Normales Thema Immer wenn man denkt, es geht nicht blöder (Gelesen: 448 mal)
ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Immer wenn man denkt, es geht nicht blöder
Antwort #7 - 21.04.15 um 16:33:02
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Montechristo schrieb on 20.04.15 um 20:39:14:
Der Kampf gegen den Rauch scheint sein Hobby zu sein.


Nicht nur, er ist vielseitig genug, um sich auch intensiv der Bekämpfung des Glücksspiels und des Alkohols  zu widmen.
« Zuletzt geändert: 21.04.15 um 16:33:23 von ChristophL »  
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Re: Immer wenn man denkt, es geht nicht blöder
Antwort #6 - 20.04.15 um 21:12:06
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Montechristo schrieb on 20.04.15 um 20:39:14:
Der Kampf gegen den Rauch scheint sein Hobby zu sein. 


Vielleicht auch das, vermutlich aber wird er sich dafür bezahlen lassen dass er windige Argumentationskrücken liefert die u.a. dazu benutzt werden können die Tabaksteuer anzuheben, was dann in der Regel auch dazu führt, dass die Zigarettenhersteller die Preise anheben und im Fall Pötschke-Langer dazu dienen kann, deren unsägliches und völlig überflüssiges Dasein in der Tabakkontrolle zu rechtfertigen.
  

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Montechristo
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Hallo

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Re: Immer wenn man denkt, es geht nicht blöder
Antwort #5 - 20.04.15 um 20:39:14
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Und besagtes Professorchen hat ja auch ein Buch geschrieben:

“Das Geschäft mit dem Tod - Der Anfang vom Ende der Zigarettenindustrie”, Verlag Zweitausendeins, 2007

Der Kampf gegen den Rauch scheint sein Hobby zu sein.
  
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Re: Immer wenn man denkt, es geht nicht blöder
Antwort #4 - 20.04.15 um 20:26:13
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Quote:
Die Kostenvergleichsstudie des Hamburger Wirtschaftswissenschaftlers Tobias Effertz ...


Dieser Tobias Effertz kommt aus der Scharlatanserei des Michael Adams:
https://www.bwl.uni-hamburg.de/irdw/personen.html

Alles klar?!

  

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Re: Immer wenn man denkt, es geht nicht blöder
Antwort #3 - 20.04.15 um 16:14:50
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Man kann die gleichen Berechnungen (Schätzungen) für jede beliebige menschliche risikobehaftete Tätigkeit anstellen. Um nur einige zu erwähnen: Ski fahren, Motorrad fahren, Haushaltsarbeiten, Fliegen, Tauchen, Schwimmen. Bei all diesen Risiken fallen auch soziale Kosten an. Ich kann mich noch erinnern, dass in der Schweiz in den 90er-Jahren eine ähnliche Studie zu den sozialen Kosten der Autounfälle veröffentlicht wurde; die Kosten überstiegen diejenigen der "Raucher" merklich.
  

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Dies ist durchaus ein
Drei-Pfeifen-Problem
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Re: Immer wenn man denkt, es geht nicht blöder
Antwort #2 - 20.04.15 um 13:35:38
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Montechristo schrieb on 20.04.15 um 07:01:43:
kommt noch eine Studie daher:

"[b]Studie: Raucher kosten jährlich 80 Milliarden Euro...........

...
Sie beziffert die direkten jährlichen Kosten des Rauchens auf 25,4 Milliarden Euro. Der Großteil fließt mit 22,76 Milliarden in die Krankenbehandlung. Insgesamt kostet ein lebenslanger Raucher die gesetzlichen Kassen bis zu seinem Tod demnach unterm Strich 90.483 Euro, eine lebenslange Raucherin wegen geringerer Beitragszahlungen und längerer Lebenserwartung sogar 529.481 Euro. Den Rest verschlingen Ausgaben für Rehabilitation, Pflege, Unfallfolgen. 1,2 Milliarden Euro kostet allein die Behandlung von tabakbedingten Erkrankungen bei Passivrauchern.



Tabakbedingte Erkrankungen bei Passivrauchern ??
Welche sollen das bei dieser statistischen Phantom-Erkrankung denn sein?
Oder kann man jetzt endlich einen erkrankten Passivraucher vorweisen?  Schockiert/Erstaunt
  
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Re: Immer wenn man denkt, es geht nicht blöder
Antwort #1 - 20.04.15 um 09:00:36
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Schon 1995 wurde in der Schweiz eine ähnliche Studie veröffentlicht. Sie entstand im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit.
Bei all diesen Studien muss zwischen externen Kosten (Kosten die der Allgemeinheit aufgebürdet werden, z.B Krankheitskosten zu Lasten der Versicherung) und internen Kosten (Kosten die der Raucher und seine Familie tragen) unterschieden werden.

