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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz! (Gelesen: 1.731 mal)
ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #35 - 30.08.17 um 14:19:26
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Wieder ein Artikel zu Rauchverboten am Arbeitsplatz, diesmal Hamburg.

Quote:
Kabinen mit speziellen Abzügen
[...]
beheizte Raucherkabine am Hintereingang
[...]
Unterstände in der Nähe der Gebäude
[...]
spezielle Raucherzonen, die die Mitarbeiter aufsuchen müssen
[...]
wettergeschützte Raucherzonen auf dem Gelände
[...]
auf dem Gelände "Raucherinseln"
[...]
Raucher-Pavillons" für Patienten, Besucher und Mitarbeiter
[...]
zwei Raucherhäuschen


Reichlich Bautätigkeit, lange lebe die Konjunktur  Durchgedreht
Und die ganzen Arbeitsunterbrechungen mit oder ohne Ausstempeln waren früher nicht nötig.  Zwinkernd
  
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Tegel
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #34 - 28.05.17 um 09:15:08
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...meine Erfahrung, trotz schicker und sündhaft teuer Konferenzräume und digitalisierter Kommunikation auf breiter Front, - die wichtigsten, konstruktivsten, schnellsten Entscheidungen finden im Raucherbereich statt. Auf einer spröden, ausgeleierten und quietschenden Bierzeltgarnitur.
  

Gib " links" keine Chance.
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #33 - 27.05.17 um 18:59:35
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Carolus Magnus
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Ich rauche und trinke
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #32 - 13.09.14 um 01:01:36
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Destruktor schrieb on 12.09.14 um 21:18:41:
Carolus Magnus schrieb on 12.09.14 um 16:15:43:
Destruktor schrieb on 12.11.13 um 14:26:57:
Meinrad schrieb on 11.11.13 um 18:51:57:
Das hier lässt die Gesetzgebung inzwischen zu:

http://www.heise.de/tp/blogs/8/155314

Interessant die Kommentare: viele Nichtraucher dabei, die das konsequent ablehnen. Die Stimmen, die nach echter Prohibition rufen, sind nahe null und werden dann auch feuerrot markiert.

Die Luft wird dünner für die Antis






Zitat :

Unternehmenssprecher Gert Pfleger betonte gegenüber österreichischen Medien, dass es Norske Skog bei der Durchsetzung des totalen Rauchverbots nur um die Gesundheit der Mitarbeiter und nicht um den Arbeitszeitverlust durch Zigarettenpausen gehe. Deshalb biete man den Mitarbeitern auch Programme an, die ihnen helfen sollen, ganz mit dem Rauchen aufzuhören.




Diese Entwicklung befürchte ich auch in meiner Firma.

Pseudo - Gutmenschen in der Geschäftsleitung und im Betriebsrat  wollen die Mitarbeiter umerziehen.

Wo bleiben die Rechte der Arbeitnehmer ?




http://www.heise.de/tp/blogs/8/155314


Warum hört man nie etwas von den Gewerkschaften? Gibt es die noch in der BRD?





Der Betriebsrat zumindest in meiner Firma zieht mit der Unternehmensleitung an einem Strang.

Das Rauchen sei gesundheitssschädlich und sollte am besten von allen Mitarbeitern aufgegeben werden.

Alles wirkt wie gleichgeschaltet.


Dann wäre vllt. mal ein Aufruf an die rauchenden Mitarbeiter zum Austritt aus der/den Gewerkschaft/en sinnvoll.
  

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Destruktor
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #31 - 12.09.14 um 21:18:41
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Carolus Magnus schrieb on 12.09.14 um 16:15:43:
Destruktor schrieb on 12.11.13 um 14:26:57:
Meinrad schrieb on 11.11.13 um 18:51:57:
Das hier lässt die Gesetzgebung inzwischen zu:

http://www.heise.de/tp/blogs/8/155314

Interessant die Kommentare: viele Nichtraucher dabei, die das konsequent ablehnen. Die Stimmen, die nach echter Prohibition rufen, sind nahe null und werden dann auch feuerrot markiert.

Die Luft wird dünner für die Antis






Zitat :

Unternehmenssprecher Gert Pfleger betonte gegenüber österreichischen Medien, dass es Norske Skog bei der Durchsetzung des totalen Rauchverbots nur um die Gesundheit der Mitarbeiter und nicht um den Arbeitszeitverlust durch Zigarettenpausen gehe. Deshalb biete man den Mitarbeitern auch Programme an, die ihnen helfen sollen, ganz mit dem Rauchen aufzuhören.




Diese Entwicklung befürchte ich auch in meiner Firma.

Pseudo - Gutmenschen in der Geschäftsleitung und im Betriebsrat  wollen die Mitarbeiter umerziehen.

Wo bleiben die Rechte der Arbeitnehmer ?




http://www.heise.de/tp/blogs/8/155314


Warum hört man nie etwas von den Gewerkschaften? Gibt es die noch in der BRD?





Der Betriebsrat zumindest in meiner Firma zieht mit der Unternehmensleitung an einem Strang.

Das Rauchen sei gesundheitssschädlich und sollte am besten von allen Mitarbeitern aufgegeben werden.

Alles wirkt wie gleichgeschaltet.
  
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Carolus Magnus
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #30 - 12.09.14 um 16:29:24
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kopfraucht schrieb on 09.09.14 um 10:08:50:
xila schrieb on 03.09.14 um 12:46:38:
kopfraucht schrieb on 03.09.14 um 09:17:59:
Na ja, so ganz kann ich aber auch nicht sagen das die Nichtraucher dran Schuld sind das ich Pausen machen muss. Prinzipiell und inhaltlich stimmt es schon. Aber man muss ja hier die Gesundheit von allen betrachten. Wenn man selbst raucht ist das das eigene Problem. Aber da darf man nicht andere Leute mit "rein ziehen". Insofern ist es schon richtig finde ich.


Das ist es ja, was mich so daran ärgert, daß man zum Dank für die Bereitschaft zur Rücksichtnahme anschließend nur mit neuen Vorwürfen rechnen kann. Und das geht ja inzwischen so weit, daß den Leuten ihre angeblich geringere Produktivität vorgeworfen wird und daß sie deshalb angeblich den Betrieb schädigen. Das hat für Raucher sehr viel realere Konsequenzen als Kontakt mit Passivrauch für Nichtraucher.



