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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Pflanzenschutzmittel und WHO (Gelesen: 960 mal)
cogito
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #32 - 28.11.17 um 10:38:45
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IARC war schon immer ein williger Handlanger der WHO; woher soll das Geld sonst kommen?
https://www.acsh.org/news/2017/10/24/glyphosate-gate-iarcs-scientific-fraud-1201...
« Zuletzt geändert: 28.11.17 um 10:39:50 von cogito »  

"No passion so effectually robs the mind of all its powers of acting and reasoning as fear."

"The powers in charge keep us in a perpetual state of fear,"
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ChristophL
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #31 - 28.11.17 um 10:01:19
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ChristophL
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #30 - 25.10.17 um 21:09:11
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Interessanter Text den Zusammenhang zwischen Anti-Glyphosat-Aktivismus und Geldmache. Externer Berater der WHO-IARC verdient sich an Sammelklagen dumm und dämlich. Klagen, wie man sie auch gegen die Tabakindustrie praktiziert hatte. Der Autor wirft die Frage auf, ob Großkanzleien den entsprechenden Lobbygruppen und Aktivisten nicht möglicherweise ein wenig unter die Arme greifen...

Und - was eigentlich für die ganze WHO gilt:
Quote:
Well, anyone who has looked at that little agency in Lyon will understand that IARC is not really very scientific, but more like a club of activist scientists and special interests.

  
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #29 - 22.08.16 um 07:01:09
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ChristophL schrieb on 21.08.16 um 17:27:16:
Xila, hier ein schöner Artikel zu deiner geliebten WHO-IARC:

Quote:
Unfortunately, IARC’s actions have long appeared to be influenced by factors other than sound science.
[...]
In other words, IARC admits there is little to no evidence for their claim that hot water causes cancer, but because it is biologically plausible, they feel justified in alarming the public.
[...]
But all too often, IARC seems more interested in promoting a particular lifestyle — one that does not include GMOs, cell phones or even hot drinks — than it does about promoting sensible health decisions.


Du darfst dir dein Niveau natürlich selber raussuchen, Christoph. Aber eine Antwort bekommst du von mir erst, wenn du es ein bißchen höher schraubst.
  

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ChristophL
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #28 - 21.08.16 um 17:27:16
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Xila, hier ein schöner Artikel zu deiner geliebten WHO-IARC:

Quote:
Unfortunately, IARC’s actions have long appeared to be influenced by factors other than sound science.
[...]
In other words, IARC admits there is little to no evidence for their claim that hot water causes cancer, but because it is biologically plausible, they feel justified in alarming the public.
[...]
But all too often, IARC seems more interested in promoting a particular lifestyle — one that does not include GMOs, cell phones or even hot drinks — than it does about promoting sensible health decisions.
« Zuletzt geändert: 21.08.16 um 17:27:35 von ChristophL »  
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #27 - 21.05.16 um 11:33:46
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ChristophL schrieb on 21.05.16 um 10:57:31:
xila schrieb on 21.05.16 um 10:47:03:
Das ist mir als Kind immer passiert, wenn ich auf dem Klo saß und die marmorierten Bodenfliesen zu lange anstarrte. 



Menschen, die mehr an der Glyphosat-Debatte als Bodenfliesen interessiert sind, empfehle ich das neue Novo-Dossier "Glyphosat".
Mit Dingen, die uns bekannt vorkommen, z.B.: "Die Grünen [...] haben die Chemikalie in Muttermilch-Proben gefunden. Sie verschweigen, dass die Konzentration harmlos ist. Säuglinge müssten 1,6 Millionen Liter Muttermilch am Tag trinken, um vielleicht ihre Gesundheit zu gefährden."


xila schrieb on 21.05.16 um 10:47:03:
Philip-Morris-Aktien habe ich schon. 


Schön zu wissen. Wenn wir PM das nächste Mal wieder kritisieren, haben wir hier im Forum eine Miteigentümerin greifbar.


Du darfst mich ab sofort mit "Verehrungswürdige Pöse Tabakindustrie" anreden. Von mir aus darfst du dabei auch auf Knien kriechen.  Cool

Die Glyphosat-Debatte ist im Grunde eine Scheindebatte, die ein einziges Symptom einer ganz anderen, aber übergreifenden Fehlentwicklung unnötigerweise zum Zankapfel macht, nämlich die Folgen immer größerer, immer einseitiger ausgerichteter landwirtschaftlicher Großbetriebe. Je größer und einseitiger der Betrieb, desto wichtiger werden all die kleinen chemischen Helferlein des Landwirts, weil Schädlinge und Krankheiten halt die ganze Produktion gefährden würden. Und desto größer auch die Versuchung, einen Bruchteil eines Arbeitsschritts durch fragwürdige Mittel einzusparen. Das gilt bei Geflügelzucht und Milchviehhaltung genauso wie beim Kartoffelanbau.

Von mir aus kann die EU Glyphosat aber gerne erlauben, wenn sie im Gegenzug ein paar wirksame steuernde Maßnahmen ergreift, damit kleine landwirtschaftliche Betriebe nicht mehr im bisherigen Ausmaß von überdimensionierten Lebensmittelerzeugungsfabriken auf dem Dumpingwege aus dem Markt gekegelt werden, wie das unter anderem etwa über den Milchpreis gerade geschieht. Wenn ich mir nämlich überlege, mit was für Zeug mein Großvater zum Beispiel immer die Bäume gespritzt hat, da kommt es mir auf ein bißchen Glyphosat hin oder her doch echt nicht mehr an; in meinem Erbgut ist garantiert schon in meiner Kindheit kein Stein mehr auf dem anderen geblieben, und bislang lebe ich damit ja ganz gut. Aber deswegen kaufe ich manche Lebensmittel, zum Beispiel Äpfel, trotzdem lieber bei einem regionalen Erzeuger auf dem Wochenmarkt als bei Lidl und zahle dafür ggf. auch einen höheren Preis. Massenware ohne Eigengeschmack hat keinen Genußfaktor, das gilt unabhängig davon, ob sie außerdem auch noch nebenbei bei der Produktion vergiftet worden ist.

  

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ChristophL
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #26 - 21.05.16 um 10:57:31
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xila schrieb on 21.05.16 um 10:47:03:
Das ist mir als Kind immer passiert, wenn ich auf dem Klo saß und die marmorierten Bodenfliesen zu lange anstarrte. 



