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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) NRW nach dem Tag X (Gelesen: 13.471 mal)
ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #363 - 08.10.19 um 11:22:17
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Aktuell in der Westfalenpost:

Quote:
Die Meinungen von Netzwerk Rauchen und Pro Rauchfrei zum Rauchverbot in Kneipen gehen weit auseinander.
  
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Feuerstein
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Hallo

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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #362 - 30.07.19 um 23:04:04
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„Wir leiden auch“ Büdchen-Bier bedroht Gastro? So denkt man in Kölns Kiosken

Quote:
Kiosk in Köln-Ehrenfeld leidet unter Rauchverbot

In Ehrenfeld profitiert das „Stehcafe Kiosk“ auf der Ecke vom Partyvolk aus der umliegenden Clublandschaft. Betreiberin Fatima (48) hat eine klare Meinung: „In Ehrenfeld gibt’s genug Leute und genug Geld für alle.“ Doch laut der Kölnerin haben auch die Büdchen unter den immer schärfer werdenden Gesetzen zu leiden.

„Wir haben hier ganz schöne Einbußen, seitdem es das Rauchverbot gibt. Kaffee verkaufen wir fast gar nicht mehr – alles wegen des Rauchverbots!“


Quelle: https://www.express.de/koeln/-wir-leiden-auch--buedchen-bier-bedroht-gastro--so-...
  
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ChristophL
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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #361 - 29.07.19 um 12:14:44
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In Solingen gilt das Rauchverbot als einer der Gründe für das Kneipensterben (siehe anderer Thread).
In Bonn äußerst sich "Rolf Hiller, früher Sprecher der Bonner Wirte, heute im Vorstand der Dehoga, Kreisgruppe Bonn" ähnlich:

Quote:
Auch das Rauchverbot oder heftige Pachtbedingungen machten klassischen Kneipen-Betreibern das Leben schwer.
[...]
Der Bonner Gastronom ist davon überzeugt, dass es in zehn Jahren die klassische deutsche Bier-Kneipe nicht mehr gibt.


  
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RothHaendle
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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #360 - 30.04.18 um 17:06:59
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Wä sin arbeed hätt jedonn, dä därf sech eene drenke jonn!
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Brigitte
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Hallo

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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #359 - 24.08.17 um 21:07:14
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ChristophL schrieb on 23.08.17 um 14:51:55:
Kneipe in Bonn schließt nach 80 Jahren.


Wie anderswo auch: Das Kneipensterben zieht sich nach Inkrafttreten eines (totalen) Verbotsgesetzes über viele Jahre hin.

Quote:
Schuld am Aus seien sinkende Einnahmen, was vor allem am Rauchverbot liege, meint die Wirtin.


Es wird leider nicht aufhoeren. Eine Kneipe hier hat vor ca. 1 Jahr nach 120 Jahren den Loeffel geschmissen.

10 Jahre nach dem totalen Rauchverbot geht das Kneipensterben in England weiter.
  
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ChristophL
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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #358 - 23.08.17 um 14:51:55
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Kneipe in Bonn schließt nach 80 Jahren.

Quote:
Schuld am Aus seien sinkende Einnahmen, was vor allem am Rauchverbot liege, meint die Wirtin.


Wie anderswo auch: Das Kneipensterben zieht sich nach Inkrafttreten eines (totalen) Verbotsgesetzes über viele Jahre hin.
  
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ChristophL
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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #357 - 02.07.17 um 20:27:58
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Auswirkungen im Hochsauerlandkreis:

Quote:
Nachtschwärmer fahren nach Willingen, wo das Verbot nicht greift [...] das ist schon Hessen.


Umsatzeinbußen, Lärmbeschwerden der Nachbarn, aber auch die berüchtigte "Gewöhnung".
« Zuletzt geändert: 02.07.17 um 20:28:24 von ChristophL »  
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ChristophL
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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #356 - 06.06.17 um 01:27:09
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In den letzten Jahren war der Kölner Ordnungswahn - der dem Geist der Stadt eigentlich widerspricht, aber kommunalpolitisch verstärkt gepflegt wird - immer wieder Thema in diesem Forum.
Aktueller Ausfluss dieser Hausmeister-Krause-Mentalität ist die neue Haus-, pardon Stadtordnung.

Beispiele:

Quote:
Im Eingangsbereich von Kitas und Schulen darf kein Alkohol getrunken werden. Auch Drogen sind verboten, was interessante Auswirkungen auf die Raucherecken vor Schulen haben könnte. Die Stadtordnung unterscheidet hier nämlich nicht zwischen legalen und illegalen Drogen. Für Spiel- und Bolzplätze wird das Rauchen, auch mit Shisha und E-Zigaretten, ausdrücklich verboten.
[...] Auch Golf darf nicht gespielt werden. [...]
Auch auf die Folgen der Anti-Raucher-Gesetzgebung reagiert die neue Stadtordnung. So sind Gaststätten verpflichtet, Aschenbecher und Abfallbehälter vor ihren Türen aufzustellen, damit die Zigarettenkippen nicht mehr auf dem Boden landen.


Tja, Regulierung zieht Regulierung nach sich. In diese Behältnisse sollte man die Stadtordnung stopfen.
  
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ChristophL
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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #355 - 20.04.17 um 20:59:42
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Quote:
Wenn die das durchkriegen, können die hier frei trinken", sagt lächelnd der Wirt des Bierhauses "Alt Willich", Oliver Voorter. Er meint Politiker von CDU und FDP, die im Landtags-Wahlkampf davon sprachen, das Rauchverbot lockern zu wollen [...] [Der Wirt] spricht von durch das Rauchverbot verursachte Umsatzeinbußen von bis zu 40 Prozent.