Bin ich hier die Einzige die das gerade anders sieht?
Ich bin Raucher und das auch schon immer. Ich kenne es allerdings auch nicht am Arbeitsplatz zu rauchen und mir fehlt da auch nix.
Ich bin keineswegs der Meinung das ich Nichtrauchern voll entgegenkomme weil ich woanders rauche - eigentlich schon, aber ich sehe das als Selbstverständlichkeit.
Fakt ist nunmal das es schädlich ist. Wenn ich nur mir schade ist das ja meine Sache, aber anderen Leuten zu schaden wäre unfair. Und warum sollten die sich ein anderes Büro suchen? Nur weil ich mir das Rauchen angewöhnt habe?
Also ich sehe das einfach nicht so. Es ist ganz normal und selbstverständlich vor die Tür zu gehen.
Neben Raucherpausen mache ich auch normale Pausen oder halte ein Schwätzchen, aber da verlängere ich meine Arbeitszeit auch um die Raucherpausen. Die anderen Pausen oder kurzen Gespräche mache ich wie jeder andere Mitarbeiter auch. Klar übertreiben es manche Leute ständig, aber das gibt es überall.
Ich fühle mich dadurch jedenfalls keineswegs schlechter gestellt.


NEIN - das ist kein Fakt!!! Das ist Volksverblödung.

Verschiedene Studien belegen, dass Passivrauchen nicht gesundheitsschädlich ist, weder am Arbeitsplatz und noch viel weniger für Restaurantbesucher:

    Wu-Williams, et al., conducted in northeastern China. This large case-control study reports a statistically significant negative risk associated with ETS exposure. = PASSIVRAUCHEN IST GESUND!!!
    The results do not support a causal relation between environmental tobacco smoke and tobacco related mortality, although they do not rule out a small effect., Enstrom, Kabat
    …there was no elevated lung cancer risk associated with passive smoke exposure in the workplace. Brownson 1992
    …an odds ratio of 0.91…indicating no evidence of an adverse effect of environmental tobacco smoke in the workplace – Janerich 1990
    …the association with exposure to passive smoking at work was small and not statistically significant. – Kalandidi
    …No association observed between the risk of lung cancer and smoking of husband or passive smoke exposure at work. – Shimuzu, 1988
    …no statistically signficant increase in risk associated with exposure to environmental tobacco smoke at work or during social activities. – Stockwell, 1992
    There was no association between exposure to ETS at the workplace and risk of lung cancer. – Zaridze, 1998
    Ever exposure to ETS from other sources was not associated with lung cancer risk – WHO/IARC
    When all relevant studies are included in the meta-analysis and results are appropriately combined, current or ever exposure to ETS, as approximated by spousal smoking, is associated with roughly a 5% increased risk of death from CHD in never smokers. … An objective assessment of the available epidemiologic evidence indicates that the association of ETS with CHD death in U.S. never smokers is very weak. Previous assessments appear to have overestimated the strength of the association.- James E. Enstrom, Geoffrey C. Kabat

Hier auf dt. ein Überblick über die Studien und der Schädlichkeit von Passivrauch.

«Von 139 Studien konnten 119 oder 86 Prozent keinen Zusammenhang von Passivrauch und Lungenkrebs “beweisen”. Im Grunde genommen konnte keine der 139 Studien überhaupt etwas “beweisen"!. Ein Statistiker würde sagen, die Lage ist verworren, und da fragt man sich natürlich schon, wie «die Experten sich einig sind, daß Passivrauchen schädlich sei»
« Zuletzt geändert: 12.09.14 um 16:41:46 von Carolus Magnus »  

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #29 - 12.09.14 um 16:22:25
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Querkopf schrieb on 10.09.14 um 15:12:16:
kopfraucht schrieb:

Quote:
Ja, selbstverständlich rauche ich nicht in meiner eigenen Wohnung und ich halte mich auch an Rauchverbote in Gaststätten.
Trotzdem kann ich meine Zigaretten genießen wenn ich vor die Tür gehe. Auch da kann ich mit anderen Rauchern reden usw. Ich sehe da gar kein Problem.



Ob Du in deiner eigenen Wohnung rauchst, ist allein deine Entscheidung.... die erst dann zum Problem wird, wenn du das auch von anderen verlangst.....

Quote:
Ich sehe das anders. Du kennst doch sicher den abartigen Gestank wenn jemand Knoblauch gegessen hat. Wenn die Person nur so unweit von dir weg sitzt riechst du es, aber es stört dich noch nicht so direkt. Selbiges ist wenn meine Klamotten nach Rauch riechen. Man riecht es, aber es ist noch nicht störend.
Nun stell dir vor die Person kommt ganz nah an dein Gesicht ran und spricht mit dir. Ist doch ekelhaft ... also mich hebt es da. Ähnlich ist es wenn man in einer Dampfwolke sitzt.
Obwohl ich selbst gern rauche kann ich das voll verstehen und ich finde es selbst abartig im Rauch zu sitzen wenn ich nicht rauche oder von einem Kerl geküsst zu werden der eben geraucht hat (und ich nicht).


Diese Art der Argumentation liegt ganz auf der Linie der Anti-Raucher:
Nachdem erst behauptet wurde, es gelte die Leute vor "Passivrauch" zu schützen, reicht es für die Anti-Tabak-Fanatiker inzwischen aus, den Geruch von Zigarettenrauch als Verbotsgrund anzuführen.

Das subjektive Geruchsempfinden von Wenigen kann aber niemals als Verbotsgrund zur Einschränkung der Lebensgewohnheiten aller Anderen herhalten. Parfum-, Schweiß- oder Knoblauchgeruch gehören zu den normalen Lebensumständen in einer pluralistischen Gesellschaft. Andernfalls bewegen wir uns mit großen Schritten auf eine Gesellschaft zu, die den Ideen der ISIS recht nahe kommt.

Du solltest dich entscheiden, in welche Richtung du gehen willst....


Quote:
Nun stell dir vor die Person kommt ganz nah an dein Gesicht ran und spricht mit dir. Ist doch ekelhaft ... also mich hebt es da.


So nah lasse ich eh niemanden an mich heran. Jeder hat seinen Fluchtkreis und dieser ist je nach Ethnie etwas größer oder kleiner, aber nie so nahe, daß einer an des andren Mund die Verdauungsreste riechen könnte.
  

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #28 - 12.09.14 um 16:15:43
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Destruktor schrieb on 12.11.13 um 14:26:57:
Meinrad schrieb on 11.11.13 um 18:51:57:
Das hier lässt die Gesetzgebung inzwischen zu:

http://www.heise.de/tp/blogs/8/155314

Interessant die Kommentare: viele Nichtraucher dabei, die das konsequent ablehnen. Die Stimmen, die nach echter Prohibition rufen, sind nahe null und werden dann auch feuerrot markiert.