Menschen, die mehr an der Glyphosat-Debatte als Bodenfliesen interessiert sind, empfehle ich das neue Novo-Dossier "Glyphosat".
Mit Dingen, die uns bekannt vorkommen, z.B.: "Die Grünen [...] haben die Chemikalie in Muttermilch-Proben gefunden. Sie verschweigen, dass die Konzentration harmlos ist. Säuglinge müssten 1,6 Millionen Liter Muttermilch am Tag trinken, um vielleicht ihre Gesundheit zu gefährden."


xila schrieb on 21.05.16 um 10:47:03:
Philip-Morris-Aktien habe ich schon. 


Schön zu wissen. Wenn wir PM das nächste Mal wieder kritisieren, haben wir hier im Forum eine Miteigentümerin greifbar.
« Zuletzt geändert: 21.05.16 um 10:58:36 von ChristophL »  
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #25 - 21.05.16 um 10:47:03
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ChristophL schrieb on 20.05.16 um 18:51:54:
2. In der Tabakfrage geschult, erkennt man manche Muster eben leichter.


Oder man fängt an, Muster zu sehen, wo keine sind. Das ist mir als Kind immer passiert, wenn ich auf dem Klo saß und die marmorierten Bodenfliesen zu lange anstarrte.

Die Sache ist meiner Meinung nach so, daß es selbstverständlich wiedererkennbare Muster an zahlreichen Stellen gibt (angefangen damit, daß die PR-Abteilung halt immer noch eine PR-Abteilung ist und das tut, was PR-Abteilungen nun einmal tun), aber das Gesamtbild dennoch ein ganz anderes Muster aufweist. Vor gefühlten hundert Jahren kam bei mir einmal in einem IQ-Test raus, daß das Wiedererkennen von Mustern meine ganz besondere Stärke sei, deswegen vertraue ich dem, was ich an Mustern zu sehen und nicht zu sehen glaube, mehr als dem, was du sagst. Das gilt insbesondere, weil mein Blick ebenfalls durch die Tabakfrage geschärft wurde.

Glyphosat ist von Monsanto, ein Konzern, der einen ähnlich schlechten Ruf hat wie Philip Morris und den nun Bayer aufkaufen will. Was meinst du, sollte ich Bayer-Aktien kaufen? Philip-Morris-Aktien habe ich schon.

  

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Raucherhusten
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #24 - 21.05.16 um 06:09:25
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ChristophL
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #23 - 20.05.16 um 20:52:17
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Raucherhusten schrieb on 20.05.16 um 17:06:09:
ChristophL schrieb on 20.05.16 um 16:02:10:
Raucherhusten schrieb on 19.05.16 um 05:01:54:
ChristophL schrieb on 18.05.16 um 21:18:34:
Raucherhusten schrieb on 17.05.16 um 19:50:37:
ChristophL schrieb on 17.05.16 um 10:16:45:
siehe die Passivrauchpublikation von 1998, die keine signfikanten Gefahren erbracht hat, aber von der Mutterorganisation WHO mit geradezu kontrafaktischen hysterischen Statements begleitet wurde.

Hallo Christoph, haben wir das irgendwo nocht? Mein damaliger Screenshot ist bei einem Computerabsturz verloren gegangen


Screenshot wovon genau?

Ich hatte da eine Aufstellung über die Schädlichkeitsfaktoren, z. B. Passivrauch 1,2 oder das Sitzen auf einem Bürostuhl und das Risiko, dadurch Darmkrebs zu bekommen, Faktor glaube ich 13, das Rauchen an sich Faktor 40. Dies war damals in einer Aufstellung der WHO enthalten, die inzwischen nirgendwo im Netz mehr zu finden ist


Ah, das meinst du. Ich kann mich erinnern, dass der Zé do Rock dazu mal ein Plakat gemacht hat. Griffbereit habe ich dazu allerdings kein Bild bzw. keine Tabelle. Komme im Moment nicht zum Suchen. Vielleicht hat jemand anders dazu was?


Trotzdem danke



Jetzt habe ich doch mal gesucht. Zunächst Zé:




Außerdem gab es von Philip Morris Europa in den 90ern eine Anzeige dazu. Die bekannte von 1996 (auf die du dich evtl. beziehst) finde ich gerade nicht, aber eine Vorform, offenbar von 1990.

  
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #22 - 20.05.16 um 18:51:54
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xila schrieb on 20.05.16 um 17:54:02:
ChristophL schrieb on 20.05.16 um 15:54:22:
xila schrieb on 19.05.16 um 08:53:55:
[quote author=5A4B4E43220 link=1463424405/17#17 date=1463648035]Ich hoffe von Herzen, daß ich nie so tief sinken werde, etwas so zu begründen.


Du bist doch bereits tief gesunken, indem du alleine nach dem Absender urteilst, nicht nach dem Inhalt. Siehe hier. Ich würde z.B. MPL nie nach der Uhrzeit fragen, trotzdem müsste ich in einem solchen Fall damit rechnen, dass sie mir (ausnahmsweise) eine sachliche richtige Info gibt...



Wenn die Uhrzeit in Zusammenhang mit der Passivrauchfrage stehen sollte - sagen wir zum Beispiel ich möchte wissen, wann ihre Pressekonferenz stattfindet, bei der sie mich vermutlich nicht haben wollen würde - würde ich MPL auch dann nicht trauen. Steht sie aber nicht in Zusammenhang mit der strittigen Sache, argumentierst du am Thema vorbei. Ich habe schließlich nicht behauptet, daß die Leute bei der IARC niemals ihre Frau betrügen, an der Supermarktkasse zu viel herausgegebenes Wechselgeld einfach einstecken oder anderen Autofahrern die Vorfahrt nehmen würden. Ich habe vielmehr behauptet, daß das, was sie behaupten bei ihrer Arbeit herausgefunden zu haben, im Zweifelsfall verläßlicher ist als das Gegenteil, wenn letzteres von einer Pressestelle in der WHO (welche, ist unerheblich) behauptet wird.

Du hältst es also für besser, nach halbverdautem Viertelwissen (plus ein paar insgeheim vorhandene, wenn auch nicht offen eingestandene Vorlieben bei den Ergebnissen) zu argumentieren, als dich an früheren Erfahrungen mit der Verläßlichkeit einer Quelle zu orientieren? Du bist aber doch nun einmal kein Fachmann in diesem ganzen naturwissenschaftlichen Kram, du berufst dich doch auch bloß auf andere, die Fachleute sind oder jedenfalls behaupten, es zu sein. Du KANNST das gar nicht beurteilen können, wenn du mich dauernd auf die Lektüre der Texte dieser Fachleute verweist, ohne aber selbst begründen zu können, warum speziell deine Fachleute richtig liegen und diejenigen, die das Gegenteil sagen, falsch.

