Normales Thema Pötschke-Langer und die Pharmalobby (Gelesen: 85 mal)
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Re: Pötschke-Langer und die Pharmalobby
Antwort #1 - 08.09.19 um 21:13:17
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Es hat den Anschein, als wären Teile der Antiraucherbewegung nicht mit der Verteufelung des Dampfens einverstanden. Daß die Verbindungen zur Pharmalobby an die Medien durchgestochen werden, ist schon ein Ausrufezeichen, auch wenn der Spiegel-Bericht ohne jedes Echo geblieben ist.

Anderswo auf der Welt zeichnen sich die Risse in der Antiraucher-Burg ebenfalls ab. Eine Antiraucherlobbyistin aus Neuseeland hat sich sogar zu einem flammenden Protest gegen das dort geplante Rauchverbot in Autos, wenn Kinder anwesend sind, hinreißen lassen, das sie aus einer Reihe von sehr lesenswerten Gründen ablehnt.

Nachzulesen hier: https://elepheriepilogi.files.wordpress.com/2019/08/do-we-really-need-another-la
w.pdf

Sie ist natürlich weiterhin eine Antiraucherlobbyistin und ihr Ziel ist, möglichst jeden Raucher vom Rauchen abzubringen. Sie hält Passivrauchen für gefährlich. Das macht ihre Publikation in Teilen unlogisch und in anderen ärgerlich zu lesen. Aber Mut kann man der Dame nicht absprechen. Und auch Friedrich Spee hat in seiner berühmten Schrift wohl kaum die Existenz von Hexen rundheraus für ein Märchen erklärt.

  

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Pötschke-Langer und die Pharmalobby
24.08.19 um 18:25:15
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Hoppala. Wie kommt die heilige Martina vom nikotinfreien Himmelreich auf einmal ins Fadenkreuz von Investigativjournalisten, die dann genau das herausfinden, was man anderen Leuten bislang immer als Verschwörungstheorie ausgelegt hat?

Quote:
Das Aktionsbündnis Nichtrauchen trägt die noblen Absichten schon im Namen: Die vereinigten Kämpfer gegen die Tabaksucht, das müssen ja wohl die Guten sein. 15 Institutionen gehören zu dem Verein, darunter die Bundesärztekammer, das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg und wichtige Fachgesellschaften der Herz- und Lungenärzte.

Alle haben unbestritten ihre Verdienste. Die Vorsitzende des Aktionsbündnisses, Martina Pötschke-Langer, stieg in Jahren zäher Kämpfe zur führenden Aktivistin gegen das Rauchen auf. Zuletzt ging die Ärztin aber auch, mit befremdlichem Furor, gegen die weit weniger schädliche E-Zigarette vor.

Nun stellt sich heraus: Das Aktionsbündnis Nichtrauchen, kurz ABNR, hat schon vor dieser Zeit heimlich Geld von der Pharmaindustrie angenommen - und seitdem setzt es sich für deren Interessen ein.

Im Jahr 2005 ging eine Großspende des US-Konzerns Pfizer ein: 180.000 Euro, gedacht für den Aufbau eines Lobbybüros in Berlin. Das belegen interne Dokumente, die dem SPIEGEL vorliegen.


https://www.spiegel.de/plus/warum-die-pharmalobby-die-e-zigarette-bekaempft-a-00...

Der Rest befindet sich hinter einer Bezahlschranke und ich habe - einstweilen jedenfalls - darauf verzichtet, es freizuschalten. Aber 2005 lag der Fokus von Pfizer jedenfalls eindeutig noch nicht auf der E-Zigarette.



  

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