Und selbstverständlich auch andere Töne.
Quelle
  
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ChristophL
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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #354 - 15.04.17 um 19:07:45
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Aus einem Bonner Stadtteil:

Quote:
Auch die letzte Traditionsgastronomie in Graurheindorf ist vom Kneipensterben erfasst worden. [...] „Sechs Jahre lang habe ich hier versucht, eine wirklich gute Gastronomie hinzubekommen“, sagt der 51-Jährige. Die Kommentare, die man im Internet von Gästen findet, waren für den Rheindorfer Hof überwiegend positiv.
Aber dann kam das Nichtraucherschutzgesetz: „Dadurch sind viele Gäste weggefallen.“


Zusammen mit anderen Faktoren bedeutete dies das Aus für das Lokal.

Quote:
Und die, die vor dem Alleinsein in die Gaststätte flüchteten, hätten jetzt keine Anlaufstelle mehr, bedauert Bach. „Es geht ein Stück Kommunikation verloren.“
Und wie geht es für ihn weiter? „Ich stehe im Moment vor dem Nichts.“


Ein Beispiel von vielen, wo genau das passiert, was wir immer vorhergesagt und beklagt haben. Auch der Umstand, dass die Schließung in diesem Fall im viertem Jahr nach Inkrafttreten des Totalverbots erfolgte, vermag nicht zu überraschen. Aus anderen Ländern ist schließlich bekannt, dass es sich beim Kneipensterben um einen langen Prozess handelt.
« Zuletzt geändert: 15.04.17 um 19:10:45 von ChristophL »  
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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #353 - 08.04.17 um 03:00:30
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Kneipe in Köln muss schließen.

Quote:
Der Vermieter habe die Kündigung eingereicht, [..]. Der Grund: Beschwerden von Nachbarn wegen der Lautstärke. [...] Durch das Nichtraucherschutzgesetz hätten jedoch immer mehr Gäste vor der Tür gestanden. „Immer, wenn wir einen gut laufenden Abend hatten, hatten wir schon Bauchschmerzen, weil wir wussten, dass wieder viele vor der Tür stehen.“ Darum habe man sogar einen Türsteher engagiert [...]


Tja, nie endende Probleme...
« Zuletzt geändert: 08.04.17 um 12:37:24 von ChristophL »  
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ChristophL
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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #352 - 31.03.17 um 18:39:51
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Eine WDR-Sendung erwähnt den Rückgang der Kneipenzahl im Land: 12.500 in den letzten 20 Jahren, auf dem Land vor allem in den Kreisen Höxter, Herford (Ostwestfalen) und Unna (Rand Ruhrgebiet) mit zwei Dritteln Rückgang sowie bei den Städten vor allem Solingen (Bergisches Land), Hagen (Rand Ruhrgebiet) und Essen (mitten im Pott) mit drei Vierteln Rückgang. Das totale RV wird textlich nicht erwähnt, aber findet sich wenigstens in den bewegten Bilder ein wenig wieder. (13:05-14:05)
« Zuletzt geändert: 31.03.17 um 18:40:33 von ChristophL »  
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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #351 - 25.01.17 um 19:01:59
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Über die Situation in Bonn:
Quote:
Für Raucher sowie manche Wirte ist die Verordnung nach wie vor ein rotes Tuch. „Damit wurde ein Stück Geselligkeit zerstört“ [...] „Meine Kosten steigen ständig, gleichzeitig werden meine Gäste vertrieben. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.“


Natürlich kommen auch nicht negativ Betroffenen zu Wort und ein Raucher, der gerne unterdrückt wird.

Aber selbst ein Speise- und Traditionslokal muss leiden:
Quote:
Rund 30 Prozent Umsatzeinbußen beklagt sie allein beim Thekengeschäft.

  
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Querkopf
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Dies ist durchaus ein
Drei-Pfeifen-Problem
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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #350 - 05.01.17 um 17:09:40
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ChristophL schrieb on 05.01.17 um 13:56:58:
WAZ-Artikel

Quote:
„Die Lage der Gastronomen hat sich mit den strengen Gesetzen noch mal verschlechtert“, sagt die stellvertretende Geschäftsführerin der Dehoga-Nordrhein. [...] Die Zahl der Schankbetriebe in Nordrhein-Westfalen sei 2013 von 10178 auf 8461 gesunken.


Siggi Ermer wird natürlich dazu befragt:
Quote:
Auch für Wirte sei die klare Regelung positiv, sie seien nicht mehr unter Druck entscheiden zu müssen, ob in ihrer Gaststätte geraucht werden darf oder nicht.

Hurra, endlich keine Freiheit mehr!


Das Ziel und das Glück eines jeden Zwangsbeglückers ist es, die Abstimmung mit den Füssen zu verhindern. Nur so kann er seine Ziele durchsetzen ohne damit auf den Bauch zu fallen - leider können die meisten Menschen mit der Freiheit nicht so viel anfangen, sonst würden sie mehr für ihre Verteidigung tun...
  
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ChristophL
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Re: NRW nach dem Tag X
Antwort #349 - 05.01.17 um 13:56:58
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WAZ-Artikel

Quote:
„Die Lage der Gastronomen hat sich mit den strengen Gesetzen noch mal verschlechtert“, sagt die stellvertretende Geschäftsführerin der Dehoga-Nordrhein. [...] Die Zahl der Schankbetriebe in Nordrhein-Westfalen sei 2013 von 10178 auf 8461 gesunken.


Siggi Ermer wird natürlich dazu befragt:
Quote:
Auch für Wirte sei die klare Regelung positiv, sie seien nicht mehr unter Druck entscheiden zu müssen, ob in ihrer Gaststätte geraucht werden darf oder nicht.

Hurra, endlich keine Freiheit mehr!
  
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