Als du deiner Überraschung darüber Ausdruck verliehen hast, daß die WHO, die doch zu Manipulationszwecken Glyphosat erst für gefährlich erklärt habe, nun anfange, sich selbst zu widersprechen, wurde mir deutlich, daß du in einer Sache, über die ich so gut wie nichts weiß, sogar noch weniger weißt, obwohl du garantiert als Novo-Mitarbeiter hundertmal so viel wie ich darüber gelesen hast. Du hast's dir mit deinen Feindbildern längst viel zu bequem eingerichtet. Es hat schon etwas Komisches, wenn ausgerechnet du jetzt findest, ich müßte bei der WHO noch viel genauer differenzieren.

Nein, muß ich nicht. Ich will nicht die Wahrheit über Glyphosat herausfinden, ich will, daß du es dir nicht gar zu gemütlich in der Hängematte längst nicht mehr hinterfragter Urteile machst. Aber wenn du aus ihr absolut nicht rauswillst, bleibt halt drin liegen. Des Menschen Wille ist bekanntlich sein Himmelreich.


Mir geht es hier um Sachzusammenhänge und nicht um mich.
Deshalb abschließend kurz:
1. Wenn der Begriff "WHO-Manipulation" in meinem Eingangsstatement so missverständlich war, dass dich das erst zu den Einlassungen provoziert hat, dann bereue ich, mich nicht klarer ausgedrückt zu haben. Mir war bekannt, dass bereits vor der IARC-Publikation nicht alle bei und im Umfeld der WHO dies so sehen. Wenn aus den Reihen der WHO etwas Manipulatives kommt, nenne ich das eben "WHO-Manipulation" und wenn aus einem Gremium mit WHO-Bezug etwas Nicht-Manipulatives kommt, ändert das nichts am Ersteren.
2. In der Tabakfrage geschult, erkennt man manche Muster eben leichter. Da muss ich mich nicht so tief in diese Materie einarbeiten wie in andere. Und weder hüben noch drüben braucht man Naturwissenschaftler zu sein, es geht wie immer hauptsächlich um Statistik, Grenzwerte usw. Ich muss auch nicht das paraphrasieren, was ich in Quellen angebe, die das bereits klar ausgedrückt haben.
« Zuletzt geändert: 20.05.16 um 18:52:55 von ChristophL »  
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #21 - 20.05.16 um 17:54:02
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ChristophL schrieb on 20.05.16 um 15:54:22:
xila schrieb on 19.05.16 um 08:53:55:
[quote author=5A4B4E43220 link=1463424405/17#17 date=1463648035]Ich hoffe von Herzen, daß ich nie so tief sinken werde, etwas so zu begründen.


Du bist doch bereits tief gesunken, indem du alleine nach dem Absender urteilst, nicht nach dem Inhalt. Siehe hier. Ich würde z.B. MPL nie nach der Uhrzeit fragen, trotzdem müsste ich in einem solchen Fall damit rechnen, dass sie mir (ausnahmsweise) eine sachliche richtige Info gibt...



Wenn die Uhrzeit in Zusammenhang mit der Passivrauchfrage stehen sollte - sagen wir zum Beispiel ich möchte wissen, wann ihre Pressekonferenz stattfindet, bei der sie mich vermutlich nicht haben wollen würde - würde ich MPL auch dann nicht trauen. Steht sie aber nicht in Zusammenhang mit der strittigen Sache, argumentierst du am Thema vorbei. Ich habe schließlich nicht behauptet, daß die Leute bei der IARC niemals ihre Frau betrügen, an der Supermarktkasse zu viel herausgegebenes Wechselgeld einfach einstecken oder anderen Autofahrern die Vorfahrt nehmen würden. Ich habe vielmehr behauptet, daß das, was sie behaupten bei ihrer Arbeit herausgefunden zu haben, im Zweifelsfall verläßlicher ist als das Gegenteil, wenn letzteres von einer Pressestelle in der WHO (welche, ist unerheblich) behauptet wird.

Du hältst es also für besser, nach halbverdautem Viertelwissen (plus ein paar insgeheim vorhandene, wenn auch nicht offen eingestandene Vorlieben bei den Ergebnissen) zu argumentieren, als dich an früheren Erfahrungen mit der Verläßlichkeit einer Quelle zu orientieren? Du bist aber doch nun einmal kein Fachmann in diesem ganzen naturwissenschaftlichen Kram, du berufst dich doch auch bloß auf andere, die Fachleute sind oder jedenfalls behaupten, es zu sein. Du KANNST das gar nicht beurteilen können, wenn du mich dauernd auf die Lektüre der Texte dieser Fachleute verweist, ohne aber selbst begründen zu können, warum speziell deine Fachleute richtig liegen und diejenigen, die das Gegenteil sagen, falsch.

Als du deiner Überraschung darüber Ausdruck verliehen hast, daß die WHO, die doch zu Manipulationszwecken Glyphosat erst für gefährlich erklärt habe, nun anfange, sich selbst zu widersprechen, wurde mir deutlich, daß du in einer Sache, über die ich so gut wie nichts weiß, sogar noch weniger weißt, obwohl du garantiert als Novo-Mitarbeiter hundertmal so viel wie ich darüber gelesen hast. Du hast's dir mit deinen Feindbildern längst viel zu bequem eingerichtet. Es hat schon etwas Komisches, wenn ausgerechnet du jetzt findest, ich müßte bei der WHO noch viel genauer differenzieren.

Nein, muß ich nicht. Ich will nicht die Wahrheit über Glyphosat herausfinden, ich will, daß du es dir nicht gar zu gemütlich in der Hängematte längst nicht mehr hinterfragter Urteile machst. Aber wenn du aus ihr absolut nicht rauswillst, bleibt halt drin liegen. Des Menschen Wille ist bekanntlich sein Himmelreich.
  

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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #20 - 20.05.16 um 17:06:09
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ChristophL schrieb on 20.05.16 um 16:02:10:
Raucherhusten schrieb on 19.05.16 um 05:01:54:
ChristophL schrieb on 18.05.16 um 21:18:34:
Raucherhusten schrieb on 17.05.16 um 19:50:37:
ChristophL schrieb on 17.05.16 um 10:16:45:
siehe die Passivrauchpublikation von 1998, die keine signfikanten Gefahren erbracht hat, aber von der Mutterorganisation WHO mit geradezu kontrafaktischen hysterischen Statements begleitet wurde.

Hallo Christoph, haben wir das irgendwo nocht? Mein damaliger Screenshot ist bei einem Computerabsturz verloren gegangen


Screenshot wovon genau?

