Normales Thema Merkel: Wenn es nach mir geht, Tabakwerbung verbieten (Gelesen: 720 mal)
ChristophL
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Re: Merkel: Wenn es nach mir geht, Tabakwerbung verbieten
Antwort #7 - 10.12.19 um 17:31:05
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Jetziger Stand.
Quote:
Am Nachmittag stimmt die Unionsfraktion über ein Positionspapier ab. Dieses sieht ein Verbot der Plakatwerbung für klassische Tabakprodukte ab 1. Januar 2022 vor. Für Tabakerhitzer soll ein weitgehendes Außenwerbeverbot ab 1. Januar 2023 gelten, für E-Zigaretten ab dem 1. Januar 2024. Schon ab 1. Januar 2021 soll es keine Kinowerbung mehr bei allen Filmen geben, die für Jugendliche unter 18 Jahren freigegeben sind.


Die Fristen haben bei der Außenwerbung mit den Verträgen zwischen Kommunen und Dienstleistern zu tun. Bringt allerdings wenig, da man danach Probleme haben wird, genügend Einnahmen durch solche Plakatwerbung zu generieren.
Und ansonsten die übliche Manier: Die Antis müssen nur lange genug quengeln, irgendwann wird ihr Unfug umgesetzt...
  
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ChristophL
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Re: Merkel: Wenn es nach mir geht, Tabakwerbung verbieten
Antwort #6 - 22.11.19 um 05:15:33
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Die "Welt" informiert:
Quote:
CDU und CSU wollen keine Verbotsparteien sein. Das zumindest betont die Unions-Fraktion im Bundestag in einem aktuellen Entwurf eines Positionspapiers – und zwar als Einleitung für die Forderung nach einem Verbot.


Niemand hat die Absicht, ...

Quote:
„Wir wollen eine 1:1-Umsetzung der Tabakrahmenkonvention“, heißt es in dem Positionsentwurf mit dem Titel „Verbraucher- und Gesundheitsschutz bei Tabakprodukten und E-Zigaretten“.

Gemeint ist das Rahmenübereinkommen FCTC der Weltgesundheitsorganisation WHO, das auch von Deutschland ratifiziert wurde.


Die WHO freut sich immer über Abnickmaschinerien in der nationalen Politik.

Quote:
Geplant ist laut Papier nun unter anderem ein Verbot von Außenwerbung ab dem Jahr 2022, eine Ausdehnung des Verbots von Kinowerbung auf alle Filme für unter 18-Jährige ab dem Jahr 2021 und dazu noch auf die kostenlose Abgabe von Zigaretten und Tabak außerhalb der Geschäftsräume des Fachhandels, ebenfalls ab 2021.


Habe selbst noch diesen Sommer von einer Verteilaktion für Zigarillos in der Außengastronomie profitiert.

Quote:
Der thüringische CDU-Abgeordnete Albert Weiler wirbt in einem Schreiben, das WELT AM SONNTAG vorliegt, in seiner Fraktion um Unterstützung gegen das geplante Verbot. „Wir sollten unseren ordnungspolitischen Grundsatz nicht aufgeben, dass für ein legales Produkt auch legal geworben werden darf“, fordert Weiler, verbunden mit der Frage, ob als Nächstes Werbeverbote für Zucker, Alkohol, Fette und Diesel kommen werden. Einzelne Parteien würden sich schon damit befassen. „Mit welchem Argument wollen wir in Zukunft solche absurden Vorschläge ablehnen?“


Einen Rest Vernunft gibt es also noch, aber leider keinen Anlass für Optimismus, dass sich dieser in der Union durchsetzen wird.
« Zuletzt geändert: 22.11.19 um 05:16:08 von ChristophL »  
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Feuerstein
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Hallo

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Re: Merkel: Wenn es nach mir geht, Tabakwerbung verbieten
Antwort #5 - 06.07.19 um 19:29:24
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Xila schrieb Quote:
Mal sehen, was da herauskommt. Ich bin mittlerweile so über die Tabakindustrie sauer, daß mir ein Tabakwerbeverbot nur noch ein Achselzucken entlockt. Inzwischen bin ich dabei, mich von ihren Produkten unabhängig zu machen (und nein, damit meine ich nicht, daß ich mit dem Rauchen aufhören will, und selbstverständlich behalte ich auch meine Tabakaktien, jedenfalls solange die Dividende weiter stimmt).


"Mit mir wird es keine Maut geben" war ja auch ein Merkelsprüchlein https://www.youtube.com/watch?v=kS_K9Q2hHDo
Also sehen wir Mal...
  
