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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) (Bald) 5 Jahre Rauchverbot (Gelesen: 8.799 mal)
xila
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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #15 - 30.10.12 um 17:29:16
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Raucherhusten schrieb on 30.10.12 um 16:03:51:
Destruktor schrieb on 30.10.12 um 13:26:54:
Irgendwann kommt dann das Totalverbot inklusive Kriminalisierung aller Tabakprodukte.

Soweit sehe ich das nicht kommen, dazu hat die Tabakindustrie ziviel Einfluss. Wenn, dann wird es auf eine Totalregulierung herauslaufen, ohne das dabei die Einnahmen einer Milliardenwirtschaft beeinträchtigt werden.


So ähnlich haben die jüdischen Unternehmer - vor allem die großen - anno '33 auch gedacht: Sie hielten sich für, heute würde man sagen: systemrelevant und damit für grundsätzlich absolut sicher. Das weiß ich aus den Lebenserinnerungen eines jüdischen Zigarrenfabrikanten, der sich damals nach eigener Aussage bei allen möglichen Sitzungen und Versammlungen erfolglos den Mund fusselig geredet hat, bevor er sich selbst ins Ausland abgeseilt hat, was, wie wir heute leicht beurteilen können, eine sehr viel klügere und weitblickendere Entscheidung war. Viele seiner damaligen Gesprächspartner haben es mit dem Leben bezahlt, daß sie glaubten, sich sicher fühlen zu können, weil sie zu jenem Zeitpunkt tatsächlich noch nicht hätten beseitigt werden können.

Eines der Zwischenziele der Antis besteht darin, die Tabakindustrie in eine Position zu bringen, in der sie nicht mehr "systemrelevant" ist. Ob sie das erreicht, steht natürlich in den Sternen, denn dazu müßte der Bevölkerungsanteil der Raucher viel schneller und stärker zurückgehen. Aber daß sie dieses Ziel hat, sollen wir trotzdem nicht auf die leichte Schulter nehmen.


  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #16 - 30.10.12 um 19:31:18
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xila schrieb on 30.10.12 um 15:53:55:
Du verstehst es deshalb nicht, weil du einen zu kleinen Bildausschnitt betrachtest. Frag dich, wie jemand das begründen würde, wenn er das Ziel verfolgt, das Rauchen auszurotten, und versuch, die Welt aus seinen Augen zu betrachten. Dann wirst du rasch begreifen, wie unwichtig das Wohl und Wehe der Gastronomie und derjenigen, die sie nutzen, diesen Leuten sein muß.

Es geht hier - trotz mancher Leute und Organisationen, die dabei auch ihr ganz eigenes Süppchen kochen - in erster Linie um fehlgeleiteten Idealismus, dem es gelungen ist, den ganzen schwerfälligen Apparat in die von ihm gewünschte Richtung in Bewegung zu setzen, genauso wie bei der Alkoholprohibition und mit demselben Tunnelblick und demselben Nichtwahrhabenwollen negativer Wirkungen ihrer gutgemeinten Bemühungen. 


Ich versuche es mir vorzustellen und lande wieder bei derselben Überlegung: falsch verstandener Idealismus mag für eine große Zahl der Antis der eigene Beweggrund sein, in dieser Richtung aktiv zu sein oder zu bleiben, aber daß sich eine derartige Bewegung, ganz ohne weitergehende politische Überlegungen, zu einem derartigen Grundsatzprogramm auswächst, das halte ich wiederum für zu kurz gedacht.

Für den einzelnen RV-Befürworter mag diese Perspektive ja stimmen, aber wenn man sich beispielsweise Destruktors Beispiele von weiter oben ansieht, dann fällt doch da ein gewisses Muster auf, das zwar für den jeweils einzelnen Befürworter der Maßnahme die "Gutmenschen-Perspektive" vom fehlgeleiteten Idealismus passt, sie aber nicht erklärt, wie ein gesellschaftliches Klima zugunsten derartiger Veränderungen erzeugt werden konnte. Die Rauchverbote wurden erst möglich, nachdem man es durch dauerhafte Berichterstattung über Jahre hinweg geschafft hatte, eine Unhinterfragbarkeit der Behauptung "Passivrauch schadet" zu erreichen.