Ich hatte da eine Aufstellung über die Schädlichkeitsfaktoren, z. B. Passivrauch 1,2 oder das Sitzen auf einem Bürostuhl und das Risiko, dadurch Darmkrebs zu bekommen, Faktor glaube ich 13, das Rauchen an sich Faktor 40. Dies war damals in einer Aufstellung der WHO enthalten, die inzwischen nirgendwo im Netz mehr zu finden ist


Ah, das meinst du. Ich kann mich erinnern, dass der Zé do Rock dazu mal ein Plakat gemacht hat. Griffbereit habe ich dazu allerdings kein Bild bzw. keine Tabelle. Komme im Moment nicht zum Suchen. Vielleicht hat jemand anders dazu was?


Trotzdem danke
  

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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #19 - 20.05.16 um 16:02:10
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Raucherhusten schrieb on 19.05.16 um 05:01:54:
ChristophL schrieb on 18.05.16 um 21:18:34:
Raucherhusten schrieb on 17.05.16 um 19:50:37:
ChristophL schrieb on 17.05.16 um 10:16:45:
siehe die Passivrauchpublikation von 1998, die keine signfikanten Gefahren erbracht hat, aber von der Mutterorganisation WHO mit geradezu kontrafaktischen hysterischen Statements begleitet wurde.

Hallo Christoph, haben wir das irgendwo nocht? Mein damaliger Screenshot ist bei einem Computerabsturz verloren gegangen


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Ich hatte da eine Aufstellung über die Schädlichkeitsfaktoren, z. B. Passivrauch 1,2 oder das Sitzen auf einem Bürostuhl und das Risiko, dadurch Darmkrebs zu bekommen, Faktor glaube ich 13, das Rauchen an sich Faktor 40. Dies war damals in einer Aufstellung der WHO enthalten, die inzwischen nirgendwo im Netz mehr zu finden ist


Ah, das meinst du. Ich kann mich erinnern, dass der Zé do Rock dazu mal ein Plakat gemacht hat. Griffbereit habe ich dazu allerdings kein Bild bzw. keine Tabelle. Komme im Moment nicht zum Suchen. Vielleicht hat jemand anders dazu was?

  
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #18 - 20.05.16 um 15:54:22
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xila schrieb on 19.05.16 um 08:53:55:
ChristophL wrote on 05/18/16 at 22:13:55:
xila wrote on 05/17/16 at 16:53:25:
Von mir aus gib halt trotzdem der Seite recht, die das behauptet, was dir besser ins Konzept passen würde, bloß begründe das dann nicht mit dem zu Recht schlechten Ruf der WHO, denn die mit dem schlechten Ruf stehen diesmal auf deiner Seite.


Die mit dem schlechten Ruf (Öko-Krakeeler, Gutmenschen-Journalisten, grünversiffte Politiker) sind gegen Glyphosat und biegen sich dafür eine eigene Wahrheit zurecht. Man muss man eben die Zusammenhänge und Methoden aufspüren, genau wie beim Tabak.


Und was haben die mit der WHO zu tun? 


An er ein oder anderen Stelle dort haben sie ein paar Freunde. Wollte dir die Parallelen aufzeigen.

xila schrieb on 19.05.16 um 08:53:55:
Eigentlich hatte ich so was wie eine Presseabteilung der WHO vor dem geistigen Auge und diejenigen, die ihnen sagen, in welche Richtung sie argumentieren sollen, wobei ich nicht ausschließe, daß es mehrere gibt und sich die Struktur im Lauf der Zeit verändert hat


Das ist schon eine komplexe Verzweigung von Organisationen, WHO und dann auch FAO dabei. Abstufungen in der Seriosität sind zu erwarten.

xila schrieb on 19.05.16 um 08:53:55:
Das ist aber sowieso unerheblich. Es geht um den Unterschied zwischen den Bereichen, in denen geforscht wird und in denen, in denen "verkauft" wird. Verkäufern ist generell weniger zu trauen als Forschern, um das zu begreifen, muß man nur manche Studien mit den Pressemitteilungen vergleichen, die zu ihnen in die Medien gelangen. Daß man auch Forschern nur begrenzt trauen kann, ändert daran nichts.


Was macht denn der erwähnte Gemeinsame Ausschuss von WHO und FAO? Forschen oder verkaufen? Was für einen Ruf hat er? Sich damit zu beschäftigen, wäre für dich allerdings aufwendiger als dir vorschnelle Urteile zu bilden.


xila schrieb on 19.05.16 um 08:53:55:
Mit anderen Worten: Sie sagen diesmal etwas, das dir besser in den Kram paßt, und deshalb müssen sie ja seriös sein.


Unsinn. Ich stelle nur fest, dass es auch Vernunft gibt im BfR, was nicht heißt, dass sie dort ausschließlich herrscht. Gilt auch für Zeitungen, Rundfunksender, Richter usw.: Man kann - manchmal im gleichen Atemzug - Sinn und Unsinn von sich geben.


xila schrieb on 19.05.16 um 08:53:55:
Ich hoffe von Herzen, daß ich nie so tief sinken werde, etwas so zu begründen.


Du bist doch bereits tief gesunken, indem du alleine nach dem Absender urteilst, nicht nach dem Inhalt. Siehe hier. Ich würde z.B. MPL nie nach der Uhrzeit fragen, trotzdem müsste ich in einem solchen Fall damit rechnen, dass sie mir (ausnahmsweise) eine sachliche richtige Info gibt...

xila schrieb on 19.05.16 um 08:53:55:
alls du das nötige Fachwissen haben solltest, um deine Einschätzung zu begründen - und damit meine ich jetzt nicht: es von jemandem abzuschreiben, der behauptet, dieses Fachwissen zu haben -, dann begründe es.


Bei mir und cogito sind verschiedene informative Texte verlinkt, in denen du wiederum auf Originalquellen stößt. Wenn du konkrete Zweifel hast, artikuliere sie bitte, dann führen wir eine Sachdebatte, statt uns hier im Kreise zu drehen.


xila schrieb on 19.05.16 um 08:53:55:
Andernfalls gilt aus meiner Sicht als Daumenregel, daß dem Akteur, der sich in der Vergangenheit vertrauenswürdiger verhalten hat, eher zu trauen ist. An die habe ich mich bezüglich der IARC und deinen Manipulationsvorwürfen gehalten.