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Dies ist durchaus ein
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Re: Merkel: Wenn es nach mir geht, Tabakwerbung verbieten
Antwort #4 - 01.07.19 um 07:48:10
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Die FDP hat sich inzwischen zum Sprachrohr grüner Angstpolitik gemacht: Klimareligion, Bevormundungen bei Genußmitteln, Rauchverbote im Auto und Verbot der Tabakwerbung! Nach meiner Ansicht möchte die FDP wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Wer als Wähler heute die grüne Weltuntergangspolitik nicht mehr mittragen will, dem bleibt keine große Wahl mehr - CDU, FDP und natürlich die SPD verkommen immer mehr zu Wasserträgern grüner Weltuntergangs- und Bevormundungspolitik. Eigenes Profil ist nicht mehr feststellbar.
Die Anbiederung dieser Parteien an die Grünen wird ihnen nichts bringen - wer der grünen Angstpolitik auf den Leim gegangen ist, der wählt lieber gleich das Original!

Alle anderen müssen resignieren oder werden nach rechts getrieben.

  
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xila
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... hat meistens recht
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Re: Merkel: Wenn es nach mir geht, Tabakwerbung verbieten
Antwort #3 - 28.06.19 um 19:33:55
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Quote:
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich vorgestern für ein vollständiges Ver­bot von Tabakwerbung ausgesprochen. Wenn es nach ihr gehe, werde es zu einem solchen Verbot kommen, sagte sie bei der Regierungsbefragung im Bundestag. Sie kündigte an, dass es bis zum Jahresende eine Stellungnahme ihrer Fraktion dazu geben werde.


Mal sehen, was da herauskommt. Ich bin mittlerweile so über die Tabakindustrie sauer, daß mir ein Tabakwerbeverbot nur noch ein Achselzucken entlockt. Inzwischen bin ich dabei, mich von ihren Produkten unabhängig zu machen (und nein, damit meine ich nicht, daß ich mit dem Rauchen aufhören will, und selbstverständlich behalte ich auch meine Tabakaktien, jedenfalls solange die Dividende weiter stimmt).

Die Nachricht bei der Sache, die ich sehr bezeichnend finde, ist aber folgende:

Quote:
Ein Antrag der Grünenfraktion auf ein Verbot für Tabakwerbeplakate war gestern im Bundestag gescheitert. Nur die FDP hatte sich den Grünen angeschlossen. Deutsch­land ist das letzte Land in der EU, das großflächige Werbung für Zigaretten zulässt.


https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/104247/Reinhardt-wirft-CDU-Blockade-von-T...

Na, da schau her, die FDP. Die hatte in dieser Sache wohl keiner auf dem Schirm.
  

As the mathematician Ian Stewart points out in “Do Dice Play God?” (Basic), the average person has one breast and one testicle.
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ChristophL
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Re: Merkel: Wenn es nach mir geht, Tabakwerbung verbieten
Antwort #2 - 27.06.19 um 14:41:49
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Quote:
Ein ehemaliger Staatssekretär brachte das Dilemma der CDU hinter verschlossenen Türen auf den fatalistischen Nenner: „Wir sind – ob es uns passt oder nicht – auf Gedeih und Verderb Angela Merkel ausgeliefert!“


Quelle
  
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ChristophL
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Re: Merkel: Wenn es nach mir geht, Tabakwerbung verbieten
Antwort #1 - 27.06.19 um 03:38:10
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Quote:
Merkel lächelt kurz in Richtung ihrer Leute; erwähnt, dass das Thema in ihrer Fraktion sehr kontrovers diskutiert werde, und lässt dann noch einen Spruch fallen, den mancher Politiker von CDU und CSU als ziemlich unnötig empfunden haben dürfte: „Aber auch das werden wir schaffen.“


Ja ja, "wir schaffen das". Ob ihre Fraktion weiter alles abnickt? Wer Grün-Rot will, kann auch gleich CDU/CSU wählen, es lebe die Einheitsfront.
  
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Feuerstein
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Merkel: Wenn es nach mir geht, Tabakwerbung verbieten
26.06.19 um 18:14:17
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"Wenn es nach mir geht, sollten wir Tabakwerbung verbieten" berichtet die Welt heute über die Fragestunde an die (noch) Bundeskanzlerin im Bundestag:

Quote:
Mit so klaren Worten hat die Unionsfraktion nicht gerechnet

Die zweite Nachricht des Tages provozieren die Grünen. Sie entlocken Merkel die Aussage, dass nach ihrer Auffassung die öffentliche Tabakwerbung verboten werden sollte. „Bis zum Jahresende werden wir eine Haltung entwickeln, und wenn es nach mir geht, sollten wir die Werbung für Tabakprodukte verbieten.“ Mit so einer klaren Positionierung hat wohl nicht einmal die grüne Fragestellerin gerechnet – und noch weniger die Unionsfraktion.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article195940003/Bundestag-Angela-Merkel...

Dann sehen wir mal, ob es nach Merkel geht...
  
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