Und vergleiche ich diese Entwicklung mit den von Destruktor gebrachten Beispielen, so fällt doch auf, dass es noch ganz andere Entwicklungen gibt, die man mit "verfehltem Idealismus" begründen kann. Nur ob man mit dieser Erklärung bei der Ursache des ganzen gelandet ist, das bezweifle ich.
  
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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #17 - 30.10.12 um 19:36:42
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ChristophL schrieb on 30.10.12 um 17:07:21:
Vor einem "So schlimm wird's schon nicht werden" kann ich nur warnen. Da gab es in der Geschichte schon ganz andere Erfahrungen. Und der "Einfluss der Tabakindustrie" wird wohl überschätzt, da ihn die Antis als Chimäre immer an die Wand malen. Sicher, die Konzerne haben mehr Einfluss als wir, die unabhängige Bewegung bzw. als die latente Masse Raucher, deshalb ist Plain Packaging auch schwerer durchzusetzen als manch andere Maßnahme. Aber die Entwicklungen in diese Richtung und im Übrigen auch die tabaksteuerverursachte Verlagerung in den illegalen Sektor deuten bereits die schleichende Veränderungen an. Und die Tabakbekämpfung entschlossen, auch den nächsten Schritt zu gehen.



Hallo ChristophL,

Volle Zustimmung. Bereits 2007 und 2010 wurde doch die Hartnäckigkeit der Gegenseite unterschätzt, und ohne eine echte Gegenwehr haben die Raucher 2010 das Feld geräumt.
  
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xila
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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #18 - 30.10.12 um 20:44:41
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BY-Raucher schrieb on 30.10.12 um 19:31:18:
xila schrieb on 30.10.12 um 15:53:55:
Du verstehst es deshalb nicht, weil du einen zu kleinen Bildausschnitt betrachtest. Frag dich, wie jemand das begründen würde, wenn er das Ziel verfolgt, das Rauchen auszurotten, und versuch, die Welt aus seinen Augen zu betrachten. Dann wirst du rasch begreifen, wie unwichtig das Wohl und Wehe der Gastronomie und derjenigen, die sie nutzen, diesen Leuten sein muß.

Es geht hier - trotz mancher Leute und Organisationen, die dabei auch ihr ganz eigenes Süppchen kochen - in erster Linie um fehlgeleiteten Idealismus, dem es gelungen ist, den ganzen schwerfälligen Apparat in die von ihm gewünschte Richtung in Bewegung zu setzen, genauso wie bei der Alkoholprohibition und mit demselben Tunnelblick und demselben Nichtwahrhabenwollen negativer Wirkungen ihrer gutgemeinten Bemühungen. 


Ich versuche es mir vorzustellen und lande wieder bei derselben Überlegung: falsch verstandener Idealismus mag für eine große Zahl der Antis der eigene Beweggrund sein, in dieser Richtung aktiv zu sein oder zu bleiben, aber daß sich eine derartige Bewegung, ganz ohne weitergehende politische Überlegungen, zu einem derartigen Grundsatzprogramm auswächst, das halte ich wiederum für zu kurz gedacht.

Für den einzelnen RV-Befürworter mag diese Perspektive ja stimmen, aber wenn man sich beispielsweise Destruktors Beispiele von weiter oben ansieht, dann fällt doch da ein gewisses Muster auf, das zwar für den jeweils einzelnen Befürworter der Maßnahme die "Gutmenschen-Perspektive" vom fehlgeleiteten Idealismus passt, sie aber nicht erklärt, wie ein gesellschaftliches Klima zugunsten derartiger Veränderungen erzeugt werden konnte. Die Rauchverbote wurden erst möglich, nachdem man es durch dauerhafte Berichterstattung über Jahre hinweg geschafft hatte, eine Unhinterfragbarkeit der Behauptung "Passivrauch schadet" zu erreichen.

Und vergleiche ich diese Entwicklung mit den von Destruktor gebrachten Beispielen, so fällt doch auf, dass es noch ganz andere Entwicklungen gibt, die man mit "verfehltem Idealismus" begründen kann. Nur ob man mit dieser Erklärung bei der Ursache des ganzen gelandet ist, das bezweifle ich.