Es gibt auch die Faustregel "Wer keine Ahnung hat, einfach mal ...".
Wenn gegen den bisherigen Stand der Wissenschaft Öko-Lobbys, grüne Volkserzieher und ein WHO-Institut Panikmache säen mit dem Ziel von Verbotspolitik, dann kommt das in den Massenmedien gut an - hier im Forum aber bist du dann in der Beweislast, wenn du sowas ernsthaft für glaubwürdig hältst. Und wenn deine Kronzeugen die "möglicherweise nicht Allerschlimmsten in der WHO" sind, wirkt das reichlich mager.
« Zuletzt geändert: 20.05.16 um 15:57:13 von ChristophL »  
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #17 - 19.05.16 um 08:53:55
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ChristophL schrieb on 18.05.16 um 21:13:55:
xila schrieb on 17.05.16 um 15:53:25:
Von mir aus gib halt trotzdem der Seite recht, die das behauptet, was dir besser ins Konzept passen würde, bloß begründe das dann nicht mit dem zu Recht schlechten Ruf der WHO, denn die mit dem schlechten Ruf stehen diesmal auf deiner Seite. 


Die mit dem schlechten Ruf (Öko-Krakeeler, Gutmenschen-Journalisten, grünversiffte Politiker) sind gegen Glyphosat und biegen sich dafür eine eigene Wahrheit zurecht. Man muss man eben die Zusammenhänge und Methoden aufspüren, genau wie beim Tabak.



Und was haben die mit der WHO zu tun? Um auf rhetorische Mätzchen inhaltlich einzugehen, ist mir meine Zeit wirklich zu schade.

Quote:
Aha? Das "WHO/FAO Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR)" - kein reines WHO-Gremium (!), das schon vor dem IARC anderslautendend geurteilt hatte, sollen also genau die Leute sein, die 1998 zum Passivrauchen Stellung genommen haben? Da geht bei dir irgendwas durcheinander.


Eigentlich hatte ich so was wie eine Presseabteilung der WHO vor dem geistigen Auge und diejenigen, die ihnen sagen, in welche Richtung sie argumentieren sollen, wobei ich nicht ausschließe, daß es mehrere gibt und sich die Struktur im Lauf der Zeit verändert hat. Das ist aber sowieso unerheblich. Es geht um den Unterschied zwischen den Bereichen, in denen geforscht wird und in denen, in denen "verkauft" wird. Verkäufern ist generell weniger zu trauen als Forschern, um das zu begreifen, muß man nur manche Studien mit den Pressemitteilungen vergleichen, die zu ihnen in die Medien gelangen. Daß man auch Forschern nur begrenzt trauen kann, ändert daran nichts.

Quote:
Im Übrigen kommt es darauf gar nicht an. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kann man herzlich überflüssig finden und in anderen Bereich kritisieren, aber das ändert nichts am Umstand, dass sie hier seriöser agieren.


Mit anderen Worten: Sie sagen diesmal etwas, das dir besser in den Kram paßt, und deshalb müssen sie ja seriös sein. Ich hoffe von Herzen, daß ich nie so tief sinken werde, etwas so zu begründen. Falls du das nötige Fachwissen haben solltest, um deine Einschätzung zu begründen - und damit meine ich jetzt nicht: es von jemandem abzuschreiben, der behauptet, dieses Fachwissen zu haben -, dann begründe es. Andernfalls gilt aus meiner Sicht als Daumenregel, daß dem Akteur, der sich in der Vergangenheit vertrauenswürdiger verhalten hat, eher zu trauen ist. An die habe ich mich bezüglich der IARC und deinen Manipulationsvorwürfen gehalten.

  

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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #16 - 19.05.16 um 05:01:54
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ChristophL schrieb on 18.05.16 um 21:18:34:
Raucherhusten schrieb on 17.05.16 um 19:50:37:
ChristophL schrieb on 17.05.16 um 10:16:45:
siehe die Passivrauchpublikation von 1998, die keine signfikanten Gefahren erbracht hat, aber von der Mutterorganisation WHO mit geradezu kontrafaktischen hysterischen Statements begleitet wurde.

Hallo Christoph, haben wir das irgendwo nocht? Mein damaliger Screenshot ist bei einem Computerabsturz verloren gegangen


Screenshot wovon genau?

Ich hatte da eine Aufstellung über die Schädlichkeitsfaktoren, z. B. Passivrauch 1,2 oder das Sitzen auf einem Bürostuhl und das Risiko, dadurch Darmkrebs zu bekommen, Faktor glaube ich 13, das Rauchen an sich Faktor 40. Dies war damals in einer Aufstellung der WHO enthalten, die inzwischen nirgendwo im Netz mehr zu finden ist
« Zuletzt geändert: 19.05.16 um 05:02:21 von Raucherhusten »  

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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #15 - 18.05.16 um 23:09:16
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"The problems with this conclusion are manifold: first, the studies used by IARC are not new and in fact, these same studies have been reviewed in much more detail by regulatory agencies such as the U.S. EPA, the German Risk Agency (among others) who have concluded that glyphosate is not a carcinogen. The German Risk Agency recently concluded in a reevaluation in January 2015 that “the available data do not show carcinogenic or mutagenic properties of glyphosate nor that glyphosate is toxic to fertility, reproduction or embryonal/fetal development in laboratory animals,” and “in epidemiological studies in humans, there was no evidence of carcinogenicity and there were no effects on fertility, reproduction and development of neurotoxicity that might be attributed to glyphosate.”

As former ACSH Trustee and FDA official Dr. Henry Miller explains in his piece in Forbes, IARC based their decision to classify glyphosate as a probable human carcinogen based on its “potential hazard,” rather than “actual risk of harm.” According to the data, glyphosate may cause harm at extremely high doses. However, as Dr. Miller says, the dose makes the poison, and “the reality is that glyphosate is not a human health risk even at levels of exposure that are more than 100 times higher than the human exposures that occur under conditions consistent with the product’s labeling.”
"

http://acsh.org/news/2015/03/23/iarcs-ruling-on-glyphosate-ignores-the-science/

Glyphosat ist etwa so toxisch wie Kaffee, Broccoli, gegrilltes Fleisch, Brot u.v.a.

Toxicologists have confirmed that food naturally contains a myriad of chemicals traditionally thought of as “poisons.” Potatoes contain solanine, arsenic, and chaconine. Lima beans contain hydrogen cyanide, a classic suicide substance. Carrots contain carototoxin, a nerve poison. And nutmeg, black pepper, and carrots all contain the hallucinogenic compound myristicin.

http://acsh.org/news/2014/11/25/acsh-holiday-dinner-menu/
  

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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #14 - 18.05.16 um 21:18:34
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Raucherhusten schrieb on 17.05.16 um 19:50:37:
ChristophL schrieb on 17.05.16 um 10:16:45:
siehe die Passivrauchpublikation von 1998, die keine signfikanten Gefahren erbracht hat, aber von der Mutterorganisation WHO mit geradezu kontrafaktischen hysterischen Statements begleitet wurde.