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Zitat :

Unternehmenssprecher Gert Pfleger betonte gegenüber österreichischen Medien, dass es Norske Skog bei der Durchsetzung des totalen Rauchverbots nur um die Gesundheit der Mitarbeiter und nicht um den Arbeitszeitverlust durch Zigarettenpausen gehe. Deshalb biete man den Mitarbeitern auch Programme an, die ihnen helfen sollen, ganz mit dem Rauchen aufzuhören.




Diese Entwicklung befürchte ich auch in meiner Firma.

Pseudo - Gutmenschen in der Geschäftsleitung und im Betriebsrat  wollen die Mitarbeiter umerziehen.

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #27 - 12.09.14 um 10:28:43
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Gut, hier scheinst du recht zu haben.
Prinzipiell geht es hier ja nicht darum.
Ich habe vielmehr auf die letzten Kommentare reagiert und bin wohl abgeschweift - sorry!
  
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shadu
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #26 - 11.09.14 um 14:41:25
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kopfraucht schrieb on 11.09.14 um 08:27:45:
Tja, wenn ihr das wirklich so findet kann ich nix anderes dazu sagen. Ich kann mir auch nicht vorstellen das alle Raucher so denken wie ihr.
Ich fühle mich jedenfalls nicht meiner Freiheit beraubt und kann die Nichtraucher in dem Punkt auch als Raucher verstehen.
Wie auch immer, bin da halt anderer Meinung und auch relativ sicher dass mir andere Raucher zustimmen werden.


Lieber mein kopfraucht, mein kopfschüttelt !

Es geht doch in der ganzen Geschichte nicht darum ob wir draußen das rauchen geniessen oder nicht.

Es geht auch nicht darum ob du dir zuhause ein Verbot auferlegst. Das ist doch deine ganz persönliche Angelegenheit. Zwischenbemerkung: Ich könnte mich auch aufregen seit viele Raucher auf ihren Balkonen ringsum bis spät in der Nacht schwatzend rauchen.

Es geht hier bei uns und auch in anderen Foren darum das der Wirt frei entscheiden sollte, ob bei ihm geraucht werden darf oder nicht.

Es geht auch darum das der Gast die Wahlfreiheit haben soll, in ein Raucherlokal oder in ein Nichtraucherlokal zugehen.

Deine Aussage betreffend "abartigen Gestank wenn jemand Knoblauch gegessen hat" zeigt uns doch auch deutlich das du da ein Problem hast. Mit dieser Ansicht kannst du mit der Hälfte aller Gerüche die in dieser Welt existieren auf Kriegsfuss stehen. Mein Typ iss mehr Knoblauch !  Zwinkernd

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kopfraucht
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #25 - 11.09.14 um 08:27:45
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Tja, wenn ihr das wirklich so findet kann ich nix anderes dazu sagen. Ich kann mir auch nicht vorstellen das alle Raucher so denken wie ihr.
Ich fühle mich jedenfalls nicht meiner Freiheit beraubt und kann die Nichtraucher in dem Punkt auch als Raucher verstehen.
Wie auch immer, bin da halt anderer Meinung und auch relativ sicher dass mir andere Raucher zustimmen werden.
  
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Dampflok
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #24 - 11.09.14 um 06:04:07
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kopfraucht schrieb on 10.09.14 um 09:54:31:
Ja, selbstverständlich rauche ich nicht in meiner eigenen Wohnung... halte mich auch an Rauchverbote in Gaststätten....


Das ist vorbildlich  Augenrollen
Schaut euch dazu einmal meine Signatur an.


kopfraucht schrieb on 10.09.14 um 09:54:31:
Obwohl ich selbst gern rauche


hä?
Ja, nee, is klar.
Ich glaube hier eher an einen Anti im Schafspelz oder ein "Trojanisches Pferdchen"  Laut lachend
  

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Querkopf
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #23 - 10.09.14 um 15:12:16
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kopfraucht schrieb:

Quote:
Ja, selbstverständlich rauche ich nicht in meiner eigenen Wohnung und ich halte mich auch an Rauchverbote in Gaststätten.
Trotzdem kann ich meine Zigaretten genießen wenn ich vor die Tür gehe. Auch da kann ich mit anderen Rauchern reden usw. Ich sehe da gar kein Problem.



Ob Du in deiner eigenen Wohnung rauchst, ist allein deine Entscheidung.... die erst dann zum Problem wird, wenn du das auch von anderen verlangst.....

Quote:
Ich sehe das anders. Du kennst doch sicher den abartigen Gestank wenn jemand Knoblauch gegessen hat. Wenn die Person nur so unweit von dir weg sitzt riechst du es, aber es stört dich noch nicht so direkt. Selbiges ist wenn meine Klamotten nach Rauch riechen. Man riecht es, aber es ist noch nicht störend.
Nun stell dir vor die Person kommt ganz nah an dein Gesicht ran und spricht mit dir. Ist doch ekelhaft ... also mich hebt es da. Ähnlich ist es wenn man in einer Dampfwolke sitzt.
Obwohl ich selbst gern rauche kann ich das voll verstehen und ich finde es selbst abartig im Rauch zu sitzen wenn ich nicht rauche oder von einem Kerl geküsst zu werden der eben geraucht hat (und ich nicht).


Diese Art der Argumentation liegt ganz auf der Linie der Anti-Raucher:
Nachdem erst behauptet wurde, es gelte die Leute vor "Passivrauch" zu schützen, reicht es für die Anti-Tabak-Fanatiker inzwischen aus, den Geruch von Zigarettenrauch als Verbotsgrund anzuführen.

Das subjektive Geruchsempfinden von Wenigen kann aber niemals als Verbotsgrund zur Einschränkung der Lebensgewohnheiten aller Anderen herhalten. Parfum-, Schweiß- oder Knoblauchgeruch gehören zu den normalen Lebensumständen in einer pluralistischen Gesellschaft. Andernfalls bewegen wir uns mit großen Schritten auf eine Gesellschaft zu, die den Ideen der ISIS recht nahe kommt.

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #22 - 10.09.14 um 09:54:31
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[quote author=78594F484E495748534E3C0 link=1378403636/19#19 date=1410266705



Gehst Du auch in der Kneipe und in Deiner eigenen Wohnung zum Rauchen vor die Tür ?     Durchgedreht

Wenn ja, warum rauchst Du dann überhaupt noch ? [/quote]

Ja, selbstverständlich rauche ich nicht in meiner eigenen Wohnung und ich halte mich auch an Rauchverbote in Gaststätten.
Trotzdem kann ich meine Zigaretten genießen wenn ich vor die Tür gehe. Auch da kann ich mit anderen Rauchern reden usw. Ich sehe da gar kein Problem.