Ich glaube, den Sinn des Satzes "Passivrauchen schadet" kapiert nur eine Minderheit. Die Gefahren des Rauchens und des Passivrauchens werden doch sogar in den Medien oft bunt durcheinandergewürfelt, und in den Köpfen der normalen Leute sieht es noch viel schlimmer durcheinander aus. Übrigens verhält sich auch nur eine Minderheit der Nichtraucher so, als würde sie sich ernsthaft vor Gesundheitsschäden durch Passivrauchen fürchten. Das gilt sogar für diejenigen, die den Geruch nicht mögen.

Der Schlüsselsatz lautet also eher "Rauchen ist schädlich".

Lies Victor Klemperers Tagebücher, wenn du wissen willst, wie solche gruppendynamischen Prozesse, über einen Mehrjahreszeitraum verteilt, in der Praxis funktionieren; ich bekam sogar eine Ahnung davon, wie und warum sie jetzt wieder funktionieren. Letztlich macht man bei der Bewertung des Verhaltens der Menschen jener Zeit auch immer wieder den Fehler, nach einer ganz bestimmten Art von Logik zu suchen, die es dabei einfach nicht gegeben hat. Die gibt es jetzt wieder nicht.



  

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ChristophL
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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #19 - 31.10.12 um 02:18:03
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BY-Raucher schrieb on 30.10.12 um 19:31:18:
Ich versuche es mir vorzustellen und lande wieder bei derselben Überlegung: falsch verstandener Idealismus mag für eine große Zahl der Antis der eigene Beweggrund sein, in dieser Richtung aktiv zu sein oder zu bleiben, aber daß sich eine derartige Bewegung, ganz ohne weitergehende politische Überlegungen, zu einem derartigen Grundsatzprogramm auswächst, das halte ich wiederum für zu kurz gedacht.

Für den einzelnen RV-Befürworter mag diese Perspektive ja stimmen, aber wenn man sich beispielsweise Destruktors Beispiele von weiter oben ansieht, dann fällt doch da ein gewisses Muster auf, das zwar für den jeweils einzelnen Befürworter der Maßnahme die "Gutmenschen-Perspektive" vom fehlgeleiteten Idealismus passt, sie aber nicht erklärt, wie ein gesellschaftliches Klima zugunsten derartiger Veränderungen erzeugt werden konnte. Die Rauchverbote wurden erst möglich, nachdem man es durch dauerhafte Berichterstattung über Jahre hinweg geschafft hatte, eine Unhinterfragbarkeit der Behauptung "Passivrauch schadet" zu erreichen.

Und vergleiche ich diese Entwicklung mit den von Destruktor gebrachten Beispielen, so fällt doch auf, dass es noch ganz andere Entwicklungen gibt, die man mit "verfehltem Idealismus" begründen kann. Nur ob man mit dieser Erklärung bei der Ursache des ganzen gelandet ist, das bezweifle ich.


Man muss aufpassen, nicht nach einer Weltformel oder einer Gesamtverschwörung zu suchen. Es sind einfach viele Faktoren, die zusammenlaufen. Das Projekt der Antis steht im Mittelpunkt und zum Erfolg tragen eine Reihe von Faktoren bei, etwa die Interessen des medinzinisch-industriellen Komplexes, eine von deutlicher Weltsicht und bestimmten Wählergruppen entkoppelte Parteipolitik u.v.m. Der Faulheit wegen zitiere ich mal etwas, was ich vor Jahren hier schon geschrieben habe:

Quote:
Die verschiedenen Faktoren, ideologisch wie finanziell, die hinter der Tabakkontrolle und analogen Prohibitionismen liegen, haben wir immer wieder in diesem Forum definiert.
Macht, Geld, Ansehen, Hass als Triebfedern, unterschiedlich verteilt auf die Akteure: im Public-Health-Sektor, bei Big Pharma, in den Verwaltungen, der Politik, der "Zivilgesellschaft", gepaart mit der üblichen Intoleranz, dem Sündenbockdenken und manchem mehr.


Tabakantis haben - nicht als einzige - den Marsch durch die Institutionen erfolgreich beschritten und eine Art kulturelle Hegenomie erlangt. Sie profitieren von einem sich selbst reproduzierenden Mainstream.
Das hat Jahrzehnte gedauert und sich langsam aufgebaut. So geht der Prozess auch weiter, sich tendenziell verschnellernd; so ähnlich auch bei Alkohol und Nahrungsmitteln. Oder Klima usw.
  
