Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Der Bayerndialog geht online (Gelesen: 653 mal)
humboldt
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Der Bayerndialog geht online
31.07.12 um 03:47:22
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Tegel
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Re: Der Bayerndialog geht online
Antwort #1 - 31.07.12 um 05:25:11
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...auf eine gute Resonanz. Finde solche Initiativen wichtig. Bayern darf kein " Vorbild " für den Rest der Republik werden. Es muss immer wieder deutlich gemacht werden, welche katastrophalen Konsequenzen dieses Verbot mit sich gezogen hat.
  

Gib " links" keine Chance.
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xila
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... hat meistens recht
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Re: Der Bayerndialog geht online
Antwort #2 - 31.07.12 um 20:45:06
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Um ehrlich zu sein, so ganz erschließt sich mir der Sinn dieser neuen Website nicht. Auch wenn sie, finde ich, von der Gestaltung her wirklich schön geworden ist (kein Vergleich zu den eher amateurhaften Webauftritten, die man zuweilen zu sehen bekommt): So ein Aufwand, nur um eine weitere Pressemitteilung zu verbreiten? Oder was hängen da sonst noch für konkretere Pläne mit dran, die man dem staunenden Publikum vorläufig noch nicht verraten möchte?

  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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humboldt
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Re: Der Bayerndialog geht online
Antwort #3 - 01.08.12 um 02:54:17
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xila schrieb on 31.07.12 um 20:45:06:
Oder was hängen da sonst noch für konkretere Pläne mit dran, die man dem staunenden Publikum vorläufig noch nicht verraten möchte?


So ist es.
  
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Meinrad
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Re: Der Bayerndialog geht online
Antwort #4 - 02.08.12 um 20:24:56
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Das Einzige was Sinn hat, wäre ein Trommeln für eine neuerliche Volksabstimmung zur Rücknahme der Verschärfungen ab 2010. Da ginge was, wie man vielen Presseartikeln entnehmen kann.

Man muss dann allerdings etwas entschlossener auftreten.

  
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Raucherhusten
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Re: Der Bayerndialog geht online
Antwort #5 - 03.08.12 um 06:18:08
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Meinrad schrieb on 02.08.12 um 20:24:56:
Man muss dann allerdings etwas entschlossener auftreten.


Stimmt. Und diesmal mit den Behörden arbeiten. Es war schon abartig, wie wir beim VE z. B. in Nürnberg am Plakateaufhängen trotz Genehmigung behindert wurden. Da hatte es der Frankie mit der entsprechenden Rückendeckung einfacher.

Ich erinnere mich mit Grausen, in den Medien war Frankie omnipräsent. Wir dagegen wurden boykottiert, wo es nur ging.
  

"Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird." (Le Bon, Psychologie der Massen)
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humboldt
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Re: Der Bayerndialog geht online
Antwort #6 - 03.08.12 um 06:43:47
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Meinrad schrieb on 02.08.12 um 20:24:56:
Das Einzige was Sinn hat, wäre ein Trommeln für eine neuerliche Volksabstimmung zur Rücknahme der Verschärfungen ab 2010. Da ginge was, wie man vielen Presseartikeln entnehmen kann.

Man muss dann allerdings etwas entschlossener auftreten.



Lieber Meinrad,
ich schätze ja Deine Postings sehr und ich denke der Bayerndialog weiß sehr genau was geht und was nicht geht bzw. wovon man seine Finger lassen sollte. Du siehst manche Dinge zu optimistisch.

Es ist so eine Sache mit dem Volksentscheid. Die Nichtraucher sind mit 70% bürgertechnisch in der Mehrheit. Die damalige Initiative "Nein beim Volksentscheid" hatte die Strategie keinen Krieg zwischen Rauchern und Nichtrauchern anzuzetteln, sondern hat auf Verbotsstaat und Bevormundung abgestellt (das ist schief gegangen wie wir wissen). Auch wenn es zu einem weiteren Volksentscheid http://www.volksbegehren-raucherclubs.de/kommen würde - da könnte man zuversichtlich sein - werden wir verlieren.
http://www.uni-bamberg.de/fileadmin/uni/fakultaeten/sowi_lehrstuehle/politikwiss...
Wir wissen aus Gesprächen mit den politischen Entscheidungsträgern, dass diese für eine Lockerung der Rauchverbote keine parlamentarische Mehrheit sehen, obwohl die Ungerechtigkeiten und Schieflagen, die dieses absolute Rauchverbot als Folge hatte, durchaus erkannt und als schlecht eingeordnet werden.