Ich sehe das anders. Du kennst doch sicher den abartigen Gestank wenn jemand Knoblauch gegessen hat. Wenn die Person nur so unweit von dir weg sitzt riechst du es, aber es stört dich noch nicht so direkt. Selbiges ist wenn meine Klamotten nach Rauch riechen. Man riecht es, aber es ist noch nicht störend.
Nun stell dir vor die Person kommt ganz nah an dein Gesicht ran und spricht mit dir. Ist doch ekelhaft ... also mich hebt es da. Ähnlich ist es wenn man in einer Dampfwolke sitzt.
Obwohl ich selbst gern rauche kann ich das voll verstehen und ich finde es selbst abartig im Rauch zu sitzen wenn ich nicht rauche oder von einem Kerl geküsst zu werden der eben geraucht hat (und ich nicht).
  
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #21 - 10.09.14 um 07:29:01
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Zitat: Fakt ist nunmal das es schädlich ist.

Dieser Satz sagt ja schon alles aus. Die Abschreckung wirkt.

Moderater wäre doch vielleicht zusagen, Selbstverständlich kann es Menschen geben die den Rauch nicht vertragen.

  
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #20 - 10.09.14 um 00:48:56
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"kopfraucht", bist du noch sehr jung und kennst die 'gute, alte Zeit' nicht mehr, als es noch zu recht normal war, an den meisten Arbeitsplätzen zu rauchen?

Da du offenbar annimmst, anderen zu "schaden" durchs Rauchen, empfehle ich als Rezept gegen Gehirnwäsche ein paar Infos vom Netzwerk Rauchen.
  
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #19 - 09.09.14 um 12:45:05
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kopfraucht schrieb on 09.09.14 um 10:08:50:
xila schrieb on 03.09.14 um 12:46:38:
kopfraucht schrieb on 03.09.14 um 09:17:59:
Na ja, so ganz kann ich aber auch nicht sagen das die Nichtraucher dran Schuld sind das ich Pausen machen muss. Prinzipiell und inhaltlich stimmt es schon. Aber man muss ja hier die Gesundheit von allen betrachten. Wenn man selbst raucht ist das das eigene Problem. Aber da darf man nicht andere Leute mit "rein ziehen". Insofern ist es schon richtig finde ich.


Das ist es ja, was mich so daran ärgert, daß man zum Dank für die Bereitschaft zur Rücksichtnahme anschließend nur mit neuen Vorwürfen rechnen kann. Und das geht ja inzwischen so weit, daß den Leuten ihre angeblich geringere Produktivität vorgeworfen wird und daß sie deshalb angeblich den Betrieb schädigen. Das hat für Raucher sehr viel realere Konsequenzen als Kontakt mit Passivrauch für Nichtraucher.



Bin ich hier die Einzige die das gerade anders sieht?
Ich bin Raucher und das auch schon immer. Ich kenne es allerdings auch nicht am Arbeitsplatz zu rauchen und mir fehlt da auch nix.
Ich bin keineswegs der Meinung das ich Nichtrauchern voll entgegenkomme weil ich woanders rauche - eigentlich schon, aber ich sehe das als Selbstverständlichkeit.
Fakt ist nunmal das es schädlich ist. Wenn ich nur mir schade ist das ja meine Sache, aber anderen Leuten zu schaden wäre unfair. Und warum sollten die sich ein anderes Büro suchen? Nur weil ich mir das Rauchen angewöhnt habe?
Also ich sehe das einfach nicht so. Es ist ganz normal und selbstverständlich vor die Tür zu gehen.
Neben Raucherpausen mache ich auch normale Pausen oder halte ein Schwätzchen, aber da verlängere ich meine Arbeitszeit auch um die Raucherpausen. Die anderen Pausen oder kurzen Gespräche mache ich wie jeder andere Mitarbeiter auch. Klar übertreiben es manche Leute ständig, aber das gibt es überall.
Ich fühle mich dadurch jedenfalls keineswegs schlechter gestellt.






Gehst Du auch in der Kneipe und in Deiner eigenen Wohnung zum Rauchen vor die Tür ?     Durchgedreht

Wenn ja, warum rauchst Du dann überhaupt noch ?
« Zuletzt geändert: 09.09.14 um 13:37:03 von Destruktor »  
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #18 - 09.09.14 um 10:08:50
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xila schrieb on 03.09.14 um 12:46:38:
kopfraucht schrieb on 03.09.14 um 09:17:59:
Na ja, so ganz kann ich aber auch nicht sagen das die Nichtraucher dran Schuld sind das ich Pausen machen muss. Prinzipiell und inhaltlich stimmt es schon. Aber man muss ja hier die Gesundheit von allen betrachten. Wenn man selbst raucht ist das das eigene Problem. Aber da darf man nicht andere Leute mit "rein ziehen". Insofern ist es schon richtig finde ich.


Das ist es ja, was mich so daran ärgert, daß man zum Dank für die Bereitschaft zur Rücksichtnahme anschließend nur mit neuen Vorwürfen rechnen kann. Und das geht ja inzwischen so weit, daß den Leuten ihre angeblich geringere Produktivität vorgeworfen wird und daß sie deshalb angeblich den Betrieb schädigen. Das hat für Raucher sehr viel realere Konsequenzen als Kontakt mit Passivrauch für Nichtraucher.



Bin ich hier die Einzige die das gerade anders sieht?
Ich bin Raucher und das auch schon immer. Ich kenne es allerdings auch nicht am Arbeitsplatz zu rauchen und mir fehlt da auch nix.
Ich bin keineswegs der Meinung das ich Nichtrauchern voll entgegenkomme weil ich woanders rauche - eigentlich schon, aber ich sehe das als Selbstverständlichkeit.
Fakt ist nunmal das es schädlich ist. Wenn ich nur mir schade ist das ja meine Sache, aber anderen Leuten zu schaden wäre unfair. Und warum sollten die sich ein anderes Büro suchen? Nur weil ich mir das Rauchen angewöhnt habe?
Also ich sehe das einfach nicht so. Es ist ganz normal und selbstverständlich vor die Tür zu gehen.
Neben Raucherpausen mache ich auch normale Pausen oder halte ein Schwätzchen, aber da verlängere ich meine Arbeitszeit auch um die Raucherpausen. Die anderen Pausen oder kurzen Gespräche mache ich wie jeder andere Mitarbeiter auch. Klar übertreiben es manche Leute ständig, aber das gibt es überall.
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #17 - 04.09.14 um 17:43:51
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xila schrieb on 03.09.14 um 12:46:38:
Das ist es ja, was mich so daran ärgert, daß man zum Dank für die Bereitschaft zur Rücksichtnahme anschließend nur mit neuen Vorwürfen rechnen kann. Und das geht ja inzwischen so weit, daß den Leuten ihre angeblich geringere Produktivität vorgeworfen wird und daß sie deshalb angeblich den Betrieb schädigen. Das hat für Raucher sehr viel realere Konsequenzen als Kontakt mit Passivrauch für Nichtraucher.



