Normales Thema Die Tabak-Lobby speckt ab (Gelesen: 530 mal)
Feuerstein
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Die Tabak-Lobby speckt ab
12.07.17 um 18:03:27
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Die Tabak-Lobby speckt ab
Antwort #1 - 13.07.17 um 10:09:18
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Klingt noch etwas unklar. Aber Schrumpfungstendenzen sind schon länger sichtbar. Der DZV (seit 2008) hat weniger Personal als früher der VdC (bis 2007), bei BdZ und BDTA hat es m.W. einen kleinen Rückgang des ohnehin kleinen Personalbestands gegeben. Der BdZ ist vor ein paar Jahren innerhalb Bonns umgezogen (wohl zur Verkleinerung zwecks Mieteinsparung), der VdR wiederum ist von Bonn nach Berlin gegangen. Eine noch engere Zusammenarbeit zwischen DZV und VdR ist denkbar; zwar sind im VdR auch viele kleine Unternehmen vertreten, aber manche Differenzen scheinen ausgeräumt (BAT ist wieder eingetreten, nachdem das Unternehmen mal wegen seiner tabaksteuerpolitischen Haltung den Verband verlassen hatte). Beim BdZ wiederum mit seinen ganz anderen Mitgliedern und speziellen Interessen würde mich eine weitreichendere Kooperation als bisher eher wundern.
« Zuletzt geändert: 13.07.17 um 10:10:01 von ChristophL »  
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Querkopf
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Dies ist durchaus ein
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Re: Die Tabak-Lobby speckt ab
Antwort #2 - 17.12.17 um 06:05:27
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Philip Morris sponsert Projekte zur kulturellen Integration von Flüchtlingen und Migranten:

http://www.heise.de/tp/features/Willkommenskultur-Sponsored-by-Philip-Morris-391...

und natürlich muss im Artikel behauptet werden,  dass "jedes Jahr rund 40.000 Bundesbürger sterben, weil sie die Produkte des Hauses Philip Morris konsumiert haben". Interessant aber eine andere Aussage:

Quote:
Was sich in letzter Zeit jedoch grundlegend zu wandeln scheint, ist die Einstellung der Öffentlichkeit: Zumindest in der Berliner Republik interessiert sich kaum noch jemand für die dunklen Seiten der Tabakwirtschaft....

....Der prominente Grüne (Anm.: Ralf Fücks) fühlte sich auf der Tabakveranstaltung pudelwohl und stilisierte die Mitarbeit in der Jury zu einem "intellektuellen Abenteuer".
Mit dieser Haltung liegt Fücks ganz auf der Linie der Partei, der er seine Prominenz zu verdanken hat. Die Zeiten, in denen sich die Grünen für den Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz oder gegen die Abholzung von Tropenwäldern beim Tabakanbau eingesetzt haben, sind lange vorbei. In Baden-Württemberg, wo die Partei den Ministerpräsidenten stellt, weigern sich die Grünen hartnäckig, dem bayrischen Beispiel zu folgen und die bestehenden Raucherkneipen und Raucherräume abzuschaffen, um die Nichtraucher unter den Gästen und Beschäftigten besser zu schützen. Die Lobbykampagne gegen die grüne "Verbotspartei" hat allem Anschein nach eine bleibende Wirkung erzielt.


Die "Kampagnen" gegen die grüne Verbotspartei kamen zwar nicht von der Tabakindustrie (wie behauptet), sondern aus Teilen der Bevölkerung - dafür haben die Zwangsvorstellungen der Grünen schon alleine gesorgt...
  
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Tegel
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Re: Die Tabak-Lobby speckt ab
Antwort #3 - 18.12.17 um 21:24:59
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Ob Philip Morris oder Grüne......beiden kann man nicht trauen.
  

Gib " links" keine Chance.
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Die Tabak-Lobby speckt ab
Antwort #4 - 19.12.17 um 18:19:37
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Querkopf schrieb on 17.12.17 um 06:05:27:
Philip Morris sponsert Projekte zur kulturellen Integration von Flüchtlingen und Migranten:

http://www.heise.de/tp/features/Willkommenskultur-Sponsored-by-Philip-Morris-391...

und natürlich muss im Artikel behauptet werden,  dass "jedes Jahr rund 40.000 Bundesbürger sterben, weil sie die Produkte des Hauses Philip Morris konsumiert haben". Interessant aber eine andere Aussage:

Quote:
Was sich in letzter Zeit jedoch grundlegend zu wandeln scheint, ist die Einstellung der Öffentlichkeit: Zumindest in der Berliner Republik interessiert sich kaum noch jemand für die dunklen Seiten der Tabakwirtschaft....

....Der prominente Grüne (Anm.: Ralf Fücks) fühlte sich auf der Tabakveranstaltung pudelwohl und stilisierte die Mitarbeit in der Jury zu einem "intellektuellen Abenteuer".
Mit dieser Haltung liegt Fücks ganz auf der Linie der Partei, der er seine Prominenz zu verdanken hat. Die Zeiten, in denen sich die Grünen für den Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz oder gegen die Abholzung von Tropenwäldern beim Tabakanbau eingesetzt haben, sind lange vorbei. In Baden-Württemberg, wo die Partei den Ministerpräsidenten stellt, weigern sich die Grünen hartnäckig, dem bayrischen Beispiel zu folgen und die bestehenden Raucherkneipen und Raucherräume abzuschaffen, um die Nichtraucher unter den Gästen und Beschäftigten besser zu schützen. Die Lobbykampagne gegen die grüne "Verbotspartei" hat allem Anschein nach eine bleibende Wirkung erzielt.


Die "Kampagnen" gegen die grüne Verbotspartei kamen zwar nicht von der Tabakindustrie (wie behauptet), sondern aus Teilen der Bevölkerung - dafür haben die Zwangsvorstellungen der Grünen schon alleine gesorgt...


Autor des Textes ist mit Jazbinsek ja kein Unbekannter...
  
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Achim
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Re: Die Tabak-Lobby speckt ab
Antwort #5 - 21.12.17 um 12:45:14
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Oh Gott, spukt die von der Anti-Tabak-Lobby gesponsorte Mumie durch den Blätterwald?
  
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