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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #20 - 31.10.12 um 14:21:51
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ChristophL schrieb on 31.10.12 um 02:18:03:
BY-Raucher schrieb on 30.10.12 um 19:31:18:
Ich versuche es mir vorzustellen und lande wieder bei derselben Überlegung: falsch verstandener Idealismus mag für eine große Zahl der Antis der eigene Beweggrund sein, in dieser Richtung aktiv zu sein oder zu bleiben, aber daß sich eine derartige Bewegung, ganz ohne weitergehende politische Überlegungen, zu einem derartigen Grundsatzprogramm auswächst, das halte ich wiederum für zu kurz gedacht.

Für den einzelnen RV-Befürworter mag diese Perspektive ja stimmen, aber wenn man sich beispielsweise Destruktors Beispiele von weiter oben ansieht, dann fällt doch da ein gewisses Muster auf, das zwar für den jeweils einzelnen Befürworter der Maßnahme die "Gutmenschen-Perspektive" vom fehlgeleiteten Idealismus passt, sie aber nicht erklärt, wie ein gesellschaftliches Klima zugunsten derartiger Veränderungen erzeugt werden konnte. Die Rauchverbote wurden erst möglich, nachdem man es durch dauerhafte Berichterstattung über Jahre hinweg geschafft hatte, eine Unhinterfragbarkeit der Behauptung "Passivrauch schadet" zu erreichen.

Und vergleiche ich diese Entwicklung mit den von Destruktor gebrachten Beispielen, so fällt doch auf, dass es noch ganz andere Entwicklungen gibt, die man mit "verfehltem Idealismus" begründen kann. Nur ob man mit dieser Erklärung bei der Ursache des ganzen gelandet ist, das bezweifle ich.


Man muss aufpassen, nicht nach einer Weltformel oder einer Gesamtverschwörung zu suchen. Es sind einfach viele Faktoren, die zusammenlaufen. Das Projekt der Antis steht im Mittelpunkt und zum Erfolg tragen eine Reihe von Faktoren bei, etwa die Interessen des medinzinisch-industriellen Komplexes, eine von deutlicher Weltsicht und bestimmten Wählergruppen entkoppelte Parteipolitik u.v.m. Der Faulheit wegen zitiere ich mal etwas, was ich vor Jahren hier schon geschrieben habe:

Quote:
Die verschiedenen Faktoren, ideologisch wie finanziell, die hinter der Tabakkontrolle und analogen Prohibitionismen liegen, haben wir immer wieder in diesem Forum definiert.
Macht, Geld, Ansehen, Hass als Triebfedern, unterschiedlich verteilt auf die Akteure: im Public-Health-Sektor, bei Big Pharma, in den Verwaltungen, der Politik, der "Zivilgesellschaft", gepaart mit der üblichen Intoleranz, dem Sündenbockdenken und manchem mehr.


Tabakantis haben - nicht als einzige - den Marsch durch die Institutionen erfolgreich beschritten und eine Art kulturelle Hegenomie erlangt. Sie profitieren von einem sich selbst reproduzierenden Mainstream.
Das hat Jahrzehnte gedauert und sich langsam aufgebaut. So geht der Prozess auch weiter, sich tendenziell verschnellernd; so ähnlich auch bei Alkohol und Nahrungsmitteln. Oder Klima usw.







Ich beobachte die Antiraucherentwicklung bereits seit vielen Jahren.

Den entscheidenden Durchbruch erzielten die Antis nach den Tabak - Werbeverboten im  Jahr 2006, zu Beginn der Kanzlerschaft von Merkel. Aus meiner Sicht winkt Merkel alles, was von den "internationalen Organisationen" kommt, ungefiltert durch.

Das sieht man auch bei den Themen "Klimaschutz", " "Banken - Rettung", "Euro - Rettung", usw..

Merkel ist für mich keine deutsche Kanzlerin, eher so eine Art Vertreterin "globalistischer Interessen".
  
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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #21 - 01.11.12 um 01:54:16
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Destruktor schrieb on 31.10.12 um 14:21:51:
Aus meiner Sicht winkt Merkel alles, was von den "internationalen Organisationen" kommt, ungefiltert durch.

Das sieht man auch bei den Themen "Klimaschutz", " "Banken - Rettung", "Euro - Rettung", usw..

Merkel ist für mich keine deutsche Kanzlerin, eher so eine Art Vertreterin "globalistischer Interessen". 