Wenn es den Firmen wirklich nur um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter gehen würde, dann dürfte es hierzulande so gut wie keine Schichtarbeit mehr geben. Genauso auch keine Überstunden mehr. In Wahrheit geht es doch nur um die Produktivität und die Gewinne.

Die ganze Diskussion über Rauchverbote kommt mir so vor, wie die Diskussion über die PKW-Maut. Viele wollen sie, weil es die Maut ja auch in anderen Ländern gibt.

Gruiß
Gerhard
  
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... hat meistens recht
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #16 - 03.09.14 um 12:46:38
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kopfraucht schrieb on 03.09.14 um 09:17:59:
Na ja, so ganz kann ich aber auch nicht sagen das die Nichtraucher dran Schuld sind das ich Pausen machen muss. Prinzipiell und inhaltlich stimmt es schon. Aber man muss ja hier die Gesundheit von allen betrachten. Wenn man selbst raucht ist das das eigene Problem. Aber da darf man nicht andere Leute mit "rein ziehen". Insofern ist es schon richtig finde ich.


Das ist es ja, was mich so daran ärgert, daß man zum Dank für die Bereitschaft zur Rücksichtnahme anschließend nur mit neuen Vorwürfen rechnen kann. Und das geht ja inzwischen so weit, daß den Leuten ihre angeblich geringere Produktivität vorgeworfen wird und daß sie deshalb angeblich den Betrieb schädigen. Das hat für Raucher sehr viel realere Konsequenzen als Kontakt mit Passivrauch für Nichtraucher.

  

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #15 - 03.09.14 um 09:17:59
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Na ja, so ganz kann ich aber auch nicht sagen das die Nichtraucher dran Schuld sind das ich Pausen machen muss. Prinzipiell und inhaltlich stimmt es schon. Aber man muss ja hier die Gesundheit von allen betrachten. Wenn man selbst raucht ist das das eigene Problem. Aber da darf man nicht andere Leute mit "rein ziehen". Insofern ist es schon richtig finde ich.
  
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #14 - 28.08.14 um 13:31:31
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xila schrieb on 28.08.14 um 10:39:48:
kopfraucht schrieb on 27.08.14 um 12:23:12:
Ich finde das ist ein recht strittiges Thema und es kommt in jedem Fall auch darauf an wie oft Raucherpausen gemacht werden.
Mit dem Gang zur Toilette kann man es meiner Meinung nach nicht vergleichen, das machen andere auch.
Ich als Raucher muss sagen, dass ich prinzipiell auf Arbeit so oft rauchen kann wie ich will, aber wenn überhaupt 2 Raucherpausen pro Tag einlege. In diesen Raucherpausen rede ich mit meinen Kollegen auch nicht über die Arbeit sondern wir quatschen oder ich genieße einfach meine Zigarette.
Klar, wenn man jemanden im Gang trifft wird gequatscht - aber das mache ich ja auch als Raucher.
Sicher kann man das ganze drehen wie man will, Fakt ist aber, dass es genau dann ungerecht wird wenn jemand dies extrem ausnutzt. Ich habe auch Mitarbeiter die 2 Mal pro Stunde raus gehen zum Rauchen aber auch Nichtraucher, die nur mit Teekasse usw. auf dem Gang zu sehen ist. Das wiederum ist auch nicht fair.


Die Rauchpausen sind entstanden, als - damals noch auf freiwilliger Basis (soviel zu der Behauptung, freiwillige Lösungen funktionierten nicht) - mit Rücksicht auf die Nichtraucher in Büros mit mehreren Mitarbeitern nicht mehr geraucht wurde.

Ich habe die "Vorher-Phase" an meinem ersten Arbeitsplatz nur knapp verpaßt. Es hat dort nur zwei oder drei Jahre gedauert, bis die ersten Nichtraucher angefangen haben, sich über die Rauchpausen zu beschweren.

Rückblickend finde ich: Man hätte daraufhin einfach wieder Aschenbecher in den Büros aufstellen sollen. Rücksichtnahme dankt einem leider kein Mensch.






Bei mir war es so :

Ich habe in meiner Firma 27 Jahre lang ohne Probleme in 2 - Personen - Büros geraucht.

Nach der Entscheidung des VV, ein absolutes Rauchverbot in allen Gebäuden inklusive Balkone und Terrassen zu erlassen, mache ich "Raucherpausen".

Wer ist denn nun daran schuld, daß ich "Raucherpausen" mache (machen muß) ?     hä?
« Zuletzt geändert: 28.08.14 um 13:33:44 von Destruktor »  
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #13 - 28.08.14 um 10:39:48
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kopfraucht schrieb on 27.08.14 um 12:23:12:
Ich finde das ist ein recht strittiges Thema und es kommt in jedem Fall auch darauf an wie oft Raucherpausen gemacht werden.
Mit dem Gang zur Toilette kann man es meiner Meinung nach nicht vergleichen, das machen andere auch.
Ich als Raucher muss sagen, dass ich prinzipiell auf Arbeit so oft rauchen kann wie ich will, aber wenn überhaupt 2 Raucherpausen pro Tag einlege. In diesen Raucherpausen rede ich mit meinen Kollegen auch nicht über die Arbeit sondern wir quatschen oder ich genieße einfach meine Zigarette.
Klar, wenn man jemanden im Gang trifft wird gequatscht - aber das mache ich ja auch als Raucher.
Sicher kann man das ganze drehen wie man will, Fakt ist aber, dass es genau dann ungerecht wird wenn jemand dies extrem ausnutzt. Ich habe auch Mitarbeiter die 2 Mal pro Stunde raus gehen zum Rauchen aber auch Nichtraucher, die nur mit Teekasse usw. auf dem Gang zu sehen ist. Das wiederum ist auch nicht fair.


Die Rauchpausen sind entstanden, als - damals noch auf freiwilliger Basis (soviel zu der Behauptung, freiwillige Lösungen funktionierten nicht) - mit Rücksicht auf die Nichtraucher in Büros mit mehreren Mitarbeitern nicht mehr geraucht wurde.

Ich habe die "Vorher-Phase" an meinem ersten Arbeitsplatz nur knapp verpaßt. Es hat dort nur zwei oder drei Jahre gedauert, bis die ersten Nichtraucher angefangen haben, sich über die Rauchpausen zu beschweren.

Rückblickend finde ich: Man hätte daraufhin einfach wieder Aschenbecher in den Büros aufstellen sollen. Rücksichtnahme dankt einem leider kein Mensch.
  

