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #14 - 13.07.12 um 21:15:00
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Dass dem Organempfänger keine personenbezogenen Daten bezüglich des Spenders mitgeteilt werden, finde ich Okay.
Ein kleiner Warnhinweis wäre möglicherweise aber angebracht:
Die Ihnen eingebauten Ersatzorgane stammen von einem -nach eigener Aussage- unkorrigierbaren Nikotinisten. Für unerwartete Nebenwirkungen wird keinerlei Haftung übernommen
  

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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #15 - 13.07.12 um 21:20:10
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Kurzum: Sollte von dem, was übriggeblieben ist, noch irgendetwas verwendbar sein, dann bedient Euch, so wie es die Ludolfs gemacht hätten ... Laut lachend
  

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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #16 - 13.07.12 um 21:44:50
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... und wenn am Ende nur Leberknödel dabei herauskommen sollten - Ich bin Pfälzer. Ich versteh' das.... mit Kartoffelbrei und Sauerkraut - MAHLZEIT !
  

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Re: Nicht-/Raucher in der Medizin bevorzugen?
Antwort #17 - 14.07.12 um 15:22:48
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ChristophL schrieb on 13.07.12 um 14:40:48:
Llarian schrieb on 13.07.12 um 13:20:34:
Wenn jemand langjähriger Raucher ist, die Lunge aber gemäß der Untersuchung des entnehmenden Mediziners in Ordnung, wird sie selbstverständlich transplantiert. Genau wie Herz, Leber, Nieren, Augenhornhaut, Gehörknöchelchen. Was immer transplantiert werden kann und wo Empfänger für auf der Liste stehen, wird auch transplantiert.

Bei Empfängern hingegen wird genauer hingeschaut; in einigen Ländern werden Raucher gar nicht auf die Liste gesetzt, in anderen ist es zumindest ein Kriterium, um sie weiter unten einzuordnen. 


Deshalb hatten wir an anderer Stelle in diesem Forum schon die Diskussion, ob sich Raucher als Organspender betätigten sollten, solange der medizinisch-industrielle Komplex sie wie Dreck behandelt.



Diese Diskusson taucht hier in GB oefter wieder auf; nachdem  die Anti-raucher den ueblen Bericht ueber die verpflanzte Lunge eines Rauchers in die Zeitung setzten und dafuer von der Bevoelkerung maechtig eines aufs Dach gekriegt haben, blieben auch BLUTSPENDER weg. 

Ich spende noch immer fleissig Blut und wenn eines oder zwei meiner Organe nach meinem Ableben nuetzlich sind, vermache ich die liebend gerne den ANTI-RAUCHERN.  Wie war das nochmal mit Dritt;- Viert;- idiotisch-hand Rauchschaden?

Fuer den Lacher leg ich sogar meine Harfe auf ne Wolke und zuende mir eine Zigarette an!!!  Laut lachend
« Zuletzt geändert: 14.07.12 um 15:23:21 von Brigitte »  
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