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Frauen: Neue Opfer des Rauchens

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Laurette
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Frauen: Neue Opfer des Rauchens

Beitrag von Laurette »

Ein interessanter Artikel von Bobbie Jacobson, „The Ladykillers: Why Smoking is a Feminist issue“, Pluto Press. © 1981. Mrs. Jacobson ist sowohl Feministin als auch Anti, aber sie gibt Aufschluss darüber, wie die Tabakindustrie Raucherinnen ausbeutet, sowie weibliche Nichtraucher, mit der Absicht, sie zu rekrutieren.
Bitte genießen!

https://womennewvictims.blogspot.com/
LG,
Laurette

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Regina
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Re: Frauen: Neue Opfer des Rauchens

Beitrag von Regina »

Ich habe gehört das rauchen bei Frauen bis Anfang der 70-er Jahre verpönt gewesen sein soll.
In meiner Verwandschaft haben in meiner Kindheit, außer meiner Tante, nur Männer geraucht, sie war deshalb das schwarze Schaf in der Familie. Meine Schwiegermutter raucht seit 1960, aber sie sagt das sie damals niemals daran gedacht hätte in der Öffentlichkeit zu rauchen, daß hat sie erst später im Cafe oder Restaurant gemacht. Sie raucht bis heute, während mein Schwiegervater aufgehört hat.
Ich habe nicht gezählt, aber ich denke das in unseren Verwanden-und Bekanntenkreis mehr Frauen als Männer rauchen. Bemerkenswert ist dabei vielleicht das einige Männer Raucher waren.
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Laurette
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Re: Frauen: Neue Opfer des Rauchens

Beitrag von Laurette »

Rauchen war vor vielen Jahren in erster Linie eine Männerdomäne. Aber in den letztendas letzte halbe Jahrhundert haben Frauen diese Lücke geschlossen. Und in drei Industrieländern (Dänemark, Schweden und Serbien) rauchen mehr Frauen als Männer.

Wie der Werbespot von Virginia Sliims zu sagen pflegte: "Du hast einen langen Weg zurückgelegt, Baby!" ("you've come a long way, baby!")
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Regina
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Re: Frauen: Neue Opfer des Rauchens

Beitrag von Regina »

Ich verstehe die Überschrift nicht! Warum sollen Frauen (Neue) Opfer des Rauchens sein???

Als Kind habe ich niemals darüber nachgedacht das es etwas Normales war wenn Männer rauchten, aber bei Frauen war es etwas Besonderes.
Wie sich die Zeit ändert habe ich zum ersten Mal bewußt erlebt als ich etwa 8 Jahre alt war. Meine damalige Freundin sagte das ihre Mutti jetzt raucht (sie hatte angefangen), ich habe das zu Hause erzählt, und es war ein Gesprächthema. Als meine Mutter vor 40 Jahren angefangen hat gab es Unverständnis, obwohl schon mehr Frauen rauchten als vor einigen Jahren. Das sie auf normale Fragen nach dem Warum ungewohnt egoistisch geantwortet hat, hat die Überraschung noch größer gemacht. Als ich vor 35 Jahren angefangen habe war das für Niemanden eine Überraschung, und bei meiner Tochter gab es vor 15 Jahren nur einige Bedenken das sie mit 14 vielleicht noch etwas zu jung ist.
Ich bin diesen älteren Frauen dafür dankbar, daß wir Frauen heute beim rauchen gleichwertig behandelt werden wie Männer.
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Laurette
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Re: Frauen: Neue Opfer des Rauchens

Beitrag von Laurette »

Der Artikel stammt aus dem Jahr 1981, also etwas mehr als 10 Jahre nach der Emanzipation der Frauen. Bis in die späten 1960er Jahre wurden Raucherinnen herabgesehen. Aber in den 1980er Jahren rauchten immer mehr Frauen regelmäßig. Der Artikel spricht darüber, wie effektiv die Tabakindustrie Frauen, insbesondere jüngere Frauen, ansprach, um neue Raucher zu rekrutieren und zukünftige Geschäfte zu fördern. Es funktionierte nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig, da sich rauchende Mütter als sehr zuverlässig bei der Weitergabe ihrer Gewohnheit an ihre Kinder, insbesondere ihre Töchter, erwiesen haben.
LG,
Laurette

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Regina
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Re: Frauen: Neue Opfer des Rauchens

Beitrag von Regina »

Ich finde die Formulierung, das Frauen neue Opfer des Rauchens sein sollen, unglücklich gewählt.
Ich kann mir gut vorstellen das sich Passivraucher als Opfer fühlen, aber ich kenne keine Frau welche sich so fühlt, im Gegenteil - viele nennen Gründe für das Rauchen.
In meinem Bekanntenkreis gibt es eine einzige Raucherin welche schon seit Jahren aufhören will, aber nicht dazu bereit ist Hilfsangebote anzunehmen weil sie davon ausgeht das sie es nicht schafft. Sie ist in meinen Augen kein Opfer, sondern einfach charakterschwach, denn ich denke wenn sie wirklich aufhören wollte, hätte sie längst professionelle Hilfe annehmen können.
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