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #12 - 28.08.14 um 06:12:22
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kopfraucht schrieb on 27.08.14 um 12:23:12:
Iaber auch Nichtraucher, die nur mit Teekasse usw. auf dem Gang zu sehen ist. Das wiederum ist auch nicht fair.



Deswegen halte ich das für Quatsch mit dem Verbot der Raucherpausen. Wer eine Pause machen will macht sie auf jeden Fall, auch als Nichtraucher!
Bei uns sind genügend Nichtraucher, die zweimal am Tag lange Kaffeepausen machen oder dauernd am Geschirrspülen sind.
  

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #11 - 27.08.14 um 12:23:12
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Ich finde das ist ein recht strittiges Thema und es kommt in jedem Fall auch darauf an wie oft Raucherpausen gemacht werden.
Mit dem Gang zur Toilette kann man es meiner Meinung nach nicht vergleichen, das machen andere auch.
Ich als Raucher muss sagen, dass ich prinzipiell auf Arbeit so oft rauchen kann wie ich will, aber wenn überhaupt 2 Raucherpausen pro Tag einlege. In diesen Raucherpausen rede ich mit meinen Kollegen auch nicht über die Arbeit sondern wir quatschen oder ich genieße einfach meine Zigarette.
Klar, wenn man jemanden im Gang trifft wird gequatscht - aber das mache ich ja auch als Raucher.
Sicher kann man das ganze drehen wie man will, Fakt ist aber, dass es genau dann ungerecht wird wenn jemand dies extrem ausnutzt. Ich habe auch Mitarbeiter die 2 Mal pro Stunde raus gehen zum Rauchen aber auch Nichtraucher, die nur mit Teekasse usw. auf dem Gang zu sehen ist. Das wiederum ist auch nicht fair.
  
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #10 - 29.04.14 um 15:14:34
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fitzcarraldo schrieb on 29.04.14 um 13:23:04:
Carolus Magnus schrieb on 28.04.14 um 22:49:35:
Was ist denn das für ein Rechtsverständnis?


Leibeigenschaft in Zeiten des Gutmenschentums.


Evtl. auch Rechtsunsicherheit, die jedem wirtschaftlichen Tun eines Staates schadet.
  

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #9 - 29.04.14 um 13:23:04
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Carolus Magnus schrieb on 28.04.14 um 22:49:35:
Was ist denn das für ein Rechtsverständnis?


Leibeigenschaft in Zeiten des Gutmenschentums.
  

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #8 - 28.04.14 um 22:49:35
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Quote:
Unternehmenssprecher Gert Pfleger betonte gegenüber österreichischen Medien, dass es Norske Skog bei der Durchsetzung des totalen Rauchverbots nur um die Gesundheit der Mitarbeiter und nicht um den Arbeitszeitverlust durch Zigarettenpausen gehe. Deshalb biete man den Mitarbeitern auch Programme an, die ihnen helfen sollen, ganz mit dem Rauchen aufzuhören.


Was ist denn das für ein Rechtsverständnis?

Ob nun einer Pause auf dem Klo oder draußen in der frischen Luft macht ist Hans wie Heiri und lohnmäßig gleichwertig zu behandeln. Ich habe bisher nirgends in Europa diesbezügliche Arbeitsrechts-Revisionen gelesen.

Da ich nicht alle Sprachen Europas beherrsche, bitte ich um allfällig Korrekturen - die mich sehr interessieren würden, jedoch nach Napoleonischem Recht dennoch nicht rechtsgültig sein können. Einzig GB hat meines Wissens ein andres Rechtssystem...
« Zuletzt geändert: 28.04.14 um 22:54:54 von Carolus Magnus »  

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #7 - 28.04.14 um 21:13:02
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RaucherHB schrieb on 26.04.14 um 09:00:52:
Quote:
Ein Mitarbeiter, der draußen Raucht, während er auf den Beginn der Besprechung wartet, oder darauf, dass sein PC ausgetauscht wird, macht eigentlich keine Pause, sondern ist in Bereitschaft. Diese Zeit müsste bezahlt werden


Da wird ein Alarm gemacht weil Raucher zu viel Arbeitszeit kosten und dann stellt man fest:

Quote:
Verwaltungs-Angestellte sind am unproduktivsten
von Yves Hollenstein - Laut einer aktuellen Studie verbringen wir 40 Prozent unserer Arbeitszeit mit unnötigen Dingen. Doch nicht in allen Berufen sind die Zustände gleich schlimm.


http://www.20min.ch/finance/news/story/21142398


Die genannte "Studie" ist allerdings auch mal wieder ein Oberquatsch.
Wie "produktiv" war sie, diese Studie, denn? Wer zieht welchen Nutzen daraus?
Wann endlich gibt es eine oder mehrere Studien, die sich mit Sinn und Unsinn von Studien beschäftigen? Das wäre dann endlich mal etwas sinnvolles wenn auch völlig unproduktiv.
Viele Studienmacher merken einfach nicht, dass sie nicht richtig ticken.
  

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #6 - 26.04.14 um 09:00:52
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Quote:
Ein Mitarbeiter, der draußen Raucht, während er auf den Beginn der Besprechung wartet, oder darauf, dass sein PC ausgetauscht wird, macht eigentlich keine Pause, sondern ist in Bereitschaft. Diese Zeit müsste bezahlt werden


Da wird ein Alarm gemacht weil Raucher zu viel Arbeitszeit kosten und dann stellt man fest:

Quote:
Verwaltungs-Angestellte sind am unproduktivsten
von Yves Hollenstein - Laut einer aktuellen Studie verbringen wir 40 Prozent unserer Arbeitszeit mit unnötigen Dingen. Doch nicht in allen Berufen sind die Zustände gleich schlimm.


http://www.20min.ch/finance/news/story/21142398
  

Verbote sind immer ein Zeichen von Hilflosigkeit!
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #5 - 12.11.13 um 14:26:57
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Meinrad schrieb on 11.11.13 um 18:51:57:
Das hier lässt die Gesetzgebung inzwischen zu:

http://www.heise.de/tp/blogs/8/155314

Interessant die Kommentare: viele Nichtraucher dabei, die das konsequent ablehnen. Die Stimmen, die nach echter Prohibition rufen, sind nahe null und werden dann auch feuerrot markiert.

Die Luft wird dünner für die Antis






Zitat :

Unternehmenssprecher Gert Pfleger betonte gegenüber österreichischen Medien, dass es Norske Skog bei der Durchsetzung des totalen Rauchverbots nur um die Gesundheit der Mitarbeiter und nicht um den Arbeitszeitverlust durch Zigarettenpausen gehe. Deshalb biete man den Mitarbeitern auch Programme an, die ihnen helfen sollen, ganz mit dem Rauchen aufzuhören.




Diese Entwicklung befürchte ich auch in meiner Firma.