In den meisten Fällen werden jedoch interne Kosten flott zu den externen Kosten gerechnet, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

In der Studie kann man dazu u. a. lesen:
Quote:
Die indirekten Kosten einer Krankheit oder eines Todesfalls entsprechen damit dem Wert der
geopferten Produktion. Eine oft geäusserte Kritik an dieser Methode geht dahin, dass eine
Erkrankung oder ein Todesfall, die nach dem Alter von 62 Jahren für Frauen und 65 Jahren
für Männer eintreten, keinen Produktionsausfall und damit auch keine wirtschaftlichen
Kosten verursachen. Diese Kritik ist jedoch nicht stichhaltig, denn berücksichtigt werden
nicht nur die Verluste an marktfähiger Produktion – also diejenigen, die im Rahmen einer
beruflichen Tätigkeit anfallen –, sondern auch die Ausfälle nicht marktfähiger Leistungen, die
aus der Unfähigkeit resultieren, häusliche Aufgaben wahrzunehmen (Haushaltsführung,
Kinder-erziehung usw.)
.


und man schätzt gar den "Wert" des gesunden Lebens mit ein:

Quote:
- die Nettoproduktionsverluste in den Haushalten wurden auf 1,6 Milliarden geschätzt;
- die immateriellen Kosten, also die Verschlechterung der Lebensqualität der kranken und
invaliden Menschen, ihr physisches und psychisches Leiden sowie Kummer und
Ressentiment der Angehörigen
eines kranken oder vorzeitig gestorbenen Menschen
werden mit 5,0 Milliarden Franken beziffert;


In der Schlussfolgerung der Studie werden dann aber trotz der komplexen Rechnerei mit horrenden Zahlen die Dinge wieder einigermassen real dargestellt:

Quote:
Externe Kosten des Tabakkonsums
Zusammenfassend beliefen sich die externen Kosten des Tabakkonsums im Jahr 1995 auf 409
Millionen. Sie liegen unter den Einnahmen, welche die Tabaksteuer im gleichen Jahr brachte
(1332,9). Wenn mit der Steuer in erster Linie erreicht werden soll, dass die Raucher über die
Steuer die Schäden ausgleichen, die sie der Gesellschaft zufügen, ist das Ziel erreicht, sogar
übertroffen.


Diese Schlussfolgerung wurde allerdings vom Gesundheitsamt in seiner Pressemitteilung nicht dem Publikum bekannt gegeben. Die Studie selbst, obwohl vom Steuerzahler bezahlt, war nur gegen Entgelt zu haben.
  

Kosten_TABAC.pdf ( 375 KB | Downloads )

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20.04.15 um 07:01:43
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kommt noch eine Studie daher:

"Studie: Raucher kosten jährlich 80 Milliarden Euro

Rauchen verursacht in Deutschland laut einer Studie einen größeren wirtschaftlichen Schaden als angenommen. Zudem entlasten Raucher entgegen einer populären Annahme auch nicht die Rentenkasse. Dabei kosten Frauen mehr als Männer.


Raucher verursachen in Deutschland offenbar einen weit größeren wirtschaftlichen Schaden als bisher angenommen. Eine aktuelle Studie des Deutschen Krebsforschungszentrum beziffert die direkten und indirekten Kosten des Tabakkonsums auf knapp 80 Milliarden Euro pro Jahr – 2,8 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Und vor allem räumt sie mit einem Mythos auf: Raucher entlasten die Rentenkasse nicht durch früheren Tod, sondern belasten sie, weil sie früher in Rente müssen und wegen niedrigerer Einkommen auch weniger einzahlen.
...
Sie beziffert die direkten jährlichen Kosten des Rauchens auf 25,4 Milliarden Euro. Der Großteil fließt mit 22,76 Milliarden in die Krankenbehandlung. Insgesamt kostet ein lebenslanger Raucher die gesetzlichen Kassen bis zu seinem Tod demnach unterm Strich 90.483 Euro, eine lebenslange Raucherin wegen geringerer Beitragszahlungen und längerer Lebenserwartung sogar 529.481 Euro. Den Rest verschlingen Ausgaben für Rehabilitation, Pflege, Unfallfolgen. 1,2 Milliarden Euro kostet allein die Behandlung von tabakbedingten Erkrankungen bei Passivrauchern.

Die indirekten Kosten liegen mit 53,7 Milliarden noch weit höher. Arbeitsunfähigkeit oder Erwerbsminderung schlagen mit 12,1 Milliarden Euro zu Buche. Ausfälle durch Arbeitslosigkeit, Pflegebedürftigkeit und Reha kosten 21,8 Milliarden. Und der durch Tabakkonsum bedingte Verlust an Lebensjahren, in denen keine Produktivleistungen erbracht werden, ist darin noch gar nicht berücksichtigt.
...
Raucher verdienen aber auch pro Monat im Schnitt 200 Euro weniger als Nichtraucher, zahlen dadurch also niedrigere Sozialbeiträge. Und sie gehen drei bis vier Jahre früher in Rente – männliche Raucher im Schnitt mit 58, Raucherinnen mit 62 Jahren. ..."
Den ganzen Schwachsinn kann man hier nachlesen:
http://www.tagesspiegel.de/politik/wirtschaftlicher-schaden-durch-tabakkonsum-st...

Auf jeden Fall passt dieser Artikel zu diesem Idiotenblatt.
  
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