Allerdings haben wir 2013 Landtagswahl. Eventuell ist doch etwas über die politische Schiene möglich.
Warten wir's ab.
  
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mueller1965
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Re: Der Bayerndialog geht online
Antwort #7 - 03.08.12 um 20:48:36
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Das mit den Landtagswahen und der politischen Schiene kannst du kicken wenn da nicht was anderes dazu kommt. Der Druck muß vorher aufgebaut werden.
  

Kultivierte bedauern nie einen Genuß Unkultivierte wissen überhaupt nicht, was ein Genuß ist. (Oscar Wilde)
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Meinrad
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Re: Der Bayerndialog geht online
Antwort #8 - 04.08.12 um 08:07:33
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humboldt schrieb on 03.08.12 um 06:43:47:
Es ist so eine Sache mit dem Volksentscheid. Die Nichtraucher sind mit 70% bürgertechnisch in der Mehrheit. Die damalige Initiative "Nein beim Volksentscheid" hatte die Strategie keinen Krieg zwischen Rauchern und Nichtrauchern anzuzetteln, sondern hat auf Verbotsstaat und Bevormundung abgestellt (das ist schief gegangen wie wir wissen).


Was aber trotzdem die beste Strategie war. Damals. Es waren dann am Ende die Götter gegen uns, da war nichts zu machen.

Aber wir sind eben zwei Jahre älter : das Kneipensterben ist traurige Realität und alle, die es damals nicht wahrhaben wollten, kommen nicht umhin, es jetzt zur Kenntnis zu nehmen. Von gesundheitlich positiven Auswirkungen ist keine Spur, dazu kann man ja die Zahlen aus den angelsächdsischen Ländern heranziehen.

Also irgend etwas muss man wollen, sonst steht man nur maulend in der Landschaft. Man muss sich ja nicht unter Zeitdruck setzen, man kann ruhig sagen, dass man eine neue Abstimmung in fünf Jahren anstrebt.

Und so wird's ja nichts :

"Nicht zuletzt gefährdet das negative Vorbild der nun vor den gastronomischen Einrichtungen rauchenden Gäste unsere Kinder und Jugenglichen."
(Zitat aus der Begründung für wieder zugelassene Raucherclubs).

Hier ist zu überlegen, ob man nicht den Grieshaber mobilisiert und den ganzen Passivrauchschwindel in Frage stellt. Da müssen die Antis dann einen ausgraben, der sich dem Grieshaber entgegen stellt. Den haben sie bis dato nicht und wenn sie einen haben, sieht er furchtbar alt aus.

Die Dinge liegen heute etwas anders als anno 2010.


  
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ChristophL
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Re: Der Bayerndialog geht online
Antwort #9 - 06.08.12 um 12:55:31
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Es bedarf eines grundlegenden Umdenkens in wesentlichen Teilen der Öffentlichkeit, bevor ein neuerlicher Volksentscheid Sinn hat. Mit den Lügen der Tabakbekämpfung in den Köpfen bringt das sonst nichts.
  
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humboldt
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Re: Der Bayerndialog geht online
Antwort #10 - 06.08.12 um 13:20:28
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Meinrad schrieb on 04.08.12 um 08:07:33:
Da müssen die Antis dann einen ausgraben, der sich dem Grieshaber entgegen stellt. Den haben sie bis dato nicht und wenn sie einen haben, sieht er furchtbar alt aus.


Die ersten Versuche werden gestartet:
http://www.dguv.de/inhalt/presse/hintergrund/passivrauchen/index.jsp

Ok, die DGUV sind furchtbar angepisst, weil der Grieshaber den Maulkorb, den sie ihm in seiner aktiven Zeit verpasst haben, in seinem Buch thematisiert.

...und davon, dass die DGUV diese ständigen WHO "Geschichten" von der Schädlichkeit "von was weiß ich was" wiederholen, wird es auch nicht besser.

Ja, da stimme ich Christoph zu, es muss sich in der Gesellschaft etwas Grundsätzliches ändern, bevor ich irgendeinen erfolgreichen Volksentscheid gegen die Rauchverbote in weiter Zukunft sehe.

Eventuell kann man die permanent klammen Kommunen an der Geldbörse packen und konzessionierte Rauchergastronomie fordern. Bloß die, welche man an und über den Rand der Existenz getrieben hat, wird das wahrscheinlich auch nichts helfen, da sich die zu erwartenden Konzessionsgebühren nur die Großgastronomie leisten kann.
  
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