Pseudo - Gutmenschen in der Geschäftsleitung und im Betriebsrat  wollen die Mitarbeiter umerziehen.

Wo bleiben die Rechte der Arbeitnehmer ?




http://www.heise.de/tp/blogs/8/155314
« Zuletzt geändert: 12.11.13 um 14:32:25 von Destruktor »  
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #4 - 11.11.13 um 19:31:27
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Meinrad schrieb on 11.11.13 um 18:51:57:
Das hier lässt die Gesetzgebung inzwischen zu:

http://www.heise.de/tp/blogs/8/155314

Interessant die Kommentare: viele Nichtraucher dabei, die das konsequent ablehnen. Die Stimmen, die nach echter Prohibition rufen, sind nahe null und werden dann auch feuerrot markiert.

Die Luft wird dünner für die Antis


Das ist in Österreich. Bei uns wäre das nicht zulässig.

Quote:
Ein Rauchverbot zum Schutz der Nichtraucher kann der Arbeitgeber nur unter Beachtung der Mitbestimmung des Betriebsrats (soweit vorhanden) für alle Betriebsräume erlassen, soweit nicht in Ausnahmefällen höherrangige Rechtsnormen oder behördliche Auflagen unmittelbar ein Rauchverbot fordern.

Der Arbeitgeber und der Betriebsrat sind allerdings nicht befugt, ein Rauchverbot mit der Zielsetzung zu vereinbaren, Arbeitnehmer von gesundheitsschädlichen Gewohnheiten abzubringen, weil sie damit ihre Regelungskompetenz überschreiten würden (vgl. hierzu Bundesarbeitsgericht [= BAG] – Az.: 1 AZR 499/98 - Urteil vom 19.01.1999). Denn in den Zuständigkeitsbereich des Betriebsrats fällt nicht die Erziehung des Rauchers zum Nichtraucher, sondern der Schutz der nichtrauchenden Arbeitnehmer vor gesundheitlichen Gefährdungen und Belästigungen durch Passivrauchen.

Auch ein generelles Rauchverbot im Freien kann nicht mit dem Gesundheitsschutz der Nichtraucher begründet werden. Eine solche Betriebsvereinbarung wäre daher unwirksam.

Bei der Vereinbarung eines Rauchverbots muss der Arbeitgeber und der Betriebsrat die gem. § 75 Abs. 2 BetrVG (= Betriebsverfassungsgesetz) i.V.m. Art. 2 GG (= Grundgesetz) garantierte freie Entfaltung der Persönlichkeit aller im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer, also sowohl der Raucher als auch der Nichtraucher, beachten. Denn das Bundesarbeitsgericht hat ein Recht des Rauchers, im Betrieb dem Rauchen nachzugehen, ausdrücklich anerkannt. In dem vom Bundesarbeitsgericht entschiedenen Fall bestand auf einem Freigelände des Betriebes eine Rauchmöglichkeit, die unterbunden werden sollte.

Zu beachten ist deshalb, dass zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein vollständiges Rauchverbot auf dem gesamten Betriebsgelände nicht vereinbart werden kann. Ein solches würde die freie Entfaltung der Persönlichkeit der Raucher gem. Art. 2 Abs. l GG verletzen und wäre unwirksam. Daher sollte der Arbeitgeber im Zweifel den Rauchern eine „Rauchgelegenheit“ bzw. „Raucherzimmer“ zur Verfügung stellen, so dass Belästigungen und Passivrauchen der Nichtraucher vermieden werden.


http://www.ra-kotz.de/rauchen2.htm

Ob es in Ösiland zulässig ist, müßte man wohl auf dem Klageweg herauszufinden versuchen. Da das Unternehmen die Sache mit dem Nichtraucherschutz begründet, sehe ich hier durchaus Erfolgsaussichten.

  

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Meinrad
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Wider das tierische Abstinenzlertum
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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #3 - 11.11.13 um 18:51:57
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Das hier lässt die Gesetzgebung inzwischen zu:

http://www.heise.de/tp/blogs/8/155314

Interessant die Kommentare: viele Nichtraucher dabei, die das konsequent ablehnen. Die Stimmen, die nach echter Prohibition rufen, sind nahe null und werden dann auch feuerrot markiert.

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #2 - 16.09.13 um 17:15:37
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Weitergehende Gedanken.

Auch muß man sich überlegen, ob der Raucher tatsächlich eine Pause macht, die nicht bezahlt werden muß. Hat z.B. ein Mitarbeiter Bereitschaftsdienst, so darf er zu Hause soviel qualmen wie er will, die Bereitschaft gilt dennoch als Arbeitszeit und muß entsprechend bezahlt werden. Dies gilt sogar für einen Stellvertreter, der sich bereit halten muß, falls der Mitarbeiter in Bereitschaft mal ausfällt.

Ein Mitarbeiter, der draußen Raucht, während er auf den Beginn der Besprechung wartet, oder darauf, dass sein PC ausgetauscht wird, macht eigentlich keine Pause, sondern ist in Bereitschaft. Diese Zeit müsste bezahlt werden.

Gruß
Gerhard
  
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Verboten? So wenig wie
möglich!

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Re: Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Antwort #1 - 10.09.13 um 23:12:43
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G-H-L schrieb on 05.09.13 um 17:53:56:
Hallo,

bin zur Zeit in einem Projekt bei einer Firma beschäftigt, wo die Raucher zum Rauchen das Gebäude verlassen müssen und natürlich auch ausstempeln müssen.
Bei dem Projekt muß ich zu vorgegebenen Terminen Anrufe tätigen. Zwischen den Anrufen kann man praktisch Däumchen drehen bis zum nächsten Termin. Natürlich wird dies als Arbeitszeit bezahlt. Geht nun aber ein Raucher während dieser Zeit raus zum Rauchen, wird diese Zeit nicht bezahlt. Hier wird also der Raucher eklatant benachteiligt.
Zudem ist in dieser Zeit der Raucher ja auf der Arbeit, also quasi in Bereitschaft. Und auch Bereitschaftsdienste sind Arbeitszeit und somit zu bezahlen. Dies gilt sogar für einen Stellvertreter, der auf Abruf zu Hause ist, falls der Arbeitnehmer der Bereitschaft hat, ausfällt.

Darüber hinaus, aber das wurde ja auch schon mehrfach angedeutet, wird gerade in Raucherpausen häufig über berufliche Dinge diskutiert und debattiert. Demnach wäre auch die Raucherpause reguläre Arbeitszeit. Denn wenn die Mitarbeiter am Gang stehen oder aber an der Kaffeemaschine über betriebliche Dinge reden ist das auch bezahlte Arbeitszeit.