Hallo Christoph, haben wir das irgendwo nocht? Mein damaliger Screenshot ist bei einem Computerabsturz verloren gegangen


Screenshot wovon genau?
  
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #13 - 18.05.16 um 21:13:55
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xila schrieb on 17.05.16 um 15:53:25:
Nochmal ganz langsam zum Mitmeißeln: Die WHO-Institution, die jetzt sagt, Glyphosat sei gefährlich, ist die gleiche, deren 1998 erschienene Publikation keine Bestätigung des Passivrauchmärchens gebracht hat. Die jeweils anderslautende Behauptung kam in beiden Fällen WHO-intern von anderer Seite.


Aha? Das "WHO/FAO Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR)" - kein reines WHO-Gremium (!), das schon vor dem IARC anderslautendend geurteilt hatte, sollen also genau die Leute sein, die 1998 zum Passivrauchen Stellung genommen haben? Da geht bei dir irgendwas durcheinander.
Im Übrigen kommt es darauf gar nicht an. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kann man herzlich überflüssig finden und in anderen Bereich kritisieren, aber das ändert nichts am Umstand, dass sie hier seriöser agieren.
Denn es geht um die Sache, nicht um den Absender. Und da erkennt man beim IARC (egal, was man von denen hält) die gleiche Vorgehensweise, Junk Science zu produzieren, wie wir das woanders her kennen. Vielleicht weniger hysterisch und weniger unseriös als irgendwelche Ökolobby-Organisationen und grün-rote Politiker, aber die Richtung ist die gleiche.


xila schrieb on 17.05.16 um 15:53:25:
Von mir aus gib halt trotzdem der Seite recht, die das behauptet, was dir besser ins Konzept passen würde, bloß begründe das dann nicht mit dem zu Recht schlechten Ruf der WHO, denn die mit dem schlechten Ruf stehen diesmal auf deiner Seite. 


Die mit dem schlechten Ruf (Öko-Krakeeler, Gutmenschen-Journalisten, grünversiffte Politiker) sind gegen Glyphosat und biegen sich dafür eine eigene Wahrheit zurecht. Man muss man eben die Zusammenhänge und Methoden aufspüren, genau wie beim Tabak.

P.S.: "Total harmlos" kann Glyphosat nicht sein, sonst würde es als Herbizid-Wirkstoff nicht taugen. Sicher sollte man in Zukunft noch Besseres auf den Markt bringen, aber die Alternativen sind im Moment so empfehlenswert wie Champix für Raucher...
« Zuletzt geändert: 18.05.16 um 21:15:47 von ChristophL »  
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #12 - 17.05.16 um 19:50:37
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ChristophL schrieb on 17.05.16 um 10:16:45:
siehe die Passivrauchpublikation von 1998, die keine signfikanten Gefahren erbracht hat, aber von der Mutterorganisation WHO mit geradezu kontrafaktischen hysterischen Statements begleitet wurde.

Hallo Christoph, haben wir das irgendwo nocht? Mein damaliger Screenshot ist bei einem Computerabsturz verloren gegangen
  

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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #11 - 17.05.16 um 15:53:25
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ChristophL schrieb on 17.05.16 um 10:32:58:
xila schrieb on 17.05.16 um 10:21:51:
Ich erinnere daran, daß die von dir erwähnten Hysteriker-Abteilungen der WHO, die schon zum Passivrauchen IARC-Statements mit einem anderen Sinn versehen haben, es in diesem Fall waren, die Glyphosat für total harmlos erklärten. 


"Total harmlos" ist Quatsch. Und setz dich bitte mit  den (z.B. o.g.) Fakten und Zusammenhängen auseinander. Hier konstruiert man offenkundig eine vermeintliche Gefahr, und Grüne/SPD/BUND/Nabu überbieten sich in Panikmache.


Das ist kein Quatsch, sondern allenfalls ein wenig überspitzt. Aus dem eingangs verlinkten Bericht:

Quote:
Die Experten der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellten in der Studie fest, dass es ebenso unwahrscheinlich sei, dass die seit den 1970ern verwendete Chemikalie Veränderungen des menschlichen Erbguts auslöse.

Die Angaben widersprechen den Ergebnissen einer Untersuchung der Internationalen Behörde für die Krebsforschung (IARC), die in Lyon ansässig ist und ebenfalls zur WHO gehört.


Nochmal ganz langsam zum Mitmeißeln: Die WHO-Institution, die jetzt sagt, Glyphosat sei gefährlich, ist die gleiche, deren 1998 erschienene Publikation keine Bestätigung des Passivrauchmärchens gebracht hat. Die jeweils anderslautende Behauptung kam in beiden Fällen WHO-intern von anderer Seite.

Von mir aus gib halt trotzdem der Seite recht, die das behauptet, was dir besser ins Konzept passen würde, bloß begründe das dann nicht mit dem zu Recht schlechten Ruf der WHO, denn die mit dem schlechten Ruf stehen diesmal auf deiner Seite.
  

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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #10 - 17.05.16 um 10:32:58
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xila schrieb on 17.05.16 um 10:21:51:
Ich erinnere daran, daß die von dir erwähnten Hysteriker-Abteilungen der WHO, die schon zum Passivrauchen IARC-Statements mit einem anderen Sinn versehen haben, es in diesem Fall waren, die Glyphosat für total harmlos erklärten. 