Ganz gewiss. Aber kennst du irgendein Land hier in der Gegend, welches auch nur bei einem der genannten Punkte von dieser Einheitslinie nennenswert abgewichen ist?
Das ist eben das Problem, es macht keinen Riesenunterschied mehr, wo man lebt und erst recht nicht, wer dort die Wahlen gewinnt.
  
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Raucherhusten
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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #22 - 15.11.12 um 16:25:41
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Interessante Diskussion derzeit im Forum der Augsburger Allgemeinen. Die User beklagen sich, warum es keine urtümlichen Kneipen gibt, sondern nur noch Systemgastronomie. Die Folgen des VE werden immer deutlicher.

http://tinyurl.com/cew987r
  

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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #23 - 17.11.12 um 16:29:24
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Raucherhusten schrieb on 15.11.12 um 16:25:41:
Interessante Diskussion derzeit im Forum der Augsburger Allgemeinen. Die User beklagen sich, warum es keine urtümlichen Kneipen gibt, sondern nur noch Systemgastronomie. Die Folgen des VE werden immer deutlicher.

http://tinyurl.com/cew987r


Ich frage mich, warum sich die User überhaupt beklagen? Bekommen sie doch nun genau die Gastronomie, die sie doch gerade durch den Volksentscheid gewünscht haben.
So langsam ist es an der Zeit, anzuerkennen, dass sich der Raucher doch nicht so schnell an die Rauchverbote gewöhnt und die Gaststätten stürmt. Das Versprechen der Nichtraucher verstärkt in die Gaststätten zu gehen hat sich doch mittlerweile als Lüge herausgestellt.

Gruß
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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #24 - 18.11.12 um 21:39:53
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Es hat sich so aufgelöst wie vermutet. Es ist nur eine  Frage der Zeit bis auch die Touristen ausbleiben. Den Flair von McDoof und Starblubb kann man auch in Wanne-Eickel mitnehmen. Die Atmosphäre  aus der Retorte braucht kein Mensch.....vielleicht irgendwo in Toko oder Las Vegas.
  

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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #25 - 18.11.12 um 21:48:37
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Tegel schrieb on 18.11.12 um 21:39:53:
Es hat sich so aufgelöst wie vermutet. Es ist nur eine  Frage der Zeit bis auch die Touristen ausbleiben. Den Flair von McDoof und Starblubb kann man auch in Wanne-Eickel mitnehmen.


Mit dem Unterschied, dass man in Wanne-Eickel derzeit noch viel besser rauchen darf.

  
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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #26 - 19.11.12 um 06:08:18
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.....korrekt, und bleibt aus diesem Grund auch lieber dort.  Zwinkernd
  

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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #27 - 19.11.12 um 19:04:49
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Lokalverbot für Frankenberger.
Er muss immer noch draußen bleiben.

Quote:
Rauchern gilt er als Spaßverderber: Sebastian Frankenberger, Initiator des Rauchverbotes, hat in vielen Lokalen immer noch Hausverbot. Auf der Suche nach Versammlungsräumen bekam die ÖDP von drei Lokalen eine Absage - als klar wurde, dass auch der Bundesvorsitzende auftreten würde.


http://www.sueddeutsche.de/muenchen/lokalverbot-fuer-frankenberger-er-muss-immer...

Erding - Vor zwei Jahren ist er schon mal aus einem Wirtshaus geflogen. Jetzt hätte ÖDP-Chef Sebastian Frankenberger um ein Haar auf Erdings Straßen schlafen müssen.

http://www.merkur-online.de/lokales/erding/nichtraucherkoenig-frankenberger-sein...

Bin untröstlich  Laut lachend Laut lachend Laut lachend
« Zuletzt geändert: 19.11.12 um 22:17:44 von RaucherHB »  

Verbote sind immer ein Zeichen von Hilflosigkeit!
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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #28 - 20.11.12 um 07:43:54
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Das versöhnt mich wieder ein ganz klein wenig mit den Bayern....
  
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Frank
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Re: (Bald) 5 Jahre Rauchverbot
Antwort #29 - 20.11.12 um 08:58:11
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http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-muenchen-sued/rauchverbot-frankenb...

Herrlich...hoffentlich ergeht es den Grünen in NRW bald ganu so...
  
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