Ähnlich verhält es sich, wenn man zwecks einer Besprechung das Gebäude verläßt um die Abteilung im anderen Gebäude aufzusuchen, so stempelt man dies als Dienstgang, der wiederum als Arbeitszeit bezahlt wird. Klar, dass man dabei außerhalb des Gebäudes auch mal eine Zigarette raucht.

Egal, wie man das dreht oder wendet, ich komme immer zu dem Schluß, dass man mit solchen Praktiken die Raucher nicht nur diskriminiert, sondern vielmehr drangsaliert. Mich würde mal Eure Meinung hierzu interessieren.

Gruß
Gerhard

Selbstverständlich will man die Raucher damit drangalisieren und diskriminieren!

1) Wir machen "Raucherpausen" nur deshalb, weil wir nicht mehr in unseren Büros / an unseren Arbeitsplatz rauchen können! Kommischerweise auch dort nicht, wo Einzelbüros vorhanden sind, oder alle im Büro Raucher sind.
Früher hat man sich einfach eine Zigarette im Büro angezündet und weiter gearbeitet. Kein Raucher kam auf die Idee, dass er dafür eine "Pause" machen muss. Und wer ist schuld, dass es jetzt anders ist? Die Raucher bestimmt nicht!

2) Nichtraucher machen auch Pausen (über Fußball, Urlaub, Hobbys, Autos und was auch immer reden, Kaffee /Tee trinken, den nächsten Urlaub planen, das Fenster anschauen und dabei träumen, usw.). Nur dass sie dabei nicht rauchen und deshalb das Büro nicht unbedingt verlassen müssen.

3) Es ist auch gut so, dass alle ab und zu eine Pause machen! Als Arbeitgeber würde ich sehr nervös werden, wenn ein Mitarbeiter, der schon 5 Stunden ohne Pause intensiv gearbeitet hat, jetzt eine große Summe Geld verwaltet oder einen ganz wichtigen Brief schreibt. Die Konzentration lässt einfach nach, Menschen sind keine Maschinen (und sogar diese brauchen ab und zu eine Pause und eine Wartung!).
Schlecht ist nur, dass man die Leute gegeneinander hetzt, in diesem Fall die Nichtraucher gegen die Raucher. Das ist nicht nur ungerecht, sondern auch schlecht für das Arbeitsklima, also automatisch auch für die Arbeitsleistung beider Gruppen!

4) Viele Vorgesetze und Unternehmer haben leider noch eine "Kindergarten-Mentalität": Hauptsache, der Mitarbeiter sitzt jeden Tag möglichst lange auf seinem Stuhl! In Wirklichkeit ist die Arbeitsleistung und das rechtzeitige Erreichen der Arbeitsziele das Wichtigste für den Betrieb.
In der modernen Arbeitswelt ist die Arbeitsleistung immer weniger an das ständige "Hüten" des Arbeitsplatzes verbunden. Es gibt sicher auch Ausnahmen, aber immer öfter ist das Ergebnis entscheidend abhängig von fachlicher und sozialer Kompetenz, Ideenreichtum, richtigem Informationsstand, Schnelligkeit und Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, usw.
"Sitzfleisch" hat in großen Teilen der Arbeitswelt ausgedient. Deshalb ist es gar nicht so wichtig für einen Betrieb, ob ein Mitarbeiter 10 Minuten mehr Pause macht als ein Anderer (mit oder ohne Zigarette), sondern wer von den Beiden die beste Arbeitsleistung liefert.

5) Es ist völlig richtig, dass in den sogenannten Raucherpausen oft fachlicher Informations- und Ideen-Austausch stattfindet, der dem Betrieb sehr gut tut!

6) Je miserabler die Raucher in einem Betreib behandelt werden, desto demotivierter und lustloser reagieren sie. Sie werden aber deshalb nicht weniger, sie fühlen sich nur weniger mit dem Betrieb verbunden.
Das ist eine ganz normale Reaktion (nicht nur in die Arbeitswelt!). Die menschlichen Beziehungen, egal weche, basieren immer auf Gegenseitigkeit. Einer, der mich schikaniert, diskriminiert und schlecht behandelt, respektiert mich als Mensch nicht. Warum soll ich dann für ihn alles geben, was ich nur kann?
Die Motivation der Mitarbeiter und ihre "innere Zugehörigkeit" zum Unternehmen sind aber sehr wichtige Erfolgfaktoren. Die kann man "leider" nur bekommen, wenn man seine Mitarbeiter gut behandelt und ihre Individualität respektiert. Wenn man versucht, so oft wie möglich und so gut es geht, etwas für und nicht etwas gegen sie zu tun.
  
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Gedanken zum Rauchverbot am Arbeitsplatz!
05.09.13 um 17:53:56
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Hallo,

bin zur Zeit in einem Projekt bei einer Firma beschäftigt, wo die Raucher zum Rauchen das Gebäude verlassen müssen und natürlich auch ausstempeln müssen.
Bei dem Projekt muß ich zu vorgegebenen Terminen Anrufe tätigen. Zwischen den Anrufen kann man praktisch Däumchen drehen bis zum nächsten Termin. Natürlich wird dies als Arbeitszeit bezahlt. Geht nun aber ein Raucher während dieser Zeit raus zum Rauchen, wird diese Zeit nicht bezahlt. Hier wird also der Raucher eklatant benachteiligt.
Zudem ist in dieser Zeit der Raucher ja auf der Arbeit, also quasi in Bereitschaft. Und auch Bereitschaftsdienste sind Arbeitszeit und somit zu bezahlen. Dies gilt sogar für einen Stellvertreter, der auf Abruf zu Hause ist, falls der Arbeitnehmer der Bereitschaft hat, ausfällt.

Darüber hinaus, aber das wurde ja auch schon mehrfach angedeutet, wird gerade in Raucherpausen häufig über berufliche Dinge diskutiert und debattiert. Demnach wäre auch die Raucherpause reguläre Arbeitszeit. Denn wenn die Mitarbeiter am Gang stehen oder aber an der Kaffeemaschine über betriebliche Dinge reden ist das auch bezahlte Arbeitszeit.

Ähnlich verhält es sich, wenn man zwecks einer Besprechung das Gebäude verläßt um die Abteilung im anderen Gebäude aufzusuchen, so stempelt man dies als Dienstgang, der wiederum als Arbeitszeit bezahlt wird. Klar, dass man dabei außerhalb des Gebäudes auch mal eine Zigarette raucht.

Egal, wie man das dreht oder wendet, ich komme immer zu dem Schluß, dass man mit solchen Praktiken die Raucher nicht nur diskriminiert, sondern vielmehr drangsaliert. Mich würde mal Eure Meinung hierzu interessieren.

Gruß
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