"Total harmlos" ist Quatsch. Und setz dich bitte mit  den (z.B. o.g.) Fakten und Zusammenhängen auseinander. Hier konstruiert man offenkundig eine vermeintliche Gefahr, und Grüne/SPD/BUND/Nabu überbieten sich in Panikmache.
« Zuletzt geändert: 17.05.16 um 10:35:06 von ChristophL »  
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #9 - 17.05.16 um 10:21:51
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ChristophL schrieb on 17.05.16 um 10:16:45:
Richtig ist, dass IARC-Veröffentlichungen alleine - ohne interessegeleitetes Geschrei von einschlägiger Seite - nicht unbedingt ein Problem sind, siehe die Passivrauchpublikation von 1998, die keine signfikanten Gefahren erbracht hat, aber von der Mutterorganisation WHO mit geradezu kontrafaktischen hysterischen Statements begleitet wurde.
Das ändert aber wiederum nichts daran, dass man kritisch hinschauen sollte. Siehe etwa hier:

Quote:
Wie sieht es bei Glyphosat aus? Die Autoren der IARC-Monographie zitieren zahlreiche Studien, aber selbst bei Personen, die mehr als zwei Tage pro Jahr (beruflich) Glyphosat ausgesetzt waren, übersteigt der OD-Wert nicht den Wert 2, wenn man die Studien ausschließt, die das IARC selbst als unzureichend betrachtet, etwa, weil sie nicht genügend Fallzahlen enthielten oder nicht berücksichtigten, dass die Anwender auch Umgang mit anderen Pestiziden hatten. In den meisten Studien liegt der OD-Wert bei etwa 1, d.h. die Studien ergeben keinerlei Anhaltspunkte für die Assoziation Glyphosat-Krebsentstehung. Bei soliden Tumoren lässt sich nichts finden, Trends sind allenfalls für bestimmte Leukämien zu beobachten, aber selbst hier liegen die OD-Wert nur knapp über 1. Betrachtet man die reinen Risikowerte, finden sich in einigen Studien bei Menschen, die Glyphosat ausgesetzt waren, sogar weniger Krebskranke. Angesichts der bereits geschilderten Schwierigkeiten, geeignete Vergleichsgruppen zu finden und Co-Faktoren auszuschließen, ist ein Wert von 1-2 eher statistischem Rauschen als einer Ursache-Wirkungs-Beziehung geschuldet. Starke Hinweise sehen anders aus.
Vergessen werden sollte nicht, dass in allen Studien nur von beruflicher Exposition die Rede ist, nicht vom Konsum Glyphosat-behandelter Lebensmittel.


So was kommt uns doch mehr als bekannt vor. Übrigens hält sogar das auf Künast-Initiative gegründete Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Krebshetze gegen Glyphosat für unseriös.

Während wir aus dem Tabakbereich die wirtschaftlichen Interessen betreffender Pharmakonzerne kennen, spielt bei Glyphosat die Öko- bzw. Biowirtschaft eine Rolle:

hier:

Quote:
Würde Glyphosat verboten werden, welche Alternativen stünden dann Landwirten und Hobbygärtnern zur Verfügung? Müssten die Anwender dann auf giftigere Substanzen zurückgreifen? Das wäre gut möglich.
Da wäre zum Beispiel der Wirkstoff Pelargonsäure, ein Kontaktherbizid natürlichen Ursprungs, das alle Voraussetzungen für den Biolandbau erfüllt, aber ätzend wirkt und Hautirritationen verursacht
[...]
Viele Hersteller für den Hobbygartenbereich verkaufen Spritzmittel gegen Unkraut auf Basis von Pelargonsäure mit dem Zusatz „Bio“ im Namen. Dieser Hinweis kann Hobbygärtner erst recht dazu verleiten, das Produkt besonders sorglos einzusetzen. Außerdem wirkt die Säure nicht so gut wie Glyphosat, der Anwender muss also höher dosieren.
[...] Menschliche Todesfälle durch Pyrethrine sind dokumentiert. Doch diese aus Chrysanthemen gewonnen Gifte sind ja natürlich und gehören zu den wenigen Waffen, die dem Bio-Landwirt zu Verfügung stehen. Und ähnlich wie bei den Kupferpräparaten, die nach und nach das Bodenleben zerstören, wird an denen nicht gerüttelt, damit der Ökolandbau nicht völlig zum Erliegen kommt.




Ich erinnere daran, daß die von dir erwähnten Hysteriker-Abteilungen der WHO, die schon zum Passivrauchen IARC-Statements mit einem anderen Sinn versehen haben, es in diesem Fall waren, die Glyphosat für total harmlos erklärten.
  

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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #8 - 17.05.16 um 10:16:45
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Richtig ist, dass IARC-Veröffentlichungen alleine - ohne interessegeleitetes Geschrei von einschlägiger Seite - nicht unbedingt ein Problem sind, siehe die Passivrauchpublikation von 1998, die keine signfikanten Gefahren erbracht hat, aber von der Mutterorganisation WHO mit geradezu kontrafaktischen hysterischen Statements begleitet wurde.
Das ändert aber wiederum nichts daran, dass man kritisch hinschauen sollte. Siehe etwa hier:

Quote:
Wie sieht es bei Glyphosat aus? Die Autoren der IARC-Monographie zitieren zahlreiche Studien, aber selbst bei Personen, die mehr als zwei Tage pro Jahr (beruflich) Glyphosat ausgesetzt waren, übersteigt der OD-Wert nicht den Wert 2, wenn man die Studien ausschließt, die das IARC selbst als unzureichend betrachtet, etwa, weil sie nicht genügend Fallzahlen enthielten oder nicht berücksichtigten, dass die Anwender auch Umgang mit anderen Pestiziden hatten. In den meisten Studien liegt der OD-Wert bei etwa 1, d.h. die Studien ergeben keinerlei Anhaltspunkte für die Assoziation Glyphosat-Krebsentstehung. Bei soliden Tumoren lässt sich nichts finden, Trends sind allenfalls für bestimmte Leukämien zu beobachten, aber selbst hier liegen die OD-Wert nur knapp über 1. Betrachtet man die reinen Risikowerte, finden sich in einigen Studien bei Menschen, die Glyphosat ausgesetzt waren, sogar weniger Krebskranke. Angesichts der bereits geschilderten Schwierigkeiten, geeignete Vergleichsgruppen zu finden und Co-Faktoren auszuschließen, ist ein Wert von 1-2 eher statistischem Rauschen als einer Ursache-Wirkungs-Beziehung geschuldet. Starke Hinweise sehen anders aus.
Vergessen werden sollte nicht, dass in allen Studien nur von beruflicher Exposition die Rede ist, nicht vom Konsum Glyphosat-behandelter Lebensmittel.


So was kommt uns doch mehr als bekannt vor. Übrigens hält sogar das auf Künast-Initiative gegründete Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Krebshetze gegen Glyphosat für unseriös.

Während wir aus dem Tabakbereich die wirtschaftlichen Interessen betreffender Pharmakonzerne kennen, spielt bei Glyphosat die Öko- bzw. Biowirtschaft eine Rolle:

Quote:
Würde Glyphosat verboten werden, welche Alternativen stünden dann Landwirten und Hobbygärtnern zur Verfügung? Müssten die Anwender dann auf giftigere Substanzen zurückgreifen? Das wäre gut möglich.
Da wäre zum Beispiel der Wirkstoff Pelargonsäure, ein Kontaktherbizid natürlichen Ursprungs, das alle Voraussetzungen für den Biolandbau erfüllt, aber ätzend wirkt und Hautirritationen verursacht
[...]
Viele Hersteller für den Hobbygartenbereich verkaufen Spritzmittel gegen Unkraut auf Basis von Pelargonsäure mit dem Zusatz „Bio“ im Namen. Dieser Hinweis kann Hobbygärtner erst recht dazu verleiten, das Produkt besonders sorglos einzusetzen. Außerdem wirkt die Säure nicht so gut wie Glyphosat, der Anwender muss also höher dosieren.
[...] Menschliche Todesfälle durch Pyrethrine sind dokumentiert. Doch diese aus Chrysanthemen gewonnen Gifte sind ja natürlich und gehören zu den wenigen Waffen, die dem Bio-Landwirt zu Verfügung stehen. Und ähnlich wie bei den Kupferpräparaten, die nach und nach das Bodenleben zerstören, wird an denen nicht gerüttelt, damit der Ökolandbau nicht völlig zum Erliegen kommt.


« Zuletzt geändert: 17.05.16 um 10:18:40 von ChristophL »  
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #7 - 17.05.16 um 08:46:48
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ChristophL schrieb on 16.05.16 um 20:25:34:
Der Glyphosat-Kreuzzug ist eine Kombination aus grüner Hetze und WHO-Manipulation, deshalb überrascht tatsächlich die jetzige Relativierung. Alles können die sich offenbar nicht erlauben...


Die IARC, die in der Tat zur WHO gehört, ist offenbar eine nicht politisierte und ernsthafte Forschungsinstitution. Professor Grieshaber bezieht sich zuweilen auf sie; sie ist auch bezüglich Tabak nicht hundertprozentig auf "WHO-Linie", indem sie auch Daten publik macht, die der WHO Tobacco Free Initative ganz und gar nicht in den Kram passen können, wenn sie sich auch mit Schlußfolgerungen zurückhält.

Wenn es von der WHO einander widersprechende Behauptungen gibt, würde ich deshalb im Zweifelsfall die der IARC für die glaubwürdigere halten. Wer es ganz genau wissen will, muß natürlich selber hinschauen und sich einen Reim auf die betreffenden Ergebnisse zu machen versuchen. Aber ungeprüft würde ich an deiner Stelle den Vorwurf "WHO-Manipulation" in diesem Fall nicht machen.
  

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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #6 - 16.05.16 um 22:22:27
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fitzcarraldo schrieb on 16.05.16 um 21:47:59:
Neben Tabak spielen da bekanntermassen noch Zucker, Alkohol und Fett eine Rolle.


Und Fleisch.


fitzcarraldo schrieb on 16.05.16 um 21:47:59:
Warum sollte die WHO plötzlich ein Unkrautvernichtungsmittel von Monsanto als krebserregend einstufen? Das wäre inkonsequent. Da könnte man ja, Herr im Himmel, auf die Idee kommen, dass doch nicht aller Krebs vom Rauchen kommt


Hatte sie aber kürzlich gemacht. Weil Glyphosat eben seit Jahren ein Feindbild der grünen Gutmenschen und der "Gentechnikfrei"-Wirtschaft ist.
Beim Tabak wird ein Zurückrudern nicht passieren, weil da alle eingenordet sind.
  
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #5 - 16.05.16 um 21:47:59
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mueller1965 schrieb on 16.05.16 um 18:46:45:
irgendwie passt so ein Bericht doch nicht zur WHO?


Doch, das passt ganz hervorzüglich. Lt. WHO-Dogma kommt der Krebs vom Rauchen oder vom Passivrauchen. Er kommt definitiv nicht davon, dass hier und da mal ein Kernkraftwerk in die Luft fliegt oder von den etwa 2000 Kernwaffentests die bisher weltweit durchgeführt wurden. Der Krebs kommt auch nicht vom Arbeitsplatz im Bergbau und wenn dort höhere Krebsraten festgestellt werden, dann liegt das eben daran, dass Bergleute[Unter Tage und im Schlagwetter] mehr rauchen(O-Ton DKFZ).
Weniger grobschlächtig: Lt. WHO finden sich die Ursachen einer Krebserkrankung allein im "falschen" Konsumverhalten des Einzelnen und/oder seiner Umgebung. Neben Tabak spielen da bekanntermassen noch Zucker, Alkohol und Fett eine Rolle. 
Warum sollte die WHO plötzlich ein Unkrautvernichtungsmittel von Monsanto als krebserregend einstufen? Das wäre inkonsequent. Da könnte man ja, Herr im Himmel, auf die Idee kommen, dass doch nicht aller Krebs vom Rauchen kommt Zwinkernd
« Zuletzt geändert: 16.05.16 um 21:51:34 von fitzcarraldo »  

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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #4 - 16.05.16 um 20:32:13
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Wieder ein Torpedo in das Vertrauen der Bürger & Konsumenten. Scheinbar hat Monsanto & Co. die Taschen aufgemacht. Unabhängig von  Glyphosat, das soll sich seine eigene Meinung bilden und danach handeln. Im privaten Bereich habe ich es geschätzt. Was die WHO allerdings wieder an „ Turnübungen „ veranstaltet ist schon lächerlich.
So langsam macht sich jede übergeordnete Institution zur Lachnummer. Wer mir wirklich leid tut, sind die für diesen Quatsch ausführenden Organe.
  

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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #3 - 16.05.16 um 20:25:34
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Der Glyphosat-Kreuzzug ist eine Kombination aus grüner Hetze und WHO-Manipulation, deshalb überrascht tatsächlich die jetzige Relativierung. Alles können die sich offenbar nicht erlauben...
  
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Re: Pflanzenschutzmittel und WHO
Antwort #2 - 16.05.16 um 20:06:20
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Und in der Gesamtschweiz:
  

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Antwort #1 - 16.05.16 um 20:02:54
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Es gibt unzählige Studien, dass die Sau namens Glyphosat, die durch die Dérfer getrieben wird, in den normalerweise vorkommenden Dosen völlig harmlos ist.

http://acsh.org/?s=glyphosate&cat=0&x=22&y=28

Erinnert sich noch jemand an die Sau namens Passivrauch? Es ist mir bisher keine Statistik von Sterbeursachen bekannt, die auch nur einen minim signifikanten Effekt der Rauchverbote auf die Sterbezahlen nachweist.
  

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16.05.16 um 18:46:45
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irgendwie passt so ein Bericht doch nicht zur WHO?
http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_77855382/un-studie-bezweifelt-kre...
Oder wie seht ihr das?
  

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